Beim Frühstück stellte sich heraus, dass die geplante Tour keine gute Idee sein würde, deswegen planten wir um auf eine kürzere Südseiten-Tour. Als dann wegen der Dauerbaustelle in Rauth kein Parkplatz mehr zu finden war (und wir uns nicht doof irgendwo in ein Eck quetschen wollten), planten wir nochmal um und fuhren zum Gaichtpasskiosk. Da waren wir zwar schon am Mittwoch, aber das ist südseitig, vertrebar lang und bietet schöne Aussicht. Kann man auch zwei mal hintereinander machen.
Der Tag war so schön warm angesagt, dass wir voll sommerlich starten konnten: T-Shirt und kurze Hosen :-) Der Muskelkater vom letzten Mal war noch nicht ganz weg, aber der Aufstieg ging trotzdem ganz gut auch ohne Stöcke.
Beim Einschwenken auf den Weg von Gaicht hatten wir ein bisserl Pech, denn wir gerieten in eine große Gruppe, die sich sehr auseinander zog. Die ersten beiden Damen überholten wir am unteren Hüttchen, die Vorletzte kurz vor der Gipfelwiese (die letzte gar nicht).
Wir stiegen zum recht vollen Gipfel auf und nach den obligatorischen Fotos gleich wieder ab, bis auf die relativ flache Wiese rund um die obere Hütte. Da legten wir uns brettlbreit mitten auf die Wiese uns machten eine lange schöne warme und bequeme Pause :-)
Im Abstieg machte sich der Rest-Muskelkater am Ende etwas unangenehm bemerkbar. Ich füchtete Nachwirkungen (schrecklicher Kater an den nächsten Tagen), davon abgesehen waren wir aber recht schnell zurück am Gaichtpasskiosk. Der hat inzwischen schon zu, deswegen gab es Kaffee auf der Terrasse, wo es nochmal wunderbar warm und sonnig war, weil der Ahorn inzwischen alle Blätter abgeworfen hat (die Sonne steht um die Jahreszeit so tief, dass der Ahorn mit Blittern die Terrasse beschattet).

Start im kühlen Schatten

Herbstfarben (noch immer Schatten)

Sonne! (und Lechtal natürlich)

Gipfelbild

Abstieg

Auf den letzten Metern
Für den Rest des langen Wochenendes war noch schlechteres Wetter angesagt, deswegen wollten wir den Samstag noch mal nutzen, um raus zu kommen. Die Regenfront sollte um die Mittagszeit im Allgäu eintreffen, deswegen starteten wir früh zu einer eher kurzen Tour.
Wir waren so früh dran oder das Wetter war so abschreckend, dass wir problemlos an der Sonnenklause parken konnten. Wir hatten uns für die Runde ‘linksrum’ entschieden, um die nervige Teerstraße im Abstieg zu nehmen. Wir nahmen wo immer möglich die Waldwege, aber Pilze sprangen uns nicht an.
Der Aufstieg über die große Wiese war nicht ganz so matschig, wie wir befürchtet hatten und wir hatten auch mehr Aussicht, als wir erwartet hatten, das war sehr schön.
Am Gipfel waren wir natürlich allein, blieben aber trotzdem nicht lang. Tee wäre nett gewesen ;-)
Der Abstieg war oben dann tatsächlich matschig wie befürchtet, weiter unten konnten wir die Schuhe im Gras dann aber wieder einigermaßen sauber laufen. Als wir über die Teerstraße abstiegen, konnten wir über Ifen und Gottesacker schon die Schlechtwetterfront anrücken sehen.
Wir nahmen uns aber trotzdem die Zeit, ein paar frische Semmelstoppelpilze mitzunehmen, die nahezu unübersehbar im Wald vor der letzten Kuhwiese standen. Die ergänzten am Abend das geplante Pilzessen aus der Gefriere ganz hervorragend :-)
Wir ‘bezahlten’ den Stopp im Wald mit 5 Minuten Regen auf der Kuhwiesenquerung, dann waren wir am Auto. Super hingekriegt :-)

