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Den Plan hatten wir schon die vorherige Woche gehabt, aber da hatten wir dann doch umgeplant. An diesem Samstag klappte es: früh aufstehen, Räder ins Auto und ab ins Lechtal. Wir nahmen den Weg durch Tannheimer Tal, um nicht versehentlich in Blockabfertigung am Tunnel zu kommen.

In Bach luden wir die Räder aus und radelten los. Für das vergessene Nachschauen, wo die Forststraße zur Wase tatsächlich beginnt, zahlten wir mit einem kleinen Umweg und ein paar Extra-Höhenmetern (dafür gab es eine Hasensichtung), dann waren wir richtig und es ging bergauf. Es war gleichzeitig kühl und schwül, was den besten Allgäuer sehr stresste. Der hatte es eh schwer, weil er am Freitag noch beim Joggen gewesen war.

Bis zur Jausenstation Wase ist die Forststraße recht gut und nur mittelmäßig steil. Danach wird sie immer ruppiger und steiler, nach jeder Abzweigung (es hat viele) noch ein bisserl mehr. Die letzten beiden Kehren sind dann ordentlich anstrengend.

Wir stellten die Räder am Seilbahnkreisel ab und gingen zu Fuß weiter. Der Berg ist sehr steil und der Weg macht nicht viele Kehren. Der beste Allgäuer hatte gleich Stöcke genommen und war froh drum, ich stieg erst mal ohne auf. Gleich am Anfang des Almgeländes trafen wir auf die Hochlandrinder, die schon seit Jahren dort oben wohnen. Ein junges schwarzes Rind lief auf uns zu, um an uns vorbei zu den anderen zu gelangen, traute sich dann aber doch nicht vorbei. Es stand am Zaun und schaute mit großen Augen. Wir blieben auf dem Weg und gingen langsam vorbei, damit es keine Angst bekam. Die haben schon ordentliche Hörner, die Rinder!

Nach dem Almgelände muss man unter der WolfWildebnerspitze durch Latschen queren, da war der Weg teilweise ganz schön zugewachsen. Die große Rinne in der Mitte war komplett abgerutscht, da muss man inzwischen bis zu den Felsen hoch, um weiter zu kommen. Der Anstieg zur WolfWildebnerspitze ist nach der Querung dann sehr steil und sehr geröllig. Das ist eh schon nicht angenehm zu gehen, dass man außerdem ständig sehen kann, wie weit es noch ist, macht den Anstieg auch nicht schöner. Von oben kamen 3 Leute und verschwanden ungesehen irgendwo, da muss es noch einen Weg geben, der nirgendwo eingezeichnet ist.

Der Anstieg am Rücken war windig und erstaunlich kühl. Auch dort ist es steil und geröllig und es wird im oberen Teil auch felsig. Weil nicht viele Leute gehen, liegt viel loses Gestein auf den Felsen. Ganz oben quert man zum Vorgipfel und hat einen schönen Blick auf den Hauptgipfel. Da sieht man dann einen steilen Einschnitt, abfallende Wände an beiden Seiten, Bänder und viel Geröll. Sehr viel Geröll. Und der Einschnitt ist ganz schön tief. Ich hatte mich an schönes Kraxeln in festem Fels erinnert und hatte augenblicklich keine Lust mehr auf den Hauptgipfel. Auch wenn es da inzwischen Drahtseile hat.

Der beste Allgäuer meinte aber, wenn wir jetzt schon hier oben sind (immerhin 1600 Höhenmeter), dann gehen wir auch rüber. Auch wenn es schon relativ spät war. Und natürlich hatte er recht. Wir querten also den Vorgipfel zum gut markierten Abstieg in den Einschnitt und begannen den Abstieg. Aber das war echt unangenehm. Abfallende Felsen mit losem Gestein oben drauf und an dieser Seite hat es kein Drahtseil. Da verging auch dem besten Allgäuer die Lust auf den Hauptgipfel.

Wir stiegen also ab. Zwischendrin überlegten wir kurz, ob wir den Abstieg der anderen versuchen sollten (es sah so aus, als ob es von der Wolfebnerspitze Trittspuren zu einem Direkt-Abstieg gäbe), nahmen dann aber doch den bekannten Weg. Es war steil und geröllig. Als wir dann auf den Almwiesen waren, suchten wir ein nettes Plätzchen und machten ausgiebig Pause :-)

Die netten Hochlandrinder trafen wir auf dem restlichen Abstieg leider nicht mehr. An den Rädern waren wir dann beide sehr froh, die restlichen 500 Höhenmeter abfahren zu dürfen - langsam allerdings, die Forststraße ist wirklich ruppig. Unten trafen wir noch mal einen Hasen, der uns lang nicht bemerkte ;-) Wir nahmen den direkten Weg zum Auto und ließen den Umweg von der Früh aus.

