Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Klonk

Sonntag, Mai 25, 2008

Und noch ein erstes Mal:  die erste selbst verursachte Beule im Auto :-(

Nicht dass der Audi keine Beulen hätte, im Gegenteil, der Wagen ist rundrum verbeult, aber für keine dieser Dellen bin ich verantwortlich. Das meiste sind Parkbeulen, weil irgendwer seine Tür in die vom Audi geknallt hat. Die schlimmste ist eine Beule in der rechten hinteren Tür, wo irgendein Vollidiot einen Sidekick geübt hat. Die hat der beste Allgäuer von Allen zwar halbwegs wieder rausbekommen (ohne den Lack zu schädigen), aber die Tür schaut trotzdem ziemlich dellig aus.

Und jetzt: Eine Delle in der Heckklappe. Weil der blöde Busch vorm Restaurant vorhin ein Baum war. Und weil ich eh nicht nach hinten geguckt hab. Schnell war ich nicht, folglich ist die Beule weder tief noch breit, aber das Rücklicht ist kaputt gegangen. Gna.

Naja, irgendwann muss man sowas wohl mal machen. Dann doch lieber mit dem alten eh schon beuligen Audi als mit einem neuen schönen Auto. Das Rücklicht haben wir jetzt mit durchsichtigem Tape ‘repariert’, das hat nur ein kleines Loch. Zum TÜV muss ich ja erst wieder in knapp zwei Jahren ...

Von engel am 25.05.2008 22:01 • diary

Mein erstes Mal

Mittwoch, Mai 21, 2008

... auf dem Laufband im Fitnesscenter. Ziel: Zum X. Mal versuchen, regelmässig zu joggen. Weil Joggen doch der Sport schlechthin für Fitness und Kondition ist. Und wenn man schon mal so einen Plan gefasst hat, dann darf man sich auch nicht von schlechtem Wetter davon abhalten lassen. Und wenn doch ... warum nicht mal das Laufband testen?

Erster Eindruck: Seltsam. Man läuft, bewegt sich aber nicht von der Stelle. Zweiter Eindruck: Boah, langweilig. Joggen ist eh schon langweilig, wenn man noch dazu immer auf derselben Stelle tritt, wird es kein Stück unterhaltsamer. Aber egal, der Plan steht, der wird jetzt umgesetzt! Und die 40 Minuten am Montag und die 30 Minuten gestern hab ich mit interessanten Stories im Ohr auch durchgehalten :-)

Aber alles in allem ist das Laufband gar nicht so schlecht. Dadurch dass man die Geschwindigkeit einstellen kann, kommt man gar nicht erst in Versuchung, zu schnell zu laufen und kann somit den empfohlenen Pulsbereich (ich hab mir einen Trainingsplan bauen lassen, da steht sowas drin) gut einhalten. Ich glaube, ich bleib noch eine Weile beim Laufband, bis ich mich und meine Geschwindigkeit wieder (oder überhaupt mal) einschätzen kann.

‘Lustig’ ist, wenn man nach einer halben Stunde Auf-der-Stelle-Laufen wieder festen Boden betritt (nachdem das Laufband angehalten hatte, natürlich). Da ist dann irgendwas im Hirn verstellt, ich hätte mich beinahe direkt neben dem Band auf den Boden gelegt, weil mir plötzlich schwindlig wurde. Die ersten Schritte lief ich wie auf Eiern, ich hatte gar kein Gefühl für den Boden und meine Schritte. Das gab sich dann aber glücklicherweise schnell wieder.

Fazit der beiden Läufe: Muskelkater. Trifft sich ja prima, dass ich morgen wieder was vor habe. Naja, 600 Höhenmeter sind nicht allzu viel und am Freitag sollte sich der Kater dann ja hoffentlich wieder verzogen haben.

Von engel am 21.05.2008 07:17 • diary

Wallis 2008 - Castor

Dienstag, Mai 20, 2008

Natürlich waren wir wieder die ersten beim Frühstück (es geht doch nichts über Kaffee und Zeit in der Früh), aber diesmal tauchten nicht lang nach uns auch die anderen auf. Pünktlich zur ausgemachten Zeit standen wir vor der Tür, wo das Taxi bereits wartete.

Im den diversen Transportmitteln in Zermatt bereiteten wir den anderen Leuten diesmal noch mehr Freude, immerhin waren es jetzt 10 spitzige und scharfe Eispickel, die den anderen Leuten im vollgepackten Bus oder den Seilbahnen zu nahe kommen konnten.

Ohne Zwischenfälle gelangten wir aufs kleine Matterhorn, wo wir uns - diesmal ohne Abstecher zur Aussichtsplattform -  am Kaffeebar-Container sammelten und auf die beiden Nachzügler warteten. Der eisige Wind von gestern hatte wenn überhaupt dann nur unwesentlich nachgelassen. Und da wir 2 Stunden früher dran waren, war es empfindlich frisch, sogar im Windschatten des Containers.

