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Sonntag, 09.08.2020: Problemtag

Freitag, August 28, 2020

Der Tag begann strahlend schön und für den besten Allgäuer von Allem erst mal mit einem verdorbenen Magen. Als er sich halbwegs wieder OK fühlte, fuhren wir trotzdem ins Tannheimer Tal und radelten an der Krinnenbahn los.

Es war schwül und weil wir so spät dran waren auch ziemlich heiss. Das machte die Radlerei an sich schon anstrengend und wenn man dann nicht fit ist, wird das alles noch viel anstrengender. Wir beschlossen auf halbem Weg, nur bis zur Edenalpe zu radeln, dort einzukehren und wieder abzufahren. K&K waren wieder sehr gut :-)

Beim Hochradeln erstaunten und erfreuten wir übrigens noch einen der Bauern (?), die da oben zugange sind. Als der beste Allgäuer an einem Gatter stand und auf mich wartete, kam von oben ein Auto. Wo er dann schon mal da stand, öffnete er dem Auto das Gatter. Der Fahrer war so baff (Das ist mir in 20 Jahren noch nicht passiert!), dass ihm ein Touri das Gatter geöffnet hatte, dass er anhielt und einen Schnaps ausgab.


Raufradeln ...


.... und Abfahren

Von engel am 28.08.2020 15:55 • outdoormtb

Abendradeln

Mittwoch, August 26, 2020

Noch ein Tag mit gemischt Lernen und Programmieren. Die Tech-Lektion war ausserordentlich interessant und ich beschloß, am Tag drauf die vorgestellten Szenarien selbst mal durchzuspielen. Endlich ein Grund, doch auch noch Docker zu installieren ;-) Muss sich ja auch lohnen, so einen leistungsfähigen Rechner zu haben.

Daneben beschäftigte ich mich weiter mir Ellipsentrainern und landete am Ende bei 2 Modellen, zwischen denen ich mich nicht entscheiden konnte. Was erst mal egal ist, die sind nämlich erst ab Mitte Oktober lieferbar. Führe ich nach Neu-Ulm, könnte ich die möglicherweise auch testen. Ich überlege noch. In München wäre auch ein Store, aber nächste Woche ist noch nicht Mitte Oktober und vielleicht haben die die Modelle ja auch noch nicht. Schaumermal, vielleicht finde ich nächste Woche zwischen den Doc-Terminen Zeit dafür.

Inzwischen bauen die anderen neuen Nachbarn auch Garten und Terrasse um und es lärmte da draussen immer wieder mal - ich sag mal ‘deutlich’. Als ich mit dem Rad zur Physio wollte, kam ich kaum aus dem Gartentor und zur Garage und damit ich mit dem Bike überhaupt auf die Straße konnte ohne es über dem Kopf tragen zu müssen, mussten die Herren Gartenbauer erst mal einen Weg frei räumen. Meine Herren, so Handwerker können aber schon schmerzfrei sein!

Die Physio war so mittel, was aber, nicht dass die arme Ersatz-Therapeutin in Verruf gerät, schon auch daran liegt, dass es meinem Knie inzwischen wieder ziemlich prima geht. Ich bekam noch ein paar Übungen gezeigt und durfte am Ende wieder mit dem Elektro-Dingsbums trainieren. Das war wieder sehr angenehm.

Der beste Allgäuer hatte seinen freien Tag verschieben müssen, hatte es aber geschafft, wenigstens einigermaßen früh aufhören zu können. Nachdem er sich durch den Verhau vor Garten und Garage gekämpft hatte, hörten wir ein wenig dem Lärm draussen zu und gingen dann Radeln.

Es war den ganzen Tag brutal stürmisch gewesen und das war abends noch immer so. Beim Hügel-Raufradeln dachten wir noch, der Wind habe nachgelassen, als wir aber oben auf dem Rücken entlang radelten, mussten wir die Helme fester zurren und die Lenker gut festhalten, um nicht von der Straße geblasen zu werden.

Noch dazu schien es hinterm Fernsehtum zu regnen. Wir kürzten die geplante Runde ab, bikten die Waldabfahrt runter und radelten am Weiher wieder hoch. Danach hatte sich der Regen zwar anscheinend verzogen, aber eine Runde mit 400 Höhenmetern ist für abends ja auch OK. War jedenfalls nett, mal wieder ‘raus’ zu kommen (jaja, könnte ich nahezu jederzeit, aber der Schweinehund!).

