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Montag, 31.10.2022: Fast gemütlich

Mittwoch, November 02, 2022

Nach den beiden sehr steilen Touren reichte meine Kraft nicht mehr für eine weitere lange steile Herbsttour. Wir fuhren nach Rauth, um endlich die nicht so steile, nicht so lange Herbsttour zu machen.

Weil wir noch persönliche Sommerzeit hatten, waren wir schön früh dran und bekamen problemlos einen Parkplatz in Rauth. Wir stiegen in Sonne bis zu den oberen Hütten auf und machten dort erst mal Pause mit Aussicht. Dann gingen wir geradeaus und weglos weiter, um den Gamsbocksteig mal anders herum zu gehen.

Touren anders herum zu gehen, war schon öfter eine gute Idee, diesmal eher nicht so. Der steile, weglose Anstieg zum Gamsbocksteig war unendlich anstrengend und forderte die eh schon gestressten Beine bis ans Limit. Die letzten Meter waren eine Herausforderung.

Wir waren in Sonne gestartet, im Laufe des Anstiegs waren aber leider Wolken aufgezogen und um den Gipfel wehte kühler Wind. Weil der Gipfel total dem Wind ausgesetzt ist und auf dem Abstieg erst mal kein schöner Platz zu erwarten war, machten wir Pause kurz bevor wir den Gipfel erreichten. Es war gemütlich, aber leider nicht sehr warm.

Am Gipfel war es natürlich voll, deswegen sausten wir nur drüber und stiegen (nach ein paar Fotos) direkt über den Normalweg ab. Aus Westen konnten wir schon wieder blauen Himmel heranziehen sehen und als wir die oberen Hütten erreichten, war der blaue Himmel schon fast über uns. Wir legten uns ins Gras und hatten eine sehr lange, sehr schöne und sehr gemütliche Pause in der Sonne.

Der Abstieg war oben schon beschwerlich für meine gestressten Beine gewesen, nach der Pause wurde es noch ein bisserl schlimmer. Aua, aua, aua! Aber hilft ja nix, irgendwie muss man ja runter. Mit der Zeit gewöhnten sich die Oberschenkel wieder an Abstieg, aber dass meine Beine Pause brauchten, war klar ;-)

Aber das war der letzte schöne warme Tag auf absehbare Zeit, der musste ja genutzt werden :-)


Start in Rauth bei Sonne


Auf dem Querweg


Nach den Hütten geht es weglos weiter


Gemsen beobachten uns


Steiler Anstieg


Aussicht


Auf dem Gamsbocksteig


Die letzten Meter


Gipfel mit Leuten


Abstieg


Pause (gleich kommt Sonne!)


Fast geschafft

Von engel am 02.11.2022 16:28 • outdoorberg

Sonntag, 30.10.2022: Schön, steil, lang

Mittwoch, November 02, 2022

Eigentlich war diese Nacht Zeitumstellung gewesen, wir hatten aber beschlossen, im Kurzurlaub noch in der Sommerzeit zu bleiben. Damit musste der beste Allgäuer gefühlt nicht früher aufstehen, wir waren aber trotzdem eine Stunde vor den anderen dran :-)

Entsprechend leer war es auf dem Weg durch den Tunnel nach Berwang. Wir stellten den Kangoo an der Almkopfbahn ab und waren kurz die Ersten und Einzigen.

Wir nahmen erst mal den Weg zum Niederjoch, was netterweise unten öfter angeschrieben ist, denn der Pfad ist klein und unscheinbar. Dafür ist er sehr nett zu gehen und bei Weitem nicht so steil wie der vom Vortag, was die Waden ausgesprochen gut fanden. Richtig Muskelkater hatte ich nicht bekommen, aber doch ganz schön lahme Beine.

