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Sonntag, 21.07.2024: Eierbombe

Sonntag, Juli 28, 2024

Der Tag hatte sich von angekündigten Gewittern den ganzen Tag über zu Gewitter erst am Abend gemausert. Der K&K-Termin bei Schwesterle, den wir mit Aussicht auf Gewitter den ganzen Tag über ausgemacht hatten, ließ sich aber nicht verschieben, deswegen ließen wir die SUPs im Keller und fuhren völlig unbelastet an den See. Dorthin, wo man ein Stück zum See laufen und absteigen muss.

Dort war es wie erwartet relativ leer. Es hatte die bekannten Hunde und Besitzer und viel Platz. Wir sonnten uns und gingen schwimmen und es war wunderbar. Der beste Allgäuer schwamm ‘richtig’, ich paddelte nur so ein bisserl rum, weil das linke Knie im Moment keinen Brustbeinschlag mag.

Dabei schwamm mir dann ein seltsames Objekt über den Weg, das beim Näherkommen wohl ein unausgebrütetes Schwanenei war, schon mit Muscheln bewachsen. Ich wollte nicht, dass es an den Strand trieb, wo Kinder und Hunde herum rannten und wollte es ein Stück weiter weg ins Gebüsch werfen. Aber das ging schief, denn das Ei traf einen aus dem Wasser stehenden Ast und explodierte stinkend im Wasser statt an Land. *grusel* Glücklicherweise weit weg vom Strand und allen. Und ich schwamm auch sehr schnell weit weg!

Dann schnüffelte ich immer wieder beim ins-Wasser-Gehen, ob sich die eklige Brühe vielleicht bis zum Badestrand verteilt hatte, aber da war nichts. Puh! Glück gehabt!

Wir mussten gerade rechtzeitig wieder gehen, um keinen Sonnenbrand zu bekommen :-) Danach gab es prima K&K beim Schwesterle und die wichtigen Fragen wurden geklärt. Als wir gingen, grummelte es bereits und der Himmel war sehr dunkel. Wir nahmen die besten Eltern mir und kamen noch so rechtzeitig heim, dass wir noch Zeit hatten, das Chilizelt zu schließen, bevor das nächste Gewitter kam.

Von engel am 28.07.2024 16:39 • outdoor

Freitag, 19.07.2024: Rinderrunde

Sonntag, Juli 28, 2024

Ich musste mal wieder Überstunden abbauen und suchte einen sonnigen und trockenen Tag dafür. Es wurde der Freitag.

Wir luden in der Früh die Räder ins Auto und dann in Bruck wieder aus, um das Retterschwanger Tal hinauf zu radeln. Es war zwar nicht allzu warm in der Früh, aber schon schwül. Der Anfang der Strecke verläuft aber im Wald und da war es richtig angenehm zu radeln.

Weiter hinten im Tal war es dann aber sonnig und entsprechend warm. Noch dazu wird es am Ende ordentlich steil, deswegen kamen wir reichlich angestrengt und verschwitzt an der Hinteren Entschenalpe an. Da waren gerade auch ein paar E-Biker angekommen, deswegen stellten wir die Räder ab und gingen direkt weiter bis zum großen Stein. Dort machten wir erst mal Pause, um etwas zu trinken und von Radeln auf Wandern umzustellen.

Beim Weitergehen war es natürlich nach wie vor heiß und schwül und ich merkte schon, wie mir das wieder sehr zusetzte. Wir gingen entsprechend langsam und ‘gemütlich’ (was natürlich eine sehr relative Bezeichnung ist). Der beste Allgäuer war barfuß unterwegs, ich hatte die neuen hübschen Barfußschuhe an.

Als wir am Sattele den Grat erreichten, erreichte uns ein leichtes Lüftchen, was mir sehr guttat :-) Der Weg zum Entschenkopf ist dann immer unerwartet weit, weil man den Gipfel quasi schon vor sich sieht, aber noch eine ganze Weile mit lustigem Auf- und Ab laufen muss.

Am Gipfel waren wir allein und machten Pause. Allerdings nicht allzu lang, weil es da oben nur mäßig bequem ist.

