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Mittwoch, 19.06.2024: Hausberg

Freitag, Juli 12, 2024

In einer komplett verregneten Woche sollte der Mittwoch schön werden. Da traf es sich gut, dass ich unbedingt noch vor Monatsende Stunden abbauen musste. Netterweise hat auch mein neuer Chef Verständnis für solch wichtige Anliegen und ich konnte den Mittwoch sehr kurzfristig freinehmen.

Wir parkten in Rauth und luden die Räder aus. Der beste Allgäuer sauste dann schon mal vor, während ich der Bergwacht spendete und das Auto abschloss. Vor dem ersten Gatter trafen wir uns dann wieder.

Am Auto war die Luft noch kühl gewesen, im Windschatten am Berghang wurde es aber schnell warm. Und weil es recht schwül war, wurde uns auch bald heiß. Wir radelten die lange Querung bis zur Bank an der Kehre und machten dort wie üblich Pause. Der Weiterweg zur Rauther Alm ist dann etwas weniger steil.

Danach kommt der wunderbare Meraner Steig, die Querung auf der Nordseite mit dem tollen Ausblick auf die Tannheimer Berge. Obwohl es viel loses Geröll hatte, schaffte ich zur Abwechslung das steile Stück am Wasserfall mal wieder. Das Stück unter dem Lift klappte aber natürlich nicht ;-) Der beste Allgäuer radelte alles gemächlich (seine Worte) hoch und hatte überhaupt kein Problem.

Wir parkten die Räder am Sattel vor der Gräner Ödenalpe und starteten zum Litnisschrofen. Der beste Allgäuer ging barfuß. Inzwischen ist da am Wochenende ja immer recht viel los, aber unter Woche begegnet man nur wenigen Leute. Kurz vorm Gipfelaufbau trafen wir auf zwei ältere Herrschaften (so langsam sind wir das ja auch, aber die waren noch älter), der Sprache nach ziemlich sicher Locals, die höchst erstaunt und bewundernd die nackten Füße des besten Allgäuers kommentierten. Wir hörten sie noch eine ganze Weile, nachdem wir weiter gegangen waren.

Den Gipfel bestiegen wir allein und blieben auch allein dort oben, deswegen machten wir zur Abwechslung auch mal oben Pause. Natürlich hatte es wie üblich Flugameisen.

Dann stiegen wir zur Gräner Ödenalpe ab, trafen auf dem Weg die Ziegen, die schon die ganze Zeit in den Felsen rumgebimmelt hatten und kehrten dort auf ein B&K (ich brauchte Flüssigkeit, deswegen alkfreies Bier statt Kaffee) ein. Es gab Kirsch-Schoko-Kuchen, ein ordentliches Stück und gut :-) Die Älpler unterhielten sich am Nebentisch übers Vieh: die Ziegen seien schon oben (die hatten wir ja getroffen), Die Rinder und die Pferde kämen am nächsten Tag.

Dann ging es an die Abfahrt. Schön einfach (3 kleine Steigungen), schön kühl (Fahrtwind :-)) und mit schöner Aussicht (der Anblick der Tannheimer begeistert immer wieder).

Feiner Überstundenabbau, gerne wieder (Wetter, das geht an Dich, es darf gerne mal wieder trocken sein)!


Start in Rauth


Auf dem Meraner Steig


Kurz vorm Wasserfall


Aussicht


Unterm Lift muss ich schieben


Tannheimer mit Trollblumen


Start zu Fuß


Blumenwiese :-)


Barfuß-Kraxeln


Ausstieg zum Gipfelgrat


Gipfelbild


Abstieg


Ziegenbegegnung


Abfahrt

Von engel am 12.07.2024 18:10 • outdoorbergmtb

Der Samstag sollte schön werden. Ganz kurz überlegten wir, ob wir auf einem Berg steigen sollten, aber dann entschieden wir uns doch für eine Bikerunde. Zur Abwechslung mal in die andere Richtung, um die Gegend dort anzuschauen.