Von engel am 26.08.2020 23:00 • outdoormtb

Samstag, 08.08.2020: Badetag

Sonntag, August 23, 2020

Nachdem mein Knie am Freitag plötzlich und unerwartet die Funktion eingestellt hatte (beinahe jedenfalls), versuchten wir am Samstag, dem ersten Urlaubstag einer als wettertechnisch großartig angekündigten Woche, erst mal vorsichtig, wie es mit Radeln zurecht kommt und planten einen Badetag am Weiher.

Radeln ging erstaunlich gut, auch die steilen Abschnitte zum Mariaberg hoch und vom Tennisplatz nach Blenden rauf. Das war höchst erfreulich, dann würde der Urlaub wenigstens nicht ganz ausfallen :-)

Beim Radeln war es brutal heiss und am Weiher war es relativ voll. Wir fanden dennoch problemlos Platz mit Abstand und gingen oft ins Wasser, wobei ich fast schlimmer humpelte als direkt nach der OP. Die spitzen Steine am Weiherufer waren da auch nicht direkt hilfreich ;-) Schwimmen war ganz OK, aber beim ‘Baden’ schwimme ich ja nie wirklich.

Wir nahmen den direkten Rückweg und beschlossen den Sommertag mit wunderbar sommerlichem Grillen. Schöner Urlaubs-Auftakt :-)

Von engel am 23.08.2020 10:17 • outdoormtb

Freitag, 31.07.2020: Erholungstag

Dienstag, August 18, 2020

Nach so tollen Touren in der letzten Zeit war ein Erholungstag dringend nötig. Natürlich aktive Erholung, also Radeln und Baden, mit Abstecher zum Brotzeitstüble für K&K :-)

Der Weiher nähert sich seinem normalen Füllstand, man kann schon fast wieder gut rein. 2 Mal Baden für mich, 3 Mal Schwimmen für den besten Allgäuer. Schöner Sommertag :-)

Von engel am 18.08.2020 20:15 • outdoormtb

Nachdem wir am Mittwoch wegen der zweifelhaften Vorhersage ein paar Pilze geholt hatten (es hatte weniger als wir erhofft hatten, aber für 1 1/2 Essen reichte es doch :-)), wollten wir bei einem strahlend schön vorhergesagten Tag wieder ‘richtig’ in die Berge, also ‘rein’, wo es sonst dauernd gewittert ;-)

Wir stellten das Auto am Holzplatz von Obergarten ab und luden die Bikes aus. Da war es recht kühl und wir mussten noch dazu erst mal bergab fahren, um zum Start der Forststraße zur Gartneralm zu kommen (nächstes Mal weiter von parken, geht auch). Dann wurde es uns aber bald warm, bergauf, bei Sonne. Sehr warm, denn es war unglaublich schwül, der Schweiß rann in Strömen. Dafür war die Aussicht schön ;-)

An der Gartneralm stellten wir die Räder an den Zaun, bestellten erst mal was zu trinken und fragten, ob wir die Räder dort lassen könnten. Kein Problem, meinte der junge Mann, wo wir denn hin wollten. Wir zeigten auf den Berg und den langen Grat der Wand vor uns. Oha, des is aber weit!

Der Weg ins Sommerbergjöchl war weit und vor allem schweisstreibend. Da unten kam kein Lüftchen hin, das wurde erst im Jöchl besser, da wurde es dann aber schnell kühl, denn die Luft selbst war gar nicht so besonders warm.

Der Anstieg über den Nordgrat war dann sehr erfreulich :-) Ich war zwar sehr langsam (Kondition einerseits, Koordination andererseits), aber es war total nett, da kraxelnd hoch zu steigen. Am Gipfel waren wir total allein und genossen eine lange gemütliche Pause.

Der Weg vom Gartnerwandgipfel zum Grubigstein ist immer wieder großartig, weil der Ausblick auf die Mieminger und das Zugspitzmassiv so genial ist. Es war abwechselnd angenehm kühl, weil wir im Gratwind liefen, oder brutal heiss und schwül, weil wir eben keinen Wind abbekamen.

