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Tag 2: Isola La Maddalena, Isola La Caprera

Samstag, 30.04.2005

Der Tag fing mit einem Frühstücksbuffet, himmlisch gutem Kaffee und schönem Wetter an. Urlaub pur! Wir radelten zum Hafen und setzten mit der einer der beiden Fähren zur Isola Maddalena über. Man bedeutete uns die Bikes an den Rand zu stellen und wir machten uns viel Mühe, sie ordentlich zu verzurren, völlig umsonst, denn die Fähre lag auf der ganzen Überfahrt so ruhig im Wasser, dass nicht mal ein Glas Wasser umgekippt wäre.

Die verzurrten Bikes auf der Fähre.
Die verzurrten Bikes auf der Fähre.

Auf La Maddalena gaben wir uns mit allen Sinnen der Landschaft hin. Die blühende Macchia duftete so betörend, dass man kaum soviel einschnaufen konnte, wie man riechen wollte, jede Kurve auf der Küstenstrasse um die kleine Insel bescherte uns neue wunderschöne Blicke auf traumhafte winzige Buchten, wunderschöne blühende Pflanzen und wilde Felsen.

Meer und Felsen vor Sardinien
Meer und Felsen vor Sardinien

Immer wieder hatten wir freien Blick nach Korsika. Die verschneiten korsischen Berge waren ein schöner Kontrast zum Meer und mit ein wenig Phantasie konnten wir auch die weissen Klippen von Bonifacio entdecken.

Nach der halben Runde um La Maddalena kamen wir eine wunderschöne Bucht, die uns magisch anzog. Wir radelten so weit es ging ans Meer und stellten die Bikes ab, um uns frisches kühles Meerwasser um die Füsse spülen zu lassen. Der Strand bestand aus kleinen Kieseln, die uns eine ziemlich intensive Reflexzonen-Massage verpassten.

Bikes am Strand
Bikes am Strand

Erfrischt machten wir uns auf, die Runde um La Maddalena zu beenden, was uns beinahe problemlos gelang. An einer Stelle passte ich nicht richtig auf und wir leisteten uns den ersten Irrweg des Urlaubs (es sollten noch viele folgen). Plötzlich endete unsere Strasse an einem kleinen schmutzigen Strand. Umdrehen? Nein! Wir quälten die Bikes durch den Sand und fanden auf der anderen Seite eine Strasse, die uns zum Damm nach La Caprera brachte.

War La Maddalena lieblich, so kann man La Caprera als ursprünglich bezeichnen. Schotterwege statt Teer, Ginster statt Blumen und kaum Häuser. Gleich am Anfang der Runde um La Caprera verhauten wir uns wieder, fanden aber schnell die richtige Piste und arbeiteten uns auf grobem Schotter dem (kleinen) Bergzug der Insel entgegen.

Schotterpiste
Schotterpiste

Oben angekommen hatten wir einen schönen Blick hinüber nach La Maddalena und die meiste Anstrengung hinter uns. Es ging bequem auf einer Teerstrasse in gleichbleibender Höhe an den Gipfeln der Insel vorbei. Den eigentlich geplanten Abstecher zur Südspitze der Isola Caprera liessen wir dann sausen, weil sich die angehende HH (HinternHornhaut) inzwischen schmerzhaft bemerkbar machte.

In La Maddalena gönnten wir uns jeder eine Tüte wunderbares italienisches Eis. Die Geschmacksrichtung 'Duplo' war eigentlich ein Experiment, aber sie schmeckte fantastisch. Man mag es kaum glauben, aber das blieb das einzige Eis des Urlaubs, Italien hin oder her.

Blick vom Verbindungsdamm zwischen La Maddalena und La Caprera
Blick vom Verbindungsdamm zwischen La Maddalena und La Caprera

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