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Montag, 11.03.2019: Whiteout

Dienstag, März 19, 2019

In der Nacht hatte es gefroren und ein wenig geschneit, aber schon beim Frühstück war blauer Himmel zu sehen. Das würde allerdings ein kurzes Vergnügen sein, denn schon für den frühen Nachmittag war wieder schlechtes Wetter und Schneefall angekündigt.

Wir wollten auf die Sattelspitze, den spitzen Berg direkt gegenüber vom Hotel, auch wenn fast klar war, dass wir es wohl nicht bis zum Gipfel schaffen würden. Aber erst mal losgehen, dann würde sich schon zeigen, wie weit wir kommen.

Wir gingen zum Brückle über den Bach und bogen am E-Werk in den Wald ab. Der Schnee war hart gefroren und hatte eine minimale Neuschneeauflage. Das war im Flachen gut zu gehen, im Steilen brauchten wir aber bald Harscheisen.

Der Einstieg zum schmalen Weg durch den Wald wäre ohne Navi wohl schwerer zu finden gewesen, so aber waren wir bald auf einer Skispur. Die führte erst quer über ein kurzes Steilstück im Wald und dann sehr schön und mäßig steil durch lichten Lärchenwald. Ich finde Lärchenwald toll, wahrscheinlich, weil es das bei uns nicht gibt :-)

An der nächsten Steilstufe bog die Spur nach rechts ab. Mein Navitrack ging da geradeaus nach oben, aber das war ein anhand der Höhenlinien auf der Karte ‘geratener’ Track, keiner, den irgendwer tatsächlich aufgezeichnet hatte, da waren Abstecher nach beiden Seiten zu erwarten.

Die Spur führte dann aber leider sehr weit weg von der gedachten Route und sie führte vor allem in sehr steiles Gelände, das auch mit Harscheisen nicht einfach zu gehen war (im Nachhinein: wer immer die Spur angelegt hatte, hatte sich auch nicht ausgekannt). Umdrehen oder eine eigene Spur anlegen war bei den Bedingungen im Steilgelände aber auch keine gute Option, also folgten wir der Spur weiter. Der beste Allgäuer von Allen schnallte zwischendurch sogar mal ab, aber ich habe vor Steilgelände ohne Ski mehr Angst als mit, ich kämpfte mich Skiern weiter. Am Ende führte die Spur dann aber tatsächlich dorthin, wo wir hin wollten.

In nun wieder flacherem Gelände und mit mehr Neuschnee als unten war die alte Spur bald nicht mehr zu erkennen und wir machten uns unsere eigene Spur, immer in der Nähe des gedachten Anstiegs und das klappte gut.

Der Himmel war inzwischen zugezogen, aber die Sicht war noch gut. Wir ließen den Lärchenwald hinter uns und stiegen nach links in ein weites mäßig steiles Kar ein, dort stiegen wir auf der rechten Seite über viele Mulden und Hügel weiter auf. Irgendwo vor uns waren Leute, aber deren Spur sahen wir nicht. Es hatte im Kar um die 10 Zentimeter Neuschnee, da war das Gehen nicht sonderlich beschwerlich.

Nach etwa einem Drittel des Anstiegs im Kar fing es leicht an zu schneien und die Sicht wurde schlechter. Aber weil das Gelände freundlich war, wollten wir noch ein Stück weiter aufsteigen, auch wenn sehr klar war, dass wir den Gipfel nicht erreichen würden. Unsere Vorgeher sahen wir auf einem Hügel umdrehen.

Das Wetter wurde kurzzeitig schlechter und wir waren schon fast dran, auch umzudrehen, da klarte es wieder auf und es kam sogar fast sowas wie Sonne. Wir stiegen erfreut weiter auf.

Kurz darauf kam Wind auf und die Wolken mit Schneefall, die wir schon eine Weile auf der anderen Talseite gesehen hatten, hüllten uns ein. Innerhalb weniger Minuten standen wir in einem ordentlichen Schneesturm mitten in den Wolken mit Nullsicht. Die Temperatur fiel (gefühlt zumindest) um 10 Grad. Der Hügel, auf den wir zugesteuert hatten und der etwa noch 20-30 Meter entfernt gewesen war, war nicht mehr zu sehen.

Wir blieben stehen wo wir waren und rüsteten zur Abfahrt auf. Die war dann ... anspruchsvoll. Es waren absolut keine Konturen mehr zu erkennen oder festzustellen, wo wir uns im Kar befanden, denn die Wände rumrum waren weg. Ich fuhr voraus, langsam und vorsichtig mit Stemmbogen immer etwa 5-10 Meter nach unten, dann checkte ich auf dem GPS, ob wir uns noch in der Nähe der Aufstiegspur befanden. Der beste Allgäuer von Allen folgte und wir ließen uns nie aus den Augen.

