Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Wochenendnachtrag

Donnerstag, November 11, 2010

Samstag war ein Traumtag in den Alpen. Super-Wetter, Super-Bedingungen. Und wir hatten einen Super-Berg vor: Den Hochvogel.

Dieser Super-Tag war der erste, an dem ich tatsächlich mal vor meinem Knie kapituliert habe :-( Während der 4 Schneestapftage am Wochenende davor hatte ich eigentlich das Gefühl, das alles immer besser würde. Letzten Samstag aber: Nix zu machen.

Nach 10 Minuten nahm ich im Aufstieg die Stöcke, mache ich sonst selten. Dann hiess es konzentriert gehen, um keine plötzlichen Ausweichbewegungen zu provozieren. Half alles nichts, am Sattel über der Schwabegg-Hütte gab ich auf. So eine Tour hat ja auch einen Abstieg und wenn der Aufstieg schon schmerzhaft ist ...

Den besten Allgäuer von Allen wollte ich eigentlich allein zum Gipfel schicken und auf ihn warten, aber er blieb solidarisch bei mir :-) Wir nutzen das wunderbare Wetter zu etwas, zu dem wir sonst so gut wie nie Zeit haben: Zum Pausen und Sonnen. Und bis zum Sattel sind es von Hinterhornbach ja auch schon knapp 1000 Höhenmeter.

Ein paar Bilder hab ich trotz des Abbruchs.

Von engel am 11.11.2010 23:01 • outdoorberg

Schneegestapfe

Dienstag, November 02, 2010

Die beiden Urlaubstage, die wir um das verlängerte Wochenende herum genommen haben, haben sich rentiert :-) Wir hatten viel Spass im Schnee - ohne Ski aber mit viel Gestapfe.

Oft waren wir die Ersten oder gar Einzigen, die irgendwo unterwegs waren. Das hat man hier, wo doch ziemlich viele Leite durch die Landschaft stiefeln, nicht allzu oft. Gespurt hat im Allgmeinen der beste Allgäuer von Allen. Das kommt uns beiden zugute - meine Touren werden plötzlich richtig gemütlich, seine dafür endlich mal anstrengend ;-)

Das einzige Mal, als ich gespurt habe - auf die Gaichtspitze, da war es in der Früh noch recht kalt - hat sich mal wieder mein hervorragendes Bindegewebe hervor getan: Von der morgendlichen Harschschicht auf der Südseite sind meine Unterschenkel rundherum blau geworden. Es sieht aus, als habe ich rotblaue Stutzen an. Boah, was ne Gewebe-Qualität :-(

4 Tage Schnee, ein Tag für organisatorischen Kram, schöne Bilanz!

Von engel am 02.11.2010 14:49 • outdoorberg

Der Winter ist da!

Sonntag, Oktober 24, 2010

Oder zumindest etwas das sich ganz und gar nach Winter anfühlt. Da passt es auch wunderbar dazu, dass im ALPIN grad ein Tourenskitest ist ;-)

Samstag morgen standen wir zwar bei Regen auf, da es aber dazu nur knapp 5 Grad hatte, dachten wir das das bald in Schnee übergehen würde und starteten trotzdem zum Rubihorn. Bis wir in Reichenbach waren hatte der Regen dann freundlicherweise aufhört und wir konnten zumindest von oben trocken in den Gaisbachtobel starten.

Des zu erwartenden Schnees wegen hatte ich die Hochtourenstiefel an (bei den leichten Stiefeln muss eine Naht genäht werden, da läuft derzeit Wasser hinein), ein Fehler. Die sind so hart, dass mir das Knie schon nach dem halben Aufstieg zur Gaisalpe signalisierte, dass es die Schuhwahl suboptimal fand. Im Schnee dann waren die harten Stiefel dann aber schon OK.

Bis zum unteren Gaisalpsee war der Schnee nicht allzu hoch, danach aber gab es ein paar Verwehungen, bei denen man bis zum Oberschenkel einsank. Die beiden Jungs vor uns hatten direkt nach dem Gaisalpsee den Weg nicht mehr gefunden, so dass wir selber spuren durften. Was meistens natürlich der beste Allgäuer von Allen erledigte :-)

Selten ist man am Rubihorn so allein wie wir an diesem Tag. Unterwegs gab es einen Nachsteiger, der dann aber am Grat die andere Richtung wählte. Und am Gipfel erschien kurz mal eine Frau, die aber bald wieder abstieg, während wir noch die Dohlen mit Nüssen unterhielten.

