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Das Urlaubswetter wollte noch immer nicht so richtig mitspielen, aber nach dem stressigen Ausflug vom Donnerstag war mein Knie nicht unerfreut, etwas Pause zu haben. Gegen Mittag klarte es sogar auf und wir nutzten die Gelegenheit, gleich mal Pfannkuchen auf der Terrasse zu machen.

Dann wurde das Wetter tatsächlich schön und ich wollte doch noch ein bisserl Radeln, weil Radeln halt immer gut tut. Der beste Allgäuer von Allen fand meinen Plan, den Waldtrail am Mariaberg fahren zu wollen, etwas ambitioniert und riet ab, weil der Weg dort so sehr ausgewaschen sei, aber da er auch sagte, der umgefallene Baum sei weg, wollte ich da hin.

Und ja, der steilige Weg war arg ausgewaschen, aber da runter fahren ging dank meines super-duper Mountainbikes ganz gut.

Für den Rückweg nahmen wir den kleinen Hohlweg am Herrenwieser Weiher. Dort hatte es seitlich allerlei Pilze, aber als wir im Wald gucken gingen, fand wir nichts, um das Abendessen noch etwas aufzuwerten. Das brauchte das aber eigentlich eh nicht. Es gab prima Mischpilze mit Bandnudeln :-)


Auf dem Weg zum Mariaberg


Zum Waldtrail


Im oberen Teil


Ausfahrt mit sehr viel grobem losen Schotter

Von engel am 20.08.2019 11:12 • outdoormtb

Gemischtes Wochenende

Sonntag, August 11, 2019

Freitag war noch wunderschön und warm (genau genommen heiß) und wir nutzten den Abend, um das letzte eingefrorene Grillfleisch der Verwertung zuzuführen. Das war wieder sehr nett und angenehm.

Der Samstag war regnerisch angekündigt, sollte aber irgendwann besser werden. Ich hatte erst einen Spaziergang auf den Blender vor, dann kam der beste Allgäuer von Allen auf die Idee, dass es ja vielleicht Pilze geben könnte (warm und feucht und so). Wir planten um und fuhren gegen Mittag - es sollte nun langsam besser werden - zum letztes Jahr entdeckten Pilzgebiet.

Erst kam eine Umleitung (die kannten wir), und dann eine weitere (neu), die uns über viele kleine Sträßchen mit einem Mordsumweg zum Ziel geführt hätte. Das war uns aber zu umständlich, deswegen brachen wir ab und gingen in einen Wald in der Nähe vom ehemaligen Daheim, wo wir auch schon Pilze gefunden hatten. Das war dann ... ausgesprochen unergiebig. Wir fanden genau gar keinen Pilz und wurden noch dazu ordentlich voll geregnet. Tja, kommt vor.

Der Sonntag war dafür dann viel schöner als vorher gesagt und wir machten eine schöne Mountainbike-Tour zum Brotzeitstüble mit Abstecher zum Eschacher Weiher. Den Waldtrail traute ich mich noch nicht runter, aber wir nahmen den Trail am Tennisplatz und fuhren fast bis auf den Blender - naja, bis zur Straße drüber halt, der Gipfel war mir dann doch zu steil und anstrengend.

Der Trail am Tennisplatz ist zwischendurch schon recht steil und anstrengend, aber während des Radelns ging alles einfach nur prima. Danach merkte ich dann aber schon, dass das stressig für das Knie gewesen war, beim Losradeln war es immer wieder unwillig.

Wir gönnten uns K&K im Brotzeitstüble und legten uns dann am Weiher in die Wiese, wo ich prompt erst mal einschlief. Wir gingen einmal ins Wasser (der beste Allgäuer von Allen schwamm, ich paddelte bloss rum) und radelten dann wieder heim.

Das war wieder ein richtig schönes Wochenende und es fühlte sich fast schon an wie Urlaub. Der ist aber erst nächste Woche, das war also eine schöne Einstimmung.


