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Der Samstag sollte ein halber schöner Tag vor schon wieder schweren Gewittern (da weiß man ja auch nie, ob es Weltuntergang oder ein paar Tropfen Regen geben wird) sein. Wir hatten erst was Längeres vor, entschieden uns dann aber doch für den guten alten Illertalhügel.

Der Tag begann kühl beim Frühstück, aber schon als wir kurz nach 9 in Weiher parkten, war es warm. Wir gingen über die schön schattige Nordseite hoch und gingen dabei gemütlich langsam wegen des Mitochondrien-Aufbaus (der beste Allgäuer hat vor Kurzem das Froböse-Stoffwechsel-Buch gelesen und seitdem gibt es gemächlicheren Sport und interessanteres Essen :-)) Mir tut beides gut :-)

Es war aber so schwül, dass wir trotz des langsameren Tempos und trotz des Schattens ziemlich ins Schwitzen kamen. Wir waren bis zum Gipfel völlig allein unterwegs, alles war wunderbar zugewachsen und super-grün, der gute alte Illertalhügel war beinahe ein neuer Berg ;-)

Der Gipfel war von drei Müttern mit 7 oder 8 Kindern besetzt, deswegen gingen wir weiter zum Nebengipfel, wo wir im Halbschatten schön Pause machen konnten.

Vor dem Abstieg drehten wir noch eine Runde im Wald (der Allgäuer hoffte auf Steinis), dann stiegen wir über den weitgehend schattigen Grat ab. An der Abzweigung zur Alpe Stockach kamen wir in die Sonne und beschlossen, auf dem schön einsamen schattigen Aufstiegsweg zum Auto zurück zu gehen.

Nette Runde :-) Abstieg ohne Stöcke, das Knie nahm es murrend, aber nicht wirklich beleidigt zur Kenntnis.

Am Nachmittag hatten wir noch Zeit für Pfannkuchen (mehr Eier und Vollkorn statt Weißmehl, das wird erstaunlicherweise knuspriger, schmeckt auch gut, aber anders), bevor die angekündigten Gewitter kamen. Alles richtig gemacht :-)


Auf schönem Weg durch den Wald


Auf der schattigen Nordseite


Blick vom Nebengipfel


Grüner Abstieg


Weitsicht

Von engel am 13.07.2024 18:58 • outdoorberg

Der Samstag sollte nach einer schon wieder komplett verregneten Woche endlich mal so richtig schön werden. Wir planten das Gaishorn in der Annahme, dass dort inzwischen der Schnee schon deutlich zurückgegangen sei (die wenigen kurzen Blicke auf die Berge beim Heimradeln von der Arbeit hatten das nahegelegt).

Wir kamen einigermaßen früh los und parkten in Tannheim. Der Parkplatz war voller, als wir erwartet hatten, aber auf dem Weg zur Älpele-Alpe waren wir weitgehend allein unterwegs.

Daheim war es noch relativ kühl gewesen, aber schon auf dem Tannheim-Parkplatz war es in der Sonne heiß und drückend. Und es war sehr schwül mit viel Dunst oder Staub in der Luft. Im Schatten war Radeln noch ganz OK, sobald wir in die Sonne kamen, lief der Schweiß ins Strömen. Und dann war auch noch die übliche Pause-Bank von Jungvieh besetzt! Wir machten an der Bank nach der langen Kehre direkt darüber Pause.

Danach war es nicht mehr weit zur Älpele-Alpe. Wir stellten die Räder am Zaun ab und gingen zu Fuß weiter. Wir hatten schon am Hochweg das Gaishorn und den vielen Schnee dort angeschaut und unsere Schuhe angeschaut: weiche, bequeme Leicht-Trekking-Schuhe. Dass wir nasse Füße bekommen würden, war das eine, aber die weichen Sohlen waren auf dem Schnee ganz definitiv kein Vorteil. Dann setzten mir auf den ersten Metern schon die Hitze und die Schwüle zu.

An der ersten Pause schlug ich die Rohnenspitze als Ausweichziel vor. Weniger weit, weniger Höhenmeter, ohne Schneeberührung. Der beste Allgäuer war einverstanden.

