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Mittwoch, 06.05.2020: Nebeltour

Mittwoch, Mai 20, 2020

Nach dem Regen am Vortag begann der Tag recht trüb, aber so war das auch vorher gesagt, deswegen störte uns das nicht. Die Vorhersage versprach nämlich, dass es trocken bleiben würde und demnächst aufklaren sollte. Wir hatten uns eine Runde in den Vorbergen ausgesucht, die wir im Frühjahr gern mal machen, denn die Gipfel, vor allem der letzte, haben oben viel bequemes Gras, in dem man sich sonnen kann.

Auf dem Weg Richtung Berge sah es da noch trüber aus als bei uns und als wir uns ‘unseren’ Gipfeln näherten, waren die gründlich wolkenverhangen. Aber es sollte ja aufklaren!

Es war trüb, als wir losgingen und es wurde bald trüber, denn wir kamen in die Wolken. Irgendwo verbrannte irgendwer nasses Holz und der Geruch wurde durch den feuchten Nebel zurück gehalten und verstärkt. Zumindest kam es uns so vor. Wir stiegen einsam und allein, ohne Sicht aber mit kaum zu ignorierendem Holzrauchgestank weiter. Von Aufklaren war weit und breit keine Spur.

Vorm Sonnenkopf hatten wir ganz kurz das Gefühl, nun würde es heller, dann wurde es wieder dunkler. Kurz vom Heidelbeerkopf war nochmal eine helle Stelle, dann hüllte uns wieder Nebel ein. Immerhin war der Holzrauch dann endlich weg. Wir machten am Schnippenkopf Pause und sahen tatsächlich - Tadaa! - ganz kurz den Grat vom Hindelanger Klettersteig. Und ganz kurz hatte es da oben annähernd sowas wie Sonne. Dann war sie wieder weg. Wir gingen.

Im Abstieg ging ich bis zur Falkenalpe ohne Stöcke. Im Kessel unterm Schnippenkopf hatten wir eigentlich Schnee erwartet, aber der war schon nahezu weg. Der Abstieg über die Straße war so doof wie immer. ABER - es klart tatsächlich auf und die Sonne kam raus :-)

Den sonnigen Tages-Abschluss gab es dann daheim, auf der Terrasse ;-)


Start bei trübem Wetter


Bald ist dickster Nebel


Mini-Aufhellung am Sonnenkopf


Nebel am Heidelbeerkopf


Aufhellung am Schnippenkopf


Abstieg mit fast Sonne

Von engel am 20.05.2020 18:54 • outdoorberg

Nach dem schlimmen Stuiben-Abstieg hatte ich abends Ibu genommen und gut geschlafen. Morgens war das Bein ein wenig steif (nach einer Tour so oder so zu erwarten) aber sonst OK. Das Wetter war so mittel, der Himmel bedeckt, aber Regen möglich. Wir entschieden uns auf den üblichen Mittelwetter-Hügel zu gehen.

Kaum waren wir losgegangen, fing es an zu regnen und im Westen sah es sehr dunkel aus. Mein Knie war im Aufstieg (ohne Stöcke) so mittel-OK und ich plädierte auf der Hälfte des Aufstiegs (da gibt es eine Möglichkeit zu einer kurzen Runde) dafür, wegen des Wetters abzukürzen. Der Beste Allgäuer von Allen war dagegen. Im Urlaub - und wir wären ja eigentlich in Korsika gewesen - gehen wir ja auch bei schlechtem Wetter weiter. Wir brachen also nicht ab.

Und wurden belohnt :-) Der Regen liess bald nach und als wir oben am Grat waren, kam sogar hin und wieder Sonne raus! Allerdings natürlich nicht bei der Pause.

Dem Knie ging es inzwischen ziemlich gut, deswegen ging ich auch den Abstieg ohne Stöcke. Das ging erstaunlich gut :-)


Wir starten bei Regen


Bergsalamander mögen Regen :-)


Am Gipfel ist es schon trocken


Abstieg ohne Stöcke


Dramatische Wolken überm Allgäuer Hauptkamm


Die Kühe geniessen das Draussen-sein :-)

Von engel am 19.05.2020 14:04 • outdoorberg

Sonntag, 03.05.2020: Schlammschlacht!

Dienstag, Mai 19, 2020

Nach 2 Regentagen (naja, mehr oder weniger Regen, so schlimm war es bei uns eigentlich gar nicht gewesen), sollte der Sonntag schön werden und wir wollten raus. Weil die Wildschutzsaison inzwischen rum war, wollten wir da hin, wo wir vor 2 Wochen abgeprallt waren.

