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Daheim-Urlaub

Sonntag, März 26, 2023

Alle angedachten Pläne (und seien sie so noch so hypothetisch gewesen) waren ins Wasser gefallen (nicht zuletzt deswegen, weil wir uns so spät entschieden, dass es keine Flüge mehr gab), deswegen blieb nur ‘Urlaub dahoim’ (Hmm, ‘dahoam’ für mich.). Was jetzt nicht so besonders schrecklich ist, aber nach verschiedenen Planungsrunden meinerseits (Skihochtouren, Skitouren, Mallorca) doch erst mal ein gewisses Umdenken erforderte.

Bis zum eigentlichen Urlaub (as in: ab Montag) waren wir damit aber schon durch und konnten nach einem Abendspaziergang und einer ersten Bikerunde zum Eingewöhnen schon mal einen wunderbar sonnigen Gipfel besteigen und dann den ersten Muskelkater am Fernsehturm ärgern.

Die Woche begann am Montag einigermaßen gemütlich (allerdings mit noch immer Muskelkater) am Illertalhügel und wurde dann recht ordentlich. Am Dienstag suchten wir Sonne, fanden aber nur freche Dohlen und eine schön steile Schneeflanke. Am Mittwoch fanden wir Sonne noch und nöcher und waren sehr schön allein am Berg mit Leiter. Die Sonne ließ sich am Donnerstag nicht mehr blicken, aber wir schafften trotzdem die längste Tour der Woche (weil 3 Mal verlängert) mit Start-Komplikationen und schwierigem Aufstieg.

Danach war das Wetter schlecht, aber wir brauchten eh dringend Erholung wegen Lahmheit allerorten. Und irgendwann muss man ja auch nach- und aufbereiten und feines Essen kochen (Schweinebraten für den besten Allgäuer endlich mal wieder) und sonstige zweisame Dinge tun. Das passte dann schon.

Die schlechte Nachricht des Urlaubs ist, dass über die Woche mein schöner kleiner In-Ear-ANC-Hear-Through Kopfhörer verschwunden ist. Freitag vor dem Urlaub war er noch da, seit diesem Samstag (wo ich ihn das erste Mal suchte) ist er weg. Unauffindbar verschwunden :-( Meh, meh, meh!

Seitdem durchsuche ich Jackentaschen, Hosentaschen, Rucksäcke, Schubladen, Ritzen, Spalten und andere ‘Löcher’ in der Wohnung, in denen er verschwunden sein könnte (sogar die Waschmaschine habe ich schon untersucht). Nix! Ich werde am Montag erst mal mit dem nicht ganz so kleinen anderen Kopfhörer starten müssen. Der ist auch prima, passt aber nicht so gut unter den Helm.

Sonst noch erwähnenswert:
In der (nicht ganz so) fernen Schweiz trafen sich am Wochenende 5 Geschwister (die beste Mama schickte ein schönes Bild aller fünf) und mindestens Schwesterle und ich werden nächste Woche eine bislang unbekannte kanadische Kusine treffen, die dem Vernehmen nach nur Englisch spricht und der besten Mama deswegen Kopfzerbrechen bereitet, auch wenn der kanadische Onkel auch da sein wird. Ich bin sehr gespannt.
(Lustig wird dann der Freitag, wo die Kusine dann nicht nur die komplett anwesende Familie sondern auch noch möglicherweise alle Neffen treffen wird, was vermutlich ziemlich überwältigend wird ;-))

Von engel am 26.03.2023 23:00 • diary

In der Früh fiel uns der Start einigermaßen schwer, aber weil das der letzte halbwegs schöne (also: trockene) Tag des Urlaubs werden sollte, gingen wir dann doch los. Der Plan: das Burgberger Hörnle von der Straße zum Alpenblick aus.

Die Tour wurde dadurch verkompliziert, dass ich erst mal die Anfahrt verbaselte und wir über Sonthofen nach Burgberg fahren mussten. In Burgberg war dann die Straße zum Alpenblick gesperrt und die Umleitung blockiert. Nach einer sinnlosen Runde durch kleine Sträßchen fuhren wir dann zum Erzgruben-Parkplatz am Weinberg (Verlängerung #1).

Der Weg über den Weinberg ist eigentlich ganz nett, aber ich sehe da vor meinem inneren Auge immer den zusätzlichen Abstieg :/ Nach dem Weinberg entschieden wir uns für den steilen Direkt-Anstieg zum Fahrweg am Burgberger Hörnle. Die steile Wiese gingen wir noch ohne Stöcke (Uff!), für den noch steileren Wald nahmen wir dann Stöcke.

