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Schattenhang

Montag, März 29, 2021

Ich nahm mir fest vor, vor Fünf aufzuwachen, um den besten Allgäuer nicht eine Stunde zu früh zu wecken (den nimmt die Zeitumstellung immer ein wenig mit) und das klappte: um dreiviertel Fünf wachte ich auf. Ich übe das seit ein paar Wochen und staune ein wenig, dass das tatsächlich zu klappen scheint. Tagsüber ist mein Zeitgefühl nämlich nicht besonders gut, warum sollte das nachts funktionieren.

Nach dem Frühstück sauste ich nach Baad, wo trotz der Stunde früher schon einiges los war. Beim Losgehen war der Schnee wie erwartet gefroren. Aber das Wetter war super und der Widderstein sah großartig aus, das würde schon werden!

Der mir bekannte Weg zum Karlstor führt über den Sommerweg zum Bärenkopf, aber die Spur führte direkt in den Bachlauf hinein. Das war bislang nie möglich, weil da so oft riesige Lawinen drin liegen, und es war total angenehm zu gehen. Sonst muss man elendslang quer den Hang am Bach entlang hatschen, im Bachbett dagegen hat man immer wieder ein anderes Bein oben, das ist viel bequemer. Dafür ist es zwischendurch steil und rutschig war es wegen des harten Schnees auch, aber das war echt gut.

Der lange Hang zum Karlstor war tatsächlich nicht eisig. Es hätte sich sogar auch Pulverschnee gefunden, aber der Hang war unglaublich zerfahren. Nicht grad Piste, aber schon kurz davor (meine Vorstellung, da noch ein paar schöne Pulverschnee-Kurven hinzukriegen, löste sich direkt auf). Immerhin war es da meistens ganz gut zu gehen, auch wenn kleine Treibschnee-Kügelchen die Steilstellen manchmal rutschig machten.

Insgesamt waren mit mir 4 Leute unterwegs. 2 waren vor mir und 2 überholten mich im Steilhang. Oben gingen alle die schmale steile Rinne, von der aus man ins Gemsteltal abfahren kann, hoch. Und dann querten sie doch rüber zur breiten Scharte. Ich ging gleich außenrum.

Oben war mir nicht nach Pause (irgendwas rumorte in meinem Bauch rum), deswegen sah ich mich nur gründlich um und fuhr dann gleich wieder ab. Oben fand ich noch Schnee für ein paar halbwegs okaye Kurven, dann war Schluss mit okay. Ich brauchte nicht grad Stemmbogen, setzte aber doch lieber bei jeder Kurve um, um bei dem steilen Hang ohne allzu viel Druck schnell ums Eck zu kommen und nicht allzu schnell zu werden. Kann man machen, war aber halt nicht die Abfahrtsfreude, die ich mir erhofft hatte.

Weiter unten querte ich links raus, weil der Schnee da besser aussah. Aber da kommt Nachmittags Sonne rein, deswegen war das eine schöne Mischung aus Bruchharsch und hartem Pulver, garniert mit alten Spuren. Dann doch lieber Bachbett, da war alles noch gleich hart gefroren ;-)

Trotzdem: prima Tour in absolut großartiger Umgebung :-)

Daheim war ich dann ganz schön kaputt. Wenn die Abfahrt auch Arbeit ist, wird so eine Tour gleich viel anstrengender! Aber unter der Woche habe ich ja die ‘Pflicht’, irgendwas zu tun und so beschäftigte ich mich weiter mit der Lektion, die ich gerade in der Pipeline habe. War dann auch so interessant, dass ich wieder wach wurde. Der Kaffee half natürlich auch ;-)

Die Zeitumstellung hat selbst für den besten Allgäuer was Gutes. Als er heim kam, konnten wir auf der Terrasse Kaffee trinken :-)


Widderstein im frühen Licht


Wechsel ins Bachbett


Im Bachbett mit Blick aufs Ziel


Der lange Hang zum Karlstor


Blick auf Güntlespitze und Grünhorn


In der Mitte der Liechelkopf


Abfahrt


Rückblick


Ganz unten 5 Firnkurven :-)

Von engel am 29.03.2021 23:00 • outdoorski

Neuer Gipfel

Donnerstag, März 25, 2021

Für die Donnerstags-Skitour hatte die S. ein Ziel vorgeschlagen, das der beste Allgäuer und ich auch schon mal hatten machen wollen, dann aber doch irgendwie dran vorbei gelaufen waren (dafür hatten wir ins Hölloch geschaut :-)). Natürlich wollte ich da hin.

Wir trafen uns wieder um 7 und fuhren dann gemeinsam ins Kleine Walsertal. Wir parkten am Mahdtalhaus (anderswo geht da eh nicht, das ist eine total schmale Straße und es gibt nirgends Platz). Die Zeit für längerfristigen Pulverschnee ist inzwischen wohl vorbei. Am Dienstag hatte ich ja noch Pulverschnee in allen Ausrichtungen gehabt, inzwischen war der Schnee unten hart und eisig.