Am Grubigstein trafen wir auf die vielen Bahntouris, die sich den gar nicht so einfach Gipfel hochqälten. Manche würden sich beim Abstieg wohl fragen, wie sie da wieder runter kommen sollten. Wir gingen direkt weiter zur Wolfratshausener Hütte. Als wir das letzte Mal dort waren, gab es super Kuchen, aber an diesem Tag war alles aus. Wir tranken halt 2 kühle Weizen und das war auch super.

Zurück an der Gartner Alm gab es dann den verdienten Kuchen und der war wirklich ausgezeichnet. Allein schon deswegen lohnt es sich, da wieder hinzugehen! Die Alm hat einen jungen Hund, der uns schon am Vormittag adoptiert hatte. Er sass immer erwartungsvoll vor unserem Tisch und wartete darauf, dass das Stöckchen geworfen wurde. Die vielen Ermahnungen der Almleute ignorierte er beflissen ;-)

Die Abfahrt war sehr holprig, weil die Forststraße zwar eine angenehme Steigung hat, aber fast nur aus groben Steinen besteht. Bei soviel Gehoppel bekomme ich Kopfweh, Federgabel hin oder her. Anscheinend mag mein Hirn nicht gern geschüttelt werden. Immerhin geht das dann schnell wieder weg.

Was für ein wunderbarer Tag! (und fast 1500 Höhenmeter alles in Allem)


Start mit Blick auf Kohlbergspitze, Piesenegg und Hochschrutte


Kurz vor der Gartner Alm kommt das Ziel in Sicht


Anstieg zum Sommerbergjöchl


Sommerbergjöchl mit historischem Wegweiser


Anstieg zur Gartnerwand


Tiefblick zum Sommerbergjöchl


Nettes Gekraxel


Gartnerwandgipfel :-)


Auf dem Gartnerwandgrat mit Zugspitzblick


Am Grubigstein


Abstieg durch beeindruckende nigelnagelneue Lawinenverbauungen (schön ist anders)


Im Abstieg mit Blick auf Gartnerwand, Sommerbergjöchl und Bleisspitze


Abfahrt


Nochmal Zugspitzblick

Von engel am 18.08.2020 19:54 • outdoorbergmtb

Dienstag, 28.07.2020: Zwei Mal Gewitter

Montag, August 17, 2020

Wir starteten wieder recht früh, auch wenn die Anfahrt diesmal deutlich kürzer war. Am Jägersteig-Parkplatz war nicht viel los, aber es war ja auch unter der Woche. Beim Losradeln war es noch angenehm kühl :-) Das änderte sich als die Ostrachtalstraße langsam steiler wurde. Es wurde zwar nicht deutlich wärmer aber es war ungemein schwül, so dass uns der Schweiß in Bächen an den Ohren vorbei lief und am Kinn abtropfte. Puh!

Wir kamen kurz nach 2 Bussen am Giebelhaus vorbei, konnten die vielen Leute aber noch im Flachstück überholen. Das war prima, denn bergauf an Leuten vorbeikeuchen ist halt auch nur so mittel ;-) So richtig steil wird die Straße erst kurz vor der Pointhütte, da ist die Steigung aber wirklich ordentlich. Ich kann das grad noch so radeln. Die Steilstücke auf der Schotterstraße hinten probierte ich gar nicht erst ;-)

Wir kamen total nassgeschwitzt am Bach an, wo wir die Räder abstellten und Kopfbedeckung und Schweißtuch nass machten. Das half leider nur sehr kurz, denn der Weg führt bald durch Gebüsch und da stand die feuchte heisse Luft wie in einer Sauna! Über dem Wasserfall machten wir nochmal Pause und weichten nochmal Hüte und Schweisstücher ein.

Im weiteren Aufstieg zwickte kurz danach das Knie einmal heftig. Danach fühlte es sich komisch an und ich nahm Stöcke. Der Aufstieg in den Himmelecksattel sieht übel steil aus, aber der Weg ist gut ausgebaut. Das Knie war meistens OK, mochte aber manche Schritte nicht.

