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Fasching, Chilis, Angrillen

Sonntag, März 06, 2022

Eigentlich hatten der C. und ich geplant, auch diese Woche Dienstag und Mittwoch ins Office zu kommen, aber C.‘s Vater hatte sich Corona eingefangen und der C. war noch am Wochenende bei seinen Eltern gewesen. Auch wenn eine Ansteckung unwahrscheinlich war, beschlossen wir eine weitere Woche HomeOffice. Die Arbeitswoche war ausgesprochen intensiv, viel Themen-Hopping, eine ungeplante Debugsession (CrashDumps analysieren, so seltsam es klingt, das hatte ich bislang tatsächlich noch nicht machen müssen), viel Planung.

Am Montag gab es Büro-Krapfen und einer der neuen Kollegen (noch neuer als ich) brachte am Montag Kuchen mit. Ich nahm Geburtstag an und gratulierte, aber es war ein ‘Winter-ist-aus’-Kuchen. Da musste ich mich echt zurückhalten, weil ‘Winter aus’, wer will denn sowas!?! Naja, der Mann ist aus Armenien, der hat vermutlich ein anderes Verhältnis zu Schnee als ich.

‘Fasching’ gab es am Dienstag, als der beste Allgäuer früher heimkam und uns Krapfen mitbrachte. Einen für jeden ;-) Meine Dienstage sind immer lang, weil da eine USA-Telko ist, aber danach feierten wir: Kaffee, Krapfen und Skirennen.

Bei den Chilis sind inzwischen noch ein paar Nachzügler aufgegangen und der Stand ist jetzt: 2 Mal 11/11, 2 Mal 10/11, kann sich sehen lassen. Ich harre gespannt der weiteren Entwicklung.

Am Donnerstag war ich nach der Arbeit ziemlich durch, deswegen wollte ich raus (das mit dem täglichen kurzen Zwischendurchsport klappt übrigens bislang erstaunlich gut). Der beste Allgäuer schloss sich an und so hatten wir nochmal einen schönen Sonnenuntergang am Fernsehturm, das war sehr schön.

Die beste Mama, die coole Socke, machte am Donnerstag ganz allein eine abenteuerliche Skitour auf den Grünten und zog das trotz allerlei Widrigkeiten (kaum Schnee unten, zum Beispiel) voll durch. Voll verdient fand sie etwas abseits sogar schönen Schnee und zog schöne Kurven da rein. Ich bin sehr stolz :-)

Freitag läuteten wir den anstehenden Urlaub mit ‘Angrillen’ ein. OK, es waren nur ein paar Würstel auf dem Mini-Grill und es war ehrlich gesagt ein bisserl fröstelig auf der Terrasse, aber schön war es trotzdem.

Danach dann: Urlaub.
Das Wetter sieht gut aus, die Bedingungen sollten OK sein, schaumermal, was sich draus machen lässt.

Von engel am 06.03.2022 23:00 • diary

Arbeit, Chilis, Krieg, Lechtal

Sonntag, Februar 27, 2022

Wie üblich begann die Woche im HomeOffice. Dienstag und Mittwoch trafen sich der C. und ich im Büro, den Rest der Woche verbrachten wir wieder daheim. Wir definieren derzeit die Ausweitung eines unserer Projekte in Sphären, die man fast als Neustart definieren kann.

Einen guten Teil davon können wir quasi ‘auf der grünen Wiese’ starten (ein Kollege empfand das als negativen Begriff, ich finde den Begriff eher positiv besetzt) und ich darf mich mit Zeug beschäftigen, von dessen Existenz ich bis vor Kurzem nicht mal wusste. Na, OK, das ist übertrieben, natürlich wusste ich davon, ich habe mir nur nicht vorstellen können, dass ich mal damit zu tun haben würde (so als ‘Lady Backend’ und ‘Queen of Scripts’) ;-) Ich zitiere gern Ex-Kollegen M. nochmal, der sinngemäß schrieb, etwas Besseres habe kaum passieren können.