Aber die Sonne war schon intensiv genug, um die Oberflächen aufzuweichen. Harscheisen brauchten wir keine. Die Spur führt nach dem Einstiegshang in Bögen über einzelne Freiflächen, verbunden mit schmalen Querwegen, durch den Wald. Noch reichte der Schnee, aber es schauten in exponierten Steilstellen schon ein paar Steine heraus.

Nach den Waldpassagen geht es ein Stück den Forstweg zum Hölloch entlang und dann biegt man links in gestufte Hänge ab und geht unter und zwischen Felswänden und Latschen entlang. Das sieht super aus :-) Der Schnee wurde aber nicht viel besser, weitgehend zerfahren und in der Sonne verharscht, aber noch nicht hart genug, um auffirnen zu können. Nur nordseitige Steilstücke waren noch annähernd pulvrig.

So kupiertes Gelände ist total schön (vor allem wenn es mit Felsen durchsetzt ist), aber es hat den Nachteil, dass man viele ‘Fehlgipfel’ hat. Als wir dann ‘oben’ waren, waren wir natürlich doch nicht oben und der Weg zum Gipfel sah noch arg weit aus. War aber gar nicht so schlimm :-)

Am Gipfel steht ein Steinmannl, die Gottesackerwände gehen aber natürlich noch weiter. Wir gingen noch ein Stück, weil es hinten höher aussah. Dort sah es weiter hinten noch höher aus, das war uns dann aber auch egal und wir erklärten den aktuellen Buckel zum Ziel.

Gerade als wir dort ankamen, kam auch eine große Gruppe Schneeschuhgeher (15?) mit riesigen Rucksäcken (ich tippe auf Schneehöhlen-Übernachtungen) an. Hmm, so viele Leute, alle eng im Kreis am Gipfel, ich weiss ja auch nicht ...

Weil ein kühler Wind wehte, fuhren wir ein Stück ab, bis wir eine windgeschützte Mulde fanden und machten da Pause und schauten in die großartige Landschaft :-)

Die Abfahrt war wie erwartet eher so mittel. Der halb aufgegangene, noch immer halb gefrorene, zerfahrene Schnee oben stresste das Knie, in der Mitte waren ein paar nette Schwünge im fast-noch-Pulver möglich, dann war es weich und ganz OK und dann war der Schnee schon so nass, dass er klebte. Der Skicross durch den Wald war dann aber ganz nett (leider übersah ich einen Stein).

Tolle Tour, super Wetter, grandiose Gegend und ein neuer Gipfel :-)

Daheim kam dann doch die Absage der Firma vom Montag. Das hatte ich fast erwartet, weil die Stelle halt doch ein bisserl anders aussah, als von der Recruiterin beschrieben. Die wollten jemanden mit solideren Java-Kenntnissen. irgendwie schade und irgendwie ... naja, so ganz was ich gewollt hätte, wäre das ja nicht gewesen, aber halt schön nah. Frustrierend ist es trotzdem.

Abends hörte ich mir den aktuellen Stand der ‘Alpenverein Digital’ Initiative an. Das dauerte fast 2 Stunden und ich mir bin noch immer nicht so richtig drüber im Klaren, wieviel wir davon haben werden. MS Teams und Office 365 für die Sektions-Kommunikation und zeitgemäßen Ersatz für ein paar Dinosaurier-Tools auf jeden Fall. Was dann sonst noch taugt, müssen wir uns genauer anschauen, wenn es dann da ist.


Der Starthang, schon ordentlich zerfahren


Gut gezeichnet geht es durch den Wald


Buckelpiste auf einer der Freiflächen


Anstieg unter Felswänden (S.)


Weiter oben werden die Hänge weiter


Oooh, das war doch noch nicht der Gipfel!


Die letzten Meter (S.)


Gipfel-Steinmannl (S.)


Das Gottesackerplateau und der Ifen


Abfahrt


Ich bin ein bisserl stakslig unterwegs (S.)


Die S. saust cool runter.

Von engel am 25.03.2021 23:00 • outdoorski

Erste!

Dienstag, März 23, 2021

Ich stellte meinen inneren Wecker auf 5, um recht früh loszukommen (Frühstück muss sein!). So ganz klappte das nicht, aber um 10 nach 5 war ich wach. In der Küche versorgte ich erst mal den Apfelkuchen vom Vortag, der noch hatte fertig auskühlen müssen und machte dann Tourentee und Frühstück (während dem bekundete ich dann mein weiteres Interesse an dem Job, jetzt heißt es wieder Warten). Zeitgleich mit dem besten Allgäuer verließ ich das Haus. Er radelte zur Arbeit, ich fuhr ins Kleine Walsertal.

Am Bergheim Moser war schon einiges los, doch mehr, als ich erwartet hatte. Auf dem Weg zum Zahlen legte ich mich erst mal fast auf die eisige Straße. Das zog erst mal arg im Knie, aber nach dem Losgehen versurrte es doch bald wieder. Uff! Zwar gingen die meisten Spuren zum Wasserfall hinter, gingen doch ein paar Leute auch links entlang.

