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Überaschung, Steuer, Paddeln

Sonntag, Juli 31, 2022

Der Arbeits-Montag startete mit einer Überraschung: Ich war für den 3rd-Level Engineering Support eingeteilt und durfte am Donnerstag eine Präsentation für den Backend-Teil unseres Zeugs halten. Kollege C. war schon zwei Mal für Support eingeteilt worden, ich war da bislang entkommen ;-) Überraschend war es übrigens nur deswegen, weil ich mir die Engineering Support Seite bislang nicht angeschaut hatte. Selber schuld ;-)

Backend ist ein bisserl langweilig für alle (außer für die, die es machen), deswegen hätte ich da maximal eine halbe Stunde angesetzt, aber ich ließ mich dann doch zu einer Stunde breitschlagen. Früher aufhören ist besser für alle Beteiligten als überziehen. Um wenigsten ein bisserl Pepp reinzubringen, suchte ich mir die erstaunlichsten Fakten raus (ich staunte vermutlich am meisten) und bastelte halt Folien. Denn: Backend, da sieht man nichts und man kann es schlecht zeigen.

Ich brauchte dann knapp über eine halbe Stunde und es kamen sogar 2 Fragen ;-) Und ich bereitete den Boden für Kollege C., der für die Woche drauf für Support und die Präsentation des Frontend-Teils eingeteilt war - für ihn dann weniger überraschend, denn ich hatte ihn nach Studium der Support-Seite vorgewarnt.

3 Abende der Woche gingen dann noch mal für Steuer drauf, deswegen kam ich sonst leider zu wenig. Auch zu wenig Sport, das muss auch mal wieder besser werden.

Am Dienstag kam dann (überraschend, weil ohne Ankündigung) doch endlich das SUP des besten Allgäuers, was ganz praktisch war, der hatte sich den Mittwoch freigenommen. So konnte er da nach dem Illertalhügel mit seinem eigenen SUP (das sich eigentlich nur durch die Farbgebung unterscheidet) auf dem Alpsee rumpaddeln.

Der Freitagnachmittag war eigentlich als eher mau angesagt, aber wir haben ja nun neues Zeug und das will bespielt werden. Wir SUPpten den Nieso runter und dann wieder rauf, was in der einen Richtung mit Rückenwind ganz wunderbar ging und in der anderen Richtung mit nicht mal allzu viel Gegenwind ganz schön anstrengend wurde. Wenn man so als breites großes Segel auf dem Board steht, dann hat der Wind ordentlich Angriffsfläche!

Samstag und Sonntag waren mit dem Näherkommen immer schlechter geworden und so SUPten wir auch am Samstag rum (diesmal auf dem Rottachspeicher mit noch mehr Wind) und gingen am Sonntag nach dem Illertalhügel noch mal zum Alpsee. Neue Erkenntnis: der Alpsee liegt ganz toll in Westwindrichtung zwischen Nagelfluh und dem Salmaser Hügelzug und wenn es bläst, wird der Wind da ganz wunderbar kanalisiert. Das wissen die Segler, Surfer, Kiter und sonstigen Windnutzer auch und so kamen wir neben echt anstrengendem Paddeln (diesmal Kajak-style und sitzend) auch zu tollen Blicken auf all die Windsportler.

Ich war vor allem von denen beeindruckt, die auf einem Mini-Board mit Hydrofoil unten drunter und entweder Kite oder Flügel mit irrer Geschwindigkeit über den See sausten und lustige Kunststückchen machten. Nope, will ich nicht, zuviel Ausrüstung für zu wenig Anwendung, aber das sah schon nach echt viel Spaß aus :-)

Ein Hoch auf mein Handy übriges, das tatsächlich, wie die Werbung versprochen hatte, Schutzklasse IP67 zu haben scheint. Ich hatte es in der Bauchgurttasche und fiel am Rückweg, vermutlich wegen Unachtsamkeit, vom Board. Die 3 Minuten vollständig Eintauchen und die halbe Stunde danach im feuchten Gurt gingen spurlos (naja, es war nass) dran vorbei :-)


Der Weg zum hinteren Badeplatz am Rottachspeicher ist lang


Zweifelhaftes Wetter


Am Ende dann doch noch Sonne :-)