Auf diese Weise arbeiteten wir uns langsam nach unten, fuhren gelegentlich gegen einen Hügel oder sackten in eine Mulde, kamen aber gut bis ans untere Ende des Kars, wo sich die Sicht langsam besserte. Zwischen den Lärchen hatte es inzwischen fast schon 10 Zentimeter Neuschnee und da ließ es sich dann schön fahren.

Den Bogen durch den Steilwald, wo der Aufstieg so doof gewesen war, ließen wir aus und fuhren stattdessen - laut GPS war das möglich und es hatte auch einige Spuren - direkt nach unten ab. Das klappte gut und wir fanden weiter unten zurück auf die Aufstiegspur. Auch hier war das GPS hilfreich, denn die Aufstiegspur befand sich unten 5 Baumreihen weiter links und ob wir das so schnell erkannt hätten, kann man nachträglich nicht gut sagen. Geradeaus runter sah es nämlich auch ganz gut fahrbar aus, aber die ganze Gegend ist knapp über dem Talgrund extrem steil und hat allerlei Abbrüche.

Wir fanden jedenfalls gut hinab. Trotz aller Widrigkeiten war das eine echt coole Tour. Ich bin aber auch jetzt noch froh, dass wir mein GPS hatten und mit Ralles GPS auch noch eines als Backup. Ohne die Technik hätten wir definitiv früher umkehren müssen.


Wir starten bei bestem Wetter


Aufstieg durch lichten Lärchenwald ...


... und arg steilen Bergwald


Im Einstieg ins Kar rückt das schlechte Wetter an ...


... und es beginnt zu schneien


Ganz kurz sieht es so aus, als würde es aufklaren ...


... aber das täuschte


Abfahrt in Stemmbogen ...


... bei echt wenig Sicht

Von engel am 19.03.2019 21:16 • outdoorski

Sonntag, 03.03.2019: Skispaziergang

Mittwoch, März 06, 2019

Auch am Sonntag mussten wir die etwas ambitionierteren Pläne kippen. Nach Ausschlafen und einem gemütlichen Frühstück war das Wetter aber so schön, das wir doch einen kleinen Skispaziergang wagen wollten. Ich hatte eben auch die neuen Skistiefel bekommen, die wollte ich eh gern einlaufen. Ohne Ski spazieren gehen wäre ja eh nur direkt vor der Haustür gegangen, selbst am Blender lag dafür zuviel Schnee. Da waren wir ja vor einer Woche schon abgesackt.

Wir packten also unseren Kram zusammen und fuhren ins gute alte Ostertal. Das ist nicht weit weg und die Touren kann man so kurz oder lang gestalten, wie man lustig ist. Unser vornehmlichstes Ziel war Sonne, deswegen wandten wir uns am Parkplatz nach rechts.

Da war tatsächlich Sonne, aber der Schnee war zunächst noch ganz schön gefroren, obwohl es nicht mehr allzu früh war. Im Aufstieg durch den Wald weichte der Schnee aber bald auf. Es gab eine blöde Stelle in der Spur (nächstes Mal weiß ich besser, wie man die vermeidet) und wir liefen einen unnötigen Bogen (dito), aber das Ziel war ja nur gewesen, rauszugehen und Sonne zu haben, Rekorde wollten wir ja eh nicht brechen.

Die neuen Stiefel passen prima (also keine Druckstellen und keine Blasen - kein Wunder das sind ja fast dieselben wie die, die ich eh schon habe), aber sie sind noch nicht eingelaufen genug, um da drin die Einlagsohlen tragen zu können. Ich brauchte deswegen eine Pause wegen Fußweh. In der Sonne ohne Wind, das war ganz nett.

Es war nicht viel los und wir konnten schon von Weitem sehen, dass es im Gipfelhang noch völlig unverspurte Bereiche hatte. Und der Schnee wurde kälter und lockerer, wir kamen so langsam auf die Idee, dass die Abfahrt vielleicht sogar nett werden könnte. Und sie wurde! Jedenfalls da, wo nicht viel Sonne rein gekommen war :-)

Unten war der Schnee natürlich patschnass. So nass, dass die Ski mal wieder kleben blieben und noch weiter unten so weich, dass das Fahren echt anstrengend wurde. Aber alles in allem war es super. Sonne, fast nix los, und sogar ein bisserl feinen Schnee in der Abfahrt :-)


Start im Ostertal


Schneebrücke überm Bach. Man sieht das nicht gut, aber das Loch ist gut anderhalb Meter tief. Und neue Stiefel!