Von engel am 20.05.2008 06:21 • diaryurlaubwallis2008outdoorski

Ins Reine

Montag, Mai 19, 2008

Seit langem das erste Mal wieder einen Brief mit der Hand geschrieben. Einen ganzen Brief, komplett vom ersten bis zum letzten Zeichen mit der Hand auf ein weisses Blatt Papier gemalt. Der Anlass erforderte eine sehr persönliche Antwort.

Nachdem ich wie im Film 5 Blätter angefangen und dann zerknüllt und weggeworfen hatte, hab ich den Text dann am Computer entworfen und schliesslich abgeschrieben. Ich bin aus der Übung, ich kann keinen längeren Text mehr im Kopf so vorformulieren, dass ich ihn direkt ins Reine schreiben kann. Davon wie meine Schrift bei längeren Texten degeneriert, weil die Hand müde wird, will ich gar nicht erst reden.

Ich bin nicht sicher, ob ich das nun bedauern soll. Die Löschtaste und die Möglichkeit Sätze zu entwickeln, empfinde ich als unschätzbaren Fortschritt. Auch dass man sich in Zeiten von Email und Textverarbeitung nicht mehr mit furchtbaren und unleserlichen Sauklauen auseinandersetzen muss, ist eine feine Sache. Andererseits - so ein handgeschriebener Brief ist schon eine feine Sache, optisch wie inhaltlich einzigartig.

(Und ich bin froh, dass ich das nun endlich hinter mir habe. Nicht wegen der Handschreiberei sondern weil ich am Inhalt so lang rumkauen musste.)

Von engel am 19.05.2008 20:55 • diary

Daneben

Montag, Mai 19, 2008

Ich bin ja mode-mässig völlig von der Aussenwelt abgekapselt und ziehe selten das an, was grad en vogue ist. Das liegt schon allein daran, dass Klamotten kaufen echte Arbeit ist und dass ich deswegen das Zeug, das ich habe, so lange anziehe, bis es auseinander fällt. Die einschlägigen Zeitschriften lese ich nicht und mein Geschmack ist irgendwo in der Gegend vom Abi einfach stehen geblieben.

Ich weiss also wirklich nicht wirklich, was angesagt ist und was genau nun ‘gut gekleidet’ ist. Aber dass sich ein in Brauntönen gehaltener Rock mit Schlangenhautmuster (oder so ähnlich) mit in Grüntönen gehaltenen Schuhen mit Krokodilmuster (oder so ähnlich, deutlich anders jedenfalls) bös beissen muss, ist sogar mir klar.

Ich weiss nicht, was die Dame vorhin erreichen wollte, aber eines hat sie geschafft, das ‘Ensemble’ hat sich tief in meine Synapsen gebrannt (*grusel*). Ich bin nur froh dass sie dazu kein Tiger-gemustertes Top anhatte ;-)

Von engel am 19.05.2008 12:13 • diary

Chili

Samstag, Mai 17, 2008

Im Nebenraum wird gewerkelt was das Zeug hält. Töpfe und Teller klappern, Schubladen und Schranktüren knallen auf und zu und so langsam dringt der unwiederstehliche Geruch anbratenden Hackfleisches mit Zwiebeln zu mir rüber. Der Herr das Hauses kocht Chili con Carne.

Ich darf das nicht, denn wenn ich das mache, wird es immer so ‘lasch’. Ja klar, ich hab ja auch gebührenden Respekt vor diesen winzigen Schoten, Piri-Piri oder so. Lieber nachwürzen als brennende Eingeweide, denk ich mir. Zugegeben, ich würze dann eher selten nach und mein Chili ist dann halt ein mildes Chili. Seines nicht. Nie.

Aber egal wie scharf es wird, es schmeckt immer gut. Hunger!

Von engel am 17.05.2008 19:19 • diary

Vorlieben

Samstag, Mai 17, 2008

‘Ah, abgelaufen!’, meinte der beste Allgäuer von Allen erfreut beim Frühstück. ‘Dann kann man den ja endlich essen.’

Sprachs und wickelte ein an den Kanten schon bräunlich angelaufenes Brie-Eck aus, aus dem beim Anschneiden prompt das weiche Innere heraus lief. Brrrr! Meine Mom und eine meiner Schwestern teilen diese Vorliebe, ich krieg beim Zuschauen schon Gänsehaut und riechen will ich das auch lieber nicht.

Käse muss hart sein und Löcher haben!

Von engel am 17.05.2008 10:13 • diary

Wallis 2008 - Breithorn

Donnerstag, Mai 15, 2008

Zu unserem Erstaunen empfing uns der Donnerstag in der Früh mit wunderbarstem Wetter. Ebenfalls zu unserem Erstaunen waren wir (Ralle und ich) lang die ersten beim Frühstück in der Küche. Die Sache mit der Abfahrt um 8:00h schien nicht ganz so ernst gemeint gewesen zu sein.

