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Donnerstag, 31.12.2020: Silvesterspaziergang

Donnerstag, Dezember 31, 2020

Ein letzter Illertalhügelspaziergang vor dem Jahreswechsel. Der Tag startete mit Sonne und wir schafften es tatsächlich bis zum Pausenplatz am Grat, bevor die Schleierwolken anrückten.

Vor dem Pavillion (alle Bänke besetzt) machten wir nochmal Pause, da kam auch gerade die Sonne nochmal kurz raus. Und weil es sich so schön anbot, gingen wir direkt über die Wiese runter. Ich mag Winter, da kann man so schön kreuz und quer überall rum und durch laufen.

Von engel am 31.12.2020 23:00 • outdoorberg

Kurzmeldung

Mittwoch, Dezember 30, 2020

Alles gut hier, das Jahr geht ausgesprochen gemütlich zuende, mit höchst notwendigem Entspannen (nicht ich, ich hab ja keinen Stress), feinem Essen und sehr, sehr, sehr vorsichtig verteiltem Verwandschaftsbesuch. Wir waren aber auch gelegentlich draußen, zu Fuß, was aber mit dem teilweise gar nicht sooo wenigen Schnee auch schon mal ganz anspruchsvoll war. Alles nett, alles fein, alles prima, kann so weiter gehen.

Von engel am 30.12.2020 17:13 • diary

Dienstag, 29.12.2020: Erstaunlich glatt

Dienstag, Dezember 29, 2020

Vor der abendlichen Völlerei wollten wir nochmal kurz raus und nahmen natürlich den Fernsehturmhügel dafür. Es war erstaunlich glatt im Wald, Schuhketten wären nicht verkehrt gewesen. Abstieg über die Wiese, das war ganz gut zu gehen.

 

Von engel am 29.12.2020 23:00 • outdoorberg

Stressfrei

Donnerstag, Dezember 24, 2020

Das Corona-Weihnachtsfest war das gemütlichste und stressfreieste, das wir je hatten. Und dabei war unser Weihnachten nie wirklich stressig, weil wir uns immer bei der Verwandtschaft durchfressen durften ;-)

Diesmal nicht. Kein Besuch bei keiner Familie, weil wir alle auf Nummer sicher gehen wollten. Stattdessen allerlei Telefonate seitens des besten Allgäuers von Allen und ein kleines Video-Meeting mit meiner Familie. Das war wieder ganz nett, auch wenn das eine Schwesterle erst auf dem Kopf stand und es irgendwie Probleme mit dem Ton gab. Die einen hörten andere kaum, die anderen hörten wiederum ganz andere kaum und Leute aus dem Off (die Schwester-Familie) kamen arg verzerrt rüber. Immerhin war der Selfie-Stick auf unserer und der Elternseite praktisch.

Abends gab es Käsefondue, aber das war mit einigen Problemen verbunden, weil ich zwar für das Essen gesorgt hatte, aber vergessen hatte, dass da ja auch ein Rechaud mit Brennpaste oder sonst eine Hitzequelle nötig ist. Der beste Allgäuer fand nirgends irgendwas Brenner-mäßiges, deswegen stellten wir den Caquelon dann auf eine unserer Einfach-Kochplatten. Als Hitzequelle war das OK, sonst aber schon ein herber Stilbruch. Na, egal.

Und ich muss leider festhalten, dass das Käsefondue der besten Mama noch immer besser ist als meines.

Vormittags bastelten wir noch den Lebkuchenhausbausatz zusammen, den die Firma des besten Allgäuers allen Mitarbeitern geschickt hatte, als eine Arte Ersatz für die diesjährige Weihnachtsfeier. Das fand ich eine sehr schöne Geste. Meine Idee war gewesen, das Haus erst an Weihnachten zu bauen, damit wir es dann über die Feiertage haben, ich hatte aber übersehen, dass der ‘Kleber’ ja eine Weile zum Trocknen braucht (eine ordentliche Sauerei übrigens). Das Häuschen war deswegen noch arg instabil, als wir es ins Wohnzimmer stellten und der Baum fiel einmal um.

Frohe Weihnachten an Alle!

Von engel am 24.12.2020 23:00 • diary

Fast

Mittwoch, Dezember 23, 2020

Vormittags längliches und gründliches Verarbeiten der Jobmailflut seit Samstag. 3 Jobs sind nun in der Warteschlange für nochmalige und genauere Betrachtung. Alle haben was Gutes und irgendwas, was mir nicht gefällt, aber wie so ein Job tatsächlich ist, weiß man ja erst, wenn man ihn macht.