Zum Niederjoch geht es anfangs schön durch Kiefernwald (eindeutig Ammergauer :-)) und später auf ausgeschnittenen Wegen durch Latschen. Man geht erst weit nach links und quert dann rüber zum Joch vor der Kohlbergspitze. Bevor wir dort in den Schatten kamen (Westseite, da war noch keine Sonne), machten wir Pause zwischen den Latschen. Wir waren nicht weit weg vom Schärtle (zwischen Niederjoch und Kohlbergspitze), aber ein Weg war nicht zu erkennen.

Aber da ist ein Weg und er ist auch gut markiert. Vom Joch geht es kraxelig über bröselige Felsen und Rinnen ein Stück die Kohlbergspitze hinauf, dann quert man auf einem sehr schmalen Weg (eher Trittspuren) ein sehr breites und steiles Geröllfeld bis rüber zur Zingerspitze.

Dort rauf sind es nur ein paar Meter (an einer Kette über eine Stufe und eine Rampe einmal rum und von hinten hoch), aber wir stiegen direkt zur Kohlbergspitze weiter. Der Anstieg ist zwar gut markiert, aber außerordentlich steil. Man muss nicht wirklich klettern, aber echt hohe Stufen in Fels, Gras und Schrofen nehmen.

Am Gipfel waren wir erst mal allein, das hielt aber nicht lang an. Von hinten kamen erstaunlich viele Leute, die auch den Steilanstieg genommen hatten und von vorn kamen allerlei Menschen den Normalweg hoch. Wir verzogen uns nach einer Weile den riesigen Grashang runter und machten in einer bequemen sonnigen Mulde noch mal Pause vor dem Abstieg.

Und der hat es dann in sich, der Abstieg! So steil und direkt der Anstieg von der Zingerspitze ist, so lang und flach ist der Abstieg auf dem Normalweg. Man hat das Gefühl, der Talboden ist unerreichbar weit unten. Dafür hat es aber großartige Ausblicke auf Ehrwald und die Zugspitze :-)

Wir machten ein paar Pausen und kamen irgendwann tatsächlich unten an, obwohl zwischendrin ernsthaft gezweifelt hatten ;-) Danach mussten wir noch 2 Kilometer auf der Forststraße von Berwang zurück zur Almkopfbahn laufen, was sich nach dem endlosen Abstieg noch mal echt lang anfühlte.

Allem Abstiegsgejammer zum Trotz: das ist eine sehr schöne Runde :-)


Start mit dem Ziel im Blick


Auf dem kleinen Weg zum Niederjoch


Anstieg zwischen Kiefern in Fast-Sonne


Latschenquerung


Kurz vorm Schärtle, hinten der Thaneller


Anstieg vom Schärtle


In einer Rinne über dem Schärtle


Querung zum Zingerstein


Anstige zur Kohlbergspitze ...


... ordentlich steil ...


... und anstrengend


Unter dem Riesenkreuz


Abstieg zu einer ruhigeren Mulde


Der Riesen-Grashang der Kohlbergspitze


Abstieg mit Aussicht auf Ehrwald und Zugspitze


Idyllischer (und langer) Abstieg


Zurück an der Almkopfbahn

Von engel am 02.11.2022 14:21 • outdoorberg

Samstag, 29.10.2022: Endlich geklappt!

Mittwoch, November 02, 2022

Nachdem wir nun 3 Mal wegen ‘ist-doch-nix-für-heute’ woanders hin gegangen waren (jeweils zur Gaichtspitze), fuhren wir an diesem sonnigen und warm vorhergesagten Samstag doch nach Namlos. Wir bekamen den letzten ‘richtigen’ Parkplatz vor der Brücke (alle anderen parkten dann auf der Wiese vor dem Gasthof).

Der Anstieg führt erst steil durchs Dorf und über die unteren Weiden, dann ebenso steil durch Wald und noch steiler über Wiesen und Wald und durch Latschen bis hinauf zu der riesigen Stange mit der Raute (Wetterstation?). Es war relativ trocken und gut zu gehen, aber sehr anstrengend (vor allem für die Waden).

Nach der Stange geht es noch eine Weile steil weiter, bis man (endlich) in die Felsen kommt und den Gipfel sehen kann. Ab da legt sich der Weg etwas zurück.

