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Sonntag, 22.12.2019: Skitest

Freitag, Dezember 27, 2019

Samstag blieben wir daheim uns bastelten an unseren diversen Projekten rum. Sonntag war das Wetter eigentlich viel schlechter, aber ich wollte raus. Unbedingt. Weil: Endlich Skitest!

Wir fuhren ans Oberjoch, wo das Skigebiet zwar offen war, aber nur der kleine ‘Ideallift’ lief. Ich hatte mir das ganz nett gedacht, mit dem frischen (wenn auch nassen) Neuschnee auf einer der beschneiten aber noch nicht benutzten Piste ein Stück hinauf laufen und dann abfahren, um zu sehen, was das Knie dazu sagen würde.

Was ich nicht bedacht hatte: beschneite Pisten werden regelmäßig gewalzt, vor allem wenn es schneit. Aber nur grob, ohne die Feinwalze. Und bei Temperaturen um die 0 Grad frieren dann die groben Bollen zu einer arg buckligen Oberfläche zusammen ...

Wir marschierten am mittleren Lift also die Aussenrum-Piste entlang. Unten geht es erst mal relativ flach los, dann kommt ein unerwartet steiler Aufschwung. Als ich diesen Aufschwung hinab blickte, war mir der Buckel dann schon ziemlich unheimlich. Vor allem mit den Pistenraupenbollen. Das Laufen selber war - wie erwartet - prima gegangen. Geführte Bewegung, bergauf, natürlich ging das!

Der Plan war eigentlich gewesen, bis zur oberen Liftstation zu laufen und dann die schöne platte flache Piste runter zu fahren. Aber die war weder flach noch platt, die Piste ...

Ich schlug also eine Testabfahrt vor. Wir fellten ab und stiegen in die Ski. Meine erste Kurve ging nach links, mit dem operierten Bein auf der Innenseite. Ich fuhr los und machte erst mal einen Stemmbogen, Last auf dem Aussenski, der Innenski fährt mit. Das Knie jammerte ein wenig über das Gewackel über die Pistenbollen.

Dann ein Stemmbogen nach links, Last auf dem operierten Bein (ich stand da extra fest drauf, statt alles mit dem gesunden Bein zu fahren), das andere fährt halt mit. Das mochte das operierte Bein deutlich lieber, allerdings hatte ich ein paar Probleme mit Abschwingen, da klappte die Steuerung nur mittelmäßig.

Bei den nächsten Kurven versuchte ich im nicht-gewalzten Teil zu bleiben und das ging deutlich besser als auf den halb-gefrorenen Pistenraupenbollen. Insgesamt machte ich 6 Kurven, dann waren wir im Flachen.

Wir beschlossen, nicht nochmal aufzusteigen, weil die Piste wirklich arg unschön war (und im freien Gelände hatte es ganz einfach keine Unterlage). Ich wollte dem Knie die Piste dann doch nicht zumuten und der beste Allgäuer von Allen hatte von Anfang an keine Lust gehabt und war nur mir zuliebe mitgekommen.

Gerade als wir wieder am Auto angekommen waren, fing es an zu regnen, insofern war das auf jeden Fall die richtige Entscheidung gewesen.

Tja, und das Test-Ergebnis? Gemischt.
Einerseits fühlte sich das Knie durchaus stabil an und das leichte Zwacken beim Fahren waren sicherlich vor allem wenig benutzte Sehnen und Ähnliches. Andererseits hatte ich das Gefühl, wenig Kontrolle mit dem Bein zu haben. Fehlende Sensoren vielleicht? Oder genereller Bammel? Na, Letzteres auf jeden Fall!

Sollte es endlich mal schneien, würde ich mir eine leichte, nicht allzu lange Skitour bei einfachem Schnee (weder tief, noch schwer) schon zutrauen. Allzu steil sollte es aber nicht werden und allzu ruppig auch nicht. Und naja, im schlimmsten Fall kann ich eine leichte Tour auch auf einem Bein abfahren, wäre nicht das erste Mal :/
(Über Hinfallen denke ich lieber nicht nach ...)

Aber erst mal brauchen wir Schnee!


Start an der Bahn


Nach der ersten Kurve ...


... ist die mit dem operierten Bein erst mal recht ungelenk.


Volle Konzentration

Von engel am 27.12.2019 11:20 • outdoorski

Freitag, 20.12.2019: Buchenwald-Spaziergang

Mittwoch, Dezember 25, 2019

An sich hatten wir nochmal radeln wollen, weil immerhin +12 Grad angesagt waren, wenn auch ohne Sonne. Aber als um 11 noch immer nur 2 Grad im Garten gemeldet wurden, planten wir um.

