Die Woche begann mit einem Feiertag (Ostermontag) und einigermaßen okayem Wetter, deswegen gingen wir eine Runde über den Rottachberg. Der unglaubliche Muskelkater von der Krinnenspitze fand das eher so mau ;-)
Am Dienstag schaffte ich es endlich, mein Kellerregal-Paket abzuholen. Weil man da unten in der Altstadt nicht parken kann, stellte ich den Clio am Illerdamm ab und trug mein nicht ganz leichtes Paket dann auf der Schulter durch die Altstadt zurück zum Auto. Sah bestimmt extra cool aus ;-)
Im Lauf der Woche ergänzte ich dann das Kellerregal mit den neuen Teilen und kann nun tatsächlich alle Schuhe und noch ein bisserl mehr ordentlich verräumen. Ich habe das schon mal gesagt: ich habe zu viele Schuhe und es sind so gut wie alles Sport- und Outdoorschuhe. Ich habe aber inzwischen immerhin schon mal ein Paar Skitourenstiefel aussortiert, jetzt stehen nur noch 3 im Regal (für eine, die diesen Winter keine einzige Skitour geschafft hat, immer noch zu viel, aber das wird bestimmt wieder).
Der beste Allgäuer strich in dieser Woche den Werkstattraum, damit er da dann irgendwann mal einräumen kann. Hier strich er auch die Decke, was nicht ganz einfach war. Jetzt sieht auch die Werkstatt gut aus :-)
Weil das Haus eine so große Grundfläche hat, reicht uns WLAN nicht vom Büro bis ins Wohnzimmer. Ich hatte dazu ja mal Powerline Adapter installiert, aber die Kombination Vodafone, Powerline und Amazon-TV-Stick hatte zu sehr seltsamem Verhalten geführt, wo der Stick plötzlich keine Daten mehr bekam, obwohl das Signal eigentlich da war. Ein anderes Gerät (Tablet) Daten holen zu lassen, reparierte das Problem kurzzeitig, aber es tauchte dann immer öfter und immer wieder auf.
Tante Google wusste dazu nichts (bzw. ich fand nicht die richtigen Suchanfragen). Ich konnte mit einem langen Netzkabel (25m) vom Router zum Stick verifizieren, dass es wirklich der Powerline-Adapter war, und hatte dann ein WLAN-Mesh bestellt. Am Donnerstag installierte ich es und wir hatten tatsächlich keine Ausfälle mehr. Allerdings dauerte es eine Weile, bis wir die beste Aufstellung für die Mesh-Ports fanden. Nun haben wir zwar etwa 25% Verlust an Geschwindigkeit (manchmal ruckelt das Bild deswegen), aber wir haben keine Ausfälle mehr. Immerhin.
Freitag und Samstag kamen unsere Handwerker, um erst mal den Weg und dann die Einfahrt zu machen. Für den Weg hatten wir neue Steine liefern lassen, die Einfahrt wird lediglich begradigt und dann werden wieder die alten Steine gelegt. Die Jungs machten erst mal die alten, rutschigen Steine vom Weg weg und fingen dann an, den Weg neu zu bauen, mit befestigtem Rand und den schönen neuen Steinen.
An diesem Wochenende wurden noch keine Steine geschnitten, aber man sah schon gut, wie der Weg dann werden würde. Bei der Einfahrt nahmen die Jungs den ersten Teil Steine raus, entfernten Unmengen Sand und bauten mit groben Steinen und dann Kies einen festen und geraden Unterbau. Der beste Allgäuer machte die Steine sauber (Dreck und Erde von 40 Jahren) und dann wurde der vordere Teil mit den alten Steinen glatt verlegt. Sah auch schon gut aus, wenn auch nicht allzu unterschiedlich. Aber das sah echt gut aus :-)
Sonntag räumten wir ein wenig auf (ich vor allem, das Büro war danach fast schon nutzbar ;-)) und ruhten uns aus (der beste Allgäuer vor Allem, Steine säubern ist anstrengender als man meint), Wetter war eh nix.


