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Pulverschnee :-)

Donnerstag, März 18, 2021

Mit der S. hatte ich schon nach dem Elfer ausgemacht, dass wir am Donnerstag eine Skitour machen würden. Nur welche und wohin, war noch offen. Nach kurzem Hin und Her entschieden wir uns fürs Gunzesrieder Tal. Die Warnstufe war auf 3 runter gegangen. Wir trafen uns wieder in Waltenhofen, die S. fuhr.

Im Ostertal war schon einiges los, aber auf dem Weg hinter zum Ochsenkopf waren wir lang allein (allerdings war da eine gute Spur). Es hatte echt viel Schnee und er war richtig schön fluffig :-) Anfangs schneite es, dann schien es aufzumachen und dann schneite es wieder. Totales Aprilwetter, immer hatte es kaum Wind.

Am Großen Ochsenkopf war dann Schluss mit allein. Erst überholte mich ein sehr schneller, sehr dünner, junger Mann (ich war etwas zurück, weil ich meinen Foto in den Schnee geworfen hatte und den mühsam hatte säubern müssen), dann trafen wir oben 2 unserer Vorgeher und kaum waren die den steilen Nordhang (bei Warnstufe 3!) eingefahren, kamen schon wieder 2 Leute.

Wir blieben nicht lang oben, denn es schneite und hatte keine Sicht. Da anscheinend inzwischen der steile Nordhang die Normalabfahrt für all die wilden Freerider geworden ist, war der Aufstiegshang nahezu unverspurt. Der Schnee war großartig! Während wir erfreut bis zur Alpe runterschwebten, kamen Unmengen Leute die Aufstiegspur hinauf. Wo kamen die denn alle her?

IIn der Senke fellten wir wieder auf und gingen zum Rangiswanger Horn rüber. Unsere beiden Vorgeher vom Ochsenkopf machten das auch (der hintere Junge schien ganz schön kaputt, er musste ständig stehen bleiben, der Arme, an mangelnde Ausdauer kann ich mich total gut erinnern). Am Grat hatte es beeindruckende Wechten, alle meine Erwartungen an die Optik des Grates wurden voll erfüllt :-)

Am Gipfel war einiges los. Unter anderem war da ein recht furchtloser Rabe, der immer wieder um das Gipfelgrüppchen herum schlich und vermutlich auf Essen hoffte. Wir blieben auch hier nicht lang. Es hatte zwar sowas wie minimal Sonne, aber es schneite und das gesamte Drumherum war neblig und schwarz.

Wir nahmen den steilen Nordosthang für die Abfahrt. Im Steilstück oben hatte ich ein wenig mit den Waybacks zu kämpfen, die mit dem abgerutschten Stellen nur so halb zurechtkamen (jaja, nicht die Ski, ich), aber danach war wieder Tiefschnee und das Abfahren war die reine Freude. Da wir nicht die Ersten waren, die da hinten abfuhren, fanden wir auch die beiden Wald-Durchschlupfe einwandfrei. Yay!

Daheim war ich dann zu platt für Lernen und hing nach dem späten Mittagessen (die letzten Reste vom Wochenende) einfach nur rum, bis der beste Allgäuer heimkam.


Der übliche Start, der Hang sieht echt noch gut aus


Ganz kurz hat es in der Ferne (Bleicher Horn, Höllritzer Eck) sowas wie Sonne


Bachquerung (S.)


Der nächste Bach (der Schnee reicht locker)


Wetter-Doku: Der Blick zum Rangiswanger Horn


Das Ziel in Sicht (mehr oder weniger)


Gipfelbild


Pulverschnee-Abfahrt :-)


Wechten am Grat zum Rangiswanger Horn (S.)


Gipfel zum Zweiten


Der Gipfelrabe


Abfahrt :-)

Von engel am 18.03.2021 23:00 • outdoorski

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