Nach der anstrengenden Lechtal-Tour hatten wir uns für den schönen Samstag eine etwas gemäßigtere Tour rausgesucht, um die armen Beine nicht allzu arg zu überfordern. Dazu wollten wir ins Kleine Walsertal, aber kurz vor Sonthofen zeigte das Navi Stau und es fiel uns ein, dass ja überall Viehscheid war und entsprechend viel los und auch gesperrt war.
Nach kurzer Diskussion waren wir uns über die Alternative einig und bogen nach Hinterstein ab, um an der Brücke zu parken. Es sollten die Hohen Gänge werden, auch wenn ich dafür nicht unbedingt die neuen Schuhe genommen hätte. Naja, würde schon passen.
Wir radelten bis zur Abzweigung des Quad-Tracks zum Häbelesgund und gingen von dort zu Fuß weiter. Inzwischen ist der Quad-Track einigermaßen eingewachsen und deswegen nicht mehr ganz so blöd zu gehen. Langweilig ist er nach wie vor (rauf wie runter natürlich) :/
Kurz vorm Häbelesgrund kam die erste Sonne und alles sah wunderbar herbstlich und bunt und schön aus. Ab da war alles gut :-) An Getränkehütte machten wir Pause, und weil wir ja eigentlich mit einer viel kürzeren Tour und einer Hütte am Ende geplant hatten, tranken wir da gleich mal etwas. Es würde warm werden.
Nach der Pause ging es weiter zur Rotspitze. Auf der Hälfte des Anstiegs zum Sattel merkte ich meine rechte Ferse (tja, neue Schuhe halt :/) und verpflasterte die Ferse erst mal. Außerdem nahm ich Stöcke, um die Ferse entlasten zu können. So kamen wir gut bis zur Rotspitze, aber es war schon arg anstrengend (keine Übung mehr :-().
Nach der Pause wäre ich dann eigentlich gern direkt wieder runtergegangen, ließ mich dann aber doch überzeugen, über die Hohen Gänge zu gehen: nun waren wir ja schon mal fast da.
Bei der Heubatspitze ist man relativ schnell (aber der kurze Gegenanstieg war echt heiß und anstrengend) und danach beginnt der nette Teil: Kraxeln über die Hohen Gänge. Es waren ein paar Leute in Gegenrichtung unterwegs, aber nicht allzu viele. Der Grat war nett wie immer und auch wie immer hatten wir tolle Aussicht und viel Freude :-)
Allerdings war ich dann echt froh, als wir die Wegkreuzung zum Breitenbereg erreicht hatten. Das war alles deutlich mehr, deutlich wärmer und deutlich anstrengender gewesen, als wir geplant hatten. Die neuen Schuhe hatten sich super geschlagen. Ausgesprochen bequem, super Halt auf Fels, Geröll und Allem und vor allem: noch kein Füsse-weh. Und der Druck an der rechten Ferse war auch nur moderat.
Im Abstieg machten wir in der letzten Sonne im Häbelesgund Pause und stiegen dann den langen nervigen Quad-Track ab. Unten war ich dann sehr, sehr froh, die Bikes zu sehen ;-) Bis zum Auto war es dann einfach.
Schöner Tag, schöne Tour, schöner Grat und tolle neue Schuhe!
Nach der Pause wäre ich dann eigentlich gern direkt wieder runtergegangen, ließ mich dann aber doch überzeugen, über die Hohen Gänge zu gehen: nun waren wir ja schon mal fast da.
Bei der Heubatspitze ist man relativ schnell (aber der kurze Gegenanstieg war echt heiß und anstrengend) und danach beginnt der nette Teil: Kraxeln über die Hohen Gänge. Es waren ein paar Leute in Gegenrichtung unterwegs, aber nicht allzu viele. Der Grat war nett wie immer und auch wie immer hatten wir tolle Aussicht und viel Freude :-)
Allerdings war ich dann echt froh, als wir die Wegkreuzung zum Breitenberg erreicht hatten. Das war alles deutlich mehr, deutlich wärmer und deutlich anstrengender gewesen, als wir geplant hatten. Die neuen Schuhe hatten sich aber super geschlagen. Ausgesprochen bequem, super Halt auf Fels, Geröll und Allem und vor allem: noch kein Füße-Weh. Und der Druck an der rechten Ferse war auch nur moderat.
Im Abstieg machten wir in der letzten Sonne im Häbelesgund Pause und stiegen dann den langen, nervigen Quad-Track ab. Unten war ich dann sehr, sehr froh, die Bikes zu sehen ;-) Bis zum Auto war es dann einfach.
Schöner Tag, schöne Tour, schöner Grat und tolle neue Schuhe!