Aber die liefen dann an der Waldschneise vorbei, durch die der mir bekannte Aufstieg führt, deswegen bog ich ab. Und durfte/musste spuren. Das war unten ganz nett, wurde im Steilstück und dann in der Rinne aber ganz schön anstrengend. Als ich von unten eingeholt wurde - von den Leuten, die unten geradeaus gegangen waren - ließ ich die jungen Männer gern vorbei zum Spuren ;-)

Der Schnee war super. Erst mal total locker und fluffig (klar, es hatte anfangs -8 Grad), als wir aber so langsam zum Gipfel kamen, wurde er langsam schwerer. Ich blieb auch nicht lang am Gipfel, sondern fuhr nach einem Schluck zu trinken gleich ab, um den Schnee so schön wie möglich zu erwischen.

Und das war super. Ich war die Erste und es hatte kaum alte Spuren da, wo ich abfuhr (überall, wo die Sonne nur flach hinkam) und das war einfach nur genial. Locker-flockiges Abschwingen bis zur Alpe. Da machte ich dann ‘richtig’ Pause. Mit Tee und Schoki, so wie sich das gehört. Warm war es auch.

Die Abfahrt durch den Wald war so, wie diese Abfahrt immer ist. Fröhliches Slalom-Fahren um die immer dichter stehenden Bäume rum und dabei möglichst wenige alte Spuren erwischen. Unten verpasste ich den Durchschlupf und musste sehr abenteuerlich durch den Jungwald (die Alternative wäre Hochtreppeln gewesen). Das ging aber ganz gut.

Hach, was für eine wunderbare Tour!

Auf dem Heimweg machte ich noch einen Abstecher zum Fellhornparkplatz, um den Schnee da unten anzuschauen und ja, da könnte man auch los.

Daheim gab es Mittagessen, Ausruhen in der Sonne auf der Terrasse und dann noch die letzten beiden CppCon Talks von Kate Gregory (Yepp, Fan-Girl, definitiv.) und dann kam auch schon der beste Allgäuer von Allen heim.

Ganz spät abends war noch SAN-Telko, da war ich aber schon ganz schön müde ;-)


Start ins Wildental


Einsames Spuren im Wald


Wieder in der Sonne und mit Spur


Walsertalblick


Blick zum Elfer


Der weite Gipfelhang


Blick über die weitgehend unerreichbaren Allgäuer Alpen


Oben :-)


Wüste Waldabfahrt


Rückblick

Von engel am 23.03.2021 23:00 • outdoorski

Mama-Skitour

Freitag, März 19, 2021

Den Freitag hatte ich eigentlich als Pausetag geplant, weil ich ja inzwischen 3 Skitouren hintereinander gemacht hatte und das Wochenende bevorstand. Dann aber kam die dritte Nachfrage (die beiden vorher hatte ich vorsichtig abwartend beantwortet) der besten Mama, ob wir vielleicht eventuell zusammen eine Skitour am Freitag machen könnten. Und da bekam ich dann doch gerade noch rechtzeitig die Kurve: Jetzt ist toller Schnee, jetzt passt das Wetter, jetzt hat sie gerade wieder Skifahren geübt. Natürlich machen wir am Freitag eine Skitour!

Weil erneut Schneefall vorhergesagt war, holte ich die beste Mama schon um sieben ab, dann sausten wir ins Gunzesrieder Tal. Über den Bergen kam die Sonne raus und der Himmel war stahlblau, das sah alles nach einem der besten Skitage der letzten Wochen aus. Wie gut, dass ich nicht daheim geblieben war!

Im Ostertal hatte es -7 Grad. Der Hang zum Rangiswanger war natürlich total zusammengefahren und da hatte der Schnee auch einen leichten Deckel. Na, hoffentlich war das hinten besser!

Die Sonne verließ uns schon auf dem Weg zur Alpe Holzschläg und die Sicht wurde schlechter. Dafür war der Schnee aber super, man muss nehmen, was man kriegen kann. Der Hang, den ich am Donnerstag noch mit der S. in bestem Pulver runter gewedelt war, war inzwischen auch total zusammengefahren und es schaute teilweise sogar Gras raus. Also da fahren wir nicht runter!

Wir hatten total Glück. Im Anstieg zum Großen Ochsenkopf kam doch wieder Sonne raus und wir waren bis zum Gipfel quasi allein. Oben machten wir nur kurz Pause und fuhren dann ab. Die beste Mama war erst noch ein bisserl unsicher, aber im Super-Duper-Pulver mit nahezu keinen Spuren (anscheinend fahren inzwischen alle über den Nordhang ab) kam sie schnell in den Fluss und wir konnten bis in die Senke an der Oberalpe (?) runter schweben. War genauso prima wie am Donnerstag, aber die Sicht war besser :-) Von unten kamen wieder Unmengen Leute.

