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Sonntag, 01.10.2023: Nebengipfel

Sonntag, Oktober 15, 2023

Den schönen (wenn auch noch etwas kühlen) Sonntag nutzten wir zu einer Urlaubseingehtour. Die ursprüngliche Idee, mit einer Bike&Hike-Tour anzufangen, hatten wir angesichts der Frühtemperaturen erst mal verworfen.

Wir parkten am Kiosk und starteten (etwas fröstelnd) zum Gipfel. Die Sonne steht schon wieder so tief, dass wir erst bei der zweiten Forstweg-Querung das erste Mal Sonne sahen. Danach wurden die Temperaturen angenehmer, auch wenn man unten wegen des Waldes gar nicht so besonders viel Sonne abkriegt.

Wir waren natürlich an so einem schönen Herbsttag nicht allein unterwegs, aber die anderen Wanderer verteilten sich ganz gut auf dem Weg, sodass wir meistens doch allein aufsteigen konnten. Der Gipfel war dann aber erwartungsgemäß recht voll. Wir schlugen nur kurz am Kreuz an und gingen dann rüber zum Nebengipfel, an dem wir schön allein waren und eine Weile in einer sonnigen Mulde Pause machen konnten.

Nach dem Abstieg zum Auto kehrten wir noch im Kiosk auf K&B&K ein. Kuchen bekam allerdings nur ich, denn der Kiosk hatte nur noch Apfelstrudel übrig. Den mag der beste Allgäuer wegen der Rosinen drin nicht. War trotzdem nett da (trotz eines sehr labrigen Bikers nebenan) :-))


Das erste Mal Sonne im Aufstieg


Ausgesprochen diesiger Ausblick aufs Lechtal


Vorm Gipfelhang


Am Gipfelkreuz (sieht leerer aus als es war)


Anstieg zum Nebengipfel


Am Nebengipfel


Abstieg vom Nebengipfel


Blick auf Rauth


Auf den letzten Metern vorm Kiosk

Von engel am 15.10.2023 11:56 • outdoorberg

Samstag, 30.09.2023: Zecken!

Sonntag, Oktober 15, 2023

Am ersten Tag des Herbst-Urlaubs war das Wetter noch eher mau, deswegen gingen wir nur kurz mal in den Wald, um zu schauen, ob uns nicht vielleicht doch ein Pilzlein in den Beutel hüpfen würde.

Die Runde war geradezu spektakulär erfolglos. Wir sahen insgesamt vielleicht 10 Pilze, fast alle alt und kein einziger brauchbar. Naja, immerhin draußen gewesen …

Im Nachhinein war der Ausflug dann aber doch bemerkenswert. Ich hatte ausnahmsweise mal keine Zöpfe geflochten, sondern die Haare nur so in einen lockeren Knoten am Hinterkopf zusammenfasst. Mein Schildtuch reichte da nicht drüber. Im Nachgang des Ausflugs fand ich dann in meinen Nackenhaaren 2 Mal eine Zecke!

Von engel am 15.10.2023 09:52 • outdoor

Sonntag, 24.09.2023: Dem Himmel entgegen

Samstag, Oktober 14, 2023

Schwesterle hatte abends zum Essen geladen, um ihre und des Schwagers Abreise in die USA und der Eltern Rückkehr aus (uns) unbekannten Ecken Österreichs und Bayerns zu feiern, deswegen war für eine Tour nur begrenzt Zeit. Wir suchten uns eine Tour in der Nähe aus und fuhren nach Oberstdorf.

Wir parkten an unserem üblichen Parkplatz vor dem Ort und radelten los. Es hatte 5 Grad und war ganz entschieden frisch. Der Weg durch den Ort klappt nie so, wie ich meine, aber wir kamen natürlich trotzdem am anderen Ende raus und radelten am Renksteg vorbei zum Golfplatz hinauf. Dort parkten wir die Räder uns zogen uns in der Sonne zum Wandern um.

Der Weg führt ein Stück auf einer Forststraße entlang und biegt dann vor einem Zaun links ab. Es hat einen schmalen Pfad (eher Trittspuren) und gelegentliche Markierungen, aber wir brauchten das Navi im unteren Bereich trotzdem, weil sich die Trittspuren im unteren Wald gelegentlich verlaufen. Oben ist der Weg dann eindeutig.

Wir kamen bald aus dem Wald raus und stiegen über steile Wiesen und immer wieder flachere Querungen erst gerade empor, dann immer rechts des Rückens weiter auf. Es war durchgehend steil aber gut zu gehen, auch wenn der Regen der letzten Tage an manchen Stellen (eine kurze ausgesetzte Kraxelpassage) nicht hilfreich war. War aber alles gut machbar.