Waldregenspaziergang


Immerhin: ich traf einen Frosch


Auf dem Tennisplatztrail


Weiheridylle :-)

Von engel am 11.08.2019 23:00 • outdoormtbsonst

Traumwochenende :-)

Sonntag, August 04, 2019

Ein Berglein, eine fast ‘richtige’ MTB-Tour, Baden, Pfannkuchen auf der Terrasse und Grillen am Abend. Das Leben fühlt sich fast wieder normal an ;-) Denn ich hatte ja beschlossen, dass nun die Schonzeit rum ist.

Radeln ging super. Ich habe nichts anderes erwartet, das mache ich ja schon seit einer Weile, wenn auch eher im Flachen. So ein bisserl Steigung - bislang alles eher moderat - macht da keinen großen Unterschied. Ich war aber noch sehr vorsichtig mit Spitzenbelastungen und bin an manchen Stellen lieber abgestiegen als allzu hart reinzutreten.

Bergauf laufen ging auch super. Ich muss mir abgewöhnen, den rechten Fuß im Aufstieg nach innen zu drehen (das hat sich speziell im letzten Jahr eingeschlichen) und wieder lernen, das Bein am Ende des Schrittes durchzustrecken (nicht so weit, dass es schnackelt, aber so weit wie das andere halt), aber sonst fühlt sich Bergaufgehen total normal an und ich habe nicht das geringste Problem damit. Jedenfalls nicht auf den knapp 200 Höhenmetern, die wir gegangen sind, irgendwann würde wohl die Kraft ausgehen. Ich bin ohne Stöcke hoch gelaufen.

Runter laufen dagegen (mit Stöcken natürlich!): Ohweh!
Schon eher flaches Gefälle stellt mich vor Probleme, weil ich das einfach nicht laufen kann. Das Bein hat keine Ahnung, was es tun soll und deswegen klappt auch die Sequenz Aufsetzen - Abfedern - Weitergehen nicht. Ich verstehe nicht so Recht, wieso das Bein das derart verlernt hat.

Ein Grund ist sicherlich, dass ich seit Jahren nicht mehr richtig gelaufen bin und den Fuß am Ende fast immer mit der Fußspitze zuerst aufgesetzt habe (wegen der fehlenden Streckung), aber auch das klappt nicht. Ich habe die fehlenden Kreuzbänder mit in Verdacht, wegen denen weiß das Bein nicht genau, wann der Boden kommt und was da zu tun ist. Das ist aber Rumgerate mit gefählichem Halb- oder Nichtwissen.

Abgesehen davon fehlt auch einfach Kraft, was ich vor allem am Ende merkte, da waren dann alle Muskeln kaputt. Erstaunlicherweise habe ich aber keinen Muskelkater bekommen.

So als kleiner Test für den Urlaub Mitte August war das eingermaßen vielversprechend. Selbst wenn das mit dem Bergabgehen bis dahin nix wird (wovon eigentlich auszugehen ist), Biken ist auf jeden Fall drin und man könnte ja auch mal Seilbahnfahren in Betracht ziehen :-)


Blender :-)


Radeln (mit Blender im Hintergrund)

Von engel am 04.08.2019 23:00 • diaryoutdoorbergmtb

Illersteilwand

Freitag, Juli 05, 2019

In der Früh ging es dem Bein nach der langen Runde vom Vortag wieder gut, das erleichterte mich sehr. Die letzte Therapie-Session war leider nicht mehr beim S. sondern bei der unerbittlichen zarten Therapeutin, die mir vor 2 Tagen das Bein gestreckt hatte. Diesmal gab es aber nur noch angenehme sanfte Lymphdrainage. Man kann einem Bein halt auch nur begrenzt Stress zumuten.

Ich bedankte mich bei allen und fütterte das rosa Trinkgeldschweinchen. Eigentlich hätte ich gern weiter Therapie beim S., aber das geht ja nicht. Vielleicht wird es in München ja was mit der netten Therapeutin, die meine Ellenbogen so gequält hatte. Nächste Woche hat sie Urlaub, aber dann vielleicht.