Radeln isn Retterschwanger Tal

Das erste Ziel im Blick

Im Schatten auf dem Quad-Track

Sonne und Herbstfeeling

Im Anstieg zur Rotspitze

Auf dem Sattel vor der Rotspitze

Kurz vorm Gipfel

Rotspitze

Abstieg zu den Hohen Gängen

In den Hohen Gängen

In den Hohen Gängen

Hohe Gänge mit Rückblick zur Heubatspitze

Abstieg

Abfahrt
Der erste Tag des Herbsturlaubs war gar kein Urlaub, sondern spontan genommene Gleitzeit, weil das Wetter so großartig werden sollte (im eigentlichen Urlaub dann nicht mehr so sehr). Wir fuhren durch den Tunnel ins Lechtal und parkten in Bach vor der Brücke.
Es war noch recht frisch, als wir auf der Straße nach Madau im Schatten den ersten Anstieg hinaufradelten, aber mit der Anstrengung wurde es uns natürlich schnell warm. Die Teerstraße ist schmal, oft geflickt, und wenn man aus dem Wald rauskommt, eröffnet sich ein großartiges Panorama. Ab hier ging es dann erst mal eine Weile ohne Steigung ins Tal hinein.
Nachdem wir ‘unseren’ Berg weitgehend umrundet hatten, bog nach rechts eine Piste ab, der wir, nun wieder steigend, folgten. Die Piste war einigermaßen gut zu radeln, nur selten sehr steil, und bot immer wieder Erholungsstücke. Es dauert aber eine gute Weile, bis wir nochmal ein gutes Stück um den Berg herum ins offene Almgelände kamen.
Hier begrüßten uns viele Rinder, die sich alle hinter dem Gatter auf der Piste gesammelt hatten, weil es da schön flach war (was man vom restlichen Almgelände nicht unbedingt sagen kann). Wir wurschtelten uns langsam durch, dabei war Fladen-Kontakt aber nicht zu vermeiden. Naja, das würde bei der Abfahrt dann schon wieder abfallen ;-)
Hier überholten uns ein paar E-Biker, die aber geradeaus weiter ins Tal hineinradelten. Wir bogen nach rechts auf eine schmalere Piste ab, die uns weiter hinauf und zurück um den Berg führte. Inzwischen war das Radeln doch ganz schön anstrengend, weil die Piste jetzt natürlich auch schlechter war.
Nach der ersten Kehre nach einem sehr langen Schlag machten wir eine Pause. Und waren zwei kurze Kehren später an der Stelle, wo unser Pfad den Berg hinauf abzweigte. Wir hätten den Pfad beinahe übersehen, so schmal war er.
Nachdem wir die Radelklamotten gegen die Wanderausrüstung getauscht hatten (eine andere Hose im Wesentlichen), stiegen wir den Pfad in den steilen Wald hinauf. Nicht weit allerdings, denn ein Mordsverhau an altem Windbruch versperrte den Weg. Mithilfe des Navis und den Pfadfinderfähigkeiten des besten Allgäuers wurschtelten wir uns durch den Verhau und ein steiles Krautfeld hinauf und fanden den Pfad oberhalb wieder.
Aber auch diesmal verloren wir den Pfad bald wieder, weil sich im nächsten steilen Waldstück keine Spur gehalten hatte. Wir stiegen den Wald etwa entlang des Weges bis zum Ende des Walstücks hinauf, wo uns eine noch steilere Wiese mit felsigem Abschluss oberhalb erwartete.
Sollten wir hier keinen Pfad finden, würden wir umdrehen, denn so langsam war uns das alles viel zu steil und wild, und wir würden irgendwann ja auch wieder absteigen müssen. Wir fanden den Pfad aber tatsächlich wieder und hier war er tatsächlich auch ohne guten Willen als solcher zu erkennen (wenn auch nach wie vor schmal) :-)
Das Steiglein führte uns in Kehren durch vereinzelte Bäume am Felsabschluss vorbei und danach über eine weitere, natürlich steile, Wiese zu einem Felsriegel, durch den (erst kurz vorher erkennbar) ein ‘gesicherter Steig’ (alte, fast verrottete Balken, ein altes Kletterseil) führte. Der Steig war steil (was sonst) und gut zu gehen.
Auf der endlich mal etwas flacheren Wiese oberhalb schauten wir uns ein paar Mal um, um den Einstieg zum Felsriegel auch bestimmt wiederzufinden. Kurz drauf kamen wir an eine noch flachere Stelle mit wildem Abbruch auf der rechten Seite und es eröffnete sich ein großartiger Ausblick nach allen Seiten.
Wir machten kurz Pause und folgten dann weiter dem Pfad, der nun keine Kehren mehr machte, sondern einfach nur geradeaus nach oben führte. Das Gelände war nun wieder sehr steil und fiel, weil wir uns auf einer Art Geländerippe befanden, auch nach allen Seiten steil ab.
Der Anstieg war ausgesprochen anstrengend und deswegen schaute ich vermutlich zu spät aufs Navi: Der Weg hätte ein Stück unter uns nach rechts abbiegen sollen. Den super-steilen geradeaus-nach-oben-Weg, dem wir folgten, gab es auf der Karte gar nicht. Das war nun echt doof.
