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Samstag, 07.11.2020: Eiskalt und (fast) heiß

Mittwoch, November 11, 2020

Da wir ja seit dem letzten Wochenende wussten, dass sich der Schnee aus den Bergen weitgehend wieder zurückgezogen hatte, hatten wir uns die verschobene Tour vom letzten Wochenende erneut vorgenommen und stellten den Kangoo relativ früh am E-Werk von Hinterstein ab, um die Räder auszuladen. Es hatte schon einige Autos am Parkplatz, aber wirklich voll war es nicht.

Dafür war es kalt. Knappe Minusgrade mit eis auf den Pfützen, durch die man wunderbar knirschend durch fahren konnte. Es war ziemlich frisch an den Händen und arg kalt an den Füßen, denn bei der Kleidungswahl hatten wir vor allem an den schönen warmen Tag oben in der Sonne gedacht und nicht ans eisige Radeln in der Früh. Der beste Allgäuer von Allen klagte bald, dass er seine Zehen nicht mehr spüre. Meine Schuhe waren dichter, da zog es nicht so durch.

Wir kamen erst deutlich nach dem Giebelhaus in die Sonne. Wir machten eine Pause an der Abzweigung zur Schwarzenberghütte, damit der beste Allgäuer seine Zehen durch Herumlaufen ein wenig re-aktiven konnte. Auf der steilen Auffahrt in der Sonne zur Hütte wurde uns dann schnell warm und an der Kurve vorm steilsten Stück konnten wir auf T-Shirt und kurze Hosen umstellen :-)

Bis zur Käseralpe waren wir allein unterwegs gewesen, beim Anstieg zum Engeratsgundsee trafen dann doch ein paar Leute. Viel war aber nicht los. Wir hatten beide lahme Beine (der Allgäuer vom Joggen, ich vom Test der Online-Trainings-Plattform) und nahmen am See dann doch Stöcke. Das war gut so, denn der steile Anstieg zur Hengst-Scharte war auch so recht anstrengend. Von ‘drüben’ allerlei Menschen hochgestiegen, darunter auch welche, die wir unten schon mal gesehen hatten, mit irgendwas Figl-Artigem am Rucksack (die hatten die Schneelage klar überschätzt ;-)).

Der Anstieg zum Kleinen Daumen war dann noch mal anstrengend. Wir suchten uns oben einen flachen Fleck in der Sonne und genossen den schönen Herbsttag. Für mich war es das erste Mal hier oben seit der OP, es fühlte sich ein klitzekleines bisserl an wie ein Meilenstein :-) Zum Großen Daumen war es mir aber doch zu weit. Im Frühjahr dann!

Im Abstieg machten wir noch mal windgeschützt Pause am See in der letzten Sonne und stiegen dann weiter zu den Rädern. Da hatte es bald Schatten und es wurde kühl. Die Räder konnten wir noch mit Sonne entsperren, dann war sie auch hier weg. Wir rüsteten wieder auf lange Hosen und Pulli mit Jacke und Handschuhe um.

Aber die Handschuhe waren zu dünn und die Jacke war zu wind-durchlässig. Am Giebelhaus zog ich noch die Simony-Jacke drüber, dann war mein Rucksack leer. Leider reichte auch das nicht aus und ich kam tatsächlich zitternd und bibbernd am Auto an. Das war eine totale Fehleinschätzung der Temperaturen! Aber sonst war es ein total netter Tag :-)


Start mit Frost auf den Wiesen


Am Giebel ist es noch immer kalt ohne Sonne


Sonne!


T-Shirt und kurze Hose :-)


Auf dem Weg zum Engeratsgundsee


Im Schneefeld unter dem Gipfel


Die letzten Meter


Abstieg zum See


In der letzten Sonne


Abfahrt

Von engel am 11.11.2020 10:55 • outdoorbergmtb

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