Ich durfte wieder Überstunden abbauen und hatte seit Anfang Februar ständig das Wetter beobachtet, ob sich nicht wieder so eine Situation wie vor Weihnachten mit Neuschnee und halbwegs schönem Wetter unter der Woche ergäbe. Und an diesem Mittwoch sah es ganz danach aus: 15-25 Zentimeter laut ZAMG und die passende Lawinenlage dazu.
Wir fuhren nach Baad (viel Berufsverkehr) und stellten dort erfreut fest, dass es tatsächlich 5 Zentimeter Neuschnee (mit leichtem Deckel von der kalten Nacht) hatte. Wir marschierten erst mal recht einsam das Bärgunttal hinter. An der Bärguntalpe trafen wir eine Gruppe deutscher Soldaten (10-12), die sich freundlicherweise gerade sammelten, sodass wir sie direkt wieder hinter uns lassen konnten.
Auf dem Weg ins Tal hinter mussten wir ein paar Mal abschnallen, aber es hatte insgesamt schön viel Schnee :-) Inzwischen war die Neuschneeauflage dicker geworden und der Deckel war verschwunden. Die Spur führte den unteren Büschehang ganz gut hinauf und zog dann reichlich steil weiter den Hang hinauf. Am oberen Ende des Hangs hatte es Leute, die in bisserl suchend hin und her liefen, aber so weit wollten wir gar nicht.
Wir bogen in der Mitte des Hangs nach links ab (etwas zu früh) und spurten dann rüber zum Sommerweg vor der Ebene. Im Wald war der Schnee so nass, dass wir erst mal fette Stollen unter den Fellen hatten, aber das gab sich glücklicherweise bald.
Ich spurte bis in die Ebene, dann übernahm der beste Allgäuer. Ich war zwar noch nicht wirklich kaputt, würde es aber bestimmt bald werden. Und bevor sich der Allgäuer hinter mir langweilt …
Als wir die Ebene zum Wasserfall querten, kamen von rechts die 6 Leute (später stellten wir fest: Niederländer), die den Hang bis ganz oben gegangen waren. Die waren dann wohl einer Spur zum Weißen Schrofen gefolgt. Der beste Allgäuer spurte neben dem Wasserfall hoch und fand zielsicher die Querung. Auf der anderen Seite trafen wir auf Leute, die vom Hochalppass abgefahren waren und schon ein paar Mal wieder zum Pass aufgestiegen waren.
Auf deren Spuren gingen wir in den Grund des Kars hinter und machten dort kurz Pause. Der Blick zur Höferspitze zeigte reines, unverspurtes Weiß. Oben lagen Wechtenteile herum und wir sahen ein paar Schneemäuler (vor allem rechts des Aufstiegs). Das sah extrem cool aus :-)
Wir gingen los, der beste Allgäuer spurte. Ich bot zwar zwischendrin an, auch mal zu spuren, aber der Allgäuer macht das echt gern und lehnte ab. Auch OK, selbst als Zweite ist eine frische Spur anstrengend.
Wir nahmen den logischen Weg erst nachrechts auf den Rücken, dann weit unter den Wechten durch und über den steilen Buckel unter der Gipfelmulde hinauf. Knapp oberhalb der Gipfelmulde hatte es ein riesiges Schneemaul, das zeigte, wieviel Schnee da oben eigentlich liegt. Das Loch war schon wieder weitgehend zugeschneit, ging aber trotzdem mindestens 2-3 Meter runter.
Wir gingen rechts dran vorbei und die letzten steilen Meter zum Skigipfel hinauf. Oben war es ziemlich windig und entsprechend kalt, deswegen blieben wir nicht lang.
Die Abfahrt war insgesamt nicht schlecht, auch wenn der Schnee teilweise schon gut Sonne abbekommen hatte und entsprechend schwer war (nicht überall natürlich, was es auch nicht einfacher machte). Der beste Allgäuer fuhr voraus und traf in einer Kurve richtig feuchten Schnee, der ihn so abrupt bremste, dass er sich direkt überschlug. Ich fuhr erst vorsichtig, musste dann aber doch immer viel Kraft aufwenden, was sich nicht mit vorsichtig verträgt. Deswegen schaffte ich es dann das erste Mal seit der OP, so richtig mit Kraft und Geschwindigkeit und fast ohne Nachdenken zu fahren. Das fühlte sich super an :-)
Wir machten am vorigen Pausenplatz Pause und nahmen da die nahezu letzte Restsonne mit, denn inzwischen waren die Schleierwolken immer dichter geworden. Auf der restlichen Abfahrt wurde der Schnee umso schwerer, je tiefer wir kamen, war aber insgesamt noch immer gut zu fahren, auch weil es nicht allzu viele Spuren hatte.
An der Bärguntalpe wollten wir eigentlich einkehren, aber direkt vor uns war die Bundeswehr eingetroffen und die Schlange vor der Ausgabe war lang. So wurde es wieder der Gasthof in Baad, wo ich guten Apfelstrudel und der beste Allgäuer guten Kuchen hatte. Mein Kaffee war dann vermutlich die bessere Idee, denn nach dem kalten Bier fror der Allgäuer fast den ganzen Heimweg.
Hach, schöne Überstunden :-)