In KF ist in die Räumlichkeiten des hochgeschätzten Hot Croque jetzt ein Kebap-Laden eingezogen und der bislang einzige Besuch dort war sehr erfreulich. Tolles Zeug gibt es da! Mein Döner (start with the basics) war ausgesprochen knusprig, frisch und geschmackig - und zu groß, aber das kann man ja anpassen. Das was die Kollegen hatten sah auch sehr gut aus, schaumermal. Mittwoch waren wir in der Kantine und - es ist kaum zu glauben - ich habe mir auf dem Weg, vielleicht ein Kilometer, wenn überhaupt, fast eine Blase gelaufen.

Mittwoch hatte der beste Allgäuer mal wieder seinen freien Tag, aber das Wetter spielte nicht so recht mit und wurde erst am Nachmittag schön. Er schaffte den Absprung nicht und kam deswegen mit mir auf einen Abendspaziergang zum Fernsehturm, den ich mir in Aussicht auf Sonne überlegt hatte. Das war sehr nett, der Sonnenuntergang da oben :-)

Den Chilis geht es super :-) Bei den Chilhuacle Negro und den Aci Biber Sivri sind 11/11 Samen aufgegangen, von den Jalapeno Ixtapa immerhin 10/11. Die Thai Large Orange ließen sich viel Zeit, dann sind immerhin 7/10 gekommen und der Mystery-Samen hat auch ausgetrieben. Wird :-)

Die Nachricht der Woche war der Angriff von Russland auf die Ukraine. Krieg in Europa?! Das war am Donnerstag bei der ersten Nachricht im Radio so unfassbar, dass ich erst dachte, ich hätte mich verhört. Meine Güte, ich habe dafür gar keine Worte. Viel Hören und Lesen und Recherchieren dazu den Rest der Woche über. Es ist unfassbar.

Freitag luden wir die besten Eltern zum Essen ein um den Geburtstag der besten Mama noch ein wenig, wenn auch etwas spät, zu feiern. Das Essen kam super an, ich löste ein kleines technisches Problem direkt vor Ort und wir hatten einen sehr schönen Abend. Die besten Eltern sind auch gerade im Fokus von ‘Micro*oft’, musste ich leider hören :-( Sie haben das aber schnell erkannt und gleich aufgelegt :-)

Das Wochenende war dann halb schön und wir haben einen netten langen Spaziergang und eine echt feine Lechtaltour hinbekommen. Der Sturm vom Sonntag war etwas unangenehm, die Tour lag aber doch ganz gut geschützt und wir haben den Sturm nur ganz oben abbekommen. Der Rest war super: knackig kalt, toller Schnee, fast unverspurte Hänge, viel Sonne und eine wunderbar bequeme Pause in der Abfahrt.

Von engel am 27.02.2022 23:00 • diary

‘Micro*oft’, Büro, Chili-Start

Sonntag, Februar 20, 2022

Arbeitsreiche Woche. Das etabliert sich seit dem Jahreswechsel, was auch damit zu tun hat, dass jetzt ein paar neue Projekte dazu gekommen sind und die alten (OK, das alte) natürlich nach wie vor aktuell sind und auch keine Anstalten machen, weniger zu werden. Alles spannend, alles neu. Wie sagte ein Ex-Kollege letztens, mit dem ich mich wegen Geburtstag kurz austauschte: Die Schließung war das Beste, was uns passieren konnte.

Seit Montag war unsere private Telefonnummer mal wieder im Fokus von ‘Micro*oft’. Yay! Ich patschte den paar Anrufern, die durchkamen, ein paar Schuldsprüche um die Ohren (Don’t you feel bad scamming people?). Die Anrufe wurden im Lauf der Woche weniger, aber ob das daran lag, ist doch eher zweifelhaft ;-)

Dienstag und Mittwoch durften der C. und ich ins Office (für später mal: den Inzidenzen zum Trotz und beide geboostert und getestet), was eine total nette Abwechslung war und unserer Zusammenarbeit beim Start der neuen Projekte sehr half. Wir werden versuchen, das über die nächsten Wochen aufrecht zu erhalten. Dann schaumermal, wenn dann wieder nicht ganz soviel tatsächliche Zusammenarbeit nötig ist, wird HomeOffice sicherlich auch wieder attraktiver.

