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Das Urlaubswetter wollte noch immer nicht so richtig mitspielen, aber nach dem stressigen Ausflug vom Donnerstag war mein Knie nicht unerfreut, etwas Pause zu haben. Gegen Mittag klarte es sogar auf und wir nutzten die Gelegenheit, gleich mal Pfannkuchen auf der Terrasse zu machen.

Dann wurde das Wetter tatsächlich schön und ich wollte doch noch ein bisserl Radeln, weil Radeln halt immer gut tut. Der beste Allgäuer von Allen fand meinen Plan, den Waldtrail am Mariaberg fahren zu wollen, etwas ambitioniert und riet ab, weil der Weg dort so sehr ausgewaschen sei, aber da er auch sagte, der umgefallene Baum sei weg, wollte ich da hin.

Und ja, der steilige Weg war arg ausgewaschen, aber da runter fahren ging dank meines super-duper Mountainbikes ganz gut.

Für den Rückweg nahmen wir den kleinen Hohlweg am Herrenwieser Weiher. Dort hatte es seitlich allerlei Pilze, aber als wir im Wald gucken gingen, fand wir nichts, um das Abendessen noch etwas aufzuwerten. Das brauchte das aber eigentlich eh nicht. Es gab prima Mischpilze mit Bandnudeln :-)


Auf dem Weg zum Mariaberg


Zum Waldtrail


Im oberen Teil


Ausfahrt mit sehr viel grobem losen Schotter

Von engel am 20.08.2019 11:12 • outdoormtb(0) Kommentare

Weil im Garten die ersten Hexenröhrlinge aufgetaucht waren und das Wetter eher solala war, hatten wir beschlossen, nochmal unser Glück mit Pilzen zu versuchen. Ausserdem wollte ich spazieren gehen, ich muss dringend laufen üben.

Wir fuhren zu einem der üblichen Krank- oder Kurzspaziergang-Parkplätze (wo es erstaunlich voll war) und spazierten auf dem Forstweg los. Ich hatte angesichts des zu erwartenden möglicherweise schwierigen Geländes Bergstiefel angezogen, aber mit denen konnte ich auf dem Forstweg nicht gut gehen. Es fühlte sich an, als hätte ich Klumpfüsse. An der ersten Gelegenheit bogen wir rechts in den Wald ab. Der sah erst recht leer aus, aber schon nach wenigen Metern stolperte ich über 2 Steinpilze, einer leider von einem MTB zerfahren. Ich wollte gerade stolz meinen Fund verkünden, als von schräg links unten auch ein Steinpilzfund verkündet wurde :-)

Wir arbeiten uns durch dieses erste kleine Waldstück und fanden nicht allzu viele aber viele unterschiedliche Pilze. Parasole, Maronen, Pfifferlinge, Täublinge. Das Gehen im teils doch recht steilen und unwegsamen Gelände war anspruchsvoll, zumal ich - wir waren ja eigentlich noch auf dem ‘Hochweg’ - ohne Stöcke ging. Immerhin waren aber in dem Gelände die Stiefel genau richtig und tauglich.

Nach dem kleinen Waldstück gingen wir auf dem normalen Weg weiter, aber da stellte sich dann heraus, dass der Wald, durch den man da geht, Pilz-unfreundlich ist. Viel Gestrüpp und Unterholz und man kann viel seltener rechts und links vom Weg weg, als wir gedacht hatten. Dafür gibt es da Parasole.

Wir gingen nicht ganz bis zur Burg, weil mein Bein inzwischen ganz schön gestresst war, sondern kehrten unterhalb an der ‘Bergalpe’ ein. Die ist total nett mit Steichelzoo und freilaufenden Hühnern (die mögen Anfassen nicht besonders, rennen aber auch nicht gleich weg - Hühner sind total fluffig und weich, kann ich berichten) und es gab ausgezeichneten Zupfkuchen.

Der Rückweg zog sich dann ein wenig, mein Bein war am Ende wirklich sehr motzig. Wir kamen ziemlich genau mit einem heftigen Gewitter am Auto an, das passte gut :-)

Aus den Parasol-Schirmen machte der beste Allgäuer von Allen am Abend ‘Parasol-Schnitzel’. Das war gut, das machen wir nochmal, dann aber mit einer weniger ‘geschmackigen’ Beilage.