Schattiger Start

Das Ziel in der Sonne voraus :-)

Auf dem Weg zum Büschehang

Wir verlassen die Spur

Spuren im nassen Schnee

Spuren vor dem Wasserfall

Querung über dem Wasserfall

Einsam im Kar (Skigipfel rechts am Eck)

Im steilsten Teil des Aufstiegs

Ganz allein im Nachstieg

Oberhalb des großen (weitgehend zugeschneiten) Schneemauls

Auf den letzten Metern

Skigipfelbild

Vor der Abfahrt

Abfahrt

Abfahrt

Einsame Spuren :-)

An der Bärguntalpe

Kurz vor Baad
Die Woche begann nach der Sonntagstour mit ausgesprochen lahmen Beinen. Nach dem Aufstehen hatte ich ernsthaft Bedenken, ob ich überhaupt ins Erdgeschoß zum Frühstück kommen würde und überlegte, ob ich nicht besser mit dem Auto ins Büro fahre. Zumal es auch noch leicht regnete. Dann aber überwog die Vernunft und ich schwang mich doch aufs Rad, was anfangs zwar echt schwer war, aber meinen Beinen sehr guttat.
Am Dienstag nahm ich dann aber doch das Auto, weil es schüttete :/ Da ging ich dafür zum Ausgleich ins Studio und lief 30 Minuten auf dem Crosstrainer (eher bedächtig, ging aber ganz gut). Danach gab es Arme-Training, um die Beine zu schonen ;-)
Am Donnerstag gab es dann wieder Pause, denn wir nutzten den Mittwoch nach dem kühlen Regen vom Dienstag (Schnee in den Bergen :-)) für Überstundenabbau via Skitour. Das war wieder großartig! Es ist so toll, so was so kurzfristig machen zu dürfen :-)
In der Arbeit wie üblich viel Arbeit und vor allem viel Verschiedenes. Darunter auch die Einrichtung eines Servers in der Cloud, wo ich viel gelernt habe (und noch lernen werde) und das Aufsetzen einer Stellenbeschreibung für den Ersatz für die B. Ich bin gespannt, ob und wenn ja wen wir finden.
Den wetter-mäßig eher mauen Samstag nutzten wir für einen Spaziergang über den Illertalhügel und da ging dann im Abstieg das ‘gute’ Knie kaputt. Ohne Vorfall, ohne richtige Anzeichen, aber als ich danach vom Sofa aufstehen wollte, konnte ich nicht mehr auftreten. Meh :-(
Sonntag gab es deswegen dann auch keine Tour, sondern Ibu und Pfannkuchen und ein (erstaunlich warmes) Sonnenbad auf der Terrasse.
Zwar hatte es in den Bergen viel Schnee, aber nur weit oben und alles hart und eisig (zumindest in den für uns erreichbaren Regionen), deswegen setzten wir für den halbwegs schön angesagten Sonntag auf eine Zu-Fuß-Tour.
Wir parkten bei den Wasserfällen. Nachdem wir aus dem Tobel raus waren, kamen wir in die Sonne und es war sofort angenehm warm (T-Shirt-warm :-)). Der obere Teil des Tobels ist noch immer wegen Sturmschäden gesperrt, deswegen gingen wir über die Wiesen weiter. Netterweise alles in der Sonne, weil die inzwischen doch schon wieder ziemlich hoch steht. Zu meinem Erstaunen stiegen wir auch im großen Hang weitgehend in der Sonne auf, damit hatte ich nicht gerechnet :-)
Bis zum Waldstück unter der Dianahütte hatte es erst keinen, dann nur sehr vereinzelt Schnee, aber es war reichlich matschig. Nach dem Waldstück wurde der Schnee schnell mehr und es hatte bald eine geschlossene Schneedecke, die erstaunlich hart war. Es war stellenweise rutschig, aber insgesamt auch ohne Grödel ganz gut zu gehen.
Natürlich waren wir nicht allein unterwegs, aber bis wir zum Sonnenkopf kamen, hatten wir noch nicht viele Leute getroffen. Da war es dann plötzlich ganz schön voll.
Wir machten eine kurze Pause am Gipfel und gingen dann über den Heidelbeerkopf weiter zum Schnippenkopf. Die südseitigen Abstiege waren schon ziemlich weich und man brach gelegentlich ein. Die nordseitigen Anstiege dagegen waren bretthart. Man musste die vorhandenen Tritte nehmen und ich war froh an den Stöcken, denn da waren ganz schön hohe Tritte dabei.
Der letzte Anstieg zum Schnippenkopf war etwas abenteuerlich und da hätte ich nur extrem ungern wieder runtergehen wollen (dann auf jeden Fall nur mit Grödeln). Aber wir wollten ja eh die Runde gehen.
Am Gipfel war es windig, deswegen gingen wir noch ein Stück weiter und machten dann Pause vor einem Baum. Die Sonne verschwand gerade hinter immer dichter werdenden Schleierwolken, deswegen wurde die Pause relativ schnell immer ungemütlicher und wir gingen weiter.
Über den Grat und dann runter zum Querweg war es wieder weich und man brach gelegentlich ein. Die Querung auf der Nordseite dagegen war wieder hart und glatt. Immerhin hatte es einen Weg, auf dem man gehen konnte (daneben allerdings nicht, da war nur die Oberfläche hart und trug nicht). Die Bachquerung war noch mal abenteuerlich, weil man durch Löcher in der Schneedecke auf den 2 Meter tiefer fließenden Bach gucken konnte. Die Querung hielt freundlicherweise :-)
Der weitere Abstieg über den Schnee, die steile Straße, die Wiesen und dann über den Wasserfall war problemlos aber sehr lang.

