Ich hatte am Vortag schon gemerkt, dass ich so langsam eine Pause brauchte. Nicht unbedingt wegen der Kondition, sondern wegen Knie und Füßen und dem Abstiegsmuskelkater im rechten Bein. Also mehr Radeln und weniger Laufen. Wir nahmen uns mal wieder den zackeligen Gipfel im Tannheimer Tal vor.
Nach einem gemütlichen Frühstück stellten wir den Kangoo an der Bahn ab und radelten los. Die Forststraße ist unten etwas steiler, aber nach den Anstiegen zur Tuftlalm und zur Speicherhütte war das geradezu gemütlich, auch ohne Teer ;-)
Auf dem langen Weg hintenrum sprangen uns die vielen Pilze im Wald an. Vom Rad aus war nichts Verwertbares dabei, aber es hatte endlich mal überhaupt Pilze :-) Das eröffnete doch gleich Möglichkeiten für die nächsten Tage, für die geradezu grusliges Wetter angesagt war.
Im Joch stellten wir die Räder ab und gingen zu Fuß weiter. Da war die morgendliche Sonne dann schon weg und dicke Wolken waren aufgezogen. Eine kurze Pause gab es trotzdem.
Danach nahm ich Stöcke, denn meine Beine waren deutlich gestresst. Verglichen mit den letzten Malen hier ging das Laufen aber ausgezeichnet :-)
Am Gipfel waren wir allein, wir blieben aber trotzdem nicht allzu lang, denn es war windig und kühl. Wir wollten dann eigentlich zur Abwechslung mal bei der Gräner Ödenalpe einkehren, aber dort schickte man uns weg, weil alle Kräfte beim Viehtrieb benötigt wurden. So gab es K&K wieder in der Nesselwängler Edenalpe, gut wie immer.
Wir kamen trocken ins Tal. Es begann tatsächlich erst zu regnen, als wir die Räder ins Auto geladen hatten :-)

Radeln vor toller Kulisse

Das Ziel im Blick

Anstieg zum Gipfel

An derselben Stelle

Oben :-)

Abstieg zur Gräner Ödenalpe

K&K an der Nesselwängler Edenalpe

Abfahrt, die Kulisse ist weg