Der erste Fund


Parasol


Auf dem Rückweg


Parasolschnitzel

Von engel am 20.08.2019 11:10 • outdoorsonst(0) Kommentare

Urlaub

Montag, August 19, 2019

Der erste seit sehr Langem (OP, Krankenhaus und Reha auf meiner Seite war ja nicht grad sehr urlaubig und der beste Allgäuer hatte ja überhaupt nicht frei) und wir geniessen ihn sehr, auch wenn das Wetter bislang noch eher mäßig mitspielt. Immerhin hat die Feuchtigkeit zu sensationellen Pilzfunden beigetragen und zwischendrin war es ja auch mal trocken. Dazu mehr in jeweils eigenen Einträgen :-)

Am Mittwoch vor dem Feiertag arbeitete ich daheim, um noch schnell vom Hausarzt Thyroxin-Tabletten zu besorgen. Ich hatte extra auf der Website geschaut, ob die nicht vielleicht Urlaub haben und da stand nix. Aber natürlich hat die Praxis Urlaub.

Ich hatte aber auch keine Lust, nun zu suchen, wo der Vertretungsarzt ist. Nach meiner Zählung wäre mir das Thyroxin am Samstag vor Urlaubsende ausgegangen und so ein, zwei Tage geht es leicht auch mal ohne, vor allem wenn ich die verteile. Aber ich hab mich eh verzählt ;-)

Ich fuhr gegen 10 ins Allgäu und arbeitete da weiter. Die Arbeit bestand im Wesentlichen aus Aufräumen und Ordnung schaffen, denn am Dienstag hatte ich die letzte Übergabe meines letzten selbst zu verantwortenen Produkts gemacht. Für alle anderen Produkte ist die Verantwortung inzwischen in Japan und ich habe bis zu den jeweiligen Kundenfreigaben der Produkte bestenfalls noch ein paar Fehlerbehebungen zu tun. Und die Verantwortung für dieses eine letzte Produkt gebe ich direkt nach dem Urlaub ab.

Tja, wie soll ich sagen: ich bin da jetzt quasi raus.

Kann natürlich sein, dass ich demnächst aus Japan beauftragt werde, für dieses oder jenes Produkt dieses oder jenes zu tun. Schaumermal. Langweilig wird mir aber mit Sicherheit nicht werden, ich hab da allerlei Ideen ...

Von engel am 19.08.2019 11:08 • diary(0) Kommentare

Streckungsfolter

Dienstag, August 13, 2019

Die Nacht war so mittel, ohne Ibu allerdings, das Training am Montag war wohl OK gewesen. Ich packte gleich wieder Trainngszeug in den Rucksack und radelte nach den Morgen-Übungen (nun wieder ohne den Kraft-Anteil) ins Büro.

Am Nachmittag war wieder Therapie. Die C. war ebenso erfreut wie ich, dass der Operateur mit der Streckung zufrieden gewesen war und sie meinte, das mit der vollen Streckung würden wir schon hinkriegen. Es sei ja schon einiges besser geworden. Dann bekam ich die wirklich letzte Lymphdrainage und dann kam wieder Streckung. Die war diesmal so hart, dass ich wirklich an mich halten musste, weder zu stöhnen noch zu jammern. Die Beugung danach tat auch weh, war aber besser auszuhalten. Es war ja das letzte Mal vor dem Urlaub mit grosser Pause, vielleicht deswegen. Oder das Bein war halt empfindlich.

Wie auch immer, danach war es wirklich empfindlich und ich kippte die Trainingspläne. Noch mehr stressen war ganz bestimmt keine gute Idee. Das ärgerte mich schon ein bisserl, denn ich hatte mich tatsächlich auf das Training gefreut. Aber hilft ja nix, übertreiben ist nicht gut.

Regentechnisch war das eine gute Entscheidung, denn kaum hatte ich das Rocky im Auto verstaut (da soll der beste Allgäuer über den Urlaub die Schaltung reparieren, die hakelt total doof), fing es an zu schütten. Da war ich dann aber schon trocken und warm verräumt.