Start an den Wasserfällen

Im T-Shirt in der Sonne

Es ist sehr feucht (Atemwolke)

Oberhalb der Dianahütte

Am Kreuz vorm Sonnenkopf

Gipfelbild

Weiterweg zum Heidelbeerkopf

Anstieg zum Schnippenkopf

Im letzten Steilstück

Auf den letzten Metern

Gipfelbesucher

Am Schnippenkopf

Im Abstieg

Der nordseitige Abstieg

Vorsichtige Bachquerung

Abstieg zu den Wasserfällen
Die Woche war wieder viel zu warm. Ich musste beim Radeln in der Früh fast jedes Mal die Handschuhe ausziehen. Das Wetter war insgesamt gar nicht schlecht, auch wenn ich davon natürlich nicht viel mitbekam. Aber der beste Allgäuer startete die Radl-Saison und machte am Donnerstag sogar die Runde bis zum Schwarzen Grat.
In der Arbeit beschäftigte mich vor allem die B., die am Montag meinte, ihr ginge es nicht so gut, am Dienstag erst zum Doc ging und dann direkt ins Krankenhaus geschickt wurde. Sie schickte dann ein Dokument, auf dem ‘Ärztliches Beschäftigungsverbot’ stand. Was das bedeutet, musste ich ihr erst mal erklären, das Formular war zu sehr ‘Beamtendeutsch’. Tja, und nun ist sie weg. Nicht dass wir das nicht erwartet hätten, aber halt erst im April. Immerhin durfte sie am Freitag dann nach Hause gehen und da ist sie nun.
Das Ganze fand im Wesentlichen über WhatsApp statt. Einerseits ist es natürlich gut, so einfach und schnell Kontakt haben, aber meine Güte, ist das aufwändig! Erst mal die nervige Tippslerei auf dem Handy und dann spuckte mir ständig die dumme Autokorrektur in die Suppe, weil die nicht verstand, dass ich Englisch tippseln wollte. Aber es klappte alles, das ist schon gut.
Seit geraumer Zeit habe ich Probleme mit meinen Fingernägeln, die immer riefiger und immer brüchiger werden. Bei der (x-ten) Recherche, was man denn tun könne, weil mal wieder ein Nagel wegen Hängenbleiben tief gespalten war, stieß ich auf eine ‘Nanoglas-Feile’. Kann man ja mal probieren. Wow, das ist ein cooles Ding! Damit kann man die Nägel spiegelglatt polieren und damit lässt sich die Spalterei und das Hängenbleiben tatsächlich einigermaßen in den Griff bekommen. Manchmal ist es echt nützlich, dieses Internet :-)
Der Samstag war schlecht angesagt und ich nutzte den Vormittag, um noch mal eine Ladung Chilis einzukochen. Diesmal gab es scharfe gelbe Soße mit allen restlichen gelben Chilis, darunter auch eine Ladung Bhut Jolokia. Eine Zeit lang war die Küche quasi Kampfmittelzone. Wenn man reinging, musste man umgehend husten und die Augen tränten, was ging, dabei war die Soße beim Abschmecken zwar supersauscharf, aber durchaus noch abschmeckbar. Und schmeckt gut :-) Allerdings muss ich wohl noch mal ran, sie war nach dem Abkühlen zu flüssig.
Sonntag gingen wir eine Runde über die Sonnenköpfe. Das ging alles sehr gut und ich strengte mich wirklich sehr an, um daraus eine richtige Trainingstour zu machen. War dann auch anstrengend, ging aber bis zum Ende recht gut. Bis zu dem Zeitpunkt, wo ich daheim nach der Pause mit Glühwein auf dem Sofa wieder aufstehen wollte. Da verweigerte quasi jeder Körperteil die Mitarbeit und der restliche Abend samt Kochen war die reinste Tortur. Hui!
Die Woche begann mit lahmeren Beinen, als ich nach den beiden Touren erwartet hatte. Der Berg zur Firma hinauf war entsprechend anstrengend ;-) Aber den Montag hatte ich eh als Ruhetag vorgesehen, um alles Mögliche auf dem Rechner und neben dem Rechner zu erledigen und nachzutragen. Dienstag wurde dann auch noch ein Ruhetag, weil da tatsächlich richtig Muskelkater zuschlug, das wäre wirklich nicht nötig gewesen :/
Mittwoch gab es dann endlich Sport, der noch immer lahmen Beine wegen vor allem Arme und ich wagte mich das erste Mal auf den Super-Bauchtrainer, wo man an den Armen aufgestützt mehr oder weniger frei die Beine hebt. Letzteres war überhaupt kein Problem, weil ich es für gerade mal 5 Beinhebungen schaffte, mich auf dem Ding zu halten. Meine Güte, das mit dem Studio kam wirklich nicht zu früh! Am Tag drauf bekam ich die Übung dann sehr deutlich zu spüren - nicht im Bauch natürlich.