Ich nahm einen mittel-langen Rückweg, erst am Bachtelweiher vorbei und dann über Leubas ins Industriegebiet und von da auf einem immer schmaler werdenden Weglein aufs Steilufer am Illerbogen. Am Ende verschwindet der Pfad fast vollständig in der Wiese, er ist aber nach wie vor ausgeschildert. Vom Steilufer kann man kann man kaum zur Iller runter schauen, aber ich mochte den Aussichtsplatz trotzdem sehr, das war schon fast wieder eine ‘richtige’ Tour, mit Wildnis, nahezu weglosem Rumgestakse im Wald (das mit dem Gehen im Gelände, das dauert noch) und Mini-Abenteuer :-)

Das Bein schluckte alle Schwierigkeiten anstandslos (und es gab da dann doch einige, zu Fuß auf einem kurzen schmalem ausgesetzten Rücken zum Aussichtspunkt runter zum Beispiel). Daheim legte ich trotzdem erst mal ein Coolpack drauf und setzte mich dann mit Kaffee in den Schatten im Garten und las.

Am Nachmittag nahm ich den besten Allgäuer mit zum Einkaufen, denn er sollte das Bier fürs Familienfest selber aussuchen (und tragen). Später fuhr ich ihn nach Akams, weil da das Firmen-Sommerfest statt fand. Für mich gab es eine Gemüse-Pfanne mit Halloumi. Halloumi mag ich immer lieber :-)

Was schlecht war: Keine Übungen. Ich muss mich bessern!


Bachtlweiher


Verfallenes Haus am Weg zur Steilwand


Eingang zum Aussichtspunkt


Schwer zu erkennen: Tiefblick zur Iller


Mein Ghost im Wald

Von engel am 05.07.2019 23:00 • diaryKnieOPoutdoormtb

Eiskaffee

Donnerstag, Juli 04, 2019

Zum Frühstück gab es wieder Obst. Dann duschte ich und radelte zur Therapie, im Navi die geplante Route vom Vortag und Badezeug.

Diesmal war die Therapie wieder beim S. und wir unterhielten uns gut über Touren und Urlaube in fernen Ländern, während er meinen Unterschenkel malträtierte. Anscheinend ist ein Teil meines Wadl-Muskels so verhärtet, dass er (neben vielen anderen Dingen, fürchte ich) die Streckung des Bein behindert. Ich bekam gezeigt und als Hausaufgabe, den Muskel auch selbst zu massieren.

Danach war das Knie nicht wesentlich gestresst und das Wetter wunderschön, also machte ich mich auf die geplante lange Runde :-)

Ich radelte durch (und über, das war teilweise doch recht steil) mir bislang völlig unbekannte Teile von Kempten und kam etwa beim Bachtlweiher aus der Stadt raus. Von dort aus folgte ich vielen mir neuen kleinen Straßen und Fortswegen und kam kurz vorm Kempter Wald an einem Hof zu einem Schild ‘Privatweg’.

Der Hofhund war nicht begeistert, dass ich da zwischen den Gebäuden stand und bellte und knurrte mich böse an. Ich wollte grad umdrehen, da kam ein älterer Mann aus einem der Gebäude und fragte wo ich hinwollte. Ich deutet auf den Privatweg un meinte, ich hätte eigentlich da lang wollen. ‘Genehmigt.’, meinte er, also radelte ich, zur Freude des Hofhundes, der mich damit erfolgreich verbellt hatte, den Weg entlang. Das war nett, der Weg wurde nämlich immer schmaler und am Ende radelte ich auf einer Traktorspur über Wiese :-)

Danach kam ich auf weitgehend bekannten Wegen zum Dengelstein und fuhr großzügig um den Tobias herum Richtung Durach und dann zum Öschlesee. Der Plan war gewesen, dort einen Badestopp einzulegen, aber darauf hatte ich gar keine besondere Lust. Ich fuhr also weiter zur Iller, um auf dem Illerradweg heim zu fahren. An der ‘Alten Bleiche’ gönnte ich mir noch einen Eiskaffee, aber der war leider nicht annähernd so gut wie in Bad Wiessee. Dafür ist die Alte Bleiche aber toll gelegen und echt schön.

