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Sonntag, 25.10.2020: Perfekter Herbsttag

Mittwoch, Oktober 28, 2020

Nach einem gemütlichen Frühstück - dank Zeitumstellung mit einer Stunde mehr Schlaf - fuhren wir ins Tannheimer Tal. Es war schon allerlei los, aber am Kiosk stand nur ein Auto. Es war kühl da hinten an dem schattigen Parkplatz.

Bei der Querung der Forststraße kamen wir in die Sonne und da wurde es dann schnell warm. Wir legten die Pullis ab und krempelten die Hosenbeine hoch. Ab der Querung vor der Wiese mit dem Häusl war dann doch einiges los, aber es war kein Vergleich zum Kühgrund Anfang Juni. Man konnte sich ganz gut aus dem Weg gehen.

Nach einer Trinkpause am neuen Bänkle gingen wir weiter. Den Gipfel liessen wir wegen der vielen Leute aus und orientierten uns gleich zu den Latschen auf der rechten Seite. Alle netten halb-waagerechten Mulden in der Sonne da oben waren ganz deutlich auch die Lieblingsplätze der Gämsen :/

Wir fanden dann aber doch noch ein nettes Plätzchen zum Gipfelsonnen mit Aussicht, es hatte aber kühlen Wind und war deswegen nur so halb gemütlich. Wir blieben nicht lang und suchten uns im Abstieg nochmal einen grasigen sonnigen Platz an der Sonne. Die Aussicht war nicht so toll wie von oben, aber es war supergemütlich :-)

Und weil es unten am Kiosk einen Platz an der Sonne hatte, kehrten wir zur Abwechslung mal wieder ein. K&K swaren sehr OK, aber der Kiosk ist erstaunlich teuer - vielleicht sind wir aber auch von Alpe-Preisen verdorben ;-)


Die ersten Meter sind schattig und kühl


Im Anstieg zum Gipfel


Lechtalblick, wir queren nach rechts


Sonniges Abstiegsfleckchen


Die letzten Meter

Von engel am 28.10.2020 16:09 • outdoorberg(0) Kommentare

Stiefelkauf

Dienstag, Oktober 27, 2020

Nach gemütlichem Kaffeetrinken räumte ich ein wenig weiter auf und ging Einkaufen. Danach war es schon Zeit zum Aufbruch, Klettern am Turm in Kaufbeuren. Auf dem Weg legte ich noch einen Stopp beim Outdoor-Dealer ein, denn die Innenschuhe der Skistiefel vom besten Allgäuer von Allen mussten repariert werden. Höchste Zeit, es hat schon wieder weit runter geschneit.

Nachdem ich unten mit dem Skistiefel-Spezialisten die Reparatur ausgehandelt hatte (Er: ‘Naja, irgendwann sind so Stiefel halt auch durch.’, Ich: ‘Der Mann ist Allgäuer.’, Er: ‘Wir schauen, was wir machen können.’), ging ich noch hoch und schaute mir harte Bergstiefel an. Stiefel sind immer schwierig. Ich habe breite Füße, einen hohen Rist und dicke Knöchel, dafür gibt es selten was Passendes, und wenn man dann auch noch ‘Kategorie B/C’ oder drüber und einen weichen Schaft will, wird es extra kompliziert. Aber Wunder über Wunder, schon der zweite Stiefel, den mir die Verkäuferin reichte, passte. Eine Nummer kleiner passte er dann sogar perfekt :-) Yay!

Beim Klettern war es kühler als die S. und ich uns das vorgestellt hatten (lies: es war a…kalt im Schatten und im Wind) und die Idee, erst mal hinten im nordseitigen Eck einen windstillen Fleck zu suchen, war auch eher so mittel. Da war nämlich der Boden arg feucht und das stresste mich beim Losklettern doch deutlich. Abrutschen und Abspringen müssen ist noch immer eine Horror-Vorstellung.