Der beste Allgäuer war dafür, einfach weiterzugehen, aber ich wollte wissen, wo wir die Abzweigung übersehen hatten. Unser aktueller Pfad war kaum mehr zu sehen und es war nicht absehbar, wo der hinführen würde. Ich bot an, alleine zurückzugehen und zu gucken, aber der Allgäuer kam doch mit. Was auch gut war, denn wir waren schon ein gutes Stück über die Abzweigung hinausgestiegen. Die war nämlich an dem kleinen Flachstück, wo wir Pause und Fotos gemacht hatten.
Dort zweigte ein Weglein nach rechts in eine supersteile, mit Büschen bewachsene Rinne ab und auf der anderen Seite der Rinne schien der Weg weiterzugehen. Die Rinne kann getrost als Abbruch bezeichnet werden, aber es hatte Wegspuren. Ich ging 10 Meter rein und drehte dann wieder um, denn nach den ersten ganz okayen Metern war dort eine bröselige, erdige Stelle, unter der die Büsche schon abgerutscht waren, und die man hätte einen Meter senkrecht hinauf (und später wieder hinunter!) steigen müssen. Oh, nein, das war nichts für mich!
Der beste Allgäuer, der schon die ganze Zeit gemeint hatte, da rechts habe es nur den Abbruch, ging ein Stück weiter in die Büsche hinein. Er rief zurück, den Weg gäbe es nicht und er würde umdrehen. Und dann polterten plötzlich ein Haufen Steine zwischen den Büschen die Rinne runter und mir fiel kurz das Herz in die Hose, weil auf mein Rufen nun keine Antwort mehr kam. Aber dann kam der beste Allgäuer aus den Büschen raus und hatte nichts gehört. Weder das Gepolter, noch mein Rufen. Puh!
Wir machten erst mal Pause.
Und beschlossen dann, es hier gut sein zu lassen. Nochmal die 100 Höhenmeter zur Umdrehstelle hinauf und dann nochmal 300-400 Höhenmeter genauso steil weiter, ohne zu wissen, ob wir überhaupt oben ankommen würden, schien uns dann ganz einfach zu mühsam. Und dann war dann ja noch der Abstieg.
An den machten wir uns nach einer Weile. Erst mal ging es einigermaßen bequem bis zum Einstieg des Felsriegels (den wir problemlos fanden), wo wir vorsichtig die Stufen hinabstiegen und dann auf dem Steig mit den guten Kehren bis zum obersten Waldstück abstiegen. Hier verschwand der Pfad natürlich, aber wir wussten ja, wo wir ihn unterhalb des Waldes verloren hatten. So konnten wir bis zum Windbruch absteigen.
Weil es ein wenig doof gewesen war, unterhalb des steilen Krautfelds durch den Rand des Windbruch-Verhaus zu klettern, stiegen wir auf der rechten Seite ab, wo wir die Piste bereits sehen konnten. Weglos, supersteil und mit Kraut, Stauden und Gräsern zugewachsen. Wir hatten schon bessere Ideen :/
Der Abstieg bis zur Piste war dann einigermaßen herausfordernd. Man sah den Untergrund nicht immer und wusste dann auch nicht, ob man vernünftig stehen würde (besonders herausfordernd für mich). Ging alles und Rutschen wäre bei dem vielen Gewächs auch nicht allzu schlimm gewesen, aber das will man ja nicht.
Wir machten uns an die Abfahrt. Der obere Teil bis zu der großen Weidefläche, wo wir vom Talweg abgebogen waren, war etwas holprig (kein Wunder, dass das anstrengend zu radeln gewesen war), dafür mussten wir kein einziges Mal treten :-) Unten trafen wir wieder auf die Kuhherde, die sich auf dem Platz vor dem Gatter versammelt hatte.
Die Rinder lagen und standen recht dicht beieinander und ich fand es ein wenig abenteuerlich, mein Bike da zwischendurch zu schieben. Dass man vielen (sehr frischen) Fladen ausweichen musste, machte die Sache auch nicht einfacher. Dem besten Allgäuer hinter mir ging es auch nicht besser und so kam es, dass unsere Räder hinter dem Gatter etwas verdreckt waren. Wir machten die Reifen so gut es ging an einem kleinen Bach sauber und hofften, der Rest der Fladen würde bei der restlichen (noch recht langen) Abfahrt abfallen.
Diese Abfahrt verlief dann ereignislos, allerdings mussten wir auf der Teerstraße dann doch noch ein paarmal treten ;-) In Bach kehren wir im Grünen Baum auf Bier und Kuchen ein. Die Käsesahne war leider aus und wir suchten uns aus den verbliebenen Angeboten eine ‘Weiße-Schokolade-Birnen-Torte’ aus. Großartige Wahl!
Das war eine Super-Tour und zumindest für mich war es völlig egal, dass es dabei keinen Gipfel gegeben hatte. Das war so schön und es hatte so viele coole Sachen gegeben, das war einfach nur perfekt :-) Und anstrengend genug war es auch ohne den Gipfel gewesen ;-)

