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Montag, 21.09.2020: Knapp entwischt!

Samstag, September 26, 2020

Der Montag sollte noch mal relativ stabil schön werden. Und weil es nicht Wochenende war, konnten wir auch mal wieder den Tunnel riskieren. Das klappte gut, kein Stau, keine Blockabfertigung und nur ein paar LKWs als Hindernisse. Wir kamen problemlos nach Ehrwald, von schönem Wetter war allerdings erst mal nichts zu sehen. Es war neblig und kühl beim Ausladen.

Die Straße zur Tuftlalm fängt ganz kurz einigermaßen bequem an und wird dann richtig steil. Man kann das radeln, weil es eine Teerstraße ist, aber der Aussichtspunkt mit den beiden Bänken nach dem steilsten Stück ist dann schon sehr willkommen ;-) Da hatten wir dann auch volle Sonne und beste Aussicht.

Danach wird es minimal flacher, ist aber weiterhin durchgehend anstrengend, bis man endlich auf die flache Forststraße rüber zur Tuftlalm kommt. Entschädigt wird man für die Anstrengung durch wunderbare Ausblicke ins Zugspitzgebiet und den netten herbstlichen Mischwald bei der Auffahrt. Alles in allem ist das ein sehr schöner Bike-Anstieg :-)

An der Tuftlalm legten wir die Räder ins Gras und gingen gleich ein Stück auf dem Steig weiter, um uns bequem und gemütlich in der Sonne umziehen zu können. Der beste Allgäuer ging barfuß.

Der Weg zum Daniel führt erst lang und mäßig steil durch Wald, bis man in den Latschgürtel kommt. Da wird der Weg dann deutlich steiler und sowohl felsig als auch schottrig. Oberhalb der Latschen folgt dann noch die Querung unter der Upsspitze durch und dann ist man am Gipfel.

Während wir da hinauf stiegen, zog es zu und oben standen wir dann mit Null Sicht in den Wolken. Was schade ist, denn vom Daniel hätte man großartige Aussicht auf den Wetterstein, die Mieminger, Ehrwald und überhaupt ganz viel tolle Gegend. Wenigstens war es nicht ganz so kühl und windig da oben, wie wir befürchtet hatten, die Pause fiel aber doch eher kurz aus.

Weil es (noch?) nicht regnete, beschlossen wir auch noch über die Upsspitze zu gehen und über einen uns bisher unbekannten Weg zum Grünen Ups abzusteigen. Das war eine gute Idee, denn gleich hinter dem Ups kam ein wenig die Sonne durch und wir fanden eine super-bequeme windgeschützte Mulde für eine ausgedehnte Pause. Das war sehr nett da!

Der weitere Abstieg war zwischenzeitlich ordentlich anspruchsvoll für mein Bein, denn es war sehr steil und sehr geröllig und felsig. Toller Abstieg und das Knie kam echt gut zurecht. Über die Pause am Grünen Ups war ich dann aber schon froh.

Der Rückweg zur Tuftlalm zog sich dann ziemlich, weil man die Alm zwar vom Grünen Ups aus schon sehen kann, aber dann allerlei Gelände-Falten ablaufen muss, und das dauert halt. Wir kehrten ein und weil es keinen Kuchen mehr gab, bestellten wir uns zu zweit Kaiserschmarrn. Der Kaffee dort ist klein, aber gut.

Der Kaiserschmarrn war auch gut, es zog sich aber eine gute Weile, bis er fertig war und in der Zwischenzeit wurde es am Daniel immer dunkler. Gerade als wir los radelten, grummelte es da oben bedrohlich und es tröpfelte los.

Wir gaben ordentlich Gas, um dem Gewitter davon zu radeln. Auf einer Teerstraße abfahren ist total einfach und man kann da echt schnell werden, aber das stresst die Bremsen dann ganz schön. Beim besten Allgäuer von Allen, der ja immer viel schneller fährt als ich, begannen dann auf der halben Abfahrt auch die Bremsen seltsam zu riechen.

Wir legten am Aussichtspunkt mit den beiden Bänken eine kleine Zwangspause ein, denn versagende Bremsen sind nicht lustig. Das Gewitter hinter uns blieb, wo es war, deswegen konnten wir nach einer Weile ganz bequem (und viel langsamer) den steilsten Teil der Abfahrt angehen.

Wir kamen trocken bis ans Auto. Das war echt Dusel, denn anderswo, das sahen wir auf der Rückfahrt, hatte es allerlei heftige Gewitter. Ins möglicherweise Heftigste fuhren wir dann auf der Autobahn rein, wo vor uns erst ein paar Auto warnblinkten und dann plötzlich eine regelrechte Wasserwand vor uns stand.

Es regnete so heftig, dass wir auch mit Scheibenwischer auf Höchststufe kaum was sahen und auf der Autobahn stand das Wasser kurz zentimeterhoch. Das dauert aber nicht lang und immerhin wurde das Auto da wirklich gründlich gewaschen ;-)


Start im Nebel


Bald kommt Sonne


Radeln neben dem Wetterstein


Es geht zu Fuß weiter


Vor Upsspitze (links) und Daniel (rechts)


Am Gipfel


Tiefblick mit Wolken


Abstieg von der Upsspitze


Pause :-)


Am Grünen Ups, hinten die Ehrwalder Sonnenspitze


K&K an der Tuftlalm


Flucht vor dem Gewitter


Zwangspause

Von engel am 26.09.2020 14:53 • outdoorbergmtb
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