Das Ziel im Blick


Die letzten Meter


Unerwartete Abfahrtsfreuden


Man beachte die beiden schönen Spuren :-)


Unten ist dann Sulz

Von engel am 06.03.2019 20:55 • outdoorski

Sonntag, 03.02.2019: Geburtstagstour

Dienstag, Februar 05, 2019

Als ich am Sonntag in der Früh aufstand, war noch nichts von dem angekündigten Schneechaos zu sehen. Da flogen ein paar einzelne Flöckchen durch die Gegend, sonst war nichts. Nicht mal der Weg vor dem Haus war weiß. Noch während ich Frühstück machte (Ja, auch am Geburtstag mache ich Frühstück. Ich bin in der Früh eh wach :-)), wurden es mehr Flöckchen und als ich den besten Allgäuer von Allen weckte, lag schon 1cm Schnee auf dem Weg. Ein sehr nasser Zentimeter, zugegeben.

Nach einem gemütlichen Frühstück musste dann sogar geräumt werden, bevor wir zur Geburtstagsskitour starteten. Ins wohlbewährten Gunzesrieder Tal, weil das Wetter ja alles andere als toll sein sollte. Den Unfall auf der B19 mit dem zugehörigen Stau konnten wir prima umfahren, weil der Stau gerade bis an die Ausfahrt Herzmanns reichte, wo wir direkt runter fuhren. Auf der Nebenstraße lag ordentlich Schnee.

Nach Gunzesried rauf war es wie erwartet glatt und an der Abzweigung ins Ostertal mussten wir erst mal jemanden abwarten, der da rückwärts wieder runter rollte, weil er nicht hoch gekommen war. Der Kangoo schaffte die Abzweigung problemlos :-)

Wir hatten eigentlich nur den Abstecher zum Rangiswanger vorgehabt, aber es sah so nett aus mit dem Neuschnee und es hatte ja nicht mal Sturm, also marschierten wir hinter zum Ochsenkopf. Es schneite beständig, mit leichtem Wind mal von hier, mal von da. Unten war der Schnee noch recht feucht, weiter oben wurde er kälter und trockener.

Meine Ski stollten ein wenig und beim zweiten Abklopfen schnitt ich mir mit der Skikante ein Stück Haut vom Daumen. Das fiel mir erst nicht gar nicht auf, aber nach ein paar Metern begann der Daumen zu bluten. Und zwar ordentlich! Blut im Schnee ist toll, da sehen selbst geringste Mengen so aus, als hätte man da eben ein Schwein geschlachtet ;-) Der Daumen wurde verpflastert.

Am Gipfel war dann doch Wind und es war ungemütlich, deswegen fuhren wir schnell wieder ab. Ganz oben war die Abfahrt nicht toll, weil es wenig Sicht und total verblasenen Schnee hatte. Aber dann!!! Lockerer knietiefer Pulverschnee, ein Traum! Die Westabfahrt im Waldeinschnitt war sogar oberschenkeltief und komplett unverspurt :-)

Auf dem Weg zum Rangiswanger machten wir Pause im Wald und kamen danach komplett allein (diesmal wirklich!) am Gipfel an. Erst als wir schon fertig zur Abfahrt waren, kamen erst ein Hund und dann ein Mann.

Natürlich war diese Abfahrt nicht unverspurt, aber es hatte nicht viele Spuren und vor allem das Mittelstück war ein Traum zu fahren. Der beste Allgäuer von Allen, vermutlich beschwingt vom zuvielen Rum im Pausentee (mein Fehler), wedelte so begeistert das Mittelstück runter, dass ich nicht folgen konnte. Ich brauchte erst mal eine Pause, bevor ich hinterher wedeln konnte! Es war super!

Ganz unten war die Auflage auf dem nassen Schnee vom Samstag ein wenig dünn, dann kam man immer wieder mal durch und ratschte durch den schweren Schnee in der Tiefe. Wir haben aber beide freundliche Ski, die da nicht beissen und so war auch der untere Teil gut zu fahren. Da war dann aber schon mehr Krafteinsatz nötig und der letzte Hang (und nur der, der Superschnee sonst überall war problemlos) stresste das Knie dann ziemlich.

Am Abend war die Geburtstags-Abendessen-Einladung vom Schwiegervater mit Freundin, die wir wie fast schon traditionell beim Lieblings-Chinesen abhielten. Das Essen war wieder ausgezeichnet :-) Mein Glückskeks versprach am Ende: “You will be very lucky”. Ich freute mich sehr, Ermutigung kann ich grad gut brauchen.


Start am Parkplatz. Es ist Winter :-)


Im letzten Anstieg zum ersten Gipfel


Geburtstagsgipfel. So soll das sein :-)


Traumschnee :-)


Traumschnee :-)


Immer wieder toll: der Grat


Und noch ein Geburtstagsgipfel :-) Diesmal allein.

Von engel am 05.02.2019 22:09 • outdoorski

Sonntag, 27.01.2019: Schöner als erwartet

Donnerstag, Januar 31, 2019

Nachdem wir am Sonntag in der Früh ein wenig rumgehampelt waren, ob wir überhaupt raus wollten und ob das Wetter überhaupt was taugen würde (da war es noch dunkel und die Vorhersage war eher solala), kam draußen heller Himmel hinter dunklen Wolken hervor und wir wollten doch raus, weil erst eine Tour bei Sauwetter und dann keine bei OK-Wetter geht ja auch nicht.