Ostersamstag. Wir dachten eigentlich, so ohne Touris (oder mit nur wenigen) könnten wir vielleicht den Aggenstein machen, aber als wir am Parkplatz ankamen, war der schon mehr oder weniger voll. Wir drehten um und fuhren nach Rauth, wo der Kangoo dann auch erst das dritte Auto war.
Im Anstieg durch den Wald wurden wir einmal überholt, sonst hielt sich der Betrieb aber wie erwartet in Grenzen. Der Frühling war voll ausgebrochen, das war super!
Wir nahmen nicht den Winteranstieg über den Rücken, sondern stiegen über den Normalweg auf, der nahezu überall total trocken war. Unten war es warm gewesen, am Rücken kam dann aber natürlich ein sehr kühler Wind.
Netterweise hatte es am Gipfel kaum Wind, deswegen machten wir da eine schöne Pause im Gras. Es war natürlich einiges los, aber nicht so viel wie befürchtet.
Zum Abstieg nahmen wir den Winterrücken. Das geht schön schnell, ist aber ganz schön anstrengend! An den Hütten gab es nochmal eine sonnige Pause, dann stiegen wir zum Auto ab.

Sonniger, warmer Start

Seidelbast

Enzian

Soldanellen

Anstieg auf dem Normalweg

Kurz vor dem Gipfel

Aurikel

Kugelblume
Radeln war in dieser Woche fast schon warm. Morgens war es natürlich kühl (Handschuhe waren durchaus angenehm, aber nachmittags konnte ich die äußere Jacke (und die Handschuhe natürlich) jeweils weglassen.
Die Rinder kommen ja eigentlich erst im Mai raus (dachte ich zumindest), aber die Jungrinder durften schon auf die Wiesen. Autos sind anscheinend weniger furchterregend, denn als ich am Nachmittag hinter einem Auto den Hügel nach Hause runter sauste, schaute ein junges Rind das Auto ganz gelassen an, hüpfte dann aber, als es mich sah, beinahe mit allen Vieren in die Luft. Na, die werden sich schon an mich gewöhnen ;-)
Am Dienstag gönnte sich der beste Allgäuer eine Runde über den Blender. Das war dann ausgerechnet der Tag, an dem DPD versuchte, die Ergänzung zu meinem praktischen Keller-Schuhregal zu liefern. Und weil ich bei DPD dann wohl doch vergessen hatte, die Ablageberechtigung umzumelden, nahm der Bote das Paket wieder mit. Und anstelle eines zweiten Zustellversuchs landete das Paket im DPD-Paketshop, der – ganz praktisch – mitten in der Altstadt ist, wo man nicht parken kann. Pffff!
Ich versuchte dann, das Paket am Donnerstag nach der Arbeit abzuholen (der Shop sollte laut Website bis 18:00h offen sein), prallte aber an einer geschlossenen Tür ab, weil der Shop am Gründonnerstag schon um 4 zumachte. Man bat um Verständnis, aber mit einer Mitteilung auf der Website hätte ich deutlich mehr Verständnis gehabt! Auf dem Rückweg war auch noch Stau allerorten, weil es auf der Straße nach Hause einen Unfall gegeben hatte. Grmpf!
Den nicht so schönen Karfreitag verbrachten wir zu Hause und werkelten da herum. Ich nahm mir das Büro vor, wo ich endlich mal die bunten Schrankknöpfe ordentlich anbrachte. Die nachgekauften Porzellanknöpfe hatten ja viel zu lange Gewindestangen, die noch gekürzt werden mussten. Außerdem hatte ich die Abstandhalter falsch herum montiert. Jetzt, wo alles richtig montiert ist und innen nicht Zeug kaputt macht, sehen die Schränke echt hübsch aus und freuen mein Kinderherz :-)
Am schönen Ostersamstag versuchten wir kurz, den Aggenstein zu besteigen, drehten angesichts des übervollen Parkplatzes (hätte man sich denken können) aber wieder ab und gingen noch mal auf die Krinnenspitze. Das war schön blumig und nicht allzu voll.
Im Garten hatten wir Rhabarber entdeckt (naja, endlich die riesige Pflanze identifiziert) und nach etwas Recherche erntete ich am Sonntag ein paar Stangen (samt riiiesiger Blätter) und buk dann einen Rhabarberkuchen. Dann luden wir die besten Eltern und den verwaisten Neffen (Schwesterle und Schwager waren auf dem Weg in den Urlaub) zu K&K ein. Der Kuchen kam bei den Gästen super an und schmeckte auch uns ausgezeichnet. Cool, Rhabarber!