Wir fellten wieder auf und gingen ein Stück Richtung Rangiswanger Horn. Weil ja toller Schnee viel wichtiger ist als ein weiterer popeliger Mini-Gipfel, gingen wir nur bis zum Waldrand und fuhren dann einen völlig unverspurten Hang in Idealneigung ab. Pure Freude! :-)

Einkaufen und all die sonstigen Freitags-Aktivitäten machte ich dann halt am Freitag. Lernen ist diese Woche wirklich arg kurz gekommen, aber ich sehe das jetzt halt wie einen Kurzurlaub. Schnee muss man nutzen, so lang er da ist :-)


Der Tag beginnt sonnig (hinten der Grauenstein)


Leider rollen schon die Wolken an (Nagelfluhkette)


Bachübergang


Die Sonne beehrt uns wieder (Hach, Glitzerschnee)


Der letzte Anstieg


Oben :-)


Abfahrt in die Senke


Der zweite Anstieg


Erste Spuren im Hang!


Unsere Kurven (links ich, rechts Mama)


Abfahrt auf dem Forstweg (einfach nur laufen lassen)

Von engel am 19.03.2021 23:00 • outdoorski

Pulverschnee :-)

Donnerstag, März 18, 2021

Mit der S. hatte ich schon nach dem Elfer ausgemacht, dass wir am Donnerstag eine Skitour machen würden. Nur welche und wohin, war noch offen. Nach kurzem Hin und Her entschieden wir uns fürs Gunzesrieder Tal. Die Warnstufe war auf 3 runter gegangen. Wir trafen uns wieder in Waltenhofen, die S. fuhr.

Im Ostertal war schon einiges los, aber auf dem Weg hinter zum Ochsenkopf waren wir lang allein (allerdings war da eine gute Spur). Es hatte echt viel Schnee und er war richtig schön fluffig :-) Anfangs schneite es, dann schien es aufzumachen und dann schneite es wieder. Totales Aprilwetter, immer hatte es kaum Wind.

Am Großen Ochsenkopf war dann Schluss mit allein. Erst überholte mich ein sehr schneller, sehr dünner, junger Mann (ich war etwas zurück, weil ich meinen Foto in den Schnee geworfen hatte und den mühsam hatte säubern müssen), dann trafen wir oben 2 unserer Vorgeher und kaum waren die den steilen Nordhang (bei Warnstufe 3!) eingefahren, kamen schon wieder 2 Leute.

Wir blieben nicht lang oben, denn es schneite und hatte keine Sicht. Da anscheinend inzwischen der steile Nordhang die Normalabfahrt für all die wilden Freerider geworden ist, war der Aufstiegshang nahezu unverspurt. Der Schnee war großartig! Während wir erfreut bis zur Alpe runterschwebten, kamen Unmengen Leute die Aufstiegspur hinauf. Wo kamen die denn alle her?

IIn der Senke fellten wir wieder auf und gingen zum Rangiswanger Horn rüber. Unsere beiden Vorgeher vom Ochsenkopf machten das auch (der hintere Junge schien ganz schön kaputt, er musste ständig stehen bleiben, der Arme, an mangelnde Ausdauer kann ich mich total gut erinnern). Am Grat hatte es beeindruckende Wechten, alle meine Erwartungen an die Optik des Grates wurden voll erfüllt :-)

Am Gipfel war einiges los. Unter anderem war da ein recht furchtloser Rabe, der immer wieder um das Gipfelgrüppchen herum schlich und vermutlich auf Essen hoffte. Wir blieben auch hier nicht lang. Es hatte zwar sowas wie minimal Sonne, aber es schneite und das gesamte Drumherum war neblig und schwarz.

Wir nahmen den steilen Nordosthang für die Abfahrt. Im Steilstück oben hatte ich ein wenig mit den Waybacks zu kämpfen, die mit dem abgerutschten Stellen nur so halb zurechtkamen (jaja, nicht die Ski, ich), aber danach war wieder Tiefschnee und das Abfahren war die reine Freude. Da wir nicht die Ersten waren, die da hinten abfuhren, fanden wir auch die beiden Wald-Durchschlupfe einwandfrei. Yay!

Daheim war ich dann zu platt für Lernen und hing nach dem späten Mittagessen (die letzten Reste vom Wochenende) einfach nur rum, bis der beste Allgäuer heimkam.


Der übliche Start, der Hang sieht echt noch gut aus


Ganz kurz hat es in der Ferne (Bleicher Horn, Höllritzer Eck) sowas wie Sonne


Bachquerung (S.)


Der nächste Bach (der Schnee reicht locker)


Wetter-Doku: Der Blick zum Rangiswanger Horn


Das Ziel in Sicht (mehr oder weniger)


Gipfelbild


Pulverschnee-Abfahrt :-)


Wechten am Grat zum Rangiswanger Horn (S.)