Wir radelten zur Iller runter, wo es schön kühl, aber nach dem Hochwasser auch ziemlich matschig war. Neben den Fahrspuren konnte man aber ganz gut radeln. Dann ging es über die Gräbelesmühle und den Pferdehof nach Leubas und weiter die Leubas hinauf, wenn auch meistens in einiger Entfernung. Das ist sehr nett da und es war ziemlich leer.

An einem der Höfe nahmen wir vermutlich die ungeschickte Variante, denn wir landeten auf einem tief zerfurchten Lehmweg mit Pfützen. Danach war auch das letzte saubere Fleckchen an den Rädern futsch ;-)

Der Weiher, den ich in der Karte als möglichen Badeweiher identifiziert hatte, entpuppte sich als Fischweiher mit ‘Baden verboten’-Schild. Dafür hatte es da einen sehr netten Steg mit Bank, ideal für Pause.

Danach radeln wir über einen Umweg zur Burgruine Wagegg. Direkt am Anfang kam noch mal ein Fischweiher, etwas kleiner und auch sehr schön hergerichtet, dann bogen wir auf einen in meiner Karte als ‘Feldweg’ deklarierten Track ab, der schmal und sehr feucht und entsprechend schwer zu radeln war. Immerhin war er nicht allzu steil, deswegen musste ich nur einmal absteigen.

Die Burgruine Wagegg ist eigentlich nicht mal mehr eine Burgruine. Es hat nur noch den Burgfelsen, erkennbar an einer einzigen Mauer direkt am Felsen. Der Anstieg ist sehr steil und nahezu weglos und weil es so feucht war, war es auch recht rutschig. Oben hat es eine kleine Fläche und vorn eine Bank mit schöner Aussicht. Da saßen aber schon Leute, deswegen gingen wir gleich wieder. Im Abstieg zeigte sich, dass die Joggingschuhe des besten Allgäuers dem feuchten Burgfelsen nicht gewachsen waren, denn er rutschte ein paar Mal und fiel einmal hin. Das Ergebnis war ein blauer Finger :/

Eigentlich hatte ich auf dem Wanderweg (deklariert als ‘M1’, also leicht radelbar) weiterradeln wollen, aber den verpassten wir und landeten erst mal auf der Forststraße, die parallel zum Wanderweg verläuft. Ein Stück weiter vorn gab es eine Querung zum Wanderweg, die wir nahmen. Das schien anfangs keine gute Idee, weil es unglaublich matschig war, aber dann wurde der Weg ausgesprochen nett und gut radelbar. Wo es dann wieder bergab ging, waren viele Wurzeln zu queren und ich schob ein paar Mal.

Kurz drauf bog der Pfad steil nach rechts unten ab. Hier hatte es zwar Bike-Spuren, aber so steil wollte auch der beste Allgäuer nicht radeln, deswegen schoben wir, was für den besten Allgäuer gar nicht so gut war, weil er so rutschige Schuhe anhatte. Meine Trekkingschuhe hielten gut.

Auf dem nächsten Absatz konnten wir wieder radeln, mussten aber wegen eines umgefallenen Baums weiter unten wieder absteigen und die Räder drüber heben. Der beste Allgäuer war schon ein Stück weiter, weil ich für so was immer etwas länger brauche, deswegen sah er auch nicht, wie ich beim ersten Schritt hinter dem Baum, noch mit dem Bike in der Hand, inzwischen mit dicken Lehmklumpen unter den Schuhen (was ich aber nicht gemerkt hatte), ausrutschte und mich dann volle Breitseite in den Lehm legte. Er hörte mich nur und erschrak sich sehr.

Er sauste sofort zu mir zurück, aber da hatte ich mich schon wieder aufgerappelt. Und ich sah toll aus: die ganze linke Seite war voller Lehm, das Bike eingeschlossen! Aber ich war sehr weich gelandet ;-)

Irgendwas zu säubern war hoffnungslos, deswegen streifte ich nur die gröbsten Lehmbrocken ab und radelte dann halt zur Hälfte mit Lehm bedeckt weiter. Auf dem Rest der Runde erntete ich viele amüsierte Blicke und gelegentliche Kommentare.