Wir bogen also am Wegekreuz Richtung Zirleseck ab. Wo es geradeaus ging, ging es mir gut, je steiler der Weg wurde, umso anstrengender wurde es. Überproportional, heiß und schwül kann ich einfach nicht. Vorm Zirleseck war die Pulsuhr im tiefroten Bereich und meinte im Nachgang, ob sie die maximale Herzfrequenz hochsetzen soll, die eingestellte sei überschritten worden :/

Nichtsdestotrotz war es sehr schön und ich kam auf die Idee, statt der Rohnenspitze den Ponten zu nehmen. Das ist zwar länger, aber da waren wir schon sehr lang nicht mehr. Der beste Allgäuer war natürlich auch damit einverstanden, deswegen bogen wir am Zirleseck nach links ab. Ab hier war es angenehmer, denn uns erwischte gelegentlich der Wind und brachte Kühlung :-)

Wir nahmen den Weg ‘hintenherum’ zum Gipfel. Der ist sehr nett, weil da lustige Felsen in der Gegend herumstehen, zwischen denen man hindurch läuft :-)

Oben gingen wir natürlich rüber zum Gipfelkreuz, wo es gerade einigermaßen leer war. Nach ein paar Bildern und einer kurzen Trinkpause gingen wir wieder, denn es kamen weitere Leute. Wir nahmen den direkten Abstieg zum Weg und trafen auf viele Leute, die gerade zum Gipfel aufstiegen. Am Anfang der Querung zum Zirleseck machten wir Pause. Es war inzwischen so diesig, dass man weder Gaishorn noch Rohnenspitze klar sehen konnte.

Das war sehr gemütlich und es hätte nicht viel gefehlt, dass ich eingeschlafen wäre (der Anstieg war echt anstrengend gewesen!). Der Abstieg zur Älpele-Alpe war noch mal ziemlich warm, weil da der Wind wieder weg war. An der Alpe gönnten wir uns kühles Bier und Käsekuchen, beides sehr fein :-)

Dann fuhren wir zum Auto ab, oben über das viele lose Geröll sehr langsam und vorsichtig, unten auf der besseren Straße dann etwas entspannter. Die Pause-Bank war inzwischen wieder frei (kein Jungvieh, lediglich Hinterlassenschaften), deswegen machten wir dort Pause, um die restlichen Getränke zu leeren, bevor wir den Rest der Strecke zum Auto abfuhren.

Abends gab es tolle Kässpatzen beim Vater des besten Allgäuers und danach ein fürchterliches Gewitter. Danach war das schöne Wetter wieder weg :/


Unten ist die Straße zu zu radeln


Kurz vor der Älpele-Alpe


Auf dem Weg zum Gaishorn, hinten ist viel Schnee zu sehen


Super-anstrengender Anstieg zum Zirleseck


Ponten voraus


Auf dem langen Weg zwischen den Felsen


Weitblick mit Schnee


Am Übergang zum Gipfel


Gipfelbild


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 13.07.2024 18:49 • outdoorbergmtb

Mittwoch, 19.06.2024: Hausberg

Freitag, Juli 12, 2024

In einer komplett verregneten Woche sollte der Mittwoch schön werden. Da traf es sich gut, dass ich unbedingt noch vor Monatsende Stunden abbauen musste. Netterweise hat auch mein neuer Chef Verständnis für solch wichtige Anliegen und ich konnte den Mittwoch sehr kurzfristig freinehmen.

Wir parkten in Rauth und luden die Räder aus. Der beste Allgäuer sauste dann schon mal vor, während ich der Bergwacht spendete und das Auto abschloss. Vor dem ersten Gatter trafen wir uns dann wieder.

Am Auto war die Luft noch kühl gewesen, im Windschatten am Berghang wurde es aber schnell warm. Und weil es recht schwül war, wurde uns auch bald heiß. Wir radelten die lange Querung bis zur Bank an der Kehre und machten dort wie üblich Pause. Der Weiterweg zur Rauther Alm ist dann etwas weniger steil.

Danach kommt der wunderbare Meraner Steig, die Querung auf der Nordseite mit dem tollen Ausblick auf die Tannheimer Berge. Obwohl es viel loses Geröll hatte, schaffte ich zur Abwechslung das steile Stück am Wasserfall mal wieder. Das Stück unter dem Lift klappte aber natürlich nicht ;-) Der beste Allgäuer radelte alles gemächlich (seine Worte) hoch und hatte überhaupt kein Problem.