Der Weg zum Gipfel zog sich ganz schön hin (was im Nachhinein beim Betrachten des Tracks kein Wunder war, die Strecke ist doch ziemlich weit). Oben ging es gegen Ende an Lawinenverbauungen vorbei, dann waren wir auf dem Grat zum Gipfelkreuz, das wir dann bald erreichten. Am Gipfelkreuz saßen die beiden Leute mit Hund, die uns irgendwo unten mal überholt hatten. Der Vorsprung mit dem Kreuz ist nicht sehr groß, deswegen war es da schon voll ;-)

Aber das Kreuz steht eh an einem Vorgipfel. Wir gingen weiter zum eigentlichen Gipfel des Himmelhorns, was anscheinend nicht sehr viele Leute machen, denn da war der Pfad deutlich schmaler und man musste sich gelegentlich durch Latschen wurschteln. Der ‘richtige’ Gipfel hat zwar kein Kreuz, hat dafür aber mehr Platz und man kann sich bequem hinlegen.

Das war auch gut so, denn inzwischen war die Sonne verschwunden und der Wind war reichlich kühl - was die verschneiten Gipfel um uns herum auch gut verdeutlichten.

Beim Betrachten des Weiterwegs über den langen Grat zu Wildengundkopf und Trettachspitze fiel uns ein schmaler Pfad durch die Latschen auf (nicht auf der Karte vorhanden), der hinter unserem Gipfel zum Abstiegsweg führte. Das sah sehr vielversprechend aus, denn eigentlich hätten wir ein ganzes Stück auf dem Grat zurückgehen müssen, um auf den langen Querweg zu kommen. Die beiden jungen Leute vom Gipfelkreuz kamen dann an uns vorbei und zeigten uns, dass das tatsächlich ein Abstieg war :-)

Wir stiegen also auch durch die Latschen und dann durch die steilen Wiesen ab. Es hatte Trittspuren und war völlig problemlos machbar.

Der weitere Abstieg führte erst mal nahezu ohne Höhenverlust weiter ins Trettachtal hinein. Erst als wir fast schon auf Höhe von Spielmannsau waren, ging es endlich bergab. Der Steig ist gut und führt sehr nett und schlau durch die steile und felsdurchsetzte Wand des Zuges. Wegen der vielen Kehren kommt man etwas langsam bergab, aber der Abstieg ist schön.

Unten kommt man durch ein krautisches Feld auf den Talweg und da wird es dann etwas nervig: 3 Kilometer Straße bis zum Golfplatz. Kurz vorm Golfplatz liegt die Alpe Haseltopf und da gab es ausgezeichneten K&B&K zur Belohnung :-)

Danach waren wir schnell bei den Rädern und fast schnell zurück beim Auto. Das ist eine schöne Runde, der Rückweg ist allerdings ein dicker Minuspunkt!


Hinter Oberstdorf auf dem Weg zu den Bergen, das Ziel ist links schon in Sicht.


Am Radl-Parkplatz


Waldanstieg


Zwischendurch ist es recht steil


Blick ins Hochtal von Gerstruben


Vorbei an Lawinenverbauungen


Trettachspitze und Kratzer mit Schnee


Im Anstieg zum Gipfelkreuz mit Blick nach Oberstdorf


Am Gipfel


Start zum Abstieg


Steiles Gras im Abstieg zum Querweg


Auf dem Querweg: Rückblick zum Gipfel


Auf der langen Querung


Rückweg von Spielmannsau auf der Straße.


An der Alpe Haseltopf :-)


Rückweg nach Oberstdorf

Von engel am 14.10.2023 16:51 • outdoorbergmtb

Herbsturlaub

Sonntag, Oktober 08, 2023

Mit dem Feiertag am Dienstag und der Betriebsschließung am Montag hatte es sich angeboten, die restlichen 3 Tage der Woche auch frei zu nehmen. Das Wetter spielte prima mit :-)

Nach dem noch etwas mauen Samstag (an dem wir noch mal unser Glück mit Pilzen versuchten, was aber sowas von vergeblich war, da gibt es gar keine Beschreibung dafür), machten wir von Sonntag bis Mittwoch erst mal 4 Touren ‘dahoam’ (2 mal rein zu Fuß, einmal zu Fuß mit Bike, einmal rein Bike). Für die letzte Tour am Mittwoch begaben wir uns zur Abwechslung mal wieder ins Kleine Walsertal und das war ausgesprochen schön.

Das Wetter am Donnerstag war eher nix (naja, relativ gesehen, man hätte schon was machen können), aber wir gönnten uns Pause, planten und buchten dann von Freitag bis Sonntag ein Hotel im hinteren Lechtal.

Das gab dann noch 3 wirklich großartige Touren, 2 davon so einsam, dass wir die gesamten Touren über niemanden sahen. Die dritte Tour war dann vergleichsweise echt voll: wir trafen 2 Leute und einen Hund am Gipfel! Und sahen zwischendurch Menschen irgendwo rumlaufen ;-)

Unser Hotel war das Hotel Bergmahd in Steeg. Große Empfehlung. Das Hotel ist und liegt super, das Essen ist prima, alle sind nett und es hatte eine sehr streichelbedürftige junge Katze, die wir nur mit Mühe wieder aus dem Auto bekamen, weil sie es da drin so interessant fand.

Das war eine tolle und gefühlt sehr lange Woche :-)

Von engel am 08.10.2023 23:00 • diary
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