Wir nahmen uns also die wetterbedingt ausgefallene Tour vom Samstag vor und fuhren ins Tannheimer Tal, wo sich diesmal auf dem vorderen Parkplatz sogar noch freie Plätze fanden. Da wo wir sonst links abbiegen, marschierten wir diesmal geradeaus. Am Ziel war Sonne, aber bis dahin war es noch weit und die Sonne - von der es viel mehr hatte als selbst die positivste Vorhersage versprochen hatte! - würde bis dahin bestimmt weg sein.

Wir liefen das lange Tal hinter und stiegen der Scharte entgegen. Wir waren relativ allein unterwegs, allerdings nur deswegen, weil sich die Skitourer in dem langen Tal und dem weitläufigen Gelände gut verteilten. Als wir an der Scharte in den Gipfelhang sehen konnten, war da ganz schön viel los.

Der Gipfelhang war wie erwartet halb abgeblasen und halb windgepresst. Es war gar nicht so schlecht, dass da schon einige hinauf gelaufen waren, so war die Spur schon gut ausgetreten und hielt ganz gut. Es war ziemlich windig und entsprechend kalt im Aufstieg.

Während wir hinauf gingen, fuhren fast alle anderen ab und wir trafen nur noch 3 Damen am Gipfel, die eben abfahren wollten. Und dann kam sogar die Sonne raus, so dass die Pause in Beinahe-Windschatten fast schon gemütlich ausfiel :-) Nach Stärkung mit Tee, Schoki und Gipfel-Blutwurz (toller Winterschnaps!) fuhren wir ab.

Der Gipfelhang war inzwischen total zerfahren. Ich fand das gut, denn mit sehr wechselndem Schnee habe ich ein paar Probleme und was zerfahren ist, wechselt nicht ;-) Danach suchten wir uns im weiten Skigelände noch unzerfahrene Stellen und schafften es sogar am steilen Bacheinschnitt vorbei (merken, bei weniger Schnee kommt man da nicht vorbei) ohne nochmal aufsteigen zu müssen.

Der restliche Rückweg besteht dann im Wesentlichen nur noch aus Geradeausfahren, wobei man kurz vor der üblichen Abzweigung ein wenig laufen muss. Wir waren schon lang nicht mehr da hinten (weil das so ein langer Hatsch ist), aber das war echt nett :-)


Traumpanorama am Haldensee


Der Weg zum (noch) sonnigen Ziel ist noch weit.


Rückblick


Beweisbild: wir sind ganz und gar nicht allein.


Oben ist die Sonne schon lang weg.


Abfahrt über die Gipfelhangpiste ...


... und weiter unten durch unverspurten Schnee :-)

Von engel am 31.01.2019 22:19 • outdoorski

Samstag, 26.01.2019: Sturmtour, anders rum

Mittwoch, Januar 30, 2019

Ich hab ja immer viel Hoffnung und deswegen plane ich gern mit dem Positivsten, was die Wetterseiten am Vorabend so hergeben. Manchmal rückt die Realität die Planung dann aber doch zurecht ;-)

So kam es, dass wir in Schneefall und Sturm mal wieder im Ostertal landeten. Recht früh, weil die Planung ja Größeren vorgesehen hatte. Diesmal gingen wir geradeaus hinauf, um den vielbestiegenen Gipfel mal anders herum zu begehen (und ja, auch weil da die Option von Verlängerung, mehrfach vielleicht sogar, im Raum stand).

Der Aufstieg ist unten noch halbwegs geschützt, dann ist man aber dem Sturm voll ausgesetzt. Das bedeutet, dass man Handschuhe braucht, alle Löcher zumachen muss und sich gegen den Sturm stemmen muss. Es war relativ warm, deswegen waren wir bald innen verschwitzt und außen eingeeist. Es gibt angenehmere Kombinationen.

Am Gipfelkreuz schlugen wir nur kurz an und gingen gleich weiter über den Grat, der mal wieder total beeindruckende Wechten hat. Das war super, allerdings auch ganz schön kühl, weil wir uns da ja nicht mehr anstregengen mussten.

Am Ende des Grats fellten wir ab und fuhren bis zum Beginn der Forststraße ab, wo wir wie erhofft ein paar freie unverspurte Hänge fanden. Der Schnee war allerdings nicht so toll wie er aussah, mit teilweise sehr dünner Auflage oder gepresst oder über unsichtbaren Buckeln. Dass die Sicht eher suboptimal war, half natürlich auch nicht.