Feuchter Start

Weitblick mit Schnee

Im Anstieg

Rückblick übers Illertal

Vor Rotspitze und Daumen

Gipfelbild

Abstieg

Regen (und Pilze :-))
Der letzte ‘echte’ Tag des Sabbaticals des besten Allgäuers sollte noch mal solala werden und nach einer Woche daheim wollten wir unbedingt raus. Als wir in Grän starteten, waren alle Gipfel in Wolken und es sah sehr herbstlich aus. Immerhin war es aber trocken.
Nachdem wir den windigen Talboden verlassen hatten, konnten wir wenigstens die Jacken ablegen, kühl - und bald auch nebelig - war es aber noch immer. Nachdem wir die erste Wolkenschicht hinter uns gelassen hatten, erhaschten wir wenigstens hin und wieder einen Blick auf die Umgebung ;-)
Weiter oben lag frischer Schnee, es war aber weniger, als wir von unten vermutet hatten und der Anstieg zum Gipfelaufbau und dann durch die Felsen war problemlos. Wir hatten den Gipfel eine Weile für uns allein, blieben aber nicht allzu lang, denn es war doch ganz schön kühl da oben.
Zur Feier des Tages, also einfach so, kehrten wir in der Bad Kissinger Hütte auf K&K ein. Das war sehr gut! Sowohl mein Apfelstrudel als auch der Schokoladenkuchen des besten Allgäuers waren prima. Der Kaffee leider nicht so, der war so, wie lang warmgehaltener Kaffee auf einer Hütte halt ist.
Als wir die Hütte wieder verließen, stellten wir fest, dass es nun regnete. Wir stiegen also mit Schirmen ab.

Start in Grän

Kein Gipfel in Sicht

Im Nebel

Aussicht

Viiiel Aussicht

Anstieg zum Gipfel

In den Gipfelfelsen

Allein im Nebel

Abstieg

Gämse

Regenabstieg
Nach dem Tag zum Durchpusten lassen gab es nochmal einen letzten schönen Tag vor dem Wochenende, der genutzt werden wollte, auch um die Tiefschlag-Verdauung zu fördern. Weil es noch immer ungemütlich kalt war, hatten wir uns eine Südseite ausgesucht und weil Freitag knapp unter der Woche ist, wagten wir uns auch trotz aller Baustellen durch den Tunnel.
Wir stellten den Kangoo an den Liften in Berwang ab und starteten. Eigentlich war es kühl, deswegen hatten wir allerlei an, aber es war auch sonnig und windstill, deswegen rüsteten wir an der letzten Bank im Skigebiet erst mal auf Sommer um: T-Shirt und kurze Hosen :-)
Damit kamen wir durch den Wald und die Latschen bis zum Anfang des Rückens zum Gipfel. Sonnig war es da auch noch, aber ab dort hatte es Wind und nicht wenig davon. Wir rüsteten wieder auf Fast-Winter zurück.
Insgesamt war nicht viel los, wir hatten den Gipfel sogar kurz für uns allein, das war sehr schön. Allerdings war es absolut nicht gemütlich und ich hätte neben der warmen Jacke leicht auch noch eine Warm-Shorts vertragen! Wir verließen den Gipfel bald uns stiegen bis zwischen die Latschen ab, wo wir lang und gemütlich im Gras, in der Sonne und ohne Wind Pause machen konnten.
Der Rest-Abstieg ging dann zügig. Den verdienten K&K gab es dann nicht am Skigebiet-Kiosk wie letztes Mal, sondern im Jamdo in Stanzach. Super Idee, denn die haben wirklich tollen Kuchen da :-)

Start an den Liften

Sommerlich geht es bis zum Ende der Latschen

Oben ist es windig und es liegt Schnee

Blick zur Zugspitze

Die letzten Meter

Blick zum Heiterwanger See und Plansee

Allein am Gipfel

Es ist bisserl frisch ....

