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Blutspenden

Donnerstag, März 07, 2019

In der Früh räumte ich noch schnell ein wenig auf, stellte die Heizung ab und brachte den Müll raus. Dann fuhr ich mit meinen Siebensachen mit dem Auto zur Arbeit, weil ich mittags schon heim wollte (Stauvermeidung und Nachmittags Heimarbeit) und am Freitag daheim arbeiten würde (Werkstatt-Termin wegen der nicht-bestandenen AU).

Im Tower lagen Zettel für Blutspende aus und Vormittags kam auch eine Infomail dazu. Ich denke ja, dass ich das als gesunder Mensch (also ich hielt mich zumindest bis vor Kurzem dafür) eigentlich machen sollte, aber bislang hab ich mich nicht wirklich dazu aufgerafft, mal zu gucken, wo und wie das überhaupt ginge. Aber so direkt vor Ort, das wäre ja echt einfach. In der Mail war ein Link zu einem Online-Check, ob man überhaupt darf.

Ähem. Für Blutspenden bin ich raus, denn ich war ja zwei Mal in Nordirland zum Studieren und wenn man zwischen 1980 und 1996 länger irgendwo in UK war, hat sich das mit Blutspenden erledigt. Da ist dann wohl die Gefahr für unerkannte Prionen gegeben und das will dann keiner in Spendenblut haben. Ich weiß grad gar nicht so Recht was ich davon halten soll (bekomme ich dann irgendwann Kreutzfeld-Jakob oder wie das heisst?).

Jedenfalls brauche ich also gar nicht mehr drüber nachdenken, ob ich irgendwann, irgendwo Blut spenden will. Mein Blut will keiner (naja, ich will es natürlich). Interessant ist, dass diese Frage beim letzten Mal Blutspenden (lang, lang her, auf jeden Fall vor 2000), nicht gestellt wurde, denn da wäre ich da eigentlich auch raus gewesen. Mir fällt da direkt ein, ob irgendwer wegen gespendetem Blut irgendwas bekommen hat. Ich finde das gerade ein wenig gruselig.

Mittags fuhr ich ins Allgäu, um dann dort weiter zu arbeiten (dieses Heimarbeitdings ist echt toll!). Total staufrei, das war eine sehr gute Idee :-)

Später kam dann der Allgäuer, wir feierten ein bisserl Geburtstag nach und fühlten uns als hätte der Urlaub schon angefangen.

Von engel am 07.03.2019 23:00 • diary

Capernaum

Mittwoch, März 06, 2019

Es wird Frühling! Ich sehe im Vorbeiradeln immer mehr Bärlauch aus der Erde spitzen. Vielleicht hat sich jetzt aber auch mein Blick geschärft, weil ich extra drauf achte.

Der Plan war eigentlich gewesen, Liam Neeson im Mathäser anzuschauen (Cold Pursuit, auf Deutsch heisst er Hard Powder, da frage ich mich schon, warum da der originale englische Titel durch einen anderen englischen Titel ersetzt werden muss), aber bei genauerer Betrachtung kam mir der einfach zu spät. Da wäre ich erst gegen 11 wieder daheim gewesen und dann packen und aufräumen und am nächsten Tag wieder früh aufstehen wegen Heimfahren und Urlaub, das war mir dann doch zu anstrengend, zumal ich grad eh dauernd müde bin (Frühjahrsmüdigkeit?).

Dann also was anderes, nämlich Capernaum – Stadt der Hoffnung, zu dem ich im Theatiner nochmal die Vorschau gesehen hatte. Da verklagt ein Junge seine Eltern, weil sie ihn geboren haben und ihm dann keine Möglichkeiten für die Zukunft gegeben haben. Der Film ist genau so bedrückend wie ich erwartet hatte (das mag eine ausgedachte Story sein, die Wirklichkeit ist aber bestimmt genauso schlimm und schlimmer) und genauso menschlich und bewunderswert wie ich hoffte.