Wir gingen wieder rüber an den eigentlichen Turm. Wenn Sonne schien, war es nett und angenehm warm, ohne Sonne war es windig und kühl, aber wenigstens war der Boden trocken :-) Insgesamt lief das Klettern ganz OK, ich bin allerdings noch immer sehr feige und habe noch immer nicht so viel Kraft wie gewohnt. Folglich traue ich mich bislang eher an vergleichsweise leichte Routen - auch wenn die dann oft gar nicht so besonders leicht sind. Nach den beiden ganz langen Routen mit Überhang war ich dann alle und dem Knie war es ein bisserl unwohl (Verspannen mit Zug auf dem Unterschenkel ist noch immer keine allzu gute Idee, wird aber besser).

Abends machte ich mich noch mal an die Kata, die ich am Vortag falsch verstanden haben musste. Und siehe da, die Pause hatte gut getan. Ich fand meinen Denkfehler im Handumdrehen und die Lösung klappte :-)

Von engel am 27.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Bewegungsdepp

Montag, Oktober 26, 2020

Ich verbrachte den Vormittag zunächst mit dem Nacharbeiten der Chat-Gespräche aus dem Job-Summit (ich war da ja am frühen Nachmittag gegangen) und es könnte sich vielleicht was abzeichnen. Ich harre gespannt der Dinge.

Danach wandte ich mich dem Rest der letzten IT-Security Lektion bei Pluralsight zu. Das war wieder interessant, auch wenn ich den Ausführungen in Assembler weitestgehend nicht folgen kann. Wichtiger ist mir eh zu lernen, was man als Hacker alles machen kann und was es für Möglichkeiten gibt, Code-Fehler (welche davon wie) auszunützen. Und da hat sich inzwischen ganz schön was getan. Es gibt Tools mit denen die Analyse von Code auf Maschinen-Ebene fast schon einfach ist (also wenn man Assembler kann, die Verwendung der wichtigsten Register in den jeweilgen OS kennt und ein paar Assembler-Muster im Kopf hat). Das war ungemein lehrreich.

Am Nachmittag war mal wieder ein Physio-Termin. Ich berichtete erfreut von den letzten beiden Touren, die ja wirklich gut gelaufen waren und gestand beschämt, meine Hausaufgaben nur so halb gründlich gemacht zu haben. Das brachte mir eine Rüge ein und ich gelobte Besserung. Die wichtige Oberschenkel-Rückseitung-Übung (Becken heben mit Fersen so weit weg vom Po wie möglich) bekam noch eine Steigerung (Fersen abwechselnd anheben).

Ich komme mir da übrigens vor wie ein Bewegungs-Vollhonk, weil ich weder die Kraft habe noch die Koordination hinkriege. Mit dem ‘gesunden’ Bein übrigens auch nicht. Ich soll üben, aber dabei unbedingt darauf achten, mir keinen Muskelfasterriss einzuhandeln, also erst beidseitig warm machen, dann einzeln Beine heben. Diese Muckis sind selbst bei den Profi-Fussballern unterentwickelt, sagte der S. Er kann die Übung natürlich problemlos - oder es sieht zumindest so aus :/

Abends machte ich mich an eine Programmier-Kata, wo ich die Aufgabe nicht wirklich verstanden hatte aber dachte, wenn ich erst mal anfange, dann kapiere ich das dann schon. Ähem. Als ich das Problem meiner Ansicht nach gelöst hatte, schlugen alle Tests fehl. Irgendwie soll das wohl doch anders sein, als ich verstanden hatte. Nun ja, man wächst an seinen Aufgaben, schaumermal morgen.

Von engel am 26.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Langsame Aussichten :-(

Sonntag, Oktober 25, 2020

Am Freitag hatte ich in der Früh eine Laufrunde im Fitti angedacht, aber die Donnerstags-Tour sass mir noch im Knie, deswegen ließ ich das lieber bleiben. Am Vormittag nahm ich am ‘Heise Job-Summit Süd’ teil, in der Hoffnung, dass sich da vielleicht auch Firmen aus dem Allgäu beteiligen. Aber nein, ‘Süd’ bedeutet München. Und München. Und ein klitzekleines bisserl Erlangen und Nürnberg. Nicht direkt eine neue Erkenntnis.

