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35/25 Frei, Zwetschgen, Familienessen

Sonntag, August 31, 2025

Der Montag war strahlend schön und weil auch der Dienstag super werden sollte und ich (mal wieder) zu viel Zeit auf dem Arbeitskonto hatte (wird bei 16 Überstunden abgeschnitten), nahm ich den ebenfalls schönen Dienstag frei. Da tat dann aber mein Knöchel noch immer so weh, dass Bergsteigen nicht drin war.

Wir entschieden uns für SUPen, was eher so mittel war, denn es hatte sehr viel Wind. Stehend tatsächlich zu SUPen war kaum möglich, paddeln im Sitzen war sehr anstrengend. Wir schafften es immerhin um die Insel ;-) Abends grillten wir, was den Tag dann doch zu einem vollwertigen Urlaubstag machte :-)

Der Zwetschgenbaum legte in dieser Woche voll los. Bei jedem Schütteln konnten wir mindestens eine (oder auch zwei) große Schüsseln Zwetschgen sammeln. Wir versuchten auch, Zwetschgen zu ernten, aber die ‘gepflückten’ Zwetschgen waren ziemlich unreif, deswegen ließen wir das recht schnell wieder bleiben. Unreife Zwetschgen reifen nämlich nicht nach.

Den Donnerstagabend verbrachte ich damit, Zwetschgenröster zu machen, was total einfach ist: einfach Zwetschgenhälften in einer großen Reine mit Zimt und Zucker eine Dreiviertelstunde bei 180 Grad backen. Danach hat man eine Art Kompott, das aber viel intensiver ist als auf dem Herd gemacht :-)

Freitag gab es Essen bei der besten Mama, zu dem ich den Zwetschgenröster beisteuerte. Der war mit dem Sahne-Vanille-Pudding der besten Mama fantastisch :-) Neben der üblichen Family war auch der Kölner Neffe mit Freundin da (glaube ich zumindest, kann so oder so nicht ganz einfach gewesen sein). Der Abend war natürlich nett wie immer.

Samstag war das Wetter eher mau. Wir mussten eh zum Einkaufen und weil diesmal der beste Allgäuer dabei war, kamen wir mit einer neuen Heißluftfritteuse mit 2 Kammern zurück. Der beste Allgäuer übernahm dann direkt auch das Kochen: Hühnerfüße mit selbstgemachten Pommes. War fein :-)

Das schöne Wetter am Sonntag nutzten wir für einen sonnigen Sprint (relativ, natürlich :-)) Auf die Gaichtspitze.

Von engel am 31.08.2025 23:00 • diary

Sonntag, 24.08.2025: Alternativtour

Samstag, August 30, 2025

Beim Frühstück war klar, dass mein Knöchel einer ‘richtigen’ Tour nicht gewachsen sein würde. Ich suchte eine uns bislang unbekannte Bike-Hike-Tour in der Nähe raus und wir stellten den Kangoo kurz hinter Sonthofen auf einem Waldparkplatz ab. Es gab schon Kürbisse!

Vom Parkplatz mussten wir lediglich die Straße queren und konnten dann - meist recht gemütlich - auf der Straße über Imberg zur Straußbergalpe hinaufradeln. Die Straße geht stetig bergauf, ist aber selten mal richtig steil. Abgesehen von der Schwüle war es fast gemütlich ;-)

Wir stellten die Räder an der Straußbergalpe ab und gingen zu Fuß weiter. Es war relativ viel los (kein Wunder: ein Parkplatz am Ende der Mautstraße und die Hornbahn auf der anderen Seite), deswegen war es nicht ganz einfach, die Radelhosen schnell gegen Wanderhosen zu tauschen.

Ab der ersten Steigung nahm ich Stöcke, weil mein Knöchel entschieden unglücklich war. Nach dem Sattel ins Retterschwanger Tal geht es in vielen Kehren zwischen jungem Mischwald auf einem guten Pfad bis zum Straußberg hinauf. Wir gingen gegen den Strom der Wanderer von der Hornbahn, deswegen kamen uns ziemlich viele Leute entgegen, wir waren aber trotzdem oft allein unterwegs.

Der Straußberg ist nur eine kleine Erhebung, dann geht es auf einem kleinen Grat weiter zum Imberger Horn. Dessen Gipfel war recht voll (unter anderem 3 russische Influencerinnen, die knapp bekleidete Poser-Bilder machten), deswegen gingen wir erst mal weiter und machten dann auf einem grasigen Hügelchen mit Sonne im Wald Pause. Das war unerwartet bequem (bis die Sonne wegging, dann war es kühl).