Im Sattel war heftiger Wind. Das war erst total angenehm, wurde nach einer Weile aber doch kühl. Wir legten uns ins Gras und das war zusammen mit der Sonne genau richtig und angenehm :-)

Nach einer ausgiebigen Pause schickte ich den besten Allgäuer allein rauf zum Schneck. Bei dem Wind wollten wir eh nicht über den schmalen Felsgrat gehen (der ist ja nicht sehr schwierig, aber brutal ausgesetzt und runter geblasen werden wäre fatal mit 200 Höhenmetern Abbruch auf der einen Seite und 600 oder so auf der anderen) und ich wollte den Urlaub nicht gleich mit Überlastung schmeissen.

Er brauchte nicht allzu bis zum Vorgipfel. Allein ist der Mann natürlich viel schneller als mit mit Bremsklotz. Ich konnte ihm fast den ganzen Aufstieg über zusehen. Der beste Allgäuer berichtete, dass der Wind oben bei Weitem nicht so stark war wie im Sattel und man gut hätte rüber gehen können. Allein wollte er dann auch auch nicht, damit ich mir keine Sorgen mache :-)

Nun brauchte auch der Allgäuer Pause, dafür stiegen wir in die Ebene unter dem Sattel ab. Erst wurden die Wolken immer dicker und dunkler und wir vermuteten schon die ‘versprochenen’ Gewitter, aber dann kam wieder Sonne raus und wir hatten eine total nette Pause da unten. Als sich eine weitere Wolke vor die Sonne schob, gingen wir weiter.

Wir waren erst ein paar Minuten unterwegs, als es hinter uns das erste Mal grollte. Vor uns Richtung Hochvogel sahen wir noch blauen Himmel und Sonne, aber hinter uns hatten sich dicke dunkel Wolken aufgebaut. Kurz nach dem Gegrummel von hinten trafen uns dicke Regentropfen. Wir packten umgehend die Rucksäcke ein und dann auch uns und das wer gerade rechtzeitig. Das Gewitter war da und es schüttete wie aus Kübeln. VOr uns war immer noch blauer Himmel und Sonne. Vom ersten Grollen bis zum Gewitter hatte es vielleicht 5 Minuten gedauert.

Na, egal. Es war ja warm und wir waren eh schon im Abstieg und dementsprechend wenig exponiert. ‘Lustig’ ist, wenn der sich am Rucksack sammelnde Regen unten auf die kurze Hose tropft und schön langsam zwischen die Pockane läuft. Irgendwann ists aber wurscht, weil man untenrum eh komplett nass ist ;-)

Der Regen hielt vielleicht 200 Höhenmeter an. Danach kamm relativ bald wieder die Sonne raus und verwandelte die ganze Gegend in eine Dampfsauna. Da waren wir gerade im krautigen buschigen Teil des Abstiegs und kein Lüftchen erreichte uns. Wir schwitzten mehr als beim Aufstieg, glaube ich. Danach waren wir endlich bei den Rädern und konnten uns in der Abfahrt abkühlen :-)

Obwohl sich inzwischen wieder Wolken aufgebaut hatten, kehrten wir im Giebelhaus ein. Da war gerade so schön wenig los. K&K dort sind sehr gut, ich muss das mal aufschreiben, weil ich mir das irgendwann falsch gemerkt habe.

Die Wolken wurden immer dicker und dunkler. Kaum waren wir losgefahren, grummelte es hinter uns. Am Kapellchen tropfte es dann schon wieder. Wir versuchten erst, dem Gewitter davon zu fahren, aber das war einfach schneller. Deswegen gab es eine Pause am Bushäusl, wo wir dem Regen immerhin trocken zuschauen konnten.

Bei der weiteren Abfahrt konnten wir dann feststellen, dass das Gewitter tatsächlich im Ostrachtal geblieben war. In Hinterstein und am Kangoo war alles trocken ... dabei hätte dem Auto eine Wäsche gar nicht schlecht getan ;-)

Toller Tag!


Giebel und Schneck (hinten)


Die letzten Meter ...


... und eine schiebt ;-)


Wachsames Murmelkind


Anstieg zum Himmelecksattel


Die wunderbaren Faltungen vom Wiedemer zum Kreuzkopf


Himmelecksattel mit Höfats


Der Übergang zum Schneck Hauptgipfel


Tiefblick zum Sattel


Gewitter ...