Das Bein war den Abend über relativ motzig, liess sich aber wirklich gut strecken. Ich nahm wieder eine Ibu und schlief (deswegen?) seit langen wieder mal wirklich gut

Von engel am 13.08.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Besuch beim Operateur

Montag, August 12, 2019

Die Bikerunde vom Wochenende war vielleicht doch ein wenig viel gewesen? Ich schlief nicht gut, weil mich das Knie plagte, und als ich um 3 dann nahezu endgültig war war, fuhr ich halt nach München und schlief da nochmal eine Stunde. Das Knie war weder heiss noch geschwollen (es ist generell dicker als das andere, seit Jahren schon), aber es motzte. Nach dem Frühstück nahm ich dann doch eine Ibu.

Um 8 war Termin beim Operateur und ich hatte befürchtet, er würde schimpfen, weil ich das Bein ja noch immer nicht vollständig strecken kann. Aber er war recht zufrieden. Er meinte sogar, die volle Streckung würde ich möglicherweise nie erreichen bei der Vorgeschichte (ich habe fest vor, das hinzukriegen!). Mit der Beugung war er sehr zufrieden und da würde vielleicht noch ein bisserl gehen, aber nicht viel. Ich soll in einem Jahr nochmal kommen.

Auf meine Fragen, was ich denn jetzt darf und wieviel ich darf, kamen leider keine klaren Ansagen. Einerseits: ‘Die Prothese ist fest, Sie dürfen alles.’ und andererseits: ‘Sie mussen da schon vorsichtig sein. Das ist Metall da drin, das kann ermüden. Also nicht übertreiben.’ Ja, was denn nun?

Mir ist schon klar, dass man keine verbindlichen Aussagen machen kann, was ein Patient mit so einer Prothese am Ende tatsächlich machen kann oder auch nicht. Aber so ein bisserl mehr ‘Guideline’ hätte ich mir schon gewünscht. Natürlich hängt es ganz stark auch davon ab, wieviel und welche Prothese da drin ist, um eine Aussage zu Belastung und Möglichkeiten zu machen.

Ich stehe also weiterhin relativ allein auf weiter Flur und muss halt rumtesten. Vorsichtig natürlich und in kleinen Schritten, das versteht sich von selbst. Ich nehme an, das bedeutet, dass ich noch eine ganze Weile lang nicht durchschlafen werde, weil das Knie nachts rummotzen wird. Tagsüber ist es inzwischen meistens so OK, dass ich total vergesse, dass da was ist. Ausser ich übe gerade Streckung oder stehe auf.

Er testete auch das Spiel der Prothese, also das was ich als ‘Nackeln’ wahr nehme. Offensichtlich ist auch da alles, wie es sein soll.

Nachgelesen:
Titan hält weniger aus als Stahl (mehr Abrieb, weniger Festigkeit). Das finde ich jetzt sehr ungünstig, denn ich habe Titan im Knie, weil ich eine blöde Nickel-Allergie habe. Das hätte ich ja auch nicht gedacht, dass mich diese Pipfax-Allergie mal in den Hintern beissen würde. Inwiefern das relevant ist, ist schwer zu sagen, aber das heisst, dass ich noch mehr drauf achten muss, alles mit Muskeln zu machen und nicht das Gelenk arbeiten zu lassen.

Schon auf dem Weg zum Doc hatte es geregnet. Auf dem Weiterweg ins Büro regnete es noch mehr und als ich mich am Nachmittag auf den Heimweg machte, schüttete es wie aus Giesskannen. Ich kam ein wenig durchgeweicht am Fitness Center an. Die Sportklamotten im Rucksack waren aber noch trocken :-)

Ich ging 30 Minuten auf dem Crosstrainer. Schön langsam und meistens schön sauber (zwischendurch verlor ich mich in meinem Hörbuch, da ließ das mit dem sauber vermutlich etwas nach) und es kamen 2,5 Kilometer dabei raus. Dem Knie ging es dabei, selbst wenn ich wirklich auf die Streckung achtete, sehr gut. Genau gemommen geht der Crosstainer viel besser als ‘richtig’ laufen, das war immer schon so (soll heissen: auch vor der OP). Damit kann ich weiter machen, denke ich, und langsam die Schnelligkeit und die Länge steigern.