Durch die lange Pause war es schon relativ spät geworden, deswegen ließen wir die Abendessenpläne sausen und kehrten in der Pizzeria in Weissenbach ein. Das war dann sehr nett draußen in der Sonne auf der Terrasse, toller Salat, Okaye Pizza und viele Locals.


(Falscher) Start in Bach


Forststraße zur Wase


Radl-Ende an der Seilbahn


Steiler Waldanstieg


Hochlandrind


Alpgelände hoch über dem Lechtal


Über der Wolfebnerspitze


Ruitelspitze


Auf dem Weg zum Hauptgipfel


Hauptgipfel


Abstieg


Latschenquerung


Abstieg im Wald


Endlich wieder bei den Rädern!


Abfahrt


Hase :-)

Von engel am 23.07.2022 09:46 • outdoorbergmtb

Samstag, 09.07.2022: Badetag

Mittwoch, Juli 13, 2022

Eigentlich hatten wir für den schönen, wenn auch kühlen Samstag große Pläne, aber als ich um 4 aufstand, schmerzte direkt wieder der Knöchel, der sich noch nicht so richtig vom Urlaub erholt hatte. So ist das nix, beschloß ich und ging zurück ins Bett. Der beste Allgäuer war wach und meinte, er hätte kaum geschlafen, insofern war das eine gute Entscheidung.

Wir schliefen aus, frühstückten gemütlich und radelten dann über Mariaberg und den Blender zum Brotzeitstüble. Es war teilweise ausgesprochen frisch, so dass wir zwischendrin sogar kurz mal Abbruch und Terrasse erwogen. Weiterradeln war dann aber doch OK, denn K&K war prima und am See, flach im Windschatten, war es sehr angenehm :-) Ich war sogar zwei Mal schwimmen!

Der Pulli auf dem Heimweg war aber durchaus angebracht ;-)


Schön aber kühl


Weitblick am Blender


Beim Brotzeitstüble sind allerlei Gatter zu bezwingen


Am Weiher ist es ziemlich leer :-)


Heimweg mit Pulli

Von engel am 13.07.2022 17:23 • outdoormtb

Sonntag, 03.07.2022: Sommertag

Freitag, Juli 08, 2022

Den sonnigen Sonntag wollten wir für einen echten Sommertag nutzen, also Baden gehen. Vor dem Baden steht immer Biken und damit der Weg nicht so langweilig ist, nahmen wir alle Mountainbike-Trails mit, die auf dem Weg zum Weiher so zu finden sind: Mariaberg, Tennisplatz, Haggen, Kapf.

Ich muss leider feststellen, dass sich meine Trail-Fähigkeiten (oder mein Mut) in Korsika nicht zum Besseren gewendet haben. Der Mariaberg-Trail, nicht lang, selten steil, aber doch ganz schön ausgefahren und wurzelig, war mir an einer Stelle zu riskant und ich stieg ab. Natürlich sollte ich auf keinen Fall doof absteigen müssen oder gar stürzen, aber das ärgert mich doch ein bisserl. Ich sollte das eigentlich können! Na egal, lieber geschoben als gefallen!

Die steile Straße bei Haggen war trotz viel Feuchtigkeit nicht mal schlecht zu radeln, aber da ging mir die Puste aus und ich musste das steilste Stück schieben. Wie immer eigentlich (einmal habe ich das bisher geschafft). Die Erweiterung über den Hohen Kapf hatten wir ursprünglich gar nicht eingeplant, aber sie bietet sich halt an, wenn man ins Brotzeitstüble will. Das war echt mal nett, ist inzwischen aber derart zugewachsen, dass man alles schieben muss, um nicht unvermutet in Brombeeren hängen zu bleiben oder über versteckte Äste zu fallen. Das macht keinen Spaß mehr.

Im Brotzeitstüble gab es prima Kuchen und mittelmäßigen Eiskaffee (fand der beste Allgäuer, ich fand ihn OK), dann radelten wir zum Weiher weiter. Es war relativ voll, aber wir fanden natürlich trotzdem ein Plätzchen. Der beste Allgäuer ging direkt schwimmen, ich sonnte erst noch ein wenig und ging dann auch Baden. Danach schliefen wir beide gründlich ein, für mindestens eine Stunde, wenn nicht länger, und wachten komplett benebelt wieder auf (gut, dass wir uns schon daheim sonnengecremt hatte, das hätte böse schief gehen können). Da war es dann schon halb 6 und deutlich leerer.