Kajak-style auf dem Alpsee


Nass nach dem Sturz

Von engel am 31.07.2022 23:00 • diary

Sonntag, 24.07.2022: Halbe-Halbe

Mittwoch, Juli 27, 2022

Das Wetter sollte zwar ganz OK werden, aber da war ja dieses neue SUP, das weiter getestet werden wollte. Wir schliefen also gemütlich aus, frühstückten und fuhren dann mit dem SUP im Auto zum Illertalhügel, denn so ganz ohne ‘echte’ Bewegung sollte der schöne Sommertag ja auch nicht vorbeigehen.

Bei Weiher gibt es inzwischen einen vernünftigen Parkplatz, das ist super. Danke Weiher! Der beste Allgäuer ging barfuß, das erste Mal seit gut vor dem Urlaub und hatte auf der schrottrigen Forststraße erst mal wenig Spaß. Im Wald wurde es dann besser. Überhaupt Wald, so was Schönes bei heißem Wetter! :-)

Wir sausten zum Gipfel, wo das Bänkle gerade für uns frei gemacht wurde und machten kurz Pause. Gerade so lang, bis die nächsten Besucher kamen. Wir stiegen über den Grat ab zu mittleren Wiese und machten da eine Weile richtig Pause. Mit Matten und im Schatten (wo es aber ganz schön kühl war).

Beim Weitergehen trafen wir einen langohrigen Gesellen, der sich sogar streicheln ließ :-) Wir stiegen über den Wald ab, da war es noch nett und kühl.

Der Tag wurde danach kurz nervig, weil es am Nieso unglaublich voll war und kein Parkplatz finden war. Das Ausweichen an den Alpsee war eine prima Idee und der restliche Tag wurde doch noch sehr nett mit dem neuen SUP.


Ungewöhnlich: Mitten im Sommer zum Illertalhügel


Weitblick mit Schäfchenwolken


Das Langohr


Abstieg


SUPpen

Von engel am 27.07.2022 19:11 • outdoorberg

Kater, Support, SUP

Sonntag, Juli 24, 2022

Die Woche begann mit fürchterlichem Muskelkater im linken Oberschenkel (wieder nur links, gna). Ich kam kaum die ersten Stufen der Treppe runter, dann wurde es besser. Dabei war es dem Bein am Sonntag beim Radeln noch ganz gut gegangen, was nur bestätigt, was ich eh schon glaube: Je später der Kater kommt, desto schlimmer wird er! Das Bein lahmte bis Donnerstag. Ich mache die Steilheit der Ruitelspitze dafür verantwortlich, denn die läppischen 1000 Höhenmeter allen können es ja nicht gewesen sein. Auf Korsika hatten wir mehr, aber da war es nie so lang so steil.

Die Abende der Woche waren gut ausgefüllt. Montag ein weiteres Stück lästige Steuer und das Drumherum, Dienstag fuhren wir zum Weiher zum Baden, das war schön. Mittwoch nahm ich meine töchterlichen Pflichten wahr und fuhr zu den besten Eltern, um Technik-Support zu leisten. Meine Güte, Postbank, ein bisserl besser beschreiben könntet ihr die Installation dieses Freigabe-Dingens ja schon! Wir nahmen einen völlig unnötigen Umweg über die Handy-App (wurde danach wieder gelöscht), bevor das Teil endlich funktionierte. Die Test-Überweisung klappte dann auch. Puh! Ich nahm im Austausch Bergkäse mit heim :-)

Der Donnerstag erfreute mit Netz-Problemen. Für eine halbe Stunde war das Netz daheim weg und ich hatte schon üble Befürchtungen, aber dann kam es wieder und blieb. Dafür zickte dann der VPN der Firma rum, was alle möglichen anderen Probleme verursachte. Diese Probleme hatten die Jungs im Office in KF auch, weil bei denen der VPN auch andauernd ausfiel. Unsere System-Leute waren gut beschäftigt, konnten aber genau gar nichts machen.