Abstieg

Überzuckerte Lechtal-Gipfel

Über die abgerutschte Stelle führt wieder ein Pfad

K&K im Jamdo :-)
Die Morgen-Gymnastik fiel aus, weil die vermaledeite Gaichtspitze (keine Beschwerde, das war eine sehr schöne Tour) mal wieder für Muskelkater in den Oberschenkeln gesorgt hatte. Die ersten Schritte in der Früh gehen immer die Treppe runter und - Aua! Ich bin ein bisserl beleidigt, so nix haben wir doch auch nicht gemacht!
Den Vormittag verbrachte ich mit der Vorbereitung auf das Interview mit der Firma, bei der ich mich als Erstes beworben hatte und bei denen ich am liebsten anfangen würde. Eigentlich sollte ich das ja alles von vor nur anderthalb Jahren noch gut intus haben, aber gut vorbereitet fühle ich mich besser ;-)
Das Interview lief dann sehr gut, fand ich. Der Job scheint so interessant wie ich erwartet hatte, freundliche Gegenüber, ein gutes Gespräch. Eine kleine Bombe ließ man erst ganz am Ende fallen: Die Firma hat Betriebsferien. Ich verstand erst mal nicht, was das ist und war dann ein bisserl irritiert - betrieblich festgelegter Urlaub? Andererseits gibt es Gleitzeit und man darf die auch sammeln und gesammelt nehmen, das wiegt den vorgeschriebenen Urlaub dann schon etwas auf.
Ich finde jedenfalls, dass das alles ganz gut klingt und kann mir mich da gut vorstellen. Ich hoffe mal, auf der anderen Seite sah man das auch so. Das Gespräch dauerte ganze anderthalb Stunden und das zumindest deutet nicht auf Desinteresse hin.
Danach radelte ich zum Auslüften erst mal zum Einkaufen und rechte dann die Blätter vom Ahorn wenigstens von der Straße weg. Im Garten dürfen die erst noch mal rumliegen, aber draußen solle schon halbwegs ordentlich aussehen. Reicht schon, dass wir den wildesten alle Gärten haben, jetzt wo links ein total steriler Garten und rechts ein reichlich zugebauter Garten (aber immerhin Garten mit Wiese und Blumen) entstanden ist. Irgendwo müssen sich die armen Insekten, Vögel und anderes Getier ja aufhalten können :-)
Abends beschäftigte ich mich dann noch mal mit der Arbeitsamt-Seite und fand dann endlich auch, wo man Fähigkeiten und Kenntnisse eintragen kann. Ist nicht so, dass die AfA-Seiten so besonders schlecht sind, es hat aber so viel Zeugs auf den Seiten, dass ich das einfach übersehen hatte.
Pause Mal anders: nicht vom etwas tun, sondern um etwas zu tun. Der beste Allgäuer hatte nämlich seinen freien Tag und das Wetter sollte mitspielen :-)
Auf dem Weg ins Tannheimer Tal sah es aber noch ganz und gar nicht so aus. Bei uns war es bedeckt und schon auf der Autobahn landeten wir im Nebel. Im Tannheimer Tal konnte man aber schon helle Flecken am Himmel sehen. Als wir den Kangoo am Gaichtpasskiosk abstellten, war es noch recht frisch, aber schon hinter der ersten Straße bekamen wir sonnige Flecken ab und konnten die Jacken ausziehen.
Insgesamt war es weniger matschig, als wir schon hatten und man konnte gut gehen. Es hatte viele Pilze, aber für uns Verwertbares war nicht dabei. So langsam ist die Saison in den Bergen wohl wirklich vorbei.
Netterweise hatte es nicht nur Sonne (mit ein paar Wolken), sondern es hatte auch nur wenig Wind. So konnten wir uns am Gipfel (schön leer, 4 Leute) in eine Mulde verkrümeln und da lang und warm und gemütlich Pause machen. Das war sehr schön :-)
Der Abstieg ging schnell, denn die Gaichtspitze ist durchwegs steil. Wir hatten uns am Gipfel schön ausgemalt, wie wir den Tag mit Grillen auf der Terrasse beschließen würden, und das klappte prinzipiell auch. Salat und Semmel und Fleisch waren gut (die Kohlen nicht so, befand der beste Allgäuer), aber es war leider ziemlich frisch, weil die Sonne schon so früh verschwindet.