An dem Punkt angekommen, wo wir die Entscheidung zwischen ‘nochmal aufsteigen’ und ‘weiter abfahren’ hatten, fuhren wir weiter ab. Wegen kühl und stürmisch und keine rechte Lust mehr. Auf der Abfahrt passierten wir erstaunlich viele und große Gruppen im Aufstieg.

Wir kamen frierend und fröstelnd daheim an, wo wir bei Glühwein und den letzten Lebkuchen Skifahren anschauten. Voll weihnachtlich ;-)


Es schneit.


Und es stürmt (da komme ich kaum voran).


Äh. Da war eine echt glatte Stelle und ... Plopp!


Wechten am Grat


Abfahrt

Von engel am 30.01.2019 21:00 • outdoorski

Der Plan war eigentlich gewesen, ins Lechtal zu fahren, aber in der Früh waren wir beide etwas zerschlagen (ich hatte Halsweh) und die Aussichten versprachen leichten Schneefall ab Mittag. Wir planten kurzerhand um und suchten uns ein leichteres, kürzeres und näheres Ziel.

Wir waren früh dran (der Plan war ja ein Größerer gewesen), aber es hatte natürlich schon eine ganze Menge Autos am Ostertalparkplatz. So wie es aussah, gehörten die aber fast alle zu einer sehr großen Skitourergruppe sie sich am Parkplatz gerade sammelten und nach Können aufteilten. Wir beeilten uns mit Umziehen und Aufrüsten und konnten unbehelligt den bekannten, total zerfahrenen unteren Hang aufsteigen und uns dann nach rechts wenden.

Wir marschierten ziemlich schnell zu unserem Ziel. Der Plan B war eigentlich gewesen, da ein paar Mal den buschigen Nordhang abzufahren, für den es endlich genug Schnee haben müsste (hat es, hab ich geguckt), aber die Sonne beleuchtete sehr hübsch den hinteren Teil des Tals und da kamen wir beide unabhängig voneinander auf die Idee, ganz einfach hinten runter abzufahren und noch weiter hinten wieder aufzusteigen. Und so machten wir das :-)

Die Abfahrt hinten runter ist nicht sehr lang, aber weil da nicht viele fahren, konnten wir durch fast unverspurten Schnee durch den Wald sausen. Auf der weiten ‘Hochebene’ (Anführungszeichen, weil das zwar eine relativ weite Ebene ist, aber halt nicht wirklich hoch ... immerhin aber deutlich über dem Talgrund ;-)) fellten wir wieder auf und marschierten unserem Ziel zu. Es hatte unerwarteterweise immer wieder Sonnenflecken und alles sah einfach nur wunderschön aus.

An unserem Ziel hatte es schon ein paar Spuren, aber auch noch genügend unverspurten Schnee für uns :-) Wir marschierten erst mal zum Gipfel und machten da gemütlich Pause. Allein und mit ein bisserl Sonne dazu.

Bei der Abfahrt durfte ich als erste in den total unverspurten Gipfelhang reinfahren. Oben auf dem Schnee war eine Schicht aus Eiskristallen, die regelrecht klingelten, als ich durch fuhr. Hach!

Zu unserem Erstaunen fand sich auch im langen Hang unter dem Hüttle noch nahezu unverspurter Pulverschnee. Wir kamen beide ein wenig atemlos und total begeistert unten an. Danach muss man die lange, lange Straße zurück fahren, auf der sich glücklicherweise noch eine dünne Schnee- und Eisschicht befand. Ohne die hätte man rechts oder links auf die meterhohe Schneewand klettern müssen (und zwischendrin ein paar Mal wieder runter und zurück hinauf) und da wären wir ganz sicher nicht fast ohne Schieben zurück zum Auto gekommen.


Auf dem üblichen Weg ...


... durch den üblichen verschneiten Wald :-)


Ganz kurz Sonne vor dem ersten Gipfel


Abfahrt ‘hinten’ runter


Auf der Ebene, das nächste Ziel im Blick


Kurz vorm zweiten Gipfel ... mit Sonne :-)


Auf in den unverspurten Traumschnee :-)


Die zweite Spur im selben Traumschnee :-)

Von engel am 22.01.2019 21:18 • outdoorski

Samstag, 19.01.2019: Kühle Tour

Montag, Januar 21, 2019

Es sollte kalt werden und nach der vergangenen Woche mit der extremen Lawinenlage waren wir noch ein wenig vorsichtig, auch wenn sich inzwischen alles erstaunlich schnell gesetzt haben sollte. Wir fuhren also ‘nur’ ins Tannheimer Tal und parkten am Haldensee (der vordere Parkplatz war schon voll, auf dem hinteren war noch gut Platz), wo wir bei -13 Grad los gingen.