Sport war die Woche über eher solala, denn das Knie fing ab Dienstag an zu mucken. Vielleicht eine Nachwirkung des super-genialen Wochenendes (kann ich mir aber nicht wirklich vorstellen, da war alles so fluffig und problemlos) oder halt was Anderes. Abwarten. Das komische Zwicken vom Herbst ging ja auch wieder weg.

Am Donnerstag tauchten die ersten Chilis auf. Tadaa! Eine Woche nach Einsetzen, das ist schon ganz schön schnell. Ich hatte mich jeden Tag ermahnt, nicht ungeduldig zu werden. 2 Wochen darf das Keimen schon dauern.

Das Wochenende war - gemütlich. Das Wetter hätte mehr hergegeben, aber das Knie muckte und es waren ausgesprochen lästige Erkältungssymptome umanand (Test war negativ, macht man ja so, heutzutage), deswegen schafften wir es nur am Sonntag kurz auf den Fernsehrturmhügel. Ja mei, dafür war das vorige Wochenende total super :-)

Von engel am 20.02.2022 23:00 • diary

Zeckenimpfung, Gefrierschrank, Supertouren

Sonntag, Februar 13, 2022

Viel und interessante Arbeit in der Arbeit. Den Orga-Overhead finde ich natürlich noch immer ein bisserl nervig, aber ich hab insgesamt echt Spaß. Irgendwann lerne ich dann auch noch, rechtzeitig Schluß zu machen ;-)

Montag trafen sich der beste Allgäuer und ich für die letzte Zeckenimpfung beim neuen (für mich) Hausarzt. Endlich mal wieder Gelegenheit zum Radeln, das war nett :-) Oberschlau wie ich bin, vergaß ich dann, ein neues Schilddrüsenrezept mitzunehmen, deswegen muss ich demnächst noch mal hin. Tja. Immerhin hab ich dann wieder eine Gelegenheit zum Radeln, ohne Grund hab ich dann halt auch keine Lust.

Der Versuch, einen der Weihnachtsgutscheine im Drogeriemarkt einzulösen scheiterte dann daran, dass das die falsche Drogeriemarkt-Kette war. Meine Güte, ich kenne mich hier echt nicht mehr aus! Daheim musste ich erst mal googeln, wo die einzige Filiale der anderen Kette ist. Dienstag hatten wir dann beide Armweh und ‘feierten’ das mit viel Olympia-Gucken, weil wir sonst ja nichts tun sollten.

Zum Drogeriemarkt radelte ich dann halt am Mittwoch und fuhr dann gleich zu den besten Eltern weiter, um dort den Technik-Support-Auftrag vor Ort zu beginnen. Jetzt hab ich alle Daten, die ich brauche. In der Früh hatte ich es leider geschafft, unseren Gefrierschrank zu killen :-( Der Föhn, den ich zum Abtauen vor die geöffnete Tür legte (das Gefriergut lag unterdessen bei Minusgraden draußen), war so heiß, dass sich die Wand vom Gefrierschrank ausbeulte (Echt jetzt?! ). Jetzt gehen die beiden unteren Schubladen nicht mehr rein. Gna. Wer rechnet denn mit so was (na OK, der Allgäuer zum Beispiel)?

Die Recherche nach einem neuen Gefrierschrank spuckte dann genau ein einziges Modell aus, mit dem ich mich anfreunden kann. Alle anderen C-Klasse-Schränke haben nur 3 Schubladen und wenn ich so tiefe Schubladen wollen würde, könnte ich ja gleich eine Truhe nehmen. Ich hätte so was wie einen Gefrierschrank ja auch direkt und vor Ort gekauft, aber keiner der Elektro-Märkte hier vor Ort haben wirklich viel auf Lager und schon gar nicht den, den ich haben wollte. Dann halt Bestellung, aber erst noch ein bisserl mehr Recherche, ist ja nicht dringend. Das Gefriergut der beiden unteren Schubladen liegt jetzt halt einfach so drin.

Am Donnerstag kamen die Chilisamen und die Erde an :-) Die 10 Liter Erde (auf Kokos-Basis und garantiert Torf-frei) kamen in einem sehr leichten, erstaunlich kompakten quadratischen Päckchen. Nachdem ich nach Anweisung 4 Liter warmes Wasser dazu gekippt hatte, eine Weile gewartet und dann alles gründlich durch geknetet hatte, war das plötzlich echt eine Menge Erde. Die Erde riecht allerdings ungewöhnlich, gar nicht so, wie man eigentlich von Erde erwarten würde. Nun denn, schaumermal. Ich hoffe, die CHiliheads vom Pepperworld Hotshop wissen, warum sie diese Erde empfehlen.