Den Abstieg nahmen wir über die Nordseite, weil ich die Runde machen wollte. Wir sahen schon von oben, dass die vielen Rinder, die wir beim Hochfahren unten nach der Brücke schon gesehen hatten, nun auf den Rücken, über den wir zur Runde absteigen würden, gewechselt waren. Eigentlich finde ich Rinder ja nicht beängstigend, aber weil es in letzter Zeit so viele Berichte über Rinder-Attacken gibt, hoffte ich, dass die sich bald verzupfen würden.

Nach dem langen, steinigen, steilen Nordrücken machten wir im Schatten einer Latsche noch mal Pause und betrachten die vielen Rinder auf dem Rücken vor uns. Verzogen hatten sich nur wenige, aber die Gruppen waren nicht mehr so dicht.

Um die dichteren Gruppen machten wir einen Bogen, zwischen den anderen gingen wir mitten durch. Wie bisher auch betrachteten uns die Rinder vorsichtig, manche standen auch auf, aber es war so problemlos wie immer. Sehr erfreulich, die haben doch deutlich mehr Kraft und Gewicht als wir.

Wie üblich war der Weg zur Querung anfangs nicht so wirklich vorhanden und auch wie üblich fanden wir ihn dann doch. Die Querung war der Wettersituation entsprechend sehr zugewachsen und schmierig, aber ganz gut zu finden (das ist nicht immer so).

Der Weg zurück zur Hinteren Entschenalpe ist dann immer weiter als gedacht, aber man ist eigentlich doch relativ schnell zurück (geht schneller als über den Grat). Wie immer war es großartig, sich dann mit schmerzenden Füssen aufs Rad zu setzen und es einfach rollen zu lassen :-)

An der Mitteralpe wollten wir eigentlich einkehren, aber die hatte schon zu. Wir hätten ein Getränk aus dem Brunnen nehmen können, aber das wollten wir dann auch nicht. So radelten wir halt ganz runter und kehrten dann daheim ein :-)


Start an der Brücke


Im Retterschwanger Tal


Bachquerung


Auf den letzten Metern


Es geht zu Fuß weiter


Blütenpracht


Am Grat nach dem Sattele


Steiler Anstieg


Edelweiss


Am Gipfel


Am Gipfel


Abstieg


Abstieg


Mitten zwischen Rindern


Auf einer großen neuen Mure


Auf dem Weg zur Querung


Abfahrt


Abfahrt

Von engel am 28.07.2024 16:31 • outdoorbergmtb

Sonntag, 14.07.2024: Gratrunde

Sonntag, Juli 28, 2024

Der Sonntag sollte schönes Wetter bringen, aber doch relativ kühl bleiben (22 Grad in Oberstdorf). Wir hatten erst eine Bike&Hike-Tour geplant, setzten dann aber doch auf ‘nur-zu-Fuß’. Mitten im Sommer mag man ja ungern frieren (OK, kühl haben). Allzu viele Höhenmeter sollten es auch nicht werden.

Wir parkten am Oberjoch. Mit im Gepäck (im Rucksack) meine Trekkingschuhe, denn an den Füssen hatte ich neue, sehr schön hell-türkise Barfußschuhe, denn der beste Allgäuer ist inzwischen ein begeisterter Barfußschuhläufer und das wollte ich dann doch auch mal ausprobieren. Anfangs hatte ich noch die orthopädischen Einlegesohlen drin (nein, das ist kein Widerspruch ;-)), dann steckte ich aber doch die originalen Sohlen rein, weil die Schuhe hinten leicht an der Ferse rutschten. Half aber auch nix. Es war aber nicht weiter schlimm.

Wir gingen schön einsam zum Schmugglerweg hoch (auf der Wiese, der Wanderweg war unglaublich matschig) und dann nicht mehr so ganz einsam bis zum Start vom Grat. Bis zur Kühgrundspitze war noch nicht viel los, dann wurde es immer voller, weil uns die ganzen Klettersteig- und Andersherum-Geher entgegenkamen.

Wir machten vor dem Iseler Pause. Da zog ich dann auch die ‘richtigen’ Schuhe wieder an, weil mir eh schon die Füße wehtaten und Abstieg ja noch etwas stressiger ist. Bis dahin war es aber ganz gut gegangen mit den hübschen blauen Schuhen ;-)

Die Pause hatte aber leider dem linken Knöchel nicht gutgetan, der schmerzte dann bei jedem Schritt den Berg runter bis zum Auto. Meh! Wir machten Pause vor dem Speichersee an der Wiedhag und kehren unten in der Gundalpe ein. Das war ein bisserl enttäuschend, weil der Kuchen nur so mittel und vor allem recht klein war. Na, immerhin das Bier war OK.