Start in Bach

Auf der Piste ins Griessltal hinein

Die Rinder schauen etwas vorsichtig

Die letzten flachen Meter im Griessltal

Radlparkplatz

Windbruchverhau

Steilanstieg zum Windbruchverhau

Anstieg durch Krautverhau

Pfad mit Aussicht

Anstieg über den gesicherten Steig

Anstieg oberhalb des Steigs

Abbruch

Rückweg über den gesicherten Steig

Aussicht ins Griessltal

Der letzte Krautabstieg zur Piste

Abfahrt mit Aussicht

Kuhherdenquerung

Bier und Kuchen in Bach
Nach einem arbeitsreichen Samstag, beschlossen wir am regnerischen Sonntag, eine Runde über den Fernsehturmhügel zu gehen. Mit Messern und Tüten bewaffnet für alle Fälle, auch wenn wir nicht viel Hoffnung hatten.
Wir starteten vom Tennisplatz und gingen gleich mal direkt im Wald hoch. Gähnende Leere, von ein paar Hörnlingen abgesehen. Im oberen Wald war es noch leerer, dafür fing es an zu regnen.
Wir gingen zum Kreuz und dann über den üblichen Suchweg hinten runter. Erst war es auch gähnend leer, aber dann fielen wir och über ein paar Steinpilze. (‘Drüber fallen’ ist übrigens durchaus wörtlich zu nehmen. Wegen des Wetters und des Lichts sahen wir die Pilze erst, als wir direkt davor standen.) Endlich!
Die restliche Runde führte zu nichts, aber es gab ein feines Abendessen und Pilze für die Tiefkühltruhe :-)