Kühler Start

Sommerlicher Aufstieg

Lechtalblick

Gipfel in Sicht

Nahezu einsamer Gipfel

Abstieg

Abstieg
Nach Reha-Gymnastik in der Früh beschäftigte ich mich erst mal mit Job-Dingen. Es ist erstaunlich, wie viel Zeit man darauf verwenden muss, wenn man das gründlich machen will. Zum Auslüften radelte ich zum Heiligkreuzer Bäcker, weil der so gutes Brot hat und passte prompt den gröbsten Schauer des Vormittags ab.
Inzwischen habe ich auch den Crosstrainer aus der Sommerpause geholt und laufe da immer wieder mal eine (kurze) Weile, um das viele Rumsitzen ein bisserl auszugleichen. Nur um festzuhalten, dass das Ding nicht nutzlos rumsteht, sondern tatsächlich genutzt wird. Zu einer langen Session (mit irgendeiner Serie natürlich), konnte ich mich aber noch nicht aufraffen. Kommt auch wieder ...
Nachmittags radelte ich - ohne Regen - zum immer-noch-neuen Hausarzt, um dort Blut für die Untersuchung der Schilddrüsenwerte abzugeben. Die Praxis macht das ganz anders als die in München. In München sollte ich immer nüchtern, ohne eine Tablette genommen zu haben, in der Früh Blut abgeben, hier soll ich die Tablette nehmen und kann dann irgendwann kommen. Seltsam.
Wo ich dann schon in der Innenstadt war, ging ich zum Drogeriemarkt, um da eine Creme zu kaufen und stellte fest, dass es neuerdings ein Eiscafé an der Ecke hat. Die Auswahl ist relativ eingeschränkt, aber das Eis war gut :-)
Abends schickte ich dann die vorerst letzte Bewerbung für eine der möglicherweise passenden Stellen ab. Jetzt müssen dann erst mal neue auftauchen. Schaumermal.
Mittelgute Nacht, Meh. Ich stand doch wieder vor dem besten Allgäuer auf, um das große Zimmer vor allem anderen (ganz wichtig, sonst schaffe ich es nicht) für die Reha-Gymnastik zu haben. Wenn ich richtig Zeit dafür habe, wie jetzt, schleichen sich längere Pausen zwischen den Übungen ein, aber das ist ja nicht schlimm. Wenn der beste Allgäuer dann aufsteht, sitze ich aber schon mit Kaffee beim Internet-Lesen und er hat das große Zimmer für sich. So ist das besser.
Vormittags schaute ich die ganzen Wochenend-Notifications durch. Bei den Recruitern gibt es welche, die tatsächlich unter eine offensichtliche Massen-Email drunter schreiben, die sei ‘specifically tailored for you’. *pruuuuuust* Ich schreibe eigentlich allen zurück, wenn auch meistens lediglich ‘not interested’. Manchmal schreibe ich auch mehr zurück und manchmal ergibt sich dann sogar ein Telefonat (gute Gelegenheit zum Üben, ich bin ja so eine Super-Duper-Telefoniererin, dass ich mir bei Anrufen vorher den Text überlegen muss). Der Dame schrieb ich zurück, ob sie glaube, die Adressierten seien dumm, aber da kam dann natürlich nix mehr ;-)
Mit einer der Recruiterinnen von der Vorwoche hatte ich vormittags ein Gespräch ausgemacht, obwohl ich für den ausgeschriebenen Job wirklich nicht geeignet bin (und das deutlich gesagt hatte). Aber der Job war interessant und wenn die mit mir reden wollen, obwohl ich vorher schon alle Defizite aufgezählt hatte, dann darf ich das auch zum Üben nehmen ;-) Da wird aber ziemlich sicher nichts rauskommen.
Mittags radelte ich zum Einkaufen, um Abends die Pilze vom Wochenende gebührend zubereiten zu können und nahm mal wieder den Weg über den Neuhauser Weg. Der ist noch immer komplett gesperrt und auf einer Seite auch verbarrikadiert und ich musste am Ende mit dem Bike über dem Kopf durch einen Spalt im Zaun schlüpfen. Ich finde diese Komplett-Sperrung eines Weges, für den es für Fußgänger nur große Umwege gibt, nach wie vor unverschämt!
Den Nachmittag verbrachte ich mit dem re-aktivierten Notebook und Lektionen. Nach dem eher organisatorischen Thema (braucht noch Vertiefung demnächst), fing ich mit einer Auffrischung einer der seltsameren Programmiersprachen an, mit der ich mich bislang beschäftigt habe. Ich hatte die mal on-the-fly gelernt, weil ich sie für ein Projekt bei Fujitsu brauchte und dachte, es schadet nicht, dafür auch mal die Grundlagen gelernt zu haben. Bislang bestätigt sich das Gefühl, das ich da schon gehabt hatte: da wollte jemand einfach mal alles etwas anders machen. Egal, ist eine mächtige Sprache und man kann echt viel damit machen :-)
Den Abend verbrachte ich mit Sardinien. Ich darf erfreut melden, dass ich dafür jetzt endlich mal den Kopf (und ehklar, die Zeit) habe. Und das war sehr erfreulich: Bilder gucken, Website designen, mit dem Text anfangen. Bis es was zu lesen geben wird, wirds noch ein bisserl dauern, aber der Anfang ist gemacht :-)
Sehr spontan kam übers Wochenende das ferne Schwesterle zu Besuch und das war sehr schön :-) Gerne öfter!
Schwesterles Anreise war sehr unterhaltsam, weil sie alle Probleme mit Bahn und Bus live in den Familien-Chat postete. Sie ging erst zu den besten Eltern, wo ich sie am Nachmittag zu K&K abholte und wurde später vom anderen Schwesterle abgeholt. Abends gingen wir alle miteinander zum Essen. Ich find schon den Nachmittag und den Abend mit so vielen Leuten anstrengend (aber schön!), an Schwesterles Stelle wäre ich wohl wegen Overload zusammengebrochen ;-)
Ursprünglich war der Sonntag mal als Super-Sonnen-Tag angekündigt gewesen. Je näher er kam, umso weniger Sonne wurde versprochen. Als beim Frühstück der Wind vor grauem Himmel den Ahorn entlaubte, sank unsere Lust auf Rausgehen arg ab. Wir nahmen uns wenigstens eine Runde zum Fernsehturm vor und schafften es dann sogar, das Versprechen einzuhalten.
Es war neblig und windig und kühl. Und es hüpften uns ganz unerwartet ein paar Maronen und Steinpilze in den ‘Not-Pilzbeutel’. An der obersten Wiese grasen wieder die Galloways. Die sind echt friedlich, haben aber so beeindruckende Hörner, dass man sich schon sehr vorsichtig an ihnen vorbei schleicht ...