Der Planänderung fiel dann der Sport zum Opfer, weil ich Sport nach Kino echt schwierig finde. Stattdessen reparierte ich die kaputten Ecuador- und Chile-Berichte. Die sind vermutlich seit dem Website-Umzug beim Provider vor Weihnachten kaputt, war also höchste Zeit! Und wo ich grad schon dabei war, verbesserte ich beide gleich gründlich (das sieht man von ‘aussen’ nicht, aber ich weiss das :-)).

Von engel am 06.03.2019 23:00 • diary

Volldepp!

Dienstag, März 05, 2019

Wegen Wind hatte das Rocky in der Wohnung übernachten dürfen, damit es nicht auf dem Balkon rumgeblasen wird. Und der war noch ganz schön da, der Wind, als ich losradelte. Diesmal wieder in der üblichen Richtung, nämlich von vorn.

An der Autobahneinfahrt beim Süddeutsche Verlag traf ich auf superschlaues Exemplar von Autofahrer. Dort müssen die Autos rechts abbiegen und - Ja, das ist echt schmerzhaft! - da die Radler vorbei lassen. Es gibt immer welche, denen das egal ist und die trotzdem ums Eck schiessen. Mit Absicht, muss ich dazu betonen, denn die fahren ja erst an den Radlern vorbei und man kann die Radler nicht übersehen, da ist sonst nichts.

Ich bin auf sowas natürlich vorbereitet und habe die Finger schon immer an der Bremse. Üblicherweise kann man die Deppenfahrer durchaus erkennen und dann muss man halt bremsen (da geht es bergab) und hinten dran vorbei fahren. Das Deppen-Exemplar von diesem Morgen aber merkte im letzten Moment, dass er es wohl nicht vor mir schaffen würde, bremste scharf und stand dann mitten auf dem Radweg! Mannomann, noch blöder geht’s echt nicht! Wenn man schon rumfährt wie ein Arsch, dann doch bitte konsequent so, dann können sich alle drauf einstellen!

Da lobe ich mir doch Scheibenbremsen und ein wendiges Bike. Und ich fuhr dann natürlich vor dem Auto vorbei, nicht dahinter.

Nachmittags musste ich feststellen, dass der neue Webwasher im Büro nun leider Evernote sperrt. Da liegen meine Notizzettel zu allerlei Zeug (zum Beispiel auch die Termine und Telefonnummern für die Knie-OP und mein Einkaufszettel) und ich muss dafür jetzt halt auf dem Handy rumtippen, anstatt schnell mal was im Browser zu schreiben. Ob das der Sinn der Sache war?

Am Abend sah ich L’échange des princesses (OmU, ehklar), weil ich beschlossen habe, dass ich unbedingt mein Französisch wieder etwas aufpolieren muss. Der Film war dafür aber nur sehr bedingt geeignet (also: gar nicht), weil die da alle hochgestelztes Hochadel-Französisch sprechen und das ist nicht nur kaum zu verstehen sondern hilft auch nicht im heutigen Alltag ;-)
Egal, dafür gibt’s ja die Untertitel. Interessant war der Film trotzdem.

Von engel am 05.03.2019 23:00 • diary

Windig

Montag, März 04, 2019

Der Tag begann damit, dass ich kurz vorm Wecker vom Husten vom Mann an meiner Seite geweckt wurde. Dieser blöde Infekt zieht sich echt hin :-( War eh nicht mehr lang bis zur Weckzeit, also stand ich auf und fuhr nach München. An diesem Morgen war ich total müde, keine Ahnung warum, denn übermäßig anstrengend war der Skispaziergang am Sonntag ja nicht gewesen. In München legte ich mich nochmal eine halbe Stunde hin bevor ich frühstückte.

Auf dem Weg ins Büro sah ich an zwei oder drei geschützten Stellen im Englischen Garten die ersten Bärlauchblättchen aus der Erde lugen :-) Es wird Frühling, keine Frage. Sonst war das Radeln ein bisserl doof, denn der schwere Schnee am Ende des Skispaziergangs hatte mein Knie anscheinend etwas gestresst. Es zickte beim Radeln erst ein wenig rum, mit der Zeit wurde das aber besser. Ich liebe Radeln!

