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Urlaub mit Hindernis

Dienstag, März 17, 2020

Als wir diesen Urlaub planten, war natürlich nicht abzusehen, was um diese Zeit gerade auf die Welt zukommt. Oder vielleicht war es auch und ich hab es bloss nicht gesehen.

Da hatten wir uns überlegt, dass wenn das Knie da so halbwegs OK ist, dass wir vielleicht nochmal für ein paar Tage in das schöne Hotel im Vinschgau fahren könnten und da ein paar Skitouren machen könnten. An Problemen sahen wir wir nur das Knie und die Schnee-, Wetter- und Lawinenlage. Wie man sich täuschen kann.

Wir hofften dann, wenigstens bei uns (‘uns’ schließt Österreich, also Tirol und Vorarlberg, natürlich ein) was tun zu können. Das Wetter spielte bei unseren Urlaubsplänen ja brav mit, aber ein guter Teil ‘unserer’ Berge war dann ab Montag leider geschlossen (zumindest das kleine Walsertal, das Oberjoch war Stand Dienstag noch offen, da hätte man ins Tannheimer Tal können, aber wir übten uns in Vernunft und gutem Staatsbürgertum und blieben in Bayern).

Samstag verbrachten wir erst mal noch daheim, da war das Wetter eher solala. Ich hatte noch Restarbeiten für den Kangoo zu tun und der beste Allgäuer von Allen brachte sein Bike auf Vordermann, um für Biken bei Frühlingstemperaturen Ende der Woche gerüstet zu sein. Sonntag fuhren wir ins Tannheimer Tal und machten tatsächlich eine Skitour, allerdings mit erscheckend wenig Schnee unten. Auf den Straßen war es gespentisch leer.

Montag wollten wir eine interessante Runde am Oberjoch machen, mussten aber an der großen Runse aufgeben, da war kein Durchkommen. Wir gingen eine Alternativrunde und ich kann jetzt sagen: Mein Knie hält auch Mini-Fahren mit Bergstiefeln aus, auch auf Eis :-) Auf dem Rückweg wollten wir Abendessen und ein paar andere Dinge kaufen und da war tatsächlich Klopapier, Milch und Mehl (und Nudeln, die brauchten wir aber nicht) und bestimmt auch anderes komplett leer. Es gab 2 Pfannkuchen zu wenig danach, weil unser Mehl aus war :-(

Am Dienstag war das Wetter nicht so schön, wie wir gern gehabt hätten und irgendwie versackten wir dann daheim. Immerhin gab es beim Edeka dann Milch und Mehl. Ich kaufte nur das (und in normaler Menge) und kam mir echt vor wie ein Prepper, am liebsten hätte ich mich bei der Kassiererin entschuldigt ;-)

Ab morgen soll es ja wieder schön werden, da geht es dann wieder raus :-)

Von engel am 17.03.2020 16:07 • diary

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