Wo wir dann eh schon weit hinten am Hörnle waren, nahmen wir als Nächstes den Jägersteig durch den abgeholzten Wald und stiegen nach einer schönen Pause in der Wiese vor dem Jägerstand weglos zum Normalweg zum Hörnle auf. Da haben wir den idealen Durchstieg noch nicht gefunden.

Am Gipfel des Burgberger Hörnle gab es eine kurze Pause, dann ging es über die kleine Kletterstelle weiter. Innerlich war ich da dann schon beim Abstieg, als der beste Allgäuer vorschlug, zum Grünten weiter zu gehen. Wir einigten uns auf den Kompromiss ‘Seichenberg’ und gingen weiter (Verlängerung #2).

Am Seichenberg machten wir Pause und ich war innerlich schon wieder im Abstieg, als der beste Allgäuer Salami-Taktik-mäßig vorschlug, jetzt doch noch zum Grünten weiter zu gehen, denn ‘wir sind ja eh schon fast da’. Wir gingen also bis zum großen Fernsehturm weiter (Verlängerung #3).

Da war dann Schluss, was mir ganz recht war, denn die supersteile Querung hinter dem Seilbahngebäude ist mir immer ein wenig unheimlich, erst recht, wenn es so warm ist. Nach einer kurzen Pause machten wir uns an den Abstieg.

Und der war dann echt lang! Muskelkater hatte ich zwar keinen mehr, aber die ungewohnt vielen Touren hintereinander hatten inzwischen doch einigen Tribut erfordert und im Lauf des Abstiegs schmerzte dann immer mehr. Am Weinberg war ich dann wirklich, wirklich froh, nur noch wenige Meter runter zu müssen.

Allem Gejammer zum Trotz war natürlich auch das eine schöne Tour, vor allem, wie immer, der direkte Anstieg und der Jägersteig :-)


Start am Weinberg (mit Hörnle-Gipfel dahinter)


Bergblick mit eher mäßgem Wetter


Am Weinberg


Start zum Steinanstieg


Im sehr steilen Wald


Im sehr steilen Wald


Auf dem Jägersteig


Weitblick vom Jägersteig


Tiefblick vom Jägersteig


Normalweg zum Hörnle


Hörnle-Gipfelbild


In der Querung


Anstieg zum Seichenberg


Fernsehturm-Gipfelhaus


Am Turm


Abstieg


Abstieg


Rückweg über den Weinberg

Von engel am 26.03.2023 12:08 • outdoorberg

Mittwoch, 22.03.2023: 3 Mal Sonnen

Sonntag, März 26, 2023

Der Tag sollte ausgesprochen sonnig werden, deswegen hatten wir eine Tour ausgesucht, die so südseitig wie möglich mit möglichst wenig Waldanstieg ist. Nach gemütlichem Frühstück, um die Sonne schon mal ein wenig aufheizen zu lassen, starteten wir in Gunzesried.

Der beste Allgäuer ging direkt mit kurzen Hosen und Hemd los, ich zog die Jacke erst aus, als wir aus dem üblichen Talwind raus waren. Die erste Pause (so richtig mit Matte und Sonnen) gab es kurz vor der Vorderen Krumbach. Da hatte es die erste Krokuswiese der Saison, noch ein wenig mager mit fast nur weißen Krokanten, aber trotzdem schön.

Nach der Pause brauchten wir nicht lang bis zum ersten Schnee im Gratweg zum Steineberg. Der Schnee war weitgehend fest, wir brachen nur selten ein. Der beste Allgäuer zog nur die eingebauten Gamaschen seiner Schuhe über den nackten Beinen zu, ich ließ die Hosenbeine runter und nahm die kleinen Gamaschen. Kalte und verschrammte Waden sind so toll nicht.

Das war dann bei der Querung und in der steilen Rinne unter der Leiter auch gut so, denn da brachen wir noch ein paar Mal ein und bei den hohen Tritten in der Rinne hätte ich mir glatt die gesamte Haut von den Schienbeinen geschrappt. Der Allgäuer schien damit aber keine Probleme zu haben.

Am Gipfel war es windig, deswegen verlegten wir die Pause zu einer der freien Flächen weiter unten. Der Schnee auf der Südseite war nur noch stellenweise vorhanden. Auch hier nahmen wir die Matten und machten sehr gemütlich Mittagspause in der Sonne :-)

Wir nahmen den südseitigen Abstieg über den schmalen Pfad an der Alpe vorbei und kamen an den Platz, den wir uns beide (unabhängig voneinander) für die eigentliche Sonnenpause vorgestellt hatten. Da gab es dann das dritte Mal Sonnen :-)

Danach stiegen wir über die Forststraße (noch mal Schnee) über die Alpe Dürrehorn nach Gunzesried ab. Hach, so viel Sonne und Frühling!