Ich zog direkt die warme Shorts drüber, aber beim Losgehen fror ich trotzdem. Man steht vor einer Tour ja immer erst ein wenig rum, bevor man sich endlich bewegen kann. Sobald wir unterwegs waren, gab sich das mit dem Frieren schnell. Die Spur war gut ausgetreten, aber wir waren erst mal allein.

Auf dem Forstweg waren die üblichen Lawinenstriche zu queren, die aber nicht wesentlich (wenn überhaupt) ausgefallen waren als sonst. Es hatte wirklich viel Schnee, deswegen waren die üblichen Bacheinschnitte ungewöhlich einfach zu gehen und das kleine Brückle war bis übers Geländer hoch voll Schnee.

So früh im Jahr kommt man erst in die Sonne, wenn man den Pass zur Ödenalpe überschreitet. Da wurde es fast schlagartig relativ warm und wir nutzten das nächste windstille Plätzchen, um kurz Pause zu machen. Danach folgten wir weiter der Spur, die erst durch die Latschen und dann über einen windverpressten Rücken zum Gipfelaufbau hinauf führte. Wie meistens war hier wenig los, 5 Leute außer uns.

Die Rinne zum Grat war natürlich auch voller Schnee, deswegen gingen einige bis oben hinauf mit den Skiern. Darauf hatte ich keine Lust, weil man zur Abfahrt entweder seitlich abrutschen oder ums Eck springen hätte müssen und das mochte ich dem Knie nicht antun. Wir stellten die Ski also unter dem Felsen ab, wo wir sie immer abstellen und stiegen zu Fuß hinauf. Der Schnee war einigermaßen trittfest, das ging ganz gut.

Auf dem Grat und am Gipfel war es windig und kühl. Wir blieben nur kurz für ein paar Fotos und stiegen dann wieder zu den Skiern ab, um zur Abfahrt zu rüsten. Nach einem kurzen Abstecher querten wir unter dem Gipfelaufbau nach links bis hinter die erste flache Rippe und fanden dort, was ich gesucht hatte: unverspurten Pulverschnee (ja, Triebschnee), in dem wir wunderbar ins Kar abschwingen konnten. Windgeschützt in der Sonne unter einem Baum machten wir nochmal Pause.

Wir querten das Kar, fanden nochmal ein paar Meter Pulverschnee hinter dem Latschenfeld und querten rüber zum Abfahrtshang. Da muss man weit queren und nochmal ein wneig aufsteigen. Grad so viel, dass sich anfellen nicht lohnt, aber rauf- und rübertreppeln ist auch doof. Tja.

Ganz oben war der Schnee windverpresst mit Decke und ich fürchtete schon, der Aufstieg wäre umsonst gewesen, aber schon 10 Meter im Hang drin fand sich super Pulverschnee und wir konnten wunderbar Slalom um die Bäume und weiter unten über die freien Hänge fahren, bis wir am Brückle ankamen. Der Rest war - wie immer - ein bisserl Skicross durch den Wald und dann Forstwegabschwingen (ooooh, müde Oberschenkel!). Wir kamen bei -9 Grad am Auto an, fast schon warm ;-)


Es hat viel Schnee :-)


Das Geländer vom Brückle ist weg


Aufstieg zu Fuß in der Gipfelrinne


Gipfelbild


Am Grat hat es Eis unterm Schnee


Abfahrtsfreuden :-)


Kurven bis es staubt :-)


Rückweg auf dem ‘Skicross’

Von engel am 21.01.2019 19:22 • outdoorski

Das Wetter sollte am Samstag solala mit Sturm und gelegentlich Schnee werden und die Lawinenlage war haarig. Wir setzten wie viele andere auch auf Sicherheit und fuhren nach Hinang. Wegen Kurztour und nicht weit weg waren wir spät dran, deswegen war an der Straße schon alles zugeparkt (allzu viele Parkplätze hat es da ja eh nicht).

Während wir noch versuchten, den Kangoo verkehrs-verträglich am Ende der Schlange halb im Schnee zu parken, kam jemand runter und bedeutete uns, dass er wegfahren würde. Wir nahmen das gern an. Beim Losgehen kam schon das nächste Auto und parkte auf unserem Halb-Parkplatz, den der Fahrer kurzerhand zu einem ganzen Parkplatz ausschaufelte.

Wir querten die Straße und folgten gleich hinter der Brücke der Spur, die rechts der Straße über den Hang Richtung Sonnenklause führte. Ich hatte zu den orthopädischen Einlagsohlen (in den ‘alten’, also eher etwas ausgelatschten Stiefeln) diesmal etwas dickere Socken an und bekam bald schmerzende Füsse. Ich lockerte die Stiefel, aber auch das half nichts. Nach dem ersten Hang musste ich die Einlagsohlen rausnehmen. Danach war alles wieder OK.