... mit Regenbogen


Abstieg


K&K im Giebelhaus


Nichmal Gewitter


Im Tal ist es trocken

Von engel am 17.08.2020 10:46 • outdoorbergmtb

Der Sonntag war verregnet (war auch so angesagt), bescherte uns gegen Mittag aber eine trockene Pause, die wir für Pfannkuchen und dann sogar für etwas Beinahe-Sonnen nutzen konnten :-) Dann schüttete es wieder und wir hatten Schwierigkeiten an den wunderschön vorhergesagten Monatg zu glauben.

Aber der Montag begann aber exakt wie vorhergesagt und wir starteten nach einem frühen Frühstück ins Lechtal. Hach, das war toll! Lechtal! Der Parkplatz in Holzgau war etwa schon etwa halbvoll und 2 Grüppchen liefen gerade los. Wir luden die Räder aus und zogen dann erst mal Hemden rüber. Da hinten vor der tiefen dunklen Klamm war es noch ganz schön kühl! Der beste Allgäuer versuchte sich wieder an der Betonpiste neben dem Wasserfall, aber die ist einfach unradelbar. Ich schob gleich ;-)

Nach dem Wasserfall geht es anfangs gemütlich, später etwas steiler ins Höhenbachtal hinter. Bei dem langen Tal freut man sich beim Hochradeln schon auf die Abfahrt ;-) An der Umfahrung der Rossgumpenalpe kam uns ein Jeep entgegen, dessen Fahrer erst mal aussteigen musste, um renitentes Jungvieh aus dem Weg zu schieben. Der beste Allgäuer kam dann auch noch durch die entstandene Lücke, aber als ich so weit war, standen die Kuh-Kiddies schon wieder quer über die Straße und machten keine Anstalten wegzugehen. Bis ich es geschafft hatte, die Tiere nochmal aus dem Weg zu schieben, hatten die mich und mein Rad schon gründlich abgeschleckt. Mit langen rauen schlabberigen Zungen! Bäh!

Nach der Alpe wird die Forststraße sehr steil und anstrengend. Ich stieg 2 Mal ab, weil ich das Knie nicht gleich am Urlaubsanfang überfordern wollte. Oben legten wir die Bikes hinter einer Latsche ins Gras und machten erst mal Pause. Der beste Allgäuer beschloß, barfuß zu gehen.

Inzwischen war es schon ganz schön warm geworden, zwischen den Latschen am Anfang des Weges sogar richtig heiss. Bevor es richtig steil zum Muttler hinauf ging, machten wir eine gemütliche Pause in der Ebene am Bach. Das war so gemütlich, dass wir uns richtig aufraffen mussten, weiter zu gehen. Entsprechend anstrengend war der ‘Neustart’ ;-)

Am Gipfel waren wir beinahe allein und das war super da oben. Sonne, großartige Umgebung, Lechtal!

Im Abstieg machten wir nochmal eine Pause in der Ebene, wo uns dann ein junges Murmeltier mit bösem Gepfeiffe vertreiben wollte. Wenn wir uns bewegten, sauste es in sein Loch, dann kam es wieder raus und pfiff weiter. Total unentspannt ;-)

Der Weg zu den Rädern zog sich sehr, weil das Tal da hinten recht flach ist. Wir waren beide froh, als wir endlich bei den Rädern waren. Eigentlich hatten wir bei der Rossgumpenalpe einkehren wollen, aber als direkt vor uns jemand die letzten beiden Stücke Kuchen kaufte, drehten wir um und fuhren zum Cafe Uta runter.

Das war eine Super-Idee, denn dort war es leer (oben nicht), gab ausgezeichneten Kaffee und Kuchen und das eiskalte alkfreie Weizen zischte praktisch beim Reinlaufen :-) Großartig!


Am Wasserfall. Die einen radeln ...


... die anderen schieben ;-)


Jungvieh auf dem Weg


Talrückblick


Pause, voll professionall mit zugeschnittener Picknickdecke


Anstieg zum Steilstück


Die letzten Meter sind vor der Öfnerspitze


Oben :-)))


Das pfeifende junge Murmel


Der lange Abstieg


Abfahrt, steil


Pause im Cafe Uta, der rote Schirm überforderte die Kamera


Raufradeln geht am Wasserfall nicht, aber Abfahren geht

Von engel am 06.08.2020 11:44 • outdoorbergmtb

Zu kalt!