Start in Gunzesried


Im Aufstieg (mit den Pisten der GO!-Bahnen in der grünen Wiese hinter mir)


Alpe Dürrehorn


Einer der wenigen lila-farbenen Krokusse


Kokuswiese :-)


Das Ziel


Anstieg im Schnee über den Grat


Das Ziel kommt näher


Schneequerung mit nackten Beinen


Steiler Anstieg


Auf der Leiter


Gipfelbild


Abstieg über eine der Steilstellen


Sonnenpause :-)


Abstieg über die Forststraße


Sehr zerrupfter Kleiner Fuchs


C-Falter

Von engel am 26.03.2023 11:08 • outdoorberg

Für den Dienstag hatte die Wettervorhersage eigentlich einen ganzen Tag volle Sonne versprochen, beim Näherkommen hatte sich die versprochene Sonne lediglich auf einen Abschnitt rund um Mittag reduziert. Trotzdem war es Zeit für wieder mal was ‘Richtiges’ (ohne allzu viele Höhenmeter allerdings).

Wir parkten in Grän. Unten hatte es (wie üblich) Wind, im Aufstieg wurde es aber schnell warm. Wie schon am Einstein lag noch weniger Schnee, als wir erwartet hatten. Wir machten am Wasserhüttchen eine Pause und weil wir da schon fast drauf waren, stiegen wir den direkten Weg weiter auf. Der Muskelkater in meinem linken Bein schien vorbei zu sein, das machte auch den steilen Aufstieg problemlos mit.

Auf dem steilen Zahn über der Bad Kissinger Hütte standen einige Gämsen und alle beobachteten uns misstrauisch (oder neugierig), als wir uns der Hütte näherten. Die beiden Frauen mit dem lustigen Mischlingshund, die zu dem Zeitpunkt mit uns aufstiegen, waren total begeistert.

Auch im Gipfelaufbau hatte es weniger Schnee, als wir gedacht hatten. Die Eisbeilchen, die wir dabei hatten, waren aber trotzdem nicht verkehrt, man fühlt sich einfach wohler, wenn man was hat, an dem man sich festhalten kann. Den zweiten Stock hätte ich aber besser auch direkt weggesteckt, der ging ganz schön im Weg um.

Oben war weniger Wind als befürchtet, deswegen machten wir oben gemütlich Pause. Von der versprochenen Sonne war allerdings wenig zu sehen. Die Pause war wirklich nett, denn die Dohlen am Aggenstein sind mit Abstand die Frechsten, die uns bisher über den Weg gelaufen sind :-)

Wir haben üblicherweise Nüsse (und ich auch getrocknete Früchte) dabei und darauf, vor allem auf die Früchte, sind Dohlen wirklich scharf. Kaum hatte ich meine Box geöffnet, setzte sich eine Dohle auf mein Bein und versuchte sofort, eine Beere aus meiner Box zu picken. Ich legte die Hand auf die Box und öffnete meine Finger ein wenig. Die Dohle überlegte nur kurz und pickte dann eine Cranberry zwischen meinen Fingern durch aus der Box raus. Ich gab auch den anderen Dohlen ein paar Nüsse und Früchte, musste aber sehr aufpassen, dass die eine superfreche Dohle nicht meine Box leerte.

Die beiden Frauen mit dem Mischlingshund waren auch zum Gipfel aufgestiegen und ich fragte mich ernsthaft, wie der Hund die steile Schneeflanke wieder runterkommen sollte. Aber erst mal stiegen wir wieder ab. Mit den neuen Kettengrödeln, denn wenn man so was schon hat und es glatt ist, macht es ja keinen Sinn, das Zeug im Rucksack rumzuschleppen. Der Abstieg ging sehr gut :-)

Der Hund hatte übrigens nicht die geringsten Probleme, die steilen Tritte wieder abzusteigen, sahen wir dann von unten. Sie ging einfach immer ein paar Schritte vor den beiden Frauen mit dem Kopf voran nach unten und wartete geduldig, bis sich die beiden die nächsten Tritte runter gekämpft hatten. Sehr beeindruckend.