Im Aufstieg waren wir komplett allein gewesen, am Gipfel hatte es aber ein paar Leute, die alle von der anderen Seite gekommen waren. Wir stiegen zum Kreuz hoch und nach gründlichem Umherschauen ein paar Meter zurück zu der bequemen kleinen Wiese, um dort Pause zu machen. Die Herren waren alle sehr mitteilungsbedürftig, das störte etwas, weil weghören nicht immer einfach ist. Gemütlich und warm war es trotzdem.

Der Abstieg durch die Felsen bis zum Eck über der Stange war einigermaßen anspruchsvoll, weil es seitlich steil runter geht, aber selbst nur mittelsteil. Wir machten auf der letzten Wiese noch mal eine Pause. Der Rest vom Abstieg war dann um einiges steiler und entsprechend anstrengend. Am Ende wurden die Brems-Muckis ganz schön müde!

K&K im Jamdo in Stanzach musste leider ausfallen, weil die geschlossen hatten, aber wir hatten ja guten Mohnzopf daheim :-)


Start in Namlos


Über Namlos


Anstieg


Latschenkrabbeln


Über der Stange


Gipfel in Sicht


Oben


Abstieg


Abstieg


In den Latschen


Hindernis im Abstieg


Der letzte Steilhang

Von engel am 02.11.2022 13:26 • outdoorberg

Nix Radeln

Mittwoch, Oktober 26, 2022

Am Dienstag in der Früh hatte ich mir noch vorgestellt, den schön vorhergesagten Mittwoch zu einer schönen Bike&Hike-Tour zu verwenden. Dann wurde die Vorhersage immer schlechter und nach dem Aufstehen regnete es. Meh! Der beste Allgäuer packte sich wasserfest ein und radelte los, ich daddelte daheim rum.

Nach allerlei Haus- und sonstiger Arbeit klarte es am frühen Nachmittag wenigstens halbwegs auf. Ich warf alles hin und beschloss, wenigstens zum Fernsehturm zu gehen. Das war dann sehr nett und ich ging trotz des relativ kühlen Windes sogar zweimal zum Gipfelkreuz hoch. Dort war leider beide Male besetzt, sonst traf ich niemanden.

Die Galloways sind wieder von der Gipfelwiese auf eine der Weiden am Rand des Aufstiegs umgezogen. Die freuen mich jedes Mal, wenn ich sie sehe :-)


Zottelrinder :-)


Fernsehturm und besetzte Bank


Bergblick - sieht noch feucht aus da drinnen


Und nochmal rauf zum Turm


Schon wieder besetzt

Von engel am 26.10.2022 23:00 • outdoorberg

Sonntag, 23.10.2022: Zum Dritten

Montag, Oktober 24, 2022

Der Start am Sonntag glich dem von vor einer Woche. Wir kippten den ursprünglichen Plan, fanden wieder keinen Parkplatz in Rauth (obwohl wir früher dran waren) und fuhren dann halt zum Gaichtpasskiosk weiter. Es ist nicht ganz egal, aber draußen ist draußen und die Gaichtspitze liegt schön und hat viele Plätze zum gemütlich Sonnen. Die geht immer.

Der Tag war super-sonnig vorhergesagt, aber es hatte dann doch ständig irgendwelche Wolken. Dafür war der Wind nahezu warm. Natürlich war auch an diesem Sonntag einiges los, aber die Leute verteilten sich gut.

Die lange Pause gab es in einer Mulde auf der großen Wiese unter dem Gipfel, wo der Wind uns kaum traf, das war dann auch mit den Wolken ganz gemütlich.


Start


Anstieg in Sonne und Herbstfarben


Adlersichtung :-)


Lechtalblick


Fast oben


Gipfel


Abstieg


Die letzten Meter

Von engel am 24.10.2022 17:53 • outdoorberg

Herbstour

Mittwoch, Oktober 19, 2022

Weil der Mittwoch schön werden sollte, ich gerade so schön viel Zeit habe und der beste Allgäuer noch einiges an Urlaub übrig hat, hatte er sich den Mittwoch freigenommen. 4-Tage-Wochen sind was Feines.