Abends fiel das Internet zwischenzeitlich ganz aus. Ich hatte vorgesorgt und Zeug aus der Mediathek und von Amazon Prime runtergeladen. Dummerweise zeigte die Prime-App auf dem TV kein Bild. Das blieb beharrlich nur auf dem Notebook-Bildschirm zu sehen. Wir schauten deswegen den Herren-Riesenslalom von Sölden, den ich aus der Mediathek geladen hatte, und mir fiel da sehr unangenehm auf, dass man bei den Herren den Eindruck bekam, Corona existiere überhaupt nicht. Beim Damenrennen am Vortag hatten alle, sowohl die Sportlerinnen als auch die Reporter, Masken auf und sogar die Mikrofone waren eingepackt. Bei den Herren: nix.

Am Samstag war die virtuelle SAN-MV. Ich bastelte am Vormittag noch ein wenig an den Hilfeseiten dafür rum und telefonierte dann noch mal mit Vodafone, weil das Netz schon wieder im Begriff war, zusammenzubrechen. Der arme Service-Mitarbeiter konnte natürlich nichts dafür, dass ich genervt war und ich entschuldigte mich am Ende auch dafür, aber er hatte halt die unangenehme Aufgabe, mir mitzuteilen, dass die Lösung für den 27.11. (!!!) geplant war. Hallo?!? Ich nehme an, da muss man irgendwo irgendwas aufbuddeln und habe deswegen Bedenken, ob das dann wirklich alles sein wird. Immerhin weiß ich inzwischen, wie man die Prime-App vom Rechner aus auf dem TV mit Bild hinkriegt und Vormittags kann man ja alles nach Belieben machen. *seufz*

Für die MV reichte die Bandbreite, auch wenn ich bei den Bilder-Shows vergangener Führungstouren kaum was erkennen konnte. Das war ziemlich egal, ich hatte die Folien ja zusammengestellt und kannte sie eh ;-)

Sonntag war dann tatsächlich schönes Wetter und dank der Zeitumstellung waren wir auch spät genug dran (also halt eine Stunde später, auch wenn der Zeitrahmen nominell derselbe war wie immer), um die Sonne und die Wärme voll mitnehmen zu können. Wir stiegen im T-Shirt auf, lagen im Abstieg im T-Shirt lang in der Sonne im Gras und eine kurze Hose wäre nicht verkehrt gewesen. So krempelten wir halt die Hosenbeine hoch :-)

Abends gingen wir mal wieder zum Essen, um die lokale Gastronomie ein wenig zu unterstützen. Das Essen war ausgezeichnet und definitiv zu viel, aber wir sind halt wie wir sind und assen alles auf. Das war im Nachhinein eher so mittelschlau :/ Insgesamt fühlte sich der Tag an wie Urlaub :-)

Von engel am 25.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

An sich hätte das Wetter an diesem Sonntag ja so halbwegs schön werden sollen, in der Früh begrüßte uns aber trübes Wetter. Wir fuhren dennoch los. Ziel war das Gunzesrieder Tal, aber am Ortseingang Gunzeried muss man neuerdings Parkscheine lösen und das geht ausschließlich über die Parkster-App. Den besten Allgäuer erzürnt das so sehr (nicht die Parkgebühr, sondern dass man nur per App zahlen kann), dass wir umdrehten.

Wir stellten den Kangoo unterhalb der Sonnenklause ab, weil wir den Verdacht hatten, dass es oben schon voll sein könnte (war auch weitgehend so). Von der Klause gingen wir direkt nach rechts, weil ich die steile Straße nicht absteigen wollte und wir überhaupt die Sonnenköpfe noch nie ‘andersrum’ überschritten haben.