In der Arbeit wie üblich viel Arbeit, unter Anderem, weil ich den noch recht unaufgeräumten Code von der B. verstehen, ‘refactor’n und ins Verwaltungssystem bringen wollte. Das war interessant und ich habe viel gelernt. Danach konnte ich mich endlich damit beschäftigen, den Code von SVN nach Git zu bringen. Und oh Wunder, das war viel einfacher und ging viel schneller (in Bezug auf Arbeit, nicht auf Zeit, der initiale Umzug dauerte mindestens 4 Stunden, danach ging ich heim) als erwartet. Das Git-Test-Repo darf jetzt noch eine Weile testlaufen, dann ziehen wir komplett um :-)
Am Freitag erfuhr ich, wer mein neuer Chef sein wird. Schaumermal. Erst mal wird sicherlich alles so laufen wie bisher.
Daheim tut sich gerade auch sehr viel. Der beste Allgäuer hat wieder Chilis angepflanzt und es zeigten sich über die Woche die ersten Keimlinge. Wir haben 8 Sorten von sehr mild bis sehr, sehr scharf, darunter auch eine Jalapeño-Sorte, auf die ich mich besonders freue, Habaneros und einen Reaper. Am Mittwoch kam die vom besten Allgäuer sehnlich erwartete neue Matratze, die hoffentlich seinem Rücken guttut. Ich finde sie beim Hinlegen etwas gewöhnungsbedürftig, schlafe dann aber so gut (oder auch nicht) wie immer.
Das Wochenende war sportlich faul, aber sonst sehr aktiv. Am Samstag kochte ich die vielen Jalapeños ein, die wir nach der Ente einfach in den Tiefkühler gepackt hatten. Zumindest war das der Plan, aber ich hatte die Menge Jalapeños etwas unterschätzt. Nachdem ich Jalapeños und vorhandene Gläser einander gegenüber gestellt hatte, brachte ich Hälfte der Jalapeños zurück in den Gefrierschrank ;-)
Den Sonntag verbrachte ich mit der Planung des nächsten Inselurlaubs :-) Mit Kangoo und Zelt und Rädern und Vulkan. Hach, das wird super!
Nach der Samstagsskitour war nicht zu erwarten, noch irgendwo gute Skibedingungen zu finden, deswegen verlegten wir uns wieder auf eine Zu-Fuß-Tour.
Wir parkten in Berg. Ich hielt Ausschau nach dem roten Kater vom letzten Mal, aber der war nirgends zu sehen. Dafür trafen wir ihn an der Schäferhütte, wo er erst gemütlich in der Sonne lag und dann wirklich weit mit uns mitging und sich ständig laut maunzend mit uns unterhalten wollte (vielleicht hätte ich ihn unten nicht streicheln sollen?). Irgendwann hatte er dann aber doch genug und drehte ab.
Unten hatte es natürlich keinen Schnee, aber als der Schnee in der Mitte dann anfing, hatte es gleich ziemlich viel davon und er war natürlich recht hart. Als es steiler wurde, nahm ich Grödel, der beste Allgäuer ging weiterhin ohne. In der steilen Rinne war ich dann auch ganz froh an den Zacken.
Anfangs hatte es ein paar Leute hinter uns, aber die schienen alle vor oder in der Rinne umgekehrt zu sein, denn irgendwann gab es nur noch eine einzelne Frau, die dann aber am Sattel umdrehte, weil sie keine Grödel hatte. Wir gingen vom Sattel weiter zum Gipfel (inzwischen hatte auch der beste Allgäuer Grödel angelegt). Das ging sehr gut, unter anderem, weil sich die Spur nicht an den Sommerweg hielt, sondern immer weit oben am Grat entlang führt. Es war aber ziemlich windig und von der Sonne war nicht viel zu sehen.
Wir blieben dann auch nicht lang am Gipfel, sondern stiegen zu dem netten Baum am Grat ab, unter dem wir schon letztes Mal fast gemütlich und fast ohne Wind Pause gemacht hatten. Es war auch diesmal fast gemütlich, obwohl sich vor uns die Baumwipfel im Wind bogen.
Der Abstieg durch die Rinne war einfacher als erwartet, weil der Schnee oben inzwischen gut aufgegangen war, aber noch weitgehend trug (wir brachen beide nicht oft durch, aber wenn, dann wars doof). Ich legte nach der Rinne die Grödel ab, um im weicheren Schnee gut rutschen zu können, der beste Allgäuer lief lieber mit den Grödeln. So oder so ging der Abstieg bis zum Ende des Schnees gut.
Dort war es gerade sonnig und wir fanden ein nettes, windgeschütztes Plätzchen neben einem Baum. Ohne Schnee :-) Wir breiteten die Matten aus und nahmen das erste ‘richtige’ Bergsonnenbad des Jahres. Das war sehr schön.
Dann ging die Sonne wieder weg, es wurde kühl und wir stiegen zum Auto ab (leider ohne den roten Kater noch mal zu sehen). Schöne Tour!

