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‘Skitour’

Freitag, Dezember 11, 2020

Es wird niemanden überraschen, dass ich mit dem nächsten Schneefall auf eine Skitour hoffte. Ins freie Gelände wollte ich nicht, denn bei dem wenigen Schnee derzeit hatte ich zuviel Angst vor unerwarteten Löchern, Steinen, Baumstümpfen und Ähnlichem. Auf den Webcams sah man aber, dass die Skigebiete aktuell grad Schnee produzieren, was das Zeug hält und auch wenn Kunstschnee eigentlich Mist ist, wollte ich da hin.

Ich fuhr also nach einem gemütlichen Frühstück gegen halb 10 los. Auf den Straßen war wenig Verkehr (zwengs Nachlesen: klar, Pandemie, verschärfter Lockdown, usw.), aber am Oberjoch standen schon ganz schön viele Autos. Da kostet Parken inzwischen auch schon 6€ (die freien Parkplätze weiter hinten waren nicht geräumt und ich traute mich mit dem Clio nicht in den Schnee, immerhin um die 20cm), aber ich hatte Glück, der Typ neben dem ich geparkt hatte, schenkte mir sein Parkticket. Er hatte nämlich seine Stiefel daheim vergessen. Sowas ist natürlich doof.

Als ich die Ski aus dem Auto holte und in die Stiefel stieg (Boah! Eng!!!), fuhr sehr langsam ein Polizei-Auto über den Parkplatz und die Polizisten da drin schauten sich alles genau an. Aber sie hielten nicht an und wollten von niemandem was.

Wie schon auf den Webcams ersichtlich gewesen war, liefen die Schneekanonen volle Pulle. Ich lief ein paar Bogen, um dem ‘Schnee’ möglichst auszuweichen, aber so ganz klappte das natürlich nicht. Ich lief die Piste rauf, überlegte aber schon im Aufstieg, dass ich besser über die Schneise im freien Gelände runterfahren sollte, denn Kunstschnee ist echt unangenehm und das sah durchaus fahrbar aus.

Die Abfahrt war dann .... eher nicht so schön (und ja, das war mir vorher schon klar gewesen). Oben war Kunstschnee, also erst mal hart, dann brach man unkontrolliert durch. Dann querte ich in die Schneise, wo tatsächlich genügend Schnee lag, um nur ganz selten an irgendwelchen Grasbollen hängen zu bleiben. Aber es war halt schon ziemlich zerfahren und ich traute mich nicht so wirklich, einfach zu fahren, obwohl das Knie das mit ein paar gelegentlichen Zwackern eigentlich ganz gut wegsteckte.

Unten war dann erst Kunstschnee und als ich zur Seite ausgewichen war, wurde es so flach, dass ich kaum mehr voran kam. Ich hätte wirklich unbedingt die Ski waxen sollen. Die waren ja schon letzte Saison mit dem vielen nassen Schnee total ausgelutscht gewesen. Als ich unten abschnallte, klebte kalter Schnee auf dem Belag, so kann das ja nix werden!

Aber egal, Skitour :-)
Irgendwie jedenfalls. Und es hat auf jeden Fall mehr Spaß gemacht als auf den Fernsehturmhügel zu gehen!

Abends testete ich oft das Netz und es hat sich tatsächlich was getan. Von der vollen Geschwindigkeit sind wir noch weit weg, aber es hat abends immerhin so viel Netz, dass man Dinge aus der Mediathek mit dem einen oder anderen Ruckler direkt anschauen kann und nicht schon vorher alles runter laden muss. Prime geht auch wieder. Es wird :-)


Schneekanonen-‘Schnee’ noch und nöcher


Der erste Blick auf Sonne über dem Nebel


Gipfelstation


An der Abzweigung zur Schneise


Parkplatzbild. Ganz schön viel los für unter der Woche!

