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Danke, MSI!

Mittwoch, Oktober 07, 2020

Nach einem gemütlichen Frühstück radelte ich schon wieder in die Hofmannstraße, weil da mein Coach-Interview war (den Doc-Termin für diesen Mittwoch hatte ich auf nächsten Mittwoch verschoben). Es hatte in der Früh ordentlich geregnet, aber der Regen ließ netterweise etwas nach, sodass ich nur feucht, aber nicht nass beim Coach ankam.

Das Gespräch war nett. Wir redeten über meine Ziele, wo ich mich sehe, ob und welche Qualifikationen ich bekommen kann (1500€ Budget, ist nicht viel, kann man aber selbst aufstocken), wie das mit dem Urlaub ist (bis Jahresende nix mehr, alles bei Fujitsu schon aufgebraucht) und sie bestätigte mir immerhin, dass weder meine Ziele noch meine Gehaltsvorstellungen unrealistisch sind. Vielleicht bekommt das aber jede zu hören ;-)

Am Ende machten wir eine Zielvereinbarung, ich bekam ‘Hausaufgaben’ und wir legten einen Termin für das nächste Treffen fest. Das wird virtuell stattfinden, wir haben uns auf immer abwechselnd einmal ‘echt’ und einmal virtuell geeinigt.

Dann radelte ich zurück (es regnete) und trank daheim erst mal Kaffee und gönnte mir ein zweites Frühstück. Heimfahren war ereignislos, kein Stau :-) Es regnete mal mehr, mal weniger und schüttete aus allen Kannen, als ich daheim ins Haus sauste.

Am späten Nachmittag holte ich das reparierte alte Notebook bei UPS ab. Es wurde - grosses Lob an MSI! - noch mal kostenfrei repariert. Und der Deckel öffnet und schließt nun viel leichter! Ich bin sehr froh, dass ich es noch mal zur Reparatur geschickt hatte, und habe jetzt ein Problem: Welches meiner beiden Notebooks wird mein ‘Hauptnotebook’? Ich will all meinen Kram auf einem Rechner haben und nicht ständig den Rechner wechseln müssen .... Ohweh, schwere Entscheidung!

Die beiden Tage München mit vergleichsweise wenig Schlaf forderten ihren am Abend Tribut. Ich war bleiern müde und schlief nach dem Abendessen nahezu umgehend auf dem Sofa ein.

Von engel am 07.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Seminar Tag 4

Dienstag, Oktober 06, 2020

Ein weiterer sehr interessanter Tag im Seminar (zu dem ich übrigens trocken kam, heftiger Regen kam erst im Lauf des Tages, wo ich drin war). Themen waren Zielerreichung, Motivation, was einen Energie kostet, was Energie bringt und sowas.

Grosses Erstaunen in der Runde, als ich mich als introvertiert bezeichnete. Ja mei, Leute kosten mich Energie, war immer schon so, aber das heisst ja nicht, dass ich nicht mit Leuten reden kann (wenn es Themen zum Reden gibt, Themen finden kann ich nicht gut), das heisst nur, dass ich auch (und viel) Alleinzeit brauche. In der Hinsicht sind meine Batterien seit Corona ja gut aufgeladen. Ich hatte im Wesentlichen ja nur mit dem Lieblingsmenschen zu tun :-)

Im Anschluß des Seminar hatte ich noch viel Zeit und ich unterhielt mich noch eine Weile mit dem Mann, der seine Selbstständigkeit als IT-Sicherheits-Berater schon gut durchgeplant und auf den Weg gebracht hat. Das war sehr interessant, aber da war mein Energielevel für Leute schon ganz schön aufgebraucht. Ich ertappte mich immer wieder dabei, aus dem Gespräch aussteigen zu wollen, obwohl es total interessant war. Ich habe jetzt noch eine weitere Latte Themen, die ich verfolgen will.

Das weitere erwähnenswerte Egebnis des Tages war, dass ich nun die Coach habe, die ich haben will, dem Lieblings-Ex-Kollegen sei Dank. Ich hatte mitbekommen, dass unsere Trainerin auch Coach ist und hatte gefragt, ob sie mich coachen könne und wolle. Das sei schwierig, sie sei nämlich schon total ausgebucht, ich solle mich aber mal an die Verwaltung wenden.