Wir brauchten eine Weile, um uns zu derrappeln. Der beste Allgäuer ging noch mal schwimmen, dann brachen wir auf. Weil es zum Kochen doch einigermaßen spät und stressig geworden wäre, überlegten wir verschiedene Abendessen-Möglichkeiten und klapperten die auf dem Heimweg ab. Die ersten Gaststätten waren alle rappelvoll (Toskana, Alte Säge), aber am Mariaberg klappte es. Das Essen dort war ordentlich. Kann man gut hingehen, allerdings sollte man unbedingt nachfragen und gegebenenfalls die Soße zu den Pommes abbestellen.

Schöner Sommertag, schönes Sommerwochenende :-)


Sommerbiken mit Hut


Der Hohlweg bei Haggen


Riesenbärenklau am Blender


Abstieg vom Hohen Kopf


Der Weiterweg ist zugewachsne


Stärkung


Heimweg


Blick auf den Blender

Von engel am 08.07.2022 13:11 • outdoormtb

Samstag, 02.07.2022: Andersrum

Donnerstag, Juli 07, 2022

Noch immer leicht lädiert vom Urlaub (meinereine vor allem), wollten wir was Kleines, Feines zum Anfang. Auf dem Hausberg waren wir ja grad eben erst, deswegen nahmen wir uns den steilen Berg über Zöblen vor.

Die Tour begann daheim erst mal Schwierigkeiten, weil mein Rad dann doch einen Korsika-Schaden hatte: Der Hinterreifen war platt. Nicht ganz, aber doch so, dass Probleme zu erwarten waren. Gut, wenn man eine Garage voller Räder zur Auswahl hat ;-) Ich bekam mein altes gelbes Bike, das nun dem besten Allgäuer gehört. Beim Einladen schaute der gesellige Nachbarsjunge zu und stellte viele Fragen, der so früh noch keine Spielkameraden hatte und immer an allem interessiert ist.

Die Auffahrt zur Rohnenspitze ist weder besonders schwer noch besonders steil, aber nach den flachen glatten Sandpisten auf der Insel war es schon eine Umgewöhnung, erst Recht mit einem ‘fremden’ Fahrrad. Aber das gelbe Bike ist prima, mit dem kommt man gut voran. Wir legten die Räder am Abzweig des Wanderwegs ins Gras.

Weil es nicht ganz fürchterlich heiß war, hatten wir beschlossen, die Runde mal anders herum zu gehen, also den Anstieg über den steilen Rücken zu nehmen, den wir sonst absteigen. Das stellte sich als gute Idee heraus, denn unten hat es viele, viele Blumen (Frühsommer ist toll) und später hat man wunderbare Ausblicke. Das letzte Stück zum Gipfel ist dann zwar nervig, aber das geht auch vorbei.

Wir gingen bis zum höchsten Punkt hinter dem Gipfelkreuz und machten dort eine lange gemütliche Pause auf den neuen Matten (nötig, weil meine Matte das nach-dem-Urlaub-Waschen nicht überstanden hatte) mit bester Aussicht aufs Gaishorn.

Der Abstieg war dann sehr kurzweilig, weil wir neue Aussicht hatten. Für Abfahrt bekam ich netterweise das Rad vom besten Allgäuer, weil die Bremsen am gelben Bike - naja, gewöhnungsbedürftig - sind. Das war gut, denn blöd absteigen will ich auf keinen Fall. Daheim wartete dann schon das Paket mit dem neuen Felgenband, den neuen Schläuchen und dem neuen Mantel (Nobby Nic, keine Experimente mehr) und der beste Allgäuer reparierte mein Bike noch vor dem Grillen :-)

Alles wieder gut auf der Bike-Front!


Start mit ‘falschemm’ Bike


Hochradeln


Türkenbund


Auf dem Weg


Sieht elendsweit aus von vorn


Anstieg


Gipfel


Pause mit neuen Matten


Abstieg


Aussicht


Abfahrt


Fast wieder unten

Von engel am 07.07.2022 16:55 • outdoorbergmtb

Samstag, 04.06.2022: Biketest

Dienstag, Juli 05, 2022

Das letzte Wochenende vor dem Urlaub wollten wir gemütlich angehen und auch die für den Urlaub vorbereiteten Räder noch mal testen. Fast schon logisch, dass die Wahl mal wieder auf den Hausberg fiel. Diesmal starteten wir aber von Süden, um viel Sonne mitzunehmen.