Es war neblig und kühl, aber auch einsam (alle gehen anders herum ;-)). Als die Straße zu Ende war, wurde es erwartungsgemäß nass und matschig und bald auch schneeig. Ich schaffte es beim Balancieren über matsch-gefüllte Kuhtritte abzurutschen und meinen linken Schuh bis zum Anschlag mit eisigem Schneematsch zu füllen. Brrrrr!

Als wir vor der Falkenhütte aus dem Wald kamen, zeigte sich gerade zaghaft die Sonne über dem Entschenkopf und wir konnten nach Oberstdorf runter schauen. Wir setzten uns auf Bänkle vor der Falkenhütte, weil das trocken aussah, mussten aber doch bald wieder gehen. Mit der Sonne tropfte es immer intensiver vom Dach und uns auf die Beine.

Am Schnippenkopf gab es noch mal eine kleine Pause, weil noch immer ein wenig Sonne schien. Als die verschwunden war, gingen wir weiter. Der Abstieg vom Schnippenkopf ist inzwischen sehr gut ausgebaut und war auf mit Schnee und Eis gut machbar. Weil sich die Sonne nicht mehr blicken ließ, gingen wir über Heidelbeer- und Sonnenkopf einfach drüber und machten uns gleich an den Abstieg.

Der Weg war teilweise so matschig, dass wir zwischendurch auf den Kuhtritten in der Wiese abstiegen, was auch nicht gerade angenehm war, aber wenigstens nicht rutschig. K&K an der Sonneklause ließen wir aus, da war es wirklich sehr voll. Da schien aber grad noch mal Sonne, deswegen gönnten wir uns kurz vorm Auto noch mal eine Pause. Das war erst mal sehr angenehm und warm und dann etwas fröstelig.


Start. Immerhin ist es trocken.


Oben kommt dann Schnee ...


... und sogar ein wenig Sonne.


Auf dem Weg zur Falkenhütte


Anstieg zum zum ersten Gipfel


Am höchsten Punkt


Abstieg


Nochmal Abstieg

Von engel am 23.10.2020 12:50 • outdoorberg(0) Kommentare

Solo Bike&Hike

Donnerstag, Oktober 22, 2020

In der Früh war unser Anschluss natürlich wieder OK. Die volle Download- und Uploadgeschwindigkeit. Da braucht man sich ja auch nicht mehr beschweren, was sollten die tun?

Nach dem üblichen Nachrichten-Update in der Früh steckte ich mein Ghost in den Kangoo und fuhr nach Gunzesried. Beim Bedienen der Parkster-App, die in Gunzesried (derzeit?) die einzige Möglichkeit ist, den Parkschein zu bezahlen, stellte ich mich, ich muss das zugeben, erst mal total bescheuert an. Irgendwann hatte ich dann aber den Parkschein. Aber nur App, kein Automat, das finde ich überhaupt nicht gut.

Weil ich ja allein unterwegs war und der beste Allgäuer nicht monieren konnte, dass so kurz radeln sich ja überhaupt nicht lohnt, hatte ich das Bike dabei. Ich radelte bis zum Kapellchen und stellte dort das Ghost an den Zaun. Dann stieg ich über den steilen Waldweg zum Steineberg auf. Das war sehr schön und sehr einsam, ich traf selbst im oberen Bereich, wo der Weg markiert und ‘offiziell’ ist, nur einen einzigen Menschen.

Oben war natürlich einiges los, ich nehme an, die Mittagbahn lief. Die Leiter war für viele eine echte Herausforderung. Eine Frau schüttelte sich oben und sagte, da würde sie nicht absteigen, eine andere stieg hoch konzentriert, den Blick starr auf die Leiter gerichtet, gaaaanz langsam, Stufe für Stufe hinauf. Von oben ermunterte sie ihr Mann: “Du hast die Hälfte geschafft! Zwei Drittel! Noch 2 Meter!” Das war bestimmt das totale Abenteuer :-)

Am Gipfel schien fast die Sonne, es war aber auch windig, deswegen blieb ich nicht lang. Nachdem ich die Leiter abgestiegen war, versuchte ich mich an einem neuen Abstieg, weglos über die Wiese zwischen Grat und Felswand zum Üben. Die ist doch einigermaßen steil und das ging ausgesprochen gut, obwohl ich nur die schaftlosen Trekkingschuhe anhatte. Weglos wird langsam wieder, hoffe ich.