Auch am Donnerstag kam das Erste der beiden SUPs, die wir bestellt hatten :-) Ich hatte mir das ja schon lang mal überlegt, aber der beste Allgäuer war nicht überzeugt gewesen, bis er dann im Urlaub jemanden am Meer rumSUPpen sah und das interessant fand. Es kam mein SUP, das ich blumig und rosa gewählt hatte. Das vom besten Allgäuer, ganz normal blau-weiß, stand noch immer im Versand herum. Wir bauten das rosa SUP im Garten auf, das war schon mal lustig :-)

Am Freitag fuhren wir dann an den Nieso zum SUP testen und es war total easy, damit rumzupaddeln. Ich fing an, war ja mein SUP. Der beste Allgäuer legte sich mit dem Foto auf die Lauer, um festzuhalten, wie ich mich andauern ins Wasser werfen würde, aber das passierte einfach nicht. SUPpen ist total einfach - zumindest wenn man so ein stabiles Einsteigerboard hat wie wir ;-)

Den regnerischen Samstag verbrachten wir daheim und ich brachte endlich meine Tourendatenhaltung auf Stand. Das war echt mal höchste Zeit! Korsika ist allerdings noch nicht drin. Sonntag gingen wir dann erst mal auf den Rottachberg und wollten dann noch mal zum SUPpen gehen und weil es am Freitag da nett gewesen war, fuhren wir wieder zum Nieso. Da traf uns erst mal der Schlag, denn es war proppenvoll und auf den Parkplätzen kreisten Autos.

Nach kurzer Diskussion beschlossen wir, es mit dem Alpsee zu versuchen. Die Badewiesen an der B308 sind ja nicht sehr schön, vielleicht fände sich da noch ein Platz für den Kangoo. Und das klappte tatsächlich :-) Wir fanden auf Anhieb einen Parkplatz an der Straße und einen Platz auf der Wiese. Und: Der Alpsee ist viel schöner als der Nieso :-) Das war dann doch noch ein sehr schöner Nachmittag!

Von engel am 24.07.2022 23:00 • diary

Sonntag, 17.07.2022: Alternativweg

Sonntag, Juli 24, 2022

Nach dem langen steilen Lechtaler brauchten wir Erholung, was natürlich Radeln und Baden mit K&K im Brotzeitstüble bedeutete.

Wir nahmen zur Abwechslung mal wieder die Anfahrt über Buchenberg und die Wirlinger Wälder, aber das ist bei vergleichbaren Kilometern und Höhenmetern doch ganz schön langweilig, weil man so viel auf Straßen unterwegs ist.

Insgesamt war das aber natürlich trotzdem ein schöner Sommertag :-)


Der übliche Start zum Mariaberg


An der kleinen Skispungschanze bei Buchenberg


Endlich: das Brotzeitstüble


Wie üblich sind Gatter zu bezwingen


Auf dem Weg zum Weiher


Heimweg

Von engel am 24.07.2022 05:58 • outdoormtb

Den Plan hatten wir schon die vorherige Woche gehabt, aber da hatten wir dann doch umgeplant. An diesem Samstag klappte es: früh aufstehen, Räder ins Auto und ab ins Lechtal. Wir nahmen den Weg durch Tannheimer Tal, um nicht versehentlich in Blockabfertigung am Tunnel zu kommen.

In Bach luden wir die Räder aus und radelten los. Für das vergessene Nachschauen, wo die Forststraße zur Wase tatsächlich beginnt, zahlten wir mit einem kleinen Umweg und ein paar Extra-Höhenmetern (dafür gab es eine Hasensichtung), dann waren wir richtig und es ging bergauf. Es war gleichzeitig kühl und schwül, was den besten Allgäuer sehr stresste. Der hatte es eh schwer, weil er am Freitag noch beim Joggen gewesen war.

Bis zur Jausenstation Wase ist die Forststraße recht gut und nur mittelmäßig steil. Danach wird sie immer ruppiger und steiler, nach jeder Abzweigung (es hat viele) noch ein bisserl mehr. Die letzten beiden Kehren sind dann ordentlich anstrengend.