Mittags radelte ich zum Vergessenes-Zeug-Einkaufen. Es war unglaublich warm, 10 Grad! Echt, wer braucht denn sowas? Danach hatten wir wirklich alles (OK, fast, das Baguette für’s Käsefondue wird erst kurz vorher gekauft.), was wir für die Feiertage braucen. Üblichweise sind Weihnachtseinkäufe einfach, denn einmal gibt’s bei den einen Eltern was zu essen und das andere Mal bei den anderen und an Heiligabend sind wir normalerweise ja auch in der Verwandschaft unterwegs. Diesmal nicht. Aber naja, sooo viel brauchen 2 Leute ja auch nicht.

Den Nachmittag verbachte ich mit weiterem Lernen und abends machte ich die partielle Track-Anhebe-Funktion bei meinem Tool fertig. Das funktioniert jetzt so wie ich mir das gewünscht habe, allerdings aktualisiert sich die Oberfläche noch nicht ganz so wie sie soll, weil die blöde Auswahl nicht weg geht. Aber es ist ja mein Tool, solche Unzulänglichkeiten kann ich auch irgendwann anders beheben. Hauptsache der Samstag-Track ist nun sinnvoll!

Von engel am 23.12.2020 23:00 • diary

Vorbereitungen

Dienstag, Dezember 22, 2020

Vormittag erst ein bisserl Rumgedaddel, dann machte ich mich auf die letzte Einkaufsrunde vor den Feiertagen. Und stellte danach natürlich fest, dass ich doch noch was vergessen hatte. Einmal noch.

Den besten Eltern brachte ich einen Selfie-Stick, den man auch als Stativ nutzen kann, als ‘Vorab-Geschenk’ vorbei und jetzt steht dem Weihnachts-Family-Call nichts im Weg. Klar, mit Zoom, Skype oder Ähnlichem wäre das Bild größer, aber WhatsApp ist halt einfach. Und vielleicht gibt es ja demnächst dann nicht nur mehr Papa-Bilder von den Ausflügen, sondern auch die Mama mit drauf (wenn ich den Bluetooth-Fernauslöser auf dem uralten Handy zum Laufen bringe, heißt das) :-)

Nachmittags gab es eine weitere Kurz&Knackig-Technik-Erklär-Lektion. Abends befasst ich mich nochmal mit meinem Java-GPX-Editor, denn ich hatte da zwar ganz toll genau die Funktion eingebaut und getestet, die ich für den Samstags-Track unbedingt gebraucht hätte (falsche Starthöhe graduell anpassen), aber es gab keine Möglichkeit, die Funktion auch aufzurufen, weder über die Kommando-Zeile noch über die Oberfläche. Yay! Unit-Tests? Check! Integrations-Tests? Öööööh! Naja, es wird.

Von engel am 22.12.2020 23:00 • diary

Odyssee

Montag, Dezember 21, 2020

Ich hatte schon am Sonntag überlegt, ob ich den Montag, der so halbwegs schön werden sollte, vielleicht mal mit einer etwas längeren Tour krönen sollte. Auslöser dafür war, ich will meine eigene Ideenlosigkeit ja nicht mit fremden Federn schmücken, eine Anfrage der S. vom Donnerstag.

In der Früh sah das Wetter noch immer nach halbwegs Sonne aus und deswegen startete ich ins Kleine Walstertal. Bis ganz hinten rein, in die hintersten Ecken. Was für eine sinnlose Fahrt!

Sämtliche beschneiten Pisten der OK-Bergbahnen (Oberstdorf-Kleinwalsertal) haben komplett gesperrte Parkplätze. Die Zufahrt zur Auenhütte ist sogar nahezu verbarrikadiert. Jetzt kann ich zwar verstehen, dass die Betreiber nicht wollen, dass irgendwer ihren Schnee benutzt (den haben die gemacht, also ist es schon ihrer, ‘natürlichen’ Schnee hat es ja kaum), aber nervig finde ich es trotzdem. Irgendwo, irgendwie hätte man sich sicherlich über die Parkplatz-Sperrungen auch hinweg setzen können, aber das wollte ich dann auch nicht. Ich fuhr also wieder zurück ins deutsche Allgäu.