Ich hatte die große Kamera in der neuen Tasche mit dem neuen Polfilter dabei. Fotografieren war so eine Freude, aber daheim kam das böse Erwachen: alle Bilder waren wischi-waschi halb unscharf. Filter kaputt? Foto kaputt? Alles verwackelt (trotz bestem Licht)? Nach langer Analyse stellte sich heraus, dass der Foto auf ISO 3200 stand. Warum auch immer. Die Fotos dieses Tages waren jedenfalls kaputt.

Dabei war super Wetter und super Sicht - und es war super-nass und super-matschig. Anscheinend hatte es beim Schlechtwetter der letzten Tage geschneit oder gegraupelt und das Zeug lag noch überall herum und schmolz in die Grasberge rein. Das war schon beim Aufstieg schlammig, aber im Abstieg war das eine Sauerei sondergleichen.

Sonst war ziemlich viel los. Alle, die sonst im Lechtal, Tannheimer Tal oder Walsertal unterwegs sind (oder im Urlaub sonstwo), drängen sich nun auf den wenigen Allgäuer Hügeln. Vor allem, da inzwischen auch die Empfehlung zu ‘keine Bergtouren bitte’ zurück genommen worden war.

Ich hatte die Woche über kein Ibu gebraucht und dem Knie war es ausgesprochen gut gegangen. Für diese Tour war ich so leichtsinnig gewesen zu glauben, dass ich nun auch ohne Ibu auf einen Berg steigen könne. Rauf ging das auch ganz gut (mit Abstrichen bei großen Schritten), runter war ... wirklich schwierig. Jeder Schritt schmerzte und so kann man natürlich auch nicht sauber gehen. Ich kam runter, aber sehr sehr langsam und es war nicht wirklich eine Freude.

Das war nicht nur für den Tag doof, sondern machte mir auch sehr Sorgen wegen der Woche Urlaub, die anstand :-(


Start an der Säge, das Ziel ist links oben


Löwenzahn!


Nagelfluhwände


Blick zum Stuiben


Abstieg (der schlimmste Matsch ist schon hinter uns)

Von engel am 19.05.2020 13:56 • outdoorberg

Sonntag, 26.04.2020: Ausweichparken

Freitag, Mai 01, 2020

Der Tag fing schön an und ich wollte laufen, wegen der Wettervorhersage aber nicht weit oder lang, was uns natürlich wieder zum üblichen Hügel für die Kurzrunde brachte. Wir liessen uns Zeit in der Früh und fuhren erst am sehr späten Vormittag nach Humbach. Und da war dann der Parkplatz schon voll!

Nach kurzem Überlegen fuhren wir ein Stück weiter Richtung Weiler und fanden am Forstweg noch einen Platz zum Auto Abstellen. Dann gingen wir den üblichen Weg, liessen den Gipfel aus, flohen am Grat vor Ameisen und legten uns deswegen weiter unten in die Sonne und gingen über die Gebhartshöhe zum Auto zurück. Das war sehr nett und das Knie nahm das alles recht gut mit. Erstaunlicherweise war den ganzen Weg über trotz des überfüllten Parkplatzes kaum mehr los als sonst.

Wir hatten beide die gute alte FZ150 Kameras dabei, weil andauernd nur Klicki-Bilder machen ja auch nix ist. Das war mal wieder nett.


Start in Weiler


Blüten am Wegesrand


Der Schnee geht sichtbar weg


Babyzapfen


Abstieg, die Sonne ist weg

Von engel am 01.05.2020 12:13 • outdoorberg

Rumwurschteln

Dienstag, April 28, 2020

Die ‘Kleinigkeit’ hielt mich den ganzen Tag über beschäftigt, auch wenn ich die eigentlichen Schwierigkeiten verstanden und gelöst hatte, objekt-orientiert übrigens ;-) Die Kleinigkeit hat lauter Sub-Kleinigkeiten, die alle eine eigene Lösung brauchen. Und da kommt noch einiges. Naja, ich wusste ja, dass das ‘Drumherum’ aufwändig werden würde.

Nebenher und zwischendurch lernte ich weiter Leute-Zeug. Der aktuelle Kurs ist nicht ganz so gut wie der vorige, aber sollte ich tatsächlich mal einen Job mit Personal-Verantwortung landen (nicht wirklich mein Ziel, ich hätte lieber Zeug-Verantwortung, also Projekte und sowas), kann ich sicherlich alles Mögliche dafür brauchen.