Die Samen weichte ich 24 Stunden ein und pflanzte sie dann am Freitag in unserem Mini-Gewächshaus ein. In 3 der 4 Päckchen waren 11 statt 10 Samen, aber danach lag noch ein Paprika-Samen rum. Das ist jetzt entweder ein Samen von einer ganz normalen Gemüse-Paprika (von denen essen wir sehr viele, das könnte schon auch sein) oder der 11. Samen aus dem Päckchen, in dem ‘nur’ 10 Samen waren (10 war die offizielle Anzahl). Dieser Mystery-Samen ist jetzt halt auch noch eingepflanzt und wir harren gespannt der weiteren Entwicklung :-)

Das Wochenende war dann ganz und gar großartig und bot alles was ein perfektes Winterwochenende braucht: Tolles Essen (unter anderem ein riesiger Schweinebraten für den besten Allgäuer, von dem jetzt 4 Portionen in der kaputten Gefriere liegen), tolle Skitouren und endlich mal toller Schnee. Ich darf melden: ich kann’s noch, das Skifahren :-)

Von engel am 13.02.2022 23:00 • diary

Geburtstag, Mousse, Chilisamen

Sonntag, Februar 06, 2022

Die Arbeitswoche war schon wieder sehr intensiv und diesmal war viel Analyse dabei. Die Intensität scheint sich zum Standard zu entwickeln und ich finde das echt gut, die Arbeitstage sind quasi zu Ende, kaum dass sie angefangen haben :-) Leider komme ich so ständig ein bisserl über die Zeit und das finde ich trotz allem Spaß an der Arbeit schlecht, da wir ja keine Zeit ansparen dürfen. Ich muss an meiner Disziplin arbeiten!

Das Weiterdenken am aktuellen Thema nimmt langsam konkrete Formen an, beim neuen Thema haben sich Hürden bei der Einführung ergeben, aber auch da scheint sich ein Weg abzuzeichnen, schaumermal. Das alles zusammen hat dazu geführt, dass der letzte der neuen alten Rechner, die wir akquiriert haben (aka: ‘vorm Entsorgen gerettet’) noch immer nicht fertig installiert ist. Naja, demnächst dann halt.

Mein Plan, regelmäßig 5 Minuten zu laufen, um auch tagsüber etwas in Bewegung zu bleiben, klappt bis jetzt ganz gut und ich habe das Gefühl, dass mir das sehr gut tut. An den Feiertag am Donnerstag haben viele Leute gedacht und ich musste auch nur zwei Mal dazu telefonieren ;-) Insgesamt kam dafür sehr viel feines Essen bei mir an, an dem ich noch eine Weile lang viel Freude haben werde (Pralinen vom Residenz-Cafe, Yummie!)!

Am Freitag läuteten wir das Wochenende mit Käsefondue bei der besten Mama ein. Und weil man nach Käsefondue unmöglich Mousse au Chocolat essen kann, bekam ich eine kleine Portion mit und habe jetzt was zum Freuen in der Gefriere :-) Nebenher nahm ich einen etwas komplizierteren Support-Auftrag mit heim, für den erst mal viel Geduld gefragt ist. Oder ich muss noch mal hoch, um das Einstiegsproblem vielleicht lokal lösen zu können, schaumermal.

Der Rest vom Wochenende war dann nicht ganz so aktiv wie erhofft, aber wir waren zwei Mal draußen. Einmal in der Sonne am Illertalhügel (mit Matten zum Draufliegen und es war windgeschützt sogar fast warm genug :-)) und einmal im Sturm beim Fernsehturm. Da bog es die Bäume schon so sehr, dass wir uns kurz Sorgen machten, aber mehr als ein paar Zapfen und Ästchen flogen uns nicht um die Ohren.