Weil der Blender vor 2 Tagen ganz gut gegangen war, wollte ich einen etwas höheren Hügel besteigen. Wir fuhren als nach Humbach und staunten nicht schlecht, als das Auto-Thermometer von 2 Grad bei uns, auf 6 Grad am Stadtrand und dann auf ganze 15 Grad in Humbach anstieg. Wir lagen wohl in einem Kälteloch. Dazu wehte ziemlich viel Wind.

Wir waren gut eingepackt und es dauerte nicht lang, bis wir uns wieder auspacken mussten. Laufen ging schon deutlich besser als am Blender :-)

Am Gipfel war es nur mittelwindig, deswegen konnten wir da eine Weile sitzen und Tee trinken. Irgendwann wurde es aber natürlich trotzdem kühl und wir stiegen wieder ab - wegen des Windes durch den Wald und nicht über den Grat. Ich brauchte eine Pause im Abstieg, aber das Knie vertrug den Abstieg insgesamt doch ganz gut.

Am Abend besuchten wir noch die Geburtstags-Schwägerin im Krankenhaus, die sich wegen meines Radl-Unfalls viele Sorgen gemacht hatte, dabei brauchte sie doch eigentlich alle Kraft für sich selber.


Anfang


Im Buchenwald


Am Gipfel


Abstieg

Von engel am 25.12.2019 16:47 • outdoorberg

Beste Wünsche

Dienstag, Dezember 24, 2019

Frohe Weihnachten Euch allen!

Von engel am 24.12.2019 08:10 • diary

Donnerstag, 19.12.2019: Mariaberg-Biken

Dienstag, Dezember 24, 2019

Beim Spaziergang am Vortag hatten wir erstaunlich viele Biker (die meisten E-) gesehen und als dann tatsächlich 13 Grad für mittags rum gekündigt wurden, holten wir die Räder aus der Garage. Der beste Allgäuer von Allen musste allerdings bei seinem Bike erst mal den platten Hinterreifen reparieren, weil der Versuch, den zugegeben nicht explizit dafür gemachten Reifen ‘tubeless’ zu montieren, schief gegangen war (beim Vorderrad hatte das übrigens geklappt).

Gegen Mittag radelten wir los. Die Sonne schien, es hatte nur wenig Wind und schon am Opiolka-Berg schwitzten wir beide. Sehr. Der beste Allgäuer von Allen radelte bald kurz-hosig und im T-Shirt, ich zog nur die Jacke aus. Das Radeln war jeweils beim Anfahren etwas beschwerlich (wegen Erguss auf der Bein-Rückseite vermutlich), ging dann aber bald besser.

Vom Mariaberg aus nahmen wir den ‘Normalweg’ zum Herrenwieser Weiher (wegen überall Matsch) und radelten über Ermengerst und Elmatried zurück, Vor der Abfahrt nach Hause zogen wir beide wieder etwas über, aber wir kamen trotzdem reichlich durchgefroren daheim an.


Sonnenradeln im Dezember!


Kurze Hosen, T-Shirt!


Mariaberg


Bahnstrecke

Von engel am 24.12.2019 08:06 • outdoormtb

Mittwoch, 18.12.2019: Neu-Anfang

Dienstag, Dezember 24, 2019

Das Wetter war zwar nix Gescheites (ein Thema das sich wohl durch den ganzen Urlaub ziehen würde), aber nach der langen Unfall-Pause, 5 ganze Tage immerhin, wollte ich mal schauen, wie es dem Bein so geht. Daheim fühlte es sich schon ganz OK an, auch wenn es optisch noch immer reichlich übel aussah.

Wir parkten also am Tennisplatz und gingen den üblichen Weg zum Blender. Laufen war anspruchsvoll, aber nicht allzu schmerzhaft. Es zwickte halt gelegentlich an der Innenseite oder hinten im Gelenk und hohe Stufen (der obere Teil ist relativ steil) waren ein wenig schwierig. Alles in Allem ein sehr vielversprechender Anfang :-)

Oben schauten wir ein wenig in die Landschaft und ich sah erstaunt, dass die Schwärzenlifte Eschach tatsächlich offen waren. Ein weisser Streifen in sattgrüner Landschaft ;-)

Der Abstieg über den Wiesenweg war natürlich schwieriger als der Aufstieg, auch wenn es da flacher ist. Nach der Runde war das Knie dann auch entsprechend angestrengt, aber das war ein guter Neu-Anfang :-)


Anstieg im Wald


Auf dem Rundweg unterm Blender

Von engel am 24.12.2019 08:05 • outdoorberg

Heimarbeit zum Zweiten

Dienstag, Dezember 17, 2019

Am Vormittag meldete sich die IT. Man wollte mein Notebook in Augsburg abholen und die Festplatte tauschen (gut 2 Monate nach meiner ersten Meldung). Der junge Mann am anderen Ende der Leitung war total irritiert, dass das Notebook in München steht. Und dass ich gar nicht da bin und dass das nun niemand holen kann.