In einem Nebensatz hatte ich mitbekommen, dass sie Coach des Lieblings-Ex-Kollegen war und hatte in vielen Runden, erst ihn gefragt, ob er mit mir tauschen wolle (für den geht es eh nur noch um die Überbrückung bis zur Rente) und dann den Wechsel mit den Coaches und der Verwaltung organisiert, alles vom Handy aus und obwohl die beiden Verwaltungs-Ladies grad beide nicht im Büro waren. Am Ende klappte alles und ich bin seitdem höchst erfreut :-)

Am frühen Abend wollte ich mich mit dem R. in einem Thai-Restaurant am Gärtnerplatz treffen. Ich nahm den langen Weg an der Isar lang (kaum Regen, Yay!), Das war sehr schön, ich hatte ja keine Ahnung, dass es da ein Stück Wildnis mitten in München hat. Dann setzte ich mich in der Nähe des Gärtnerplatzes in den Aussenbereich eines Cafes und las weiter quer im Train-Script. Auf dem Handy, das war etwas schwierig.

Das Essen im Rainbow war großartig, da sollte ich echt nochmal irgendwann vorbei schauen. Den R. mal wieder zu treffen war auch nett, wir unterhielten uns fast 2 Stunden lang. Und auf dem Heimweg wurde ich auch nicht nass, nur feucht :-)

Daheim dann die letzte Folge Lucifer. Das Ende ist offen, ich hoffe sehr, da kommt noch was nach!

Von engel am 06.10.2020 07:15 • diary(0) Kommentare

Seminar Tag 3

Montag, Oktober 05, 2020

Nachdem ich am Sonntag Abend mal wieder nicht einschlafen konnte (nachdem ich vorher schon auf dem Sofa geschlafen hatte), war ich Nachts gefahren. Das hatte den Vorteil, dass ich in der Früh in einer wenigstens schon halbwegs warmen Wohnung aufwachte :-)

Sowohl beim Fahren Nachts als auch beim Frühstück war es trocken gewesen, als ich mich dann aber aufs Radeln vorbereitete, immerhin knapp 14 Kilometer, für die ich fast eine Stunde brauchen würde, fing es an zu regnen. Und dann zu schütten. Der Regen hielt an, bis ich patschnass in den Seminarräumen angekommen war. Yay!

Ich breitete mich und meinen Kram dann halt auf ein paar Stühlen aus und zog wenigstens eine trockene Jacke anstelle des nassen Pullis an. Bis mittags war mir trotzdem entschieden kühl :/

Der Tag bei der Train war wieder gut. Schade war eigentlich nur dass Ex-Chef und der Lieblings-Ex-Kollege nicht mehr im selben Seminar sind. Dafür war aber eine Ex-QA-Kollegin dabei. Die bescheinigte mir dann in einer der Gruppen-Übungen die Marke ‘Powerfrau’. Und das so überzeugend, dass ich es fast selbst glaube.

Bislang haben wir im Wesentlichen nochmal vertieft, was wir in den beiden ersten Tagen gemacht haben, nämlich erst mal die Standortbestimmung für einen selber. Bei der Überlegung, wohin es weiter gehen soll, bin ich im Vergleich schon ziemlich weit. Aber ich hatte ja, wie die QA-Kollegin auch, schon einigermaßen Zeit, um mich mit ‘der Situation’ zu beschäftigen. Die meisten anderen haben bis letzten Mittwoch noch richtig gearbeitet. Kann man bei uns ja nicht wirklich sagen. Allerdings müssen die meisten anderen auch nicht unbedingt einen neuen Job finden. Die meisten wollen allerdings (‘noch’, vielleicht, die müssen ja erst noch in der neuen Situation ankommen).

Der Heimweg war trocken :-)
Den Abend verbrachte ich mit Querlesen des Train-Scripts, das wir glücklicherweise nun auch als PDF haben. Ich würde da ja gern reinschreiben, aber bislang kann ich leider nur Kommentare anbringen. Besser als nix, aber die muss man anklicken, um sie zu sehen, ich fände Text, den man im Fluß sehen und mitlesen kann, schöner. Aber das zu können, scheint ein teurer Spaß zu sein :/

Sonst gab es Gemüsereste vom Wochenende und Lucifer. Die neuen Folgen sind leider bald aus.