Am späten Vormittag ging ich auf den Fernsehturmhügel. Ohne Stöcke natürlich (sind aber immer dabei, sicherheitshalber) und das ging wirklich erstaunlich gut. Ich habe ganz langsam das Gefühl, das Bein lernt Bergabgehen und wie der große Oberschenkelmuskel benutzt werden muss. Am Ende tat mir trotzdem das Knie weh, aber das ging auch im Steilen ziemlich ‘unhumpelig’. Sonst war es da relatv kühl und ziemlich windig, aber immerhin trocken.

Von engel am 28.04.2020 23:00 • outdoorberg

Getrennt unterwegs

Mittwoch, April 22, 2020

An diesem Mittwoch hatte der beste Allgäuer von Allen wieder seinen freien Tag. Und weil das Wetter schön sein sollte, ging er eine Tour machen. Allein, denn bei aller Freiheit hier im nahezu verpflichtungs-freien Home-Office, einfach ‘abhauen’ und das Home-Office Office sein lassen, kann ich vor mir nicht vertreten. Ausserdem konnte sich der Mann dann zur Abwechslung mal auspowern. Wenn ich dabei bin geht das ja nicht.

Ich ging Mittags rum wieder auf den Fernsehturmhügel. Ich nahm nochmal einen anderen Weg für den Abstieg, aber das war nicht wirklich ein Weg sondern eher Tierspuren. Ich musste zwei Mal unter einem Stacheldraht durch kriechen, was sicherlich lustig aussah, denn ich kann ja nicht auf das Knie des operierten Beins gehen und ohne Knie auf dem Boden unter einem niedrigen Stacheldraht durchkriechen ... ist nicht einfach. Nächste Mal rolle ich mich da einfach drunter durch!

Auf den nicht ganz so steilen Stücken versuchte ich mich im ‘ordentlich’ Gehen, also auch mit dem operierten Bein den Schritt nach unten abfedern. Klappt immer noch nicht, tat dafür aber weh. Folglich war das Knie danach beleidigt. Pfff!

Davor und danach arbeitete ich weiter am Projekt und versuchte Ordnung rein zu bringen und noch ein paar Nettigkeiten für die Karte und den Track hinzukriegen. Das klappte nur teilweise. Ich fürchte, um den ‘aktiven’ Trackpunkt auf der Karte hervorzuheben, muss ich irgendwo in der Library rumfummeln. Später vielleicht mal. Und die Performance bei grossen Tracks lässt auch zu wünschen übrig, das muss besser gehen.

Beim Lernen wiederholte ich weiter Agilen Kram. das ist ein bisserl langweilig, weil ich da schon das meiste kenne, aber zwischendurch kommt halt doch wieder was, wo denke ‘Ach sieh an, das ist eine gute Idee!’ Irgendwas kann man immer mitnehmen.

Von engel am 22.04.2020 23:00 • outdoorberg

Samstag, 18.04.2020: Umgeplant

Montag, April 20, 2020

Der Plan war eigentlich, an der Klause loszugehen und die 3 Köpfe oben zu überschreiten. Wir rechneten mit Wärme und überschaubarem Schnee und waren deswegen mit Leichtschuhen (ich) und Fivefingers (der Allgäuer) ausgestattet. Als wir dann von Sonthofen aus die Mulde unterm Schnippenkopf sahen, war dann aber schon klar, dass die Ausrüstung unpassend war. Da lag noch erstaunlich viel Schnee!

Wir planten um und parkten unten an den Hinanger Wasserfällen, was ein ziemliches Gewurschtel durch Hinang erforderte. Und dann waren die Wasserfälle wegen Holzfällung gesperrt und wir musste erst mal zur Strasse hoch, wo wir dann auch gleich hätten parken können. Naja, hinterher ist man immer schlauer.

Wir gingen also um die Wasserfälle rum und auf der Skitourenroute weiter zur Klause, wo schon alles vollgeparkt war. War uns egal, wir bogen eh gleich nach rechts ab, um eine Runde hinzubekommen. Die Runde ist unten und oben schön, das Zwischenstück auf der steilen Straße ist entschieden nicht-so-schön. Dafür ist es gutes Training, um Beinstreckung unter Last zu üben ;-)

Nach dem Sattel kamen wir stückweise in Schnee und es war schon gut, dass wir die Überschreitung hatten bleiben lassen. Meine leichten Schuhe sind im Schnee instabil und die Fivefingers sind glatt. Am Gipfel fanden wir noch ein nettes Sonnenplätzchen und machten ausgiebig Pause.

Im Abstieg kamen uns viele Leute entgegen und in den allermeisten Fällen liess es sich gut ausweichen. Der Abstieg ging eigentlich gut, aber ich brauchte doch zwei Mal eine Pause. Die zweite Pause war nochmal schön sonnig und wir dehnten sie lang aus.