Wir parkten die Räder am Sattel vor der Gräner Ödenalpe und starteten zum Litnisschrofen. Der beste Allgäuer ging barfuß. Inzwischen ist da am Wochenende ja immer recht viel los, aber unter Woche begegnet man nur wenigen Leute. Kurz vorm Gipfelaufbau trafen wir auf zwei ältere Herrschaften (so langsam sind wir das ja auch, aber die waren noch älter), der Sprache nach ziemlich sicher Locals, die höchst erstaunt und bewundernd die nackten Füße des besten Allgäuers kommentierten. Wir hörten sie noch eine ganze Weile, nachdem wir weiter gegangen waren.

Den Gipfel bestiegen wir allein und blieben auch allein dort oben, deswegen machten wir zur Abwechslung auch mal oben Pause. Natürlich hatte es wie üblich Flugameisen.

Dann stiegen wir zur Gräner Ödenalpe ab, trafen auf dem Weg die Ziegen, die schon die ganze Zeit in den Felsen rumgebimmelt hatten und kehrten dort auf ein B&K (ich brauchte Flüssigkeit, deswegen alkfreies Bier statt Kaffee) ein. Es gab Kirsch-Schoko-Kuchen, ein ordentliches Stück und gut :-) Die Älpler unterhielten sich am Nebentisch übers Vieh: die Ziegen seien schon oben (die hatten wir ja getroffen), Die Rinder und die Pferde kämen am nächsten Tag.

Dann ging es an die Abfahrt. Schön einfach (3 kleine Steigungen), schön kühl (Fahrtwind :-)) und mit schöner Aussicht (der Anblick der Tannheimer begeistert immer wieder).

Feiner Überstundenabbau, gerne wieder (Wetter, das geht an Dich, es darf gerne mal wieder trocken sein)!


Start in Rauth


Auf dem Meraner Steig


Kurz vorm Wasserfall


Aussicht


Unterm Lift muss ich schieben


Tannheimer mit Trollblumen


Start zu Fuß


Blumenwiese :-)


Barfuß-Kraxeln


Ausstieg zum Gipfelgrat


Gipfelbild


Abstieg


Ziegenbegegnung


Abfahrt

Von engel am 12.07.2024 18:10 • outdoorbergmtb

Sonntag, 28.04.2024: Kurzausflug

Donnerstag, Mai 02, 2024

Am Sonntag war schon wieder Saharastaub unterwegs und wir konnten uns nicht so Recht zu einer Tour aufraffen. Der Kompromiss war dann, erst eine Runde über den Blender zu drehen und dann Pfannkuchen auf der Terrasse zu machen :-)

Die Runde ist die neue Walking-Runde des Besten Allgäuers und ist endlos variier- und erweiterbar. Ich bestand aber darauf, nur einmal über den Blender zu gehen.

Wir starteten am Blockhäusl und gingen einen steilen (mir völlig unbekannten) Pfad auf den großen grasigen Rücken hinauf, an dem wir schon gelegentlich vorbeigeradelt waren, und drehten dann eine wellige Runde (rauf, runter, rauf, runter) durch den Wald auf der Rückseite vom Blender. Es lag noch mehr Schnee, als ich erwartet hatte und es war des Öfteren ziemlich matschig.

Am Blender machten wir eine kurze Pause in fast-Sonne und gingen dann auf relativ geradem Weg zurück zum Auto. Das ist schon ganz nett da hinten, aber die Wege ziehen sich ganz schön lang hin.

Danach gab es feine Pfannkuchen und das war den Ausflug dann schon wert :-)


Start am Blockhäusl


Neuer Weg


Anstieg durch lichten Wald


Von hinten zum Fernsehturm


Bekannter Gipfel


Rückweg

Von engel am 02.05.2024 19:45 • outdoorberg

Samstag, 27.04.2024: Klare Sicht

Donnerstag, Mai 02, 2024

Am letzten Wochenende vor dem Urlaub hatte es in der Woche vorher heftig und weit hinunter in die Berge geschneit, das Wochenende sollte aber schön werden. Wir fanden keine größere Tour, die uns zusagte (und hatten wenig Lust auf Schneegewühle), deswegen nahmen wir uns ganz einfach mal wieder den Illertalhügel vor. Wir nahmen die ‘großen’ Kameras mit, um mit denen wieder vertraut zu werden.