Danach trainierte ich noch ein wenig an Geräten und beschränkte mich wieder nur auf Bein-Training, weil das halt gerade das Allerwichtigste ist. Bislang bin ich noch beim geringsten Gewicht, ich versuchte aber, den Bewegungsumfang bei Beinstrecker und Beinbeuger zu steigern. Beides ist noch schwierig. Ohne Last sind beide Bewegungen gut möglich, allerdings bisher nur langsam und mit Konzentration, sonst ‘zwickt’ es irgendwo (meistens in der Kniekehle).

Ich radelte im Gewitterregen nach Hause und kam da total durchgeweicht an. Nachdem ich trockene Klamotten angezogen hatte, wurde mir auch wieder warm. Ich ging früh schlafen.

Von engel am 12.08.2019 23:00 • diaryKnieOP(0) Kommentare

Gemischtes Wochenende

Sonntag, August 11, 2019

Freitag war noch wunderschön und warm (genau genommen heiß) und wir nutzten den Abend, um das letzte eingefrorene Grillfleisch der Verwertung zuzuführen. Das war wieder sehr nett und angenehm.

Der Samstag war regnerisch angekündigt, sollte aber irgendwann besser werden. Ich hatte erst einen Spaziergang auf den Blender vor, dann kam der beste Allgäuer von Allen auf die Idee, dass es ja vielleicht Pilze geben könnte (warm und feucht und so). Wir planten um und fuhren gegen Mittag - es sollte nun langsam besser werden - zum letztes Jahr entdeckten Pilzgebiet.

Erst kam eine Umleitung (die kannten wir), und dann eine weitere (neu), die uns über viele kleine Sträßchen mit einem Mordsumweg zum Ziel geführt hätte. Das war uns aber zu umständlich, deswegen brachen wir ab und gingen in einen Wald in der Nähe vom ehemaligen Daheim, wo wir auch schon Pilze gefunden hatten. Das war dann ... ausgesprochen unergiebig. Wir fanden genau gar keinen Pilz und wurden noch dazu ordentlich voll geregnet. Tja, kommt vor.

Der Sonntag war dafür dann viel schöner als vorher gesagt und wir machten eine schöne Mountainbike-Tour zum Brotzeitstüble mit Abstecher zum Eschacher Weiher. Den Waldtrail traute ich mich noch nicht runter, aber wir nahmen den Trail am Tennisplatz und fuhren fast bis auf den Blender - naja, bis zur Straße drüber halt, der Gipfel war mir dann doch zu steil und anstrengend.

Der Trail am Tennisplatz ist zwischendurch schon recht steil und anstrengend, aber während des Radelns ging alles einfach nur prima. Danach merkte ich dann aber schon, dass das stressig für das Knie gewesen war, beim Losradeln war es immer wieder unwillig.

Wir gönnten uns K&K im Brotzeitstüble und legten uns dann am Weiher in die Wiese, wo ich prompt erst mal einschlief. Wir gingen einmal ins Wasser (der beste Allgäuer von Allen schwamm, ich paddelte bloss rum) und radelten dann wieder heim.

Das war wieder ein richtig schönes Wochenende und es fühlte sich fast schon an wie Urlaub. Der ist aber erst nächste Woche, das war also eine schöne Einstimmung.


Waldregenspaziergang


Immerhin: ich traf einen Frosch


Auf dem Tennisplatztrail


Weiheridylle :-)

Von engel am 11.08.2019 23:00 • outdoormtbsonst(0) Kommentare

Kinesio Tape und Muckibude

Donnerstag, August 08, 2019

Trotz Klettern schlief ich ohne Ibu ziemlich gut. Nach den üblichen Anlaufschwierigkeiten (die ersten Schritte sind noch immer sehr humpelig), war das Bein auch ziemlich OK und auch die neuen Übungen (die ich deutlich moderater durchführte als am Dienstag) gingen gut.

Trotzdem war das Bein danach angestrengt und beim Radl-Runtertragen unten hupmelte ich ordentlich. Beim Radeln selbst fühlte sich alles gut an.

Die Therapie war diesmal am Vormittag. Im Ggensatz zu sonst fing die C. nicht mit Lymphdrainage an, sondern direkt mit einem Teil der KG und Streckung. Das Bein war ja eh noch empfindlich und ... Ooooh, Aua! Dann kam der nette Teil mit Ausstreichen und sowas. Da habe ich ja immer eine Rolle unter den Knien und das Knie hatte Zeit sich zu beruhigen.