Das war auch mit Umplanen eine schöne Runde mit immerhin 870 Höhenmetern rein zu Fuß, die die Knie echt gut wegsteckte (mit Ibu allerdings). Das ‘gute’ Bein bekam allerdings einen höllischen Muskelkater, das mit der Lastverteilung lässt also noch arg zu wünschen übrig.


Start bei Hinang


Abbiegen zur Runde


Anstieg im Wald


Umgefallener knorriger Riese :-(


Schneestapfen


Am Gipfel


Die beiden Daumen mit Krokussen


Abstieg ...


... mit Stöcken

Von engel am 20.04.2020 19:16 • outdoorberg

Es wird Frühling

Donnerstag, April 16, 2020

Ich verbachte den Tag wieder abwechselnd mit dem Projekt und weiterem Lernen. Bei der Recherche nach einem seltsamen Hinweis der IDE kam ich auf ein weiteres Thema, zu dem ich Lernstoff fand und fing gleich mal mit dem ersten von 2 Kursen an. Schweres Zeug, finde ich, so richtig hab ich das mit dem objekt-orientiert (noch?) nicht drauf. Ist aber egal, ich glaube, diese beiden speziellen Lektionen zeigen vor allem, wie weit man das treiben kann. Inwieweit man das will, kann, soll, ist eine ganz andere Frage.

Die Lektionen sind aber auch deswegen schwer, weil der Lektor total nervig super-gute Laune verbreiten will und teilweise extra cool-amerikanisch tut (ist aber ein Ost-Europäer). Mir sind Leute, die einfach nur ihren Kram erklären viel lieber. Natürlich sind typisch amerikanische ‘Presenter’ meistens echt unterhaltsam (ich denke da vor allem an den MS Management Summit in Las Vegas), aber wenn man das nicht drauf hat, dann ist mir eher langweilig und trocken echt lieber! Ich musste zwischendrin pausieren, um mich zu erholen. Nicht vom Stoff (obwohl, das auch), sondern vom Typ.

Gegen Mittag ging ich auf den Fernsehturmhügel und nahm nochmal einen neuen Weg. Wie beim letzten Mal landete ich irgendwann weglos mitten im Wald, diesmal wusste ich aber, wo ich war ;-) Ich ging möglichst schnell und recht steil hinauf (*schauf*) und eher langsam wieder runter. Dem Knie ging es wieder besser, ich konnte alles ohne Stöcke gehen. Es war nur so mittelwarm, aber wunderbar frühlingshaft. Alles blüht und überall werden Büsche und Bäume grün :-)))

Nachtrag vom Mittwoch:
Ich hab da tatsächlich mal wieder ‘richtig’ gearbeitet. 10 Minuten oder so. Einer meiner ehemaligen QA-Menschen (ehemalig seit 31.03.) rief an und fragte mich zu einem meiner früheren Themen. Ich antwortete ausführlich und dann ratschten wir noch eine halbe Stunde. Das war nett.

Von engel am 16.04.2020 23:00 • outdoorberg

Samstag, 11.04.2020: Wegsuche

Mittwoch, April 15, 2020

Die Tour startete damit, dass wir auf dem Weg zum Stuiben erst mal an einem ‘Wildschutzgebiet bis 30.04.’ Schild abprallten. Nun könnte man zwar argumentieren, dass das Wild bei Null Schnee und so warmem Wetter eh nicht mehr geschützt werden muss, aber wo derzeit dem Vernehmen nach das Denunziantentum so überhand nimmt (völlig unabhängig davon, dass Bergtouren nicht verboten sind), wollten wir das doch lieber nicht ignorieren und drehten um.

Nach kurzer Diskussion wandten wir uns dem Berg mit Leiter zu, den man ja auch von Süden und Westen besteigen kann. Und wo wir da dann schon mal waren, wollte ich nochmal den Weg suchen, den wir vor 3 Jahren mit den Neffen ‘von oben’ nicht gefunden hatten (kein Bericht, leider). Vielleicht könnte man ihn ja ‘von unten’ finden?

Wir gingen also zu der hübschen Kapelle knapp abseits des Weges und - nach gebührender Bewunderung - drumherum. Danach verschwand der Pfad umgehend. Anhand des Navis versuchten wir ihn wieder zu finden und irrten eine Weile ziellos im (da noch harmlosen) Gelände umher.

Gerade als wir aufgeben wollten, sah ich ein paar Trittspuren und - Tadaaa! - da war er, der Pfad! Er führte sogleich in den sehr steilen Bergwald und war dort meistens gut zu finden. Die Spur im Navi war über hundert Meter entfernt und noch dazu auf der anderen Seite eines tiefen Bach-Einschnitts. Den hatten wir so beim besten Willen nicht finden können!