Der Abstieg war eigentlich nicht schwer, aber ich hatte ernsthafte Probleme mit dem Knie. Dauernd seitlich wegrutschen tat gar nicht gut. Aua, aua, aua. Bei der Gaisalpe dann noch eine kurze Pause mit Kaffee und Kuchen und lustigen Einheimischen-Gesprächen. Kein Wunder, dass die Macher beim TV den Kommissar Kluftinger beinahe Hochdeutsch sprechen lassen, tiefes Allgäuisch ist nicht einfach zu decodieren.

Die Bilder von gestern sind weitgehend schwarz-weiss:

Von engel am 24.10.2010 12:08 • outdoorberg

Goldener Oktober

Montag, Oktober 11, 2010

Ich gebe zu, ich habe nicht mehr daran geglaubt, dass sowas in diesem Jahr doch noch mal an einem Wochenende statt finden würde. Hat es aber :-) Wenn man weit genaug hinauf gestiegen ist, heisst das. Die armen Wanderer im Donautal hatten wohl nicht das Vergnügen mit Frau Sonne.

Leider fielen für uns die schon halb geplanten schwierigeren Touren aus, daher suchten wir uns Berge aus, die zwar mit einem Weg erschlossen, aber nicht allzu überlaufen sein würden. Lechtal natürlich, weil da ist man oft allein. Es war das Wochenende der Grasbuckel. Samstag die Bschlaber und die Mittlere Kreuzspitze, am Sonntag die Suwaldspitzen und der Hönig.

Und jetzt Bilder :-)

Von engel am 11.10.2010 20:21 • outdoorberg

Völkerwanderung

Dienstag, Oktober 05, 2010

Der Samstag verschwand in Organisatorischem, so dass wir ganz heiss drauf waren, am Sonntag endlich mal wieder ‘raus’ zu kommen. Derzeit bin ich noch ein bisserl vorsichtig, deswegen gab es eine Tour mit viel MTB-Strecke und wenig Fussweg. Alles relativ natürlich.

Wir starteten auf einem der Parkplätze im Achtal zwischen Pfronten und Grän und radelten erst mal sehr schön einsam auf der ziemlich neuen Forststrasse hinauf zum Sattel zwischen Breitenberg und Aggenstein. Von der Seite waren wir noch nie auf dem Aggenstein, deswegen schien das eine gute Idee.

Die Idee schien nicht mehr ganz so gut, als wir quasi in einer Schlange zum Gipfel stiegen (zum Breitenberg geht eine Bahn hinauf). Der Weg ist breit und gut, so dass die vielen Leute nicht allzusehr ins Gewicht fielen, aber Stehenbleiben, Landschaft geniessen und Fotos machen, macht so eher wenig Spass. Leider konnte ich so auch die Kletterer in einer der Südwest-Routen nicht so gut beobachten wie ich wollte.

Die Kette im Gipfelzustieg, an der es Stau in beide Richtungen gab, umgingen wir, indem wir direkt über den Grat zum Zweitgipfel aufstiegen. Der Hauptgipfel war eh voll. Ein Vorteil des überbesuchten Gipfels sind allerdings die Dohlen. Die sind so sehr an Menschen gewöhnt, dass ich die Vögel tatsächlich aus der Hand füttern konnte. Ein Geier setzte sich sogar auf mein Knie und guckte erwartungsvoll zu meinem Nüssebeutel, den ich vorsichtshalber nicht aus der Hand legte :-)

Zum Abstieg nahmen wir die Runde über die Bad Kissinger Hütte. Da war es wie zu erwarten zu voll zum Kaffee trinken, so dass wir das auf Daheim verschoben. Ein guter Plan, merkten wir auch gleich, denn kaum waren wir gegangen, fingen auf der Haupt-Terrasse irgendwelche Leute zu singen an. Ohje.

Nach der Abzweigung zurück zum Breitenberg geht es erst mal steil und glitschig bergab. Zu Dokuzwecken: Auch ohne Stöcke klappte das prima, nicht mehr Knie-Beschwerden als sonst auch. Wunderbar :-) Allerdings merkte man beim Gegenanstieg schon, dass da inzwischen wieder Training fehlt. Grosses Schnaufen meinerseits.

Vor Abfahrt dann noch eine lange Pause auf einer Wiese in der Sonne. Warm, tolle Aussicht, kaum Leute. Hach!

Von engel am 05.10.2010 06:53 • outdoorberg

Kaiser-Wochenende

Mittwoch, September 15, 2010

Yak rief und viele kamen - ins Chiemgau in diesen kleinen feinen Garten am Inn, wo man prima grillen und Süsszeug essen kann. Wer sich nicht früh genug absetzte, wurde dann noch mit Chile-Bildern vom Yak und Chile-Filmen vom Ralle malträtiert und musste sich unsere Geschichten anhören.