Vor dem zweiten Teil der Quälerei, klebte mir die C. das Kinesio Tape aufs Knie, und zwar so, dass es zum Entstauen und zum bessern Ablfluß der Lymphe geeignet sein soll. Ich hab natürlich ein wenig nachgelesen und die Studienlage zu Kinesio Tape ist widersprüchlich, auch wenn es gerade voll in ist. Kann eventuell helfen. Oder auch nicht.

Da das Kinesio Tape ein billiges Vergnügen ist und völlig nicht-invasiv, habe ich erst mal beschlossen, daran zu glauben, dass das tatsächlich zur Abschwellung beiträgt. Denn Lymphdrainage ist jetzt rum, mehr Rezepte dafür bekomme ich nicht, nur noch Krankengymnastik. Das Tape ist blau, das mag ich eh, und das sieht jetzt sehr cool aus, finde ich ;-)

Am späten Nachmittag sah ich Leberkäsjunkie und wurde wie erwartet dabei gut unterhalten :-)

Auf dem Heimweg ging ich dann endlich (der Plan dafür besteht seit knapp 2 Wochen!) ins Fitnesscenter und versuchte mich da an moderatem Training. Dem Bein war so mittelmässig wohl, aber irgendwann muss ich ja mal anfangen.

Als erstes stieg ich auf einen Crosstrainier und lief, also ging, darauf ein wenig. Ich ging langsam und achtete darauf, das rechte Bein ordentlich zu strecken. Das ging erstaunlich gut, ich hörte aber trotzdem nach einem Kilometer auf (12 Minuten). Da merkte ich das Knie ganz leicht (bei den ‘richtigen’ Spaziergängen hatte ich es viel mehr gemerkt), aber ich hatte ja noch etwas vor.

Dann ging ich nacheinander an die Beinpresse, den Unterschenkelheber und den Unterschenkelsenker. Überall stellte ich das geringstmögliche Gewicht ein und machte 3 Sätze. Das ging sehr gut. Unterschenkel heben und Unterschenkel senken führte ich jeweil nur ansatzweise durch, weil die jeweilgen Endpositionen (bzw. der Weg dort hin) den Knie nicht gut tun, die Übung an sich aber schon. Zum Abschluß gab es noch Adduktoren- und Abduktoren-Training. Da nahm ich fast das Normalgewicht, denn da spielte das Knie ja keine Rolle (allerdings sind die Muckis etwas schwach geworden).

Arme, Bauch, Po usw. hätte ich auch noch machen können, aber da war es mir dann zu spät und ich war zu müde und das Bein war dann doch gestresst. Beim Heimradeln merkte ich das Knie deutlich, aber es tat nicht weh, es war nur steif und unwillig. Daheim legte ich Eis aufs Knie, das war darüber sehr erfreut.

Das ging alles in allem sehr gut. Darauf kann man aufbauen :-)

Von engel am 08.08.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Überhangklettern!

Mittwoch, August 07, 2019

Ich arbeitete daheim, denn nach dem Doc-Termin am Vormittag hätte ich vermutlich keinen Parkplatz im Tower bekommen. War ja schon mal so. Insgesamt war das aber trotzdem keine gute Idee, denn am Nachnmittag über den Mittleren Ring nach Freimann fahren ist eine Katastrophe. Zum Merken: Keine Doc-Termine vorm Klettern mehr!

Ich fing jedenfalls sehr gemütlich mit der Arbeit an. Kurz vorm Gyn-Termin bekam ich einen Mords-Schreck, weil meine gesamten Regensachen nicht aufzutreiben waren und ich den Verdacht hatte, die irgendwo liegen gelassen zu haben. In der DAV Bibiothek, im Eispavillion, im Kino. Dann aber fiel mir ein, dass ich die wegen Nieselregen am Dienstag kurz angehabt hatte und weil sie danach feucht waren aufgehängt hatte. Und da hingen sie dann noch.

Aber trotz ordentlicher Regenwahrscheinlichkeit bei der Vorhersage regnete es nicht, deswegen war das erst mal egal. Nach dem Gyn-Termin hatte ich eigentlich ins FitStar gehen wollen, aber dem Knie war noch immer unwohl und wegen des geplanten Kletterns am Nachmittag liess ich das dann doch ausfallen.