Gipfel zum Zweiten


Der Gipfelrabe


Abfahrt :-)

Von engel am 18.03.2021 23:00 • outdoorski

Wayback-Test

Mittwoch, März 17, 2021

In der Früh hatte ich Allerlei zu tun, denn es waren ein paar Recruiter-Mails eingetrudelt, die natürlich alle evaluiert und beantwortet werden wollten. (Ich beantworte nur offensichtliche Gießkannen-Mails nicht. Wer mich mit Herr Kullak anspricht, hat auch keine Chance.) Und es kam auch ein privater Hinweis auf Job-Angebote in (vermutlich) der eigenen Firma, was mich ganz besonders freute (allerdings halt, leider, anderswo) :-)

Ich brauchte deswegen auch eine ganze Weile, um fertig zu werden. Das schien aber ganz gut zu sein, denn nach dem morgendlichen Schneefall wurde es heller und heller. Und dann kam sogar fast Sonne! Ich holte die breiten K2 Wayback aus dem hintersten Eck im Keller. Viel Neuschnee, kein Eis, da sollte ich dem Knie doch diese Ski echt zumuten können!

‘Oben’ war immer noch Warnstufe 4, deswegen fuhr ich wieder nach Ofterschwang. Auf dem Weg wurde es dunkel und in Ofterschwang schneite es. Naja, so war das ja eigentlich auch angesagt gewesen, allerdings hatte ich in der Freude über die Beinahe-Sonne die falsche Jacke an. ‘Falsch’, weil diese Jacke doch relativ leicht feucht wird.

Im Aufstieg (wieder außen rum, ich hatte keine Lust drauf, den steilen Direkthang zu spuren) schneite es mal mehr, mal weniger. Oben hatte es dann sogar richtig Sicht, ich konnte bis zum Rangiswanger Horn sehen. Es hatte Leute oben, ehklar.

In der Abfahrt wurde es wieder dunkel und es schneite heftig, was der Sicht nicht zuträglich war :/ Aber die Waybacks sind sehr, sehr freundliche Ski, die fahren einfach überall drüber (deswegen mag ich die auch so) und neigen überhaupt nicht dazu, irgendwo zu verkanten oder einzustechen, auch nicht, wenn man irgendwelche Löcher übersieht. Die Abfahrt war trotz kaum Sicht echt prima :-)

Allerdings halt auch wegen Neuschnee und Spuren und den breiten Skiern etwas anstrengend. Unten war das Knie dann ein bisserl beleidigt.

Den eher kurzen Rest-Nachmittag verbrachte ich mit Lernen.


Beim Start schneit es ...


... dann schneit es sogar sehr ...


... und kurz drauf scheint kurz die Sonne. (Wayback-Beweisbild)


Immerhin: Das Rangiswanger Horn ist zu sehen.


Gipfelbild


Dichter Schneefall mit Nebel in der Abfahrt

Von engel am 17.03.2021 23:00 • outdoorski

Neuschnee :-)

Dienstag, März 16, 2021

Am Vormittag ‘arbeitete’ ich erst mal eine Weile und packte dann den Ski-Kram. Eigentlich hatte ich irgendwo ins freie Gelände gehen wollen, aber der viele Schneefall am Alpenrand, kombiniert mit dem Sturm vom Wochenende, hatte den LLB oben auf 4 hochgetrieben und da wollte ich allein nicht mal auf eine der eher harmlosen Touren, die wir sonst bei dieser Lawinenlage machen. Eine gut begangene Piste also. Es schneite, aber dagegen kann man ja was anziehen.

Auf dem Weg Richtung Berge wurde es weisser und weisser und als es kurz vor Ofterschwang kurz sehr heftig schneite, wurde es sogar glatt. Überhaupt hatte es da total viel Schnee (immerhin lag bei uns im Garten nur etwa 1 cm auf der Wiese). Für eine Skitour sah das alles ganz prima aus :-)

Ich ging den langen Weg außen herum aufs Ofterschwanger Horn. Die direkte Piste war aber auch schon ziemlich zerfahren, mit Lawinen musste da sicherlich keiner mehr rechnen. Unten war der Schnee relativ schwer, aber weiter oben wurde er schön locker. Natürlich waren überall Spuren, aber es hat da ja viel Platz :-)

Ich ging zügig zum Gipfel (soll ja auch Training sein). Es schneite die ganze Zeit mal mehr, mal weniger und oben kam dann auch noch etwas Wind dazu. An der Gipfelstation stellte ich mich zum Abfellen unter und fuhr dann ohne Pause wieder ab. Man sah eh kaum bis zum Sigiswanger Horn.

Die Abfahrt war oben richtig nett, da gingen ein paar wunderbare Kurven. Ich nahm dann doch die direkte Piste und ließ mich in der Mitte dazu verleiten, ohne Piste direkt unter dem Lift abzufahren. Überraschung: da hat es einen tiefen Bach, der den Hang quert. Ich musste abschnallen, schaffte den Bach aber, ohne ins tiefe Wasser treten zu müssen. Der letzte Teil vom Hang hatte dann schon recht schweren Schnee und war sehr zerfahren.

Wunderbare Tour für so einen kurzen Trainings-Abstecher :-)

Den Nachmittag verbrachte ich mit Lernen. Derzeit wiederhole ich Lektionen zu Software Architektur von Dozenten, die ich schon mal gehört habe und gut fand. Inzwischen habe ich bei manchen Dingen genügend Hintergrund, um Dinge zu verstehen, die ich beim ersten Mal nicht wirklich registriert habe.