Wir stellten die Räder am Seilbahnkreisel ab und gingen zu Fuß weiter. Der Berg ist sehr steil und der Weg macht nicht viele Kehren. Der beste Allgäuer hatte gleich Stöcke genommen und war froh drum, ich stieg erst mal ohne auf. Gleich am Anfang des Almgeländes trafen wir auf die Hochlandrinder, die schon seit Jahren dort oben wohnen. Ein junges schwarzes Rind lief auf uns zu, um an uns vorbei zu den anderen zu gelangen, traute sich dann aber doch nicht vorbei. Es stand am Zaun und schaute mit großen Augen. Wir blieben auf dem Weg und gingen langsam vorbei, damit es keine Angst bekam. Die haben schon ordentliche Hörner, die Rinder!

Nach dem Almgelände muss man unter der WolfWildebnerspitze durch Latschen queren, da war der Weg teilweise ganz schön zugewachsen. Die große Rinne in der Mitte war komplett abgerutscht, da muss man inzwischen bis zu den Felsen hoch, um weiter zu kommen. Der Anstieg zur WolfWildebnerspitze ist nach der Querung dann sehr steil und sehr geröllig. Das ist eh schon nicht angenehm zu gehen, dass man außerdem ständig sehen kann, wie weit es noch ist, macht den Anstieg auch nicht schöner. Von oben kamen 3 Leute und verschwanden ungesehen irgendwo, da muss es noch einen Weg geben, der nirgendwo eingezeichnet ist.

Der Anstieg am Rücken war windig und erstaunlich kühl. Auch dort ist es steil und geröllig und es wird im oberen Teil auch felsig. Weil nicht viele Leute gehen, liegt viel loses Gestein auf den Felsen. Ganz oben quert man zum Vorgipfel und hat einen schönen Blick auf den Hauptgipfel. Da sieht man dann einen steilen Einschnitt, abfallende Wände an beiden Seiten, Bänder und viel Geröll. Sehr viel Geröll. Und der Einschnitt ist ganz schön tief. Ich hatte mich an schönes Kraxeln in festem Fels erinnert und hatte augenblicklich keine Lust mehr auf den Hauptgipfel. Auch wenn es da inzwischen Drahtseile hat.

Der beste Allgäuer meinte aber, wenn wir jetzt schon hier oben sind (immerhin 1600 Höhenmeter), dann gehen wir auch rüber. Auch wenn es schon relativ spät war. Und natürlich hatte er recht. Wir querten also den Vorgipfel zum gut markierten Abstieg in den Einschnitt und begannen den Abstieg. Aber das war echt unangenehm. Abfallende Felsen mit losem Gestein oben drauf und an dieser Seite hat es kein Drahtseil. Da verging auch dem besten Allgäuer die Lust auf den Hauptgipfel.

Wir stiegen also ab. Zwischendrin überlegten wir kurz, ob wir den Abstieg der anderen versuchen sollten (es sah so aus, als ob es von der Wolfebnerspitze Trittspuren zu einem Direkt-Abstieg gäbe), nahmen dann aber doch den bekannten Weg. Es war steil und geröllig. Als wir dann auf den Almwiesen waren, suchten wir ein nettes Plätzchen und machten ausgiebig Pause :-)

Die netten Hochlandrinder trafen wir auf dem restlichen Abstieg leider nicht mehr. An den Rädern waren wir dann beide sehr froh, die restlichen 500 Höhenmeter abfahren zu dürfen - langsam allerdings, die Forststraße ist wirklich ruppig. Unten trafen wir noch mal einen Hasen, der uns lang nicht bemerkte ;-) Wir nahmen den direkten Weg zum Auto und ließen den Umweg von der Früh aus.

Durch die lange Pause war es schon relativ spät geworden, deswegen ließen wir die Abendessenpläne sausen und kehrten in der Pizzeria in Weissenbach ein. Das war dann sehr nett draußen in der Sonne auf der Terrasse, toller Salat, Okaye Pizza und viele Locals.


(Falscher) Start in Bach


Forststraße zur Wase


Radl-Ende an der Seilbahn


Steiler Waldanstieg


Hochlandrind


Alpgelände hoch über dem Lechtal


Über der Wolfebnerspitze


Ruitelspitze


Auf dem Weg zum Hauptgipfel


Hauptgipfel


Abstieg


Latschenquerung


Abstieg im Wald


Endlich wieder bei den Rädern!


