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Samstag, 20.01.2024: Einsam und schön

Freitag, Januar 26, 2024

Nach dem vielen Regen der letzten Woche sollte der Samstag strahlend schön werden. Die geplante Skitour ließen wir bleiben und fuhren stattdessen nach Burgberg.

Beim Ausladen im Schatten war es empfindlich kalt (-9 Grad), als wir dann aber auf dem supersteilen Weg unterwegs waren und dann sogar schon die erste Sonne bekamen, wurde es schnell angenehmer. Richtig warm wurde es dann nach der Querung zum Weg zum Hörnle, da kamen wir voll in die Sonne. Wir waren die Ersten (und den ganzen Weg über die Einzigen), die zum Burgberger Hörnle und über den Grat und den Rücken zum Grünten gingen!

Der Weg zum Hörnle hinauf war super, wenn auch nicht immer leicht zu finden. Die Büsche und Bäume waren überall ordentlich verschneit und hingen tief, deswegen sah alles irgendwie ein bisserl anders aus als sonst. Der beste Allgäuer fand den Weg aber immer (und am einzigen Verlaufer war ich schuld).

Am Hörnlegipfel machten wir gemütlich in der Sonne und fast ohne Wind an der kleinen Bank Pause und schauten den vielen Ballons aus dem Tannheimer Tal zu, die über uns Richtung Bodensee schwebten. Das war sehr schön da.

Der Weiterweg über das ausgesetzte Gratstück war natürlich auch nicht gespurt. Da nahm ich vorsichtshalber Grödel, der beste Allgäuer schloss sich an, und damit waren der Weg und die Querung mit dem steilen Abstieg danach völlig problemlos. Eigentlich war der Schnee sogar so gut, dass man vermutlich auch ohne gut rüber gekommen wäre, aber wenn man so tolle Grödel schon hat, kann man sie ja auch nehmen.

Wir gingen bis zum Funkturm und stellten dort fest, dass es noch keine Spur über das Steilstück hatte. Der beste Allgäuer wäre da dann halt einfach rüber gestapft, aber ich hatte schon vorher gesagt, dass ich da nicht gehe, wenn es keine Spur hat. Der Allgäuer war etwas erstaunt, aber ich blieb dabei. Ich finde diese Querung im Winter eh schon gruselig (nichts zum Halten, drunter kaum gestuftes Gelände und supersteil), da will ich nicht diejenige sein, die testet, wie weit man auf dem Lawinenstrich abrutschen kann.

Wir setzten uns kurz unter dem Vorgipfel vor einem Baum in die Sonne und machten noch mal Pause. Das war sehr schön und angenehm warm da :-)

Der Abstieg war dann wegen der Grödel anfangs ziemlich nervig, denn inzwischen war der Schnee halbwegs warm geworden und das produzierte bei nahezu jedem Schritt riesige Stollen unter den Stiefeln. Nachdem wir sie abgelegt hatten, ging der restliche Abstieg prima!


Start im Schatten


Bald schon kommt etwas Sonne


Spuren an der Abzweigung


Sonniger Anstieg durch verschneiten Wald


Verschneiter Anstieg


Ballon am Grünten


Pause auf der Gipfel-Bank


Start zur Querung


Start zur Querung


In der Felspassage


Ausstieg aus der Felspassage


Anstieg zum Zwischengipfel


Abstieg


Auf den letzten Metern

Von engel am 26.01.2024 17:38 • outdoorberg
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