Mein restlicher Abstieg war übrigens etwas anstrengend, denn der Muskelkater war viel weniger weg, als ich noch beim Aufstieg gedacht hatte. Aua! Aber auch wenn man langsam geht, kommt man irgendwann unten an ;-)

Toller Tag, auch ohne Sonne :-)


Start in Grän


Das Ziel voraus


Anstieg über den direkten Pfad


Nicht viel Sonne zu sehen


Blick übers Joch zum Forggensee


Die Bad Kissinger Hütte


Über der Hütte: Gämsen


Anstieg zum Kreuz


Rückblick über die Schneeflanke


Unerschrockene Gipfeldohlen


Mal schauen, was es in der Box so hat!


Pfff! Die Box ist zu!


Gipfelbild


Abstieg


Abstieg


Abstieg


Abstieg

Von engel am 25.03.2023 13:58 • outdoorberg

Bei eher mittelgutem Wetter und wegen des noch immer ziemlich schlimmen Muskelkaters vom Samstag, gab es am Montag noch eine Erholungsrunde über den Illertalhügel.

Es war warm, zwischendrin gelegentlich sonnig und es fühlte sich sehr nach Frühling an :-) Am schönen Platz am Grat gönnten uns die Wolken ein echtes Loch und es könnte sein, dass wir da beide kurz wegdösten ;-) Wir wachten wieder auf, als das Loch vorbei war und es etwas fröstelig wurde.

Der beste Allgäuer stieg nahezu problemlos ab, ich nahm lieber Stöcke und musste gelegentlich ein wenig stöhnen, weil das linke Bein aufmuckte. Insgesamt ging der Abstieg aber gut.


Start mit vielen Wolken und etwas Sonne


Frühling: Gänseblümchen :-)


Frühling: Huflattich :-)


Frühling: Echter Seidelbast :-)


Gipfelbild


Abstieg


Frühling: Löwenzahn :-)

Von engel am 25.03.2023 13:55 • outdoorberg

Wie nicht anders zu erwarten, hatte uns die Samstags-Tour ordentlich Muskelkater beschert. Mich freut ja immer sehr, wenn nicht nur ich arg unrund laufe und bergab fürchterlich jammern muss, sondern auch der beste Allgäuer wehe Beine hat. Dann komme ich mir nur halb so unfit vor ;-)

Wir waren jedenfalls beide ein wenig geschädigt. Ich nahm für die Fernsehturm-Runde vorsichtshalber Stöcke mit (was ich seit der Prothesen-Reha nicht mehr mache), brauchte sie dann aber doch nicht. Bergab kleine Schritte machen reichte aus.

Um die Runde ein wenig zu verlängern, gingen wir hinten weit runter (und mussten uns durch Jungwald und Brombeerranken zurück zur Forststraße wurschtelten) und gingen dann nochmal zum Gipfel hinauf. Bewegung soll ja zur Muskelkater-Bewältigung beitragen.


Auf dem Weg zum Blender


Schneeglöckchen am Wegesrand


Viele Weiße Pestwurzen im Aufstieg


Minimal Sonne im Anstieg


Zwischendurch hatte es auch Gewöhnliche Pestwurzen


Die letzten Meter zum zweiten Gipfelbesuch

Von engel am 24.03.2023 13:36 • outdoorberg

Samstag, 18.03.2023: Sonnengipfel

Freitag, März 24, 2023

Für den sonnigen Samstag hatten wir uns einen südseitigen Anstieg mit moderat vielen Höhenmetern ausgesucht (keine Übung mehr mit Höhenmetern, da muss man vorsichtig sein!) ausgesucht. Wir starteten gemütlich und hatten Glück, denn am Oberjoch war das Telemark Weltcup Finale mit dem Schellen-Weltrekord-Versuch. Wir waren aber doch früh genug dran, um ohne Probleme durchzukommen.

Wir parkten in Berg und gingen erst mal halbwegs eingepackt los, denn unten wehte ein kühler Wind. Am Berg war es aber sehr schnell warm und wir konnten den restlichen Anstieg im T-Shirt absolvieren. An schattigen Stellen lag noch Schnee, insgesamt hatte es auf dieser Südseite aber wirklich wenig davon.

Die beiden Steilstellen am Gipfelgrat waren natürlich noch voll Schnee, waren aber problemlos zu steigen. Am Gipfel war zunächst nicht viel los, während der Pause kamen aber doch noch erstaunlich viele Leute.

wir hatten schon im Aufstieg eine schöne, nicht allzu lange Pause in der Sonne gemacht. Im Abstieg nahmen wir dieselbe Stelle nochmal und machen eine schöne lange Pause, lang hingebrezelt in der Sonne :-) Es wurde so warm, dass ich auf kurze Hosen umstellte. Hätte es nicht wirklich gebraucht, war aber OK.