Kurz vor daheim, nach ziemlich genau 2 1/2 Stunden Benutzung, meldeten die Ohrknubbel ‘Power low’ und sagten kurz drauf ‘Power Off’. 2 1/2 Stunden finde ich OK für die Knubbel. Für die normale Nutzung reicht das locker, sie werden ja bei jedem Wegpacken in der Box neu geladen. Die Box hat angeblich 15 Stunden Hörzeit - in 2 /12 Stunden Abschnitten halt ;-)

Daheim war das Knie dann sehr angestrengt. Ich machte mir etwas zu Essen und legte ein Coolpack drauf. In Ruhe war es dann wieder zufrieden, das Knie, beim Laufen jammerte es allerdings weiterhin. Ich machte mir Sorgen, ob ich übertrieben hätte, aber genau kann man das ja erst 1-2 Tage später sagen. Ich liess jedenfalls die Übungen ausfallen ... auch die neue Massage-Übung, der Wadlmuskel schmerzte eh schon ohne Berührung.

Am Abend gab es Schwesterle-Geburtstagsessen bei der besten Mama. Das war ein sehr netter Abend da oben, allerdings war ich danach auch froh, wieder daheim zu sein, denn das Bein war echt angestrengt.


Neuer Waldweg irgendwo hinter Kempten


Rückblick vom ‘Privatweg’ auf den Hof mit dem bellenden Hund


Tiefblick zum Öschlesee


Eiskaffee

Von engel am 04.07.2019 23:00 • diaryKnieOPoutdoormtb

Echt viel geradelt

Montag, Juli 01, 2019

Nach einem gemütlichen Frühstück aus Galia-Melone und Mango und viel Lesen, machte ich erst Wäsche (ich komme inzwischen mit Wäschekorb in den Dachboden rauf und runter, wenn auch holprig mit zwischendrin abstellen) und dann meine Übungen samt Standradlerei. Letzteres aber wirklich nur kurz zum Aufwärmen.

Dann hatte ich schon wieder/immer noch Hunger und machte mir ein sehr frühes Mittagessen aus Teilen des Gemüses, das eigentlich fürs sonntägliche Thai-Essen geplant gewesen war. Dann war ich total faul und lustlos und wäre am liebsten weiterhin auf der bequemen Couch im kühlen dunklen Wohnzimmer gelegen, aber von nix kommt nix, deswegen raffte ich mich auf und bereitete die nächste Radrunde vor. Schon recht lang und natürlich mit neuen Wegen.

Das war dann recht nett und mit mehr Höhenmetern, als ich so aus der Karte rausgelesen hatte, aber das Bein radelte fast sofort rund und problemlos und ich konnte auch moderat Kraft aufwenden, ohne dass das schmerzte. Hinter mir in den Bergen war es schwarz und sah arg gewittrig aus, aber bei mir ‘draussen’ war ein nettes Sonne-Wolken-Gemisch mit leichtem Wind und es war fast angenehm. Fast, denn heiss war es trotzdem.

Ich radelte auf kleinen Straßen und Feldwegen bis Altusried und zurück nach Krugzell und bog da auf den Illerradweg ab. Gliech am Anfang kommt ein Schild ‘Illerkiesbank’ und weil der Fluß so schön grün und kalt aussah, ging ich mit meinem Rad hinunter. Die Kiesbank ist auch eine Sandbank. Das sah toll aus. Ich zog die Schuhe aus und ging bis zum Ansatz der Radlhose ins kalte Illerwasser. Toll!

Der restliche Heimweg war schnell abgeradelt und war eigentlich angenehm kühl. Uneigentlich steht aber immer der ‘Berg’ vor dem Daheim und ich kam natürlich total verschwitzt zuhause an. Ich setzte mich mit Coolpack auf dem Knie ins dunkle kühle Wohnzimmer.

Und dann war schon wieder Zeit für den Therapie-Termin. Ganz kurz überlegte ich ob ich das Auto nehmen sollte - immerhin war ich ja schon relativ viel geradelt und ich soll ja auf allerkeinsten Fall übertreiben. Dann dachte ich an die Hitze und dass man das Auto irgendwo parken muss und nahm das Rad. Was sind schon 15 Kilometer und gut 50 Höhenmeter?