Wir starteten bei Nebel, sausten durch den Tunnel (hinter dem sich der Nebel gerade gaaanz langsam lichtete) und stellten den Kangoo am Säulinghaus-Parkplatz ab. Der Parkplatz liegt um diese Jahreszeit in der Früh komplett im Schatten und es war feucht und frisch, vor allem mit den kurzen Klamotten.

Mit der Bewegung wurde es uns bald warm, es dauerte jedoch bis fast zur zweiten Forstweg-Querung, bis wir das erste Mal tatsächlich Sonne bekamen. Leider nur kurz, ich hatte (wie immer) vergessen, wie lang der Aufstieg im Herbst im Schatten liegt. Vor dem Säulinghaus (geschlossen) kamen wir endlich ‘richtig’ in die Sonne und machten erst mal Pause.

Der Anstieg über die Steilstufe zum Sattel war dann voll sonnig und warm :-) Vom Sattel hat man eigentlich wunderbaren Ausblick übers Tiefland, allerdings hing da der Nebel noch dick drin. Immerhin Neuschwanstein schaute schon raus. Zum Gipfel ist es vom Sattel aus nicht mehr weit.

Oben hatte es ein paar Leute. Wir setzten uns an den üblichen Platz an der kleinen Mauer und machten erst mal Pause. Die Dohlen am Säuling sind echt unerschrocken und nehmen Nüsse und Beeren direkt von der Hand :-)

Den Abstieg über die glatten und nassen Felsen im oberen Teil der Nordseite (im Anstieg einigermaßen problemlos) fand ich sehr fordernd. Ich will ja nie und nimmer irgendwo wegrutschen (klar, will natürlich niemand) und traute weder meinen Schuhen noch den glatten Felsen so wirklich. Andere kamen da viel sicherer runter, ich kam mir ausgesprochen ungeschickt vor. Egal, ich kam ohne Wegrutschen runter :-)

Auf der anderen Seite des Sattels gönnten wir uns noch eine lange Sonnenpause im Gras, bevor wir weiter abstiegen. Die Felsen auf der Sonnenseite kam ich viel besser runter (wenn auch viel langsamer als der beste Allgäuer, der immer auf mich warten musste) ;-)

Nach einer weiteren sonnigen Pause (man muss mitnehmen, was man kriegen kann) machten wir uns an den weiteren Abstieg. Da war es auch teilweise feucht, glatt und rutschig, aber deutlich besser zu gehen als oben. Wir hatten von oben schon gesehen, dass der Tiefland-Nebel ins Lechtal reinzog. Die Bank am zweiten Forstweg stand genau auf Höhe des Nebels und bescherte uns die letzte Sonne des Tages.

Der restliche Abstieg war dann kühl und feucht. Das operierte Knie machte den gesamten Abstieg gut mit, das andere zickte am Ende aber herum: messerscharfe stechende Schmerzen für einen Teil des Abstiegs, die plötzlich auftraten und fast ebenso plötzlich wieder vergingen. Kein gutes Zeichen, fürchte ich :-(

Hach, was für ein wunderschöner Herbst-Tag :-)


Start im Schatten, Ziel in Sicht


Im Aufstieg


Endlich Sonne vor dem Pilgerschrofen


Anstieg zum Sattel


Lechtalblick


Im Sattel über dem Nebel


Neuschwanstein


Am Gipfel


Hohenschwangau


Bereit zum Abstieg


Sonnenpause


Der Nebel zieht ins Lechtal


Unter dem Nebel

Von engel am 19.10.2022 23:00 • outdoorberg

Ereignisreich

Montag, Oktober 17, 2022

Den schönen Montag begann ich mit Orga-Kram (Mails, etc.) und Frühstück, dann packte ich das Rad in den Kangoo und fuhr nach Gunzesried. Ich radelte zur Alpe am Kapellchen und nahm den steilen Weg durch den Wald zum Gipfel. Unterwegs überlegte ich, ob ich mal versuchen sollte, den kleinen Spitz mit dem Kreuz (Unterkirche?) zu finden und eventuell zu besteigen, ging dann aber doch direkt zum Gipfel. Da war ich allein!

