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Weil im Garten die ersten Hexenröhrlinge aufgetaucht waren und das Wetter eher solala war, hatten wir beschlossen, nochmal unser Glück mit Pilzen zu versuchen. Ausserdem wollte ich spazieren gehen, ich muss dringend laufen üben.

Wir fuhren zu einem der üblichen Krank- oder Kurzspaziergang-Parkplätze (wo es erstaunlich voll war) und spazierten auf dem Forstweg los. Ich hatte angesichts des zu erwartenden möglicherweise schwierigen Geländes Bergstiefel angezogen, aber mit denen konnte ich auf dem Forstweg nicht gut gehen. Es fühlte sich an, als hätte ich Klumpfüsse. An der ersten Gelegenheit bogen wir rechts in den Wald ab. Der sah erst recht leer aus, aber schon nach wenigen Metern stolperte ich über 2 Steinpilze, einer leider von einem MTB zerfahren. Ich wollte gerade stolz meinen Fund verkünden, als von schräg links unten auch ein Steinpilzfund verkündet wurde :-)

Wir arbeiten uns durch dieses erste kleine Waldstück und fanden nicht allzu viele aber viele unterschiedliche Pilze. Parasole, Maronen, Pfifferlinge, Täublinge. Das Gehen im teils doch recht steilen und unwegsamen Gelände war anspruchsvoll, zumal ich - wir waren ja eigentlich noch auf dem ‘Hochweg’ - ohne Stöcke ging. Immerhin waren aber in dem Gelände die Stiefel genau richtig und tauglich.

Nach dem kleinen Waldstück gingen wir auf dem normalen Weg weiter, aber da stellte sich dann heraus, dass der Wald, durch den man da geht, Pilz-unfreundlich ist. Viel Gestrüpp und Unterholz und man kann viel seltener rechts und links vom Weg weg, als wir gedacht hatten. Dafür gibt es da Parasole.

Wir gingen nicht ganz bis zur Burg, weil mein Bein inzwischen ganz schön gestresst war, sondern kehrten unterhalb an der ‘Bergalpe’ ein. Die ist total nett mit Steichelzoo und freilaufenden Hühnern (die mögen Anfassen nicht besonders, rennen aber auch nicht gleich weg - Hühner sind total fluffig und weich, kann ich berichten) und es gab ausgezeichneten Zupfkuchen.

Der Rückweg zog sich dann ein wenig, mein Bein war am Ende wirklich sehr motzig. Wir kamen ziemlich genau mit einem heftigen Gewitter am Auto an, das passte gut :-)

Aus den Parasol-Schirmen machte der beste Allgäuer von Allen am Abend ‘Parasol-Schnitzel’. Das war gut, das machen wir nochmal, dann aber mit einer weniger ‘geschmackigen’ Beilage.


Der erste Fund


Parasol


Auf dem Rückweg


Parasolschnitzel

Von engel am 20.08.2019 11:10 • outdoorsonst(0) Kommentare

Gemischtes Wochenende

Sonntag, August 11, 2019

Freitag war noch wunderschön und warm (genau genommen heiß) und wir nutzten den Abend, um das letzte eingefrorene Grillfleisch der Verwertung zuzuführen. Das war wieder sehr nett und angenehm.

Der Samstag war regnerisch angekündigt, sollte aber irgendwann besser werden. Ich hatte erst einen Spaziergang auf den Blender vor, dann kam der beste Allgäuer von Allen auf die Idee, dass es ja vielleicht Pilze geben könnte (warm und feucht und so). Wir planten um und fuhren gegen Mittag - es sollte nun langsam besser werden - zum letztes Jahr entdeckten Pilzgebiet.

Erst kam eine Umleitung (die kannten wir), und dann eine weitere (neu), die uns über viele kleine Sträßchen mit einem Mordsumweg zum Ziel geführt hätte. Das war uns aber zu umständlich, deswegen brachen wir ab und gingen in einen Wald in der Nähe vom ehemaligen Daheim, wo wir auch schon Pilze gefunden hatten. Das war dann ... ausgesprochen unergiebig. Wir fanden genau gar keinen Pilz und wurden noch dazu ordentlich voll geregnet. Tja, kommt vor.