Von engel am 05.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Wechselwetter

Sonntag, Oktober 04, 2020

Das Wetter an diesem Wochenende neigte zu Extremen, so kam mir das vor. Nicht extremes Wetter per se bei uns, sondern extreme Unterschiede.

Der Samstag begann total sonnig mit knallblauem Himmel, obwohl eigentlich Regen angesagt war. Als ich nach dem Frühstück auf die Terrasse ging, war aber gleich klar, dass wir nur irgendwie in einem Sonnenloch waren. Im Westen und Norden stapelten sich düstere Wolken. Es begann auch bald zu winden und dann ging für eine Weile halbwegs die Welt unter mit heftigem Regen und wüsten Böen. Und dann wurde es wieder blau und strahlend schön.

Wir nutzten das schöne Wetter für einen letzten Pilzspaziergang. Eher um rauszukommen als wegen des Abendessens. Aber es gab tatsächlich noch ein paar Pilze. Vor allem Maronen, ein paar alte Steinpilze (optisch sehr schön, aber schon weich) und allerlei frische Sonstwas-Pilze. Das war ein netter Spaziergang und bereicherte die Spaghetti mit Tiefkühl-Steinis :-)

Sonntag sollte es eigentlich schön sein, aber der Tag begann wolkig und mit Tropfen auf der Scheibe, als wir ins Tannheimer Tal fuhren. Es blieb weitgehend wolkig und meistens kühl, wir bekamen aber im Abstieg zur genau richtigen Zeit ein wenig Sonne und konnten uns eine Viertelstunde ins Gras legen :-)

Auf dem Heimweg tröpfelte es schon wieder, aber ‘draussen’ vor den Bergen war schönes Wetter. Noch mehr Sonne, diesmal auf der Terrasse, auch nett.

Abends packen für 3 Tage München und Paella :-)

Von engel am 04.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Nix Fitti

Donnerstag, Oktober 01, 2020

Der Morgen begann kalt und neblig, deswegen begann ich den Tag, nachdem sich der beste Allgäuer in nahezu Winterklamotten auf den Weg gemacht hatte, mit Lernen. Das war sehr erfreulich.

Am späten Vormittag sammelte ich mein Fitti-Zeug zusammen und radelte zum Studio, um eine Runde zu laufen. Die fest verschlossene Tür stoppte mich gründlich. Meine Karte funktionierte nicht. Das allerdings war korrekt, stellte ich fest, nachdem ich durchs Fenster ins dunkle Studio gespäht hatte und dann erst den Zettel an der Tür sah. Schrecklich Sorry, aber das Studio bekommt nicht nur neue Geräte unten, sondern auch einen neuen Boden, diese Woche ist zu. Tja.

Ich radelte heim und machte mir erst mal was zu Essen. Ich hatte vorher schon Hunger gehabt und Nicht-Trainieren macht anscheinend noch mehr Hunger wie Trainieren.

Draußen war schönes Wetter und wenn ich den Tag nicht ums Laufen herum geplant hätte, hätte ich vielleicht was Nettes gemacht. So hätte ich aber bestenfalls noch zum Fernsehturm gehen können, weil ich am Nachmittag den nächsten Physio-Termin hatte. Na egal, Weiterlernen, ich bin ja eh faul ;-)

In der Physio testete der S. meine Beinmuskeln mit verschiedenen Aufgaben und es stellte sich ganz klar heraus, dass vor allem die Beinrückseite im rechten Bein arg unterentwickelt ist. Der S. geht jetzt 2 Wochen auf Fortbildung und schaffte mir für die Zeit 2 verschiedene Übungen an, auszuführen 3 Mal die Woche, je 3 Sätze a 10 Mal, erst mal reduziert, dann schwerer. Jo, sollte ich hinkriegen. Tipps für die Maschinen im Fitti bekam ich auch.

Alles in Allem ist er sehr zufrieden mit meinen Muckis, was ich erstaunlich finde, denn ich bin noch nicht sehr zufrieden. Er ist auch zufrieden mit der Beweglichkeit und so und da bin ich bei ihm, das ist inzwischen großartig. Bei der Streckung habe ich problemlos 100% und kann inzwischen auf dem operierten Bein genauso entspannt stehen wie auf den anderen. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann das das letzte Mal ging. Bei der Beugung geht glaube ich noch was, da übe ich immer noch ein wenig rum, aber auch das ist weit über dem, was vor der OP noch möglich war.