Ich hatte mir den langen Weg für den Rückweg vorgenommen und stieg dafür erst mal die Leiter runter. Unten klingelte das Handy und weil ich ja derzeit mit allerlei Kontakt-Aufnahmen rechne, ging ich auch ran (sonst lasse ich das Handy am Berg Handy sein). Da kam erst lauter Geraschel und ich war schon kurz davor, wieder aufzulegen, als die Stimme der besten Mama doch durch kam: “Ich hatte einen Fahrrad-Unfall.” Ufffff!

Blöder Zeitpunkt! Das Wichtigste war ihr, dass ich kommen sollte und das Fahrrad abholen sollte. Wie irrelevant. Ich klärte ab, was überhaupt passiert sei und konnte immerhin feststellen, dass ihre Verletzungen auf den ersten Blick überschaubar waren. Irgendwer hatte auch schon die Rettung gerufen und sie versprach, sich mit ins Krankenhaus nehmen zu lassen und sich durchchecken zu lassen.

Die lange Runde war dann raus. Ich kletterte die Leiter wieder hoch und nahm den relativ direkten Rückweg über die Forststraße zurück zum Fahrrad und sauste zurück zum Kangoo. Der hatte einen Strafzettel, obwohl ich ganz brav mit dem Handy die Parkgebühr bezahlt hatte ... für das falsche Auto allerdings. Toll! Naja, das kläre ich, wenn der Strafzettel kommt oder halt auch nicht.

Erst mal die Bergbilder, der Rest geht unten weiter.


Herbstfarben


Neugierige Jungkuh


Das Kapellchen


Blick den steilen Weg runter


Blick den steilen Weg rauf


Allein am Gipfel


Leiter und Weg


Nochmal Herbstfarben

Ich fuhr direkt zum besten Papa. Vor dem Haus stand sein Bike (erste Erleichterung, er war trotz Aufregung zurückgekommen), es machte aber niemand auf. Gerade als ich anfing, mir Sorgen zu machen, kam er vom Parkplatz, wo er eben das Auto abgestellt hatte.

Er hatte einen Zettel mit den Daten der Frau, die den Unfall verursacht hatte, wusste aber leider nicht genau, wo der Krankenwagen die beste Mama hingebracht hatte. Der beste Papa machte uns erst mal Kaffee. Ich rief die beste Mama am Handy an, aber sie ging nicht ran. Ich versuchte es beim Klinikum Kempten, kam aber ewig lang nicht dran. Ich rief die Unfallgegnerin an, die zwar ranging (und die sich hundertmal fast unter Tränen entschuldigte, es täte ihr so, so, so leid - ja, das glaube ich), aber auch nichts wusste.

Also noch mal das Klinikum und da ging dann endlich mal jemand ran (Und wollte nicht nur den Namen der besten Mama, sondern auch das Geburtsdatum. Glücklicherweise bestand die Dame nicht auf dem Jahr, sondern war mit Monat und Tag zufrieden.). Die beste Mama war tatsächlich dort in die Notaufnahme gebracht worden. Prima, endlich wussten wir wenigstens, wo sie war. Ich wurde in die Notaufnahme verbunden, da wurde aber einfach aufgelegt. Papa und ich beschlossen, hinzufahren.

Mama war gerade bei irgendeiner Untersuchung, aber einer von uns durfte im Wartezimmer warten und dann zu ihr. Ich schickte Papa rein und setzte mich draußen auf den heißen leeren Parkplatz (das mochte ich dem Papa wirklich nicht zumuten). Nach kürzerer Zeit als befürchtet kam er wieder raus. Im Großen und Ganzen sei alles OK, die Wunde an der Hand müsse noch genäht werden, wir sollten unterdessen mal das Fahrrad holen.