Beim ersten Blick auf den eigentlichen Skitourenhang war klar: heute würden wir nicht allein sein. Wir sahen mindestens 20-30 Leute und es hatte sicherlich davor und danach auch noch welche. War aber egal, deswegen waren wir ja da. Als wir den ersten Parkplatz erreichten, startete da gerade ein junger Mann, der einen mittelgroßen schwarz-weissen Hund dabei hatte. Der Hund sprang gleich begeistert in den Schnee neben der Spur. Da schauten dann nur noch Schnauze und Ohren raus und er hatte zu kämpfen, wieder auf die Spur zu kommen :-)

Im Aufstieg schneite es gelegentlich ein wenig, aber die Sicht war ganz gut. Lediglich der Gipfel war in Wolken und da blies es dann auch ordentlich, wie wir feststellten, als wir uns näherten. Im oberen Teil der großen Hangs rannte uns der schwarze-weisse Hund fast über den Haufen, weil er in vollem Tempo die Skispur runter sauste, während sein Herrchen loxcker-flockig im Tiefschnee runter schwang. Am Gipfel fand sich ein Plätzchen für uns, wo wir Pause machten und zur Abfahrt rüsteten. Diesmal legte auch ich die Tiefschneebänder an.

Oben war erst mal Piste. Im ersten kleinen Hang (wo sich die Spuren etwas verteilten) merkten wir schon deutlich die Eislamelle, die wir schon im Aufstieg festgestellt hatten. Im Hang unter der Engstelle, wo sich tatsächlich noch einiger fast unzerfahrener Schnee fand, klingelte diese Lamelle lustig beim Durchfahren. Man musste aber schon einigermaßen Energie aufbringen, um das Ding durchpflügen zu können. Es traf sich gut, dass an diesem Tag das Knie total zufrieden war und ich frei fahren konnte :-)

Unten war der Schnee schon warm und schwer geworden, aber da kann man eh nicht mehr wirklich fahren und rutscht halt der Straße entgegen. Das war angesichts des Wetter und der Lage eine sehr gelungene Tour.


Der Weg ist noch weit ...


... und wir sind nicht allein :-)


Oben sieht es sehr winterlich aus.


Die letzten Meter.


Gut einpackt für die Abfahrt.


Fast unten.

Von engel am 18.01.2019 17:51 • outdoorski

Samstag, 05.01.2018: Sturmtour

Donnerstag, Januar 10, 2019

Nach der vielen Nicht-Bewegung der ersten halben Arbeitswoche, mussten wir raus. Und es hatte ja auch geschneit, das mussten wir uns anschauen ;-) Allerdings waren weder Wettervorhersage noch Lawinenlagebericht und Aussichten allzu berauschend, deswegen planten wir die Standard-Tour bei schlechten Bedingungen.

Auf der Fahrt waren wir sehr enttäuscht angesichts der 2 Zentimeter Schnee auf den Wiesen neben der Schnellstraße. Ich überlegte schon Plan B und Plan C, sollte der Schnee nicht ausreichen. Im Gunzesrieder Tal sah es dann aber doch einigermaßen OK aus. Wir sind da auf jeden Fall schon bei weniger Schnee losgelaufen.

Das Wetter war ausgespochen ungemütlich. Es war nicht allzu kalt, hatte aber ordentlich Wind, den es uns auf dem langen Weg ins Tal hinter mit Karacho ins Gesicht blies. Wir waren ziemlich allein unterwegs und hatten nur drei Nachgeher, die waren allerdings exakt genauso schnell wie wir und blieben deswegen immer in der Nähe.

Wir verloren sie erst, als wir Richtung Ochsenkopf abbogen und die drei geradeaus weiter zum Weiherkopf (?) gingen. Ab da waren wir allein. Der beste Allgäuer von Allen übernahm die Spurarbeit, als wir die Forststraße verließen. Ich war froh drum, denn dem Knie ging es nur solala und mein Fuß schmerzte in den neuen Skistiefeln, in die die Einlagen noch nicht reinpassen. Das Spuren war aber verträglich, es hatte noch nicht allzu viel neuen Schnee.

Wir kamen gut und völlig allein bis zum Ochsenkopf, wo wir total erstaunt eine große Gruppe Schneeschuhgeher am Gipfel vorfanden. Die waren aus der anderen Richtung aufgestiegen, denn auf unserer Seite hatte es keinerlei Spuren gehabt. Es hatte Schneesturm da oben, deswegen ließen wir die Pause ausfallen und fuhren direkt ab.

Der beste Allgäuer von Allen legte seine neuen find—-me! Tiefschneebänder an, die einerseits helfen sollen, die Ski wieder zu finden und im Fall des Falles eventuell auch in einer Lawine zur Ortung dienen können. Ich habe auch welche, aber es war so stürmisch, ich wollte den Rucksack nicht nochmal runter nehmen und überhaupt, es hatte ja eh nicht viel Schnee ...