Der Sonntag war dafür dann viel schöner als vorher gesagt und wir machten eine schöne Mountainbike-Tour zum Brotzeitstüble mit Abstecher zum Eschacher Weiher. Den Waldtrail traute ich mich noch nicht runter, aber wir nahmen den Trail am Tennisplatz und fuhren fast bis auf den Blender - naja, bis zur Straße drüber halt, der Gipfel war mir dann doch zu steil und anstrengend.

Der Trail am Tennisplatz ist zwischendurch schon recht steil und anstrengend, aber während des Radelns ging alles einfach nur prima. Danach merkte ich dann aber schon, dass das stressig für das Knie gewesen war, beim Losradeln war es immer wieder unwillig.

Wir gönnten uns K&K im Brotzeitstüble und legten uns dann am Weiher in die Wiese, wo ich prompt erst mal einschlief. Wir gingen einmal ins Wasser (der beste Allgäuer von Allen schwamm, ich paddelte bloss rum) und radelten dann wieder heim.

Das war wieder ein richtig schönes Wochenende und es fühlte sich fast schon an wie Urlaub. Der ist aber erst nächste Woche, das war also eine schöne Einstimmung.


Waldregenspaziergang


Immerhin: ich traf einen Frosch


Auf dem Tennisplatztrail


Weiheridylle :-)

Von engel am 11.08.2019 23:00 • outdoormtbsonst(0) Kommentare

Kapf-Spaziergang

Sonntag, Juli 21, 2019

Am Freitag Vormittag kam die Nachricht, dass mein Notebook an UPS übergeben worden sei. Große Freude. Als ich allerdings nachsah, wann es bei mir ankommen würde, dann doch eher Enttäuschung: am Dienstag Nachmittag. Das war zu erwarten gewesen, es hatte auf dem Hinweg ja auch 3 Tage gebraucht, aber bei sowas bin ich scheint’s nicht rational, ich hatte auf Samstag gehofft. Naja.

Den schönen Freitag Abend nutzten wir zum Grillen. Das war sehr nett und es war sogar in der Sonne abends ganz gut auszuhalten.

Für Samstag waren Abends Gewitter angesagt, aber der Tag an sich sollte schön werden. Wir teilten uns für den Weg zum Eschacher Weiher wieder auf. Der beste Allgäuer radelte, ich nahm das Auto und spazierte oben mit einem Umweg zum Weiher. Bergauf ohne Stöcke, bergab dann doch lieber mit.

Ich ging sehr, sehr ordentlich und achtete vor allem darauf, das Bein beim Laufen hinten richtig zu strecken. Das fühlte sich einerseits irgendwie richtig an und andererseits total komisch, denn so fühlte sich das rechte Bein länger an als das linke. Was aber nicht sein kann, das wurde ja ausgemessen. Das kommt sicherlich von dem jahrelangen Rumgehumpel mit nicht-streckbarem Bein und ich muss mich da erst dran gewöhnen.

Ich ging ohne Stöcke hinauf bis zum Hohen Kapf (da hat es gerade unendlich viele Heidelbeeren - Yummie!) und drehte dort wieder um. Ich nahm Stöcke, weil es da oben gleich mal etwas steiler runter geht, und das war sehr gut. Bergab gehen ist noch immer schwierig und unangenehm. Wobei ich gar nicht sicher bin, ob das nun daran liegt, dass die Muskeln noch zu schwach sind (allerdings kann ich Treppe runter meistens schon ganz gut) oder ob mir da jetzt einfach Übung und die Rückmeldung nicht-existenter Körperteile fehlt. Wie auch immer, da ist noch deutlich Luft nach oben :/

Auf dem Weg durch den Wald Richtung Brotzeitstüble merkte ich dann schon, dass das Bein sehr müde wurde. Und auf den letzten Metern auf der Kuhweide runter zum See fing das Knie an zu schmerzen. Nicht fürchterlich, sondern eher dumpf, wie überlastet halt. Oh weh!

Unsere Ankunft am Eschacher Weiher war eine Punktlandung. Ich hatte gerade den Rucksack abgelegt und wollte das Handtuch ausbreiten, da kam der beste Allgäuer von Allen angeradelt :-)

Wir lagen eine Weile am Weiher herum und gingen einmal schwimmen. Ich hatte da eigentlich keine Lust drauf, denn es wehte ein reichlich kühler Wind, aber dem Bein war nicht wohl und da würde kühles Wasser gut tun. Ich schwamm dann auch nicht wirklich, sondern machte ein wenig Wassergymnastik. Im Wasser fühlte sich das gut an, danach war aber alles beim Alten, dem Knie war unwohl.