Auf dem Rückweg war am Oberjoch das Weltcup-Finale und der Schellen-Rekorversuch schon vorbei und wir kamen problemlos ohne Stau nach Hause.


Start in in der Sonne vor verschneiten Bergen


Zwischendurch sind kleinere Schneefelder zu queren


Der meiste Anstieg ist aber schneefrei


Auf den letzten Metern


Tal- und Tiefblick


Am Gipfel


Abstieg in einer der Steilstellen


Abstieg in kurzen Hosen :-)


Talblick

Von engel am 24.03.2023 13:16 • outdoorberg

Freitag, 17.03.2023: Bikesaisonstart

Freitag, März 24, 2023

Wir läuteten die Daheim-Urlaubswoche und die Bike-Saison direkt am Freitag mit einer kleinen Runde auf und über den Mariaberg ein. Der Plan war gewesen, die Freitagsbrotzeit direkt oben mit Blick auf die Berge zu nehmen. Das klappt zwar, aber es war nicht ganz so gemütlich wie erhofft, weil am Hutbaum ein kühler Wind wehte.

Nach der Brotzeit radelten wir zum Herrenwieser Weiher runter (dort grillte schon jemand, es roch großartig!) und über Ermengerst und den neuen Waldweg zurück zum Mariaberg.

Schöner Start :-)


Am ‘Opiolka-Berg’


Krokanten bei Elmatried


Auf dem Weg zur Brotzeit


Die letzten Meter zum Hutbaum


Abfahrt zum Herrenwieser Weiher


Huflattich

Von engel am 24.03.2023 13:06 • outdoormtb

Nachdem den ganzen Tag über Sonne auf meinen Schreibtisch geschienen hatte und wir deswegen die Rollos hatten runter lassen müssen, hatte ich die Vorstellung, Abendsonne am Fernsehturm zu geniessen. Der beste Allgäuer war gleich dabei.

Natürlich klappt das um diese Jahreszeit nicht ganz, aber wir bekamen immerhin einen letzten Blick auf die Sonne ;-)
Ein schöner Spaziergang war es trotzdem.


Gipfelbild


Letztes Licht in den Bergen


Grad noch Sonne


Der Turm

Von engel am 24.03.2023 13:01 • outdoorberg

Kein Flug, Sport, Urlaub

Sonntag, März 19, 2023

Beim montäglichen Meeting mit meinem Chef hatte ich das erste Mal keine Fragen. ‘Ah’, meinte er, ‘Du bist also jetzt eingearbeitet.’ Hmm, dem würde ich noch nicht komplett zustimmen, aber ich kenne mich zwischen weitgehend in meinen Produkten aus, das ist ja schon mal was. Next Stop: die relevanten Standards lernen (und das sind einige).

Am Mittwoch entschieden wir dann, was wir mit der anstehenden Urlaubswoche machen wollten und ich versuchte, einen Flug und das bereits heraus gesuchte Hotel zu buchen. Erfolglos, denn wir hatten zu lang gewartet. Von Memmingen aus gab es keinen Flug mehr (und Stuttgart oder München oder gar Frankfurt sind uns für eine Woche zu viel Aufwand). Tja, selbst schuld. Wer Lastminute bucht, kann sich halt nicht aussuchen, was er bekommt. Nach kurzer Enttäuschung war das dann aber auch OK, bleiben wir halt hier.

Sportlich ging die Woche wieder was nach. Montags lief ich fast eine Stunde auf dem Crosstrainer (ich schaue gerade bei ‘Picard’ weiter und finde die Serie eigentlich gut, obwohl ich nach Kommentaren dazu anderswo eigentlich erwartet hatte, enttäuscht zu werden), am Dienstag war ich Schwimmen. Diesmal 1200 Meter, noch immer gemächlich mit 3er-Zug zum Eingewöhnen (und - Yay! - nur einer war schneller :-)).

Donnerstag gingen wir abends zum Fernsehturm und schafften gerade noch so die letzte Sonne da oben, Freitag wurde die Bike-Saison eingeläutet :-) Am wunderbaren Samstag ging es auf einen ‘richtigen’ Berg, den ersten in diesem Jahr. Es war wunderbar, endete aber wie erwartet mit fürchterlichem Muskelkater am Sonntag (der Gerechtigkeit wegen hatte der beste Allgäuer auch einen!). Wir schleppten unseren Muskelkater aber zum Fernsehturm hinauf (und dann hinten runter und wieder hinauf), um mit leichter Bewegung hoffentlich den Kater zu bekämpfen. Schaumermal.

Und jetzt: Urlaub.

Von engel am 19.03.2023 23:00 • diary
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