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Nochmal KNACK!

Freitag, Juli 03, 2020

Der Tag begann mit einer schlechten Nachricht: Anscheinend hat man uns nun doch den Zugang zur Lernplattform entzogen. Und das jetzt, wo ich den C/C++ Path bis zum Ende gehen wollte, um dann wirklich mit allem verfügbaren Wissen starten zu können! Am Vormittag kam dann die Nachricht, dass die eine Lernplattform erst mal generell zugunsten einer anderen (ich nehme an: günstigeren) Lernplattform gesperrt wurde, wer die erste aber noch braucht, soll die Lizenz extra beantragen. Machte ich direkt und hoffe nun auf das Beste.

Ich begann den Tag daher erst mal mit IT-Support im eigenen Haushalt: Nachdem ich dem Rechner des besten Allgäuers beim Sport rüde den USB-Dongle für Maus und Tastatur aus dem Port getreten hatte (klingt schlimmer als es war, aber der Deckel vom Dongle flog durch die Gegend und die kleine Platine da drin hatte einen Knick) richtete ich den zweiten Multi-Dongle für meine KE/M-Mäuse für seine Maus und Tastatur ein. Das ging schneller und einfacher als ich befürchtet hatte :-)

Da nun mein Lern-Prozess unterbrochen war, las ich endlich all die Artikel zu C++ nach, die ich mir in den letzten Wochen zum ‘Später-Lessen’ gebookmarkt hatte. Gleich einer der ersten war super-interessant. In einem riesigen Dokument (ich lese noch, Seite 20/168) erzählt Bjarne Stroustrup, der ‘Vater’ der Sprache, wie es zu C++ kam und wie es sich die Sprache zwischen 2010 und jetzt entwickelte. Mit Rückblick. Das ist cool, denn viel von dem Anfangszeug stammt aus ‘C’ und als ich das in Belfast lernte, war mir gar nicht so bewusst, wie cool das eigentlich war.

Am späten Nachmittag machte es dann beim Schliessen des Notebooks laut KNACK! und das vor einem Jahr reparierte Scharnier des Displays brach erneut. Exakt ein Jahr, nachdem es schon mal gebrochen war.

Eigentlich finde ich mein Notebook super. Es ist leicht, schön und bislang allen System-Anforderungen gewachsen, obwohl ich es manchmal wirklich fordere. Deswegen ist es total schade, dass die simple Mechanik mit der IT-Technik da drin nicht mithalten kann. Die Garantie ist natürlich schon abgelaufen. Doof, das, echt!

Von engel am 03.07.2020 23:00 • diary

Der Tag sollte relativ schön werden, wenn auch mit Gewittergefahr. Wir beschlossen zu Fuß zu gehen, weil Radeln bei Regen schon arg unangenehm werden kann. Ich hatte wieder einen Berg im nahen Ausland ausgesucht, wer weiss schon, wie lang man da hin darf.

Es war kühl und feucht von den vergangenen Regentagen, als wir am Gaichtpasskiosk losgingen. Das war prima, denn wir sahen gleich alle möglichen Tiere auf dem Weg (eine Blindschleiche, viele Bergsalamander), die wir allesamt ‘retteten’ und ins Gras verfrachteten, nicht dass nachfolgende Wanderer die noch zammtreten (es gab auch Salamander-Leichen auf dem Weg, sowas will man ja nicht).

Ich stellte beim Aufstieg, der ja recht steil ist, fest, das mein rechtes Bein die Wade gar nicht wirklich mitbenutzt und fing an das zu üben. Wenn man Laufen übt, wird das plötzlich total schwierig und ‘unflüssig’. Und natürlich anstrengend. Auf dem Steilstieg oben, wo es die steile Wiese mehr oder weniger geradeaus hinauf geht, war ich schon total platt und schleppte mich regelrecht bis oben.

Wir hatten eigentlich die ganze Zeit Sonne gehabt, mal ein bisserl mehr, mal ein bisserl weniger, allerdings war es im Westen immer dunkler geworden. Vom Gipfel aus konnten wir sehen, dass es bis zum Haldensee ordentlich schüttete, aber auf der Südseite war noch Sonne. Wir wollten die letzte Sonne ausnützen und stellten uns schon mal auf einen feuchten Abstieg ein, aber das Gewitter blieb hinten, wir hatten eine lange gemütliche Sonnenpause :-)

Der Abstieg war total schwierig, weil der Berg so steil ist. Mit steil nach untem gestellten Fuß, bekommt das Knie noch keinen flüssigen Schritt hin. Oder überhaupt einen vernünftigen Schritt. Das führte natürlich dazu, dass das linke Bein sehr viel abfangen musste und es dankte mir das danach mit einem Muskelkater aus der Hölle. Egal, das war eine prima Tour :-)


Blindschleiche, noch so kühl, dass sie sich kaum bewegen konnte


Salamander in Eile. Man beachte die großen Schritte ;-)


Aufstieg in Sonne


Lechtalblick


Kämpfende (oder sich paarende?) Salamander


Anstieg zum Gipfelhang


‘Drüben’ gewittert es


Auf dem Weg zur sonnigen Pause


Abstieg


Uns bislang unbekannter (und noch un-identifierter) Falter

Von engel am 03.07.2020 18:05 • outdoorberg

Sonntag, 21.06.2020: Wolkentour

Freitag, Juli 03, 2020

Nach zwei weiteren Regentagen sollte es eigentlich gemischtes Wetter werden. Daheim sah das auch so aus, aber auf dem Weg in die Berge wurde es dunkel und düster und wir erwarteten eigentlich schon beim Ausladen der Räder nass zu werden. Es blieb erst mal dunkel und düster, aber es blieb auch trocken :-)

