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Voller Tag

Donnerstag, Juni 06, 2019

Der Tag begann mit einem Vortrag um 8, ‘Schmerzbewältigung’. Es ging darum, welche psychologischen Faktoren Schmerz begünstigen und welche helfen. Ich habe die Details vergessen, aber wie immer spielt die innere Haltung eine Rolle. ‘Katastrophisierer’ (schönes Wort der Vortragenden) fahren bei Schmerz schlechter als positive Menschen.

Vor der Wärme ging ich auf Rad und schaffte da problemlos 15 Minuten lang 10 Löcher mit 70 Watt. Es fühlte sich gut an :-)
Nach der Wärme war war Arztvisite. Diesmal wurde der junge Arzt von der Stationsärztin begleitet. Ich bat um eine Knochendichtemessung, weil mich de Osteporose-Vortrag doch beeindruckt hatte. Sie wurde mir zugesagt.

Die beiden Ärzte waren natürlich wieder spät dran gewesen und ich hetzte zur Motorschiene, wo ich etwas verspätet ankam. Da macht da aber wenig, weil eh immer fliegender Wechsel ist. Ich nahm mutig 110 Grad und das ging von den ersten beiden stressigen Beugungen abgesehen echt gut.

Danach war Krankengymnastik. Davor fürchte ich mich ja immer ein bisserl, aber die Therapeutin war diesmal fast freundlich zu mir. Natürlich wurde das Bein am Ende wieder gestreckt, aber es war weniger schmerzhaft als letztes Mal. Das Knie war danach natürlich trotzdem beleidigt, was ich direkt beim Loskrücken merkte.

Beim Mittagessen war noch kein Ersatz für Ute am Tisch. Nadine und ich ratschten noch ein wenig. Inzwischen wusste sie auch schon, wann sie abgeholt werden würde. Da wollte ich dann nochmal in die Empfangshalle kommen.

Ich hatte nochmal etwas Zeit und nutzte die zum Radeln. 10 Löcher verweigerte das Knie, 9 gingen grad so. Ich hängte noch die Kraftübungen dran und ging dann zum Lymphamat, wo ich inzwischen etwas mehr Druck bekomme. Ich hoffe, das bringt was, ich finde es jedenfalls sehr angenehm.

Das Knie brauchte Pause und ich ging hoch, um es zu kühlen und mich auszuruhen. Da fand ich den Anamnese-Bogen für die eKnochendichtemessung, den ich ausfüllen und unten abgeben sollte. Das war schnell gegangen! Ich stellte mir vorsichtshalber einen Wecker und brauchte den auch, um rechtzeitig zum Cryojet gehen zu können. Der war wie immer total angenehm.

Danach warf ich einen Blick ins Schwimmbad. Es sah so aus, als sei gerade keine Gruppe drin, also nutzte ich die Gelegenheit, schwamm ein wenig und machte meine Übungen. Im Wasser war das Knie zufrieden, draussen jammerte es weiter rum.

Aber ich musste noch mein medizinisches Training machen und ging rüber ins Bewegungscenter. Ich war aber nett zu mir, radelte gemütlich mit 8 Löchern und ging nirgends an die Grenze. Bewegung und die Übungen sind wichtig, aber quälen soll man sich ja auch nicht.

Als ich fertig war, ging ich hoch, aber Nadine schien noch nicht da zu sein. Das gab mir Zeit, mich umzuziehen. Als ich danach wieder runter ging, stellte ich fest, dass Nadine doch da gewesen war, ich hatte sie nur nicht gesehen. Katharina, Julia und Josef waren auch da und warteten mit Nadine auf ihren Mann, der sie abholen würde. Es war nochmal sehr nett, zusammen zu sitzen.

Wir anderen sassen noch ein wenig länger zusammen, als Nadine gegangen war, dann lösten wir uns auf. Die anderen gingen direkt zum Abendessen, ich ging nochmal hoch für eine Katzenwäsche nach dem viele Chlor und ging dann auch zum Abendessen.

Danach ging ich hoch und hatte einen geruhsamen Abend.

Von engel am 06.06.2019 23:00 • diaryKnieOP

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