Der Weg hinauf zum Auto - wohlweislich mit Stöcken - ging dann aber problemlos, obwohl es da steil und uneben ist.

Daheim gab es K&K auf der Terrasse und später Bärlauch-Spaghetti. Mit Ruhe und Kühlung wurde es dem Bein langsam wieder wohler. Ich war erleichtert.

Der Sonntag begrüßte uns wie vorhergesagt mit Regen. Das war sehr OK, denn das Bein war ziemlich empfindlich und mehr Ruhe war da sicherlich gut. Ein Sonnenloch am Nachmittag nutzten wir für Pfannkuchen, sonst beschäftigten wir uns mit Musik und meinem Hörbuch-Projekt, das auf den echten Daten natürlich in Probleme lief und angepasst werden musste. Aber das wird :-)

Abends gab es ordentliches scharfes Thai-Essen. ‘Thai’ im Wesentlichen deswegen, weil die Basis eine fertige Sosse aus einem Asia-Laden ist, sonst ist ist das vor allem viel Gemüse und scharf wird es durch die eigenen Chilis. Schmeckt nie gleich aber immer gut.


Fingerhut am Weg


Der Hohe Kapf :-)

Von engel am 21.07.2019 23:00 • outdoorsonst

Waldspaziergang

Sonntag, Juni 30, 2019

Ich erwachte wie immer sehr früh und liess den besten Allgäuer von Allen schlafen. Die Hitze-Tour am Samstag war wohl echt anstrengend gewesen (klar, ich war ja nicht dabei zum Bremsen), denn er schlief so lang, dass ich fast ohne ihn angefangen hätte, schon mal Kaffee zu trinken ;-)

Wir frühstückten dann sehr gemütlich, verdunkelten und verbarrikadierten die Wohnung und beschlossen irgendwann, zum Eschacher Weiher zu gehen. Der beste Allgäuer von Allen würde natürlich radeln, ich hatte mir eine Spazierrunde mit mäßigen Höhenmetern (ohne geht da ja nicht) rausgesucht, die ich gehen wollte. Mit Stöcken statt Krücken.

Ich parkte an der Straße (und habe da vermutlich am Stacheldraht den Clio zerkratzt) und ging dann den Forstweg Richtung Schwarzer Grat entlang. An der Abzweigung überlegte ich kurz, ob ich auch den Hohen Kapf mitnehmen sollte, weil das Gehen bis da hin so gut gegangen war, aber das ließ ich dann doch lieber bleiben, denn bisher war ich ja nur hinaufgegangen und rauf geht immer gut.

Runter nicht so, stellte ich dann gleich fest. Der erste Teil nach der Abzweigung ist etwas steiler und da verweigerte das Bein das ordentliche Gehen. Immerhin schaffte ich aber die mäßige Steigung weiter hinten ganz gut. Ich war natürlich total langsam, aber ich konnte fast alles sauber und ohne humpeln (naja, beinahe) gehen. Erst gegen Ende, kurz bevor ich am Eschacher Weiher war, wurde das Laufen wirklich anstrengend.

Der beste Allgäuer von Allen kam auch bald und wir lagen eine Weile auf der Wiese rum und schwammen ein wenig im Weiher. Der ist inzwischen wirklich warm (dem Hörensagen nach war sogar der beste Papa an diesem Tag da drin!), aber bei 30 Grad draussen ist auch warmes Wasser erfrischend ;-)

Dann radelte der beste Allgäuer von Allen zurück nach Hause und ich stakste den steilem Waldweg hinauf. Im Garten gab es im Schatten dann noch kalten Kaffee und später gingen wir zum Essen beim bayrischen Jugo.


Kurz vor der Abzweigung


Im Wald wird fleissig aufgeräumt


Rasnici (Ražnjici)

Von engel am 30.06.2019 23:00 • diaryKnieOPoutdoorsonst

Auf der anderen Seite

Samstag, Juni 29, 2019

Es war ein ‘ganz normaler’ Samstag Morgen. Ich stand auf, machte Frühstück und weckte den besten Allgäuer. Nach einem gemütlichen Frühstück ging es allerdings nicht ganz so normal weiter. Er fuhr in die Berge für eine Tour, ich blieb daheim.