Es ist natürlich vorschriftsmäßig mit einem Kensington Lock an den Schreibtisch gesperrt und nur ich habe einen Schlüssel. Der Plan war gewesen, eben diesen Schlüssel am Freitag einem Kollegen zu geben, aber da kam ja was dazwischen ...

Wir einigten uns darauf, dass es am 7. Januar abgeholt werden wird. Ich bin ja mal gespannt.

Den Tag über beschäftigte ich mich mit Windows Forms. Das war teilweise nett (ist immer prima, wenn man gleich was sehen kann) und teilweise nervig, weil ich die Information, die ich brauchte, nicht fand, weil ich nicht wusste, wonach ich suchen müsste. Am Ende klappte dann alles wie gewünscht.

Als am Abend dann der beste Allgäuer von Allen heim kam, war es so weit: Jahresendurlaub :-)

Von engel am 17.12.2019 23:00 • diary

Heimarbeit, die erste

Montag, Dezember 16, 2019

Ich schlief beinahe durch :-)

Nachdem der besten Allgäuer von Allen in der Früh ins Geschäft geradelt war, schickte ich im Büro erst mal den BG-Unfallbogen an den zuständigen Bearbeiter. Dann loggte ich mich vom privaten Notebook aus ins Lern-System ein und startete auch Skype dort. Audio kommt über die virtuelle Maschine einfach nicht gut rüber. Ins Büro-Notebook schaute ich nur hin und wieder, um nach Mails zu sehen.

Mein aktuelles Spielprojekt hatte ich mir aufs private Notebook geholt und bastelte da mit viel Freude weiter herum. Und wo ich schon dabei war, auf dem privaten Notebook zu programmieren, installierte ich mir da endlich auch mal Git, um eine ordentliche Code-Verwaltung zu haben. Das mit den 20 Kopien, um alten Kram nicht zu verlieren, hat einfach keine Zukunft ...
(Das bedeutet allerdings, dass ich demnächst mal durch alles durchgehen muss und aufräumen und dann sinnvoll nach Git pushen. Irgendwas ist immer.)

Gefühlt ging es dem Knie ziemlich gut, als ich mich aber Abends aufs Standradl setzte ... da fehlt noch ganz schön Beugung. Und es wurde immer blauer :/ Ich versuchte vorsichtig Reha-Gmnyastik. Das ging eher so mittelgut, vor allem Beugen mit Last war schwierig.

Von engel am 16.12.2019 23:00 • diary

Nixtun

Sonntag, Dezember 15, 2019

Das Wochenende über betrieb ich intensiv-schonen. Ich ging natürlich schon im Haus rum, sas oder lag aber meistens auf dem Sofa, um entweder zu computern oder TV zu schauen (Skirennen :-)). Es wurden auch feine Dinge gekocht :-) 

Das Knie schwoll übers Wochenende etwas ab, allerdings weniger als ich mir gewünscht hätte. Dafür wurde es aber schon am Samstag beweglicher und am Sonntag konnte ich es schon wieder ganz gut beugen und sogar ohne Abstützen flüssig die Treppe runter gehen. Das Knie war natürlich empfindlich und die Innenseite färbte sich unschön blau-rot-lila ein. Aber wen interessiert schon Optik?

Damit war klar, das ich am Montag wieder arbeiten würde ... wie geplant die letzten beiden Tage des Jahres vom Allgäu aus.

Und der Weihnachtsurlaub ist damit hoffentlich gerettet :-)
Ich möchte soooo gern Skifahren ausprobieren! Problematisch ist allerdings wo das gehen könnte, es ist viel zu warm!

Von engel am 15.12.2019 23:00 • diary

Entwarnung

Freitag, Dezember 13, 2019

Die Nacht war hart. Ich wachte etwa jede Stunde einmal auf. Dabei tat das Bein nur weh, wenn ich es bewegte, aber vermutlich bewegt man sich halt nachts immer wieder, auch wenn ich eigentlich glaube, wie ein Stein zu schlafen, also auch so unbeweglich. Um 4 gab ich dann auf und stand auf.