Ich bin sehr gespannt, wann ich aus den beiden Plattformen fliege. Ich hoffe sehr, das dauert noch!


Erstaunlich viel Schnee in Ofterschwang


Wunderbar winterlicher Aufstieg


Mäßige Sicht am Gipfel


Ein kurzes Sonnenloch mit schönen Spuren


Äh, ein Bach!


Der untere Hang

Von engel am 16.03.2021 23:00 • outdoorski

Alles dabei!

Mittwoch, März 10, 2021

Für den Mittwoch hatte ich mit der S. eine Skitour ausgemacht. Als wir das diskutierten, war der Mittwoch in der Vorhersage noch ein sonniger, nicht allzu warmer Tag gewesen und wir hatten uns auf den Elfer Skigipfel im Wildental geeinigt. In der Zwischenzeit war die Vorhersage immer schlechter geworden und nun sollte es kälter werden, erst schneien und dann gegen Mittag Sonne haben. Egal, das halten wir aus, nix wie los!

Wir trafen uns wieder in Waltenhofen und diesmal durfte ich fahren (und wir verzichteten, weil eine haushaltsfremde Person darf man ja, auf Masken, das war viel netter). Als wir am Bergheim Moser losgingen, hatte ich wegen ‘kälter’ vorsichtshalber gleich mal die Warmshorts drüber, aber die legte ich bald ab. Es war viel wärmer als erwartet. Am Wasserfall zog ich dann auch die Jacke aus.

Der Weg durch und über die Wasserfallwand war wie erwartet hart und glatt gerutscht, aber nicht wirklich eisig. Dank der 3 Zentimeter Neuschnee oben drauf brauchten wir nicht mal Harscheisen. Viel war nicht los, vor uns waren 3 Leute und hinter uns kamen erst einer, dann zwei, natürlich im steilen Hang, wo man zum Vorbeilassen schwer aus der Spur kann.

Im Kar wurde es windig und wir legten wieder eine Schicht Kleidung auf. Um uns herum waren alle Gipfel in Wolken, was die Orientierung in dem weiten Kessel nicht direkt erleichterte. Ohne die Spur hätte ich mich beim Abzweig zum Skigipfel ganz schön verhaut ;-)

Der Schnee in dem weiten Kar war (für mich ganz erstaunlich) relativ tief, 20 Zentimeter auf hartem Untergrund) und wunderbar pulvrig. Und es hatte nicht mal viele Spuren! Als wir uns nach der langen Runde durch das Kar und unter der Liechelscharte durch dann der Querung zum Elferhang näherten, wurde das ganz anders: zusammengefrorener Schmelzschnee, Schneerutschreste, alte Spuren. Obendrauf lag immerhin ein wenig Neuschnee, so dass man doch ganz gut gehen konnte, dafür war die Sicht zwischenzeitlich so schlecht, dass ich fast die S. aus den Augen verlor, die vor allem da oben schneller als ich unterwegs war.

Kurz vorm Skigipfel, den wir wirklich erst im allerletzten Moment sahen, wurde es dann auch noch steil und hart. Die letzte Spitzkehre war eine Herausforderung. Es war sehr ungemütlich mit kaum Sicht (obwohl sich so langsam tatsächlich die Wolken lichteten und man immerhin ein Stück weit sehen konnte), deswegen blieben wir nicht lang. Die S. stieg auch noch den 3 Elferrinne-Aspiranten nach bis zum Gipfel hoch, aber das war mir zu steil und eisig. Ich hatte ohne Steigeisen Bammel vorm Zurücksteigen.

Dann kam die Abfahrt, vor der ich mich im letzten Drittel des Aufstiegs doch ein wenig gefürchtet hatte. Aber wir hatten ja inzwischen fast sowas wie Sicht und das ging dann mit den guten alten Stemmbogen doch ganz gut. Ein paar Mal war irgendwo ein Buckel oder eine Mulde, die man erst kurz bevor man drauf oder rein fuhr, sehen konnte, aber alles in allem war das ziemlich OK. War halt anstrengend und ausgesprochen unelegant ;-)

Eleganter, und zwar deutlich, wurde es dann im Pulver des weiten Kars unter der Liechelscharte. Wie immer halt, wo der Schnee gut ist, kann man auch gut fahren :-) Wir zogen beide wunderschöne Kringel in den Pulverschnee :-)

Im ‘Loch’ vor dem Gegenanstieg bekamen wir dann sogar noch Sonne und nutzten die dann gleich für eine kleine Pause aus. Das war ausgesprochen nett. Ich finde ja, eine Tour ohne Pause ist nur halb so schön ;-)

Die restliche Abfahrt war dann - naja, solala. Im Hang über dem Wasserfall gingen noch ein paar halb-okaye Kurven, die Querung rutschten wir halt ab und unten war der Altschnee leider so weich, dass man einbrach und der war halt relativ schwer. Dass da Büsche und Bäume im Weg rumstehen, machte es auch nicht leichter. Aber alles fahrbar, alles OK :-)

Tolle Tour, voll alpin und neben Dreckschnee hatte es auch besten Pulver. Alles dabei :-)

Am Nachmittag war ich erst mal ziemlich alle und hing auf dem Sofa rum, bis der beste Allgäuer kam. Am Abend kam dann ein Angebot für einen echt super Job, ziemlich genau, was ich machen will, aber in München. Menno, da will ich doch weg! Aber wenigstens genauere Informationen will ich doch haben, deswegen gibt es hoffentlich demnächst ein Gespräch.