Riesenrhabarber
Wir nutzten den schönen und (ziemlich) warmen Samstag, um das neue Hinterland zu erkunden. Die erste MTB-Runde vom neuen Daheim aus. Die Bikes aus dem Keller holen ist trotz der engen und eher ungünstigen Kellertreppe kein großes Ding.
Das erste Ziel war die Burg Wagegg, wo wir am kleinen Weiher vorbei hintenherum über den netten Trail zur Burg hinauf radelten. Diesmal fanden wir auch die Bikeroute, die sehr schön und selten steil über den ganzen Rücken und dann hinten runter bis zur steilen Abzweigung führte. Wir schoben runter.
Da, wo letztes Jahr der viele Matsch gewesen war, in den ich mich geschmissen hatte, war alles unerwartet trocken.
Unten radelten wir auf der Forststraße zurück bis fast zur Burg und schauten uns dann mit einer großen Schleife das Betzigauer Moor an. Von Moor war allerdings nichts zu sehen, es war alles sehr, sehr trocken.
Danach ging es erst auf Straßen, dann über einen Feldweg und Pisten hinauf zur Burgruine Wolkenberg und über Möstenberg nach Hauptmannsgreut. Von dort nahmen wir verschiedene Wege durch den Kempter Wald und landeten am Ende in Leiterberg und wieder im Betzigauer Moor.
Zurück nach Hause nahmen wir einen Umweg über den Fischweiher des einen Handwerkers, aber der war leider nicht da (und der Fischweiher ist nicht einfach zu finden).
Schöne Runde mit netten Trail-Einlagen. Da geht sicherlich noch mehr :-)

Bike-Vorbereitungen auf der Terrasse

Losradeln mit Bergblick

Der einzige feuchte Fleck auf dem Weg zur Burgruine Wagegg

Auf dem bequemen Weg über den Rücken

Auf dem Rücken

Trail-Abfahrt

Sowas scheibe ich mal besser!

Zur Burgruine Wolkenberg

Aussicht vorm Kempter Wald

Heimweg
Radeln war die Woche reichlich kühl in der Früh (Minusgrade) und insgesamt eher unangenehm, weil es ständig kalten Wind hatte. Aber sonst war es super :-) Trotz der Zeitumstellung ist es beim Losradeln schon wieder fast hell, deswegen habe ich beim Hinradeln den tollen Sonnenaufgang-hinter-den-Bergen-Blick und beim Zurückradeln den tollen Bergblick und so langsam fangen die Löwenzahnwiesen an, gelb zu werden. Hach!
Am Montag war die Doc-Besprechung zu den Blutwerten und Thyroxin. Wir brauchen noch eine Runde mit weiter erhöhter Dosis, die Werte sind noch immer zu niedrig, obwohl ich die Tabletten brav täglich und korrekt nehme. Beim gesamten Rest der Blutwerte und auch sonst ist alles gut :-)
In der Arbeit kümmerte ich mich endlich um das Executable vom neu übernommenen Projekt, das vom Windows Defender als Trojaner eingestuft wird. Für die Entwicklung haben wir zunächst einfach für die Build-Verzeichnisse Ausnahmen definiert, aber für das finale Produkt ist das natürlich keine Lösung. Nach ein wenig Recherche stellte sich heraus, dass quasi alle Virenscanner kein Problem mit unserem Produkt haben (72 konnte ich testen lassen), aber der Windows Defender als einziger doch. Ich reichte das Executable also bei Microsoft ein und erwartete eine eventuelle Lösung nach Wochen bis Monaten. Wunder über Wunder: nach einem Tag wurde das Executable freigegeben und wird nach dem nächsten Defender Update nicht mehr als Malware eingestuft werden. Das ging schnell!
Nachdem wir ja in der letzten Woche das Auto der besten Eltern geladen hatten, nahm der Kangoo das als Anlass, kaputtzugehen. Das Auto machte beim Starten noch einmal Blubb, dann blieb es stumm. Der beste Allgäuer lud die Batterie und stellte das Auto dann zur netten kleinen Nachbarschaftswerkstatt, wo man eine neue (teure!) Batterie einbaute. Naja, ist halt ein Verschleißteil.
Der beste Allgäuer arbeitet die Woche im Garten (trotz kaltem Wind), wo immer mehr schöne Blumen wachsen: Krokusse, Narzissen, Osterglocken, Tulpen, lauter Büsche mit Blüten, usw. Insgesamt ist es aktuell extrem trocken, deswegen begann der beste Allgäuer, wenigstens die Blumen und Büsche im Garten zu gießen. Wir haben auch haufenweise Rosen an allen möglichen Stellen. Um deren Dünung und Freilegung kümmerte ich mich abends und war trotz Handschuhen am Ende ganz schön verkratzt. Stimmt schon, Rosen sind hübsch und so, aber im Moment bin ich nicht sicher, ob sie die Arbeit wert sind. Schaumermal, wie das im Sommer wird.
Der beste Allgäuer kärcherte auch das Garagendach ab, das auf der Nordseite ziemlich vermoost und mit Flechten Bewachsen war. Ordentlich gesichert mit dem kurzen Hallenseil und Klettergurt :-) Sah cool aus.