Die Bänder wurden dann auch direkt einem Funktionstest unterzogen, denn vor dem kleinen ersten Steilhang fuhr der beste Allgäuer von Allen gegen einen Schneebuckel (die Sicht war zeimlich übel) und fiel direkt wieder aus dem Ski. Man hätte den Ski diesmal zwar leicht finden können, weil das Ende noch rausschaute, aber er hing jetzt ganz prima an dem Band am Bein und wäre daran leicht zu finden gewesen. Danach muss man nur noch das Band zurück ins Täschchen stopfen und fertig.

Wir fuhren zur Alpe ab. Das war nur ein mittelschönes Vergnügen, denn es lag nicht sehr viel Schnee auf einer buckeligen Unterlage und es war echt schwer zu erkennen, wo ein Loch oder ein Hügel war. Mit einigermaßen Vorsicht kam ich ohne größere Knie-Belastung runter.

An der Alm fellten wir auf und gingen noch rüber zum Rangiswanger Horn. Schön war es ja nicht, im Schneesturm nochmal aufzusteigen, aber den Forstweg runter schieben ist auch nicht schön und so kamen wenigstens noch ein paar Höhenmter dazu ;-) Auch da war es natürlich ungemütlich, so dass wir nicht länger oben blieben als nötig.

Die Abfahrt ging ganz gut, weil sich oben schon fast sowas wie eine Piste gebildet hatte. Weiter unten fand sich zwischendurch sogar sowas wie netter Schnee, bevor wir in den letzten beiden Hängen wieder um die Grasbuckel herum fahren mussten. Alles in Allem war es stürmisch und kühl aber echt OK. Der Heimweg war dann anspruchsvoll, weil es inzwischen fett schneite und der Winterdienst einfach nicht nachkam. Nicht mal auf der Schnellstraße.


Der übliche Start


Es ist ziemlich ungemütlich


Der Schneefall wird dichter


Erste Abfahrt mit wenig Sicht


Abgeblasener Aufstieg zum Grat


Schnell abfellen

Von engel am 10.01.2019 06:31 • outdoorski

Die Wettervorhersage hatte die Möglichkeit auf ein wenig Sonne versprochen, also starteten wir wieder gemütlich nach Baad. Daheim war es ein relativ warm (+2 Grad), aber trocken.

Auf dem Weg nach Baad fing es an, heftig zu regnen. Weia! Wir fuhren erst mal weiter und ab der Söllereckbahn ging der Regen in dicken, feuchten Schneefall über. In Baad packten wir uns erst mal gut ein. Da war schon zu sehen, dass es bald aufhören würde zu schneien. Zu unserem Erstaunen riß es kurz drauf richtig auf und rund uns herum war sogar Sonne (natürlich nicht im tiefen Tal zur Bärguntalpe).

In Baad waren außer uns 5 Leute und alle waren geichzeitig losgegangen und hatten dasselbe Ziel. Und anfangs waren auch alle in etwa gleich schnell, so dass wir uns immer wieder gegenseitig überholten. Erst wo es steiler wurde, verteilten wir uns ein wenig.

Der Schnee war gut zu gehen und weil der Alleingänger sich irgendwann absetzte, hatten wir auch eine schöne Spur. Wir gingen bis zum Skigipfel und beschlossen nach einem Blick auf den Grat zum Hauptgipfel (links eine Wechte, rechts total abgeblasen), mal wieder von dort abzufahren.

Die Jungs der Vierer-Gruppe nach uns schauten sich den Gipfelgrat auch an und gingen dann bis zur Mitte, um von da abzufahren (sah einfacher aus als erwartet). Der Schnee war echt prima und wir verfuhren uns dann sogar vor lauter Begeisterung - für den breiten Steilhang auf der rechten Seite lag nämlich doch nicht genug Schnee.

Wir nahmen also die letzte Rinne, was eine nur mittelmäßig gute Idee war, denn auch da lag arg wenig Schnee. Der beste Allgäuer von Allen stach bei der ersten Kurve dann auch prompt in den Gegenhang ein und fiel aus einem Ski. Ich schrappte beim Hinfahren dann erst mal über einen Felsen, fand den Ski dann aber schnell. Unten wird die Rinne breiter und ab da war das Abfahren dann richtig schön :-)

Wir verpassten im Kar die Bachquerung und mussten deswegen auf den Gegenseite ein wenig aufsteigen. Das Knie mochte das ganz und gar nicht! Der Rest der Abfahrt war gemischt, ging aber recht gut. Uns fehlt aber noch Übung, denn die Oberschenkel jammerten am Ende ganz gewaltig ;-)


Beim Start schneit es noch ein wneig


Weiter oben reisst es dann wunderbar auf


Auf dem Weg ins Kar


Eine der letzten Spitzkehren


Blick zum Hauptgipfel


Abfahrt :-)


Abfahrt :-)

Von engel am 30.12.2018 11:48 • outdoorski
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