Ganz unverrichteter Dinge wollte ich dann aber natürlich auch nicht wieder heim fahren, deswegen fuhr ich nochmal nach Ofterschwang. Der Schnee dort wird weniger und eisiger, so kann man das wohl zusammenfassend sagen. Im Aufstieg ‘außenrum’ muss man nun schon 2 Mal abschnallen und selbst da ist die Steilstelle arg glatt. Vernünftigerweise hätte man da Harscheisen genommen, aber das mit der Vernunft ... naja, es ging auch so. Der Rest des Aufstiegs war ganz OK. So richtig wirklich Spaß hat es diesmal aber nicht gemacht. Einerseits wegen der Odyssee vorher und dann war noch nicht mal mehr Sonne. Pffff!

Immerhin hörte ich im Aufstieg weitere Folgen vom ArchitekTOUR-Podcast (ich bin derzeit noch bei relativ alten Folgen, aber das passt schon, auch da fallen immer wieder ein paar Bausteinchen an Plätze, auch wenn ich weiß, dass die Erkenntnisse von ‘damals’ aktuell teils schon wieder überholt sind, aber ist ja auch gut, wenn man vergangenen Entwicklungen quasi ‘in hindsight’ nochmal mitmachen kann), ich kann das also nicht nur als Sport sondern auch als Lernen einbuchen ;-)

Die Abfahrt nahm ich wieder direkt und kann sagen: Wäre ich dort aufgestiegen hätte ich aber ganz sicher Harscheisen genommen! Die Kanten der Mountain Waves gehören übrigens dringend mal wieder geschliffen. Sonst wars aber OK. Das Knie ist stabil, tut nicht weh und nimmt auch blödes Geratter klaglos. Ich mühe mich sehr, das rechte Bein ebenso zu belasten wie das Linke, aber hinterher schmerzt immer der linke Oberschenkel und der Rechte lacht sich gemütlich eins, das klappt noch nicht ganz.

Nachmittags unterhielt ich mich dann noch nett mit einem weiteren Recruiter, der ganz dringend Embedded Entwickler sucht, vielleicht auch im Allgäu. Schaumermal.


Sperrung an der Straße zur Auenhütte


Schneelöcher im Aufstieg


Nix Sonne :-(


Der letzte steile Eishang

Von engel am 21.12.2020 23:00 • outdoorski

Bisserl Winter

Sonntag, Dezember 20, 2020

Freitag kam gleich in der Früh (Punkt 7:00h) die Absage für einen Job, den ich interessant gefunden hätte. Ohne dass ich überhaupt zu einem Gespräch eingeladen wurde. Das kann natürlich viele Gründe haben und nur einige haben mit meinen Fähigkeiten zu tun, aber das ist auf der Bauchgefühl-Ebene doch ganz schön frustrierend. Ich habe noch Zeit, klar, aber so langsam hätte ich schon gern wieder eine Perspektive.

Samstag sollte es schön werden und wir hatten laaaaang überlegt, wo man hinkönne, ohne entweder am Berg im Stau zu stehen oder nur im Schatten unterwegs zu sein. Inzwischen hatte ich doch gefunden, dass auch Österreich das Kleine Walsertal als Sondergebiet betrachtet und dass die Einreise aus Bayern kein Problem ist, aber auch das ändert ja nix an der Tatsache Drecks-Schnee (und Pisten sind nur was für mich). Am Ende fanden wir dann doch was, wo zwar vorn und hinten viel Schatten war, oben aber schöne Sonne. Allzu voll war es auch nicht, der Abstieg war allerdings dann echt übel (Dreck, wäre mit Skiern auch übel gewesen).

Sonntag begannen wir gemütlich und dabei blieb es dann auch. Schön ist, dass es derzeit wieder Wintersport gibt, auch wenn ich auf manchen Aufreger gerade bei der Abfahrt dann doch gern verzichten würde. Manche Stürze sehen so übel aus, dass mir davon tatsächlich schlecht wird. Da ist ‘Nachschauen’ dann tatsächlich ein Vorteil (auch wenn man da dann meistens schon weiß, wer gewinnt), weil man den schrecklichen Teil schnell vorspulen kann. Das war ein netter Tag :-)

Von engel am 20.12.2020 23:00 • diary

Jetzt aber!

Donnerstag, Dezember 17, 2020

Den Vormittag startete ich mit der Umsetzung des Wechsel-Beschlusses. Ich hatte dazu schon mal recherchiert und festgestellt, dass der letzt-mögliche Kündigungstermin für unseren Vertrag am 21.12. ist. Und ich hatte auch schon gründlich recherchiert und mich eigentlich schon für einen Anbieter entschieden. Da Vodafone uns dann zwischenzeitlich wieder Netz gegönnt hatte, war ich dann aber doch zu bequem gewesen.