Am Donnerstag radelte ich beim Aldi vorbei, weil der beste Allgäuer versprochen hatte, abends Reiberdatschi zu machen. Das muss natürlich unterstützt werden :-) Weil auf dem Fahrrad-Parkplatz Pflanzen standen, stellte ich das Rad woanders ab. Beim Absperren rutschte mir dann mein Schlüsselbund aus der Hand und fiel auf einen der großen runden Gullis mit den vielen Löchern rundrum. Der Schlüssel balancierte noch ganz kurz zwischen zwei Löchern und rasselte dann durch eines der Löcher durch. Futsch!
Ich versuchte, den Gullideckel anzuheben, aber das war komplett aussichtslos. Ich rief den besten Allgäuer an und der kam mit einem Stemmeisen, aber auch damit bewegte sich der Gullideckel kein Stück. Ich war schon drauf und dran, die KKU anzurufen (laut Internet passiert sowas ständig und die Wasserwerke oder Stadtwerke können die Deckel heben), aber dann sahen wir den Schlüsselbund nicht allzu weit unten funkeln. Der beste Allgäuer schaffte es dann, den Bund mit dem dicken Haken am Ende des Stemmeisens zu angeln. Puh! Da hab ich echt Glück gehabt! Die Reiberdatschi waren übrigens prima!
Freitag kauften wir Steine für die Wegsanierung, die nun netterweise direkt nach Ostern stattfinden kann. Das wird schön werden :-) Parallel werden die Wasserwerke die Straße direkt vor dem Haus aufreißen, weil da ein ‘Wasserschieber’ festgegangen ist. Schaumermal, wie das dann zusammengeht.
Am Samstag machten wir eine schöne Bikerunde direkt von daheim aus und nahmen dabei wieder die Burg Wagegg mit, wo ich mich letztes Jahr so schön in den Matsch geschmissen hatte. Das war sehr schön aber ungemein trocken, von Matsch keine Spur, nicht mal im Moor zwischen Betzigau und Wildpoldsried. Abends gab es ein vorgezogenes Osteressen bei der besten Mama. Bärlauch-Spinat-Käse-‘Kuchen’, sehr fein :-)
Ein letzter warmer Tag vor einer Kaltfront (es sollte weiterhin OK bleiben, aber kälter und windiger werden), da wollte ich raus. Die Wahl fiel auf den Berg mit Leiter, weil man da nicht weit fahren muss und viel Sonne mitnehmen kann.
Die Idee hatten natürlich auch andere. Als wir in Gunzesried parkten, standen da schon allerlei Autos, wohl auch, weil wir uns mit dem Frühstück Zeit gelassen hatten. Mit uns lief eine kleine Gruppe los, die dann aber an der Zenzimilla abbogen, dann holten wir eine andere Gruppe ein. Wir beschlossen, über die Kapelle aufzusteigen.
Der Hohlweg ist aktuell Baustelle. Der Weg selbst war voller Äste, man muss sich seitlich an den gefällten Bäumen entlang hinauf wurschteln und dabei nach Möglichkeit nicht im Stacheldraht des umgelegten Zauns hängen bleiben.
Kurz vor der Straße bogen wir Richtung Kapelle ab und trafen kurz darauf eine große Gruppe Leute, die die Straße hinaufliefen. Es war echt viel los! Unser Aufstieg war aber schön einsam :-)
Wir machten eine kurze Pause an der Kapelle und stiegen dann den steilen Wald hinauf. Vor der versteckten Abzweigung lag ein Baum quer, den wir umgehen mussten, sonst war der Aufstieg problemlos und ungewöhnlich trocken. Wo wir oben aus dem Wald kamen, machten wir noch mal eine sehr gemütliche Pause in der Sonne und der beste Allgäuer zog die Schuhe aus :-)
Ab hier wurde es leider windiger. Nachdem wir den Forstweg gequert hatten, trafen wir wieder auf Leute, darunter eine Gruppe, die wir ganz am Anfang schon mal überholt hatten. Am Gipfel war es trotzdem nicht allzu voll und erstaunlicherweise nahezu windstill (zumindest, wenn man sich setzte).
Wir machten eine schöne Gipfelpause und stiegen dann zum großen Stein ab, wo wir uns auf den Matten mit nahezu keiner Kleidung in die Sonne legten :-) Das ging etwa eine Stunde lang gut, dann zogen die angekündigten Wolken rein. Nicht viele, aber sobald die Sonne hinter einem Wölkchen verschwand, wurde es umgehend sehr kühl. Der restliche Abstieg ging wie üblich schnell.
Das war eine ausgesprochen nette Frühlingstour :-)