Zur Forststraße war es nicht mehr weit. Die (unscheinbare) Abzweigung zur nächsten Piste verpassten wir zunächst und mussten umdrehen. Diese Piste war aber sehr nass und steinig und steil (eigentlich ein Bach), deswegen mussten wir die Räder schieben. Wir erreichten aber bald Fleschützen.

Ab da hatten wir wieder ordentlich radelbare Pisten vor uns. Als erstes ging es steil hinauf zum Wald zwischen Wildpoldsried und Börwang, dann radelten wir sehr bequem auf breiten Pisten eine große Runde im Wald, auf der der beste Allgäuer mittendrin ein Büschel Stockschwämmchen entdeckte. Das nahmen wir natürlich mit :-)

Wir kamen fast zurück nach Fleschützen und fuhren dann nach Haldenwang ab. Von dort führt eigentlich ein schöner breiter Radweg nach Leubas, aber wir wollten ja die Gegend erkunden, deswegen hatte ich mir auf der Karte einen reichlich gewundenen Weg erst auf der anderen Seite der Leubas, dann auf unbekannten Wegen unter der Autobahn durch und durch Lauben und schließlich zur Iller runter rausgesucht.

Dort radelten wir auf der ‘anderen’ Seite zurück nach Hirschdorf und dann auf direktem Weg (statt weiter an der Iller, inzwischen tat uns das Sitzfleisch schon weh) zurück nach Hause. Nette Runde mit tollen und spektakulären Einlagen. Das ist ausbaufähig :-)


Start an der Iller, alles ist sehr grün


Ein Wiesensee


Am Fischteich mit Steg


Aussicht von der Burgruine Wagegg


Auf dem Track nach der Burg


Weiter hinten hat es viele Wurzeln


Das Steilstück schieben wir


Hingefallen


Eingelehmt


Rückweg an der Iller

Von engel am 12.07.2024 17:43 • outdoormtb

Samstag, 08.06.2024: Halbtagsrunde

Mittwoch, Juli 10, 2024

Ein halber schöner Wochenend-Tag zwischen lauter Regentagen, da kann man dann nicht viel machen. Aber so ein bisserl ‘raus’ ist halt doch schön, deswegen nahmen wir den Vormittag für eine kleine Runde.

Von hinten über die Pulvermühle auf den Mariaberg (sehr steil), runter nach Ermengerst, auf der Bahnstrecke zum Herrenwieser Weiher und über den Waldweg (teilweise sehr matschig) zurück zum Mariaberg und über Elmatried zurück.

Das war nett und weil wir was getan hatten, gab es danach Pfannkuchen auf der Terrasse, bevor es wieder regnete :-)


Auf dem Weg zum Sonnenbad


Auf der Bahnstrecke zum Herrenwieser Weiher


Hochkonzentriert am Matsch vorbei

Von engel am 10.07.2024 19:19 • outdoormtb

Sonntag, 26.05.2024: Erholungsbaden

Mittwoch, Juli 10, 2024

Um dem Knie die wohlverdiente Pause nach dem Urlaub zu geben, sollte es eine Radltour werden. Das Wetter spielte mit, der Tag sollte schön und trocken und sogar einigermaßen warm werden. Wir planten einen Weiher-Besuch.

Wir nahmen die übliche Runde über den Mariaberg zum Blender, fuhren am Tennisplatz hoch, radelten nicht über die steile Straße zum Gipfel hinauf (zwengs Schonung), nahmen dafür aber die nette Allee bei Eschach und fuhren über den Hohen Kapf zum Weiher. Das war alles sehr nett und nicht allzu anstrengend.