Was am Sonntag auch noch war: Ich habe Chilisamen bestellt :-)
Wir haben von den vielen super-scharfen Chilis, die der beste Allgäuer vor ein paar Jahren angebaut hatte, noch immer viele eingefroren in der Gefriere und/oder verarbeitet in Form von Soßen und Pülverchen, aber ich möchte gerne mal wieder frische Chilis, die man einfach so irgendwo dazu und rein schneiden kann. Ich hatte mir deswegen 3 Sorten mild-bis-mittel (Aci Biber Sivri, Chiluacle negro, Thai Large Orange) ausgesucht. Der beste Allgäuer fand die aber alle langweilig, deswegen gab es dann auch noch eine schärfere Sorte (Jalapeno Ixtapa X3R).

Von engel am 06.02.2022 23:00 • diary

Kurzlaufen, Bonus, Vibrationswecker

Sonntag, Januar 30, 2022

Der C. und ich machten auch diese Woche voll HomeOffice. Wir hatten kurz überlegt, ins Büro zu kommen (Sinn macht das nur, wenn wir beide gleichzeitig da sind), dann aber sehr schnell festgestellt, dass das aktuell einfach keine gute Idee ist, zumal letzte Woche ein Corona-Fall im Büro war. Irgendwann werden wir wieder ins Büro gehen, aber noch nicht.

Die Woche war proppenvoll, viele unterschiedliche Themen, nahezu alle sehr intensiv (viel Zeug parallel im Kopf halten und bedenken) und noch dazu das neue Thema. Ich finde das anstrengend und belebend und habe viel Spaß :-) Nicht so toll finde ich den administrativen Overhead und die Doku, die auch dazu gehört (und sein muss, keine Frage), aber mei, hilft ja nix.

Am Freitag teilte mir mein Chef mit, dass ich einen kleinen Bonus bekomme. Nicht viel, aber eine “Anerkennung für die gute Arbeit”. Im Prinzip hatten wir ja schon beim Jahresgespräch geklärt, dass ich gute Arbeit mache, aber das ist natürlich noch mal eine Bestätigung. Freut mich ungemein :-)

Auf der Bewegungsfront bin ich dazu übergegangen, mir tagsüber 3 Mal 5 Minuten zu verordnen, in denen ich einen halben Kilometer auf dem Crosstrainer laufe. Wenn ich den ganzen Tag nur daheim rumsitze, ist das nicht gut, da bekomme ich insgesamt definitiv zu wenig Bewegung. Das Laufen hat den netten Nebeneffekt, dass mir da jeweils angenehm warm wird ;-) Zur Reha-Gymnastik vom S. kann ich mich nicht jeden Morgen aufraffen, aber da sagte der S. ja auch ‘ein paar Mal die Woche’, das passt schon. Abendsport gab es aber jeden Tag, wenn auch unterschiedlich intensiv.

Für den besten Allgäuer hatte ich mir letzte Woche schon einen ‘Vibrationswecker’ zugelegt, ein Armband, das nur vibriert, aber sonst keine Töne macht. Ich hatte Bedenken, ob ich davon aufwache, aber das funktioniert erstaunlich gut und der beste Allgäuer kann seitdem ungestört weiterschlafen, wenn ich aufstehe :-) Dass es sowas gibt, war mir neu und wenn ich davon gewusst hätte, hätte ich mir solch ein Teil schon früher zugelegt. Gutes Ding!

Den relativ nett vorhergesagten Samstag nutzen wir für eine Skitour, die wir pünktlich zu dem Zeitpunkt beendeten, als dann endlich die Sonne raus kam. Blödes Timing, aber es ist halt Winter und da muss man vor den Pistenskifahrern durch die Engstellen durch und wenn die Sonne sich nicht danach richtet, dann ist das halt Pech.

Sonst war das aber eine sehr Okaye Tour, mit viel einsamem Spuren (abwechselnd :-)), viel Wind oben (ich hab den Grat und den Gipfel ausgelassen, weil ich nicht runter geblasen werden wollte) und blödem Schnee. Ich komme mit wechselnden Bedingungen (noch, hoffe ich) nicht klar, der beste Allgäuer hatte aber Spaß und zog schöne Spuren. Den Rest vom Wochenende verbrachten wir gemütlich mit TV-Sport und es sind auch sieben Zwerg-Rohlinge entstanden.