Abfahrt


Hase :-)

Von engel am 23.07.2022 09:46 • outdoorbergmtb

Netzausfall, Clio, Steilanstieg

Sonntag, Juli 17, 2022

Der Office-Montag begann damit, dass kurz nach 8 das Netz weg war. Die üblichen Reparaturversuche (Router checken, Router stromlos machen, Rechner neu starten, haben andere Geräte Netz, etc.) führten zu keinem Ergebnis. Da ich in der Vodafone-Warteschleife zwar hörte ‘Sie haben gerade ein Telefonie- und Internet-Problem.’, aber dann so lang in der blöden Warteschleife hing, dass das Montags-Entwickler-Meeting anfing, wählte ich mich da mit dem Handy ein. Das klappte zu meiner Überraschung problemlos mit gutem Klang und sogar vernünftigem Bild :-)

Auch das KF-Meeting musste ich so machen, inzwischen war ich aber bei Vodafone an einen Support-Mitarbeiter geraten, der mein Problem aufnahm und mich informierte, dass es eine generelle Netzstörung in meiner Gegend gäbe und dass das Problem voraussichtlich am Mittwoch um 0:15h behoben sein werde (Whaaaat?!!). Ich war ganz kurz versucht, den Supportmenschen anzuschnauzen, aber schaffte es dann doch, nur meinen Unglauben auszudrücken. Der kann da ja auch nichts dafür und Support machen ist eh nicht der tollste aller Jobs. Aber: Boah, echt ey!

Das Netz war dann aber irgendwann am Nachmittag einfach wieder da. Da ich keine Auflösung des Tickets bekommen hatte, erwartete ich danach ständig, direkt wieder aus dem Netz zu fliegen, aber es blieb stabil. Die Ticket-Auflösung kam spät am Abend.

Dienstag wurde der Clio repariert (Ich trage der Werkstatt noch immer nach, dass sie das nicht direkt beim Kundendienst gemacht haben - mit Nachfrage natürlich. Grattler!) und ich fuhr mit dem Kangoo nach KF. Mittwoch hatte ich den Clio dann wieder und er fuhr sich endlich wieder ohne komisches Geräusch von vorne rechts. Sooo schön!

Im Büro gab es wie in letzter Zeit eigentlich immer rege Diskussionen zwischen Kollege C. und mir. Wir starten gelegentlich von unterschiedlichen Punkten, landen am Ende dann aber doch immer bei einer gemeinsamen Sicht und das ist nicht immer das, bei dem ich gestartet bin. Das neue Projekt, dessen Umsetzung der C. nahezu allein stemmt (ich habe ein schlechtes Gewissen deswegen, aber er meint, das passt schon so) nimmt so langsam tolle Formen an. Mir bleibt dafür halt neben dem Back-End der ganze Feuerwehr- und Analyse-Kram, aber das passt auch.

Das Wochenende war dann ein Super-Sommerwochenende, auch wenn die Temperaturen am Wochenende kurz deutlich zurückgegangen waren. Freitag grillten wir, Samstag bestiegen wir einen supersteilen, gerölligen Saubuckel, an dem wir den ganzen Tag komplett allein waren. Den Hauptgipfel ließen wir aus, obwohl es da inzwischen Drahtseile hat. Ich hatte an diesem Gipfel Kraxeln in schön festem Gestein im Kopf, frage mich aber wieso, denn da sind Abstieg wie Gegenanstieg steil und ausgesetzt und komplett mit Bröselgestein bedeckt. Sonntag waren wir dann platt und radelten zum Baden. Über die Wirlinger Wälder, aber das ist insgesamt doch vergleichsweise langweilig, weil so viel Straße dabei ist.

Von engel am 17.07.2022 23:00 • diary

Samstag, 09.07.2022: Badetag

Mittwoch, Juli 13, 2022

Eigentlich hatten wir für den schönen, wenn auch kühlen Samstag große Pläne, aber als ich um 4 aufstand, schmerzte direkt wieder der Knöchel, der sich noch nicht so richtig vom Urlaub erholt hatte. So ist das nix, beschloß ich und ging zurück ins Bett. Der beste Allgäuer war wach und meinte, er hätte kaum geschlafen, insofern war das eine gute Entscheidung.