Von engel am 11.12.2020 10:16 • diary

Aufgelöst

Mittwoch, Dezember 09, 2020

Es war mal wieder der freie Tag des besten Allgäuers von Allen. Aber diesmal war das Wetter überhaupt nicht einladend. Wir hatten zwar Pläne, weil Bewegung ist ja gut und wichtig, aber je weiter der Tag fortschritt, desto kleiner wurden die Pläne, bis sie sich am Ende einfach aufgelöst hatten. Sport gab es auch: aus der Mediathek ;-)

Ich verbrachte den Vormittag damit, weiter an der Bewerbung für die Coach rumzufeilen und war am Ende ziemlich zufrieden. Ich harre nun gespannt der Bewertung der Coach, aber die kommt erst nächste Woche, weil die Coach nur die halbe Woche für das Bfz arbeitet. Schaumermal.

Von engel am 09.12.2020 19:49 • diary

Coach-Gespräch

Dienstag, Dezember 08, 2020

Nach Kaffee und Cornflakes zum Frühstück radelte ich mit dem Winter-Bike zur Coach. Ich nahm vorsichtshalber den Weg über die normale Straße am Zoo entlang, um über die Isar zu kommen, aber das war eigentlich nicht nötig. Es hatte -3 Grad, war gelegentlich feucht, auf der Forststraße auch manchmal gefroren, aber Glatteis, wie ich befürchtet hatte, gab es nicht.

Bei der Coach redeten wir über meine bisherigen Bewerbungs-Bemühungen und dass es halt jetzt, in der der Pandemie und kurz vor Weihnachten und ‘aufm Land’, schon relativ schwierig ist. Sie sucht ja auch für mich und schickt mir gelegentlich Vorschläge, findet aber auch wenige Stellen. Über eine Bewerbung für eine interessante Stelle in relativer Nähe wird sie mal drüber schauen, machten wir aus.

Dann radelte ich wieder zurück und wärmte mich in der Wohnung bei einem Kaffee auf. Dann schaute ich nochmal über alles drüber, ob ich es abgeschaltet habe (die Heizung hatte ich nach dem Duschen schon wieder abgestellt) und fuhr dann zurück ins Allgäu. An dem neuen Kangoo ist Allerhand (insbesondere was die Elektronik angeht) nervig, schlecht oder unzulänglich, der Tempomat ist allerdings prima.

Daheim begann ich gleich mit dem Schreiben der Bewerbung, die die Coach anschauen sollte, wurde aber nicht fertig. Ich brauche da immer wieder Pause, weil ich Selbstlob formulieren ziemlich schwierig finde. Und ich finde es auch nicht einfach, mich zielgenau zu einer Stellenbeschreibung gut zu verkaufen, selbst wenn ich glaube, das alles drauf zu haben.

Abends hatte es - Wunder über Wunder! - tatsächlich Netz. Nicht die volle Bandbreite (man wird mit der Zeit ja bescheiden), aber doch richtig nutzbare Geschwindigkeit. Yay! Vielleicht tut sich ja demnächst doch was!

Von engel am 08.12.2020 23:00 • diary

München

Montag, Dezember 07, 2020

Ich war schon am Sonntag Abend nach München gefahren und hatte in der Wohnung als erstes die Heizung eingeschaltet (es war aber lediglich etwas kühl, aber keineswegs kalt, der Vorteil einer Wohnung in einem großen Haus) und den Luftreiniger angeschmissen, denn es stank erbärmlich nach Rauch :-( Mag schon sein, dass ich da etwas empfindlich bin, aber das ist echt eklig!

Ich schlief gut. In der Früh war es dann zwar nicht wesentlich wärmer (es heizt ja erst in der Früh so richtig los), aber es roch schon nicht mehr ganz so schlimm.