Von engel am 30.01.2022 23:00 • diary

Samstag, 15.01.2022: Mini-Tour

Sonntag, Januar 30, 2022

Nach länglichen und schwierigen Überlegungen, wo wir bei dem schönen Wetter hingehen könnten (nach Österreich hätten wir wegen des besten Allgäuers fehlender Booster-Impfung nur mit einem offiziellen Test fahren können), entschieden wir uns gegen das Kleine Walstertal und beschlossen etwas in der näheren Umgebung zu machen. Mit Bergstiefeln und Minis, weil in den letzten beiden Wochen der Schnee arg gelitten hatte und es nur mehr in der Höhe eine vernünftige Unterlage hatte.

Wir ließen uns Zeit in der Früh. Nachdem wir dann auf der Autobahn erst mal in den Skifahrer-Stau fürs Oberjoch gerauscht waren (hätte man sich denken können, wir haben noch keine Winter-Übung), parkten wir den Kangoo am Großen Waldparkplatz, wo zwar einiges los war, wir aber noch gut einen Parkplatz fanden. Es war kalt und es hatte große Reif-Kristalle auf dem Schnee, als wir losgingen. Das klingelte sehr schön, wenn man den Reif mit den Skiern durchschnitt :-)

Wir gingen quer über die Wiesen zu einer der Alpen und stiegen dann statt auf der Straße weiter zu gehen in eine Waldlichtung auf, die in etwa in der richtigen Richtung lag. Das war goldrichtig, denn eine Schneeschuhspur führte uns zum einzigen Durchschlupf über den Bach und durch die Zäune. Danach war der Sommerweg kaum mehr zu verfehlen und wir stiegen über die Wiesen zum Rücken auf. Bevor wir in den Wald kamen, machten wir Pause in der letzten Sonne vor dem Wald. Es hatte überall große Schneeschuhgruppen (geführt?), aber es kamen nicht viele Leute bis zu uns hoch.

Der Weg durch den Wald hatte gerade noch genug Schnee für die Minis, aber dass ich da nicht abfahren würde, war mir da schon klar. Kein Platz zum Bremsen, schon gar nicht mit Minis. An der Weggabelung wurde es voller und es kamen vermehrt Skitourengänger von den Adelharzer Liften hoch. Richtig voll wurde es dann, als wir auf die Pisten der Grüntenlifte kamen. Leider hatte es da dann nicht nur viele Leute, sondern auch kalten Wind.

Inzwischen zeigte sich, dass die Bergstiefel zum Laufen mit den Minis eher so mittel geeignet sind (OK, das war auch echt eine lange Strecke), denn wir bekamen beide Druckstellen an den Fersen und mussten einen medizinischen Halt an einer der Liftstützen einlegen. Unterdessen liefen total viele Leute an uns vorbei und wir konnten unzählige Menschen - zu Fuß, mit Schneeschuhen, mit Skiern, mit Rodeln, mit Bobs, mit allem - im Anstieg zum Gipfelaufbau sehen. Als dann nach dem Loslaufen auch noch die Felle anfingen zu stollen, war irgendwie die Luft raus. Wir brachen ab.

Die ersten Meter mit den Bergstiefeln in den Minis waren wackelig und schwierig, weil es halt auch so viele Fuß-Stapf-Löcher und sonstige Spuren gab. Dann wurden wir aber sicherer, auch weil ab der Grüntenhütte die Löcher der Fußspuren weniger wurden. Die Abfahrt über den Waldweg war dann ... lustig. Das, was man mit Bergstiefeln auf den Minis an Kontrolle hat, ist halt doch ein bisserl eingeschränkt und so ein Wald hat halt Bäume ;-)

Wir kamen aber gut durch und hatten in den lichteren Stellen, wo es - von ganz hinten kommen halt doch nicht sooo viele Leute - auch noch relativ unzerfahrenen Tiefschnee hatte, sogar Spaß :-) Das Stück mit den Felsen und wo man keinen Platz hat, liefen wir. Am Baum gab es dann noch mal eine Pause in der letzten Sonne, dann fuhren wir ‘richtig’ ab.