Wir schliefen aus, frühstückten gemütlich und radelten dann über Mariaberg und den Blender zum Brotzeitstüble. Es war teilweise ausgesprochen frisch, so dass wir zwischendrin sogar kurz mal Abbruch und Terrasse erwogen. Weiterradeln war dann aber doch OK, denn K&K war prima und am See, flach im Windschatten, war es sehr angenehm :-) Ich war sogar zwei Mal schwimmen!

Der Pulli auf dem Heimweg war aber durchaus angebracht ;-)


Schön aber kühl


Weitblick am Blender


Beim Brotzeitstüble sind allerlei Gatter zu bezwingen


Am Weiher ist es ziemlich leer :-)


Heimweg mit Pulli

Von engel am 13.07.2022 17:23 • outdoormtb

Kuchen, Feier, Kontakt

Sonntag, Juli 10, 2022

Die Woche fing ganz gemütlich im HomeOffice an. Mitten im Montags-Developer-Meeting klingelte es, aber wegen einem Päckle-Anlieferer gehe ich nicht aus einem Meeting raus. Mittags fand ich dann einen Zettel der Wasserwerke (KKU) vor. Man hätte den Wasserzähler tauschen wollen und käme am Donnerstag wieder. Boah, echt ey, das hätte man doch wirklich besser organisieren können. Vorab Bescheid sagen zum Beispiel, dann wäre der Wasserzähler auch zugänglich!

Der beste Allgäuer begann am Montag sein Projekt ‘regelmäßig Joggen etablieren’, ich gab mir erst nochmal Pause, weil mein Knöchel noch immer (und wieder) schmerzte und angeschwollen war. Ich startete dafür das Projekt: ‘Korsika aufarbeiten’ und begann deswegen damit, erst mal alle lokalen Touren nachzuarbeiten und nebenher Design zu überlegen.

Die Arbeit in der Arbeit hatte sich wieder normalisiert und ich kam ein gutes Stück an allen Baustellen einschließlich der Querschüsse (die zu meinem Job einfach dazu gehören) gut weiter. Kollege C und ich trafen uns wie üblich Dienstag und Mittwoch im Büro und wie immer ließen sich da Fragen einfach klären. Sonst teamen wir viel, was auch gut ist.

Mittwoch war ja der Erste des Monats, deswegen gab es da den Firmen-Lunch (diesmal wieder Würstel). Kollege C. und ich brachten zur (etwas verspäteten) Feier unseres Einjährigen jeder einen Kuchen mit, C. Eierlikörkuchen, ich einen - logisch - sehr schokoladigen Schokokuchen (für den ich am Mittwoch um 4 aufstand, um ihn nach dem Backen auch noch mit Kuvertüre überziehen zu können), die beide sehr gut ankamen. Die neue Junior Produkt Managerin hatte ebenfalls Kuchen mitgebracht, was ein bisserl ungünstig war, denn so herrschte der totale Überfluß und das ging etwas unter. Das war schade.

Donnerstag kam ein KKU-Mann und tauschte in einer Viertelstunde dem Wasserzähler. Wir hatten dafür Dienstag und Mittwoch 2 Stunden lang aufgeräumt, so ein bisserl Vorlauf bringt schon was ;-) Abends fing ich dann auch endlich wieder mit Sport an. Reha-Gymnastik, Zwischensport auf dem Crosstrainer und nach der Arbeit eine kurze Crosstrainer-Laufeinheit. Der Knöchel machte das gut mit, das Knie sowieso.