Es schon in der Früh windig gewesen, über Mittag wuchs sich der Wind dann zu einem richtigen Sturm aus und zischte mit Getöse um den Tower. Auf dem Weg zum Mittagessen mussten wir uns hart gegen den Wind stemmen, um im Windkanal zwischen den beiden Türmen überhaupt von der Stelle zu kommen. Das war voll anstrengend!

Am späten Nachmittag radelte ich in immer noch diesem Wind ins Cinema. Zwischen den Türmen rauskommen war schwer, danach wurde es besser, von gelegentlichen Böen, teils seitlich an den Kreuzungen, mal abgesehen.

Ich sah Mary Poppins Returns, der nochmal im Cinema lief, den hatte ich irgendwie nie geschafft. Der Film ist super, wegen Mary Poppins, klar, und wegen Emily Blunt und überhaupt. An den alten Film kann ich mich gar nicht so richtig erinnern, ich bin nicht sicher, ob ich den wirklich schon mal ganz gesehen habe, aber ich hab das (oder die?) Bücher immer gern gelesen. Ja, das ist ein Musical und von denen bin ich eher selten begeistert, aber da passt das und es ist - ich sagte es schon - super! Der Film macht total gute Laune :-)

Ich radelte beschwingt heim, was auch am Wind lag, der da ausnahmsweise oft von hinten kam. Naja, manchmal kam er auch von der Seite, was gelegentlich sehr schwierig war, ich musste sogar mal anhalten, als mich eine Bö wegblasen wollte.

Von engel am 04.03.2019 23:00 • diary

Wochenende

Sonntag, März 03, 2019

Am diesem Wochenende sollte eigentlich das EightBall mit der zentrierten Felge repariert werden, aber da stellte sich heraus, dass auch der Hinterreifen, vermutlich wegen dem Eiern wegen der gebrochenen Speiche, an einer Stelle schon fast durchgescheuert war. Der ist also auch hin :-(

Nach ein bisserl Überlegen und Recherche habe ich jetzt für das EightBall schmalere Spikereifen bestellt. Das sind dann keine MTB-Spikereifen, sondern ‘Marathon’-Spikereifen und sie haben nur etwa halb so viele Spikes wie die MTB-Spikereifen, dafür beulen sie sich über der schmalen Felge nicht ganz so aus und damit ist die Gefahr, dass die Bremsbacken den Reifen aufscheuern geringer. Das EightBall hab ich jetzt halt, aber das nächste (billige) Winterrad wird wieder Scheibenbremsen haben!

Den Samstag verbrachten wir mit allerlei Arbeit und nur TV-Sport, weil das mit der Gesundung vor dem Skiurlaub echt noch besser werden muss. Sonntag hatten wir erst ambitionierte Pläne, die mussten dann aber aus demselben Grund auf einen Skispaziergang im Ostertal rediziert werden. Immerhin war es da sehr nett und sonnig, wir waren fast immer allein und der nordseitige Gipfelhang hatte sogar noch passablen und kaum verspurten Schnee :-)

Von engel am 03.03.2019 23:00 • diary

Kinobar :-)

Donnerstag, Februar 28, 2019

Ich packte in der Früh das Schwimmzeug in den Rucksack, obwohl mir schon fast klar war, dass ich das wohl ungenutzt wieder mit heimbringen würde. Für den Fall, dass ich dann aber doch Lust auf Schwimmen haben würde, nahm ich es trotzdem mit. Das braucht nicht viel Platz und wiegt nicht viel.

Am späten Nachmittag radelte ich ins Monopol, um da Can you ever forgive me?. Der lief dort in der Kinobar, das war super. Man sitzt in breiten bequemen Stühlen, kann in der vorderen Reihe (Lieblingsplatz!) die Füsse hochlegen und was zu trinken bestellen. Letzteres brauche ich nicht, der Rest ist total super, ich sollte da öfter Filme schauen!

Den Film selbst wollte ich eigentlich nur sehen, weil Melissa McCarthy da mitspielt und die ist eigentlich immer lustig. Vom Film selbst wusste ich gar nicht viel. In diesem Film ist Melissa aber gar nicht lustig sondern spielt sehr überzeugend eine introvertierte, griesgrämige, nicht allzu erfolgreiche Schriftstellerin, die gerade ins Elend abrutscht, weil sie gefeuert wurde. Und das macht sie ausgesprochen gut!