Raufradeln war anfangs gemütlich, dann wie immer einfach nur wunderschön in der nordseitigen Querung und nach der Bahn echt anstrengend. Die Bedingungen waren perfekt, nicht zu nass, nicht zu trocken, deswegen schaffte ich es das allererste Mal, tatsächlich alles zu radeln :-)

Der Weg zum Gipfel ist vom Sattel ja nur ein Klacks. Der beste Allgäuer ging barfuß. Es war mittelviel los, den Gipfel erreichten wir als gerade fast alle abgestiegen waren. Oben war es windig, deswegen gingen wir bald wieder und legten uns unten hinter dem Sattel ins Gras. Das war sehr schön mit viel Aussicht und einem leichten Lüftchen.

Zum Einkehren gingen wir diesmal an die Gräner Ödenalpe. Der Kuchen war super, der Kaffee eher so mittel, obwohl auch diese Alpe inzwischen eine Maschine hat. Der beste Allgäuer nahm wegen des Flüssigkeitshaushalts lieber ein Bier, das passt auch gut zu Kuchen ;-)

Danach Abfahrt mit großartiger Aussicht. Biketest perfekt, alles bereit für Urlaub!


Start in Rauth


Entlang der Nordseite


Blick auf die Tannheimer


Gleich wird’s anstrengend


Das Ziel im Blick


Fast schon oben


Kraxelei


Gipfel


Noch viel Schnee im Hintergrund


Abstieg


Abfahrt


Nochmal die Tannheimer

Von engel am 05.07.2022 18:49 • outdoorbergmtb

Freitag, 27.05.2022: Halbtagsrunde

Montag, Juni 06, 2022

Am Brückentag arbeiteten wir zur Abwechslung mal, aber so ein halber Freitag ist ja echt schnell rum. Der Muskelkater schrie eh nach Erholung ;-)

Da der Freitag noch mal schön und heiß war und danach der Wetterumschwung kommen sollte, gingen wir nach der Arbeit noch eine Runde Radeln. Mit den frisch gewarteten Bikes über den Mariaberg und den Mini-Trail runter (die vielen Wurzeln waren unglaublich gruselig, ich habe keine Übung mehr!), dann hintenrum über den steilen Hohlweg zum Blender und wieder heim.

Der Muskelkater fand es eigentlich gut, nicht direkt belastet zu werden, war danach aber doch arg beleidigt. Am nächsten Tag kam ich kaum die Treppe runter ;-) Trotzdem: schöne Halbtagsrunde!


Auf dem Weg zum Mariaberg


Trialabfahrt


‘Steile Straße’


Weitblick


Blender :-)


Wolken ziehen auf

Von engel am 06.06.2022 16:22 • outdoormtb

Sonntag, 15.05.2022: Katerradeln

Samstag, Mai 21, 2022

Dass der Samstag Nachwirkungen in Form von Muskelkater haben würden, war von vornherein klar gewesen. Wir hatten deswegen die Lieblings-viel-Bike-wenig-Hike Tour geplant. Die erste Kombitour des Jahres :-)

Die Bahn an der Krinnenspitze geht noch nicht, deswegen war es schön leer, als wir die Räder aus dem Auto luden. Im Gegensatz zum Tag davor war die Sonne schon längst da und es wurde bald warm beim Raufradeln. Netterweise braucht man beim Radeln komplett andere Muskeln als beim Laufen, deswegen war das Radeln problemlos.

Wir nahmen (wie immer, wenn wir an der Bahn starten) die lange Forstwegschleife und konnten feststellen, dass es da um diese Jahreszeit schon Pilze hat, Spitz-Morcheln nämlich. Als wir vorbei radelten, wussten wir aber noch nicht, welche Pilze das waren, deswegen nahmen wir keine mit. Nächstes Jahr vielleicht :-)

Wir legten die Räder wie immer nach dem Sattel ins Gras und gingen zu Fuß weiter. Und - Ooooh, das war hart! Kaum zu glauben, dass es so einfach war, 700 Höhenmeter zu radeln. Nach den ersten Metern gewöhnten sich die Beine aber an die Bewegung.

Es war mehr los, als wir erwartet hatten und es waren natürlich auch Leute am Gipfel. Aber da war es eh windig, deswegen gingen wir bald wieder, um uns weiter unten einen sonnigen, bequemen Platz zu suchen. Der Abstieg war erst noch mal echt hart, bis sich die Beine an die neue Bewegung gewöhnt hatten.

