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Abmeldungen

Montag, August 31, 2020

In der Früh meldete ich als erstes mein altes Büro-Notebook beim Investment Center ab und dann die Firmen-Kreditkarte bei AMEX. So langsam aber sicher geht alles zuende. Meh.

Obwohl eigentlich Regen angesagt war, hatte ich viel Glück mit meiner Besorgungsrunde, ich wurde nicht nass. Neben allerlei Organisatorischem radelte ich auch beim Willi vorbei, denn mein schönes Ghost braucht neue Bremsscheiben. Die sind inzwischen, nach knapp 130.000 Höhenmetern (es lebe Datenhaltung ;-)), arg eingeschliffen.

Der beste Allgäuer von Allen hatte lang recherchiert und die richtigen Scheiben gesucht und dann festgestellt, dass er kein Werkzeug für mein Bike hat. Nach noch längerer Recherche beschlossen wir dann, das Rad für die Reparatur wegzugeben. Ich bekam einen Termin für nächste Woche.

Den Tag zwischen Besorgungen und für-München-packen (mit Kühlbox) verbrachte ich weitgehend mit Lernen. Diesmal wieder auf der deutschen Plattform, vor allem Team-, Kollaboration- und Menschen-Lektionen. Es war sehr interessant.

Mittags briet ich mir ein Viertel des übrigen Kürbis mit Wochenendrestgemüse in der Pfanne und das war prima. Das mache ich am Donnerstag gleich nochmal :-)

Und obwohl ich natürlich Null Lust dazu hatte, trat ich mir selbst kräftig in den Hintern und machte ordentlich Sport oben. Ich hoffe ja sehr, dass das Probetraining im zweiten Billig-Studio besser ist als das letzte (also das Studio, nicht das Training), sonst muss ich wirklich einen Ellipsentrainer kaufen und mich an Heim-Training gewöhnen. Mich anzustrengen, wenn ich woanders bin, ist viel einfacher!

Von engel am 31.08.2020 23:00 • diary

Nochmal Nixtun

Sonntag, August 30, 2020

Hinsichtlich Bewegung zumindest, das Wetter war irgendwelchen Betätigungen draussen ja nicht wirklich zuträglich. Sonst haben wir schon einiges getan, das meiste allerdings im Sitzen ;-)

Ich hab mir die Zähne an einem mathematischen Problem ausgebissen, das ich am Ende einfach nicht lösen konnte (was mich wirklich genervt hat) und habe endlich die Touren der letzten Wochen aufgearbeitet. Weitgehend jedenfalls, lokal auf dem Rechner ist noch bisserl was zu tun. Der beste Allgäuer hat sich weiter mit seiner Musiksammlung beschäftigt und hatte viel Freude dran.

Sonst war es halt vor allem gemütlich. Ich wäre jetzt wieder bereit für schönes Wetter und Touren :-)

Von engel am 30.08.2020 23:00 • diary

Sonntag, 16.08.2020: Ein neuer Berg!

Sonntag, August 30, 2020

Der letzte Urlaubstag! Und das Wetter sollte schön werden (Naja, von den derzeit obligatorischen Gewittern mal abgesehen)! Ich hatte mich nach weiteren viel-Bike-wenig-Hike-Touren umgesehen und hatte einen uns bislang unbekannten Gipfel entdeckt. Allerdings mit Start an den Königschlössern, was der beste Allgäuer als No-Go betrachtete. Aber mit einer kleiner Verlängerung und Start im Lechtal war er dann einverstanden.

Als wir durch den Tunnel fuhren, waren da wieder Grenzkontrollen bei der Einreise, das würde am Rückweg sicherlich Probleme bereiten. Aber erst mal fuhren wir nach Unterpinswang und suchten uns einen Parkplatz. Wir fanden einen am Abzweig einer Mountainbikeroute, der sich dann als besserer Startpunkt als der von mir ausgesuchte beim Pferdehof, wo man nicht parken darf, erwies.

Auf der Bikeroute geht es erst mal gemütlich hinauf und dann ein Stück quer bis zur Grenze an der Fürstenstraße (oder so ähnlich, mein Foto von der Grenze ist verwischt), auf der wir bis nach Hohenschwangau fuhren. Da war natürlich viel los und wir schnauften auf der wirklich arg steilen Bikeroute zum Schloß Neuschwanstein an vielen Touristen vorbei (und wurden von E-Bikern und 2 supersportlichen Bikern überholt).