Lee Israel kommt zufällig drauf, dass private Briefe berühmter (und toter) Schriftsteller begehrte Sammlerobjekte sind und stellt fest, dass sie ein Talent dafür hat, solche Briefe zu fälschen. Das eskaliert natürlich und geht am Ende nicht gut aus. Wirklich sehenswert.

Auf dem Heimweg hatte ich dann gegen 8 natürlich keine Lust mehr, noch Schwimmen zu gehen. Ich muss Sport vor dem Vergnügen machen, sonst wird das nix.

Von engel am 28.02.2019 23:00 • diary

Sowas von umsonst!

Mittwoch, Februar 27, 2019

Ich fing daheim mit Arbeiten an, um von der Gyn ein neues Rezept holen zu können. Die macht ja immer erst um 9 auf, da dachte ich, ich könne das bequem und faul mit dem Auto erledigen, denn um 9 kann man dann auch auf dem Mittleren Ring wieder fahren.

Der Plan ging so weit auch auf. Ich holte das Rezept, fuhr problemlos nach Schwabing und - ohne auf die Anzeige an der Einfahrt zu schauen - runter in die Tiefgarage. Da sagte der Schrankenautomat: ‘Diese Karte ist für dieses Parkhaus nicht frei geschaltet.’ Ich vermutete einen Fehler und ging zum TG-Verwalter in seinen Häuschen. Die Meldung bedeute, dass die Firmenplätze in der TG alle belegt seien, erklärte er. Super, total verständlich diese Meldung!

Ich fuhr also wieder raus aus der TG, betrachtete die Parkplatz-Situation rund um die Towers kurz und fuhr wieder heim. Um die Zeit ‘draussen’ parken zu wollen, ist nahezu aussichtslos. Die andere Seite vom Mittleren Ring war nicht ganz so frei, aber ich kam fast staufrei wieder heim. Wenigstens was.

Daheim arbeiten ist prinzipiell gar nicht schlecht, aber ich hab da halt nur einen Bildschirm (nix Cockpit) und zu Essen gibt es auch nichts, wenn ich es nicht mache. Naja, dafür hab ich ja diverse Wochenendüberbleibsel im TK-Fach. Dafür war das eine gute Gelegenheit mal wieder alle Teppiche und die Radlabtropfunterlage zu waschen, denn dafür habe ich Abends nie Zeit. Mittags gab es Linsen mit Spätzle, sehr fein :-)

Was mir beim Heimarbeiten irgendwann auffiel und mich kurz sehr amüsierte: daheim arbeiten ist eine Reise in die Vergangenheit. Auf dem privaten Notebook mit Windows 10 starte ich die virtuelle Büro-Maschine mit Windows 8.1 und logge mich dann auf dem Büro-Notebook mit Windows 7 ein. Von 2019 geradeaus nach 2009 ;-)

Am Nachmittag machte ich mich früher als sonst auf den Weg zum Klettern nach Freimann. Ich hatte eine gute halbe Stunde für den Weg von Neuperlach nach Freimann eingeplant und - Boah! war das zu optimistisch! Erst war gar nichts los und dann war der totale Stau auf dem Mittleren Ring (später erfuhr ich, dass es eine Vollsperrung auf dem Autobahnring hatte, das war dann wohl die Erklärung). Ich brauchte fast eine Dreiviertelstunde und kam reichlich genervt und zu spät an der Halle an. Echt, München und Autofahren, das geht nur zu wirklich exotischen Zeiten!

Klettern war prima, den wir fingen draussen an, wo es in der Sonne total angenehm war (und als sie weg war, ziemlich schnell ganz schön kühl). Vielleicht auch weil ich - abgesehen von der einen für mich total unkletterbaren Route - nur mehr oder weniger leichte Routen kletterte. Sogar meine Handflächen waren am Ende nur mittel-gestresst ;-)

Von engel am 27.02.2019 23:00 • diary

Nix Whoopie

Dienstag, Februar 26, 2019

Nachdem ich am Montag ja nicht wirklich zum Gerätetraining gekommen war, nahm ich mir das für den Nachmittag vor und steckte wieder Trainingszeug in den Rucksack. In der Annahme, dass es ja nun Frühling sei, verzichtete ich diesmal auf einen Extra-Pulli und die warme Übershorts.

