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Badetag

Donnerstag, Juli 09, 2020

Ich verbrachte den Tag mit Lernen. Die neue (deutsche) Lernplattform bietet auch viele tolle Kurse und es war ein sehr interessanter Tag.

Am Vormittag kam mein neues Notebook. Ich stellte das Paket erst mal zur Seite, für den Umzug brauche ich Zeit und da bietet sich der verregnet vorhergesagte Samstag an. Das reparierte Notebook funktioniert übrigens prima, man sollte es aber halt nicht zuklappen. Das ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber zum Arbeiten, Schreiben, Daddeln, sonstwas taugt es so noch wunderbar.

Was auch kam, war die Einladung zum ‘Profiling’ in der TRAIN. Ich wollte ja eh einmal im Monat nach München und bin jetzt dann halt in 2 Wochen gleich 3 Tage lang da. Ein Zahnarzt-Termin in der Zeit klappte auch gleich :-) Wichtig wird sein, da dann beide Notebooks mitzunehmen, damit ich das Neue dort bequem ins Netz hängen kann.

Der beste Allgäuer fand ich in der glücklichen Situation, bei schönstem Wetter den ganzen Nachmittag keine Termine zu haben und nahm sich kurzentschlossen den Nachmittag frei. Ich natürlich auch. Wir radelten zum Eschacher Weiher und - Tadaa! - diesmal klappte es mit dem Baden!

Der Weiher hat grad einen recht niedrigen Wasserstand, weil da wohl ein Leck im Damm war, aber für den besten Allgäuer reichte auch der niedrige Wasserstand locker zum Schwimmen. Ich zog es vor, einfach nur faul in der Sonne rumzuliegen (und dabei einzuschlafen) :-) Das war alles sehr sehr prima :-)

Wir radelten über den Blender zurück und nahmen diesmal den Waldweg zum Hochfahren. Da sind wir bislang nur abgefahren und ich kann feststellen: der ist gar nicht so steil, der Waldweg, wie ich dachte. Da kann man gut auch hoch fahren.

Sehr schöner Tag, fast wie Urlaub :-)

Von engel am 09.07.2020 23:00 • outdoormtb

Privat-Uni :-)

Mittwoch, Juli 08, 2020

Der Tag begann äusserst erfreulich: Die Firma gab mir die Lizenz für die amerikanische Lernplattform zurück (offensichlich war meine Begründung, warum ich die brauche, ausreichend :-)). Kurz drauf kam auch eine Lizenz für eine neue, deutsch-sprachige, Lernplattform. Das finde ich großartig! Danke, Fujitsu!

Weil mir nun so deutlich gezeigt wurde (durch Entzug), was diese Lernmöglichkeiten für ein Schatz sind (und weil ja nicht absehbar ist, wie lang ich brauchen werde, um einen neuen Job zu finden), habe ich beschlossen, diese meine Privat-Uni die nächsten 3 Monate höchst intensiv zu nutzen und die Privat-Programmiererei eher hinten an zu stellen.

Der erste Kurs bei der neuen Lernplattform war allerdings eher ein Reinfall, weil die Lektorin so nervig war. Ich glaube sehr wohl, dass ein ‘Personal Brand’ was Wichtiges ist im Leben, aber ihre (hochgradig aufdringlich rüber gebrachten)Vorschläge dafür gingen eher in Richtung ‘Wie werde ich ein Influencer’ und das braucht ja höchstens eine, die selbstständig sein will. Will ich nicht.