Testhalber stand ich mal nicht vor dem besten Allgäuer auf. Dann haben wir (naja, ich) aber das Problem, dass der Platz, wo man gut Gymnastik machen kann, bereits belegt ist, denn der beste Allgäuer macht auch jeden Morgen Gymnastik (also vielmehr: er macht das und ich versuche das für mich zu etablieren). Man sollte meinen, dass ich ja dann den ganzen Vormittag Zeit habe, die Gymnastik nachzuholen, aber das ist echt schwer und klappt kaum. Schaumermal, ob das was werden kann ...
Den Vormittag verbrachte ich natürlich im Wesentlichen mit meiner neuen Haupttätigkeit: Schauen, wo und was es Neues gibt und auf gelegentliche Recruiter-Mails zu antworten. Das ist zeitaufwendiger als man meinen mag :/
Am späten Vormittag brach ich dann zu einer Radrunde zum Fernsehturm auf, die ich mir vorher auf der Karte rausgesucht hatte. Ich mag ja neue Wege und hatte mir eine Runde mit bislang unbekannten Wegen gebastelt. Nicht viele, ich kenne die Gegend ja wie meine Hosentasche, aber immerhin zwei waren dabei :-)
Beide Wegabschnitte sind sehr schön, der Zweite ist allerdings umständlich zu erreichen, der wird es wohl nicht ins Repertoire schaffen. Beim ersten neuen Weg, ein Fußweg über Wiesen an Höfen, in denen wohl ‘Bäschtlar’ wohnen, hatte ich wirklich viel Freude: Schön zu radeln, viel zu sehen und total nett. Der zweite neue Weg führt an einem Hof mit Schweinen vorbei und das war zumindest interessant, wenn auch sehr geruchsintensiv ;-)
Bei der steilen Straße zum Fernsehturm war ich etwas irritiert, weil ich so schlapp war, dass ich kaum radeln konnte und schieben musste. Naja, kommt vor, dachte ich mir. Oben stellte ich dann fest, dass ich vorn noch auf dem größeren Ritzel war. Na, so geht das natürlich nicht!
Der Platz am Kreuz war leider von dem E-Biker belegt, der mich kurz vorher überholt hatte. Meh. Na, dann halt keine Pause. Ich radelte hinten runter, da wo wir üblicherweise hochlaufen. Blöde Idee, das ist viel zu steil und ruppig für mich, sowas kann ich nicht radeln. Ich musste 3/4 der Abfahrt schieben.
Daheim gab es erst mal was zu essen, dann baute ich das Zelt ab und verstaute es in der Kiste. Damit ist der Urlaub jetzt weitgehend verräumt. Zur Aufarbeitung bin ich bisher noch nicht gekommen :-(
Abends beschäftigte ich mich weiter mit der Vorbereitung der SAN MV.

Das Ziel im Blick

Auf dem ersten neuen Weg

Schweine

Mehr Schweine

Besetzt