Es dauert ein bisserl, bis wir einen nicht ganz so windigen Platz gefunden hatten und dann war er nur so mittelbequem und wir mussten ihn wieder mit Ameisen teilen. Aber es war sonnig und warm :-)


Start an der Bahn


Radeln mit Aussicht


Spitz-Morchel


Das Ziel


Auf dem Weg zum Sattel


Start zu Fuß


Blick auf den Gipfel


Gipflekraxlerei


Oben


Gipfel


Abstieg


Abfahrt vor den Edenalpe (leider noch zu)


Nochmal Radeln mit Aussicht

Von engel am 21.05.2022 11:17 • outdoorbergmtb

Donnerstag, 12.05.2022: Frühlingsradeln

Donnerstag, Mai 19, 2022

Der bislang wärmste Tag des Jahres, natürlich muss man da was tun. Der beste Allgäuer fand zwar, noch mal eine läppische Mariabergrunde sei zu wenig, aber mein von der Dienstagsrunde noch gestresster Hintern fand die kleine Runde durchaus ausreichend :-)

Diesmal sogar in kurzen Radel-Klamotten. Wird :-)



Von engel am 19.05.2022 05:40 • outdoormtb

Dienstag, 10.05.2022: Bikesaisonstart

Donnerstag, Mai 19, 2022

Nach dem vielen schlechten und kühlen Wetter der letzten Wochen wurde es endlich wärmer und schöner. Wir läuteten nach Feierabend die Bike-Saison ein und radelten über den Mariaberg.

Der beste Allgäuer wäre am liebsten gleich ‘richtig’ geradelt, also zum Blender und drüber, aber das war mir zu viel als allererste Mountainbikerunde der Saison. Das war dann auch gut so, denn die knapp 20 Kilometer mit knapp 400 Höhenmetern reichten schon gut für Popoweh. Der hat keine Übung mehr, seitdem ich nicht mehr ins Büro radeln kann ;-)



Von engel am 19.05.2022 05:38 • outdoormtb

Sonntag, 31.10.2021: Letzte Gelegenheit

Sonntag, November 14, 2021

Wir hatten uns schon bei der Planung des steilen Lechtalbuckels für den Sonntag etwas ‘Verträglicheres’ vorgenommen. Südseite, mit Sonne, wenig laufen, weil vor allem ich angenommen hatte, dass mir danach Knie und Füße weh tun. Das war erstaunlicherweise gar nicht so (Yay!), aber eine letzte Radtour vor dem ersten November im Tannheimer Tal war trotzdem eine gute Idee. Ab November ist dort Radeln auf den Bergwegen zum Schutz des Wildes verboten, egal wie das Wetter ist.

Wir stellten den Kangoo in Rauth auf die Wiese und luden bequem bei Sonne die Bikes aus. Dann radelten wir fast genauso bequem (wenn auch ein bisserl langweilig) in der Sonne (naja, im sonnigen lichten Wald) zur Rauther Alm hoch, wo wir erst mal Pause machten. Hach, nett :-)

Danach geht der Meraner Steig auf die Nordseite rüber und Sonne ist erst mal vorbei. Es war auch gleich entsprechend kalt. Der Steig selbst ist auch gar nicht allzu erwärmend, weil es rauf und runter geht, aber ab der Krinnenalpe geht es dann ja sehr steil hinauf. Ich schob dann auch zwei Mal, der beste Allgäuer natürlich nicht ;-)

Der Weg zum Joch vor der Gräner Ödenalpe sieht dann ziemlich lang aus, aber man ist recht schnell drüben. Dort war es natürlich windig, denn da ist es immer windig. Wir gingen gleich weiter und machten zwischen den Latschen eine verdiente lange Sonnenpause. Sehr angenehm und schön warm :-)

Sich dann wieder aufzuraffen war gar nicht so einfach ;-)
Wir marschierten zügig zum Gipfelaufbau und kraxelten zum Kreuz hinauf. Oben war es aber ziemlich windig und ungemütlich, deswegen blieben wir nicht lang. Wir suchten uns stattdessen einen weiteren sonnigen Platz zwischen den Latschen und machten da nochmal ausgiebig Pause. Beim Weitergehen stand die Sonne wegen der Zeitumstellung schon ganz schön tief.

Die Abfahrt war in den Schattenbereichen schon wieder ganz schön frisch, in der Sonne war es aber noch sehr angenehm. Beim Rädereinladen liefen gackernd Hühner um uns herum. Ich musste sie aber vorm Losfahren nicht verjagen, sie waren dann schon selber weitergezogen.


Start in Rauth


Kurz vorm Steig


In der schattigen Nordseite


Wer nicht mehr kann, die schiebt


Kurz vorm Joch


Vor dem Gipfelaufbau


Die letzten Meter


Am Gipfel


Abfahrt


Zurück in Rauth

Von engel am 14.11.2021 11:20 • outdoorbergmtb
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