Nun, da wir den Pfad gefunden hatten, konnten wir ihm gut folgen, er war allerdings wirklich sehr steil, sehr schmal, ausgesetzt und teils ein wenig zugewachsen. Ich bin im Nachhinein froh, dass wir den damals nicht gefunden haben, da hätte ich mit den Jungs nicht runter gehen wollen! Oben kamen wir etwa 100 Meter links der Stelle, wo wir damals den Einstieg gesucht hatten, wieder ins Almgelände. Toller Pfad :-)

Wir stiegen bis zum Gipfelkreuz (4 Leute) auf und gann gleich wieder ein Stück ab, um eine warme windstille Stelle für die Pause zu finden. Die Pause wurde lang und warm und sogar ziemlich bequem :-)

Für den Abstieg nahmen wir den unbezeichneten ‘Normalweg’, der auf die Waldstraße mit den vielen Kehren führt. Wir machten nochmal eine Pause in der Sonne und stiegen dann über die vielen Kehren ab. Im Wald lag noch ordentlich Schnee, das war prima, um die Stiefel sauber zu bekommen, die oben etwas im Matsch eingesunken waren.

Alles in Allem war das trotz des Fehlstarts eine richtig nette Tour :-)


Start an der Säge, hinten links das ursprüngliche Ziel


Im Wald erfordern umgefallene Bäume Umwege


An der hübschen Kapelle


Wegsuche mit Navi


Steiler Anstieg


Seidelbast


Kurz vorm Ausstieg


Hinten ist noch voll Winter


Anstieg zum Gipfel


Oben!


Abstiegsbild mit Krokussen


Schusternägel!


Rückweg im Wald

Von engel am 15.04.2020 16:40 • outdoorberg

Verlaufen!

Donnerstag, April 09, 2020

Der Tag begann wolkig, was die Wettervorhersage nicht vorher gesagt hatte. Am Vormittag ging ich trotz der Wolken am Fernsehturmhügel spazieren. Es war ungewöhnlich kühl nach den letzten so wunderbar warmen Tagen. Ich ging erst mal den üblichen Weg hinauf und bog dann oben auf eine Pfadspur ab, die mir schon ein paar Mal aufgefallen war. Und dann verlief ich mich im Wald. Am Blender!

Natürlich findet man am Blender recht schnell wieder auf irgendeinen Weg, aber zwischenzeitlich wusste ich tatsächlich nicht, wo ich genau war und musste ein gutes Stück wild im Wald absteigen (naja, ich hätte umdrehen können, aber das mag ja niemand). Das war ganz witzig und ein nettes kleines Abenteuer. Alles ohne Stöcke übrigens :-)

Ich kam trotz der Umwege rechtzeitig zur 2-wöchentlichen Büro-Telko zurück. Zu meinem Erstaunen gibt es doch noch allerlei ‘richtig’ Arbeits-Relevantes, das an anderen Stellen noch gemacht wird. Mein eigener letzter ‘echter’ Arbeitseinsatz liegt 3 Wochen zurück und hat grad mal einen knappen Vormittag gedauert. Sonst bin ich seit etwa Herbst auf meiner eigenen kleinen Privat-Uni, lerne was mich interessiert und programmiere was mir gefällt. Also, es könnte schlechter sein :-)

‘Arbeitsmässig’ verbrachte ich auch diesen Tag mit der Lektion über Java Generics und beendete das Aufräumen im Projektcode. Wenn das in letzter Zeit nach viel Aufräumen statt Programmieren klingt: stimmt schon, aber der Punkt ist ja etwas zu lernen und der Code hat sich inzwischen von ‘tut was’ zu ‘tut was und ist kompakt und lesbar’ entwickelt. Ich finde das gut.

Am Abend diskutierten wir die Möglichkeiten für die freien Ostertage. Wir lasen nochmal genau nach: Sport draussen ist erlaubt und es gibt keine Beschränkung, wie weit man dafür von daheim weg darf. Dass hier einzelne Gemeinden Parkplätze sperren und ständig darauf hingewiesen wird, dass man man das nicht soll, ist davon völlig unabhängig. Anderswo scheint die Polizei die Ausgangsbeschränkung deutlich restriktiver zu interpretieren, aber ich plädierte dafür, es darauf ankommen zu lassen. Und uns angesichts der Argumente, warum man nicht in die Berge soll, auf ‘leichte’, einfache Touren zu beschränken.

Von engel am 09.04.2020 23:00 • outdoorberg
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