Auch Donnerstag Abend war die Feier von Schwesterles Geburtstag bei den besten Eltern, damit auch der Schwager zwischen OP und Reha teilnehmen konnte. Der beste Allgäuer und ich machten beide einen Test, um dem Schwager ganz sicher nichts Unschönes mit auf Reha zu geben. Der Schwager durfte auf sein frisch operiertes Bein schon voll drauf stehen und schien zufrieden. Das Essen war trotz aller Befürchtungen (Schwesterle verträgt gerade eine ganze Reihe Lebensmittel nicht) prima :-)

Am Freitag kam die Mitteilung, dass ich von einem Kollegen, der an Corona erkrankt war, als Kontaktperson angegeben worden sei. Dumm gelaufen und doppelt gut, dass wir uns vor der Feier getestet hatten. Ich ging vorsichtshalber mit Maske einkaufen, das fühlte sich ein bisserl komisch an, obwohl das ja nun fast 2 Jahre Normalität gewesen war. Die Corona-Warn-App zeigte grün. Sonst war der Freitag sehr arbeitsam. Der beste Allgäuer kümmerte sich um den verstopften Dachrinnen-Abfluss, ich kümmerte mich um allerlei Haushaltsdinge.

Gerade als wir mal Kaffeepause machten, kam Schwesterle mit dem Rad und Ersatzteilen und Hund im Gepäck (Letzteres wortwörtlich, denn der Hund hat einen schönen Korb auf dem Gepäckträger), um den ansässigen Mechaniker um Bremsbeläge- und Bremsscheiben-Tausch zu bitten. Danach fuhr sie mit bestens funktionierendem Rad und nicht mehr quiekenden Bremsen wieder heim.

Samstag hatten wir ambitionierte Pläne, aber als ich um 4 aufstand, schmerzte mein Knöchel bei jedem Schritt. Ich legte mich wieder schlafen und der beste Allgäuer merkte an, dass er das gut fände, weil er sehr schlecht geschlafen habe. Wir machten stattdessen noch mal einen Badetag mit K&K im Brotzeitstüble. Das war auch schön.

Am Sonntag warnte mich die Corona-Warn-App dann vor einer Risiko-Begegnung am Mittwoch. Klar, besser spät als nie, aber das finde ich dann doch ein bisserl spät. Inzwischen könnte ich ja schon ansteckend sein (keine Symptome, ich erwarte auch keine).

Nochmal ein Link zum Abschluss: Seltsame und schöne Tiere.

Von engel am 10.07.2022 23:00 • diary

Sonntag, 03.07.2022: Sommertag

Freitag, Juli 08, 2022

Den sonnigen Sonntag wollten wir für einen echten Sommertag nutzen, also Baden gehen. Vor dem Baden steht immer Biken und damit der Weg nicht so langweilig ist, nahmen wir alle Mountainbike-Trails mit, die auf dem Weg zum Weiher so zu finden sind: Mariaberg, Tennisplatz, Haggen, Kapf.

Ich muss leider feststellen, dass sich meine Trail-Fähigkeiten (oder mein Mut) in Korsika nicht zum Besseren gewendet haben. Der Mariaberg-Trail, nicht lang, selten steil, aber doch ganz schön ausgefahren und wurzelig, war mir an einer Stelle zu riskant und ich stieg ab. Natürlich sollte ich auf keinen Fall doof absteigen müssen oder gar stürzen, aber das ärgert mich doch ein bisserl. Ich sollte das eigentlich können! Na egal, lieber geschoben als gefallen!

Die steile Straße bei Haggen war trotz viel Feuchtigkeit nicht mal schlecht zu radeln, aber da ging mir die Puste aus und ich musste das steilste Stück schieben. Wie immer eigentlich (einmal habe ich das bisher geschafft). Die Erweiterung über den Hohen Kapf hatten wir ursprünglich gar nicht eingeplant, aber sie bietet sich halt an, wenn man ins Brotzeitstüble will. Das war echt mal nett, ist inzwischen aber derart zugewachsen, dass man alles schieben muss, um nicht unvermutet in Brombeeren hängen zu bleiben oder über versteckte Äste zu fallen. Das macht keinen Spaß mehr.

Im Brotzeitstüble gab es prima Kuchen und mittelmäßigen Eiskaffee (fand der beste Allgäuer, ich fand ihn OK), dann radelten wir zum Weiher weiter. Es war relativ voll, aber wir fanden natürlich trotzdem ein Plätzchen. Der beste Allgäuer ging direkt schwimmen, ich sonnte erst noch ein wenig und ging dann auch Baden. Danach schliefen wir beide gründlich ein, für mindestens eine Stunde, wenn nicht länger, und wachten komplett benebelt wieder auf (gut, dass wir uns schon daheim sonnengecremt hatte, das hätte böse schief gehen können). Da war es dann schon halb 6 und deutlich leerer.