Am frühen Nachmittag fuhr ich dann nach Freimann, gezwungenermassen über den Mittleren Ring. Zwischendrin überlegte ich, wie lang ich eigentlich mit dem MVV gebraucht hätte und wieviel Laufen das ist (zuviel wahrscheinlich, Laufen ist noch nicht so toll). Ich kam eine knappe Viertelstunde zu spät.

Klettern lief echt gut (und wir waren an einer Wand, wo jede Route einen Überhang hat!), auch wenn ich die letzte Route wegen Feigheit (oder wegen Vernunft) abbrechen musste. Das Bein fühlte sich relativ schwergängig an, ich nehme an, das ist noch eine Nachwirkung der blöden Übung vom Dienstag. Und das mit dem Spannung aufbauen, indem man sich zwischen Tritten verspannt, ist noch keine gute Idee. Dazu braucht man genau die Muskeln, die ich Letztens trainieren wollte und da geht noch irgendwas nicht.

Daheim hatte ich einen vergnüglichen Abend mit dem Urlaubsführer und dem Hörbuch-Verwaltungsscript. Das liegt für meine Zwecke in den letzten Zügen, aber ich habe ein paar Ideen, wie ich es für die Verschenkungen auch noch anpassen kann. Dann brauche ich ein neues Spielprojekt.

Von engel am 07.08.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Aua

Dienstag, August 06, 2019

Ich schlief relativ gut und das ohne Ibu :-) Super!

Bei den Übungen in der Früh machte ich dann aber irgendwas sehr falsch, denn plötzlich schmerzte es bei einer neuen Übung. Ich hätte direkt aufhören sollen, aber ich dachte, das sei nur eine kurze falsche Bewegung gewesen (und die Schonzeit ist ja eigentlich rum). Falsch gedacht, der Schmerz blieb. Ich hörte auf. Diese Übung geht also noch nicht :-( Und das mit der Schonzeit ist wohl auch relativ.

Radeln ging einigermassen gut, aber das Knie war etwas steif und etwas beleidigt. Meh!

Bei der Therapie berichtete ich natürlich vom Wochenende und dass das Knie gerade beleidigt ist. Die C. meinte es sei minimal warm, das käme wohl vom Wochenende, das sei aber weder ungewöhnlich noch schlimm. Bei der Lymphdrainage merkte ich die Muskeln rund ums Knie, das nehme ich aber als positives Zeichen.

Die Sehnen und Bänder oder die Kapsel oder was weiß ich, waren sehr empfindlich, das ist vermutlich eher nicht so gut. Aber Am Ende (also nach viel tiefem Schnaufen meinerseits) erreichte die C. sowohl bei Streckung als auch bei Beugung neue Höchstwerte (mein Oberschenkelmuskel wurde wirklich gedehnt, wow!), also war das alles doch ziemlich OK. Das Knie war aber trotzdem auch den Rest des Tages beleidigt.

Die C. schlug vor, dass ich es mal mit Kinesiologie-Tape am Wochenende versuchen solle. Das könne vielleicht dazu beitragen, das Knie erst mal zu entlasten. Ich solle Tape kaufen, sie würde es mir dann am Donnerstag kleben. Toller Vorschlag, das probiere ich natürlich aus!

Am späten Nachmittag holte ich 2 Führer aus der DAV Bibliothek ab. Urlaubsplanung für den Herbst, das ist doch was :-)

Am Kino war ich dann zu früh, weil ich mich verguckt hatte. Ich nutzte die halbe Stunde, um ein feines Eis im Eispavillon zu essen und dabei schon mal im Führer zu stöbern. Vorfreude, das wird bestimmt schön!

Danach sah ich Hobbs&Shaw, einen Fast& Furious Ableger, weil sich wohl Dwayne Johnson und Vin Diesel zerstritten haben. Das war ausnehmend unterhaltsam, mit viel Action, viel Blödgelaber der beiden Helden, einer großartige weiblichen Heldin und natürlich einem überschwänglichem und etwas albernen Finale. Toll :-)
Jaja, billige und ehrlich gesagt recht dämliche Story, aber wen interessiert denn sowas, wenn die Optik passt? Dwayne Johnson und Jason Statham zusammen, was ist da nicht zu mögen? ;-)

Den Plan, danach mit dem Training im Studio anzufangen, liess ich sausen, dem Bein ging es einfach nicht so besonders. Ich fühlte mich schlecht dabei, aber mit Draufhauen mache ich ja nichts besser. Radeln ging inzwischen super, laufen nicht so.