Zurück bei den Eltern, bastelten wir den Fahrrad-Träger an die Anhängerkupplung und fuhren zum Ort des Geschehens. Das Rad mussten wir ein bisserl suchen, weil es der freundliche Herr der Käserei in seinen Garten gestellt hatte. Von außen sah das Rad relativ unversehrt aus, aber irgend was am Vorderrad war wohl verbogen, denn da schliff irgendwas und es schob sich schwer. So ein E-Bike ist übrigens sakrisch schwer, auch wenn man den Akku weg macht. War gar nicht einfach, das auf den Träger zu wuchten.

Wir waren genau richtig zurück, um den Anruf der besten Mama abzupassen, sie sei nun fertig und müsse nur noch auf den Arztbrief warten. Wir verabredeten uns im Krankenhaus-Café, wo wir sie dann auch antrafen. Bisserl hinkend mit Verband an der Hand und noch immer etwas blutverschmiert, aber ganz unverkennbar OK. Hach, wunderbar!

Nach Kaffee und etwas zum Essen (außer Frühstück und 3 Nüssen hatte ich bis dahin noch nichts gegessen) brachte ich die besten Eltern zurück in ihre Wohnung und fuhr heim.

Dort fand ich eine Einladung zum persönlichen(!) Gespräch für den Job, über den ich am Freitag mit der Recruiterin gesprochen hatte. Cool! Nächsten Montag fahre ich also eine Firma besuchen :-)

Was für ein Tag!

Von engel am 17.10.2022 23:00 • outdoorberg

Samstag, 01.10.2022: Perfektes Timing

Freitag, Oktober 14, 2022

Für den Rest des langen Wochenendes war noch schlechteres Wetter angesagt, deswegen wollten wir den Samstag noch mal nutzen, um raus zu kommen. Die Regenfront sollte um die Mittagszeit im Allgäu eintreffen, deswegen starteten wir früh zu einer eher kurzen Tour.

Wir waren so früh dran oder das Wetter war so abschreckend, dass wir problemlos an der Sonnenklause parken konnten. Wir hatten uns für die Runde ‘linksrum’ entschieden, um die nervige Teerstraße im Abstieg zu nehmen. Wir nahmen wo immer möglich die Waldwege, aber Pilze sprangen uns nicht an.

Der Aufstieg über die große Wiese war nicht ganz so matschig, wie wir befürchtet hatten und wir hatten auch mehr Aussicht, als wir erwartet hatten, das war sehr schön.

Am Gipfel waren wir natürlich allein, blieben aber trotzdem nicht lang. Tee wäre nett gewesen ;-)

Der Abstieg war oben dann tatsächlich matschig wie befürchtet, weiter unten konnten wir die Schuhe im Gras dann aber wieder einigermaßen sauber laufen. Als wir über die Teerstraße abstiegen, konnten wir über Ifen und Gottesacker schon die Schlechtwetterfront anrücken sehen.

Wir nahmen uns aber trotzdem die Zeit, ein paar frische Semmelstoppelpilze mitzunehmen, die nahezu unübersehbar im Wald vor der letzten Kuhwiese standen. Die ergänzten am Abend das geplante Pilzessen aus der Gefriere ganz hervorragend :-)

Wir ‘bezahlten’ den Stopp im Wald mit 5 Minuten Regen auf der Kuhwiesenquerung, dann waren wir am Auto. Super hingekriegt :-)


Feuchter Start


Weitblick mit Schnee


Im Anstieg


Rückblick übers Illertal


Vor Rotspitze und Daumen


Gipfelbild


Abstieg


Regen (und Pilze :-))

Von engel am 14.10.2022 18:07 • outdoorberg

Freitag, 30.09.2022: Nebel und Regen

Freitag, Oktober 14, 2022

Der letzte ‘echte’ Tag des Sabbaticals des besten Allgäuers sollte noch mal solala werden und nach einer Woche daheim wollten wir unbedingt raus. Als wir in Grän starteten, waren alle Gipfel in Wolken und es sah sehr herbstlich aus. Immerhin war es aber trocken.