Besonders der Verzicht auf die Übershorts fiel mir ein wenig schwer, denn es hatte morgens durchaus Frost (ein bisserl, -2 Grad). Ich kam dann auch mit relativ kaltem Po im Büro an, fror aber am Vormittag dann doch nicht deswegen, weil Tower-Südseite bei Sonne schon ganz nett ist ;-)

Nach allerlei Ausflügen in ältere Projekte kann ich mich momentan wieder mit dem neuesten Projekt beschäftigen und da sehe ich endlich Land. Und damit macht das auch wieder richtig Spaß, denn dauernd gegen Wände und in Sackgassen zu laufen, ist halt nur bedingt lustig.

Am späten Nachmittag sauste ich dann ins Fitnesscenter (da war es dann ganz prima, keine warme Übershorts auch noch in den Rucksack stopfen zu müssen) und holte das Geräte-Training nach. Eigentlich ist es gar nicht schlecht, das aufzuteilen, vielleicht sollte ich dabei bleiben.

Danach sah ich The Upside. Das war so gar nicht geplant, ich wollte eigentlich Nobody’s Fool anschauen, weil da Whoopie Goldberg mitspielt. Aber ich hatte mich verguckt, der lief am Dienstag gar nicht. Dafür lief aber eben The Upside und den wollte ich auch so halbwegs sehen, auch wenn ich befürchtete, dass ein amerikanisches Remake nicht annähernd an das Original Intouchables (Ziemlich beste Freunde) ran kommt, der mir ja wirklich gut gefallen hat. Und das stimmt auch, das Remake ist bei Weitem nicht so gut wie das Original, aber der Film war trotzdem ganz nett und unterhaltsam.

Von engel am 26.02.2019 23:00 • diary

Alita

Montag, Februar 25, 2019

Morgens scheuchte ich den Clio ein paar Mal, indem ich beim Überholen von LKWs in den 4. Gang runter schaltete. Das brachte die Drehzahl immerhin auf um die 4500 (bei 5500 rum beginnt der rote Bereich), sonst dümpelt die ja bei 2000-3000 rum. Selbst bei 170 auf der Autobahn ging sie kaum über 3500. Sieht so aus, als sei das mit dem Runterschalten die bessere Lösung, weil Schnellfahren geht selbst in der Früh um 5 nicht gut. Noch 3 Mal hin und her bis zum Werkstatt-Termin, das wird schon.

Ich hab mich inzwischen ja für gesund erklärt (blöder Husten hin oder her) und weil es inzwischen nicht mehr so kalt und matschig ist (was allerlei Extra-Kleidung im Rucksack bedeutet), wird es Zeit, den Fitnesscenter-Beitrag wieder auszunutzen. Ich packte also Joggingschuhe und Fitnesscenterzeug ein (damit ist der Rucksack fast so voll wie mit Regen- und Wintersachen, beides zusammen ist echt schwierig).

Das Knie jammert zur Zeit zwar rum, aber weil es jetzt ja eh angezählt ist, gebe ich nichts mehr drauf. Augen zu, Voltaren und durch! Wichtig ist jetzt Muskelaufbau rundrum und zwar ordentlich. Mehr als für das was ich normalerweise so brauche, denn nach der OP geht garantiert was weg und die, die ich bräuchte, wenn ich das Knie strecken könnte, hab ich ja eh schon nicht mehr.

Vorm Kino ging ich also ins FitStar und lief - erst mal vorsichtig anfangen - 30 Minuten auf dem Crosstrainer. Die haben inzwischen (total coole) neue Geräte, auf denen passten meine gewohnten Einstellung nicht mehr. Nach den 30 Minuten hatte ich die neuen Einstellungen raus und ich wollte ja eh gemäßigt anfangen.

Danach stellte ich fest, dass meine Timeline (also wann muss ich aus dem Büro raus, um mit allem Geplanten zur rechten Zeit am Kino zu sein) ein wenig knapp kalkuliert war, denn für’s Geräte-Training langte die Zeit dann nicht mehr richtig. Na egal, ich hab ja noch gut 2 Monate.