Start mit Kater

Kater

Im Anstieg

Gams in der Nebenrinne

Steiler Anstieg

Auf dem Grat

Anstieg mit Aussicht

Kurz vorm Gipfel

Gipfel,bbild

Im Abstieg

Steiler Abstieg

Auf den letzten Metern
Dass ich an diesem Tag eine Skitour machen wollen würde, war ja klar. Eine Weile lang hatte ich das Lechtal in Planung, aber dort war der wenige Schneefall, den es gegen Ende der Woche gegeben hatte, kaum angekommen, deswegen entschieden wir uns am Freitag dann doch fürs Kleine Walsertal.
Wir starteten früher als fürs Lechtal oder fürs Tannheimer Tal, aber es war nicht früh genug (wir sind aus der KWT-Übung), deswegen landeten wir im Skifahrerstau in Sonthofen, den wir erst durch Sonthofen, dann außen herum umfuhren. Ob das wirklich schneller ist, ist schwer zu sagen, aber man kann fahren und das fühlt sich besser an. Am Parkplatz in Baad war natürlich Betrieb, aber noch gar so sehr viel, wie wir nach der Verkehrslage befürchtet hatten.
Wir marschierten auf dem bekannten Weg ins Derratal (inzwischen geht da auch eine Loipe hinter und darauf gehen wäre einfacher gewesen) und stellten dabei fest, dass die Schneequalität hier unten ganz schön zu wünschen übrig ließ, was nach dem warmen Regen und dann der Abkühlung auch nicht anders zu erwarten gewesen war.
Die Bachquerung ging gut und der Hang dahinter, bei dem ich leise Bedenken gehabt hatte, ob der nicht vielleicht schon blank war, hatte ausreichend Schnee und war gut zu gehen. Oberhalb des Hanges kamen wir in die Sonne und konnten mit wenig Wind und angenehm warm das Hochtal hinter laufen.
Die Spur zog sich kurz vorm Talschluss seltsam nach rechts zur Unspitze hinauf und ich plante schon, wie wir über den kleinen Rücken in der Talmitte gehen würden, als uns zwei schnelle Skitourer überholten und genau da spurten, wo ich auch gehen wollte :-)
Nach der steilen Querung dauerte es nicht lang, bis wir auf den nordseitigen Gipfelhang blicken konnten. Es sah so aus, als sei bisher keiner mit Skiern bis zum Grat gegangen, was nicht direkt für gute Schneequalität sprach. Schaumermal.
Bevor wir uns dem Gipfelhang widmen konnten, mussten wir aber erst mal einen technischen Stopp einlegen. Den besten Allgäuer rieben die Stiefel an der Ferse und mussten verpflastert werden (typisch, wenn es warm ist) und ich brauchte eine Pause, um meinen linken Fuß zu entspannen, der wie üblich nicht mochte, dass meine Einlegesohlen nicht in die Skistiefel passen. Wir nutzten die Gelegenheit direkt zu einer richtigen Pause mit Tee und Schoki, denn es war warm und sonnig und schön. Unterdessen lief die Gruppe an uns vorbei, die die ganze Zeit schon hinter uns gewesen war.
Auf diese Gruppe liefen wir dann im Gipfelhang wieder aus, denn wie waren zwar etwa so schnell wie wir, konnten aber teilweise keine Spitzkehren (soll heißen noch schlechter als ich), deswegen gab es Stau an jeder Kehre. Der beste Allgäuer spurte an ihnen vorbei und da wurde dann gleich deutlich, dass die Spur schon ganz schön hilfreich war – selbst für mich mit der neuen Spur.
Wir gingen bis zum Ende der Spur, wo sich schon zwei Leute anschickten, den Rest des Hangs zu Fuß aufzusteigen, der eine mit den Skiern auf der Schulter, der andere mit den Skiern am Rucksack. Der beste Allgäuer spurte noch einen kurzen Schlag, dann nahm auch er die Ski auf die Schulter und ging den Rest zu Fuß. Ich folgte dem Schlag und stieg dann auch zu Fuß auf, allerdings mit den Skiern am Rucksack, um die Stöcke vernünftig nutzen zu können. Der Anstieg ging gut.
Danach hätte es zwar wieder eine Skispur gegeben, aber die führte unter den Schneemäulern der Südostseite vorbei, deswegen gingen wir (wie die meisten anderen auch) auf der Gratschneide zum Gipfel hoch. Das war anstrengend, denn gerade die Schritte mit dem rechten Bein waren ziemlich hoch, ging aber sonst problemlos.
Oben war es windig. Nach ein paar Fotos gingen wir deswegen vom Gipfel in die kleine Senke weiter. Aber auch dort war es windig und ungemütlich, daher beschlossen wir, weiter unten irgendwo in der Sonne Pause zu machen.
Die Abfahrt war eher so mittel. Der Schnee war teilweise schon von der Sonne aufgeweicht und wegen des Windes der letzten Woche recht ungleichmäßig verteilt. Manchmal ging das Fahren gut, manchmal nicht so sehr. Auf dem kleinen Buckel, bevor der Schatten anfängt, machten wir einigermaßen gemütlich Pause.
Die Abfahrt danach war weiterhin sehr ungleichmäßig, aber weitgehend OK. Allerdings war sie nicht so gut, dass wir viel Lust hatten, rechts noch mal aufzusteigen. Stattdessen fuhren wir auf dem Sommerweg im Tal.
Das war dann noch mal ein bisserl abenteuerlich, denn es gab ein paar Lawinen zu queren und es tauchen gelegentlich recht spät erkennbare Löcher über Bächen auf. Außerdem war bald der Neuschnee aus und die Schneeoberfläche war hart und glatt. Aus manchen Blickwinkeln sah man sogar die dünne Eisschicht über dem Altschnee spiegeln. Das war zwar anstrengend, aber problemlos zu fahren.
In Baad hatte der Gasthof schöne Sonne und wir kehrten zur Feier des Tages dort ein. Es gab guten Kaffee und Windbeutel mit heißen Himbeeren, Sahne und Eis. War gut (auch wenn der Windbeutel leider nicht ganz frisch war) und schön da :-)