Nach Kaffee und Frühstück holte ich das EightBall, mein be-Spike-tes Winterrad, vom Balkon und pumpte das erst mal ordentlich auf. Sonst war aber seit März nichts passiert und kaputt war auch nichts. Ich checkte noch die Bremsen (Felgenbremsen, verrutschen gern und schleifen dann den Reifen kaputt) und auch da war alles OK. Dann radelte ich zur Gyn. Feststellung: so ein ungefedertes Bike ist ganz schön hart! Und Spikes sind schön laut, da gehen die Leute aus dem Weg, ohne dass man klingeln muss ;-)

Bei der Gyn war alles super und ich muss nicht mehr zum Extra-Check-Up kommen. Danach holte ich noch ein neues Rezept beim Hausarzt. Das dauerte relativ lang, weil der Doc anscheinend einen Menschen mit Schnupfen oder Erkältungssymptomen hatte und den im riesigen Gang des Hauses untersuchte und ein paar Mal rein und raus musste. Also zumindest interpretiere ich das Szenario so, ich kann mir keine andere Erklärung vorstellen.

Nachmittags räumte ich noch ein bisserl auf und fand dabei endlich ein paar Dinge wieder, die ich schon seit einer Weile gesucht hatte. So Kruscht-Schubladen sind unendlich tief (und ja, genau da hatte ich das gesucht, aber nur alles rumgeschoben und nicht tatsächlich ausgeräumt) ...

Und ich brachte alle meine Hörbücher, die ich physisch besitze, ins Auto. Ich hab mal geschaut, wo und wie man die verkaufen kann und das ist alles unendlich aufwendig, ohne dass da wirklich Geld rumkommt, also habe ich bei der Bücherei in Kempten angefragt, ob die die haben wollen. Ja, Spenden nehmen sie gern. Diese Bücherei hat mir schon viele, viele wunderbare Stunden geschenkt, jetzt schenke ich halt was zurück.

Von engel am 07.12.2020 23:00 • diary

Eher faul

Sonntag, Dezember 06, 2020

Freitag begann schon sehr gemütlich, denn weil ich den besten Allgäuer am Nachmittag zum Abholen des reparierten Radls fahren wollte, verschob ich auch den Wochenendeinkauf auf den Nachmittag (was eher so mittel war, denn nachmittags war es dann doch ganz schön voll). Danach war es auch gemütlich und die (noch immer nicht letzten) Steinpilze zum Abendessen waren prima.

Samstag gingen wir eine Runde auf dem Illertalhügel. Das war eher kühl, aber es war wunderbar einsam. Wir trafen insgesamt um die 10 Leute ... und eine fordernd maunzende Katze, die unbedingt gestreichelt werden wollte :-) Irgendwo in der Mitte des Weges, weitab von allen Höfen der Umgebung. Sie ging ein paar Meter mit uns mit, aber weil keine weiteren Streicheleinheiten folgten, ging sie dann doch ihre eigenen Wege.

Sonntag machten wir genau gar nichts. Naja, ich packte für 2 Tage München und der beste Allgäuer beschäftigte sich mit seiner umfangreichen Musiksammlung. Und wir nahmen uns, nach allerlei Überlegungen, aus den Familien-Weihnachts-Feierlichkeiten raus. Ich finde das schon traurig, aber nachdem mich die Corona-Maßnahmen bisher mehr oder weniger überhaupt nicht getroffen haben, habe ich das Gefühl, das passt schon. Nächstes Jahr wieder.

Von engel am 06.12.2020 23:00 • diary

Schnee!

Mittwoch, Dezember 02, 2020

In der Früh war es draußen wieder leicht überzuckert, aber so richtig Schnee war das schon wieder nicht. Nach Kaffee, Frühstück, Mails und Internet lesen, überlegte ich, dass ich heute wirklich mal wieder was tun müsse, aber die Aussicht auf den Fernsehturmhügel bei Nebel und kaum Schnee begeisterte mich wenig (daheim vorm Fernseher rumturnen auch nicht).

Und dann kam ich auf die Idee, einfach weiter oben im Schnee rumzustapfen. In einem Skigebiet zum Beispiel. Nach kurzem Check der Webcams (wenig Schnee) packte ich meinen Kram und fuhr den Riedbergpass hinauf. Mit leicht schlechtem Gewissen, weil das ganz schön viel Fahrt für ganz schön wenig Berg ist. Aber egal, Schnee!