War trotz der vielen Leute eine nette Runde. Hinterher gab es keinen Muskelkater und sowohl die Knie als auch der Knöchel waren am Montag wieder OK :-)


Start am Oberjoch


Auf dem Schmugglerweg


Die ersten Meter am Grat


Blick übers Tannheimer Tal


Schwalbenschwanz


Anstieg zur Kühgrundspitze


Blick zu Gaishorn, Ponten, Bschiesser


An der Kühgrundspitze


Auf dem Grat


Anstieg zum Iseler


Vorbei am vollen Iseler-Gipfel


Abstieg

Von engel am 28.07.2024 16:13 • outdoorberg

Arbeit, Berg, Baden

Sonntag, Juli 21, 2024

Ich bin gar nicht sicher, wie viel ich gerade zusammenfassen muss ;-) Zwei Wochen oder schon drei?

Egal. Hier ist weiterhin alles prima und ich habe weiterhin zu wenig Zeit für irgendwas. Oder beinahe, immerhin sind die neuen Touren (Toürchen, war ja nix Großes dabei) online. Sardinen dümpelt aber leider gerade etwas vor sich hin. Naja, irgendwann, wie immer.

Bei der Arbeit ist viel los, lauter dringende Dinge und für nichts ist genügend Zeit. Immerhin habe ich da, wo ich selbst entwickle, noch wenig Stress. Bei den anderen Projekten sind wir (die Firma) als Zulieferer irgendwie immer die letzten in der Kette und müssen das ausbaden, was die Kunden verbummelt haben. Zumindest fühlt es sich so an. Aber alles ist spannend, ich lerne ständig dazu – unter anderem, dass man als Projekt-Verantwortliche nicht unbedingt alle technischen Details kennen muss ;-)

Vor dem Besuch in Italien hatte ich ja eben deswegen ziemlich Bammel, denn ich hatte über die Projekt-Software wirklich nur den allergröbsten Überblick und die Agenda wurde im letzten Augenblick (Freitag Mittag!) sehr, sehr detailliert. Aber mit guten Entwicklern in der Hinterhand ging das dann doch recht gut.

Wir waren zwei Tage bei Milano bei einem Landmaschinenhersteller und es hatte 32/33 Grad und war sehr feucht. Das war unglaublich stressig. Sobald wir das nett klimatisierte Auto oder die auch nett klimatisierten Buros verlassen hatten, musste ich mir immer wieder mal Schweiß von der Stirn wischen und ich klebte geradezu in meinen Klamotten. Noch dazu sind da alle Wege weit, weil man überall hin (Büros, Kantine) erst mal allerlei Produktionshallen queren muss, die den Maschinen angemessen groß sind. Glücklicherweise war auch das Hotel freundlich klimatisiert!

Das Daheim-Projekt ist gerade in einem seltsamen Zustand. Zwar ist eigentlich alles klar, aber wir haben noch Wartezeit. Wir haben alles ganz toll geplant und wissen, was wir alles tun wollen und feilen an Details, aber das ist alles noch virtuell, weil der Startschuss eben erst demnächst fällt. Nicht mal bei uns können wir so wirklich was tun, denn 20 Mal anfangen ist ja auch nicht effizient :/ Bleibt also nichts als Warten.

Und Urlaub planen. Ich habe zwar das Gefühl, es ist angesichts dieses Sommers völlig sinnlos, irgendwas in den Bergen zu planen (und da ist ja auch noch die Sache mit dem motzigen anderen Knie), aber ich würde halt gern mal wieder ins Hochgebirge. Und so habe ich jetzt mehrere Hütten plus rundrum mögliche Touren in petto und hoffe, dass im August das Wetter ein Einsehen hat. Schaumermal.