Mittwoch, August 05, 2020

Der beste Allgäuer von Allen hatte seinen freien Tag und schlief erst mal aus. Draussen war es - entgegen aller Erwartungen nach den Regenfluten der beiden letzten Tage - sonnig und so beschloß er nach dem Frühstück, Radeln zu gehen. Wir machten aus, uns am frühen Nachmittag am Weiher zum Baden zu treffen, dann zog er los.

Ich machte erst mal mit den Psychologie-Lektionen weiter und verlegte mich am späten Vormittag wieder auf Technik-Themen. Diesmal eine Lektion, die ausgesprochen interessant war und direkt zum Mitmachen und selbst Nachverfolgen einlud. Damit anzufangen war mir aber zu knapp und so räumte ich noch ein wenig SAN-Zeug auf und beschloß dann meinen Arbeitstag und radelte los, um den besten Allgäuer zu treffen.

Draussen war es deutlich kühler als ich gedacht hatte und es wehte ein entschieden kalter Wind. Selbst beim ‘Opiolka’-Berg, der voll in der Sonne liegt, wurde mir nur moderat warm. Ich liess die Waldabfahrt am Mariaberg aus und radelte dann am Tennisplatz rauf (an der Wiese oben sind grad wieder die jugendlichen Galloways, nicht so niedlich wie die Kälber, aber trotzdem cool) und nahm auch den Blender mit. Raufradeln klappte allerdings nicht ganz, weil ich wegen eines Autos absteigen musste und auf der super-steilen Straße einfach nicht anfahren kann.

Oben gönnte ich mir eine gemütliche Pause (halbwegs windgeschützt) und radelte dann zum Weiher weiter. Also, warm war es nicht!

Den besten Allgäuer fand ich schon am Weiher vor. Er berichtete davon, dass es die ganze Zeit echt kühl gewesen sei und dass er bislang noch nicht den Wunsch verspürt habe, ins Wasser zu gehen. Ich legte mich auch in die Sonne und stellte fest: das mit dem Baden wird nix. So lange die Sonne schien und man recht flach am Boden blieb, war es gut auszuhalten. Kam eine Wolke und setzte man sich kurz auf, wurde es umgehend kalt. Wir blieben nicht allzu lang.

Auf dem Heimweg schauten wir im Wald nochmal nach Pilzen, fanden aber nur Gallenröhrlinge. So richtig hat die Saison noch nicht begonnen. Daheim auf der windgeschützten Terrasse konnten wir uns dann noch aufwärmen (innen mit Kaffee, aussen mit Sonne), das war nett :-)

Von engel am 05.08.2020 23:00 • outdoormtb

Samstag, 25.07.2020: Erste Pilze!

Dienstag, August 04, 2020

Das ursprünglich super-duper angesagte Wetter für den Samstag hatte sich langsam zu Sonne-und-Wolken gewandelt und war dann für in den Bergen noch schlechter geworden. Wir entschieden uns für eine Draussen-Bike&Hike-Tour mit der Option, vielleicht, eventuell, mit viel Glück, ein paar Pilze abzugreifen. So langsam ist ja Saison.

Nach einem sehr gemütlichen Frühstück fuhren wir an den großen Waldparkplatz und radelten los. Es hatte viele Wolken (da war es eher kühl) und zwischendrin ein wenig Sonne (da war es fast schon heiss), das war zum Radeln meistens angenehm.

Im Steilstück kam uns ein Harvester entgegen, der so breit war, dass wir fast die steile Böschung hinauf ausweichen mussten. Der schöne Ausblick in die Tannheimer war dann auch mit riesigen Holzstapeln versperrt.