Das war dann super. Es hatte kaum Spuren, weil die vielen Schneeschuhgänger fast alle brav in Reihe gelaufen waren und der Schnee war in den schattigen Nordhängen noch immer kalt und locker und da ließ es sich wunderbar wedeln :-) Nur ein bisserl wenig Schnee war es, in den steileren Stellen nahmen wir gelegentlich die Grasnarbe und der beste Allgäuer auch einen Stein mit. War trotzdem schön :-)

Nach dem Hatsch zur vorderen Alpe beschlossen wir, auf der Straße zur unteren Wiese abzufahren, denn der Hang zum Bach runter war inzwischen von Schneeschuhgehern total zertrampelt. Das hatte den Vorteil, dass wir nirgends abschnallen mussten, auch wenn die Straße natürlich eisig war. Unten gab es dann noch mal ein paar schöne Schwünge in kaltem lockerem Schnee, dann konnten wir trotz des flachen Geländes bis direkt vors Auto gleiten. Sehr nett :-)


Start am Großen Waldparkplatz


Große klingelige Reif-Kristalle :-)


Bach-Querung


Auf dem Weg, Ziel links der Mitte


Auf dem Rücken


Piste vor dem Gipfelaufbau


Abfahrt


Abfahrt


Am Rücken gehen wir lieber zu Fuß


Pulverschneeabfahrt


Pulverschneeabfahrt


Rückblick


Auf den letzten Metern

Von engel am 30.01.2022 11:11 • diaryoutdoorbergski

Arbeit, Booster, Tippidiot

Sonntag, Januar 23, 2022

Volle und ausgesprochen interessante Arbeitswoche, in der ich mal wieder zu viel Zeit gemacht habe. Es ist halt echt schwer, aufzuhören, wenn Zeug so spannend ist. Anfang der Woche hatten C. und ich unsere Aufgaben ein wenig neu verteilt und uns dann weitgehend darin vergraben. Die täglichen ‘Ratsch-Dates’ sind schon gut, damit wir nicht komplett in den eigenen Projekten versinken. Wenn man drüber spricht, was man macht, dann klären sich Dinge, bei denen man in der Diskussion mit sich selber stecken bleibt, doch um einiges einfacher.

Am Mittwoch bekam der beste Allgäuer die Booster-Impfung und ging ähnlich kaputt wie ich mit Frier-Anfällen und ‘alles weh’. Vielleicht ist das die Folge der Infektion, dann BioNTech, dann Moderna oder wir haben ähnliche relevante Gene. Wie auch immer, als die Nebenwirkungen dann nachließen, war es genauso schnell vorbei, wie es gekommen war. Wo wir dann aber abends schonso beinander waren, fiel auch bei mir der Abendsport irgendwie flach. Nett ist, dass wir um diese Jahreszeit immer total interessantes Zeug zu gucken haben. Wengen zum Beispiel. Und Zauchensee (was für eine super-coole Piste da!).

Am Freitag eine Telko, in der ich - wie vorher gebeten - versucht habe, direkt online mitzuschreiben. Ich hatte das schon vorab gesagt, dass ich nicht vernünftig tippen kann und schon gar nicht, wenn jemand zuschaut und/oder ich nebenher auch mitdenken muss. Das Meeting war sehr OK und ich glaube, wir sind da gut vorangekommen, aber die Tipperei war eine Katastrophe ;-) Nun denn, ist dann halt so.

Das Wochenende endet mit einer wunderbaren Skitour im nahen Ausland, denn da können wir jetzt ohne Probleme wieder hin :-) Der Schnee war eher so mittel (Eislamelle über Pulver - überall!) der ganze Rest war einfach nur wunderbar!

Von engel am 23.01.2022 23:00 • diary

Interessante Arbeitswoche, in der ordentlich was nachging. Aktuell ist haben wir ja ausschließlich HomeOffice, was einerseits wegen Nicht-Fahren-Müssen ganz praktisch ist, andererseits wäre es doch sehr nett, zwischendurch Themen spontan direkt diskutieren zu können. Oder Leute zu treffen (ja, ich hab das geschrieben). Naja, irgendwann kommt das wieder.