Der restliche Abstieg war dann aber schon ein wenig anstrengend. Auf der Straße noch mehr als auf der Wiese, deswegen nahm ich dann doch meistens die Wiese. Dem Knie ging es aber unten auf der Querung zum Rad echt gut.

Daheim ging ich noch kurz Einkaufen und die Gartenabfälle wegbringen, dann brach ich erst mal auf dem Sofa zusammen. Abends gab es dann noch eine weitere Kata und ich musste mich doch an Vodafone wenden. 2MBit, das ist doch kein Zustand! Das Problem bei uns in der Gegend sei bekannt, man arbeite dran, hieß es. Na toll! Immerhin haben wir jetzt ein Ticket und werden informiert. Bald, hoffe ich!


Start in Gunzesried


Mein Rad vor dem Kapellchen


Finde ich noch immer total entzückend


Der Ausstieg vom Waldweg


Blick zum Gipfel


Rückblick von meinem Abstiegsweg


Übersichtsbild


Herbstbild :-)

Von engel am 22.10.2020 07:52 • outdoorbergmtb(2) Kommentare

Daheim geblieben

Mittwoch, Oktober 21, 2020

Ich begann den Tag mit einer weiteren Lektion zu IT-Sicherheit. Inzwischen habe ich mir mein ‘Homeoffice’ so eingerichtet, dass der neue, deutlich stabilere Acer mein ‘Lernrechner’ ist, an den ich ohne Bedenken den Zusatzmonitor hängen kann, und der alte MSI mein ‘für alles andere’-Rechner ist, weil der das so viel schönere Bild und die mehreren Anschlüsse hat.

Der Plan war dann eigentlich gewesen, eine nette Bikerunde zu machen, aber das versprochene schöne Wetter ließ auf sich warten. Die volle Sonne wollte einfach nicht kommen und alle Wetterseiten verschoben die Sonne immer weiter nach hinten, bis sie schließlich ganz weg war. Meh. Ich hätte irgendwohin laufen können, aber das Knie hatte mir irgendwas beim Klettern ein wenig übel genommen und motzte.

Ich nutzte den Tag dann stattdessen, um ein paar gründlich überfällige Hausarbeiten zu erledigen, das war dann auch ordentlich Bewegung. Zumindest sah die Fitness-Uhr das so und bescheinigte mir schon am frühen Nachmittag, dass ich mein Pensum geschafft hätte ;-)

Am Nachmittag fing ich wieder mit Programmier-Katas an, das war ausgesprochen nett. Die Java-Kata, die ich vor 3 Wochen oder so nicht verstanden hatte, erschloss sich mir diesmal beim nochmaligen Durchlesen und dann war die Lösung einfach. Ich verlegte mich wieder auf C/C++.

Als der beste Allgäuer heimgekommen war, wandten wir uns kurz dem Garten zu. Noch haben die Bäume nicht alle Blätter abgeworfen, aber ein erstes Mal Zusammenkehren und -Rechen lohnte sich schon. Es kamen 2 der großen Grünabfalltüten zusammen.

An diesem Abend glänzte Vodafon mit ganze 2Mbit Downloadgeschwindigkeit (und Upload 0, was zu dem Zeitpunkt egal war). Das reicht dann bei Weitem nicht, um irgendwas bei den Mediatheken oder bei Prime zu gucken. Yay! Da war es aber schon halb 9 und ich hatte Null Bock, mich mit irgendwelchen Callcenter-Leuten zu befassen. Noch haben wir aber ein paar Serien auf dem Festplattenrekorder (also so ca. 500GB, der ist voll gelaufen), das war dann sogar sehr lustig.