Mit dem S. sprach ich darüber, was ich gemacht hatte. Der Spaziergang am Sonntag, Radeln am Samstag und heute. Das sei anscheinend alles ganz OK, denn das Knie sei nicht ungebührlich geschwollen (stimmt, und es liess sich ja auch wirklich gut beugen beim Radeln).

Er findet Radeln besser als Laufen, denn beim Laufen braucht man kaum Muskeln (Echt?) und was mir fehlt, sind Muskeln (deswegen die Übungen machen!). Ohja, das stimmt. Und so lang ich keine Muskeln habe, geht das Laufen halt auch hart aufs Gelenk, anstatt weich von den Muckis abgefangen zu werden. Ich überdenke gerade meine Spaziergang-Strategie und ob die so schlau ist.

Als ich wieder daheim war, hatte ich dann gut 40 Kilometer und gut 200 Höhenmeter gemacht. Das ist doch schon mal nicht schlecht! Und das Knie war angestrengt aber nicht beleidigt :-)

Abends warteten wir auf die angekündigten Gewitter und die versprochene Abkühlung, aber das lies alles lang auf sich warten. Erst spät in der Nacht war es so weit.

Gelesen:
- Debatten nach rechts verschieben: Eine Anleitung in 20 Schritten


Einsamer Hof irgendwo im Hinterland


Nette Wald-Abfahrt nach Altusried


Kiesbank bei Krugzell

Von engel am 01.07.2019 23:00 • diaryKnieOPoutdoormtb

Elternbesuch

Montag, Juni 24, 2019

Ich fuhr wieder mit dem Auto zur Therapie (davor standradelte ich kurz, um das Knie aktiv zu bekommen). Einerseits weil es früh genug war, um einen Parkplatz zu bekommen und andererseits, weil ich danach noch was vor hatte und ich das Knie ja nicht allzu sehr anstrengen soll.

An diesem Morgen betrieb S. ‘Mobbing’. So nannte er die Mobilisierung des Unterschenkels gegen den Oberschenkel. Danach ging die Beugung tatsächlich besser (vor allem weil das Zwicken an der Knie-Innenseite verschwand), die Streckung eher nicht so.

Die Erklärung für dise Art Mobilisierung war, dass aktuell, vor allem wegen der verschwundenen Muskulatur, der Unterschenkel zu weit vorn steht und so eine saubere Bewegung des Unterschenkels gegen den Oberschenkel erschwert ist. Deswegen sei es so wichtig, den Muskel an der Oberschenkelrückseite zu trainieren, denn der sorgt dafür (zusammen mit dem Quadrizeps vorn ), dass die beiden Beinabschnitte korrekt zueinander stehen.

Die anschliessende Lymphdrainage war dann bei einer anderen Therapeutin. Schade. Nicht weil die schlecht gewesen wäre sondern weil der S. halt so nett und gut ist und wir uns gut unterhalten. Finde ich jedenfalls. Auch diese Therapeutin legte mir Retterspitz-Umschläge nahe, also kaufte ich dann doch welchen.

Danach besuchte ich die frisch aus Südfrankreich zurück gekehrten Eltern. Wir tranken Kaffee mit frischen Brezeln auf dem Balkon und unterhielten uns. Über das Bein natürlich und über den ganzen Rest, der halt so los war.

Schwimmen hatte ich kurz angedacht, liess das dann aber doch bleiben, denn für ein leeres Becken war es inzwischen zu spät, weil das Wetter so großartig war. Ich fuhr stattdessen heim, erledigte ein paar Haushaltsdinge (naja, mehr oder weniger, Tech Support halt) und legte mich dann auf einer Liege in den Schatten zum Lesen. Dazu gab es Kirschen :-)

Am frühen Nachmittag machte ich mich dann auf eine weitere meiner rausgesuchten flachen Radl-Runden. Gleich am Anfang meiner Runde traf ich am Staßenrand auf ein Vögelchen, das vermutlich aus dem Nest gefallen war. Armer kleiner Kerl. Die Handykamera ist allerdings halt eine Handykamera und Zoomen ist genauso katastrophal wie beim alten Handy.