Immerhin konnte ich schon mal ein paar Überstunden gut anlegen, deswegen waren wir bei schönem (aber schwülem, was sonst) Wetter auf einer wirklich sehr schönen Bike&Hike-Tour. Für den Samstag danach hatten wir ein Grillfest geplant und dachten erst, das würde ins Wasser fallen, aber dann wurde das Wetter umso freundlicher, je näher der Termin rückte und das Fest fand bei bestem Wetter statt und alle freuten sich :-)

Und es gab sogar einen Badetag am See! Ganz ohne Räder oder SUPs, einfach nur sonnen und baden. Ich war auch ein paar Mal schwimmen (rumpaddeln, weil ich gerade links keinen Brust-Beinschlag machen kann). Das war sehr schön und ging knapp an einem Sonnenbrand vorbei (meine Haut ist noch nichts gewöhnt). Danach gabs ausgezeichneten K&K beim Schwesterle, um wichtige Familiendinge zu besprechen :-)

Von engel am 21.07.2024 23:00 • diary

Der Samstag sollte ein halber schöner Tag vor schon wieder schweren Gewittern (da weiß man ja auch nie, ob es Weltuntergang oder ein paar Tropfen Regen geben wird) sein. Wir hatten erst was Längeres vor, entschieden uns dann aber doch für den guten alten Illertalhügel.

Der Tag begann kühl beim Frühstück, aber schon als wir kurz nach 9 in Weiher parkten, war es warm. Wir gingen über die schön schattige Nordseite hoch und gingen dabei gemütlich langsam wegen des Mitochondrien-Aufbaus (der beste Allgäuer hat vor Kurzem das Froböse-Stoffwechsel-Buch gelesen und seitdem gibt es gemächlicheren Sport und interessanteres Essen :-)) Mir tut beides gut :-)

Es war aber so schwül, dass wir trotz des langsameren Tempos und trotz des Schattens ziemlich ins Schwitzen kamen. Wir waren bis zum Gipfel völlig allein unterwegs, alles war wunderbar zugewachsen und super-grün, der gute alte Illertalhügel war beinahe ein neuer Berg ;-)

Der Gipfel war von drei Müttern mit 7 oder 8 Kindern besetzt, deswegen gingen wir weiter zum Nebengipfel, wo wir im Halbschatten schön Pause machen konnten.

Vor dem Abstieg drehten wir noch eine Runde im Wald (der Allgäuer hoffte auf Steinis), dann stiegen wir über den weitgehend schattigen Grat ab. An der Abzweigung zur Alpe Stockach kamen wir in die Sonne und beschlossen, auf dem schön einsamen schattigen Aufstiegsweg zum Auto zurück zu gehen.

Nette Runde :-) Abstieg ohne Stöcke, das Knie nahm es murrend, aber nicht wirklich beleidigt zur Kenntnis.

Am Nachmittag hatten wir noch Zeit für Pfannkuchen (mehr Eier und Vollkorn statt Weißmehl, das wird erstaunlicherweise knuspriger, schmeckt auch gut, aber anders), bevor die angekündigten Gewitter kamen. Alles richtig gemacht :-)


Auf schönem Weg durch den Wald


Auf der schattigen Nordseite


Blick vom Nebengipfel


Grüner Abstieg


Weitsicht

Von engel am 13.07.2024 18:58 • outdoorberg

Der Samstag sollte nach einer schon wieder komplett verregneten Woche endlich mal so richtig schön werden. Wir planten das Gaishorn in der Annahme, dass dort inzwischen der Schnee schon deutlich zurückgegangen sei (die wenigen kurzen Blicke auf die Berge beim Heimradeln von der Arbeit hatten das nahegelegt).

Wir kamen einigermaßen früh los und parkten in Tannheim. Der Parkplatz war voller, als wir erwartet hatten, aber auf dem Weg zur Älpele-Alpe waren wir weitgehend allein unterwegs.

Daheim war es noch relativ kühl gewesen, aber schon auf dem Tannheim-Parkplatz war es in der Sonne heiß und drückend. Und es war sehr schwül mit viel Dunst oder Staub in der Luft. Im Schatten war Radeln noch ganz OK, sobald wir in die Sonne kamen, lief der Schweiß ins Strömen. Und dann war auch noch die übliche Pause-Bank von Jungvieh besetzt! Wir machten an der Bank nach der langen Kehre direkt darüber Pause.