Es war dann neblig, leicht windig, kühl und teilweise war Glatteis unterm Schnee. Ich hatte 2 Vorgänger, die die Eisplatten sehr zuverlässig schon fast alle gefunden hatten, aber ich rutschte trotzdem immer wieder mal. Trotz der Schuhketten, die halt doch keine Steigeisen sind. Ich war deswegen recht langsam, weil ich halt wirklich wirklich nicht auf dem operierten Bein ausrutschen will. Passierte natürlich trotzdem, war aber nie schlimm.

Am Ende hatte ich Bewegung und Schnee und war zufrieden :-) Und ich war kalt und feucht, weil ich am Ende ein paar Mal unter Schneekanonen durchlaufen musste. Na, das passte schon!

Daheim gab es Reste zum späten Mittagessen, dann stellte ich die SAN-Site auf die aller-aktuellste PHP-Version um und kündigte endlich den Extended Support für die Uralt-Version. Danach lernte ich noch ein bisserl, bis der beste Allgäuer kam.

Anderswo: Das ist mal Schnee :-) Und nein, soviel Schnee will auch ich nicht.


Wenig Schnee ...


... aber es sieht immerhin schön winterlich aus.


Gipfelkreuz


Solche Stellen fanden meine Vorgänger, damit ich sie nicht finden musste :-)

Von engel am 02.12.2020 23:00 • diary

Nix Schnee :-(

Dienstag, Dezember 01, 2020

Eigentlich hätte es über Nacht ja schon schneien sollen, aber leider war es in der Früh kein Stück weiß. Es fing erst in der Früh an zu schneien und das schmolz dann nahezu genauso schnell weg, wie die Mini-Flöckchen runter kamen. Mein vager Plan, in frischem Schnee auf den Fernsehturmhügel zu gehen und schon mal Winter-Feeling zu bekommen, vermatschte im Lauf des Tages und ich ging gar nicht raus.

Den Vormittag startete ich mit dem üblichen Mails- und News-Lesen. Ich fiel gleich relativ am Anfang über das neueste Experiment von Jenke von Willmsdorf, wo er sowas Abgefahrenes macht, dass ich mir das anschauen musste: Schönheit. Ich habe ja schon ein paar seiner Selbstversuche gesehen, aber das schlägt schon so ziemlich alles. Es war gruselig, aufregend, spannend, bescheuert.

Danach machte ich mit dem unterhaltsamen Lektor weiter und blieb den Tag über bei ihm hängen. Die Lektionen gingen über alles Mögliche, von Selbst-Management über Führung zu Präsentation und alles war sehr unterhaltsam. Ich habe bestimmt überall irgendwas gelernt :-)

Zwischendrin - ich muss ja jede Stunde aufstehen und irgendwas tun - machte ich Haushaltszeug und ein bisserl Aufräum-Zeug und hätte beinahe sogar die Flickwäsche angefangen. Dann hatte ich aber doch keine Lust und stellte die Nähmaschine wieder weg. Bis wir das Sommerzeug von dem Stapel wieder brauchen, habe ich noch etwas Zeit.

Meinen Plan, den Holzpenis vom Grünten mal zu besuchen, muss ich wohl begraben: Er existiert nicht mehr. Schade.

Von engel am 01.12.2020 23:00 • diary

Noch immer Netzprobleme

Montag, November 30, 2020

Am Vormittag rief ich bei Vodafone an und beschwerte mich nochmal bitterlich über das Netz, das nach wie vor jeden Abend zusammenbricht. Eigentlich hatte man (also einer der Telefonsupporter) und ja eine Lösung bis zum 27.11. versprochen, der Herr, den ich diesmal dran hatte, wusste aber von nichts und konnte auch bei gründlichem Suchen (ich nehme mal an, dass er das tatsächlich tat und mich nicht nur in der Leitung hängen ließ) keine eindeutige Ursache finden und somit auch kein Lösungsdatum sagen. Aber ja, die ganze Gegend hat diese Netzprobleme. Unser Ticket ist noch offen.