Baustelle am Hohlweg

Auf dem Weg zur Kapelle

An der Kapelle :-)

Waldanstieg

Bergblick mit Krokussen :-)

Schusternägel :-)

Auf den letzten Metern

Gipfelbild

Kurz vor dem Sonnenplatz

Abstieg
Das Wetter war gut, deswegen war mir danach, noch mal zum Blender zu gehen. Dass es da windig werden würde und abends um diese Jahreszeit eh keine Sonne (und insgesamt auch nur mäßig Sonne, ist ja alles nordseitig) zu erwarten war, war klar, der besten Allgäuer wollte aber trotzdem mit.
Er schlug dann vor, eine Walkingrunde mit Stöcken draus zu machen, deswegen taten wir das. Es war windig und kühl, wir fanden aber ganz unerwartet oben hinter dem Turm ein fast windstilles Fleckchen mit Sonne für eine kurze Pause :-)
Runde so wie schon am Samstag, aber schneller ;-)



Ich gebe ja eigentlich immer an, dass mir die Zeitumstellung nichts ausmacht, aber am Montag verschlief ich dann doch ;-) Um eine halbe Stunde, nichts, was nicht mit einem verkürzten Frühstück (oder einfach später anfangen, schließlich habe ich Gleitzeit) zu lösen wäre. Trotzdem fand ich es doof ;-)
Das Wetter war in dieser Woche anfangs eher mau, deswegen nahm ich am Montag das Auto. Am Nachmittag gaben wir es dann bei unserer kleinen, netten, neuen Werkstatt ab und liefen zurück. 5 Minuten :-) Die Werkstatt ist echt super. Am Dienstag war der Irgendwas-Träger ausgetauscht, man hatte die TÜV-Nachuntersuchung organisiert und der Clio war für die nächsten zwei Jahre gerüstet. Yay!
Auch die besten Eltern hatten Auto-Probleme. Bei denen war die Batterie leer wegen zu lang rumgestanden und der beste Allgäuer hatte angeboten, die Batterie (nachdem der Schwager Starthilfe gegeben hatte und die beste Mama ein wenig mit dem Auto herumgefahren war) bei uns mit dem Ladegerät vollzuladen. Mama being Mama kam natürlich mit Kuchen zum Auto-Laden, deswegen gab es am Dienstag nach der Arbeit erst mal gemütlich K&K.
Der beste Allgäuer beschäftigte sich in dieser Woche mit dem Kamin, der im Dachboden arg braun und unansehnlich aussah (versottet?), weil es wohl irgendwann mal oben reingeregnet hatte. Inzwischen ist ein Dach über dem Kamin, innen sahen die Wände aber nach wie vor gruselig aus. Das Projekt beschäftigte ihn länger als erwartet, weil die braune Farbe immer wieder durch die Wandfarbe (und den Rollputz) durchkam.
Am Mittwoch gingen wir abends über den Blender – als Walking-Runde mit Stöcken. Es war zwar sonnig, aber auch windig und ganz entschieden kühl. Wir waren etwa anderthalb Stunden flott unterwegs, das zählt als Sport-Einheit :-)