Danach war es nicht mehr weit zur Älpele-Alpe. Wir stellten die Räder am Zaun ab und gingen zu Fuß weiter. Wir hatten schon am Hochweg das Gaishorn und den vielen Schnee dort angeschaut und unsere Schuhe angeschaut: weiche, bequeme Leicht-Trekking-Schuhe. Dass wir nasse Füße bekommen würden, war das eine, aber die weichen Sohlen waren auf dem Schnee ganz definitiv kein Vorteil. Dann setzten mir auf den ersten Metern schon die Hitze und die Schwüle zu.

An der ersten Pause schlug ich die Rohnenspitze als Ausweichziel vor. Weniger weit, weniger Höhenmeter, ohne Schneeberührung. Der beste Allgäuer war einverstanden.

Wir bogen also am Wegekreuz Richtung Zirleseck ab. Wo es geradeaus ging, ging es mir gut, je steiler der Weg wurde, umso anstrengender wurde es. Überproportional, heiß und schwül kann ich einfach nicht. Vorm Zirleseck war die Pulsuhr im tiefroten Bereich und meinte im Nachgang, ob sie die maximale Herzfrequenz hochsetzen soll, die eingestellte sei überschritten worden :/

Nichtsdestotrotz war es sehr schön und ich kam auf die Idee, statt der Rohnenspitze den Ponten zu nehmen. Das ist zwar länger, aber da waren wir schon sehr lang nicht mehr. Der beste Allgäuer war natürlich auch damit einverstanden, deswegen bogen wir am Zirleseck nach links ab. Ab hier war es angenehmer, denn uns erwischte gelegentlich der Wind und brachte Kühlung :-)

Wir nahmen den Weg ‘hintenherum’ zum Gipfel. Der ist sehr nett, weil da lustige Felsen in der Gegend herumstehen, zwischen denen man hindurch läuft :-)

Oben gingen wir natürlich rüber zum Gipfelkreuz, wo es gerade einigermaßen leer war. Nach ein paar Bildern und einer kurzen Trinkpause gingen wir wieder, denn es kamen weitere Leute. Wir nahmen den direkten Abstieg zum Weg und trafen auf viele Leute, die gerade zum Gipfel aufstiegen. Am Anfang der Querung zum Zirleseck machten wir Pause. Es war inzwischen so diesig, dass man weder Gaishorn noch Rohnenspitze klar sehen konnte.

Das war sehr gemütlich und es hätte nicht viel gefehlt, dass ich eingeschlafen wäre (der Anstieg war echt anstrengend gewesen!). Der Abstieg zur Älpele-Alpe war noch mal ziemlich warm, weil da der Wind wieder weg war. An der Alpe gönnten wir uns kühles Bier und Käsekuchen, beides sehr fein :-)

Dann fuhren wir zum Auto ab, oben über das viele lose Geröll sehr langsam und vorsichtig, unten auf der besseren Straße dann etwas entspannter. Die Pause-Bank war inzwischen wieder frei (kein Jungvieh, lediglich Hinterlassenschaften), deswegen machten wir dort Pause, um die restlichen Getränke zu leeren, bevor wir den Rest der Strecke zum Auto abfuhren.

Abends gab es tolle Kässpatzen beim Vater des besten Allgäuers und danach ein fürchterliches Gewitter. Danach war das schöne Wetter wieder weg :/


Unten ist die Straße zu zu radeln


Kurz vor der Älpele-Alpe


Auf dem Weg zum Gaishorn, hinten ist viel Schnee zu sehen


Super-anstrengender Anstieg zum Zirleseck


Ponten voraus


Auf dem langen Weg zwischen den Felsen


Weitblick mit Schnee


Am Übergang zum Gipfel


Gipfelbild


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 13.07.2024 18:49 • outdoorbergmtb

Samstag, 22.06.2024: Riesen-Fund

Samstag, Juli 13, 2024

Der Tag begann schön (Nachmittags sollte es Gewitter geben, was auch sonst) und wir beschlossen, zum Fernsehturm zu radeln.