Ich warte jetzt auf Winter. Also nicht direkt und sofort, so ein bisserl Herbstwärme wäre schon noch fein. Aber wenn ich dann mit ein bisserl Übung wieder fast ohne Nachdenken in egal welchen Schnee reinfahren kann, dann bin ich zufrieden :-) Vorher üben wir aber noch ordentlich weglos, denn da fehlt ja auch noch was.

Zum S. muss ich hier noch 2 Links reinpacken, weil ich grad etwas (also eigentlich: sehr) beeindruckt bin. Ich wusste ja, dass er gern radelt, da sprachen wir schon öfter drüber, aber ‘gern’ gibt das vielleicht nicht ganz akkurat wieder. Der Mann ist einmal längs Amerika geradelt und einmal quer über Eurasien und zurück. Wow!

Von engel am 01.10.2020 23:00 • diary(2) Kommentare

Schluss!

Mittwoch, September 30, 2020

Nach einer unruhigen Nacht (anscheinend bin ich mein Münchner Bettchen nicht mehr gewöhnt) frühstückte ich gemütlich und ‘arbeitete’ noch ein wenig. Irgendwann werde ich aus den Lernplattformen fliegen, bis dahin will ich sie aber noch gründlich nutzen.

Nebenan, wo die starken Raucher wohnten, wird renoviert. Das war am Dienstag nicht weiter auffällig, an diesem Morgen wurde aber sehr ausdauernd gebohrt. Dass die Raucher raus sind, ist bestimmt gut fürs Schlafen, weil dann nicht mehr in der Früh um 5 stinkender Zigarettenrauch ins Schlafzimmer zieht, aber das werde ich ja hoffentlich nicht mehr genießen können.

Am späten Vormittag packte ich meinen Kram und fuhr in den Tower. Mit den Sicherheitsleuten machte ich gleich aus, wie ich nach Abgabe meiner Karte wieder aus der Tiefgarage kommen würde (einfach melden) und ging dann hoch zur letzten Telko ever. Dann gab ich Chef die Parkkarte und sah zu, wie er die Firmenkarte zerschnitt. Uff!

Die Telko war seltsam. Alle waren ein bisserl traurig und so wirklich was zu besprechen gab es ja nicht. Noch sagt jeder, dass wir uns halt im nächsten Sommer mal im Biergarten treffen werden, aber ob das klappen wird, steht in den Sternen. Schaumermal. Dann fuhr ich heim.

Inzwischen waren die besten Eltern heimgekommen und hatten nach diversen Telefonaten festgestellt, dass sie sich nicht in Quarantäne begeben und zum Testen mussten. Weil ich ja eh die vergessenen Eier noch hochbringen wollte, machte ich gleich Kaffee-Trinken aus und das war dann ein sehr netter Nachmittagsratsch. Und praktisch, dass sie etwas früher als geplant heimgekommen waren, denn kurz drauf wurde ganz Südfrankreich zum Risikogebiet erklärt. Dann wäre es doch noch doof und kompliziert geworden.

Am Abend war ich dann wirklich fürchterlich müde. Entweder wegen der schlechten Nacht oder weil das mit dem Schluss! halt doch ein bisserl emotional besetzt und entsprechend anstrengend war. Oder beides. Ich schlief jedenfalls auf dem Sofa ein, was inzwischen schon lang nicht mehr passiert ist.

Von engel am 30.09.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Brrrr!

Dienstag, September 29, 2020

Ich schlief prima und wachte 10 Minuten vor dem Wecker um 4 auf. Ich konnte mich also aus dem Bett schleichen, ohne den besten Allgäuer stören zu müssen. Die Fahrt nach München war ereignislos.

Meine Wohnung war kalt. Anfang September war es ja noch sehr, sehr warm gewesen und ich hatte das kleine Fenster im Schlafzimmer offen gelassen. Die Türen habe ich hier ja eh immer offen (außer nachts im Winter) und so war die ganze Wohnung echt kühl. Heizen lohnt für anderthalb Tage aber auch nicht. Das mache ich, wenn es die nächsten beiden Wochen auch kalt ist, da muss ich ja noch mal für je 3 Tage her.