Der Rest der Runde verlief zunächst weitgehend in der Sonne (wo ich den leichten Wind sehr genoss) und dann wie üblich an der Iller zurück nach Hause. Ich bekam ein paar neue Mückenstiche. Das waren insgesamt 18 Kilometer mit wenig Steigung, für die ich etwa 1 1/2 Stunden brauchte. Bis auf eine Stelle, wo es hinter einem Bach kurz steiler hinauf ging, fiel mir alles leicht und ich konnte schön rund radeln. Das müsste also OK gewesen sein.

Als der beste Allgäuer heim kam, tranken wir Eiskaffee im Schatten, dann radelte er zum Eschacher Weiher und ich fuhr wieder mit dem Auto hoch und stakste mit Krücken runter. Ich achtete sehr auf ordentliches Laufen. Das ging besser als beim letzten Mal :-)

Ich ging dann gleich ins Wasser und schwamm. Mehr oder weniger jedenfalls. Im See mag ich nicht kraulen und brustschwimmen geht nur solala. Immerhin weiß ich jetzt, dass ich mit absichtlichere Schere beim Beinschlag tatsächlich sowas wie Schwimmen hinbekomme, auch wenn ich mich da echt konzentrieren muss.

Am Abend versuchte ich mich dann an einem Retterspitz-Umschlag. In der Apotheke hatte es leider kein Tücherset mit Klettverschluß gegeben, deswegen nahm ich ein Mikrofasertuch für den Retterspitz und ein Geschirrtuch oben drüber und befestigte das Ganze mit Reepschnur. Bei dem Aufbau ist aber noch Luft nach oben, auch wenn das halbwegs gut hielt. Über Nacht, wie die Therapeutin vorgeschlagen hatte, ließ ich das aber nicht dran. Wenn ich einen besseren Aufbau habe vielleicht.


Irgendwo im einsamen Hinterland

Von engel am 24.06.2019 23:00 • diaryKnieOPoutdoormtb

Radrunde

Sonntag, Juni 23, 2019

Nach einem langen Frühstück (draussen regnete es) vermachte ich mein altes Handy dem besten Allgäuer von Allen, der damit den Vormittag verbrachte. Ich standradelte unterdessen eine Runde und machte den wichtigsten Teil meiner Übungen (Stecken, Beugen, die neuen Kraft-Übungen).

Draussen wurde es unterdessen erst trocken, dann sogar schön (wenn auch arg schwül). Wir machten gemütlich Pfannkuchen (mit Alkoholika, ehklar) und hingen danach noch eine Weile auf der Terrasse rum. Unter dem Sonnenschirm, anders wäre das nicht auszuhalten gewesen.

Dann ging ich auf meine nächst-längere Reha-Radl-Runde und der beste Allgäuer zum Laufen. Meine Radlrunde war sehr nett. Ich hatte einen Haufen neuer Wege in der OSM entdeckt und die verschiedentlich mit dem Illerradweg kombiniert. Auf dieser Runde entdeckte ich einsame Wege und Gehöfte hinter dem Industriegebiet, die ich da nie und nimmer vermutet hatte. Das war sehr schön und sehr vergnüglich :-)

Da wo ich von der geplanten Runde abwich, landete ich prompt in Gestrüpp und Gebüsch. Die gute Nachricht dabei: das Bike auf schmalen Wegen durch Gestrüpp schieben geht inzwischen echt gut. Keine Schmerzen, kaum Humpeln und vermutlich keine Nachwirkungen. Die schlechte: Mücken. Gna! :-(


Pferde am Hof unter der Autobahn


Ungewohnter Weitblick von der anderen Seite der Iller


Tja, spontanes Abweichen vom Plan geht nicht immer gut

Von engel am 23.06.2019 23:00 • diaryKnieOPoutdoormtb

Der ‘richtige’ Biketest

Sonntag, Juni 16, 2019

In dieser Nacht schlief ich gut. Das gelegentliche Aufwachen wegen Bein liegt nicht gut spielt ja keine Rolle.

