Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Vinschgau - Suldenspitze, Eisseespitze

Donnerstag, April 23, 2009

Yak und Claudine hatten beschlossen, nicht zu übertreiben und wollten heute heimfahren, Dohle und Hawkeye hatten sich die Zufallspitze und den Cevedale vorgenommen (eh klar, da muss man hoch, wenn man schon mal da ist), also mussten sich Ralle und ich allein etwas überlegen. Es dauerte nicht lang: Die Suldenspitze. Von da aus müsste man dann auch einen tollen Blick auf Königspitze, Monte Zebru und den Ortler haben. Man will ja auch optisch was mitnehmen, von so einer Tour.

Allzu viele passende Skitouren gab es ja nicht mehr in der Gegend, wollte man den letzten Tag sinnvoll auf dieser Seite des Tals nützen. daher war es nicht verwunderlich, dass Hasei zur genau selben Route rief ;-)


Rückblick zur Marteller Hütte

Das Wetter liess leider ein wenig zu wünschen übrig, statt strahlend blauem Himmel hatte es dünne hohe Wolken über dem Vinschgau, die ein seltsam diffuses Licht durchliessen, das seltsame Fotos produzierte.


Hasei und die schnelle Truppe

Das erste Stück Weg war mit dem zur Zufallspitze identisch, dann bogen wir nach rechts ab Richtung Cassati-Hütte, über den langen breiten flachen Gletscher, der in 3 sanften Aufschwüngen dort hinauf führte. Eine elendslanger Hatscher, der uns dann doch ein wenig nervte. Als dann endlich die Cassati-Hütte vor der Königspitze auftauchte, brauchten wir ein bisserl, bis wir uns wieder an der Landschaft freuen konnten.


Königspitze, Cassati-Hütte und Suldenspitze

Der Aufstieg zur Suldenspitze war ein Klacks und natürlich trafen wir dort den grössten Teil der SAN wieder.


Mali und Ralle am Gipfel der Suldenspitze

Während die SAN aber geschlossen zum Rifugio Cassati abstieg (das dem Vernehmen nach innen so hässlich wie aussen sein soll), wandten wir uns nach links und gönnten uns noch einen kleinen Zwischenaufstieg zur Eisseespitze.


Am Gipfel der Eisseespitze

Inzwischen war die Sonne weitgehend hinter den Wolken hervorgekommen. Wir suchten uns ein gemütliches Plätzchen im Windschatten und beobachteten, wie es an der Königspitze zuging. Ein Verkehr wie am Stachus schien da zu herrschen, angeblich sollte es der guten Bedingungen wegen sogar möglich sein, mit Skiern bis zum Gipfel aufzusteigen. Die meisten schienen aber unter dem letzten Aufschwung ein Skidepot zu machen.


Nochmal die Königspitze

Ganz besonders interessant war die Abfahrt einiger Weniger Richtung Sulden, die über eine scheinbar unglaublich steile Flanke in zwei noch viel unglaublich steilere Rinnen abfuhren. In der Draufsicht war das schwer zu beurteilen, aber nachdem da in einer halben Stunde mehr als 10 Leute abfuhren, kann das eigentlich nicht so steil sein, wie es aussah. Kann ja nicht sein, dass sich an diesem einen Tag sämtlich Ski-Cracks Europas an der Königspitze versammelt hatten.

Nach der Pause fuhren wir ins Tal Richtung Zufallhütte ab, was teils schön, teils furchtbar zu fahren war und uns einen ‘netten’ heissen Gegenanstieg über den inzwischen ziemlich sulzigen Hüttenhang bescherte.


Gegenanstieg zur Marteller Hütte

Von engel am 23.04.2009 21:01 • outdoorski
Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.

Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare


Have fun!