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Tag 11: Gola Su Gorruppu

Montag, 09.05.2005

Nach einem seltsamen aber guten Frühstück (jeder 2 Teilchen mit viel Kaffee - gaanz wichtig!), machten wir uns auf den Weg zur Gola Su Gorruppu, der tiefsten Schlucht der Insel. Nach dem vielen Laufen der letzten Tage sollte das eine Tour werden, bei der der Fokus auf Radeln lag. Erst in der Schlucht selber würden wir zu Fuss gehen.

Vor der Schlucht war aber erst mal die Anfahrt zu bewältigen. Wir hatten 2 Beschreibungen zur Verfügung, keine stimmte wirklich, es dauerte also eine geraume Weile, bis wir tatsächlich am Ausgangspunkt ankamen. Hauptsächlich hatte uns die Strasse abgeschreckt ('Da entlang? Das ist doch keine Strasse, das kann nicht stimmen!').

Da wir dem Audi den rumpeligen Schotterweg mit den vielen Löchern nicht antun wollten parkten wir ein Stück vor dem eigentlichen Parkplatz. Die Touris mit den Mietwagen hatten keine solchen Probleme und rumpelten mit den Autos durch die tiefen Schlaglöcher.

Als erstes war der Riu Flumineddu zu queren. Die Bretterbrücke war natürlich nicht fahrrad-tauglich, aber dennoch problemlos zu bewältigen.

Brücke
Brücke

Danach radelten wir auf dem Schotterweg flussaufwärts. Der Weg war zunächst recht gut zu radeln, wurde dann aber teilweise recht steil und sehr grobschottrig. Dennoch kämpften wir uns den Weg entlang und hatten ziemlich Spass an den schwierigen Stellen, auch wenn ich da ziemlich oft absteigen und schieben musste.

Direkt am Fluss war ein Stück Weg völlig weggerissen. Wir schoben die Räder am Ufer über den Schotter und fuhren auf der anderen Seite des Abrisses weiter. Allerdings nicht lang. Ein Bach hatte da, wo der Weg hätte sein sollen, so um die 30 Meter Weg einen guten Meter tief ausgewaschen. Wir schulterten die Bikes und kletterten hinab und auf der anderen Seite wieder rauf.

Weggespült!
Weggespült!

Das war nicht die letzte ausgewaschene Stelle. Immer wieder taten sich metertiefe Rinnen auf oder man musste über Baumverhau steigen. Als uns das zu viel wurde, liessen wir die Räder stehen und gingen zu Fuss weiter. Natürlich hörten die Auswaschungen einen knappen Kilometer nach dieser Stelle auf ;-)

Das wussten wir natürlich nicht und gingen die restlichen völlig radelbaren Kilometer bis zum Eingang der Schlucht zu Fuss. Kurz vor der Schlucht hörte der Fahrweg auf und ein schmaler Pfad führte steil hinunter ins Bachbett. Da standen wir dann staunend vor den endlos in den Himmel wachsenden Wänden und den riesigen Felsbrocken, die sich in fröhlichem Verhau im Bachbett versammelten.

Gola Su Gorruppu
Gola Su Gorruppu

Sich da hindurch zu finden war nicht ganz einfach und erforderte an der einen oder der anderen Stelle doch ein wenig Klettervermögen. Möglicherweise hatten wir aber auch nur den richtigen Weg nicht gefunden, das Felsbrocken-Durcheinander da drin war ziemlich unübersichtlich.

Wir gingen bis zu einem Knick in der Schlucht, wo man schön Pause machen konnte und drehten dann wieder um. Auf dem langen Weg bis zu den Rädern verfluchte ich uns, dass wir die Bikes hatten stehen lassen. Mein Knie mochte die lange Lauferei überhaupt nicht und fühlte sich heiss und geschwollen an.

Morgen würde ein Radeltag werden, das stand fest!

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