Am späten Vormittag radelte ich zum Cambomare, um nochmal zu schwimmen. Diesmal war es deutlich voller und ich war - das ist selten - nicht die schnellste auf der Bahn. Die letzten beiden Kombibahnen waren voller junger Menschen, die allesamt, Männer wie Frauen, schneller schwammen als ich. Das ist ein bisserl ungewohnt, aber nicht weil ich so toll schnell bin sondern weil Vormittags selten Sportler schwimmen ;-)

Beim Versuch die letzte Lektion der anderen Lernplattform fortzuführen, musste ich aufgeben. Mit der muss ich nochmal von vorn anfangen. Einen Teil des Nachmittags verbrachte ich am Ende damit, die Library für das Projekt zu untersuchen. Das Demo-Programmm dazu ist simpel programmiert, die Library selber verwendet einen guten Teil all des neuen Kram und das ist interessant.

Nachdem der beste Allgäuer von Allen gekommen war, packten wir Badezeug und radelten zum Eschacher Weiher. Leider zoog es auf dem Weg schon so zu, dass wir oben wieder mal ungebadet abdrehten und über den Blender heim fuhren. Frieren ist ja auch nicht schlau. War trotzdem nett.

Von engel am 08.07.2020 12:26 • outdoormtb

Sonntag, 21.06.2020: Wolkentour

Freitag, Juli 03, 2020

Nach zwei weiteren Regentagen sollte es eigentlich gemischtes Wetter werden. Daheim sah das auch so aus, aber auf dem Weg in die Berge wurde es dunkel und düster und wir erwarteten eigentlich schon beim Ausladen der Räder nass zu werden. Es blieb erst mal dunkel und düster, aber es blieb auch trocken :-)

Wir radelten auf der netten und bequemen Forststraße von Schattwald Richtung Stubentalalpe und bogen oben links ab. Von da ist es nicht mehr weit bis zum Abzweig des Fusswegs. Es war weiterhin sehr wolkig, blieb aber trocken. Der Weg ins Zirleseck ist hinten komplett neu hergerichtet (und vor allem: gekiest), die befürchtete Schlammschlacht blieb also aus :-)

An der Rohnenspitze suchten wir uns ein windgeschütztes Plätzchen und hatten total Glück, denn es kam eine Weile die Sonne raus :-)

Der Abstieg über den langen Geröllhang ging nach ein paar Startschwierigkeiten (Koordinationsprobleme weil steil) gut. Wir kamen trocken bei den Rädern und dann beim Auto an. Und daheim gab es sogar noch etwas Sonne auf der Terrasse.

Das war ein versöhnlicher Abschluß für den verregneten Urlaub :-)


Wolkiger Start in Schattwald


Radeln mit Ziel in Sicht


Zu Fuß unterwegs, mit Bschiesser in Wolken


Pause, man sieht ein wenig blauen Himmel


Am Grat, hinten das Gaishorn


Fast am Gipfel


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 03.07.2020 17:54 • outdoorbergmtb

Punktlandung

Mittwoch, Juli 01, 2020

Ich verbrachte den Tag weiter mit Lernen. Nach dem Lektor mit der C++ Abneigung lasse ich mir nun Design Pattern von einem Lektor erklären, der die Sprache mag und auch gut erklärt. Ich muss allerdings zugeben, dass er mich bei seinen Code-Beispielen gelegentlich abhängt. Nebenher fange ich mit Überlegungen an, wie ich mein neues Projekt Jira-mässig aufteile und wie ich das komplett test-driven aufbauen kann. Dazu will ich aber noch ein paar Lektionen hören.

Am späten Vormittag ging ich auf eine Radlrunde über den Mariaberg, hinten runter zum Herrenwieser Weiher und auf dem neuen Weg wieder hoch. Es war unglaublich schwül und ich musste viel Willenkraft aufbringen, um nicht einfach abzubrechen. Jeder Schatten, egal ob Wald oder Wolke, war eine Erleichterung.

Am Ende fuhr ich noch bei der Waschanlage in der Nähe vorbei, um mein Bike abzuspritzen. De haben aber leider keine so praktischen Bike-Einhänger wie die Allguth in München. Deswegen musste ich das Rad auf dem Boden liegend abspritzen, was natürlich nicht annähernd so gut geht wie wenn es steht. Ich überlege, ob ich die Waschanlagenleute darauf ansprechen soll, das wäre schon praktisch. Naja, insgesamt sauberer ist es schon.