Erstes Hindernis schon im Tal (nebendran eisglänzender Schnee)

Auf dem Weg ins Derratal und zur Sonne

Anstieg ins Hochtal über alte Schneerutsche

Im Hochtal vor toller Kulisse

Auf dem Weg zum Nordhang mit großem Wechtenbruch

Im Nordhang

Anstieg zu Fuß

Auf der Gratschneide

Gipfelbild mit Aussicht

Abfahrt

Abfahrt

Abfahrt

Rückblick

Lawinenquerung

Abfahrt über eisige Platten

Einkehrbild :-)
Nach dem anstrengenden Wochenende brauchte ich am Montag erst mal Pause. Ab Dienstag war ich dann aber schon wieder einigermaßen fit und konnte zum Sport gehen. Das ist für mich einfach am besten, wenn ich zum Sport weggehen kann. Da geht dann auch was, weil die Versuchung (Kaffee, Lesen, Zeug) nicht so groß ist ;-)
Wenn ich komme, ist das Studio noch relativ leer, deswegen klappt Aufwärmen auf dem Crosstrainer wunderbar. Danach ist es einigermaßen voll, aber bislang konnte ich noch immer ohne Warten auf das Gerät, auf das ich wollte, wenn auch nicht immer in der Reihenfolge, die ich mir vorher ausgedacht hatte. Passt.
Radeln war die ganze Woche über OK, gelegentlich leichter Regen und selten kalt, weswegen ich immer das Rocky nehmen konnte, und ich wurde nur einmal halb nass. Das ist schon OK für Winterradeln.
Die Arbeitswoche begann mit einer Anforderung beim Uraltprojekt, bei der ich erst mal in die Tiefen von allem Möglichen abtauchen musste und eine Weile zu recherchieren hatte. Doku tauchte auf und wurde ergänzt und es war recht spannend (zwischenzeitlich auch etwas nervig). Gegen Mitte der Woche waren die Aufgaben dann aber klar und konnten verteilt werden. Nebenher entwickelte sich ein zunächst aufwendig erschienenes Nebenprojekt zu einer durchaus machbaren Aufgabe und der Kunde ist mit dem Zieltermin glücklich. So solls sein :-)
Mit der Hörbuch-Serie, die ich aktuell im Ohr habe, bin ich leider nur sehr mäßig zufrieden. Anscheinend altern nicht alle Lieblingsbücher gut :/ Ich höre gerade die erste Trilogie von ‘Thomas Covenant The Unbeliever’ und ich weiß, dass ich das mal absolut super fand und die beiden ersten Trilogien mindestens 2 Mal gelesen habe. Als ich vor kurzem über die Hörbücher fiel, hatte ich sie gleich gekauft, denn die ‘echten’ Bücher sind irgendwo verschwunden. Jetzt bin ich in der Mitte des ersten Buchs und warte drauf, endlich mal die Story zu fallen, aber bislang tut sich da nix. Meh!
Das Wochenende war super :-) Ich bekam wunderschöne Dinge geschenkt, es gab großartiges Essen mit unglaublich viel von der allerbesten Mousse au Chocolat der Welt (und von der ist jetzt sogar noch was in der Tiefkühltruhe), eine interessante Skitour mit tollem Wetter und (oben) fast gutem Schnee und eine nette Bergtour mit teilweiser Katzenbegleitung. Perfekt!
Nach der so un-sonnigen Skitour vom Samstag wollten wir am ebenfalls strahlend schönen Sonntag Sonne. Die südseitigen Möglichkeiten sind ja nicht so zahlreich, schon gar nicht in relativer Nähe, deswegen landeten wir nach kurzer Überlegung in Gunzesried. Ohne Skier natürlich, aber dafür mit den Figln am Rucksack.
Beim Umziehen am Auto war es noch frisch, weil windig, als wir am letzten Haus vorbei waren und auf den Wanderweg einbogen, wurde es warm. Der obere Teil des Hohlwegs war ungemein matschig und ich schimpfte innerlich schon die Wegebauer, aber die waren unschuldig. An der letzten Biegung vor der Weise war eine Mure runtergekommen und teilweise auch durch den Hohlweg gerutscht. An der Biegung war ein großer Schlammhaufen, um den wir herum gehen mussten, die Bank an der Biegung stand aber noch.