Auf der Straße in die Bleckenau war es dann schön einsam. Wir trafen wenige Wanderer, wenige Radler und einmal den Bus. Hinter der Bleckenau hatte ich die Straße eigentlich als ‘schlechter Teer’ in Erinnerung (wir waren da schon lang nicht mehr), aber es ging erst mal auf einer ungeteerten Forststraße weiter, relativ gemütlich mit moderater Steigung.

Und dann kam der schlechte Teer und gemütlich war rum, aber sowas von! Auf einer Strecke von vielleicht 500 Metern ging es gut 100 Höhenmeter rauf, fast immer steil ansteigend und nur gelegentlich etwas flacher zum Verschnaufen. Das war schon ordentlich! Der Rest der Strecke bis zur Jägerhütte war dann wieder weitgehend gemütlich.

In der Nähe der Hütte legten wir die Räder ins Gras und gingen zu Fuß weiter. Der beste Allgäuer ging ein letztes Mal für diesen Urlaub barfuß, ich ging ohne Stöcke. Das Weglein ist anfangs ein Quad-Track und recht steil und steinig. Wir kürzten den Füßen des Allgäuers zuliebe eine Kehre ab, aber das war dann nur noch steiler und er hatte zum Ausgleich Freude mit vielen Disteln.

Nach der Kehre kommt man in relativ flaches idyllisches Almgelände, geht an einem Hüttchen vorbei und bis auf einen Rücken rauf. Dort zweigt der Pfad zum Ochsenälpelekopf ab. Der Pfad ist steil und geht zwischen Latschen hoch und es ist entsprechend heiss. Mich strengte das sehr an (ich war entsprechend langsam), aber ich kam ohne Stöcke und ohne Probleme am Gipfel an. Dort waren schon ein paar Leute, die aber alle bald gingen. Damit hatten wir unseren neuen Gipfel ganz für uns allein :-)

Der beste Allgäuer von Allen wäre dann gern noch auf den Kreuzkopf gegenüber gegangen, aber das hatte ich mir vorher schon auf der Karte angeschaut und für zu lang für mein Knie befunden. Und auch wenn es dem Knie im Sattel recht gut ging, blieb ich standhaft bei Nein. Ich hätte natürlich auf den Allgäuer gewartet, wenn er allein hoch gegangen wäre, aber dazu hatte der dann auch keine Lust.

Auf dem Weg zum Almgelände baute sich vor uns, Richtung Garmisch/Zugspitze, ein Gewitter auf und grollte dumpf zu uns rüber. Bei uns war aber noch meist Sonne. Als wir am Almgelände angekommen waren, hatte sich das Gewitter vor uns weitgehend aufgelöst. Wir suchten uns ein schönes grasiges Plätzchen um nochmal gemütlich zu pausen. Aber da blieben wir nicht lang, denn der Himmel zog zu und es fing von der anderen Seite an zu grummeln. Kühl wurde es auch. Wir gingen also weiter. Und schon nach wenigen Metern auf dem Quadtrack fing es an zu regnen.

Bei den Rädern hatte der Regen weitgehend aufgehört, aber es war nach wie vor dunkel hinter uns und es grummelte immer wieder. Wir verzichteten lieber aufs Einkehren und fuhren direkt ab. Die ganze Abfahrt über nieselte es leicht, aber richtigen Regen bekamen wir nicht ab.

Der Weg von Hohenschwangau zum Auto war dann doch weiter, als wir gedacht hatten. Auf der B179 war wegen der Grenzkontrollen Stau, deswegen fuhren wir gleich über Pfronten heim. Das ging vielleicht nicht schneller als mit Stau durch den Tunnel, war aber auf jeden Fall weniger nervig. Ein würdiger Urlaubsabschluß :-)


Start bei Unterpinswang


Leider verschwommen: die Grenze


Vor Schloß Neuschwanstein


Hinter der Bleckenau im Steilstück. Puh!


Zu Fuß im Almgelände, hinten das Ziel


Im Anstieg zum Gipfel


Ochsenälpelekopf


Abstieg


Vor uns baut sich ein Gewitter auf


Es regnet :/


Die Räder vor der Jägerhütte


Abfahrt (im Nieselregen)

Von engel am 30.08.2020 16:01 • outdoorbergmtb

Nach einem total verregneten Donnerstag und einem eher mäßig erfolgreichen Pilzspaziergang am Freitag war die Vorhersage fürs Wochenende immer schlechter geworden. ‘Drin’ sollte es noch schlechter sein als ‘draussen’, deswegen hatten wir uns für en Samstag eine Runde relativ ausserhalb der Berge im Gunzesrieder Tal gesucht. Mit der absolut üblen Auffahrt zur Höllritzer Alpe als Test für die neuen Reifen am Rad des besten Allgäuers.