Der Abstieg zur Querung von der Hornbahn zur Straußbergalpe ist nicht allzu weit und ging schnell. An der Querung hat es zwei Bänke und weil da gerade Sonne schien, setzten wir uns dort noch mal hin. Dann stiegen wir zur Straußbergalpe ab.

An der Alpe war viel Betrieb. Wir gönnten uns Bier und einen Kuchen, allerdings war der beste Allgäuer mit meiner Wahl (Aprikosen-Mohn-Streusel) nicht allzu glücklich. Ich fand den Kuchen interessant und nicht schlecht ;-)

Die Abfahrt danach ging schnell. Wir mussten lediglich zum Wanderparkplatz hinauf ein paar Mal treten und konnten es dann bis zum Auto rollen lassen. Das war trotz der Beschwerlichkeiten eine nette Runde und mal wieder was ganz Neues.


Start mit Kürbissen


Hinter Imberg


Abzweigung


Auf dem Weg zum Straußberg


Weg mit Aussicht


Am Straußberg


Am Imberger Horn


Am Imberger Horn


Abstieg


Straußbergalpe mit Esel


Bier und Kuchen :-)

Von engel am 30.08.2025 13:00 • outdoorbergmtb

Samstag, 23.08. 2025: Nix!

Samstag, August 30, 2025

Den mauen Samstag nutzten wir für eine Runde über den Illertalhügel in der Hoffnung, ein Abendessen mitzubringen. Die Hoffnung war sehr vergebens, es gab nicht das kleinste Fitzelchen Pilz. Auch keine ‘sonstigen’ Pilze, einfach gar nichts. Das war sehr enttäuschend.

Zudem vertrat ich mir irgendwie den Knöchel :-( Einfach so, ohne besonderes Ereignis, fing der Knöchel im Abstieg an, weh zu tun. Ich hatte keine Stöcke dabei und humpelte am Ende erbärmlich. Meh!

Von engel am 30.08.2025 12:50 • outdoorberg

Mittwoch, 19.08.2025: Abendrunde

Samstag, August 30, 2025

Kurze Runde auf den Blender, um auch unter der Woche mal rauszukommen.

Vom Tennisplatz auf direktem Weg zum Gipfel und danach genauso wieder runter. Schöne Abendrunde :-)

 

Von engel am 30.08.2025 12:48 • outdoorberg

34/25 Herbst, Doc, Knöchel

Sonntag, August 24, 2025

Die Woche begann ausgesprochen herbstlich mit dickem Nebel. Ich konnte grad mal von einem Straßenpfosten zum nächsten sehen, das war schon recht cool, irgendwie anderweltlich :-) An den anderen Tagen hatte es tief hängende Wolken in den Bergen, was auch super aussah. Es war reichlich kühl in der Früh, kurz vor Handschuhen.

Montag war der jährliche Protesen-Check-Termin, bei dem ich auch gleich die ACP-Auffrischung für den Knöchel vereinbart hatte. Die beiden Termine schienen das Praxis-Team etwas zu überfordern, denn ich wurde erst mal ins ACP-Zimmer geschickt, wo der Doc dann kam und meinte, das sei ein Fehler, ich wolle erst mal zum Gespräch (sinnvoll). Mit dem Hin- und Her und zwischendurch immer Warten war ich dann etwa anderthalb Stunden da. Puh!

Beim Prothesen-Check biegt der Doc das Knie immer unerwartet in alle möglichen Richtungen, was für mich sehr schwierig ist. Ich tue mich schwer mit Entspannung (niemals die Kontrolle abgeben!) und vielleicht auch deswegen zwickte es einmal sehr übel im Knie. Aber er ist zufrieden mit Gangbild und Beweglichkeit, das ist ja schon mal was. Die ACP-Spritze war so unangenehm wie befürchtet (aber mei, schon aushaltbar). Alles in allem ist der schon OK, der hiesige Doc, ich fühle mich schon gut aufgehoben, aber ich vermisse den Münchner Doc :-(

Am Mittwoch gingen wir eine Runde über den Blender, weil das Wetter so halbwegs OK war. Es war relativ windig und frisch, deswegen ließen wir es am Kreuz gut sein und gingen direkt wieder runter.