Am Weiher legten wir uns in die Sonne und gingen schwimmen. Nur der beste Allgäuer natürlich, in kaltes Wasser gehe ich nur zu besonderen Gelegenheiten ;-)

Dann sausten wir zurück nach Hause und genossen noch ein wenig Sonne auf der Terrasse. Sehr schön und sehr gemütlich :-)


Start bei schönem Wetter


Am Tennisplatz


An der Allee


Weiherbild mit Bergen :-)

Von engel am 10.07.2024 19:14 • outdoormtb

Sonntag, 14.04.2024: Neuentdeckung

Dienstag, April 30, 2024

Nach der Bergtour am Samstag wollte ich am Sonntag radeln (weil die Tour natürlich doch Muskelkater produziert hatte). Zur Abwechslung mal ‘anderswo’, deswegen stellten wir nach einem gemütlichen Tagesanfang den Kangoo auf den Parkplatz am Eingang des Tannheimer Tals.

Beim Ausladen war es noch relativ kühl (wegen Wind natürlich), als wir dann aber durch Schattwald durch zum Forstweg zum Einstein geradelt waren, wurde es schnell warm. Radeln war super. Es war jahreszeitlich bedingt noch wenig los und die Luft war wunderbar klar, was für tolle Aussicht sorgte.

Bevor wir zur vermutlich noch schneebedeckten Passage direkt vor dem Einstein kamen, machten wir Pause in der Sonne im Gras, um etwas zu trinken. Das war sehr gemütlich.

Danach ging es noch ein Stück hinauf und wie erwartet trafen wir auf dem nordseitigen Stück Piste auf Schnee. Wir mussten etwa 300 Meter schieben. Danach ging es wieder runter ins Tal, das war doch noch etwas kühl.

Oberhalb der Schäferhütte radelten wir über den Höhenweg nach Grän und nahmen auf der anderen Seite die Mountainbikeroute zum Adlerhorst. Die war komplett neu für uns und ist sehr schön. Oben legten wir noch einen Extra-Schlenker zu einem Aussichtspunkt ein (den wir nicht fanden) und machten dann dort, wo die Skiroute die Piste quert, noch mal Pause. War ein wenig stachlig und ein bisserl arg warm, aber wir dösten trotzdem kurz weg. Danach war uns heiß ;-)

Wir radelten weiter, am Adlerhost vorbei (scheint geschlossen und verkauft zu werden), durch Haller durch und sehr schön auf der anderen Seite des Haldensees Richtung Tannheim. Das zog sich dann schon ziemlich und wir freuten uns darauf, in Tannheim irgendwo einkehren zu können, aber nach Ostern ist natürlich normalerweise keine Touristen-Zeit, deswegen war alles zu. Bis auf die Eisdiele, da hatte es dafür eine sehr lange Schlange, das wollten wir dann auch nicht.

Von Tannheim aus radelten wir auf der ‘Südroute’ weiter. Ich hatte mir das auf der Karte so genau nicht angeschaut, deswegen war es eine Überraschung, als die Piste immer weiter unterhalb der Rohnenspitze hinauf führte. Und immer noch weiter hoch.

Dann war da ein ‘Höfersee’ angeschrieben. Ein unbekannter See im Tannheimer Tal? Sachen gibt’s, das glaubt man gar nicht! Wir radelten hin (ein kurzer Abstecher von der Südroute) und da gab es tatsächlich (natürlich, war ja angeschrieben) einen sehr hübschen kleinen See, in den ein netter Wasserfall von der Rohnenspitze hinein plätscherte) :-) Wir machten noch mal eine Pause auf einer Bank im Schatten.

Danach ging es nur noch sehr kurz bergauf und endlich wieder bergab und rüber nach Schattwald. Die ‘Post’ war offen und dort konnten wir endlich auf wohlverdienten B&K&K einkehren :-)

Schöne Runde und noch deutlich ausbaubar ;-)


Start in Schattwald


Auf dem Weg zum Einstein


Schnee!