Am nächsten Morgen waren dann aber trotzdem noch 10 Hartnäckige vorhanden, die sich - beinahe früh - zu einer Bergtour zusammen fanden. Yak hatte eine Tour im Wilden Kaiser ausgesucht, weil all die vielen Nicht-Chiemgauer da noch nie waren. Vom Kaiserbachtal aus sollte es zur Fritz-Pflaum-Hütte gehen und da sollte dann im Klettergarten geklettert werden. Wer keine Lust dazu hatte, der konnte auf irgendeinen der vielen Gipfel in der Umgebung steigen.

Eigentlich dachte ich, dass eine Bergtour im Moment nicht so schlau ist für das Knie. Uneigentlich ... der Wilde Kaiser! Ich dachte, ich geh mal mit zur Hütte (700 Höhenmeter hiess es), dann seh ich weiter. Ausserdem war das Wetter einfach nur super - blauer Himmel, beinahe warm - da einfach nur wieder heim fahren, das geht doch gar nicht.

Vom Kaiserbachtal aus (in dem es unglaublich voll von Autos und Leuten war) stiegen wir auf einem kleinen steilen felsigen teils versicherten und einsamen Steig ins Kleine Griesener Tor und von da aus weiter bis zur Fritz-Pflaum-Hütte. Die unbewirtschaftet ist, was alle, die den Yak kennen, masslos erstaunt hat ;-)

Grossartige Landschaft, wenige Leute und ein wirklich netter Steig, grad recht für ‘Kaiser-Anfänger’ :-) Die 700 Höhenmeter Aufstieg zur Hütte zogen sich erstaunlich lang hin, was vielleicht am steilen Zustieg und dem Auf und Ab durch die Karstlandschaft vor der Hütte lag, vielleicht aber auch daran, dass es bis zur Hütte dann doch eher 1000 Höhenmeter sind.

Während die einen nach kurzer Pause zum Klettergarten wechselten, stiegen Hawkeye, Dohle, Ralle und ich zum Mitterkaiser hinauf. Das ist ein Felsriegel mitten im Griesner Kar, der zwar weder so hoch noch so beeindruckend ist wie die Gipfel rundrum, dafür aber eine tolle Aussicht bietet. Als Schmankerl erfolgt der Zustieg über eine nette Rinne mit leichter Kletterei (I - II).

Wir vier machten uns dann mit Philipp und Bea schon an den Abstieg über das Grosse Griesner Tor, während die anderen noch in den Felsen herum hingen. Der Heimweg vom Kaiser bis ins Allgäu ist dann ja doch nicht so arg kurz (3 1/2 Stunden). Beim Abstieg fiel mir dann auch wieder ein, warum ich am Montag zum CT sollte. Nunja.

Vor der langen Heimfahrt gönnten wir uns dann noch Abendessen im Fuchsanger, den der Hawkeye kannte und stürzten uns dann in den Kampf. Und das ist wörtlich zu nehmen. Kaum waren wir auf der A8 ging gar nix. Stau! Und im Radio war die Rede von einer Vollsperrung der B12 bei Kaufbeuren wegen eines defekten Hubschraubers. Das Navi führte uns dann tatsächlich über die vielen kleinen Landsträsschen quer an den Alpen vorbei ins Allgäu, aber in der Dunkelheit hatten wir ganz oft nicht den leisesten Schimmer wo wir waren. Da fühlt man sich ja schon ein bisserl seltsam.

Daheim um halb elf, aufgestanden um vier ... der Montag war ein wenig anstrengend :-) Und jetzt: Bilder!

Von engel am 15.09.2010 13:55 • outdoorberg

Allgäu-Urlaub, Teil 3

Samstag, August 28, 2010

Für die beiden strahlend schön angesagten Tage mitten in der Woche sind wir dann doch noch weggefahren. Ins Lechquellengebirge wollte ich schon länger mal, weil man da ja von ‘uns’ aus so schön reingucken kann und ich mir eigentlich nur die Berge merken kann, auf denen ich schon mal war. Also mussten wir da jetzt endlich mal hin. Luftlinie ist das nicht weit, mit dem Auto braucht man aber doch gute 2 Stunden.

Von engel am 28.08.2010 10:09 • outdoorberg

Allgäu-Urlaub, Teil 1

Freitag, August 27, 2010

Mal wieder. Nicht dass ich mich beschweren wollte, ist ja doch ganz nett hier :-) (Übersetzung, nicht dass da jemand was falsch versteht: es ist natürlich ganz wunderbar hier!) Aber mit ein bisserl beständigerem Wetter irgendwo anderswo wären wir da vielleicht auch hingefahren. Ist aber im Rückblick egal, denn wir haben tolle Touren gemacht und ich habe die inzwischen etablierte Tradition, im Sommer-Urlaub ordentlich einzukaufen, erfolgreich fortgesetzt ;-)

Auf geht’s:

Von engel am 27.08.2010 17:45 • outdoorberg

Gaishorn, Rauhhorn

Dienstag, August 17, 2010

Auch wenn die Wetteraussichten zu nächst nicht arg berauschend waren, verabredeten wir uns am Freitag mit Ilona und Andi zum Bergsteigen. Ich hatte mir das Gaishorn über den Nordwestgrat mit Option aufs Rauhhorn überlegt, weil das eine sehr schöne und interessante Tour ist und weil man da auch bei mässigem Wetter noch keine Probleme bekommt.