Beim Start sieht es noch so aus, als käme das schöne Wetter bald ...


... dann aber zieht es zu und schneit (in der Querung über dem Wasserfall)


Wasserfallkletterer drüben am Elfer


Im Kar unter der (kaum zu erkennenden) Liechelscharte


Tolle Sicht im Aufstieg zum Elfer Skigipfel (S.)


Kurzer Blick zum Gipfel (S.)


Die letzten Meter


Das Gipfelkreuzle (S.)


Die Mutige im Abstieg


Die Feige unten (S.)


Endlich: Aufhellung


Und: Toller Schnee! (S.)


Unsere wunderbaren Spuren :-)


Sonne für die Pause :-)


Abfahrt über dem Wasserfall


Am Ende ist die Sonne wieder weg (S.)

Von engel am 10.03.2021 23:00 • outdoorski

Mädelsskitour

Dienstag, März 02, 2021

Für den wunderschönen Dienstag hatte ich mir nochmal eine Skitour vorgenommen (der beste Allgäuer musste seine Hand allein daheim spazieren führen) und statt drauf zu warten, ob ich die S. wieder auf Tour treffe, hatte ich gleich gefragt, ob sie mit will. Sie wollte :-)

Wir trafen uns in Waltenhofen und fuhren dann gemeinsam - im Auto ordentlich mit Maske trotz meiner überstandenen Infektion - ins Kleine Walsertal. Wir überlegten kurz, ob wir über die Loipe im Tal oder ‘ganz normal’ über die Forststraße starten sollten. Ich wollte Sonne, deswegen gingen wir den Normalweg. Was inzwischen gar nicht mehr ganz einfach ist, weil die Steilstufe nur noch wenig Schnee hat und der natürlich eishart gefroren war (ja, natürlich kann man auch zu Fuß die Straße rauf laufen).

An der Abzweigung des Sommerwegs plädierte ich dann für den Sommerweg, weil ich den halt lieber mag, auch wenn man da dauernd irgendwelche Bäche queren muss. Ein paar von denen waren schneefrei, aber insgesamt war es sehr schön (und viel weniger eisig als befürchtet), da hinten hoch zu laufen.

Wir machten an der Starzelalpe kurz Pause und stiegen dann über die weiten Hänge zum Gipfel auf. Auch hier brauchten wir keine Harscheisen, die wenigen noch harten Stellen konnte man gut umgehen. Insgesamt war wenig los, vielleicht 10 Leute, wir trafen aber nahezu alle am Gipfel ;-)

Die Abfahrt zur Starzelalpe war ganz OK. Noch eine halbe Stunde später wäre vielleicht noch besser gewesen (die alten Spuren hatten noch harte Kanten), aber das ging meistens ganz schön. Der Gegenanstieg war echt anstrengend.

Zum Wald runter war dann nochmal nett, danach war es wie zu erwarten entweder noch hart und eisig oder schon aufgeweicht. Die Engstelle war total zertreten, anscheinend steigen da seit einer Weile alle zu Fuß auf. Naja, immerhin hatte es durchgehend Schnee und wir mussten nicht abschnallen. Unten beschlossen wir, im Bach zum Loipe abzufahren. Ich hatte die Hoffnung, da nicht abschnallen und/oder schieben zu müssen.

Erst mal hatten wir die schönsten 200 Meter der Abfahrt: perfekter Firn ohne alte Spuren drunter. Super! Dann wurde es anstrengend. Auf der Schattenseite, auf die man ja muss, um zur Loipe zu kommen, war noch alles eishart gefroren und da lagen natürlich die üblichen Lawinen. Wir mussten nicht schieben, aber auf eisharten Lawinenbollen ein Stück hochtreppeln und dann unter einem umgefallenen Baum durchschlupfen. Ich blieb hängen und fiel natürlich um ;-)

Und dann stellten wir fest, dass die Loipe gar nicht da war. Kann man ja verstehen, dass die Walsertaler wegen ‘der Situation’ darauf verzichten, da hinten die Loipe zu präparieren. Mir war bloß nicht klar, dass das dann auch bedeutet, dass allerlei Brücken für die Loipe ganz einfach nicht existieren. Wir mussten mehrfach abschnallen, durch den Bach laufen und über einen Baum steigen.