Nachdem wir den windigen Talboden verlassen hatten, konnten wir wenigstens die Jacken ablegen, kühl - und bald auch nebelig - war es aber noch immer. Nachdem wir die erste Wolkenschicht hinter uns gelassen hatten, erhaschten wir wenigstens hin und wieder einen Blick auf die Umgebung ;-)

Weiter oben lag frischer Schnee, es war aber weniger, als wir von unten vermutet hatten und der Anstieg zum Gipfelaufbau und dann durch die Felsen war problemlos. Wir hatten den Gipfel eine Weile für uns allein, blieben aber nicht allzu lang, denn es war doch ganz schön kühl da oben.

Zur Feier des Tages, also einfach so, kehrten wir in der Bad Kissinger Hütte auf K&K ein. Das war sehr gut! Sowohl mein Apfelstrudel als auch der Schokoladenkuchen des besten Allgäuers waren prima. Der Kaffee leider nicht so, der war so, wie lang warmgehaltener Kaffee auf einer Hütte halt ist.

Als wir die Hütte wieder verließen, stellten wir fest, dass es nun regnete. Wir stiegen also mit Schirmen ab.


Start in Grän


Kein Gipfel in Sicht


Im Nebel


Aussicht


Viiiel Aussicht


Anstieg zum Gipfel


In den Gipfelfelsen


Allein im Nebel


Abstieg


Gämse


Regenabstieg

Von engel am 14.10.2022 17:42 • outdoorberg

Freitag, 23.09.2022: Ablenkung

Freitag, Oktober 14, 2022

Nach dem Tag zum Durchpusten lassen gab es nochmal einen letzten schönen Tag vor dem Wochenende, der genutzt werden wollte, auch um die Tiefschlag-Verdauung zu fördern. Weil es noch immer ungemütlich kalt war, hatten wir uns eine Südseite ausgesucht und weil Freitag knapp unter der Woche ist, wagten wir uns auch trotz aller Baustellen durch den Tunnel.

Wir stellten den Kangoo an den Liften in Berwang ab und starteten. Eigentlich war es kühl, deswegen hatten wir allerlei an, aber es war auch sonnig und windstill, deswegen rüsteten wir an der letzten Bank im Skigebiet erst mal auf Sommer um: T-Shirt und kurze Hosen :-)

Damit kamen wir durch den Wald und die Latschen bis zum Anfang des Rückens zum Gipfel. Sonnig war es da auch noch, aber ab dort hatte es Wind und nicht wenig davon. Wir rüsteten wieder auf Fast-Winter zurück.

Insgesamt war nicht viel los, wir hatten den Gipfel sogar kurz für uns allein, das war sehr schön. Allerdings war es absolut nicht gemütlich und ich hätte neben der warmen Jacke leicht auch noch eine Warm-Shorts vertragen! Wir verließen den Gipfel bald uns stiegen bis zwischen die Latschen ab, wo wir lang und gemütlich im Gras, in der Sonne und ohne Wind Pause machen konnten.

Der Rest-Abstieg ging dann zügig. Den verdienten K&K gab es dann nicht am Skigebiet-Kiosk wie letztes Mal, sondern im Jamdo in Stanzach. Super Idee, denn die haben wirklich tollen Kuchen da :-)


Start an den Liften


Sommerlich geht es bis zum Ende der Latschen


Oben ist es windig und es liegt Schnee


Blick zur Zugspitze


Die letzten Meter


Blick zum Heiterwanger See und Plansee


Allein am Gipfel


Es ist bisserl frisch ....


Abstieg


Überzuckerte Lechtal-Gipfel


Über die abgerutschte Stelle führt wieder ein Pfad


K&K im Jamdo :-)

Von engel am 14.10.2022 17:23 • outdoorberg
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