Ich hatte in der Früh Zeit für Kaffee und Cornflakes und musste dann los, um den Termin zum Lungen-Röntgen zu schaffen. Da wollen die Docs ja noch immer Kontrolle haben. Ich hatte Glück und kam komplett trocken bis zur Münchner Freiheit.

Ich war später unterwegs, als ich an einem normalen Arbeitstag gewesen wäre, und fuhr auch viel befahrenere Straßen entlang als sonst (ins Büro fuhr ich ja immer eher ‘außen rum’), aber die Menge an Verkehr und Stau war schon beeindruckend. Klar, wegen des MVV-Streiks (keine U-Bahnen und auch sonst alles eingeschränkt), aber halt auch, weil es daheim so viel weniger Verkehr hat. Man ist das mit der Zeit gar nicht mehr gewöhnt.

Im Tower war es echt nett, viele der Kollegen noch mal zu sehen. Leider haben Chef und Lieblingskollege die nächsten beiden Wochen nicht mehr Train-Seminar mit mir zusammen. Chef fängt ab Donnerstag bei seinem neuen Job an, wo der extra-lange Titel darauf hindeutet, dass er da genau das Richtige machen kann, und der Kollege ist in einen anderen Slot gewechselt. Chefs neue Mitarbeiter können sich glücklich schätzen, er war ein toller Chef. Hab ich dann zum Abschluss auch noch gesagt, weil man sagt sowas ja viel zu selten.

Sonst habe ich meinen Schrank ausgeräumt, bin mit Chef die Austrittscheckliste durchgegangen, habe ein paar letzte Dokumente ausgedruckt und mit den Inventar-Leuten die Übergabe meiner Notebooks vereinbart. Meine Firmenkarte und das funktionierende Notebook darf ich noch bis Mittwoch behalten, wo ich zum letzten Mal in den Tower fahre, um meinen Kram zu holen und die letzte Telko mitzumachen. Dann gebe ich die Karte ab und melde mein Firmenkonto ab. Und dann ist Schluss. Der Gedanke sticht aber schon ein klitzekleines bisserl trotz der langen Gewöhnungsphase. Schaumermal wie das morgen dann ist.

Mittags traf ich mich mit dem dem Ex-Kollegen zum Italienisch-Essen. Er bestand schon wieder drauf, mich einzuladen und wenn ihm das so ein Bedürfnis ist, dann will ich mich nicht wehren. Sonst war das sehr nett, sehr gut und unterhaltsam.

Danach hatte ich vage vor, zum Zoo zu radeln. Aber es war schon relativ spät, ich hätte da nicht wirklich viel Zeit gehabt im Zoo und der ist ja auch nicht grad billig. Ich muss den Besuch auf - Hmm, irgendwann Mal - verschieben. Ich radelte also heim, holte beim Penny Abendessen und Frühstück und beschäftigte mich dann dort.

Internet-Lesen und -Recherche, Lucifer-Gucken, minimal weiter aufräumen, allerdings gibts da nicht viel mehr viel zu tun. Insgesamt ein netter Abend, wenn auch zugegeben ein wenig kühl ;-)

Von engel am 29.09.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Therapie beim S.

Montag, September 28, 2020

Nach dem glücklicherweise noch mal schönen und aktiven Sonntag (mit Schnee!!!) begann ich den Montag gemütlich mit Kaffee und dem Sortieren meiner Einkaufslisten. Die besten Eltern kommen nämlich aus dem Spätsommerurlaub zurück und weil Südfrankreich unterdessen zum Risikogebiet erklärt wurde, müssen sie erst mal in Quarantäne.

Ich hatte angeboten, für die Erstversorgung zu sorgen und musste die Eltern-Liste mit meiner mischen und wollte gesammelt erst hier, dann dort einkaufen. Morgens fuhr ich erst mal zur elterlichen Wohnung, um den Kühlschrank anzustellen (bringt ja nix, Gefrorenes in ein warmes TK-Fach zu legen) und dann zum nahe gelegenen Supermarkt für den ersten Teil des Einkaufs, denn ich in unserem Kühlschrank zwischenlagerte.

Dann radelte ich zur anderen Physio-Praxis, um mein zweites Therapie-Rezept vom S. abarbeiten zu lassen. Die C. in München war echt gut und hat mein Bein in die Streckung gebracht (erstaunlich sanft übrigens) und die P. war auch gut, aber ich finde den S. immer noch den besten Therapeuten, den ich je hatte.