Nach und nach trudelten die anderen ein und das Frühstücksgelage fing an. Unsere gestrigen Einkäufe waren der volle Erfolg. Nicht nur war die gesüsste Tubenkondensmilch ein prima Ersatz für Milch und Zucker, auch die Crunchy Ovo-Creme fand breiten Anklang. Bei mir sowieso, ich bin bekennender Ovomaltine-Fan.

Nach einiger Diskussion was man denn nun machen solle und diversen Trips zum Computer um Wetter und Lawinenlage zu checken, wurde beschlossen, die Spaghetti-Runde um einen Tag zu verschieben (und entsprechend zu verkürzen) und dafür heute aufs Breithorn zu steigen. Da das nur wenige Höhenmeter vom Kleinmatterhorn aus sind, nahm man sich noch ein wenig mehr Zeit zum Frühstücken und bestellte das Taxi (ein Grossraum-Taxi, günstiger und schneller als der Zug für so viele Leute) für 9:00h. Lisanne wollte sich noch ein wenig erholen und kennt das Breithorn eh schon auswendig, Jörg wollte ihr Gesellschaft leisten, aber alle anderen wollten Berg, Schnee und Sonne.

Von engel am 15.05.2008 21:39 • diaryurlaubwallis2008outdoorski

Wallis 2008 - Allalinhorn

Donnerstag, Mai 15, 2008

Die hoffnungsvollen Erwartungen des Vorabends erfüllten sich nicht. Als wir in der Früh aus dem Fenster Richtung Saas Fee und Allalinhorn guckten, sahen wir keinen gleissenden Gletschergipfel im ersten Morgenlicht sondern graues Grau. Saas Fee lag im Nebel.

Leicht geknickt gingen wir hinab in den Frühstücksraum, wo Lucija bereits unseren Kaffee fertig hatte. Toller Service. Wir diskutierten unsere Möglichkeiten durch (wieder ins Bett und den Tag totschlagen oder im Nebel rumstapfen) und kamen zu dem Schluss, dass uns der Blick aus der Station Mittel-Allalin die 100 Franken für die Bahnfahrt wert war. Im schlimmsten Fall würden wir uns dann eben wieder die Piste nach Saas Fee hinunter tasten, mit ein wenig Glück könnten wir es vielleicht bis zum Feejoch schaffen. Zum Rumhängen hatten wir einfach keine Lust.

Die Wolken begannen ungefähr 100 Meter über Saas Fee. Die Gondeln der Alpin-Express-Bahn verschwanden nicht weit über dem Dorf in weissem Nichts. Na toll! Ausser uns wartete ein vollvermummter Snowboarder und ein weiteres Skitourengänger-Paar auf die Öffnung der Bahn. Na, immerhin waren wir nicht die einzigen Bescheuerten, die bei dem Wetter ihr Glück versuchten.

Als wir in den Gondeln über Morenia zum Felskinn fuhren, blies ein starker Wind Schneeflocken durchs geschlossene Gondelfenster. Die Gondel schwankte beunruhigend zum Getöse des Windes draussen. Herrje, das würde eine teure Abfahrt werden.

Nach der U-Bahnfahrt zur Station Mittel-Allalin betrachteten wir unentschlossen den Schneesturm. Die Sicht vor den Fenstern betrug bestenfalls 20 Meter und es klang noch immer nach viel Wind, wenn auch deutlich gemässigter als in den Gondeln. Nunja, die Hoffnung stirbt zuletzt und so rödelten wir auf und vermummten uns so weit wie möglich, bevor wir nach draussen traten. Mich machten ja die intensiven Blicke der Bergwachtler und Pisten-Sicherheitsleute ein wenig nachdenklich. Merkten die sich schon mal, nach wem sie nachher suchen sollten?

Von engel am 15.05.2008 05:56 • diaryurlaubwallis2008outdoorski

Fettgewebe

Mittwoch, Mai 14, 2008

Das Fischblog hab ich euch schon mal empfohlen (und natürlich ist es rechts in der Blogroll auch verlinkt) und seit ich es endeckt habe, gehört es zu meiner Lieblingslektüre :-)

Im seinem neuesten Artikel nimmt Lars sich das Fettgewebe des Körpers vor, das - oh Wunder! - bei weitem nicht so böse ist, wie uns die Schlankheits-Industrie glauben machen will (Öh, ist das ein Satz?).

Der Artikel ist sehr erfreulich für so sportliche Moppel wie mich ;-)

Von engel am 14.05.2008 09:58 • diary
Page 2 of 4 pages
 <  1 2 3 4 >

Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare

Blogroll


Have fun!