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Sonntag, 06.03.2022: Hausberg mal wieder

Freitag, März 25, 2022

Der Tag sollte vormittags noch strahlend sonnig sein, am Nachmittag sollten aber Wolken reinziehen. Weil wir ja die Woche drauf Urlaub haben würden, nahmen wir uns nochmal den Hausberg vor. Der ist immer nett, selten voll und da ist ja auch noch diese Rinne auf der Nordseite, die wir noch nie gefahren sind.

Der beste Allgäuer meinte schon beim Frühstück, dass es ihm eher so mittel ginge, wollte aber los, denn ‘umdrehen geht immer’ (zumindest in der Theorie). Wir waren ein bisserl später dran als am Samstag, aber es war trotzdem nicht übermäßig voll.

Der Sommerweg war besser zu gehen als erwartet (ich hatte mit eisigen Stellen wegen Auftauen und Einfrieren gerechnet). In der langen Querung unter der Nordseite war wie üblich kalter Wind und der bekam dem besten Allgäuer, der eh schon Halsweh hatte, nicht gut.

In der Sonne am Wegkreuz machten wir erst mal Pause und gingen dann doch weiter (die Rinne war da schon gestrichen). Netterweise hatte es auf der Südseite weniger Wind und war zwischendurch sogar richtig warm. Wir kamen bis zur Gipfelrinne und dann auch bis auf den Gipfel, wo wir tatsächlich allein waren. Es war allerdings etwas windig, deswegen stiegen wir wieder ab, um weiter unten Pause zu machen.

Die Abfahrt war wie erwartet auch eher so mittel. Meistens hart und zerfahren und am einzigen winzigen Stückchen Firn fuhr beste Allgäuer leider vorbei (ich fahre fast immer hinten). Ich machte da wenigstens eine Kurve ;-)

Nach der Latschenquerung gab es noch 3 Schwünge in schönem Schnee, dann suchten wir uns einen Platz an einer Latsche und machten Pause. Leider war es diesig und die Sonne wärmte nicht wirklich. Das war schade, denn die Skisitze waren sehr bequem geworden.

Wir querten oben zum Nordhang, was fast ohne Gegenanstieg klappte, und fuhren im buschigen Nordhang diesmal rechts runter. Das war nach den ersten Metern dann tatsächlich nochmal prima, denn da war bisher kaum jemand gefahren und der Schnee war kalt und pulvrig :-)

Den Rest muss man dann halt hinter sich bringen: vorm Brückle abrutschen und drüber fahren (ich graulte mich vor dem schmalen Schnee auf der Brücke und nahm den Weg über den Bach, was aber dann noch doofer war), den Sommerweg abrutschen, den Forstweg runterfahren.

War insgesamt ganz nett, aber der beste Allgäuer schien krank zu werden. Genau vor dem Urlaub :-(


Start wie üblich


Am Brückle


Endlich Sonne


Am Sattel


Litnis in Sicht


In der Gipfelrinne


Am Gipfel


Am Nebengipfel


Gipfelbesucher


Abstieg


Abfahrt


Abfahrt

Von engel am 25.03.2022 18:48 • outdoorski
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