Das Wetter war schön und weil der Schnee der letzten Woche den ganzen Sahara- und Blütenstaub aus der Luft gewaschen hatte, sah alles wunderschön aus.

Wir gingen auf der Nordseite hoch und direkt zum Nebengipfel, weil der Gipfel voll war. Oben hatte es Wind, deswegen gingen wir bald rüber zum Grat und machten dort in der Sonne Pause. Nicht allzu lang allerdings, denn die Ameisen waren schon unterwegs.

An der großen Wiese nach dem Grat suchten wir uns dann ein Plätzchen in der Wiese und machten dort ‘richtig’ Pause. Der restliche Abstieg ging dann schnell und bot noch mal tolle Aussicht.

Danach war noch viel Zeit für Sonne auf der Terrasse :-)


Start mit neuem Schnee in den Bergen


Windbruchverhau


Sonne und neue Blätter an den Bäumen


Neuen Schnee hat es auch


Blick aufs Kreuz


Rückweg am Grat


Sonnenpause in der Wiese


Bergblick mit Pavillon

Von engel am 02.05.2024 18:09 • outdoorberg

Samstag, 13.04.2024: Steinschlag

Sonntag, April 28, 2024

Das Wochenende sollte schön und sehr warm werden, man konnte aber trotzdem nicht allzu hoch in die Berge, weil es oben unter der Woche noch mal reingeschneit hatte. Ich schlug den Aggenstein vor und der beste Allgäuer stimmte zu, obwohl er Bedenken hatte, dass es da fürchterlich voll werden würde.

Auf dem Parkplatz in Gran bewahrheiteten sich die Befürchtungen auch, der war schon ziemlich voll. Wir gingen trotzdem los (auch weil es nur wenige Alternativen gab) und stiegen (nachdem unten erst mal viel Betrieb war), dann doch einigermaßen allein bis zur Kissinger Hütte auf.

Der beste Allgäuer ist ja inzwischen noch fitter als eh schon und ich strenge mich deswegen immer sehr an. Bis zur Hütte hinauf war ich nahezu durchgehend im roten Bereich meiner Pulsuhr und war darauf echt stolz. Der beste Allgäuer fand das Tempo (erfuhr ich erst hinterher) ‘gemütlich’. Pfffffff! Ich konnte das Tempo bis zur Pause kurz vor der Hütte halten.

Nach der Hütte trafen wir dann doch auf viele Leute, vor allem der Gipfelaufbau war ständig voll. Wir kamen aber sehr günstig an die Felsen, als wirklich nur wenige Leute unterwegs waren und auch der Gipfel einigermaßen leer war. Wir waren nach knapp 2 Stunden – mit Pause! - oben. Yay!

Da es nicht allzu voll war oben, machten wir Pause am Gipfel, obwohl es relativ windig war. Die Pause war echt nötig ;-)

Wir stiegen den Gipfelaufbau ab, als gerade wenige Leute unterwegs waren. Dann nahm ich Stöcke und wir gingen die vielen Kehren bis zum Querweg runter. Unterdessen stiegen viele Leute auf und auch viele Leute ab. Plötzlich hatte es viel Geschrei oben, darunter ‘Achtung!’. Wir schauten hoch und sahen eine Menge Faust- bis Kopf-große Steine den steilen Hang hinunter poltern. Genau auf uns zu!

Das Blöde bei Steinschlag ist, dass man nicht gut abschätzen kann, wo das Zeug beim nächsten Mal aufschlagen hinspringt. Zunächst sah es so aus, als würden die Steine beim besten Allgäuer den Weg queren und er sauste zu mir hinauf (10 Meter oder so). Dann änderten die Steine den Weg und kamen auf uns zu. Natürlich nicht alle, ein paar blieben auf Kurs. Wir versuchten alle Steine im Auge zu behalten und hatten Glück, sie sauten dann doch rechts und links an uns vorbei.

Das war einigermaßen erschreckend (mit ein Grund, warum es am Aggenstein nicht allzu voll sein sollte). Wir stiegen zügig weiter ab und waren froh, als wir auf dem Querweg waren. Auf der flachen Wiese vor der Hütte machten wir noch mal Pause – bequem mit Matten im Gras. Es war so warm, dass ich direkt auf kurze Hose und kurzes T-Shirt umstellte, um die Haut schon mal auf Urlaub einzustellen.