Start mit viel Holz

Es regnet

Am Gipfel vorbei

Prachtexemplar :-)
Die September-Monatstour fand eher abgelegen (aus Sicht der Müncher Fraktion) im Allgäu statt. Entsprechend zahlreich waren die Anmeldungen, es gab nämlich genau eine (von der Person, die sowieso mitgegangen wäre), obwohl wir uns über weitere Mitstreiter natürlich gefreut hätten.
Wie angekündigt, fanden sich die beiden Aspiranten um (etwa) 9:30h bei bestem Wetter an der Grüntenstraße ein. Nach kurzer Diskussion wurde beschlossen, den Anstieg zum Burgberger Hörnle auf dem steilen Schleichweg anstatt des Normalwegs zurückzulegen, um schon mal den Ton für die Monatstour passend zu setzen ;-)
Wir kamen an der Fahrstraße auf den Normalweg, von dem wir bald auf den unbezeichneten Weg (nicht Schleichweg) zum Burgberger Hörnle abbogen. Es war relativ feucht, deswegen wurde entschieden, doch nicht über den Aurikelgrat zu kraxeln, sondern wie geplant den Normalanstieg aufs Hörnle zu nehmen. Wir waren trotzdem so gut wie allein unterwegs.
Am Hörnle machten wir kurz Pause (nicht am Bänkle, das war besetzt), die durch eine 9-köpfige Gruppe Männer, die den Gratweg blockierten, etwas verlängert wurde. Für Fotos am Grat nahmen wir zur angemessenen Dokumentation der Monatstour große Anstrengungen auf uns und wichen mehrfach vom Drahtseil auf die abgewandte Seite des Grates aus, weil es ungewöhnlich viel Betrieb am Grat hatte.
Die Bilder am zweiten Drahtseil-versicherten Abschnitt waren unproblematisch, dort kamen keine weiteren Leute. Im weiteren Abstieg vom Hörnle konnten wir hören, wie die 9er Gruppe Lieder anstimmte.
Unser Weiterweg führte uns erneut vom Normalweg weg und über den verlängerten Grat/Rücken zum Siechenkopf. Hier waren wir wieder so gut wie allein unterwegs und konnten eine schöne Pause am Gipfel genießen.
Nach dem Abstieg auf der anderen Seite erreichten wir wieder den Normalweg zum Grünten, auf dem der für einen so schönen Tag zu erwartende Betrieb herrschte.
Nach dem Fernsehturm nahmen wir noch die Querung und beschlossen nach einem Blick auf den übervollen Gipfel mit dem Jägerdenkmal, auf der Rückseite des Turmfelsens abzubrechen und erst mal gemütlich Pause im Gras zu machen. Waren ja eh nur noch 10 Höhenmeter.
Nach der Pause ging es auf dem anderen Grat bis zur Stuhlwand und dann zur wohlverdienten (was sonst?) Einkehr im Grüntenhaus. Wir erwischten 2 der Liegestühle und es könnte sein, dass wir nach Bier und Käsekuchen ein wenig in der Sonne eingeschlafen sind ;-)
Der Abstieg auf dem Normalweg war ein wenig nervig wie üblich (steinig, geröllig, zieht sich), aber wir kamen gut am Auto an. So ganz fühlte sich die SAN Monatstour nicht nach einer solchen an, aber wird vielleicht, wenn sich das nächste Mal ein paar Leute für das gar nicht so sehr abgelegene Allgäu finden :-)

Anstieg von der Grüntenstraße

Auf dem Weg zum Burgberger Hörnle

Burgberger Hörnle

Burgberger Hörnle, Blick zum Grünten

Einstieg zur Querung

In der Querung

Am Seichenkopf

Kurz vorm Fernsehturm

Blick zum Jägerdenkmal

Pause am Grüntenhaus
Der Sonntag sollte sonnig (und windig) werden und mein Knöchel hatte sich so einigermaßen wieder eingekriegt. Wir entschieden uns für die Sprinttour zur Gaichtspitze, weil man da auf der Wiese so schön in der Sonne liegen kann.
Am Gaichtpasskiosk war es erst mal kalt und zugig, aber das gab sich schnell, als wir in die Sonne kamen. Der Wald war im Aufstieg so leergefegt wie überall, das ist wohl einfach kein Pilzjahr.
Am Hüttchen gab es eine kurze Pause, sonst stiegen wir gleichmäßig bis zum Gipfel auf. Es hatte natürlich Leute, aber der Betrieb hielt sich in Grenzen. Wir schlugen nur kurz am Kreuz an und verzogen uns dann für die Pause vor die Latschen. Da blieben wir allerdings nicht lang, denn es kamen vier sehr gesprächige Leute, vor denen wir bald flohen.
Wir stiegen bis zur Sonnenwiese ab und legten uns dort wie geplant ins Gras. Das war sehr schön und reichlich warm (kein Lüftchen im hohen Gras).
Der restliche Abstieg ging schnell. Statt K&K beim Kiosk gab es fast frischen Zwetschgenkuchen daheim :-)