Abfahrt mit Aussicht


Auffahrt zum Adlerhorst


Rückweg am Haldensee


Zurück nach Tannheim


Am Höfersee


Die letzten Meter

Von engel am 30.04.2024 18:45 • outdoormtb

Sonntag, 07.04.2024: Kein K&K

Samstag, April 27, 2024

Nach dem steilen Abstieg vom Vortag hatte ich Muskelkater und weil es so schön warm war, gingen wir radeln. Kurz überlegten wir, ob wir vielleicht mal wieder anderswo radeln sollten, dann wurde es aber doch wieder eine Runde von daheim aus, zumal an diesem Wochenende die Löwenzahnwiesen in voller Pracht standen.

Nach dem üblichen Weg über den Mariaberg fuhren wir am Tennisplatz hoch und bogen zur steilen Straße hinter dem Blender ab. Hier saust der beste Allgäuer neuerdings öfter herum und er hatte ein paar neue Wege gefunden, von denen er mir einen zeigen wollte. Er war sich allerdings nicht sicher, ob der wirklich radelbar sein würde.

War er dann auch nicht, nicht für mich jedenfalls. Der beste Allgäuer schaffte auch das allerletzte supersteile Stück mit einmal absteigen und viel und lautem Fluchen (Letzteres ist offensichtlich wichtig zur Selbstmotivation).

Wir fuhren auf der Teerstraße vom Blender runter (der Waldweg ist noch komplett von Harvestern umgegraben und über Eschach zum Hohen Kapf. Danach wollten wir eigentlich zum Brotzeitstüble, aber da war es dermaßen voll, dass wir direkt wieder umdrehten und heimfuhren.

Kaffee und Nicht-Kuchen auf der Terrasse war dann gemütlich und entspannt :-)


Start daheim mit vielen Löwenzähnen


Anfahrt vom Tennisplatz


Auf dem neuen Weg


Unradelbar für mich


Aussicht am Blender (wieder Saharastaub in der Luft)


Am Hohen Kapf


Direkter Rückweg

Von engel am 27.04.2024 09:03 • outdoormtb

Samstag, 30.03.2024: Turmbesuch

Samstag, April 20, 2024

Nach dem Feiertagsberg hatte ich (nicht unerwartet) Muskelkater und wir beschlossen, zur Erholung zum Radeln zu gehen. Wir diskutierten Wege und Ziele und entschieden uns dann dafür, direkt von zu Hause aus loszuradeln.

Wir nahmen den üblichen Weg über den Mariaberg, fuhren den Weg vom Tennisplatz aus hoch (noch immer matschig, aber radelbar), radelten die Straße über den Blender und fuhren nach Eschach, wo wir die nette Allee zum Weiherparkplatz nahmen und weiter Richtung Hohen Kopf radelten. Das Wetter war eigentlich schön angesagt, aber es hatte unheimlich viel Saharastaub in der Luft, deswegen war von der Sonne wenig zu sehen, obwohl es recht warm war. In den Schattenbereichen hatte es überall noch Neuschnee.

An der Abzweigung zum Schwarzen Grat war ich eigentlich drauf und dran, zum Hohen Kapf abzubiegen, um dann zum Brotzeitstüble zu radeln, aber der beste Allgäuer deutete zum Schwarzen Grat. Ich seufzte innerlich (den Weg zum Schwarzen Grat finde ich nervig, da geht es ständig rauf und runter), dann bogen wir ab.

Die Wenger Egg Alpe hatte zu unserem Erstaunen geöffnet. Wir radelten aber erst mal zum Schwarzen Grat hinauf, drehen eine Runde um den Turm (ordentlich viel los da oben) und fuhren dann zur Wenger Egg Alpe, wo es B&K&K gab. Für mich sogar zweimal Kuchen, weil ich echt Hunger hatte :-)

Dann sausten wir (über die vielen kleinen Hügel) zurück, am Eschacher Weiher vorbei zur Bahnstrecke und (wie immer) über den Mariaberg nach Hause.

Schöne, wenn auch lange, Runde.