Es war sehr wolkig, als wir den Kangoo im Ostertal abstellten und schon auf dem Weg das Tal hinter fing es an zu nieseln. Das hielt aber glücklicherweise nicht lang an, allerdings war es überall sehr feucht.

Die Auffahrt zur Höllritzer Alpe ist echt hart. Zwischendurch sehr steil und vor allem total ruppig. Ich wollte meinem Knie, das so langsam wirklich deutlich besser wurde, nicht allzu viel zumuten und stieg ab, sobald es mir zu anstrengend wurde. Der beste Allgäuer dagegen wollte die neuen Reifen testen und versuchte alles zu radeln was nur irgendwie ging. Die Reifen sind anscheinend prima, aber er schaffte trotz wüstem Fluchen nicht alles.

Als wir die Räder an der Höllritzer Alpe parkten, stand dort ein Schild: ‘Weg für ALLE BIKER nicht geeignet’. Pah! Runter kann man das schon fahren.

Wir gingen über den krautigen, immer zugewachsenen Weg (Grosses Schild: Radeln verboten) unter dem Dreifahnenkopf weiter, wo ich im Vorbeigehen Blaubeeren und letzte Himbeeren mitnahm :-) Am Hüttchen hatte es Ziegen, die unseren Weg interessiert verfolgten.

Im Anstieg zum Grauenstein kam ein wenig Sonne raus und weil wir gerade an einem netten grasigen Platz waren, machten wir gleich mal Pause bis die Sonne wieder weg war. Das war eine gute Idee, denn am Grauenstein war es kühl, windig und voller Kuhfladen.

Wir kamen direkt nach 6 Leuten mit 3 Hunden am Grauenstein an, die dann wie wir über den Rücken zum Dreifahnenkopf weiter wanderten. Und sich dabei unablässig in immenser Lautstärke unterhielten. Das war sehr nervig und wir nutzten die erstbeste Wiese neben dem Weg, um nochmal Pause zu machen und Abstand zu dem Schwätzern zu bekommen. Das war mit minimal Sonne unerwartet gemütlich und wir dösten beide weg. Dafür froren wir dann beim Aufwachen erst mal, das gab sich aber auf dem Weiterweg schnell.

Am Sattel vor dem Dreifahnenkopf dann eine unerfreuliche Überraschung, denn der alte Weg über den Dreifahnenkopf zum Höllritzer Eck ist inzwischen gesperrt, weil da Birkhühner nisten und ihre Kinder aufziehen (dafür darf man nun im Winter wieder hoch). Wir mussten also unten um den Berg herum laufen, was die ganze eigentlich schöne Runde ziemlich kaputt macht. Wir liessen das Eck und das Horn aus und gingen direkt zur Alpe zurück.

K&K dort war ausgezeichnet, damit hatten wir gar nicht gerechnet, weil das beim letzten Mal vor ein paar Jahren eher so mittel gewesen war (wobei wir damals sehr spät dran waren und nur Notverpflegung bekommen hatten). Das hob die Laune ungemein und wir konnten erfrischt und erfreut auf die ungeeignete Abfahrt ind Ostertal starten.

Die Forststraße ist runter natürlich genauso ruppig und steil wie rauf und auch wenn man das runter gut schaffen kann, muss man doch ziemlich aufpassen. Angesichts der unerfahrenen E-Biker-Schwemme zur Zeit ist die Warnung vielleicht gar nicht so verkehrt.


Start im Ostertal


Volle Kontentration beim Raufradeln


Talblick


Radlparkplatz


Es geht zu Fuß weiter


Neugierige Ziegen


Auf dem Weg zum Grauenstein


Am Grauenstein


Abfahrt

Von engel am 30.08.2020 12:58 • outdoorbergmtb

Mittwoch, 12.08.2020: Reintalrunde

Sonntag, August 30, 2020

Auf der Suche nach weiteren wenig-Bike-viel-Hike-Touren war mir das Reintal eingefallen. Wir fuhren also durch den Tunnel und parkten an der Bärenfalle, diesmal aber oben auf dem Hüttenparkplatz. Damit fiel zwar das ‘Einradeln’ weg, weil es quasi direkt vom Auto aus steil hoch geht, aber das Auto steht im Schatten.