Abends schnitt ich dem Nussbusch an der Garage ein paar Äste ab, damit man da wieder vernünftig vorbei gehen kann und daraus wurde dann eine Gartenarbeitsession (heiss, heiss, heiss) für uns beide. Wir wurden exakt vor dem Gewitter fertig.

Von engel am 01.07.2020 23:00 • outdoormtb

Abendradeln

Dienstag, Juni 30, 2020

Morgens beschäftigte ich mich damit, die Daten vom alten Büro-Notebook zu retten. Am Ende klappte es damit, die Sicherung mit einer Test-Version der Backup-Software zu entpacken. Ich brauchte die Daten dann auch gleich, denn ich bekam eine Mail mit meiner ‘Austrittscheckliste’, wo drin steht, was ich am Ende abzugeben habe. 2 Notebooks, klar, und einen Server.

Dieser Server stand in Augsburg und ich hatte eigentlich gedacht, der sei nach Japan gegangen oder verworfen worden. Die nächste Aufgabe wird sein, zu recherchieren, wo das Teil ist, denn in Augsburg kann er nicht mehr sein. Meh.

Sonst lernte ich weiter. Den ersten Versuch mit einem anderen Lektor, dessen Thema interessant klang, musste ich abbrechen, denn der Mann ist Italiener und hat im Englischen einen so ausgeprägten italienischen Singsang, dass ich da nicht zuhören kann. Ich bekomme das Thema nicht mit, weil ich andauernd mit dem Tonfall beschäftigt bin (so wie Hörbücher, die Sky du Mont spricht - ich höre da nur die falschen Pausen und nicht die Story).

Ich wechselte zu einem anderen Lektor mit auch einem sehr interessanten Thema und der war OK (nicht so gut wie die tolle Lektorin), allerdings frage ich mich ein wenig, warum er über C++ referiert, wenn er die Sprache doch ganz klar nicht mag. Na, egal, das war lehrreich und er beleuchtete bei denselben Punkten ganz andere Aspekte.

Gegen Mittag machte ich Sport. Eine sehr anstrengende Low-Impact-Cardio Session von Fitnessblender mit kurzem Warmup vorneweg und dem langen Stretching-Cooldown hinten dran. Das ist das mit der Modified Pigeon Pose und - Tadaaa! - ich kam da diesmal rein! Sehr vorsichtig und langsam und eigentlich brauchte ich dafür die ganze Zeit, die für’s Dehnen angesetzt war, aber es ging und es tat nicht weh :-) Der Muskelkater plagt mich allerdings noch immer.

Abends wollten wir zum Weiher radeln und dort baden. Zum Radeln kam es auch, aber zum Baden war es dann doch ein wenig. Wir radelten über den Blender zurück. Das war nett aber anstrengend, denn wir hatten den gesamten Weg zum Blender ordentlich Gegenwind.

Von engel am 30.06.2020 23:00 • outdoormtb

Donnerstag, 18.06.2020: Unlustabbruch

Donnerstag, Juni 25, 2020

Nach dem Regenabstieg vom Vortag überraschte uns der Tag ein wenig, als er in der Früh strahlend schön mit wolkenfreiem Himmel begann. So hatten wir die Vorhersage eigentlich nicht verstanden. Aber sowas nimmt man doch gern mit :-)

Wir sausten (also relativ gesehen) ins Tannheimer Tal und stellen den Kangoo an der Krinnenspitzbahn ab. Die nicht läuft, so wie überhaupt die meisten Bahnen im Tannheimer Tal. Wohl deswegen war auf dem Parkplatz so wenig los. Die Dame vom Auto nebenan schaute interessiert zu, wie wir die Räder aus dem Kangoo luden und fragte dann: “Und die Fahrräder passen in das Auto rein?” Hallo?! Wir hatten die eben genau da ausgeladen! (Ja, ich hab auch verstanden, dass das nur der Einstieg zum Gespräch sein sollte, aber ernsthaft, das geht doch besser.)