Wir radelten auf der netten und bequemen Forststraße von Schattwald Richtung Stubentalalpe und bogen oben links ab. Von da ist es nicht mehr weit bis zum Abzweig des Fusswegs. Es war weiterhin sehr wolkig, blieb aber trocken. Der Weg ins Zirleseck ist hinten komplett neu hergerichtet (und vor allem: gekiest), die befürchtete Schlammschlacht blieb also aus :-)

An der Rohnenspitze suchten wir uns ein windgeschütztes Plätzchen und hatten total Glück, denn es kam eine Weile die Sonne raus :-)

Der Abstieg über den langen Geröllhang ging nach ein paar Startschwierigkeiten (Koordinationsprobleme weil steil) gut. Wir kamen trocken bei den Rädern und dann beim Auto an. Und daheim gab es sogar noch etwas Sonne auf der Terrasse.

Das war ein versöhnlicher Abschluß für den verregneten Urlaub :-)


Wolkiger Start in Schattwald


Radeln mit Ziel in Sicht


Zu Fuß unterwegs, mit Bschiesser in Wolken


Pause, man sieht ein wenig blauen Himmel


Am Grat, hinten das Gaishorn


Fast am Gipfel


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 03.07.2020 17:54 • outdoorbergmtb

‘Wedeln’

Donnerstag, Juli 02, 2020

Nachtrag vom Mittwoch: Es dauerte dank netter Kollegen nicht lang, herauszufinden, warum ich noch einen Server ‘besitze’, der eigentlich schon lang das Zeitliche gesegnet hat. Allerdings fand ich Zuge der Recherche heraus, dass mir schon allerlei Zugriffsrechte entzogen worden sind. Auf das Abteilungs-Sharepoint-Verzeichnis beispielsweise. Dank der netten Kollegen fand ich trotzdem die Informationen, die ich suchte. Ich habe keine rechte Lust, mich um die Wiedererlangung der Zugriffsrechte zu bemühen, schaumermal, ob mich das in den nächsten beiden Wochen bei der Chef-Vertretung in den Hintern beisst ...

Sonst verbrachte ich den Tag weiter mit intensivem Lernen und ein wenig Konzeptionierung. Zwischendurch schaute ich nochmal die diversen Jobbörsen durch. Meine beiden potentiellen Jobs gibt es noch (den zweiten sogar mit neuem Datum, aber das könnte Absicht sein, um in den Listings weit oben aufzutauchen), gehört habe ich aber weder von den einen noch von den anderen was. Ich fürchte, beim ersten potentiellen Job bin ich rausgeflogen. Das ist ausserordentlich schade, der Job hätte mir wirklich getaugt. Irgendwann werde ich nachfragen, aber da warte ich lieber noch eine Weile. 2 Wochen noch?

Sport gab es auch, eine sehr anstrengende und schweisstreibende Fitnessblender-Session. Da kam in der Mitte ‘Skigymnastik’ vor, früher im BR war das ‘Wedeln’, also von rechts nach links hüpfen. Meine Güte, war das von der Koordination her schwierig! Ich brauchte sicherlich 10 Sekunden, um überhaupt loshüpfen zu können und dann fühlte sich das total bescheuert an. Dabei hab ich doch schon wunderbar Skifahren können mit dem Knie, sogar im Tiefschnee! Naja, für den ‘Hampelmann’ brauchte ich ja auch eine Weile, das wird schon werden.

Abends suchte ich für Schwesterle1 Geburtstagshörbücher zusammen und setzte die Vorlage für ihre Festplatte neu auf. Mit Verzeichnis-Dokument und HTML-Verwaltung. Meine eigene Verwaltung brachte ich auch gleich auf den neuesten Stand. Das Tool dafür ist echt prima, was das vorher immer für ein Aufwand war :-)

Von engel am 02.07.2020 23:00 • diary

Punktlandung

Mittwoch, Juli 01, 2020

Ich verbrachte den Tag weiter mit Lernen. Nach dem Lektor mit der C++ Abneigung lasse ich mir nun Design Pattern von einem Lektor erklären, der die Sprache mag und auch gut erklärt. Ich muss allerdings zugeben, dass er mich bei seinen Code-Beispielen gelegentlich abhängt. Nebenher fange ich mit Überlegungen an, wie ich mein neues Projekt Jira-mässig aufteile und wie ich das komplett test-driven aufbauen kann. Dazu will ich aber noch ein paar Lektionen hören.

Am späten Vormittag ging ich auf eine Radlrunde über den Mariaberg, hinten runter zum Herrenwieser Weiher und auf dem neuen Weg wieder hoch. Es war unglaublich schwül und ich musste viel Willenkraft aufbringen, um nicht einfach abzubrechen. Jeder Schatten, egal ob Wald oder Wolke, war eine Erleichterung.

Am Ende fuhr ich noch bei der Waschanlage in der Nähe vorbei, um mein Bike abzuspritzen. De haben aber leider keine so praktischen Bike-Einhänger wie die Allguth in München. Deswegen musste ich das Rad auf dem Boden liegend abspritzen, was natürlich nicht annähernd so gut geht wie wenn es steht. Ich überlege, ob ich die Waschanlagenleute darauf ansprechen soll, das wäre schon praktisch. Naja, insgesamt sauberer ist es schon.

Abends schnitt ich dem Nussbusch an der Garage ein paar Äste ab, damit man da wieder vernünftig vorbei gehen kann und daraus wurde dann eine Gartenarbeitsession (heiss, heiss, heiss) für uns beide. Wir wurden exakt vor dem Gewitter fertig.

Von engel am 01.07.2020 23:00 • outdoormtb
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