Die Forststraße geht gleich am Anfang sehr steil hinauf, lässt aber nach den ersten beiden Kurven etwas nach. Ab der Querung zum Wasserfall hat man dann immer wieder schöne Verschaufpausen. Natürlich waren vor allem E-Biker unterwegs, aber es hatte auch ein paar ‘echte’ Radler. Immerhin.

Wenn man vor der Musauer Alm aus dem Wald kommt, ist die Landschaft geradzu kitschig schön. Mit dem Schäfchenwolkenhimmel, den steilen wüsten Wänden von Kellenspitze bis Gimpel links und dem Almgelände rechts und im Tal, kommt man (also ich), aus dem ‘Hach, wie schön!’-Seufzen kaum heraus ;-)

Am Ende der Forststraße wird es nochmal steiler und dann ist man an der dichtesten Hüttenansammlung, die ich kenne: ‘Füssener Hütte’, ‘Willi-Merkl-Gedächtnis-Hütte’ und ‘Otto-Mayr-Hütte’. Ich vermute, die können sich vor allem deswegen halten, weil die Hütten schnell und bequem von der Bahn am Füssner Jöchl erreichbar sind.

Wir kehrten auf ein kaltes alkfreies Weizen in der Füssener Hütte ein und gingen dann zu Fuß weiter. Der beste Allgäuer ging wieder barfuß. Der Weg zur Großen Schlicke ist weitgehend bequem und wird erst auf den letzten Metern etwas steiler und kraxeliger. Wir waren zwar bei schönster Sonne losgelaufen, aber inzwischen waren die angekündigten Gewitter angerückt und wir standen oben in Wolken.

Wir blieben nicht allzu lang oben. Im Abstieg hörten wir dann auch schon Gegrummel aus der Ferne. Weil uns das Gewitter entweder erwischen würde oder eben nicht, kehrten wir nochmal auf der Füssener Hütte auf K&K ein (das war allerdings eher so mittel, also sehr mittel). Kaum hatten wir K&K, fing es an zu nieseln und wir gingen rein. Aber da ist es nicht sehr nett und deswegen setzten wir uns wieder raus in den nun etwas nachlassenden Niesel.

Zur Abfahrt kam schon wieder leicht Sonne raus. Weiter unten hatte es wohl gar nicht geregnet, denn die Forststraße war knochentrocken und der beste Allgäuer zog eine lange Staubfahne hinter sich her. Das war insgesamt eine total nette Tour, denn im Reintal waren wir schon Ewigkeiten nicht mehr.


Am Parkplatz geht es erst mal steil los


Blick aufs Ziel (hinten)


Kitschig schöner Blick auf den Schartschrofen


Kurz vor der Hütte


Barfußgänger


Die letzten Meter vor dem Gipfel


Oben :-)


Abstieg vor Kellenspitze, Gimpel und Schartschrofen


Kurz vor K&K


Abfahrt

Von engel am 30.08.2020 12:54 • outdoorbergmtb

Freitag, 21.08.2020: Baden & Grillen

Sonntag, August 30, 2020

Nach einer schönen Woche sollte der der Freitag der letzte schöne Tag vor dem Wetterumschwung sein. Der beste Allgäuer machte relativ früh Schluß und dann radelten wir auf direktem Weg zum Weiher. Das war sehr heiß und schwül.

Am Weiher waren wir natürlich nicht die einzigen, die die Idee zum Badengehen hatten, aber wie immer fanden wir noch leicht einen Platz für uns und die Räder. Wir blieben gute anderhalb Stunden (das ist lang für uns), gingen 3 Mal Baden (ich) oder Schwimmen (der Allgäuer) und radelten dann auf direktem Weg heim, um noch Zeit zum Grillen zu haben.

Grillen war dann, wie immer natürlich, ausgezeichnet :-)

 

Von engel am 30.08.2020 11:21 • outdoormtb

Dienstag, 11.08.2020: Kraxelberg

Freitag, August 28, 2020

Als viel-Bike-wenig-Hike-Tour ist der Litnis halt unschlagbar und so parkten wir schon wieder unten an der Krinnenalpe. Wir radelten gemütlich (aber natürlich wegen der Schwüle ordentlich schwitzend) bis zum Joch und sperrten dort die Räder ab.

Auf den letzten Metern überholte der beste Allgäuer von Allen 2 Wanderer, die wiederum ihn überholten, als er auf mich wartete. Dabei äusserten sich die beiden bewundernd, weil wir ohne Motor unterwegs waren und sagten gleich dazu: “... ja mit so schönen Waden!” Das erfreute den Allgäuer sehr und er wies im Lauf des Resturlaubs immer wieder auf die schönen Waden hin. Wir hatten viel Spaß damit und natürlich stimmt das.