Schon auf dem Weg in die Berge hatten wir gesehen, dass sich da Wolken aufbauen (nicht unerwartet), aber beim Losradeln war die Welt noch in Ordnung. Die Sonne schien, die Luft war kühl, die Kühe schauten uns interessiert beim Strampeln zu und die Landschaft war großartig. Es hatte nicht mal E-Bikes!

Vor der Gipfelstation der Bahn nahmen wir wie üblich den langen Weg um den Berg herum. Da sah man dann schon, dass die Wolken deutlich Zuwachs bekommen hatten. So lang die Sonne schien, war es angenehm, wenn aber Schatten war, wurde es schnell kühl. Als wir um den Berg rum waren, war von Sonne kaum mehr was zu sehen und über dem Zugspitzmassiv sah es arg dunkel aus.

Wir radelten bis zur Scharte vor der Gräner Ödenalpe. Da schauten wir uns so lang unzufrieden die Wolken an, bis uns im Wind richtig kalt geworden war. Wir beschlossen, erst mal zur Nesselwängler Ödenalpe (da ist der Kaffee besser) zurück zu radeln und mal zu schauen was das Wetter so macht.

Kaffee und Kuchen in der Alpe waren wie erwartet prima. Aber mit dem Rumsitzen wurden wir auch nicht wärmer und irgendwie war die Luft raus. Wir beschlossen heimzufahren und auf Sonne auf der Terrasse zu hoffen. Und die hatte es dann auch. Vor den Bergen war es sonnig, schön und warm, während es in den Bergen düster und wolkig aussah.


Start bei schönstem Wetter


Wolken am Aggenstein


Auf dem Weg zur Scharte


In der Scharte ist es kühl und windig


Erst mal Kaffee und Kuchen :-)


Abbruch (schaut schöner aus, als es sich anfühlte)

Von engel am 25.06.2020 19:59 • outdoormtb

Samstag: 13.06.2020: Eisseebaden

Montag, Juni 15, 2020

Diesmal war das frühe Aufstehen (immer noch 5:30h) nicht umsonst :-) Nach einem (relativ) schnellen Frühstück fanden wir dann auch problemlos einen Platz am großen Parkplatz vor Hinterstein.

Beim Losradeln war es erst mal recht kühl (alle sonnigen Abschnitte - da unten erst mal wenige - waren eine Wohltat). Erst als es nach Straße endlich bergauf geht, wurde uns wärmer. Wenn man so früh unterwegs ist, ist der Prozentsatz an E-Bikern übrigens erstaunlich: Null!

Bis zum Giebelhaus ist das Radeln einfach. Danach wird es erst etwas steil und ab dem Bänkle bei der Abzweigung zur Schwarzenberghütte wird es dann richtig steil mit ein paar kurzen flacheren Stücken zur Erholung zwischen drin. Beim steil radeln verstellt sich mit der Zeit der Blick und man hat das Gefühl, das müsse alles viel einfacher gehen, denn sooo steil ist das doch gar nicht. Das relativiert sich dann erst bei der Abfahrt.
Ich schaffte alles, bis auf das letzte Steilstück im Schotter :-) Aber das hab ich eh noch nie geschafft.

Wir legten die Räder an der Käseralpe ins Gras und gingen zu Fuß weiter. Der beste Allgäuer nutzte die Gelegenheit zum Barfuß-Gehen. Es waren ein paar Leute unterwegs (für da hinten sogar ziemlich viele), aber es war nicht wirklich voll.