Oben stellten wir die Räder an der Forststraße ab und bogen direkt in den Wald ab. Nachdem wir gleich am Anfang über ein paar Pfifferlinge und Perlpilze gefallen waren, war bald Schluß mit Pilzen. Der Wald war zwar feucht aber nahezu leer :-(

Natürlich war es voller Leute da oben (als wir auf den Weg zurück kamen). Samstag und ein einfacher Touri-Hügel mit kurzem leichten Anstieg udn schöner Aussicht, da kann es gar nicht leer sein. Wir liessen den Gipfel aus und stiegen in der Mitte zum Weiher ab, wo wir ein wunderbares großes Sonnenfenster erwischten und im Gras rumliegen konnten. Weitgehend einsam, die paar Extra-Höhenmeter mag wohl kaum jemand.

Im Abstieg gingen wir eine andere Route durch den Wald und sammelten noch einen kleinen Steinpilz und nochmal ein paar Pfifferlinge ein. Na, ein kleines Abendessen gab das schon mal :-)

An der Schnitzlertalalpe unterbrachen wir die Abfahrt. Das war ausgesprochen lohnend, denn der Kuchen war ausgezeichnet (Zwetschgendatschi mit Kokos im Teig, das passt super!). Das war ein sehr netter Tag, der mit einem prima Abendessen belohnt wurde :-)


Das Ziel im Blick


Holzhaufen statt Aussicht


Immerhin: etwas Sonne


‘Verbogene’ Kühe


K&K an der Alpe

Von engel am 04.08.2020 19:05 • outdoorbergmtb

Der beste Allgäuer von Allen hatte am Freitag das jährliche Sommerfest der Abteilung. Diesmal auf einer Hütte, da hatte ich keine Lust, ihn hinzufahren und abzuholen, er hätte also alkoholfrei bleiben müssen. Was jetzt auch nicht sooo tragisch ist, aber für alle ausser mich halt doch ein bisserl doof.

Ich hatte mir die Hütte angeschaut und umgehend eine Runde gefunden, die ich da radeln wollte. Da sind ein paar Wege, die ich immer schon mal erkunden wollte und ein paar andere, die nett sind und die ich kenne. Fahren wir also gemeinsam hin, dann gehe ich biken und er feiern und am Ende fahren wir gemeinsam heim.

Am Nachmittag schüttete es erst mal wie doof und es sah nicht so aus, als würde ich mitkommen. Aber dann wurde es trocken und ich vertraute ganz einfach dem Wetterbericht, dass das von Dauer sein würde.

Vom Hüttenparkplatz radelte ich erst mal an die Wertach runter, dann Richtung Reuterwanne hoch. Es war kühl und feucht. Wohl deswegen kamen ein Frosch und ein Alpensalamander raus und sassen auf der Straße herum. Sowas geht nie gut, auch auf einer Mautstraße kommen Autos. Den Frosch komplimentierte ich mit Nähertreten ins Gras, der Salamander rollte sich natürlich nur zusammen, den hob ich hoch und setzte ihn an die Seite. Er mochte das gar nicht (besser als überfahren werden!).

Nach der Alpe fuhr ich Richtung Jungholz auf einem Höhenweg auf dem es viele nette Kunstwerke und eine Kneippanlage hat (und ganz schön viel hoch und runter geht), dann radelte ich zur Stubentalalpe hinauf und Richtung Hasenalpe weiter. Irgendwo in der Mitte muss man einen kleinen Tobel queren und da stieg ich ab und schob. Das war mir zu abenteuerlich, so am Abhang und so steil.

Nun war es nicht mehr weit bis zur Buronhütte und ich hätte gern irgendwo meine Brotzeit rausgeholt und gemütlich verspeist (zumal inzwischen auch etwas Sonne rausgekommen war), aber ich fand bis zur Hütte ganz einfach keinen gemütlichen Fleck. Ich setzte mich also vor die Hütte in die Sonne und machte da Brotzeit. Das war sehr nett da :-)

Danach ging ich rein und gönnte mir noch einen Kaiserschmarrn (nicht schlecht, aber eher warmer Kuchen als richtiger Kaiserschmarrn). Später fuhren wir gemeinsam zu Auto ab, früh genug, um keine Lampen zu brauchen. Das war schön!


Alpensalamander auf der Mautstraße


Blick Richtung Oberjoch


Kein Bike-Gelände für meinereine


Abendsonne :-)


Kaiserschmarrn

Von engel am 26.07.2020 16:08 • outdoormtb
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