Das Wetter war dann oben leider nicht mehr so schön wie anfangs, was aber zum Laufen gar nicht so schlecht war (Schatten!). Ich nahm wieder Stöcke und kam damit problemlos bis zum Beginn der Kraxelei. Dort liess ich einen Stock zurück und nahm den anderen zur Unterstützung, vor allem für den Abstieg, mit. Das Kraxeln ging ganz gut, aber größere Stufen musste ich mit dem anderen Bein nehmen.

Am Gipfel waren wir schön allein, aber es war mal wieder etwas windig und auch schon wolkig geworden, deswegen stiegen wir erst mal ab und machten weiter unten in einer Wiese Pause. Da war es zwar auch nicht sonnig aber immerhin hatte es keinen Wind und war gemütlich.

Wir kehrten wieder in der Edenalpe ein und fuhren dann auf dem schönen Alpenrosensteig mit der großartigen Aussicht ab.

Wunderbar! So langsam wird das wieder mit dem Bein :-)


Auf der bekannten Strecke


Kurz vorm Joch


Und nochmal barfuß


Anstieg mit ‘Stützstock’


Bisserl kraxlig ist es schon ...


Am Gipfel


Abstieg


Im Steilgelände ...


... schaut spektakulärer aus als es it´st


Abfahrt


Auf dem Alpenrosensteig

Von engel am 28.08.2020 16:03 • outdoorbergmtb

Dem Knie ging es langsam besser (mit Ibu, ehklar) und ich wollte mal ausprobieren, wie gut ich laufen kann. Ich hatte das Galtjoch ausgesucht, aber mit Anfahrt von Rinnen, nicht von Rieden, weil ich dem Knie diese elendslange superstressige Auffahrt nicht zumuten mochte.

Die Auffahrt von Rinnen ist auch lang und zwischendrin auch mal steil, aber man hat immer wieder Erholung und viele flachere Stücke. Das Radeln ging sehr gut :-)

An der schönen großen Bank mit Blick auf den Thaneller machten wir Pause. Das enttäuschte eine Guppe Wanderer mit Kindern, die da wohl auch Pause geplant hatten. Der kleine Scout rief laut nach hinten “Besetzt!” und einer der Erwachsenen tröstete dann alle Kinder, dass es gleich ums Eck eine andere Bank hat und man dann halt da Pause machen würde.

Die Ehenbichler Alm hat am Montag Ruhetag. Das war ein bisserl schade, denn dort waren K&K bisher immer sehr gut und die Alm liegt natürlich großartig. Wir radelten dran vorbei und parkten die Räder an der Abzweigung des Fußwegs vor dem Zaun. Ich nahm gleich Stöcke und stellte erfreut fest, dass das Aufsteigen mit Stöcken und unter Vermeidung bestimmter Belastungen (Druck auf der Innenseite, komplettes Durchstrecken) sehr gut ging. Ich testete auch gleich wie Absteigen geht und auch das liess sich ganz gut machen, wenn ich darauf achtete, das Bein auf keinen Fall durchzustrecken. Gut, dass ich im einbeinigen Humpeln mit gebeugtem Bein viel Übung habe :/

Der beste Allgäuer ging mal wieder barfuss (damit er auch was davon hat, dass ich nicht funktioniere) und musste trotzdem auf mich warten, weil ich wirklich sehr sehr vorsichtig und ordentlich gehen wollte. Wir kamen problemlos zum Gipfel und das war toll! Ich hatte den Urlaub ja eigentlich schon abgeschrieben gehabt und wenn sowas geht, ist die Welt schon wieder in Ordnung :-)

Es war windig da oben und hatte immer wieder mal Wolken, deswegen verlegten wir die Pause runter ins Joch vor dem Abendjoch, wo wir eine Weile gemütlich in der Sonne rumlagen (zeitweise jedenfalls). Das war sehr schön :-)

Die Abfahrt war unglaublich staubig, weil es überall so trocken war, und ich musste ordentlich Abstand von der Staubfahne halten. An der schönen Liege machten wir nochmal lang Pause.