Viel Saharastaub vor dem Blick zum Blender


Radelbarer Matschweg


Kurz Sonne am Blender


Auf dem Weg zum Schwarzen Grat


Am Schwarzen Grat


Rückweg von der Wenger Egg Alpe


Am Eschacher Weiher


Saharastaub

Von engel am 20.04.2024 17:58 • outdoormtb

Samstag, 09.03.2024: Daheim-Bikerunde

Samstag, März 16, 2024

Dieser Samstag sollte schön und warm werden. Wir ließen uns Zeit in der Früh und radelten dann die übliche Runde zum Blender, ließen allerdings alles aus, was schlammig sein könnte - insbesondere den Weg vom Tennisplatz, der von den Harvestern komplett zermatscht ist.

Der beste Allgäuer ließ sich ein wenig zu sehr von der Vorhersage beeinflussen und war von Anfang an in kurzen (!) Radlhosen und zwischenzeitlich auch im kurzärmeligen Trikot unterwegs. Beim Radeln bekommt man Wind, das war mir viel zu kalt. Ich hatte eine Skihose, die meiste Zeit einen langärmeligen Pulli und bei der Abfahrt dann auch eine Jacke an. Das war absolut OK. Das meinte der beste Allgäuer allerdings auch ;-)

Im Dorfladen von Ermengerst nahmen wir Feuerpeitschen und Tigerseelensemmel mit und machten auf der Blenderwiese vor den Bäumen in der Sonne eine gemütliche und ausgezeichnete Pause. So lange wir Sonne hatten, war es wunderbar warm :-)

Danach fuhren wir mehr oder weniger auf demselben Weg zurück nach Hause, wo wir sogar noch kurz Sonne auf der Terrasse hatten.


Auf dem Weg zum Mariaberg


Es hat mehr Schneereste als erwartet


Auf dem Weg zum Blender


Die steile Straße


Nach der Pause, vor der Abfahrt

Von engel am 16.03.2024 19:04 • outdoormtb

Sonntag, 03.03.2024: Kapfbiken

Samstag, März 09, 2024

Der eigentlich schön angesagte Sonntag begann kühl und wolkig. Wir radelten trotzdem los.

Von daheim aus ging es über den Mariaberg und dann über die Bahnstrecke zum Eschacher Weiher. Da merkten wir dann schon, dass zwei Bike-Tage für so ungeübtes MTB-Sitzfleisch vielleicht ein bisserl viel sind und beschlossen, auf den Schwarzen Grat zu verzichten.

Wir radelten stattdessen noch zum Hohen Kapf und machten dort oben neben dem Mast und zwischen den vielen abgeschnittenen Bäumen Pause. Inzwischen war es sonnig geworden und es war schön warm da oben. Auf dem Rückweg nahmen wir wenigstens noch die Straße über Blenden mit, um noch ein paar Extra-Höhenmeter zu machen.

Daheim reichte es dann sogar noch für Kaffee in der Sonne auf der Terrasse :-)

Von engel am 09.03.2024 09:35 • outdoormtb

Samstag, 02.03.2024: Hindernisbiken

Freitag, März 08, 2024

Weil das mit dem Laufen noch keine so gute Idee war, verlegten wir uns an diesem Wochenende aufs Mountainbiken. Der beste Allgäuer schlug den Froschweiher vor und wir bastelten eine schöne Runde drum herum. Dass wir den Teil vor der Rossbergalpe würden schieben müssen, war natürlich klar, das kann man nicht mal runterwärts komplett radeln.

Wir parkten am großen Waldparkplatz und luden die Räder aus. Ich hatte meine neuen blauen Schutzbleche am Bike und musste sie am Anfang aber erst noch ein paar Mal anpassen, weil sie beim Einfedern am Reifen schliffen. Aber dann war alles OK und die Bikerunde konnte beginnen.