Start im Schatten

Sonnig geht es weiter

Anstieg zur den letzten beiden Wiesen

Weitblick

Gipfelbild

Abstieg
Beim Frühstück war klar, dass mein Knöchel einer ‘richtigen’ Tour nicht gewachsen sein würde. Ich suchte eine uns bislang unbekannte Bike-Hike-Tour in der Nähe raus und wir stellten den Kangoo kurz hinter Sonthofen auf einem Waldparkplatz ab. Es gab schon Kürbisse!
Vom Parkplatz mussten wir lediglich die Straße queren und konnten dann - meist recht gemütlich - auf der Straße über Imberg zur Straußbergalpe hinaufradeln. Die Straße geht stetig bergauf, ist aber selten mal richtig steil. Abgesehen von der Schwüle war es fast gemütlich ;-)
Wir stellten die Räder an der Straußbergalpe ab und gingen zu Fuß weiter. Es war relativ viel los (kein Wunder: ein Parkplatz am Ende der Mautstraße und die Hornbahn auf der anderen Seite), deswegen war es nicht ganz einfach, die Radelhosen schnell gegen Wanderhosen zu tauschen.
Ab der ersten Steigung nahm ich Stöcke, weil mein Knöchel entschieden unglücklich war. Nach dem Sattel ins Retterschwanger Tal geht es in vielen Kehren zwischen jungem Mischwald auf einem guten Pfad bis zum Straußberg hinauf. Wir gingen gegen den Strom der Wanderer von der Hornbahn, deswegen kamen uns ziemlich viele Leute entgegen, wir waren aber trotzdem oft allein unterwegs.
Der Straußberg ist nur eine kleine Erhebung, dann geht es auf einem kleinen Grat weiter zum Imberger Horn. Dessen Gipfel war recht voll (unter anderem 3 russische Influencerinnen, die knapp bekleidete Poser-Bilder machten), deswegen gingen wir erst mal weiter und machten dann auf einem grasigen Hügelchen mit Sonne im Wald Pause. Das war unerwartet bequem (bis die Sonne wegging, dann war es kühl).
Der Abstieg zur Querung von der Hornbahn zur Straußbergalpe ist nicht allzu weit und ging schnell. An der Querung hat es zwei Bänke und weil da gerade Sonne schien, setzten wir uns dort noch mal hin. Dann stiegen wir zur Straußbergalpe ab.
An der Alpe war viel Betrieb. Wir gönnten uns Bier und einen Kuchen, allerdings war der beste Allgäuer mit meiner Wahl (Aprikosen-Mohn-Streusel) nicht allzu glücklich. Ich fand den Kuchen interessant und nicht schlecht ;-)
Die Abfahrt danach ging schnell. Wir mussten lediglich zum Wanderparkplatz hinauf ein paar Mal treten und konnten es dann bis zum Auto rollen lassen. Das war trotz der Beschwerlichkeiten eine nette Runde und mal wieder was ganz Neues.

Start mit Kürbissen

Hinter Imberg

Abzweigung

Auf dem Weg zum Straußberg

Weg mit Aussicht

Am Straußberg

Am Imberger Horn

Am Imberger Horn

Abstieg

Straußbergalpe mit Esel

Bier und Kuchen :-)
Den mauen Samstag nutzten wir für eine Runde über den Illertalhügel in der Hoffnung, ein Abendessen mitzubringen. Die Hoffnung war sehr vergebens, es gab nicht das kleinste Fitzelchen Pilz. Auch keine ‘sonstigen’ Pilze, einfach gar nichts. Das war sehr enttäuschend.
Zudem vertrat ich mir irgendwie den Knöchel :-( Einfach so, ohne besonderes Ereignis, fing der Knöchel im Abstieg an, weh zu tun. Ich hatte keine Stöcke dabei und humpelte am Ende erbärmlich. Meh!