Schöner Tag. Am besten war, dass das trotz der Probleme möglich war :-)


Das Radeln ist einigermaßen gemütlich


In der Mitte ist die tolle Aussichtsbank :-)


Die Ehenbichler Alm vorm Thaneller


Es geht zu Fuß weiter


Der Barfußgänger


Oben :-)))


Abstieg


Abfahrt

 

Von engel am 28.08.2020 15:56 • outdoorbergmtb

Sonntag, 09.08.2020: Problemtag

Freitag, August 28, 2020

Der Tag begann strahlend schön und für den besten Allgäuer von Allem erst mal mit einem verdorbenen Magen. Als er sich halbwegs wieder OK fühlte, fuhren wir trotzdem ins Tannheimer Tal und radelten an der Krinnenbahn los.

Es war schwül und weil wir so spät dran waren auch ziemlich heiss. Das machte die Radlerei an sich schon anstrengend und wenn man dann nicht fit ist, wird das alles noch viel anstrengender. Wir beschlossen auf halbem Weg, nur bis zur Edenalpe zu radeln, dort einzukehren und wieder abzufahren. K&K waren wieder sehr gut :-)

Beim Hochradeln erstaunten und erfreuten wir übrigens noch einen der Bauern (?), die da oben zugange sind. Als der beste Allgäuer an einem Gatter stand und auf mich wartete, kam von oben ein Auto. Wo er dann schon mal da stand, öffnete er dem Auto das Gatter. Der Fahrer war so baff (Das ist mir in 20 Jahren noch nicht passiert!), dass ihm ein Touri das Gatter geöffnet hatte, dass er anhielt und einen Schnaps ausgab.


Raufradeln ...


.... und Abfahren

Von engel am 28.08.2020 15:55 • outdoormtb

Downloadorgie

Donnerstag, August 27, 2020

Ich hatte mir ja vorgenommen, die letzte Tech-Lektion mal nachzuspielen. Beim Versuch, Docker für Windows zu installieren, fiel ich erst mal damit auf die Nase, dass das neue Notebook gar kein wirklich neues Win10 drauf hat (WTF? Wieso ist das so alt und wieso hat sich das noch nicht ge-updatet?).

Ich hab die Installation der aktuellsten Version also manuell angestossen ... und danach fast einen Herzinfarkt bekommen, weil ich wegen ‘OS-Installation dauert’ erst mal Wäsche aufgehängt habe und zu einem schwarzen Bildschirm zurückgekommen bin, der beharrlich schwarz blieb. Nach 20 Minuten wollte ich dann doch einen harten Reset machen (weil, dass Windows so lang gar nichts sagt, ist doch sehr ungewöhnlich und irgendwie muss ja was nachgehen), aber als ich dabei versehentlich de Maus bewegte, ging der Bildschirm an und das Update war längst FERTIG! Puh!

Dann installierte ich Docker und alles, was das noch nach-installiert haben wollte. Danach bot mit Dokker an, gleich mal den Übungs-Container runterzuladen, zu kompilieren und zu starten. Fand ich sinnvoll, machte ich also auch gleich und das zog natürlich weitere Downloads nach sich. Und zwischendrin fiel auch noch das Netz aus - naja, die Kabelbox hat sich vermutlich aufgehängt, das passiert gelegentlich.

Danach war meine Lust, an irgendwas rumzuspielen, ziemlich im Keller und ich wandte mich wieder Lernen und Programmieren zu. Die neueste Kata war eine Stufe schwieriger als alle bisherigen und ich knabberte eine Weile dran. Nachdem ich die Lösungen der anderen gesehen hatte, war mir klar warum: ich bin da von der falschen Seite rangegangen. Das war prima, also dass ich quasi mit der Nase auf mein Brett gestossen wurde.

Am Nachmittag war Team-Telko und die war wie immer nett und etwas traurig gleichzeitig. Ich mag meine noch-Kollegen und habe mit denen allen immer prima zusammengearbeitet. Und mein Chef ist eh prima. Es ist soo schade, dass das jetzt kaputt ist.

Abends gab es Ofengemüse mit Quarkcreme (mit Paprika statt Tomaten), weil ich letztens einen Kürbis mitgenommen hatte und mal was anderes draus machen wollte als Suppe.

Aber das war der totale Reinfall. Ich fand’s super und habe ehrlich gesagt zuviel davon gegessen. Der beste Allgäuer fand es schrecklich und hätte vermutlich Brotzeit gemacht, wenn wir noch Brot gehabt hätten. Schade, in sowas könnte ich mich reinlegen. Meistens mögen wir ja schon dasselbe, aber manchmal halt doch nicht. Den anderen halben Kürbis werde ich dann halt mittags mal in den Ofen werfen und das nochmal machen.

Von engel am 27.08.2020 23:00 • diary
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