Nach ein bisserl Haushalt ging ich standradeln und erledigte dann den Rest des Wochenendeinkaufs. Da war es schon recht warm und ich war froh, als ich wieder im kühlen (natürlich abgedunkelt und alles geschlossen) Zuhause war. Ich machte meine Übungen und ass Erdbeeren zu Mittag.

Dann hatte ich überhaupt keine Lust rauszugehen, aber ich hatte mir eine Radrunde vorgenommen und meinte, die müsse ich machen. Ich schaute mir lang die OSM an und nahm dann eine der vorgefertigten Runden, die viel an der Iller und im Wald verlief und ein paar neue Abschnitte hatte.

Dann ging ich raus. Das war wie gegen eine Wand laufen.

Ich radelte erst mal runter an die Iller und dran entlang nach Hirschdorf. Das war dann schon genz nett, weil schattig und kühl und beim Radeln sind auch die Mücken kein Problem. Dann ging es auf die neue Strecke, nämlich an der anderen Seite der Iller weiter. Da war ich ja nicht sicher, ob ich nicht irgendwann absteigen und schieben oder vielleicht sogar umdrehen müssen würde, denn da hat es in der OSM keine vernünftige Wegbezeichnung.

Aber es ist ein Forstweg, der zwar immer sandiger wird (was radl-technisch anspruchsvoll ist und ich fühle mich ja bisher nur halb sicher auf dem Bike, weil Absteigen eventuell problematisch sein könnte), aber trotz eines umgefallenen Baums quer über den Weg tatsächlich durch geht. An dem Baum hatten netterweise schon Leute Äste abgebrochen und so kam ich problemlos durch.

Am Illerparadies kam ich auf die Straße, bzw. den Radweg daneben, und fuhr erst mal bis Dietmannsried (das war steiler als ich gedacht hatte). Von dort ging es relativ direkt und mit großartiger Aussicht zurück zur Illerbrücke bei Hirschdorf. Da nahm ich die Straße statt des Illerradwegs, weil ich keine Lust auf den kurz-vor-daheim-Berg hatte. Das ist aber insgesamt auch nicht schöner zu fahren, nächstes Mal fahre ich wieder unten entlang.

Daheim legte ich mich erst mal in der kühlen Wohnung mit Coolpack aufs Sofa, dann trug ich Tisch, Stühle und Sonnenliege in den Hausschatten an der Seite und las bis der beste Allgäuer von Allen zurück kam. Dem war vor allem ‘Heiß! Heiß! Heiß!’ und er duschte als erstes sich und seinen verschwitzten Rucksack mit dem Gartenschlauch ab. (Brrrrr!)

Danach wurde der Tag weitgehend gemütlich. Wir tranken kalten Kaffee, sassen gemeinsam herum und grillten schließlich. Es gab auch Gemüse-Spiesse mit Halloumi. War nicht schlecht, aber da ist noch Luft nach oben :-)


Sand


Aussicht

Von engel am 29.06.2019 23:00 • diaryKnieOPoutdoorsonst

Weiher-Spaziergang

Mittwoch, Juni 26, 2019

Dem Bein ging es in der Früh wieder besser als am Vortag (ich wache trotzdem meistens 2 Mal in der Nacht kurz auf und muss mich anders hinlegen). Mein Training - Standradeln, Kräftigung, Beugung, Streckung - ging dann auch echt gut. Ich kam danach die Treppe ohne Hände rauf. Runter ging eher nicht so gut, da lande ich noch immer sehr hart auf dem gesunden Fuß.

Ich machte schon am frühen Vormittag alle Fenster dicht und ließ die Rolläden runter. Und dann war ich drin, in der angenehm kühlen Wohnung und hatte überhaupt kein Bedürfnis, raus zu gehen. Therapie hatte ich auch nicht, also hätte ich gemütlich drin bleiben können, wenn ich nicht doch kurz zum Einkaufen gemusst hätte.

Ich überlegte, ob ich radeln sollte oder mit dem Auto fahren und dafür dann einen Spaziergang machen sollte. Der Spaziergang gewann, denn Gehen geht noch bei Weitem nicht so gut wie ich das gern möchte.

Auto also. Als ich aus der Wohnung ging, erschlug mich erst mal die Hitze beinahe. Ich versuchte den Clio am Edeka im Schatten zu parken, aber das war nur halb erfolgreich. Dann nahm ich die Stöcke (keine Krücken, die Stöcke bieten weniger Unterstützung und um den Weiher rum geht es ja nur geradeaus) und marschierte los.