Kurze Runde auf den Blender, um auch unter der Woche mal rauszukommen.
Vom Tennisplatz auf direktem Weg zum Gipfel und danach genauso wieder runter. Schöne Abendrunde :-)


Nach dem Pause- und Räumtag, nahmen wir an, dass es möglich sein sollte, unter der Woche den Grenztunnel zu wagen. Klappte prima, wir kamen problemlos nach Rinnen und fanden auch noch unten einen Parkplatz.
Radeln war wie immer unten (wo es steil ist) recht anstrengend, weiter oben dann relativ bequem und am Ende dann stressig, weil zu bequem das Sitzfleisch stresst. Die Thanellerbank steht wieder und wir machten eine sehr gemütliche Pause in der Sonne dort :-)
Anfangs war es noch recht kühl, und wurde dann schnell wärmer. Wir schwitzten ordentlich beim Radeln, aber an der Querung zur Raaz-Alpe war dann natürlich Wind und es wurde angenehm. Weil die Kühe auf der Ehenbichler Seite des Gatters waren, parkten wir die Räder auf der Raazer Seite.
Der beste Allgäuer stellte auf barfuß um und wir stiegen zum Sattel zwischen Galtjoch und Abendspitze auf. Dort zog dann auch ich die Schuhe aus, denn das ist der netteste und grasigste Anstieg, den ich kenne, da können auch Weichlinge wie ich barfuß gehen. Das war sehr angenehm :-)
Wie üblich war es kühl und zugig am Rücken zum Gipfel und dass da gerade die Sonne hinter Wolken verschwand, machte das auch nicht besser. Am Gipfel verzogen wir uns in die Mulde vor den Eisenhüten. Da war es angenehmer und als die Sonne rauskam, bald auch schön warm.
Ich zog für den Abstieg meine Schuhe wieder an, der beste Allgäuer stieg barfuß bis in den Sattel ab und nahm dort dann auch Schuhe für den restlichen Abstieg auf den spitzen Steinen. An den Rädern angekommen, überlegten wir kurz, in die Raaz-Alpe zu gehen, zogen dann aber doch die Ehenbichler Alm vor. Die hatte dann aber zu! Mein Fehler, ich dachte, unten ein Schild “geöffnet” gesehen zu haben. Dann halt nicht.
Wir fuhren zur Thanellerbank ab und machten dort noch mal lange und gemütlich Pause. Ohne Kuchen, aber sehr bequem.

Start in Rinnen

An der Thaneller-Kehre

Perfekt runde Distelkugel

An der Ehenbichler Alm

Die letzten Radl-Meter

Anstieg zum Sattel

Barfuß :-)

Gipfelbild

Abstieg

Abstieg

Abfahrt
Wie nicht anders zu erwarten (Trainingszustand, etc.) hatte uns die Samstagtour ein wenig mitgenommen, deswegen sollte es für den Sonntag eine nicht allzu lange Tour werden. Die Wahl fiel auf den Ponten von Norden mit Bike, das hatten wir bisher noch nicht gemacht.
Die Straße zur Stubentalalpe führt unten erst mal gemütlich in Kehren durch den Wald und wird oben auf dem langen Weg ins Tal rein unerwartet steil (von den Skitouren hatte ich da eigentlich ‘flach’ in Erinnerung). Es war insgesamt gut zu radeln.
An der Alpe parkten wir die Räder und gingen ein Stück weiter, um auf Wandern umzustellen. Die Kühe schauten uns neugierig zu und eine rückte auch langsam näher (gelangweilt fressend, um kein Interesse zu bekunden) ;-) Wir waren aber fertig, bevor sie uns untersuchen konnte.
Der Weg führt zunächst durch einen Latschengürtel (schwül und heiß) und weiter oben durch ein weites Kar zum Grat. Je höher wir kamen, umso kühler wurde der Wind, ich fand das super, der beste Allgäuer zog aber ein längeres T-Shirt an.
Vom Sattel ist es nicht mehr weit zum Vorgipfel und über den kleinen Kraxelgrat zum Gipfel. Wir machten kurz unter dem Kreuz Pause, aber es war ungemütlich und hatte Flugameisen, da gingen wir bald wieder.
Wir stiegen bis zum Kar ab und machten vor dem Latschengürtel auf einem kleinen Hügel eine sehr gemütliche längere Pause. Danach stiegen wir zur Stubentalalpe ab, wo es Bier und Käsekuchen gab, Der Käsekuchen war zwar gut, aber sehr klein :-(
Die Abfahrt ging dann schnell. Nette kleine Tour, grad passend zum Muskelkater :-)

Waldige Anfahrt

Auf dem Weg ins Hochtal

Endlich an der Alpe!

Anstieg durch Latschen

Kurz vorm Gipfel

Gipfelbild

Rückweg zum Vorgipfel

Abstieg

Kurz vor der Alpe

Abfahrt