Anfahrt wie üblich über den Mariaberg, dann am Tennisplatz hoch und schließlich über die steile Straße zum Blender hinauf. Ich fuhr kleine Kringel die steile Straße hinauf und schaffte es damit ohne absteigen hochzukommen :-)

Wir radelten zum Kreuz vor und der beste Allgäuer fand kurz vorher einen Riesenbovist mit 10 Zentimeter Durchmesser, den wir natürlich sofort mitnahmen. Nach der Pause am Kreuz hielten wir die Augen offen und fanden noch einen Riesenbovist, ähnlich groß. Auch den nahmen wir mit und planten gleich mal das Sonntags-Abendessen um: Wir hatten noch nie panierte Bovist-Scheiben :-)

Auf dem Rückweg stand ein Jungbulle der Hochlandrinder auf der rechten Seite der Straße und versuchte mit dumpfem Grollen und gelegentlichem Scharren den riesigen massiven Bullen der hellbraunen Herde auf der linken Seite der Straße zu provozieren. Das war ein wenig beunruhigend, denn so ein bisserl Stacheldraht hält einen über 2 Tonnen schweren Bullen bestimmt nicht auf. Aber der helle Bulle war liess sich von dem kleinen Angeber rechts nicht beeindrucken und kehrte ihm ganz gemütlich den Hintern zu. Wir sausten trotzdem schnell zwischen den beiden Weiden durch.

Den restlichen Rückweg nahmen wir wie den Hinweg und kamen früh genug zurück, um noch auf der Terrasse Kaffee trinken zu können.

Sonntag gab es dann die panierten Boviste mit Bratkartoffeln aus der Heißluftfritteuse. Die Bratkartoffeln waren wie immer prima, das mit den panierten Bovist-Scheiben … naja, das brauchen wir nicht noch mal. Nächstes Mal wieder Steinis :-)


Kurz vorm Mariaberg


Das Ziel im Hintergrund


Auf den letzten Metern


Gipfelbild


Der kleine Angeber


Rückweg mit Sonne


Sonntags-Abendessen

Von engel am 13.07.2024 18:37 • outdoormtb

Mittwoch, 19.06.2024: Hausberg

Freitag, Juli 12, 2024

In einer komplett verregneten Woche sollte der Mittwoch schön werden. Da traf es sich gut, dass ich unbedingt noch vor Monatsende Stunden abbauen musste. Netterweise hat auch mein neuer Chef Verständnis für solch wichtige Anliegen und ich konnte den Mittwoch sehr kurzfristig freinehmen.

Wir parkten in Rauth und luden die Räder aus. Der beste Allgäuer sauste dann schon mal vor, während ich der Bergwacht spendete und das Auto abschloss. Vor dem ersten Gatter trafen wir uns dann wieder.

Am Auto war die Luft noch kühl gewesen, im Windschatten am Berghang wurde es aber schnell warm. Und weil es recht schwül war, wurde uns auch bald heiß. Wir radelten die lange Querung bis zur Bank an der Kehre und machten dort wie üblich Pause. Der Weiterweg zur Rauther Alm ist dann etwas weniger steil.

Danach kommt der wunderbare Meraner Steig, die Querung auf der Nordseite mit dem tollen Ausblick auf die Tannheimer Berge. Obwohl es viel loses Geröll hatte, schaffte ich zur Abwechslung das steile Stück am Wasserfall mal wieder. Das Stück unter dem Lift klappte aber natürlich nicht ;-) Der beste Allgäuer radelte alles gemächlich (seine Worte) hoch und hatte überhaupt kein Problem.

Wir parkten die Räder am Sattel vor der Gräner Ödenalpe und starteten zum Litnisschrofen. Der beste Allgäuer ging barfuß. Inzwischen ist da am Wochenende ja immer recht viel los, aber unter Woche begegnet man nur wenigen Leute. Kurz vorm Gipfelaufbau trafen wir auf zwei ältere Herrschaften (so langsam sind wir das ja auch, aber die waren noch älter), der Sprache nach ziemlich sicher Locals, die höchst erstaunt und bewundernd die nackten Füße des besten Allgäuers kommentierten. Wir hörten sie noch eine ganze Weile, nachdem wir weiter gegangen waren.

Den Gipfel bestiegen wir allein und blieben auch allein dort oben, deswegen machten wir zur Abwechslung auch mal oben Pause. Natürlich hatte es wie üblich Flugameisen.