Ich tauschte meinen ‘Einkaufstag’ von Freitag auf Donnerstag, um am regnerischen Donnerstag einkaufen und am schöneren Freitag radeln zu können. Fürs Radeln war das gut, fürs Einkaufen nicht so sehr, denn Donnerstagnachmittag war deutlich mehr los.

Mit den Zwetschgen hatten wir die vorige Woche zu früh angefangen. In dieser Woche fing der Baum erst so richtig an, Zwetschgen zu machen. Ich entsteinte und fror ein, der Beste Allgäuer machte einen Mürbteigdatschi (der Teig war schwer zu verarbeiten, der Kuchen war natürlich gut).

Am wolkigen Samstag versuchten wir, bei der Runde über den Rottachberg Pilze zu finden. Das war aber sowas von aussichtslos, dafür gibt es kaum Worte. Es gab Nix und davon viel. Ich glaube ja nicht, dass ich noch irgendwann lerne, was ‘unsere’ Pilze brauchen und mögen. War doch warm und feucht?

Leider tat die Rottachbergrunde meinem Knöchel überhaupt nicht gut. Als wir wieder am Auto waren, humpelte ich und es stach bei jedem Schritt. Damit mussten wir uns für den Sonntag eine gemäßigte Runde aussuchen. Wir radelten von Süden zur Strausbergalpe und gingen über’s Imberger Horn. Es war sehr voll, aber die Runde ist sehr schön, deswegen war das prima. Der Abstieg war aber schlimm :-(

Von engel am 24.08.2025 23:00 • diary

Freitag, 15.08.2025: Übliche Runde

Mittwoch, August 20, 2025

Am Feiertag, wo es noch mal gutes Wetter hatte, entschieden wir uns für einen Erholungstag am See. Nach der Irrfahrt vom letzten Mal wussten wir ja Bescheid und fuhren gleich hintenrum zum Radler-Badeplatz.

Wir SUPten (ich nicht lang, weil meine Füße schmerzten) und paddelten den See auf der üblichen Runde rauf und runter und machten an der Boje eine schöne lange Pause.

Der Rückweg rauf zum Parkplatz war wie üblich fürchterlich, aber so war der gesamte See-Tag viel schöner :-)

Von engel am 20.08.2025 18:35 • outdoorsonst

Donnerstag, 14.08.2025: Gebadet!

Dienstag, August 19, 2025

Für den letzten Unter-der-Woche-Urlaubstag (Feiertag am Freitag) hatten wir uns das Rubihorn überlegt. Da waren wir schon sehr lang nicht mehr. Ich schlug Radeln bis Gaisalpe vor, weil mein linker Knöchel nicht ganz gut war. Der beste Allgäuer findet grundsätzlich Radeln zur Gaisalpe unlohnend (weil das sehr steil und nicht besonders schön ist), war aber natürlich dabei.

Wir parkten auf dem vorderen Parkplatz, weil der längere Weg mit den Rädern ziemlich egal ist und wir so wenigstens etwas ‘Einradelstrecke’ hatten. Parken ist da genauso teuer wie in Oberstdorf (vermutlich, schon lang nicht mehr da geparkt): 8€.

Wir radelten erst mal dem Wiesenweg nach Reichenbach und bogen dann auf die Straße zur Gaisalpe ein. Und ja, die ist echt steil, vor allem oben raus, wo man dann schon müde ist. Ein paar E-Biker überholten uns und gratulierten uns an der Gaisalpe, dass wir das geschafft hatten. Jo, war Arbeit!

An der Alpe waren die Bike-Parkplätze schon voll, deswegen stellten wir die Räder neben dem Brunnen an die steile Wiese, wo sie auch nicht im Weg waren. Dann gingen wir ein Stück, um uns erst mal umzuziehen.

Zunächst war gar nicht so besonders viel los gewesen, als wir dann aber an der Einmündung des Weges von der Richteralp vorbei waren, wurde es voll. Von oben kamen viele Leute, von unten Leute, die uns überholten, und auch wir überholten Leute. Natürlich waren gerade Ferien, aber der Betrieb erstaunte uns dann doch etwas.

Entsprechend voll war es am Unteren Gaisalpsee, wo viele, viele Leute in der Sonne lagen und sehr vereinzelt Leute sehr kurz in den See gingen. Wir machten Pause und gingen dann weiter.