Im Vergleich zum Forstweg oben war das keineswegs einfacher, aber es machte viel mehr Spaß (voll abenteuerlich) ;-)

Daheim traf ich den besten Allgäuer auf der Terrasse in der Sonne und setzte mich gleich dazu. So ist ein perfekter Tag: erst eine tolle Tour im Schnee, dann Sonne und Frühlingstemperaturen daheim :-)


Traumtag mit klarem Himmel (ohne blöden Staub)


Bachquerung auf dem Sommerweg


Problemloser Anstieg am Sommerweg (S.)


Widderstein


Chronistinnenpflicht (Bildchen für den besten Allgäuer verschicken) (S.)


Es hat schon noch Schnee da hinten


Anstieg vor dem Ifen (S.)


Die letzten Meter


Yay! (S.)


Abfahrt


200 Meter Traumfirn :-) (S.)


Die S. im Traumfirn


Lang geht das nicht mehr ...


Hier gehört eine Loipenbrücke hin


Hier auch ;-) (S.)

Von engel am 02.03.2021 23:00 • outdoorski

Noch ein Treffen

Mittwoch, Februar 24, 2021

Nochmal ein Traumtag und noch hat es Schnee. Ich wollte nochmal raus und weil es das letzte Mal so schön gewesen war, nahm ich mir gleich nochmal dasselbe Ziel vor. Noch immer hing der Saharastaub in der Luft, statt klarem Sonnenaufgang mit leuchtenden Bergen, waren die Berge erst spät zu sehen und wurden lediglich zögerlich hell.

In Baad war deutlich mehr los als letztes Mal und es gingen auch mehr Leute Richtung Bärguntalpe los. Ich startete mit 3 Leuten, die zwar deutlich schneller gingen als ich, dafür aber oft und lang stehen blieben. Deswegen überholten die mich und ich sie andauernd und das war ein bisserl nervig.

Es war wärmer als am Montag, deswegen brauchte ich auf dem Sommerweg keine Harscheisen. Die nahm ich erst im steilen Anstieg zur Querung des Felsriegels. Eigentlich hielten die Ski ganz gut, aber einmal ausgerutscht, wäre man vielleicht sehr doof und weit abgerutscht (manchmal habe ich komische Gedanken). Das passierte dann auch gleich mit einem Stock, der dann aber glücklicherweise doch liegen blieb, bevor er im Bacheinschnitt verschwand. Puh!

Hier traf ich dann auch wieder die S. Also natürlich traf wieder eher sie mich, weil ich mit den Harscheisen beschäftigt war und erst bemerkte, wer da vor mir stand, als sie vor mir stand ;-) Wir gingen gemeinsam weiter.

Die Querung war doof. Die Felle stollten unter den Harscheisen (was deren Funktion eher so mittel hilft) und mein einer Ski ging an einer der abfallendsten Stellen einfach auf. Da wieder reinzukommen war nicht einfach.

In der Sonne nahmen wir die Harscheisen wieder ab, es läuft sich doch deutlich besser ohne. Unten fiel ich dann auch noch einmal aus der Spur, weil der untere Ski bei Belastung völlig unerwartet durchrutschte. Echt, soviel Missgeschick auf einmal!

Wir gingen über den Skigipfel bis zum Hauptgipfel. Da war es einigermaßen voll, es fand sich dann aber doch noch ein Plätzchen zum Hinsetzen. Die Stimmung da oben war sehr seltsam. Alles war gelb und man konnte kaum bis zum Biberkopf schauen. Das Allgäu hinter uns war komplett weg.

Die Abfahrt nahmen wir über den steilen Gipfelhang und das ging wie erwartet ganz gut (auch wenn ich mir da vorher ein paar Gedanken gemacht hatte). Unten im weiten Kessel fand ich den Schnee schwierig (mal hart, mal weich und mit sowas komme ich noch eher solala zurecht), sonst war das alles in allem sogar ganz gut zu fahren. Auf der Forststraße zum Parkplatz machte die S. keine Pause und meine Oberschenkel brannten, als wir unten waren. Der Rechte auch, yay! :-)

Nettes Treffen :-)

Ich kam wieder fast gleichzeitig mit dem besten Allgäuer zurück, der einen Spaziergang gemacht hatte. Wir verbrachten den Nachmittag mit Kaffee und Liegestuhl auf der Terrasse, das war am Ende dann fast ein bisserl viel Sonne. Ich war danach erst mal ein wenig benebelt und brauchte viel Konzentration, um eine Anfrage zu einem Job vernünftig zu formulieren.

Abends gab es ‘Falschpflanzl’, ich wollte mal ein Vegi-Hack testen. Meine eigenen Versuche, sowas herzustellen, waren ja eher schief gegangen. Das fertige Vegi-Hack für die Pflanzln schmeckte echt OK.


Das Ziel im gelben Saharastaub


Widderstein


Die S. vorm Gipfel


Widderstein und - kaum noch zu sehen - Biberkopf


Ifen


Querung zum Gipfel


Der steile Gipfelhang, war gar kein Problem


Eispiste

Von engel am 24.02.2021 23:00 • outdoorski
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