Wir trafen die beiden pünktlich am Parkplatz in Hinterstein und sausten gleich los Richtung Willersalpe. Und das mit dem Sausen kann man wörtlich nehmen, so schnell laufen wir normalerweise nie. Ich hatte erst alle Mühe hinterherzukommen, aber weiter oben reduzierte sich das Tempo dann glücklicherweise ;-)

Das Wetter hielt sich nicht recht an die Vorhersage so dass wir bei weitgehend blauem Himmel und Sonne starten konnten. Es war unglaublich feucht, so dass schon kleinste Bewegungen umgehend in Schweissausbrüche umgesetzt wurden. Es dauerte nicht lang, dann tropften wir alle.

Nach der Willersalpe wurde der Weg dann schmaler und schmieriger, dem Regen der letzten Tag sei Dank. Der Trend setzte sich fort, als wir auf dem unbezeichneten Steiglein auf den Nordwestrücken des Gaishorns zusteuerten. Als es einen Latschenriegel zu queren galt, schlüpfte der Ralle als erster durch die Äste .. und versank prompt mit den Schuh bis zum Knöchel im Matsch!

Weiter ging es zum Grat, der meistens nur mässig ausgesetzt ist und 2 nette Rinnen mit Seil hat. Das war eine hübsche Kraxelei bis zum Gipfel, wo wir kurz Rast machten.

Weiter gings zum Gaisecksattel, wo der Ralle noch das Rauhhorn vorschlug. Ilona hatte die Wahl und liess sich überreden, es zumindest mal zu versuchen. Das klappte dann auch ganz hervorragend, sowohl rauf wie auch runter :-)

Die Einkehr in der Willersalpe war dann ein bisserl enttäuschend, statt netter Alpe scheint das eher eine Art Ballermann-Hütte zu sein. Das Radler war aber trotzdem willkommen. Alles in allem in schöner Tag mit schönem Wetter, schönen Gipfeln und netter Gesellschaft :-)

Nachdem der Sonntag mit Regen begann, haben wir mal wieder den Absprung verpasst und den Tag daheim verbracht, obwohl es zwischendrin gar nicht mal schlecht aussah da draussen. Hat aber uach was, so ein Tag daheim. Was man da nicht alles machen kann :-)

Von engel am 17.08.2010 21:48 • outdoorberg

Ausgenützt

Montag, August 02, 2010

2 wunderschöne Tage zwischen vielen Regentagen und das sogar am Wochenende. Klar dass wir da draussen waren. Zwei Mal Lechtal, zwei Mal einsam bis ganz und gar allein und zwei Mal wunderbares Wetter in wunderbarer Landschaft :-)

Am Samstag ging es auf die Knittelkarspitze. Unten im Wald war es nach dem vielen Regen der letzten Woche genau so matschig wie erwartet, aber die Felsen oben waren schon schön trocken. Den Abstieg um den Knittelkarkopf-Ausläufer haben wir uns dann aber doch geschenkt, so trocken war es dann doch nicht.

Kaffee und einen wirklich grossartigen Ribisel-Kuchen gab es nach der Tour in Kelmen im Gasthof Wetterspitze (Gedudel-Alarm), der um einiges besser ist als die Website vermuten lässt ;-)

Sonntag ging es dann auf die Grubachspitze, wo wir gleich unten ein Schild mis-interpretiert haben und auf nahzu nicht vorhanden schmalen Steigen zu einer nicht mehr existenten Lichtung aufgestiegen sind. Anhand von uralten Schildern mitten im Jungwald haben wir den Gipfel dann erst mal abgeschrieben und wollten dann eben eine gipfel-lose Runde über den Schafhag machen. Dann aber bog da ein spärlich markiertes Steiglein nach oben ab, das es in der Karte gar nicht gab. Könnte ja sein ... tat es dann auch :-)

Ein grandioser wenn auch umständlicher und langer Weg auf einen eh schon einsamen Gipfel. Wir haben den ganzen Tag keinen Menschen getroffen. Dafür gab es haufenweise Flapper die mit viel Geduld vom Ralle gejagt wurden.

Von engel am 02.08.2010 19:53 • outdoorberg
Page 57 of 66 pages
« Erste  <  55 56 57 58 59 >  Letzte »

Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare

Blogroll


Have fun!