In dieser Woche waren natürlich alle wieder da und die montäglichen Meetings fingen wieder an. Das fühlte sich dann immerhin so halbwegs nach normal und Büro an, auch wenn das ‘Treffen’ der Kollegen so natürlich auf reine Arbeitsthemen beschränkt ist. Nix Kaffeemaschinenratsch. Wir haben neuerdings auch regelmäßige USA-Meetings, was manche Montage und jetzt dann jeden Dienstag recht lang machen wird.

Mit dem C. teilte ich unsere nächsten Topics neu auf, was den C. freute, der mal wieder was anderes machen wollte. Kein Problem, wir haben echt viele unterschiedliche Jobs zu verteilen. Der C. wurde dann leider krank, deswegen musste ich mir ein paar der mit anderen zu diskutierenden Zukunftsthemen ohne Unterstützung aus den Fingern saugen.

Sonst hatte ich die Woche über Spaß mit Anrufen von ‘Microsoft’. Die ersten Anrufe beantwortete ich noch kurz und knapp, dass das bei uns keinen Sinn hat und legte selber auf. Mit der Zeit fing ich dann aber an, mich zu freuen, endlich mal in den auserwählten Kreis der Empfänger von Microsoft-Anrufen gekommen zu sein oder zu fragen, ob sich die Anruferin nicht schlecht fühle, Leute abzuzocken. Da wurde dann jedes Mal auf der anderen Seite aufgelegt. Die Frequenz der Anrufe ließ dann nach. Insgesamt waren das so um die 10 Anrufe über die Woche und ich hoffe, wir sind von der Liste erst mal wieder runter. Wenn ich mich dran erinnere und Zeit habe, habe ich vor, beim nächsten Mal länger mitzuspielen. Schaumermal ;-)

Weil ich ja kaum mehr aus dem Haus komme, gab es fast jeden Tag Heimsport. Crosstrainer, Gymnastik, irgendwas. Und am freien Mittwoch des besten Allgäuers, wo es Abends klar und schön und knackig kalt wurde, ging ich mit Stirnlampe auf den Blender. Das war sehr schön :-)

Das wunderbare Wochenende nutzten wir mit einem Freitags-Spaziergang, einer Minitour bis fast zum ‘großen’ Fernsehturm und einer leider nicht ganz so sonnig-warmen Runde wie erhofft über den Illertalhügel aus.

Von engel am 16.01.2022 23:00 • diary

Start

Sonntag, Januar 09, 2022

Der Start ins neue Arbeitsjahr war so ruhig wie das Ende des letzten Jahres. Ich hatte viel Zeit und Gelegenheit, mich mit letzten Kleinigkeiten der Parallelisierung (auch rückwärtskompatibel) zu beschäftigen, weil ich nach wie vor fast alle Test-Rechner für mich hatte. Das war prima, denn so langsam kommen wir an den Punkt, wo ich das scharf schalten will. Hui, das wird aufregend! :-)

Kollege C. war auch wieder da. Die täglichen Ratsch-Runden haben schon was, da fühlt man sich dann doch nicht ganz so allein auf weiter Flur. Unser Chef war auch da und wir starteten die Planung fürs nächste Jahr. Da kommt Spannendes auf uns zu :-) Allerdings mussten wir uns da auch zu Meilensteinen bekennen, bei denen C. und ich weder Ahnung vom Thema, der Funktion, dem Hintergrund oder sonstwas haben. Yay, lustig ;-)

Das Wetter die Woche über war ziemlich gruselig, deswegen war kam ich kaum raus. Aber dafür habe ich ja jetzt ein Trainingsgerät im Haus :-) Der beste Allgäuer radelte natürlich jeden Tag. Ich bin da nach wie vor ein bissrl neidisch, aber ohne Grund einfach so mal eine halbe Stunde bei Sauwetter (oder überhaupt) radeln, macht man halt auch nicht. Oder ich halt nicht.

Das lange Wochenende war dann leider nicht ganz so nett wie erhofft. Einerseits wurde das Wetter schlechter als erwartet und andererseits mussten wir uns mit Unpässlichkeiten rumschlagen. Na, besser als das Jahr direkt mit Covid anzufangen so wie letztes Jahr.

Immerhin gab es parallel sehr viel Sport zu gucken und das ist natürlich immer prima. Vierschanzentournee und viele Skirennen, die allesamt spannend und interessant waren :-)

Von engel am 09.01.2022 23:00 • diary
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