Von engel am 21.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Turmklettern

Dienstag, Oktober 20, 2020

Am Vormittag hatte ich das Interview mit der neuen Recruiterin. Sie hat 2 Jobs im Angebot, die echt interessant sein könnten und wo anscheinend auch recht gut gezahlt wird. Allerdings sind die halt doch recht weit weg, da bin ich noch sehr zwiegespalten. Mal schauen, was da rauskommt.

Am sehr frühen Nachmittag fuhr ich nach Kaufbeuren, um mich mit der S. dort am Kletterturm zu treffen. Die erste Erkenntnis war gleich: Oha, nach KF braucht man länger, als ich dachte! (Kommt davon, wenn man meint, sich auszukennen und deswegen Google nicht befragt.) Ich war 5 Minuten zu spät, was mir wirklich selten passiert. Der Turm ist schön, ich musste allerdings den Eingang ein wenig suchen. Um den Eintritt bezahlen zu können, muss man zu dem Automaten in eine Art Schrank steigen, um den Bildschirm lesen zu können ;-)

Klettern lief ganz gut, ich suchte mir allerdings in weiser Voraussicht eher leichte Routen (die hier übrigens Namen haben) aus. Die lange 5+ hätte ich mit mehr Übung sicherlich geschafft, aber da gingen mir ganz oben an den Nur-Beinahe-Henkeln die Finger auf. Zumindest fühlte es sich so an ...

Der Rest war mal so, mal so und alles gut kletterbar. Irgendwo musste ich das rechte Knie mal doof belasten und die letzte Route hat sehr weit ‘auseinandere’ Griffe und Tritte. Da war auch nochmal eine blöde Belastung dabei und beim Zurücklaufen schmerzte das Knie. Das war echt schon lang nicht mehr!

Sonst war das sehr nett, relativ leer und ganz Corona-kompatibel draussen, aber leider hatte es nicht ganz so viel Sonne, wie die Wettervorhersage versprochen hatte. Nach dem Klettern sassen wir mit einem der Schrauber, der sogar Kaffee aus dem Bistro besorgte, noch ein bisserl in der Sonne und das war auch nett.

Am Abend machte ich mit ‘Hausaufgaben’ weiter. Im Seminar hatten wir eine Liste mit 100 möglichen und wahrscheinlichen Fragen im Vorstellungsgespräch bekommen und es war uns geraten worden uns zu den Fragen mögliche Antworten zu überlegen. Das ist gar keine schlechte Übung, denn für so manche Antwort braucht man dann doch ein bisserl Zeit zum Nachdenken. 100 Fragen sind übrigens ganz schön viele!

Von engel am 20.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Faultag

Montag, Oktober 19, 2020

Der Weg ins Erdgeschoß war nach dem Aufstehen etwas beschwerlich. Kaum zu glauben, aber die beiden kleinen Toureleles (’-le’ als typische Allgäuer Verkleinerungsform) hatten mir einen ordentlichen Muskelkater beschert, Stöcke-Abstieg hin oder her. Links vor allem natürlich, aber der rechte Oberschenkel war wenigstens auch etwas lahm. Das Knie war etwas steif (nicht dick), aber das war es am Sonntagabend auch schon gewesen und das legte sich beim Bewegen schnell.

Nach dem ersten Kaffee begann ich oben mit dem Aus- und Aufräumen meines kleinen Schrankes. Meine Güte, was da alles reinpasst! Ich brauchte 4 Anläufe, um alles zu sortieren, und hatte am Ende einen ordentlichen Berg Müll und so was wie Ordnung da drin. Ich war beim Aussortieren sicherlich nicht ganz so kritisch, wie man hätte sein können, da braucht es auf jeden Fall noch eine zweite Runde irgendwann.