Erst mal war es reichlich kühl, weil es direkt nach der ersten kleinen Steigung am Bach entlang nach unten geht (da lagen dann schon Schneereste herum), aber als wir auf der Straße zum Rossberg waren, wurde es angenehmer. Da ging es dann auch schon bergauf.

Auf dem Weg zum Rossberg hatte ganz offensichtlich noch niemand die Sturmschäden der letzten Wochen aufgeräumt, deswegen mussten wir über ein paar umgefallene Bäume klettern. Die Räder konnten wir glücklicherweise unten durchschieben.

Am Ende der Straße beginnt dann das Schiebestück. Das fängt harmlos mit Wiese an und wird dann immer steiler, bis man Stufen im Wald erreicht, über die man das Bike am besten trägt. Diesmal wurde der Weg dadurch erschwert, dass es auch hier Sturmschäden hatte. Unten war der Weg abgebrochen, weiter oben lagen Bäume quer. Einen kleinen Baum konnten wir aus dem Weg räumen, den anderen konnten wir umgehen und die Räder unter durch wurschteln. Und dann begann der Schnee.

Erst waren es ganz harmlos ein paar Flecken, doch als wir uns der Schluchtquerung näherten, wurde der Schnee unvermutet richtig hoch. Zum Bach mussten wir einen guten halben Meter absteigen.

Kurz drauf kamen wir auf die Teerstraße zur Rossbergalpe und hier hätte ich eigentlich eine weitgehend freie Straße erwartet. Stattdessen schoben wir die Räder noch eine ganze Weile im Schnee bergab. Selbst als der Schnee weniger wurde und es stellenweise sogar freien Teer hatte, mussten wir weiterhin schieben, denn in dem weichen Zeug war Radeln unmöglich.

Erst als sich die Straße langsam um den Berg herumwand, wurde der Schnee weniger und verschwand dann abrupt ganz. Hier war dann gerade etwas Sonne, die wir zur Pause auf einem trockenen Stück Wiese nutzten. Das war sogar angenehm warm.

Die Abfahrt danach war dann (zumindest gefühlt) extra-kühl. Wir mussten Jacken anziehen und ich war sogar kurz davor, die Handschuhe rauszuholen.

Wir radelten an den Erzgruben vorbei auf der Straße zur Dreiangelhütte. Auch hier hatte man noch nicht durchgehend aufräumen können und es waren ein paar Mal umgefallene Bäume zu unterqueren. Diesmal passten aber nicht nur die Räder, sondern auch wir drunter durch.

Dann näherten wir uns dem Froschweiher (der eigentlich ein Erdkrötenweiher ist) und sahen hin und wieder Kröten. Die sind aber auch auf der eigentlich eintönigen Teerstraße so gut getarnt, dass wir sie immer erst im allerletzten Moment sahen. Und ich fuhr leider über eine Kröte drüber :-(

Am Weiher war bei Weitem nicht so viel los wie schon mal, aber wir sahen ein paar Kröten (nie aufs erste Mal, immer erst, wenn sie sich bewegten) und es lag Laich im Weiher. Schwer zu sagen, ob wir zu früh oder zu spät dran waren. Eigentlich ist es noch früh im Jahr, aber der Schnee ist halt schon gut weg.

Der Rückweg zum Waldparkplatz war dann nicht mehr weit. Das war eine unerwartet abenteuerliche Runde und hat viel Spaß gemacht :-)


Der erste Schnee an der Wertacher Starzlach


Auf dem Weg zum Rossberg (hinten der Grünten)


Ein Hindernis muss überklettert werden


Vor dem abgebrochenen Weg


Die steilen (nervigen) Stufen


Im Schnee vor dem Bach


Auch nach vielem Schieben: Radeln im Schnee geht einfach nicht


Endlich wieder Teer :-)


Auf dem Weg zur Dreiangelhütte: weitere Hindernisse


Diesmal ist es einfacher :-)


Erdkröten


Gut getarnt und doch entdeckt


Auf dem Rückweg

Von engel am 08.03.2024 19:17 • outdoormtb
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