Wir frühstückten gemütlich und erwarteten die angekündigten Schauer und Gewitter. Die schienen sich aber auf die Berge zu beschränken, bis zu uns kam bis zum Abend nichts und es hatte sogar gelegntlich Sonne.

Nach dem Frühstück radelte ich 10 Minuten auf dem Standrad und machte dann im Trainingszimmer des besten Allgäuers meine Übungen. Da ist alles vorhanden, was ich brauche. Das was ich im Bewegungscenter auf einer Liege gemacht hatte, erledigte ich hier halt auf einer Matte auf dem Boden.

Später nahm ich mein schönes Ghost und machte den echten Biketest, nämlich eine Runde in der Gegend rumradeln. Der Anfang war wie vorher schon sportlich, aber nach ein paar Umdrehungen hatte das Bein sich an die Beugung gewöhnt. ‘Anfang’ ist aber auch Wiederantreten nach einer geraden oder abfallenden Strecke, so eine Radrunde hat deswegen viele Anfänge.

Auf den bissigen Plattform-Pedalen des Ghost rutschte mein Fuß auch nicht nach vorn wie auf den eher glatten Pedalen der Standräder im Bewegungscenter oder bei uns oben, deswegen blieb die Beugung länger anspruchsvoll. Geradeaus radeln war gar kein Problem, mäßig steil ging auch ganz gut, da merkte ich aber schon, dass richtig steil noch nicht drin sein würde. Der Anstieg zum Haldebuckel von Süden war gerade so noch drin. Wäre er steiler, hätte ich absteigen müssen.

Absteigen übte ich auch und das war in jeder Situation problemlos möglich. Anfahren dagegen schaffte ich nur im Flachen oder bei ganz minimaler Steigung. Insgesamt war ich - kein Wunder - recht langsam. Um mit dem Rad in die Innenstadt zur Therapie zu kommen, reichte das aber locker aus. Parkplatzprobleme würde ich also keine haben :-)

Der Rest vom Tag war gemütlich. Würstel und später Kaffee auf der Terrasse, zwischendrin Computer und Hausarbeit (im Wesentlichen Wäsche, wobei ich mir alles tragen liess). Abends gab es Lachs. Das war das letzte Daheim-Gericht, auf das ich mich total gefreut hatte. Das Essen in Bad Wiessee war wirklich gut, aber Spargel und Lachs hatte es nicht gegeben.


Zum Haldebuckel

Von engel am 16.06.2019 08:27 • diaryKnieOPoutdoormtb

Am letzten schönen Tag der Urlaubswoche gingen wir nochmal radeln. Mountainbiken, mit Waldabfahrt, Tennisplatzauffahrt und Dürrenbichlauffahrt und sogar bis ganz hinauf zum Blender. Da, wo man hoch auf jeden Fall schieben muss, Cracks und Mutige aber immerhin abfahren können. Ich schob.

Das Allgäu stand in Löwenzahnblüte, das sah großartig aus mit den weißen Bergen im Hintergrund.

Zwar begann der Tag strahlend, aber dann kam wieder diese hohe Wolkenschicht, die die ganzen letzten Tage schon die Sonne gedimmt hatte.

Wir kamen bis fast zum Eschacher Weiher und bogen dann doch nach Hause ab. Für in der Sonne liegen war es zu kühl und Kuchen im Brotzeitstüble wurde von der Aussicht von Kuchen auf der Terrasse geschlagen.

Wir nahmen Kuchen mit und verbrachten den Restnachmittag auf der Terrasse.


Am Opiolkaberg


Kirschblüte beim Rastbänkle


Am Ende der Tennisplatzauffahrt


Windbruch am Dürrenbichl


Kurz vorm Blender


Schwalbenschwanz am Blender


Die nicht so Mutigen schieben


Abruch und Heimfahrt

Von engel am 15.05.2019 15:14 • outdoormtb
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