Am Donnerstag war dann Girl’s Day. Das eine Mädchen war sehr interessiert und hatte tatsächlich noch nicht wirklich was mit Programmieren gemacht, deswegen war meine Hello-World-App genau richtig. Ob ihr die Geschichten zu den Nerd-Pionieren und den vielen wichtigen Pionierinnen, die ich rausgesucht hatte, zusagten, kann ich nicht sagen, beim Programmieren taute sie dann aber etwas auf und schien angetan. Zumindest scheine ich sie nicht abgeschreckt zu haben. Den Girl’s Day habe ich jetzt übrigens auch zukünftig an der Backe. Gibt Schlimmeres ;-)
Am Freitag wurde die Garage verputzt und wir machten aus, wann der Platz vor der Garage und der Weg zum Haus neu gelegt werden soll. In der Garage wurde der Grubenrand neu befestigt, das sieht auch gut aus. Samstag kauften wir Fassadenfarbe, damit das frisch Verputzte (und auch der Rest der Garage und irgendwann des Hauses) demnächst gestrichen werden kann. Dazu muss es allerdings, stellten wir dann fest, aber erst mal eine Weile einigermaßen warm und trocken sein.
Samstag war es nochmal warm, bevor wieder eine Kaltfront (zwar Sonne, aber eben auch kalt) reinziehen sollte, deswegen stiegen wir auf den Leiterberg und legten uns auf dem Runterweg am großen Stein in die Sonne. Nackig (naja, Unterwäsche halt)! Das war super, bis Wolken reinzogen und es umgehend unerwartet kühl wurde.
Sonntag machte ich viel Bärlauchpesto und kochte es dann im Glas im Ofen (der eine ‘Einkochstufe’ hat) ein. Das Verfahren war mir komplett neu, ich habe bislang heißes Zeug in Gläser gefüllt. Das Pesto wurde minimal weniger giftgrün, ist jetzt aber hoffentlich besser haltbar (ich habe Misstrauen gegenüber kalt eingefülltem Zeug - das kann unmöglich lang haltbar sein). Es schmeckt auf jeden Fall gut :-)
Und ich baute das Schuhregal im Kruschtkeller auf, das ich schon vor geraumer Weile gekauft hatte. Das ist ein eher ein Stecksystem mit Fächern als ein Regal, aber es passt total viel rein. Ich habe übrigens zu viele Schuhe (90% Outdoor-irgendwas-Schuhe/Stiefel) :-/
Bei nicht allzu tollem Wetter und beide mit dickem Hals und eher mauer Nacht, schafften wir den Absprung zum Rottachberg nicht. Naja, wär eh nix ‘Gescheites’ gewesen. Immerhin schafften wir es aber auf den Blender, vorn hoch, oben drüber und über den Forstweg und die Wiese zurück zum Turm.
Sehr windig und ziemlich kühl, aber immerhin ein bisserl Frühling :-)



