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Tag 13: Grotto di Bue Marino

Mittwoch, 11.05.2005

Erst mal hiess es Ausschlafen und gemütlich frühstücken, dann zogen wir Bilanz des gestrigen Tages. Ralle hatte diverse Kratzer und Beulen an Beinen (insbesondere an den Waden und den Schienbeinen), etliche leicht demolierte Zehen und blaue Flecken an den Oberarmen. Meine Haut hatte die vielen Brombeerranken um einiges schlechter vertragen und blaue Flecken bekomme ich schon dann, wenn eine Fliege etwas härter landet.

Alles in allem sah ich aus, als hätte ich mich mit einem Rudel Teenage-Ninja-Cats geprügelt, die Beine von oben bis unten verkratzt und mit blauen Flecken übersäht, an beiden Hüften fette blaue Flecken und beide Oberarme blau. An den Füssen nichts, dank der Trekkingschuhe. Dafür war mein Knie dick und heiss und schwergängig, so als wäre zuwenig Schmiermittel drin.

Wir gedachten den Tag mit Erholen zuzubringen und uns die Cala di Luna mit dem Boot mal bei Licht zu betrachten, um zu sehen, wo wir gestern waren. Zur Cala di Luna konnte man entweder direkt oder über die Grotto di Bue Marino fahren. Wenn schon denn schon, wir wollten auch die Grotte besichtigen.

Grotto die Bue Marino
Grotto die Bue Marino

Die 'Grotte der Seekühe', so der Sardische Name für Mönchsrobben, war recht interessant, allerdings weniger weil die Grotte so spektakulär wäre, sondern weil der Guide sehr lebendig über die Eigenheiten der Grotte, die Bue Marinos und so weiter erzählte.

Der vermaledeite Brackwassersee an der Cala di Luna
Der vermaledeite Brackwassersee an der Cala di Luna

Danach ging es zur Cala di Luna, wo wir knapp 2 Stunden Zeit hatten. Erst mal begutachteten wir den Strandsee, der wirklich riesig war. Kein Wunder, dass wir es von da hinten von der rechten Ecke aus nicht bis zum Strand geschafft hatten.

Klettereridylle
Klettereridylle

Wie die meisten anderen der Stände an der Steilküste im Osten ist auch die Cala di Luna ein Kletter-Gebiet und mit dem Sandstrand und den vielen Höhlen ein richtiges Familien-Kletterparadies. Überall hingen Kletterer von den Wänden und teilweise auch an den überhängenden Decken, während unten Leute im Sand lagen und bequem zuschauten und haufenweise Kinder im Sand rumrannten. War nett anzugucken :-)

Kurz bevor uns das Boot wieder abholen sollte, überquerten wir den Strandsee über die kleine Holzbrücke und besuchten die Bar, mit den freundlichen Leuten, die uns gestern so geholfen hatten. Dabei gingen wir auch noch mal durch das rettende Gatter und liefen ein kleines Stück die Schlucht hinauf. Kein Wunder, dass wir da verzweifelt waren, in dem Gewirr von Trampelpfaden und Trittspuren.

Das rettende Gatter
Das rettende Gatter

Unser ehrlich empfundenes Dankeschön kam bei den Leuten von der Bar zwar bestimmt an, aber eine Unterhaltung war leider nicht möglich. Wir hatten auch nicht mehr viel Zeit, von Cala Gonone kam das Boot angesaust. So blieb uns nur noch mal freundlich lächeln und wieder zu gehen.

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