Sobald ich in den Schatten der Bäume am Weiher trat, umschwirrten mich Mücken. So lange ich in Bewegung blieb, hielten sie sich noch etwas zurück, bei jedem Stopp (und es gab viele, denn das Handy muss ja noch getestet werden) wurde ich umgehend angefallen. Dass die Bilder der Mini-Fröschlein auf dem Weg allesamt nichts geworden sind liegt aber nicht an den Mücken sondern an den Fröschlein. Die hüpften so schnell weg, dass ich in dem Schummerlicht des dichten Weiher-Waldes nur unscharfe Bilder schaffte. Schade, die waren echt niedlich :-)

Zum Ausgleich vielleicht nahm mich das junge Eichhörnchen auf dem Weg überhaupt nicht wahr, als ich mich, die Stöcke in der Hand, humpelnd ‘anschlich’. Es hatte irgendwas auf dem Weg gefunden und war intensiv beschäftigt :-)

Der Weg um den Weiher ist doch etwas weiter, als ich gedacht hatte (2,3 Kilometer) und das war am Ende dann ganz schön fordernd. Anfangs konnte ich wirklich gut und ordentlich fast ohne humpeln laufen, am Ende war das dann ernsthaft schwierig. Netterweise liessen mich die Mücken an dem einzigen Bänkle in der Sonne einigermaßen zufrieden. Da hatte ich dann sogar schöne Ausssicht auf das Schwanennest im Weiher :-)

Nach dem Einkaufen legte ich mir erst mal Eis aufs Knie und ruhte mich aus. Sowohl die Hitze als auch der Spaziergang an sich waren ganz schön anstrengend gewesen. Dann nahm ich mir Lesestoff mit und legte mich draußen auf die Liege in den Schatten. Die Terrasse war so heiss, dass ich da ohne Schuhe nicht auftreten konnte und selbst beim Rumliegen war mir sehr warm.

Als der beste Allgäuer heim kam, tranken wir wieder erst mal (kalten) Kaffee und fuhren dann beide mit dem Auto zum Eschacher Weiher. Ich bekam erst weit hinten einen Parkplatz, das war aber gut, denn so konnten wir endlich den Direkt-Abstieg zum Weiher nehmen, den ich schon immer mal gehen wollte. Das ist ein unebener Trampelpfad, aber mit sowas kann ich auch mit Krücken umgehen. Größter Vorteil: ist im Wald und deswegen im Schatten :-)

Nach dem üblichen in-der-Sonne-Rumliegen und zweimaligem Wässern (Brustschwimmen geht inzwischen schon deutlich besser, ich brauche nur noch eine minimale Schere, vorher war vermutlich der Kopf mal wieder das grösste Problem) gingen wir wieder hoch und heim. Es gab wieder Brotzeit auf der Terrasse, wo es trotz Schatten sehr warm war. Immerhin kamen die Mücken später und weniger zahlreich.

Mein Retterspitzumschlag an diesem Abend war eine Katastrope. Sobald ich aufstand, rutschte alles sofort weg. Dabei dachte ich erst, das grössere und dickere Handtuch sei eine gute Idee, weil das nicht so schnell durchweichen würde. Nächstes Mal wieder das Geschirrtuch, das kann man besser befestigen und feucht wird ja eh alles. Und das Coolpack bringt auf einem dünneren Umschlag auch mehr.

Ob das Ganze wirklich was bringt, kann ich nicht sagen, ich mag aber den Geruch sehr :-)


Schwabelsberger Weiher Rundweg


Junges Eichhörnchen


Seerosen


Aussicht mit Schwänen

Von engel am 26.06.2019 23:00 • diaryKnieOPoutdoorsonst

Zurechtgerückt

Dienstag, Juni 18, 2019

Ich schlief eigentlich gut, aber irgendwann in der Früh schmerzte das Bein aus nicht ersichtlichen Gründen so sehr, dass ich aufwachte und nicht mehr einschlafen konnte. Da piepste dann aber eh der Wecker und ich stand halt auf. Nach ein paar humpeligen Schritten war dann aber alles normal.

Der beste Allgäuer verschwand zum Arbeiten, ich frühstückte fürstlich (Kaffee, Mango, Aprikosen, Pfirsich, Kirschen) und gemütlich und ging dann 15 Minuten auf dem Standrad strampeln. Dann packte ich die Stöcke und fuhr mit dem Auto zum Kalbsangsttobel, um den noch in relativer Vormittagskühle probieren zu können.