Der restliche Abstieg ging dann schnell. Trotz des Schreckens war der Aggenstein wie immer ein schöner Berg :-)


Das Ziel voraus


Frühlingsbild


An der Hütte


Vor dem Gipfelaufbau


Auf den letzten Metern


Gipfelbetrieb


Abstieg


Sommer-Einstimmung


Kurz vorm Parkplatz

Von engel am 28.04.2024 07:59 • outdoorberg

Samstag, 06.04.2024: Noch eine Südseite

Donnerstag, April 25, 2024

Nach einer Woche Muskelkaterpflege vom Osterwochenende sollte es wieder schön und warm werden. Wir nahmen den Berg gegenüber ins Visier und stellten den Kangoo als erstes Auto auf den hinteren Parkplatz in Rauth.

Es war so warm, dass wir unten schon im T-Shirt (und mit halblangen Hosen) losgingen. Der Anstieg durch den Wald war komplett schneefrei. Erst oberhalb des kleinen Querwegs trafen wir auf die ersten Reste. Der Anstieg über die steile Wiese war noch schneefrei, danach legten wir Gamaschen an, denn mit den ersten Schattenstellen wurde der Schnee schnell viel und tief. Mit der Wärme brachen wir natürlich auch ständig und manchmal weit durch.

Der ‘Winterweg’ den Rücken hinauf oberhalb der Hütten war natürlich wieder schneefrei (hatten wir am letzten Wochenende schon gesehen), dafür wie üblich steil und anstrengend. In der Rinne rechts hatte es wirklich beeindruckende Schneerutsche, die vom Gipfel bis weit unter die Hütten (nebendran natürlich) reichten. Links waren die üblichen Wechten, die zwar schon zerbröselt, aber noch nicht abgebrochen waren.

Während wir aufstiegen, figelte jemand am Rand der Schneefelder runter. Das sah auch nicht besser aus als das, was wir gelegentlich machen (wenn ich den Bammel wegen Einsinken überwinde).

Am Gipfel hatte es 4 Leute und – was sonst? - Wind. Die flache Stelle unterhalb des Gipfels war aber weitgehend windgeschützt und bot eine gute Gelegenheit für eine lange Pause. Mit Sonne :-)

Der Abstieg zu den Hütten war unerwartet warm, um nicht zu sagen heiß. Uns erreichte ein Lüftchen und die Sonne knallte voll auf den Rücken. Der Versuch, schnell und bequem im Schnee abzusteigen, ging deswegen auch voll daneben, dann man sackte immer wieder weit ein. Ich war froh, endlich die ersten Bäume mit Schatten zu erreichen.

Im letzten Schnee legten wir die Gamaschen ab und stiegen dann zum Auto ab. Das war weitgehend im Wald und angenehm kühl :-)

Schöne Tour. Natürlich gab es wieder Muskelkater für mich, aber nicht ganz so schlimm wie am letzten Wochenende.

Abends läuteten wir die Grillsaison ein. Im April :-)


Frühlingshafter Start


Hindernis im Aufstieg


Anstieg zu den Hütten


Auf dem steilen Rücken


Vor dem Schneebrett


Aussicht


Blick auf die Schneebrettspur


Am Gipfel


Abstieg mit Wechten


Abstieg mit Aussicht


Blick zum Berg vom letzten Wochenende


Angrillen

Von engel am 25.04.2024 19:44 • outdoorberg

Sonntag, 31.03.2024: A…-Rodeln

Donnerstag, April 25, 2024

Nach der Radtour nutzten wir den letzten schönen Tag des Osterwochenendes für einen der typischen Frühlingsberge: südseitig und (hoffentlich) mit Möglichkeiten, im Gras rumzuliegen.

Wir parkten am Kiosk. Wie üblich war es am Parkplatz frisch, im steilen Anstieg und mit der Sonne wurde es dann schnell warm.

Es war insgesamt viel weniger nass, als wir erwartet hatten, mit dem ersten Schnee, der schön langsam auf den Weg schmolz, war es bei der oberen Hütte aber doch kurz ordentlich matschig. Dann begann der Schnee. Die Querung war aber noch recht gut zu gehen.