Es gab Kaffee, Müsli und danach ein Ibu. Gemütlich auf dem Lieblingsplatz sitzend, Füsse hochgelegt, konnte ich fast glauben, alles sei OK. Bis ich zum Duschen aufstand ...

Ich meldete mich im Büro ab und kramte die BG-Nummer der Firma raus. Um halb acht schaltete ich die Heizung ab und ging mit all meinem Jahresendurlaubskram (im Wesentlichen Wäsche) zum Auto und fuhr zum Doc. Ich fand sogar einen Parkplatz halbwegs in der Nähe.

Ohne Termin beim Orthopäden ist immer doof und es dauerte entsprechend lang. Ich war 2 Stunden da, aber die lohnten sich, denn meine Sorge, dass irgendwas mit der Prothese oder mit dem Knochen drum herum sein könnte, scheint unbegründet. Der Doc machte ein Röntgenbild und schaute es lang und intensiv an. ‘Ich sehe nichts.’, meinte er.

Dass das Knie so geschwollen sei, sei kein Wunder und zu erwarten. Inzwischen hatten sich an der Innenseite auch schon 2 blaue Flecken gebildet, die so aussehen, als würden sie noch intensiver werden. Ich soll übers Wochenende sehr brav sein und das Bein hochlegen.

Das Knie sollte bis Montag deutlich abschwellen und die Schmerzen sollten deutlich nachlassen. Wenn das nicht so ist, muss ich am Montag zu einem Durchgangsarzt, denn inzwischen darf mein Doc nur noch die Notfallversorgung machen. So ein Blödsinn! Einem anderen Arzt muss ich erst mal alles erklären und dann kennt er mich noch immer nicht! Aber ich glaube, dazu wird es nicht kommen, dem Bein ging es schon im Lauf des Tages etwas besser.

Ich fuhr direkt nach dem Doc heim. Das war so am Vormittag total problem- und ereignislos. So sehr, dass ich am Ende echt Mühe hatte, wach zu bleiben, wohl weil sich der fehlende Schlaf - und vielleicht auch die Erleichterung - sehr bemerkbar machte. Daheim meldete ich mich kurz beim besten Allgäuer zurück und schlief dann erst mal auf dem Sofa bis er am sehr frühen Nachmittag heim kam.

Ich hatte mir eigentlich ein Mittags-Ibu vorgenommen, vergass es aber, weil es mir beim unbeweglichen Rumsitzen und Rumliegen total gut ging. Das machte sich dann aber am Nachmittag unangenehm bemerkbar, weil das Bein beim Bewegen dann doch mehr schmerzte als vorher. Gutes Zeug, das Ibu!

Danach gemütlicher Nachmittag und Abend.

Von engel am 13.12.2019 23:00 • diary

Unfall

Donnerstag, Dezember 12, 2019

Mitm Bike. Und aufs Knie gefallen bin ich auch. Und dann tat es weh und wurde dick ...

Aber ich fang mal von vorn an. In der Früh ging es dem Bein wieder ziemlich gut, Kletter-Schnackler hin oder her. Immer noch ohne Ibu, also alles prima :-)

Vormittags hatte ich einen Termin in der Radiologie, weil ich ja nach einem halben Jahr den komischen Lungenbefund nochmal prüfen lassen sollte. Das ging recht schnell, weil ich wegen Nachkontrolle einerseits keine endlosen Formulare ausfüllen musste und weil ich nahezu direkt dran kam. Leider gab man mir diesmal keinen Arztbrief mit, der würde direkt an den überweisenden Arzt geschickt.

Ich Büro bastelte ich allerlei Verbesserungen für die Hörbuchverwaltung und lernte dabei und daneben und damit auch noch was über PowerShell. Nicht viel Neues, aber doch immer wieder was, auch wenn ich mit den Ansichten des vortragenden PowerShell-Gurus, den ich damals auf der Konferenz in Las Vegas schon ein bisserl seltsam gefunden hatte, nicht überall einverstanden bin.

Am Nachmittag war in der Lounge die Firmen-Weihnachtsfeier, aber da wollte ich nicht hin. Wir hatten unsere Weihnachtsfeier ja schon und so richtig in Stimmung, mit der Firma zu feiern, war ich nicht. Ausserdem wollte ich Jumanji sehen. Dwayne Johnson, Jack Black und so.

Von engel am 12.12.2019 23:00 • diary
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