Oberhalb des Sees war dann auch was los, aber bei Weitem nicht mehr so viel wie unten. Hier ist dann ja auch der letzte Schatten weg und die Schwüle und die Wärme machten den Anstieg ziemlich anstrengend. Aber wir erreichten den Gipfel natürlich trotzdem problemlos (nur sehr verschwitzt).

Am Gipfel war es voll, deswegen wichen wir für die Pause auf den Nebengipfel aus. Nicht sehr lang allerdings, denn da oben schwärmten Flugameisen. Wir stiegen deswegen wieder zum See ab und legten uns dort ins Gras - in Badeklamotten :-)

Ich ging dann gleich mal zum See und dann tatsächlich auch rein, obwohl der wirklich eiskalt war. Der beste Allgäuer ging natürlich mit und war länger drin. Das Bad war sehr erfrischend ;-) Und danach war die Sonne viel angenehmer und wir fühlten uns nicht mehr so klebrig :-)

Wir machten eine lange Pause und stiegen dann zur Gaisalpe ab, wo wir gerade noch etwas zum Trinken bekamen, bevor die Alp schloss. Das kühle Bier war wunderbar!

Die Abfahrt war super und (wie immer!) alle Auffahrtsmühen wert.


Start bei Reichenbach


Am Kapellchen


Vor der Rubihorn-Nordwand


Anstieg


Nach dem Gaisalpsee


Vor dem Durchstieg


Gipfelbild


Am Nebengipfel


Abstieg


Am Gaisalpsee


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 19.08.2025 18:18 • diary

Mittwoch, 13.08.2025: Anderer Start

Dienstag, August 19, 2025

Weil es schön warm und schön mit wenig Wind werden sollte, entschieden wir uns für eine Runde SUPen am Rottachspeicher. Der Weg zum abgelegenen Startplatz war aber versperrt, weil man von Moosbach nicht nach Bodelsberg fahren konnte. Wir überlegten kurz, um den ganzen See herumzufahren, entschieden uns dann aber dafür, zur Abwechslung mal in Moosbach zu starten. Da muss man kaum laufen, dafür kostet das Parken 5€. Naja.

Wir gingen nicht auf die große Wiese beim Kiosk, sondern blieben direkt bei der Staumauer, wo wir auf der Wiese im Schatten die SUPs aufpumpten (so wie allerlei andere Leute auch). Unser Zeug legten wir am Rand der Wiese unter die Büsche und starteten zum See.

Wir SUPten und paddelten im Großen und Ganzen dieselbe Runde wie sonst auch (mit Pause an der Boje, wie sich das gehört). Der Rückweg ist dann natürlich länger, was aber dank wenig Wind kein Problem war.

Das war ein schöner SUP-Tag, aber wir sind uns einig: Start am Wanderparkplatz ist schöner, auch wenn das wegen des Rückwegs viel anstrengender ist.




Von engel am 19.08.2025 18:08 • outdoorsonst

Dienstag, 12.08.2025: Barfusstour

Montag, August 18, 2025

Nach dem Pause- und Räumtag, nahmen wir an, dass es möglich sein sollte, unter der Woche den Grenztunnel zu wagen. Klappte prima, wir kamen problemlos nach Rinnen und fanden auch noch unten einen Parkplatz.

Radeln war wie immer unten (wo es steil ist) recht anstrengend, weiter oben dann relativ bequem und am Ende dann stressig, weil zu bequem das Sitzfleisch stresst. Die Thanellerbank steht wieder und wir machten eine sehr gemütliche Pause in der Sonne dort :-)

Anfangs war es noch recht kühl, und wurde dann schnell wärmer. Wir schwitzten ordentlich beim Radeln, aber an der Querung zur Raaz-Alpe war dann natürlich Wind und es wurde angenehm. Weil die Kühe auf der Ehenbichler Seite des Gatters waren, parkten wir die Räder auf der Raazer Seite.

Der beste Allgäuer stellte auf barfuß um und wir stiegen zum Sattel zwischen Galtjoch und Abendspitze auf. Dort zog dann auch ich die Schuhe aus, denn das ist der netteste und grasigste Anstieg, den ich kenne, da können auch Weichlinge wie ich barfuß gehen. Das war sehr angenehm :-)

Wie üblich war es kühl und zugig am Rücken zum Gipfel und dass da gerade die Sonne hinter Wolken verschwand, machte das auch nicht besser. Am Gipfel verzogen wir uns in die Mulde vor den Eisenhüten. Da war es angenehmer und als die Sonne rauskam, bald auch schön warm.