Das ist zwar reichlich nervig, aber weil es ja tagsüber Netz hat, ist es noch irgendwie aushaltbar. Wenn sich allerdings in absehbarer Zeit keine Lösung abzeichnet, dann ist das trotzdem nicht tragbar. Ich suchte nun doch mal nach Alternativen und siehe da, inzwischen gibt es auch hier draußen wieder Alternativen. Lang gab es ja nur dieses eine Kupferkabel am Ende dieser elendslangen Leitung, über die dann immer weniger Daten kamen, je mehr junge Leute in die Gegend zogen. Da gab es dann keine andere Möglichkeit als Netz über Kabel. Aber inzwischen scheint irgendwer tatsächlich Kabel verlegt zu haben und es gibt andere Anbieter. Ich fing also mit Vergleichen an.

Dann beschäftigte ich mich noch mal intensiver mit den Stellenanzeigen, die ich mir über die letzte Woche und Sonntag zur genaueren Betrachtung aufgehoben hatte. Danach waren noch 3 potenzielle Jobs übrig. Für den interessantesten Job setzte ich dann eine Bewerbung auf (ich staune immer noch, wie lang das dann doch dauert), bei den beiden anderen fing ich an und hörte dann wieder auf. Passte irgendwie doch nicht richtig. Ich muss jetzt echt mal mit dem Aktivitäten-Dings starten :/ Die fertige Bewerbung ließ ich dann erst mal liegen. Sowas muss reifen und man muss später nochmal drüber schauen.

Meine Zugänge zu den Lernplattformen funktionieren noch :-) Man wird da periodisch rausgeworfen und muss sich neu anmelden, das ist jedes Mal spannend. Ich machte mit dem QT-Kurs weiter, blieb aber relativ bald hängen, weil bei der aktuellen Version der Entwicklungsumgebung einiges sehr anders zu sein scheint als bei der Version, die der Vortragende hat. Das Problem ließ sich erst nach langem Suchen lösen.

Ich tröste mich damit, dass das bestimmt lehrreich ist, aber eigentlich ist das total nervig. Ich würde lieber was lernen als Umgebungsprobleme lösen. Ich ließ QT erst mal liegen und hörte auf der anderen Plattform einem sehr lustigen Motivationstrainer zu. Ob das jetzt so super-nützlich ist, weiß ich nicht, aber es war ausnehmend unterhaltsam ;-)

Von engel am 30.11.2020 23:00 • diary

Letzte Therapie

Sonntag, November 29, 2020

Am Freitag hatte ich gleich in der Früh den letzten Therapie-Termin. Ich nahm das Auto, weil ich gleich im Anschluss den Wochenendeinkauf erledigen wollte und kam, weil der Nebel gar so hartnäckig auf der Autoscheibe festgefroren war, fast noch in Termin-Probleme. Aber nur fast.

Der S. machte nochmal ‘Knie-TÜV’ (seine Bezeichnung) und massierte überall da rum, wo es besonders weh tat. Die Stellen fand er ohne Hinweis meinerseits zielgenau von selber. Ich hatte eigentlich gedacht, dem Knie ginge es prima ;-) Ich soll halt weiterhin den hinteren Oberschenkelmuskel trainieren und wieder kommen, wenn irgendwas schlechter wird. Ehklar.

Nach dem Einkaufen war dann noch der 2-jährliche Mammografie-Termin. Ich radelte zum Krankenhaus und nahm danach einen längeren Rückweg, um ‘außenrum’ in Landschaft zurückfahren zu können. Danach war mir kalt :/ Den Nachmittag verbrachten wir mit Putzen. Der beste Allgäuer nahm die Fenster, denn das kann nur er ;-)

Samstag gingen wir vor allem Sonne suchen. Im Ausland, weil man wegen dem bescheuerten europäischen Skifahrverbot da demnächst ja nicht mehr hin kann. Naja, man kann schon, muss dann aber in Quarantäne und das ist faktisch ja eine Grenzschließung, auch wenn es nicht so genannt wird.