Der Weg bis fast hinauf zur Vorderen Krumbach war so gut wie schneefrei, danach hatte es eine geschlossene Schneedecke. Der Schnee war so gut wie überall hart gefroren und war nur an wenigen Stellen etwas aufgegangen. Vor dem Rücken zum Steineberg machten wir vor einem großen Baum in Sonne Pause, dann gingen wir weiter. Im Schatten der Bäume am Rücken war der Weg teilweise sehr hart, deswegen nahm ich an einer netten sonnige Stelle Grödel. Der beste Allgäuer meinte, ohne liefe er besser.
Die nordseitige Rinne zur Leiter hinauf war schattig und hart gefroren. Von Freitag (vermutlich, da war es noch warm gewesen) hatte es eine einzelne Stapfspur, die nach oben führte. Wir zogen Jacken und Handschuhe an und folgten der Spur. Der Schnee war sehr hart, ohne die Spur hätte man wohl Steigeisen und Pickel gebraucht. Ich war froh an den Grödeln, der beste Allgäuer stieg ohne auf. An der Leiter hatte er es deswegen vermutlich ein bisserl leichter.
Oben war zwei junge Frauen, die sich gerade anschickten, die Leiter herunterzusteigen. Ich warnte sie, dass es unten wirklich hart sei und dass sie da wohl rückwärts in den Aufstiegsspuren absteigen würden müssen und sie entschlossen sich, doch lieber wieder auf der Südseite abzusteigen.
Wir machten Pause an einer windstillen Stelle am Grat (es war unerwartet warm da) und gingen dann bis zum Abzweig des ‘Normalweges’ (der um die Leiter herum), denn von da schien uns der Südhang am flachsten (was natürlich sehr relativ ist). Dort legten wir die Figln an und versuchten die ersten Kurven.
Aber die Bedingungen waren einfach nicht Figl-geeignet. Die Oberfläche wart hart gefroren und die minimale Neuschneeauflage war hier oben komplett verblasen. Wir versuchten in hoffentlich halbwegs aufgegangenen Schnee zu rutschen, aber die Last aufs Knie mit den breiten Figln und ohne Kanten war zu viel. Ich zog die Dinger direkt wieder aus.
Der beste Allgäuer fuhr rüber in den weicheren Schnee und konnte da mit kleinen Bogen abfahren. Es sah allerdings sehr anstrengend aus und machte (seine Worte) ‘Null Spaß’. Aber der Mann ist der Mann, deswegen fuhr er, so lang es irgendwie ging, egal ob es Spaß machte oder nicht.
Ich ging zu Fuß. Über das harte Zeug war es einfach, wo es steil und weich wurde, rutsche ich einfach auf dem Hintern ab (der dann halt nass war), sonst ging ich halt vorsichtig, um nicht unerwartet komisch einzubrechen. Der beste Allgäuer war dann auch immer schneller als ich, aber er brauchte eh gelegentlich Pause zum Verschnaufen ;-) Am Waldweg ging er dann auch zu Fuß.
Wir machten eine weitere Pause am Sonnenfelsen (im T-Shirt :-)) und ich glaube, wir schliefen da kurz ein. Danach hatte ich jedenfalls Waldzeug im Nacken, das ständig irgendwo in meinem Rücken unter dem Rucksack juckte. Egal, war echt schön da.
Die Forststraße im Wald war dann noch mal ein bisserl anstrengend, weil man gelegentlich durchbrach, danach war der restliche Abstieg einfach. Wir schafften es, die Mure mit einigermaßen sauberen Stiefeln zu umgehen und nutzen dann die nasse Wiese, den kleinen Bach und unten noch mal Schneereste, um die Stiefel vom restlichen Lehm zu befreien. Klappte beinahe ;-)
Schöner Tag, schön winterlich und schön anspruchsvoll: Und die Figln, naja, die sind ein schöner Gedanke, aber nicht wirklich anwendbar ...