Der Tag hatte strahlend blau begonnen, aber gerade als wir am Engeratsgundsee ankamen, bauten sich Wolken über uns auf. Der beste Allgäuer von Allen liess sich trotzdem nicht davon abhalten, eisbaden zu gehen. Viel Eis hatte es nicht mehr, aber es reichten durchaus noch ein paar Schneefelder bis in den See.

Er war nicht der einzige Eisbader. Kurz nach uns kamen zwei Familien gemeinsam an den See und ein Vater und alle Kinder, allen voran das kleinste Mädchen, vielleicht 8, gingen baden. Mehrfach! Echt cool, im wahrsten Sinne des Wortes ;-)

Als wir wieder gingen (wegen der sich schnelll aufbauenden Wolken und der angesagten Gewitter liessen wir den Kleinen Daumen aus), kamen wir an den Familien vorbei. Alle Kinder waren inzwischen dick eingepackt und das Mädchen bibberte erbärmlich. Aber sie war guter Dinge und stolz wie Bolle :-)

Der Abstieg ging bis zur Pause wunderbar. Ich konnte das Bein gut benutzen und hatte keine Schmerzen. Ich fühlte mich schon total gut, aber nach der Pause konnte das Bein plötzlich nicht mehr laufen und hatte totale koordinationsprobleme. Ich brauchte die Hälfte des Restabstiegs, um wieder ins koordinierte Absteigen zu kommen. Sehr seltsam.

Die Abfahrt war dann wärmer als wir befürchtet hatten (und die Anzahl der E-Biker hatte sich wieder bei den üblichen 90% eingependelt) und wir legten die vorsorglich angezogenen Jacken bald wieder ab. Wir kamen früh genug unten an, um in Sonthofen noch am Outlet vorbei fahren zu können. Neue Berghalbschuhe fand ich leider nicht, aber eine hübsche Jacke :-)


Start im Hintersteiner Tal


Kuhbegegnungen


Das steilste Stück ist geschafft!


Die letzten Meter mit dem Fahrrad


Barfuß-Aufstieg


Hochvogelblick


Engeratsgundsee mit Großem Daumen


Eisseeschwimmen


Abstieg

Von engel am 15.06.2020 17:55 • outdoorbergmtb

Freitag, 12.06.2020: Badetag

Sonntag, Juni 14, 2020

An diesem wunderschön vorhergesagten Tag hatten wir eine ‘grosse’ Tour geplant, so ziemlich das Maximum dessen, was ich mir derzeit zutraue. Und weil die Sache mit dem Parken an diesem Brückentag sicherlich wieder problematisch werden würde, hatte ich auf frühes Aufstehen (naja, 5:30h, für mich ist das normal, für den Allgäuer anstrengend) plädiert. Der Tag war aber ein sehr schlechter und beim Aufstehen waren wir uns einig, dass eine Verschiebung der Tour besser wäre.

Am späten Vormittag luden wir mein Rad wieder aus dem Auto und radelten über Mariaberg, Buchenberg und den Wirlinger Wald zum Eschacher Weiher. Wo wir - auch ich! - sehr verspätet die Badesaison einläuteten. Das Wasser war echt sakrisch kalt (meinte auch der beste Allgäuer), aber ich ging 2 Mal rein :-) Nicht zum Schwimmen, natürlich, zum Baden halt.

Am Heimweg radelten wir noch über den Blender und luden dann mein Bike wieder ins Auto für die Tour am nächsten Tag :-)


Traumwetter mit Bergblick


Weg in die Wirlinger Wälder


Badesee :-)


Heimweg mit Bergblick

Von engel am 14.06.2020 12:01 • outdoormtb

Wir hatten für den wunderschön angesagten Montag eine richtig lange (für derzeitige Verhältnisse) Tour geplant und ging deswegen radeln, um das Knie nicht zu ärgern. Von daheim aus, weil das mit dem Parken zur Zeit ja einigermaßen schwierig ist.