Nachdem wir auf die Gipfelwiesen gekommen waren, fanden wir wie erwartet eine geschlossene Schneedecke vor und der Anstieg war entsprechend anstrengend. Es hatte zwar eine Spur, aber die hielt nicht gut und wir brachen immer wieder in den Altschnee unter der Neuschneedecke ein. Im oberen, noch steileren Teil auch mal bis zum Oberschenkel, was mich mit Dreiviertelhose und langen Gamaschen eher weniger störte, für den besten Allgäuer mit kurzen Hosen und kurzen Gamaschen aber sicherlich nicht toll war (er beschwerte sich nicht).

Oben war es windig und kalt, deswegen stiegen wir relativ bald wieder ab. Abwärts brach man noch tiefer in den Schnee ein. Als ich im steilsten Teil bis zur Hüfte eingebrochen war und mich mühsam wieder rausgewühlt hatte, rutschte beim Rauswühlen der Neuschnee auf dem Altschnee weg. Das schien mir praktisch und ich rutschte den richtig steilen Teil einfach auf dem Hosenboden runter. Das ging erstaunlich gut und war weder so kalt noch so feucht, wie ich befürchtet hatte :-) Weiter unten war es leider nicht steil genug.

Bevor wir in die Querung kamen, suchten wir uns noch ein nettes Plätzchen zwischen den Bäumen, wo der Schnee schon (gerade so) weg war und machten ausgesprochen gemütlich und angenehm warm Pause. Der beste Allgäuer baute einen Ostergruß, den wir an verschiedene WhatsApp und Signal-Konten schickten. Sooo nett! :-)

Der restliche Abstieg ging schnell (wie üblich, da ist einer der steilsten An- und Abstiege). Je tiefer wir kamen, umso wärmer wurde es, bis auch ich kurze Hosen anzog. Unten merkte ich dann schon, dass ich müde Beine hatte (und natürlich gab es danach einen fürchterlichen Muskelkater).

Wir kehren noch im Gaichtpasskiosk ein, das war ein ausgesprochen schöner Abschluss des Osterwochenendes :-)


Auf den ersten Metern


Kurz behost und im T-Shirt


Seidelbast


Der erste Schnee mit Weitblick ins Lechtal


Anstieg im Schnee


Die letzten Meter


Gipfelbild


Abstieg - man beachte die Rodelspur :-)


Weiter unten leider ohne Rodeln


Ostergruß


Abstieg


Unten mit kurzer Hose

Von engel am 25.04.2024 19:22 • outdoorberg

Das lange Osterwochenende sollte weitgehend schön und warm werden, allerdings auch windig. Die Woche vorher war es kühl gewesen und hatte wieder in die Berge hinein geschneit, deswegen war nicht abzusehen, welche Bedingungen es haben würde. Wir bereiteten uns auf alles vor (Grödel, Gamaschen, Stiefel, T-Shirts, kurze Hosen).

In Gunzesried war der Kangoo das erste Auto auf dem Dorfparkplatz. Da wehte ein sehr kalter Wind (wie immer) und es hatte nur wenig Sonne. Wir gingen gut eingepackt los. Nachdem wir das letzte Haus hinter uns gelassen hatten, war der Wind weg und es wurde umgehend warm :-)

Wir trafen sehr bald auf den ersten Schnee, aber der ganze südseitige Anstieg bis zur Vorderen Krumbach war so gut wie schneefrei. Fast hart abgeschnitten hatte es ab da eine mehr oder weniger geschlossene Schneedecke.

Der Aufstieg über die Südseite war ein wenig anstrengend, weil wir auf ein weit auseinander gezogene, sehr große Gruppe irgendwas Arabisches sprechende Menschen trafen und ständig jemanden überholen mussten (da geht man dann ja nicht minimal schneller vorbei, sondern nach Möglichkeit deutlich schneller). An der Alpe hatten wir dann alle hinter uns und konnten wieder bequemer laufen.

Wir gingen am Ende der Straße geradeaus auf den Rücken zum Steineberg zu, was zu lustigem unerwarteten Einbrechen in den Schnee führte, weil es keine Spur hatte. Die Spur auf dem Rücken war dann sehr angenehm.