Kühler Start in Gunzesried

Anstieg in der Sonne

Das Ziel links im Blick

Auf dem Rücken vorm Steineberg

Kühle und eisige Querung

Steiler Anstieg

Auf der Leiter

Am Gipfel

Figln I

Figln II

Figl-Kurven

Zu-Fuß-Abstieg

Figl- und Abrutsch-Spuren :-)

Noch mal Figln

Abstieg

Abstieg
Bei der Überlegung, ob und wenn ja wo sich eine Skitour lohnen würde, waren wir im Lechtal gelandet. Oder vielmehr ich war, der beste Allgäuer hatte größte Bedenken, hatte sich dann aber zum Mitkommen überreden lassen. Auf dem Weg kommentierte er dann auch, wo es überall keinen Schnee hatte.
In Gramais sah es dann aber genauso aus wie auf der Webcam (also weiß) :-) Wir parkten am Basecamp und stapften dann erst mal die Straße runter zum Abzweig des Forstwegs. Auf dem Teer war es glatt, der Schnee auf den wenigen Metern, die man abrutschen kann, war eisig und man brach nebendran bei Belastung (Kurven) ein. Weia.
Unten am Bach hatte es Eisplatten auf dem geräumten Forstweg, nach der Abzweigung konnten wir dann aber doch auf geschlossener (und gefrorener) Schneedecke gehen. Bis zur Bachquerung hatte es 2 Stellen, die fast schneefrei waren, sonst lag überall genügend Schnee zum Abfahren.
Nach dem Bach hatte ich eigentlich damit gerechnet, dass nun so langsam die Neuschneeauflage anfangen müsste, die es eigentlich hätte haben sollen, aber die Schneedecke war nach wie vor ohne Auflage hart gefroren. Immerhin hatte es eine schön raue Oberfläche, auf der man gut gehen konnte und man brach nebendran auch nicht mehr ein.
Was es nicht hatte, war leider Sonne. Oben schon, da war strahlend blauer Himmel, nur ins Tal schaffte es die Sonne nicht. Dabei hatte ich vor dem geistigen Auge all die Stellen gehabt, an denen man da eigentlich in Sonne aufsteigt. Anscheinend aber nicht im Januar.
Der Anstieg über den Steilhang nach dem Talboden war weiterhin hart, war aber gut zu gehen. Das hatten wir schon deutlich schlechter. An verschiedenen Stellen waren alte (also vom Vortag) hart gefrorene Nassschneerutsche zu queren (nicht immer einfach) und um eine größere Lawine führte die Spur herum. Hier fing dann endlich die sehnlich erwartete Neuschneeauflage an! 4 Leute fuhren schon ab und das sah immerhin einigermaßen vergnüglich aus.
Ab hier wurde Schnee immer besser und je höher wir kamen, umso großartiger wurde die Gegend. Der Anstieg zum See und danach aufs Sattele zog sich aber wie immer gewaltig. Auf den allerletzten Metern kamen wir dann auch endlich in die Sonne. Wir kamen am Sattele an, als gerade die erste geführte Gruppe abgefahren war und kurz bevor die zweite geführte Gruppe ankam. Ganz kurz waren wir mit einem Splitboard-Aufsteiger allein am Gipfel im wunderschönen Schafkar :-)
Als die zweite Gruppe angekommen war, machten wir uns an die Abfahrt. Wir nahmen den direkten Weg vom Gipfel, weil wir da einen mit wirklich schönen Kurven hatten abfahren sehen, aber der war wohl echt gut gewesen. Der Schnee war zwar nicht ganz perfekt, aber doch ziemlich schön. Der beste Allgäuer hatte da allerdings erst mal mit den längeren und breiteren Skiern zu kämpfen, die er selten nimmt.
Die weitere Abfahrt war oben dann wirklich schön (zumindest, wenn man um die Eisbrocken herum fuhr). In der Mitte, wo der Neuschnee weniger wurde, war es ganz OK und als es dann hart wurde, konnte man immerhin gut fahren und brach nicht ein. Wir kamen ohne Probleme bis in den Talboden, was ich beim Aufstieg wirklich nicht erwartet hatte ;-)
Im Tal hatte es dann sogar noch eine kleines Eck Sonne, wo wir ohne Wind noch mal Pause machen konnten. Dann fuhren wir bis zum Bach, rutschten über den harten und überhaupt nicht aufgegangenen Forstweg in Tal und stiegen zurück zum Auto auf.
Das war dann insgesamt doch eine schöne Tour, auch wenn es zwischenzeitlich nicht danach aussah ;-)
Aber Skitour, Lechtal, Winter, Sonne (wenn auch eher über als bei uns), das war super :-)

Start in Gramais

Bachquerung

Aufstieg ins wunderbare Schafkar

Anstieg über den Steilhang

Querung des gefrorenen Schneerutsches

Vor der Lawine

Auf den letzten Metern

Am Sattele

Abfahrt vom Gipfel

Abfahrt über die weiten Hänge

Abfahrt zwischen Eisbrocken

Lechtalblick

Schöne Bogen

Abrutschen über den Forstweg

Aufstieg zurück zum Auto