Dann stiegen wir zur Gräner Ödenalpe ab, trafen auf dem Weg die Ziegen, die schon die ganze Zeit in den Felsen rumgebimmelt hatten und kehrten dort auf ein B&K (ich brauchte Flüssigkeit, deswegen alkfreies Bier statt Kaffee) ein. Es gab Kirsch-Schoko-Kuchen, ein ordentliches Stück und gut :-) Die Älpler unterhielten sich am Nebentisch übers Vieh: die Ziegen seien schon oben (die hatten wir ja getroffen), Die Rinder und die Pferde kämen am nächsten Tag.

Dann ging es an die Abfahrt. Schön einfach (3 kleine Steigungen), schön kühl (Fahrtwind :-)) und mit schöner Aussicht (der Anblick der Tannheimer begeistert immer wieder).

Feiner Überstundenabbau, gerne wieder (Wetter, das geht an Dich, es darf gerne mal wieder trocken sein)!


Start in Rauth


Auf dem Meraner Steig


Kurz vorm Wasserfall


Aussicht


Unterm Lift muss ich schieben


Tannheimer mit Trollblumen


Start zu Fuß


Blumenwiese :-)


Barfuß-Kraxeln


Ausstieg zum Gipfelgrat


Gipfelbild


Abstieg


Ziegenbegegnung


Abfahrt

Von engel am 12.07.2024 18:10 • outdoorbergmtb

Der Samstag sollte schön werden. Ganz kurz überlegten wir, ob wir auf einem Berg steigen sollten, aber dann entschieden wir uns doch für eine Bikerunde. Zur Abwechslung mal in die andere Richtung, um die Gegend dort anzuschauen.

Wir radelten zur Iller runter, wo es schön kühl, aber nach dem Hochwasser auch ziemlich matschig war. Neben den Fahrspuren konnte man aber ganz gut radeln. Dann ging es über die Gräbelesmühle und den Pferdehof nach Leubas und weiter die Leubas hinauf, wenn auch meistens in einiger Entfernung. Das ist sehr nett da und es war ziemlich leer.

An einem der Höfe nahmen wir vermutlich die ungeschickte Variante, denn wir landeten auf einem tief zerfurchten Lehmweg mit Pfützen. Danach war auch das letzte saubere Fleckchen an den Rädern futsch ;-)

Der Weiher, den ich in der Karte als möglichen Badeweiher identifiziert hatte, entpuppte sich als Fischweiher mit ‘Baden verboten’-Schild. Dafür hatte es da einen sehr netten Steg mit Bank, ideal für Pause.

Danach radeln wir über einen Umweg zur Burgruine Wagegg. Direkt am Anfang kam noch mal ein Fischweiher, etwas kleiner und auch sehr schön hergerichtet, dann bogen wir auf einen in meiner Karte als ‘Feldweg’ deklarierten Track ab, der schmal und sehr feucht und entsprechend schwer zu radeln war. Immerhin war er nicht allzu steil, deswegen musste ich nur einmal absteigen.

Die Burgruine Wagegg ist eigentlich nicht mal mehr eine Burgruine. Es hat nur noch den Burgfelsen, erkennbar an einer einzigen Mauer direkt am Felsen. Der Anstieg ist sehr steil und nahezu weglos und weil es so feucht war, war es auch recht rutschig. Oben hat es eine kleine Fläche und vorn eine Bank mit schöner Aussicht. Da saßen aber schon Leute, deswegen gingen wir gleich wieder. Im Abstieg zeigte sich, dass die Joggingschuhe des besten Allgäuers dem feuchten Burgfelsen nicht gewachsen waren, denn er rutschte ein paar Mal und fiel einmal hin. Das Ergebnis war ein blauer Finger :/

Eigentlich hatte ich auf dem Wanderweg (deklariert als ‘M1’, also leicht radelbar) weiterradeln wollen, aber den verpassten wir und landeten erst mal auf der Forststraße, die parallel zum Wanderweg verläuft. Ein Stück weiter vorn gab es eine Querung zum Wanderweg, die wir nahmen. Das schien anfangs keine gute Idee, weil es unglaublich matschig war, aber dann wurde der Weg ausgesprochen nett und gut radelbar. Wo es dann wieder bergab ging, waren viele Wurzeln zu queren und ich schob ein paar Mal.