Der Schnee war fest und gut zu gehen. Was immer es an Neuschnee gegeben hatte, war schon geschmolzen oder hatte sich direkt mit dem Altschnee verbunden, deswegen war der Aufstieg zur Leiter ausgezeichnet zu gehen. Oben kamen wir in viel Wind, fast Sturm raus und waren ganz unerwartet sogar allein (auf dem Weg hatten wir vereinzelt Leute getroffen).

Es war nahezu ohne Sonne reichlich kühl, deswegen stiegen wir nach ein paar Fotos nach Süden ab. Auf dieser Seite war keine Spur, deswegen brach man da immer wieder mal unerwartet ein, es war aber insgesamt ganz gut zu gehen. Am ‘Pausenstein’ (der mit dem netten Stück Wiese davor) hatte es leider auch Wind und eh keine Sonne, deswegen verzogen wir uns für die Pause unter einen Baum. Der bot zwar etwas Windschutz, aber auch da wurde es bald kühl. Die Pause war nicht lang.

Im Abstieg auf der weitgehend schneebedeckten Forststraße im Wald hatte sich dann endlich ein Sonnenloch an uns heran geschlichen. Wir nahmen die nächstbeste schneefreie Wiese, um die kühle Pause ‘richtig’ nachzuholen :-)

Danach verzog sich die Sonne wieder und wir machten uns an den restlichen Abstieg zum Auto. Der war dann unten so warm, dass auch ich auf kurze Hosen umstellte :-) Schöne Runde und weniger voll als befürchtet.


Start in Gunzesried, noch hat es Sonne


Die Sonne ist recht bald weg


Anstieg durch viele Leute


Oben hat es Schnee


Das Ziel in Sicht


Querung zur Leiter


Steiler Anstieg


Auf der Leiter


Am Gipfel


Am Gipfel


Abstieg


C-Falter bei der Pause in der Sonne


Krokusse :-)

Von engel am 20.04.2024 17:49 • outdoorberg

Samstag, 17.03.2024: Viel los

Samstag, März 23, 2024

Für den halben schönen Samstag starteten wir relativ früh ins Tannheimer Tal und parkten in Berg. Der rote Kater war leider nirgends zu sehen.

Es war leider nur halb so sonnig wie angesagt, aber schon ziemlich warm. Wir stiegen bald im T-Shirt auf. Ich sauste gefühlt mit Vollgas den Berg hinauf und war echt stolz, dass wir tatsächlich nach gut anderthalb Stunden am Gipfel waren - mit Umzieh- und anderen Pausen. Der beste Allgäuer dagegen meinte hinterher, dass wir doch recht gemütlich unterwegs waren. Diese viele Freizeit, die er jetzt hat, ist nicht gut für mich :/

Der Berg ist inzwischen bis zum Rücken hinauf mehr oder weniger schneefrei. Lediglich die Querung zum Gipfel hat noch Schnee, davon aber schon noch reichlich. Der Schnee war aber schön fest und gut zu gehen. Wir blieben nicht lang am Gipfel, sondern verzogen uns an den einen Baum, an dem wir nun schon ein paar Mal gemütlich und windgeschützt Pause gemacht hatten.

Im Aufstieg waren wir noch relativ allein unterwegs gewesen, im Abstieg kamen uns aber wirklich viele Menschen entgegen. Eigentlich verständlich, sonst geht ja noch nicht viel.

Wir stiegen auch (für mich) recht zügig ab und das ging unerwartet gut. Dem neuerdings gestressten linken Knie geht es insgesamt noch eher so mittel (vor allem in Ruhe), deswegen hatte ich mir da ein paar Sorgen gemacht (allerdings hatte ich ab Montag dann Muskelkater aus der Hölle ;-)).

Kurz vor Berg machten wir noch mal Pause, weil es gerade etwas Sonne hatte. Mitten in einer Krokuswiese, das war sehr nett und frühlingshaft :-)


Start bei beinahe Sonne


Gelegntlich hat sich noch etwas Schnee gehalten


Anstieg im T-Shirt


In einem der Steilstücke auf der Querung zum Gipfel


Auf den letzten Metern


Gipfelbild


Abstieg


Viele Leute im Aufstieg


Krokuswiesenbild

Von engel am 23.03.2024 13:07 • outdoorberg
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