Ich vergaß wieder das Ibu und schlief eher so lala, aber auch nicht so schlecht, dass sich aufstehen gelohnt hätte. Das ist jetzt erst mal der Schlußstrich für das Ibu. Das nehme ich erst wieder, wenn das Knie wirklich schmerzt.

Von engel am 06.08.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Klinikbesuch

Montag, August 05, 2019

Die Nacht war unruhig, das aktive Wochenende liess grüßen. Ich bin sehr gespannt, wie lang das anhalten wird. Oder ob das ein Dauerzustand sein wird (kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, aber wer weiss). Als der Wecker um 4 klingelte schlief ich natürlich gerade tief. Ich kam problemlos nach München.

Ich versuchte früh ins Büro zu kommen, weil ich relativ früh gehen wollte, aber wie immer am Montag klappte das nur solala. Es war angenehm frisch beim Radeln, 16 Grad etwa. Wenn man da ohne Jacke radelt, kommt man fast unverschwitzt im Büro an :-)

Für den Nachmittag hatte ich mit der einen Reha-Tischdame, die nicht zum Biergartenabend am Donnerstag gekommen war, ausgemacht, sie im Krankenhaus zu besuchen. Denn bei der war quasi alles, was so schief gehen kann, schief gegangen und ein einfacher Oberschenkelhalsbruch (Haha, als da irgendwas einfach wäre!) hatte nun zu einer Hüftprothese geführt (die nun einen Namen hat, ich hab sehr gelacht). Das hatte mich ziemlich schockiert und so hatte ich mir ihre Nummer geben lassen und so kam es zu dem Besuch.

Sie lag in einer Klinik fast am anderen Ende der Stadt und so kam ich zu dem Vergnügen (keine Ironie), an der Isar entlang quer durch die Stadt radeln zu dürfen. Bis nach Thalkirchen und dann noch ein Stück weiter und das (dort etwas steilere) Isarufer hinauf. Ich spazierte erst einmal geradewegs in den falschen Teil der Klinik und ging dann über die Straße in den richtigen.

Sie freute sich sehr (ich mich auch, denn sie sah um einiges besser aus als in der Reha, wo es ihr gar nicht so besonders gut gegangen war) und wir unterhielten uns eine Stunde, bevor ich mich wieder verabschiedete.

Ich radelte am Zoo vorbei (Hach, Tiergeruch, ich mag den Zoo.) und dann über allerlei Grünanlagen irgendwo quer durch Wohngebiete (und teilweise auch nicht, ich landete auch mal am Mittleren Ring, das war eher doof) Richtung Perlach. Die meiste Zeit hatte ich keine Ahnung, wo ich mich befand, aber dafür hatte ich dem Navi ja eine Route eingegegeben. Irritierend war nur, dass der Übergang über die S-Bahn eine elendslange und elendshohe Eisenbrücke war, wo ich das Bike tragen musste. Das hätte es nicht gebraucht!

In Altperlach wusste ich dann wieder wo ich war. Als ich an einer Ampel eine Frau mit Kind und einer echt tollen Eiswaffel sah, machte ich einen Boxenstop an der Eisdiele :-)

Der Plan war gewesen, danach noch im FitStar ein wenig an Geräten zu trainieren, aber das viele Radeln und vielleicht auch die Eisenbrücke hatten das Knie gestresst, ich hatte Hunger und es nieselte. Es zog mich heim und da radelte ich dann auch hin. Statt Training räumte ich ein bisserl weiter aus/auf und ertüchtigte das Notebook für den Betriebsystem-Update. Das meckerte nämlich allerlei veraltete Treiber an, die ich selbst installieren musste. Am Ende lief es dann doch durch und ich war sehr erleichtert :-)

Ich hatte früh ins Bett gewollt, aber der Update zog sich dann doch und es wurde später als ich mir gewünscht hätte. Ich vergaß das Ibu und war zu faul, nochmal aufzustehen. Aber ich schlief auch ohne recht gut, das war prima!

Von engel am 05.08.2019 23:00 • diary(0) Kommentare
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