Kurz drauf bog der Pfad steil nach rechts unten ab. Hier hatte es zwar Bike-Spuren, aber so steil wollte auch der beste Allgäuer nicht radeln, deswegen schoben wir, was für den besten Allgäuer gar nicht so gut war, weil er so rutschige Schuhe anhatte. Meine Trekkingschuhe hielten gut.

Auf dem nächsten Absatz konnten wir wieder radeln, mussten aber wegen eines umgefallenen Baums weiter unten wieder absteigen und die Räder drüber heben. Der beste Allgäuer war schon ein Stück weiter, weil ich für so was immer etwas länger brauche, deswegen sah er auch nicht, wie ich beim ersten Schritt hinter dem Baum, noch mit dem Bike in der Hand, inzwischen mit dicken Lehmklumpen unter den Schuhen (was ich aber nicht gemerkt hatte), ausrutschte und mich dann volle Breitseite in den Lehm legte. Er hörte mich nur und erschrak sich sehr.

Er sauste sofort zu mir zurück, aber da hatte ich mich schon wieder aufgerappelt. Und ich sah toll aus: die ganze linke Seite war voller Lehm, das Bike eingeschlossen! Aber ich war sehr weich gelandet ;-)

Irgendwas zu säubern war hoffnungslos, deswegen streifte ich nur die gröbsten Lehmbrocken ab und radelte dann halt zur Hälfte mit Lehm bedeckt weiter. Auf dem Rest der Runde erntete ich viele amüsierte Blicke und gelegentliche Kommentare.

Zur Forststraße war es nicht mehr weit. Die (unscheinbare) Abzweigung zur nächsten Piste verpassten wir zunächst und mussten umdrehen. Diese Piste war aber sehr nass und steinig und steil (eigentlich ein Bach), deswegen mussten wir die Räder schieben. Wir erreichten aber bald Fleschützen.

Ab da hatten wir wieder ordentlich radelbare Pisten vor uns. Als erstes ging es steil hinauf zum Wald zwischen Wildpoldsried und Börwang, dann radelten wir sehr bequem auf breiten Pisten eine große Runde im Wald, auf der der beste Allgäuer mittendrin ein Büschel Stockschwämmchen entdeckte. Das nahmen wir natürlich mit :-)

Wir kamen fast zurück nach Fleschützen und fuhren dann nach Haldenwang ab. Von dort führt eigentlich ein schöner breiter Radweg nach Leubas, aber wir wollten ja die Gegend erkunden, deswegen hatte ich mir auf der Karte einen reichlich gewundenen Weg erst auf der anderen Seite der Leubas, dann auf unbekannten Wegen unter der Autobahn durch und durch Lauben und schließlich zur Iller runter rausgesucht.

Dort radelten wir auf der ‘anderen’ Seite zurück nach Hirschdorf und dann auf direktem Weg (statt weiter an der Iller, inzwischen tat uns das Sitzfleisch schon weh) zurück nach Hause. Nette Runde mit tollen und spektakulären Einlagen. Das ist ausbaufähig :-)


Start an der Iller, alles ist sehr grün


Ein Wiesensee


Am Fischteich mit Steg


Aussicht von der Burgruine Wagegg


Auf dem Track nach der Burg


Weiter hinten hat es viele Wurzeln


Das Steilstück schieben wir


Hingefallen


Eingelehmt


Rückweg an der Iller

Von engel am 12.07.2024 17:43 • outdoormtb

Samstag, 08.06.2024: Halbtagsrunde

Mittwoch, Juli 10, 2024

Ein halber schöner Wochenend-Tag zwischen lauter Regentagen, da kann man dann nicht viel machen. Aber so ein bisserl ‘raus’ ist halt doch schön, deswegen nahmen wir den Vormittag für eine kleine Runde.

Von hinten über die Pulvermühle auf den Mariaberg (sehr steil), runter nach Ermengerst, auf der Bahnstrecke zum Herrenwieser Weiher und über den Waldweg (teilweise sehr matschig) zurück zum Mariaberg und über Elmatried zurück.

Das war nett und weil wir was getan hatten, gab es danach Pfannkuchen auf der Terrasse, bevor es wieder regnete :-)


Auf dem Weg zum Sonnenbad


Auf der Bahnstrecke zum Herrenwieser Weiher


Hochkonzentriert am Matsch vorbei

Von engel am 10.07.2024 19:19 • outdoormtb
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