Und die Session war auch gleich sehr gut. Der S. hörte sich meine Geschichte an (ist ja nun auch schon wieder eine Weile her) und checkte dann erst mal mein Knie und die Beweglichkeit (wobei das wegen des anstrengenden Sonntags ordentlich gestresst war) und wie ich stehe und liege. Dann massierte er an meinem Bein und meiner Lendenwirbelsäule rum (Aua!), verdrehte mich auf der Liege und zog dann langsam meinen linken Arm von links nach rechts und plötzlich knallte es unten in der LWS.

Das sollte eine Kippung im Becken beheben, die vielleicht dazu beiträgt, dass mein rechtes Bein beim Belasten noch immer diesen Schlenker nach innen macht, den die P. auch schon festgestellt hatte. Hausaufgaben bekam ich noch keine (nächstes Mal, bekam ich ‘angedroht’), aber ich fühle total gut aufgehoben und glaube fest daran, dass ich auch aus dieser Therapie wieder was mitnehmen kann, was dem hilft :-)

Am Nachmittag nahm ich dann das Eltern-Zeug aus dem Kühlschrank und ging den Rest der Listen beim Discounter kaufen. Als ich dann den elterlichen Kühlschrank einräumte, stellte ich fest, dass ich leider einen Teil in unserem Kühlschrank vergessen hatte. Das muss ich dann halt am Mittwoch hochbringen.

Abends packte ich für München. Ich muss in der Firma meinen Kram abgeben und den Rest meines Krams aus dem Schrank räumen und mitnehmen.

Von engel am 28.09.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Letzter Urlaub

Freitag, September 25, 2020

Zumindest der letzte in dieser Firma.

Der Urlaub begann sehr aktiv und liess dann mit dem Wetter sehr nach :/ Anfangs waren wir so viel unterwegs, dass ich am Dienstag echt eine Pause brauchte. Also eine aktive Pause natürlich, das waren dann trotzdem viele Höhenmeter, aber halt nur 400 zu Fuß :-)

Das Knie hat super mitgemacht und sogar beinahe schon ‘richtig’ Absteigen gelernt. Kleine Stufen nur, bisher, aber das ist wirklich merkbar besser geworden. So langsam bin ich tatsächlich an dem Punkt, wo ich fast sagen kann, es ist jetzt besser als vor der OP (was gut ist, denn das andere Knie wird schlechter, das merke ich ja schon seit einer Weile).

Nach einem weiteren erfolgreichen Pilz-Ausflug am Mittwoch ist die Tiefkühltruhe nun wieder voll :-) Damit hatten wir diesen Sommer wirklich nicht mehr gerechnet.

Seitdem hängen wir daheim rum, machen nette Dinge, essen gut (Pilze!) und schauen dem Regen draußen zu. Zwischendurch gibt’s Hausarbeit, Keller aufräumen, Müll wegbringen und solches Zeug. Das passt schon, auch wenn der beste Allgäuer so langsam schon weider mit den Hufen scharrt. Ich hoffe sehr auf Sonntag, vielleicht geht da ja nochmal was!

Von engel am 25.09.2020 15:48 • diary(0) Kommentare

Pause

Donnerstag, September 17, 2020

Nach dem sportlichen Dienstag und Mittwoch, war das Knie am Donnerstag ein wenig motzig. Ich beschloss, nichts zu tun, also nichts Sportliches.

Am Vormittag verarbeitete ich erst mal die restlichen Steinpilze. Erst mal eine Ladung ‘Schnitzel’ zum Einbacken für’s Abendessen, dann feine Stücke für Spaghetti oder Risotto und den Rest in gröbere Stücke für ‘Gulasch’. Yummie, ich sehe pilzige Zeiten auf uns zukommen. Ich musste nicht viel wegschneiden, brauchte aber insgesamt fast anderthalb Stunden. War schon gut, das nicht noch abends zu machen.

Den restlichen Tag verbrachte ich mit etwas Hausarbeit, dem Aufbereiten der letzten Touren, um für den Urlaub gerüstet zu sein und mit weiterem Lernen. Abends gab es eingebackene Steinpilzschnitzel.

Von engel am 17.09.2020 23:00 • diary
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