Ich hoffe, dass M-Net (Bei denen waren wir schon mal, am Ende einer 4 Kilometer langen Kupferleitung (!!!) und das ging so lange gut, bis hier in die alten Häuser immer mehr Junge zogen. M-Net hat aber keine eigenen Leitungen und konnte nicht sagen, wann sich da was tun wird. Inzwischen gibt es anscheinend eine neue Leitung (muss noch immer Kupfer sein, denn 100Mbit ist max) und da wechsle ich doch gern zurück zu denen, die waren nett und kompetent und haben uns immer informiert (was Vodafone ja überhaupt nicht tut). Elendslanger Exkurs Ende.) die Kündigung bis zum 20.12. hinkriegt, wenn nicht, werde ich selber kündigen, damit das auch wirklich klappt. Die andere Sorge ist, dass wir dann in der Wechselzeit zwischendurch gar kein Netz haben. Schaumermal. Ich sehe schon, da werde ich wohl telefonieren müssen (Meh.).

Dann fuhr ich zu den Schwiegerleuten, FFP2-Masken abliefern und die guten Schwiegervater-Laible abholen, ging Einkaufen und marschierte auf den Fernsehturmhügel. Das Timing war Mist, denn als ich unterwegs war, war es bewölkt und kalt und windig und als ich dann daheim war, wurde es warm und sonnig. Egal, ging eh nur um Bewegung.

Dabei hörte ich die ersten beiden Folgen vom Heise-SoftwareArchitekTOUR-Podcast und bin erst mal ganz angetan. Da könnte ich einiges Lernen. Den Nachmittag verbrachte ich mit den letzten Executive Briefings zu den Technik-Themen. Wenig davon war mir wirklich neu, aber es gab überall Details, die schön ins Gesamtbild klickten. Das war sehr erfreulich.

Abends hielt das Netz lang durch, brach dann aber doch wieder zusammen. Bah!

Von engel am 17.12.2020 23:00 • outdoorberg

Nochmal Piste

Mittwoch, Dezember 16, 2020

In der Früh erst mal gründliche Recherche: Darf man noch ins Kleine Walsertal, jetzt wo Weihnachten naht und der Lockdown verschärft wurde? Das Resultat war uneindeutig, weder das Walstertal noch der Landkreis Oberallgäu wollen sich so wirklich festlegen. Aus bayrischer Sicht (also aus Sicht des RKI) ist das Kleine Walstertal nach wie vor kein Risikogebiet, man dürfte also ohne Quarantäne-Verpflichtung rein. Andererseits wissen die Walsertaler, die ja Österreich sind, auch nicht so richtig, ob man aus dem Allgäu da nun ohne Quarantäne rein darf oder nicht, denn aus Österreichischer Sicht ist Deutschland Risikogebiet. Also, als Tourist. Und unabhängig davon, was tatsächlich gilt: Wie würde die Polizei diesseits und jenseits der Grenze das sehen? Das war mir zu heiß.

Denn das Wetter sollte im Lauf des Vormittags schön werden und ich wollte nochmal in den Schnee. Nach einem Blick in die Webcams hatte ich kurz das Grünhorn überlegt (auch wenn Drecksschnee zu erwarten wäre) und dann halt doch wieder verworfen. Also nochmal die gehabte Piste und Sonnenseite. So mehr oder weniger halt.

Es war wieder etwa so viel los wie am Montag. Ich ging außenrum hoch (unten war der Nicht-Kunstschnee an einer Stelle inzwischen vollständig weg), setzte mich oben eine knappe halbe Stunde in den Schnee und schaute in die großartige Landschaft und fuhr dann wieder ab. Ich nahm die steilere direkte Abfahrt, die ich wegen ‘möglicherweise eisig weil im Schatten’ nicht hatte rauf laufen wollen und stellte fest, dass das eine gute Idee gewesen war. Der Schnee war nämlich hart und rattrig und stellenweise schaute sogar Eis unter dem Schnee heraus. Das Knie machte das problemlos mit, in den ‘Tiefschnee’ (nicht tief, aber schwer mit Deckel) nebendran fuhr ich aber lieber nicht. Das hätte eh keinen Spaß gemacht.

Abends ließ das Netz nach und fiel dann nahezu aus (wie anders soll man 1Mbit bezeichnen?). Wir hatten wirklich lang Geduld und sind jetzt ernsthaft beleidigt. Es wurde ein Wechsel-Beschluss gefasst.


Start in Ofterschwang


Kurz vorm Horn, man sieht gut die Piste


Weitblick, Hach!


Schneehügel entlang der Abfahrt

Von engel am 16.12.2020 23:00 • outdoorski
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