Ich verbrachte den Tag neben dem Aufräumen mit ‘Hausaufgaben’ (Boah, was man Zeit mit dem Feilen an Kleinigkeiten verbringen kann!) und den Vorbereitungen für die SAN MV. Mittags gab es Wochenendreste aus der Pfanne, das war ausgezeichnet. Sport in egal welcher Form fiel flach, weil sich der Muskelkater zwischenzeitlich zu einem Tiger auswuchs.

Außerdem machte ich ein Recruiter-Gespräch für den nächsten Tag aus. An den anderen Teil der ‘Hausaufgaben’ - nämlich dokumentieren, was ich wann für die Jobsuche, Fortbildung, Orientierung, usw. gemacht habe - habe ich mich noch nicht gemacht. Datenhaltung ist total lästig, wenn es keine Daten sind, an denen man Freude hat.

Erstaunlicherweise war ich den ganzen Tag beschäftigt und fand weder Zeit mal wieder eine Programmier-Kata zu machen (ich hab total Lust dazu, aber dazu brauche ich halt auch den Kopf und genügend Zeit) oder mich weiter mit IT-Sicherheit zu beschäftigen.

Von engel am 19.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Trüb mit Pilzen und Schnee

Sonntag, Oktober 18, 2020

Den Freitag begann ich mit einer schönen Laufrunde im Fitti. Inzwischen hat es unten tatsächlich neue Geräte (und vielleicht auch einen neuen Boden, das ist mir aber nicht wirklich aufgefallen), bei den Ausdauergeräten hat sich aber nichts geändert. Der eine Crosstrainer hat noch immer etwas mitgenommene Trittflächen (funktioniert aber sonst wunderbar), der andere ist noch immer kaputt (stünde aber eh zu nah an dem ersten). Es gibt noch einen dritten, ein anderes Modell und vernünftig entfernt von den anderen beiden, den habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Dann fuhr ich wieder heim, trank einen Kaffee und begleitete dann den auto-losen Schwager zu einer Möbel-Einkaufsrunde. Das war echt anstrengend, denn im Zuckeltempo durch Möbelhäuser zu laufen war nach einer Weile fast schon schmerzhaft. Die Laufrunde ließ grüßen, vermute ich. Immerhin waren wir weitgehend erfolgreich, denn der Schwager hat nun einen Tisch und 2 Stühle. Den zweiten Teil der Runde - nämlich um die 4 linken Armlehnen, die man dem Schwager eingepackt hatte, gegen 2 linke und 2 rechte Armlehnen auszutauschen - übernahm dann der beste Allgäuer.

Der Samstag begann feucht und ich zog vom nigelnagelneuen Rechner zurück auf den reparierten, nicht ganz so neuen Rechner, der nun die tolle große SSD hat. Das ging vergleichsweise schnell :-)

Draußen wurde es ganz unerwartet trocken, deswegen entschlossen wir uns zu einer Runde über den üblichen Hügel für Kurzausflüge im Illertal. Gleich unten fiel der beste Allgäuer über einen Steinpilz und dann führte eins zum anderen und wir kamen tatsächlich mit dem Abendessen für Sonntag vom Berg (da waren eh Pilze geplant gewesen, nun halt frische anstelle der Tiefgekühlten) :-)

Abends gab es haufenweise Lachs und Schokomousse (nicht gemeinsam) bei der besten Mama. Schwesterle 1 samt Schwager und immerhin einem Neffen waren auch da, das war nett. Schwesterle 2 und der andere Schwager machten unterdessen beim Bogenschießen den 1. und den 2. Platz. Ich bin beeindruckt!

Sonntag sollte trocken und sogar teilweise sonnig werden. Das mit dem sonnig hielt sich in überschaubaren Grenzen, aber es blieb tatsächlich trocken. Wir wollten eigentlich ins Gunzesrieder Tal, landeten dann aber doch auf der anderen Seite des Illertals. Und im Schnee natürlich ;-) Aber dafür gibt es einen gesonderten Eintrag. Hier soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass die läppischen 920 Höhenmeter mal wieder für einen Muskelkater sorgten. Menno!

Von engel am 18.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare
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