Das nervt mich das erste Mal wirklich an den Corona-Maßnahmen (der Rest ist ein bisserl lästig, aber wenigstens verständlich und für mich gut aushaltbar), dass man jetzt dann wieder nicht mehr überall hin kann. Ich will ja nicht weit weg, bloß ins Tannheimer Tal, ins Kleine Walsertal und vielleicht ins Lechtal. Luftlinie ist das nix, aber es liegt eine willkürlich gezogene Linie dazwischen und das ist echt Sch…

Der Tag war nett, auch wenn ich zwischendrin wegen Matsch und altem Gras und deswegen superfetten Gras-Matsch-Stollen unter den Stiefeln und entsprechend Null Halt kurz wirklich, wirklich schlechte Laune hatte. Passiert selten und ist meistens schnell vorbei. Im Abstieg gab es viiiiiiel Sonne und das war toll :-)

Der Sonntag war dafür durch und durch faul, was mir sehr gut gefiel. Nixtun (naja, Mails Nachlesen, das dauerte bis Mittag), auf dem Sofa liegen, Skifahren der letzten Wochenenden nachgucken und gut essen. Kann man aushalten.

Von engel am 29.11.2020 23:00 • diary

Arbeiten für Essen

Montag, November 23, 2020

Für den Montag hatte ich IT-Hilfe bei den besten Eltern eingeplant. Ich hatte mit dem Bike des besten Allgäuers hochradeln und das Rad auf dem Rückweg beim Willi zur Reparatur abgeben wollen. Viele Fliegen mit einer Klappe sozusagen. Aber dann wurde ich gebeten, die besten Eltern vom Toyota-Händler hier gleich ums Eck mit nach Hause zu nehmen und so fuhr ich natürlich mit dem Auto.

Bei den Eltern brachte ich erst den ‘großen’ Computer so halbwegs auf Vordermann (Start beschleunigen, unnötiges Hintergrundzeug stoppen, haufenweise Zeug der Original-Installation rauswerfen, Ähnliches). Der Rechner startet nun wieder schneller und läuft auch wieder besser. Jetzt hoffe ich, dass ich nicht irgendwas rausgeworfen habe, das der beste Papa unbedingt braucht, aber wenn dem so ist, kriegen wir das zeitnah wieder geregelt ;-) Das Handy der besten Mama zu verarzten war schon schwieriger, da kenne ich mich nicht so gut aus. Aber wir haben auch da eine Lösung gefunden, wenn auch nicht die, die ich gern gehabt hätte.

Meine ‘Bezahlung’ erfolgte wie üblich in Naturalien: Apfelküchle aus ‘geklauten’ (also irgendwo auf einer Radtour vom Boden aufgesammelten) Äpfeln. Yummie! Ein Glas Apfelmus bekam ich auch gleich in die Hand gedrückt. Das war ausgezeichnet! Kaffee gab es natürlich auch dazu :-)

Als ich wieder daheim war, fuhr ich das Rad vom besten Allgäuer zum Willi und spazierte nach Hause, damit das auch erledigt war. Auf meine tägliche ‘Arbeit’, also Job-Angebote sondieren und eventuell Lernen hatte ich dann aber keine Lust mehr. Ich beschäftigte mich stattdessen mit der neuesten Karte für die GPS-Geräte. Seit dem letzten Karten-Update kann man die Höhenlinien so schlecht erkennen (mag schon auch daran liegen, dass ich auf die Nähe immer schlechter sehe) und ich wollte endlich wieder eine Karte auf dem GPS, wo ich sehen kann, wie hoch ich bin.

Ich brauchte eine Weile, um rauszufinden, was genau die Höhenlinien definiert und noch länger, um verschiedene Varianten auf den GPS-Geräten auszuprobieren (die sind alle 3 beim Datenübertragen fürchterlich langsam), aber am Ende hat das vermutlich doch geklappt. Der eigentliche Test steht natürlich noch aus.

Von engel am 23.11.2020 23:00 • diary
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