Ich zog für den Abstieg meine Schuhe wieder an, der beste Allgäuer stieg barfuß bis in den Sattel ab und nahm dort dann auch Schuhe für den restlichen Abstieg auf den spitzen Steinen. An den Rädern angekommen, überlegten wir kurz, in die Raaz-Alpe zu gehen, zogen dann aber doch die Ehenbichler Alm vor. Die hatte dann aber zu!  Mein Fehler, ich dachte, unten ein Schild “geöffnet” gesehen zu haben. Dann halt nicht.

Wir fuhren zur Thanellerbank ab und machten dort noch mal lange und gemütlich Pause. Ohne Kuchen, aber sehr bequem.


Start in Rinnen


An der Thaneller-Kehre


Perfekt runde Distelkugel


An der Ehenbichler Alm


Die letzten Radl-Meter


Anstieg zum Sattel


Barfuß :-)


Gipfelbild


Abstieg


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 18.08.2025 18:04 • outdoorbergmtb

33/25 Trauben, Clio, Datschi

Sonntag, August 17, 2025

Der ‘richtige’ Urlaub begann (wegen Muskelkater und kaputt) mit einem Pausentag, den wir zum Aufräumen und für den Garten nutzten. Wir haben unter anderem auch einen Weinstock im Gewächshaus geerbt, der viele kleine Traubenrispen mit sehr kleinen und sehr süßen Trauben macht. Für den besten Allgäuer sind Weintrauben nichts, aber ich finde die Dinger gut. Ich hatte schon überlegt, den Stock vielleicht wegzumachen, weil er doch Platz braucht, jetzt mag ich ihn doch ;-)

Am Dienstag bike-hikten wir zum Galtjoch. Den oberen Teil ging auch ich barfuß, das ist da in der Wiese echt schön. Natürlich war es am Galtjoch wie immer kühl, aber das taugt mir mehr als die Hitze und Schwüle unten. Die Ehenbichler Alpe hatte leider zu.

Mittwoch gingen wir zum Rottachspeicher SUPen, was komplizierter war als erwartet, weil man nicht durch Moosbach fahren konnte. Wir gingen vorn an den See, was einerseits Parkgebühr kostet und andererseits (viel wichtiger) nicht so schön ist wie am anstrengenden Badeplatz.

Vorher ‘retteten’ wir den P. vom Edeka. Der ist frisch zurück von der Reha zu seiner Hüft-OP und konnte nach dem Einkaufen kein Taxi zurück nach Hause bekommen. Zum Edeka sind es von ihm aus schon so um die 3 Kilometer, das ist mit Krücken eine ordentliche Strecke. Danach gab es natürlich Kaffee und wir ratschten eine Weile. Sieht ganz gut aus, die neue Hüfte. Hoffentlich kommt er bald wieder auf sein Bike.

Donnerstag gingen wir auf Rubihorn, wo es noch voller war, als wir erwartet hatten. Es war schon wieder so schwül, dass ich es als furchtbar anstrengend empfand. Umso besser war das Bad im Unteren Gaichtsee (saukalt!!!). Danach schliefen wir beide eine Stunde in der Sonne ein und gingen direkt nach der Tour zum Essen, weil es recht spät geworden war.

Freitag gingen wir noch mal SUPen, diesmal vom richtigen Badeplatz aus, das war dann viel besser. Samstag fuhr ich mit dem Clio zum Bäcker (es regnete) und danach ging er nicht mehr an, nicht mal irgendwelche Lichter. Ich lief zurück und der beste Allgäuer kam mit dem Kangoo, um den Clio fremdzustarten. Das klappte, aber sobald das Starterkabel weg war, ging der Clio wieder aus. Ich holte eine neue (und teure) Batterie vom ATU und nun fährt mein Auto wieder. Das war ein ausgesprochen günstiger Zeitpunkt für die Batterie zum Zusammenbrechen :-) Hätte ja auch vor 2 Wochen in Stuttgart passieren können!

Den Rest des halbwegs verregneten Wochenendes verbrachten wir daheim. Der Zwetschgenbaum warf die ersten Zwetschgen runter und wir machten einen Datschi draus. War fein :-)

Von engel am 17.08.2025 23:00 • diary
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