Das Wetter war großartig und der Ausblick nach Süden auch. Es war aber auch schon ganz schön warm, ich freute mich, gleich im Wald verschwinden zu können. Der Tobelweg ist zwar relativ schmal aber sehr gut zu gehen. Überhaupt fand ich das Gehen ziemlich gut, ich konnte, obwohl ich nur Bergstöcke hatte, ziemlich gleichmässig und ordentlich gehen. In der Mitte etwa liegen 2 grosse Bäume quer drüber, aber ich konnte sie problemlos übersteigen. Oben setzte ich mich kurz auf eines der Bänkle und schaut in die sonnige Landschaft.

Der Runterweg wie erwartet nicht so gut. Das Bein kriegt die Belastung beim Abwärtgehen (Bein gestreckt aufsetzen, mit dem Oberschenkel abfedern, gestreckt drüber gehen, hinten abwinkeln) weder flüssig noch sonstwie ordentlich hin. An der flacheren Stellen war ich fast zufrieden, an den steileren Stellen war nichts zu machen als Doppelstocktechnik und irgendwie drüber mogeln.

Danach ging ich zum Einkaufen und holte mir mehr Obst und Gemüse. Ich hab grad viel Zeit zum Zubereiten und geniesse eh, dass es Frühling, bzw. fast Sommer ist und man so viel frischen Zeug bekommt. Die Erdbeeren waren leider nur solala. Da geht noch was!

Daheim dann Beinkühlung und Recherche, wie ich am besten zur Physio-Praxis mitten in der Stadt komme, denn Parken ist da genauso blöd wie überall in Innenstädten. Mit dem Bus wäre eigentlich schnell und einfach gewesen, wenn es da nicht bei uns herum diese blöde Baustelle gäbe und die Bushaltestelle ums Ecck ganz einfach ausgelassen würde. Wenn ich hin- und rückwärts so lang rumkrücken muss wie der Bus braucht, ist das ja auch nicht grad sinnvoll.

Dann also mit dem Rad. Ich nahm mir vorsichtshalber viel Zeit für den Weg und steckte einen Bergstock mit Gummipoppel unten dran in den Rucksack. Das Radeln ging echt gut. Ich war eine halbe Stunde zu früh dran, das war aber ganz gut, weil ich mit der Praxis ja nur die ersten Paar Termine ausgemacht hatte. Ich bekam fast alle Termine in den nächsten 3 Wochen unter.

Der erste Termin war Lymphdrainage und natürlich machte der Therapeut erst mal Anamnese. Und dann rückte er mir den Kopf ein wenig zurecht. Denn bei meiner Vorgeschichte - das Knie wurde immer dick, Schmerzen hielten sich meistens in Grenzen - hat das Knie ‘gelernt’, auf Überlastung mit Gewebswasserauschüttung zu reagieren. Und wenn ich diesen Zyklus brechen will, muss das Knie jetzt erst mal frei von Wasser werden.

Momentan ist es noch geschwollen, hat Wasser zwar nicht drin (was gut ist), aber aussen rum (was nicht gut ist, aber normal). Deswegen: Bewegung ja, Last nein. Und auf keinen Fall überlasten für mindestens die nächsten 4 Wochen. Und dann nannte er noch Beispiele, was sinnvoll ist (Radeln und ordentlich Gehen im Flachen, die Übungen) und was er für schlecht hält (Bergab gehen! Bergauf gehen eventuell auch. Zuviel von allem.). Ich hatte direkt mit schlechtem Gewissen die Wallberg-Expeditionen und den Kalbsangsttobel vor Augen.

So detailliert hat das bisher noch keiner ausgeführt. Es hiess immer nur: ‘Darf nicht schmerzen. Darf nicht heiss werden. Darf nicht anschwellen.’ So war das ja immer auch, auch am Wallberg und auch am Kalbsangsttobel. Keine Schmerzen, keine Hitze, kein Anschwellen. Ich war der Meinung, es sei sinnvoll, mich möglichst bald fordern - nicht überfordern! - um den Muskelaufbau zu fördern. Jetzt meine ich, das mit dem Muskelaufbau kommt dann schon, besser erst mal wirklich, wirklich, wirklich langsam tun. Oh weh, das wird schwer!

