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Tag 4: Monte Limbara

Montag, 02.05.2005

Einmal genossen wir noch das feine Frühstück im La Roccia und dann verliessen wir die Costa Smeralda in Richtung Tempio Pausania. Nachdem wir uns die kurvige Strasse durch nette ländliche Gegenden entlang gewunden und durch das Städtchen Tempio gefunden hatten, parkten wir kurz vor der Abzweigung der Strasse zum Monte Limbara an einer Mariensäule im Wald.

Mariensäule am Parkplatz
Mariensäule am Parkplatz

Wir vertrauten den Audi der fürsorglichen Bewachung durch die Madonna an und machten uns auf den langen Weg zum Monte Limbara. Lang weniger weil weit als weil bergauf. Der Anstieg wurde nur durch eine kurze Pause an einer eingefassten Quelle am Wegesrand unterbrochen, sonst ging es stetig auf einer schmalen Teerstrasse bergauf. Um uns herum war Wald und nur langsam wurde der Ausblick in und auf die umgebende Landschaft besser.

Rast an der Quelle
Rast an der Quelle

Ab dem Rastplatz Valliciola wurde die Strasse deutlich schlechter und noch schmaler, dafür wurde der Blick auf die Umgebung mit jedem Höhenmeter interessanter. Dass der Gipfel des Monte Limbara, die Punta Balistreri, von Sendemasten 'verziert' war, hatten wir schon lang gesehen. Als wir uns dem Gipfel näherten, konnten wir auch die Madonna des Schnees sehen, die den Gipfel bewachte.

Madonna delle Neve
Madonna delle Neve

Bis zum eigentlichen Gipfel mit den Antennen waren es von der Madonna aus nur wenige Meter. Wir bogen mitten in den Antennen von der Strasse auf einen Schotterweg ab und machten uns an den interessanten Teil der Tour. Die Abfahrt auf dem Schotterweg fing gemächlich an, legte in der Mitte aber ordentlich zu, als es steil über recht grobes Gestein nach unten ging.

Abfahrt auf Schotter
Abfahrt auf Schotter

Ohne Zwischenfälle nahmen wir im Gewirr der Schotterstrassen und Pisten immer die richtigen Abzweigungen und landeten wieder am Rastplatz Valliciola. Wir hatten die Hitze des Tages und unseren Flüssigkeitsbedarf auf der langen Steigung nicht richtig eingeschätzt und hatten beide bereits sämtliche mitgebrachte Flüssigkeit verbraucht, als wir wieder am Rastplatz ankamen. Gut dass es dort eine Quelle mit frischem, eiskaltem und unglaublich köstlichen Wasser gibt!

Abfahrt
Abfahrt

Ab dem Rastplatz ging es nur noch nach unten, bis wir auf der Teerstrasse landeten, von der wir zum Monte Limbara abgebogen waren. Bis zum Auto waren es nur wenige Kilometer.

Wir machten uns auf den Weg zur Westküste, erst entlang der schönen einsamen kurvigen Strasse, auf der wir uns schon befanden, dann über Schnellstrassen nach Sassari und Alghero bis nach Fertilia, wo wir uns im Hotel Bellavista einquartierten. Fertilia war um diese frühe Jahreszeit so ausgestorben, dass wir echte Probleme hatten, ein Restaurant in Lauf-Entfernung zu finden.

Das Restaurant, das wir nach ein paar Irrwegen durch Fertilia fanden, war klein und voll und es hatte fantastisches Essen. Der gemischte Meerzeug-Grill-Teller, den ich mir dort gönnte, blieb den ganzen Urlaub unerreicht. Leider.

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