Das Ziel war natürlich der Fernsehturmhügel und damit mal wieder ein wenig Abwechslung rein kommt, fuhren wir hinten die andere steile Straße hoch. Ich hätte es beinahe geschafft (bisher ist es nur ein einziges Mal gelungen), aber dann musste ich ein wenig ausweichen, weil da Leute waren und dann rutschte das Hinterrad weg und dann war’s rum. Schaumermal, vielleicht beim nächsten Mal.

Die Luft war relativ kühl, deswegen war es beim Radeln und im Wind frisch. Wir suchten uns ein windgeschütztes Sonnenplätzchen beim Dürren Bichl und da war es dann warm und prima.

Für den Rückweg schoben wir zum Blender rauf, radelten den Wiesenweg runter und wie üblich zurück. Da war dann noch gut Zeit für Kaffee auf der Terrasse.

Von engel am 06.06.2020 10:41 • outdoormtb

Weil die Corona-Beschränkungen gelockert worden waren, die Grenzen aber noch geschlossen waren, rechneten wir mit viel Betrieb in den Bergen und starteten relativ früh. Als wir den Kangoo am Gruebplätzle abstellten, war es da aber trotzdem schon ganz schön voll.

Es war kühl beim Losradeln, wir wurden aber schnell warm, weil es schon nach wenigen Metern hoch geht. Das Wetter war super und die Blicke das Retterschwanger Tal hinter waren es auch :-) Bis zum Abzweig zu Daumen/Rotspitze hatte es immer wieder Radler, danach waren wir allein. Radeln ging super, auch das Steilstück direkt hinterm Bach.

An der Alpe standen schon ein paar Räder und eine Familie mit Kindern war im Vorgarten, beim Losgehen waren wir aber wieder allein. Das Wetter war toll und wir genoßen die groartige Umgebung. Dann kamen wir über den letzten Hügel vor der Senke zum Gängele und plötzlich war da Stimmengewirr und Gebrüll. Der gesamte Grat vom Entschenkopf übers Gängele zum Abzweig zu den Gaisalpseen war voll mit Leuten, darunter eine extrem laute Gruppe.

Wir machten erst mal Pause in der Sonne und beschlossen dann, bis ins Gängele zu gehen und da dann wieder umzudrehen. Die laute Gruppe war inzwischen weg und damit war der Eindruck von ‘Stachus’ da oben auch wieder verschwunden. Im Gängele sah es dann gar nicht so schlimm aus mit den Leuten und wir gingen noch auf den nächsten Kopf.

Von da kann man den langen Grat zum Entschenkopf überblicken und da kamen so viele Leute, dass wir doch lieber abbrachen. Eine größere Gruppe holte uns beim Abstieg ein, weil ich so langsam bin, ohne Stöcke noch. Im Gängele nahm ich STöck, denn der Abstieg, mit Schneefeld, ins Retterschwanger Tal ist ganz schön steil. Immerhin war es weitgehend trocken, das hatten wir auch schon anders.

Nach einer weiteren Pause in der Mitte vom Abstieg (leider nur kurz Sonne), zogen wir uns zur Abfahrt warm an und sausten ins Tal runter. An der Mitteralpe war nicht viel los, deswegen kehrten wir da ein. Das war total nett :-)

Verglichen mit den Berichten zu diesem Wochenende waren wir gar nicht so besonders vielen Leuten begegnet, aber dass grad keiner weg kann, das merkt man schon sehr. Und nicht positiv.


Auf dem Weg ins Retterschwanger Tal


Rückblick, schon ziemlich weit oben


Die letzten Meter zur Alpe


Anstieg zum Gängele


Blick über den Grat zum Entschenkopf


Abstieg in der Schlange (ich bin ganz hinten)


Fivefingers im Schneefeld


Murmeltier


Gemse mit Kühlung


Die Murmel schauen, was los ist


Abfahrt


Talblick

Von engel am 03.06.2020 17:59 • outdoorbergmtb
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