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Sonntag, 08.11.2020: Unerwartet windig

Sonntag, November 15, 2020

Nach dem frostigen Samstagsradeln starteten wir am Sonntag mit mehr Warmzeug im Rucksack. Der Parkplatz an der Säge war schon relativ voll, als wir ankamen, aber auf dem Weg zur Scheidwang waren wir nahezu allein (ein paar vereinzelte Wanderer waren unterwegs).

Auf etwa halbem Weg zur Scheidwang kamen wir in die Sonne. Theoretisch zumindest, praktisch ist da Wald und die Sonne erreichte uns arg gefiltert. An der Scheidwang bogen wir auf die Fahrstraße zur Oberen Gelchenwang ab und machten dort auf einem netten Bänkle in der Sonne erst mal Pause.

Ab hier hatte ich eigentlich zu Fuß gehen wollen, aber der Forstweg sah sehr radelbar aus und probierten wir halt mal wie weit wir kommen würden. Mit gelegentlichem Schieben in ein paar Steilstücken kamen wir tatsächlich bis zum Abzweig des Fußwegs zur Oberen Gelchenwang. Prima!

Der Weg über die Obere Gelchenwang ist ein Umweg, aber den kannte ich noch nicht und deswegen wollte ich ihn mal gehen. Er ist schmal und gewunden und durchaus nett, aber um diese Jahreszeit leider total schattig. Wir kamen erst an der Oberen Gelchenwang in die Sonne und da kam dann auch das erste Mal deutlich spürbar Wind auf.

Auf der Querung in die Senke wurde der Wind stärker und als wir auf den langen Rücken kamen, war Sturm. Der Weg zum Rindalphorn ist lang und kommt einem dank Abwechslungslosigkeit noch länger vor. Es hatte zwar Leute, aber die Menge war überschaubar (am Hochgrat war viel mehr los). Am Gipfel war es leer, weil alle nur kurz anschlugen und sich dann woanders ein windgeschütztes Plätzchen suchten. Wir nahmen eine kleine Wiese kurz vor dem nordseitigen Steilabruch und das war ganz unerwartet super-angenehm. Windstill, warm und bequem :-)

Leider nicht lang, denn die angekündigten Wolken rückten an und verschleierten die Sonne. Damit war die Wärme futsch und wir machten uns an den Abstieg. Wir hatten uns vorher schon angeschaut, wo man direkt zu der Forststraße zu den Rädern absteigen konnte und gingen über mittelsteile Kuhwiesen und zwei Rinnen zur Straße runter. Der kleine Forstweg durch die Steilwand ist eigentlich nett, uneigentlich ist Forstweggehen aber halt langweilig. Es dauerte nicht lang bis zu den Rädern.

Wir radelten erst zum Bänkle oberhalb der Scheidwang zurück und packten uns dann - schlauer als am Samstag - warm für die Abfahrt ein. Das war sehr erfolgreich, wir kamen warm und überhaupt nicht fröstelig bei den Rädern an :-)


Schon wieder Frost auf den Wiesen


Die letzten Meter vor der Scheidwang


Päuschen in der Sonne


Wir radeln neue Wege


Idyllischer Pfad zur Oberen Gelchenwang


Der Weg zum Ziel ist elendslang!


Im Sturm am Gipfel


Direkter Abstieg ...


... bis zum Fahrweg


Abfahrt (warm eingepackt!)

Von engel am 15.11.2020 17:39 • outdoorbergmtb

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