Wir brauchten eine Weile, um uns zu derrappeln. Der beste Allgäuer ging noch mal schwimmen, dann brachen wir auf. Weil es zum Kochen doch einigermaßen spät und stressig geworden wäre, überlegten wir verschiedene Abendessen-Möglichkeiten und klapperten die auf dem Heimweg ab. Die ersten Gaststätten waren alle rappelvoll (Toskana, Alte Säge), aber am Mariaberg klappte es. Das Essen dort war ordentlich. Kann man gut hingehen, allerdings sollte man unbedingt nachfragen und gegebenenfalls die Soße zu den Pommes abbestellen.

Schöner Sommertag, schönes Sommerwochenende :-)


Sommerbiken mit Hut


Der Hohlweg bei Haggen


Riesenbärenklau am Blender


Abstieg vom Hohen Kopf


Der Weiterweg ist zugewachsne


Stärkung


Heimweg


Blick auf den Blender

Von engel am 08.07.2022 13:11 • outdoormtb

Samstag, 02.07.2022: Andersrum

Donnerstag, Juli 07, 2022

Noch immer leicht lädiert vom Urlaub (meinereine vor allem), wollten wir was Kleines, Feines zum Anfang. Auf dem Hausberg waren wir ja grad eben erst, deswegen nahmen wir uns den steilen Berg über Zöblen vor.

Die Tour begann daheim erst mal Schwierigkeiten, weil mein Rad dann doch einen Korsika-Schaden hatte: Der Hinterreifen war platt. Nicht ganz, aber doch so, dass Probleme zu erwarten waren. Gut, wenn man eine Garage voller Räder zur Auswahl hat ;-) Ich bekam mein altes gelbes Bike, das nun dem besten Allgäuer gehört. Beim Einladen schaute der gesellige Nachbarsjunge zu und stellte viele Fragen, der so früh noch keine Spielkameraden hatte und immer an allem interessiert ist.

Die Auffahrt zur Rohnenspitze ist weder besonders schwer noch besonders steil, aber nach den flachen glatten Sandpisten auf der Insel war es schon eine Umgewöhnung, erst Recht mit einem ‘fremden’ Fahrrad. Aber das gelbe Bike ist prima, mit dem kommt man gut voran. Wir legten die Räder am Abzweig des Wanderwegs ins Gras.

Weil es nicht ganz fürchterlich heiß war, hatten wir beschlossen, die Runde mal anders herum zu gehen, also den Anstieg über den steilen Rücken zu nehmen, den wir sonst absteigen. Das stellte sich als gute Idee heraus, denn unten hat es viele, viele Blumen (Frühsommer ist toll) und später hat man wunderbare Ausblicke. Das letzte Stück zum Gipfel ist dann zwar nervig, aber das geht auch vorbei.

Wir gingen bis zum höchsten Punkt hinter dem Gipfelkreuz und machten dort eine lange gemütliche Pause auf den neuen Matten (nötig, weil meine Matte das nach-dem-Urlaub-Waschen nicht überstanden hatte) mit bester Aussicht aufs Gaishorn.

Der Abstieg war dann sehr kurzweilig, weil wir neue Aussicht hatten. Für Abfahrt bekam ich netterweise das Rad vom besten Allgäuer, weil die Bremsen am gelben Bike - naja, gewöhnungsbedürftig - sind. Das war gut, denn blöd absteigen will ich auf keinen Fall. Daheim wartete dann schon das Paket mit dem neuen Felgenband, den neuen Schläuchen und dem neuen Mantel (Nobby Nic, keine Experimente mehr) und der beste Allgäuer reparierte mein Bike noch vor dem Grillen :-)

Alles wieder gut auf der Bike-Front!


Start mit ‘falschemm’ Bike


Hochradeln


Türkenbund


Auf dem Weg


Sieht elendsweit aus von vorn


Anstieg


Gipfel


Pause mit neuen Matten


Abstieg


Aussicht


Abfahrt


Fast wieder unten

Von engel am 07.07.2022 16:55 • outdoorbergmtb
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