Ich radelte an der Iller entlang zurück, das war sehr schön. An der Iller zur Praxis hinradeln geht aber leider nicht, weil der Berg an der Burghalde so steil ist (der war mir schon vor der ‘Zurechtrückung’ zu steil). Na, so habe ich wenigstens einen schönen Rückweg.

Als der beste Allgäuer von Allen am späten Nachmittag kam, beschlossen wir, noch zum Eschacher Weiher zu gehen. Er radelte (in persönlicher Bestzeit), ich nahm das Auto und die Krücken. Und ja, am Weiher geht es auch runter, aber manches muss halt sein. Leider zogen inzwischen Gewitter auf, so dass es am See bald kühl wurde. Ich war diesmal aber trotzdem drin. Ganz. Ohne wirklich zu schwimmen allerdings, den Brustbeinschlag bekomme ich noch nicht hin und ‘hundepaddeln’ ist irgendwie doof.


Eingang zum Kalbsangsttobel


Hindernis


Blick vom Bänkle oben


Berg- und Weiher-Blick


Der Himmel verdunkelt sich

Von engel am 18.06.2019 23:00 • diaryKnieOPoutdoorsonst

Samstag, 29.09.2018: Spaziergang

Dienstag, Oktober 09, 2018

Das Wetter war in der Früh ganz und gar nicht so nett wie vorhergesagt, deswegen verbaselten wir den Absprung zu einer ‘richtigen’ Tour und gingen stattdessen später ein wenig spazieren. Auf einen Hügel natürlich.

Ich verweigerte in letzter Zeit ja, mich mit Pilzen zu beschäftigen, aber der beste Allgäuer von Allen kann halt nicht raus aus seiner Haut und nahm Stoffbeutel und Messer mit. Prompt liefen wir einem hübschen kleinen Steinpilz über den Weg und diskutierten, in welcher Form wir den wohl dem Abendessen hinzufügen könnten.

Und dann kamen wir an Rotkappen vorbei. Die hat es in unseren üblichen Pilz-Gebieten nicht, die mussten wir natürlich mitnehmen, weil sie allerorts gelobt werden. Danach fanden wir nochmal einen schönen Steinpilz und so war der kleine Ausflug ganz schön ergiebig :-)

Es war eigentlich die ganze Zeit über neblig, frisch und windig, aber als wir grad oben am Grat waren, kam ein klitzekleines Bisserl die Sonne durch und wir konnten eine Viertelstunde Pause in einer Mulde in Beinahe-Sonne machen. Das war auch beinahe warm ;-)

Zum Abendessen gab es panierte Putenschnizel mit gerösteten Steinpilzstreifen, Kartoffeln und Bohnen. Das war echt prima :-)
Die Rotkappen wurden in der Tiefkühltruhe zwischengelagert.

Von engel am 09.10.2018 23:14 • outdoorsonst

Waldspaziergang

Mittwoch, Dezember 27, 2017

Vor Weihnachten beschäftigten uns Haushalts- und andere Dinge und allerlei Wehwehchen und Leiden verhinderten weitere Touren. Schon bisserl blöd, weil da das Wetter ja besser war. Allerdings war der Schnee um einiges schlechter und wir hatten ja ein paar echt tolle Touren im Sack :-)

Am ersten Weihnachtsfeiertag hätten wir eigentlich eine Skitour machen wollen, aber der beste Allgäuer von Allen fühlte sich beim (frühen) Frühstück so schlecht, dass er beschloß, doch lieber wieder ins Bett zu gehen. Gegen Mittag fuhren wir rauf nach Wiggensbach und machten einen Spaziergang auf und rund um den Blender. Wir bestiegen auch endlich mal den dürren Bichl, an dem wir ja öfter mal vorbei radeln, aber das war ziemlich blöder Rumgestapfe in Schnee und Unterholz. Den Dürren Bichl beguckt man besser vom Blender aus ;-)


Am Blender I


Rückweg zum Blender


Am Blender II

Von engel am 27.12.2017 13:13 • outdoorsonst

Und dann ...

Montag, Juli 28, 2014

... war da noch der oft verschobene Kletterwaldbesuch mit dem kleinsten Neffen, der mir den ‘Preis der Feigheit’ einbrachte und den Gerüchten aus dem hohen Norden (knapp vor der Donau heißt das) zufolge ein Riesenerfolg war.

Von engel am 28.07.2014 19:38 • outdoorsonst
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