Ich radelte ins Museum und sah Alita: Battle Angel. Gefiel mir total gut, auch wenn die Geschichte vielleicht ein wenig sehr einfach ist. Das ist aber egal, die Grafik, die Leute, die Cyborgs und das Drumherum (voll lässige Monowheel-Bikes!) machen das alles locker wett :-)

Kleines feines Detail am Rande: Wo ich mich jetzt ja geistig andauernd mit Prothesen beschäftige und der Doc im Film so kunstvoll verletzten Menschen mechanische Ersatzteile anbaut, kam ich nicht drumrum, andauernd zu denken: ‘Ich werde jetzt dann auch ein Cyborg.’ Jaja, schon gut, das ist wirklich arg weit hergeholt. Erfreut mich trotzdem ;-)

Von engel am 25.02.2019 23:00 • diary

TÜV ja, AU nein

Sonntag, Februar 24, 2019

Freitag Nachmittag fuhr ich mit dem Clio zum TÜV. Total unvorbereitet, was vielleicht nicht allzu schlau war, denn eigentlich wusste ich, dass das eine Nummernschild-Licht kaputt war (ich hatte das allerdings vergessen). Der Clio - vor kurzem erst rundrum mit nagelneuen Bremsen (Beläge und Scheiben, das war echt eine Investition) ausgestattet - kam problemlos durch den TÜV. Abgesehen von dem Nummernschildlicht natürlich und einem Bremslicht (das war mir neu). Prima :-)

Wo er nicht durch kam, war die Abgasuntersuchung. Ich fahre zwar nur Langstrecke (der Dekra-Mensch vermutete anhand des Profils, dass ich viel Kurzstrecke fahren würde), aber die Strecke taugt wohl nicht, den Motor genügend zu fordern. Das Fahrprofil ist ja mehr oder weniger: Losfahren, knapp 150 Kilometer mit niedriger bis mittlerer Drehzahl, 1 Mal bremsen, abstellen. Ich machte danach direkt einen Werkstatt-Termin für in 2 Wochen aus. Bis dahin werde ich den Clio ein paar mal ordentlich scheuchen, vielleicht müssen die dann gar nichts tun ...

Ich hatte ja das EightBall im Auto, damit der beste Mechaniker da die Bremsen korrekt einstellen kann. Als ich vom TÜV zurück kam, fluchte er wie ein Rohrspatz. Die Lola war ja qualitativ echt OK, von dem EightBall kann man das wohl ganz und gar nicht behaupten :( Na, jetzt hab ich es schon, also fahre ich es auch, bis es zammbricht (was laut Mechaniker nicht mehr lang dauern kann). Ich brachte das fürchterlich eiernde Hinterrad zum Zentrieren und da stellte man als erstes fest, dass eine Speiche gebrochen war. Na, immerhin ein Grund für’s Eiern, aber auch ein Beweis für die Haltbarkeits-Analyse. Schaumermal.

Den Rest des Wochenendes verbrachten wir mit Erholung, die vor allem der beste Allgäuer von Allen nötig hatte. Der hätte vielleicht noch ein paar Tage mehr Ruhe gebraucht, bevor er zur Arbeit zurückkehrte. Mir geht es inzwischen wieder relativ gut (ich hab nur noch lästigen Husten), deswegen stürzte ich mich in Hausarbeit (also ein bisserl halt, man soll ja nicht übertreiben!d) und machte scharfe Sosse.

Am Samstag machten wir einen kleinen Spaziergang auf den Blender, wo es zwar Sonne aber auch gräßlich kalten Wind und eigentlich viel zu viel Schnee für Zu-Fuß-Gehen hatte (bei nahezu jedem Einbrechen in den tiefen Schnee stach es im Knie, meh), am Sonntag planten wir Vormittags bei schönster Sonne Pfannkuchen auf der Terrasse, aber dann hatte es leider von 11 bis 16 Uhr blöde Wolken und es blieb zu kalt. Wir schauten zum Ausgleich viel Wintersport aus der Mediathek.

Von engel am 24.02.2019 23:00 • diary
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