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Wäsche waschen

Sonntag, Juli 18, 2021

Der Freitag gönnte uns K&K in der Sonne auf der Terrasse, dann wurde das Wetter aber schon wieder schlecht. Na, immerhin! Ich buk einen Haufen Brownies für Samstag, der beste Allgäuer hat ja eh sein Projekt, für das es kein Ende geben kann.

Am Samstag kam der Kohlenträger für den Waschmaschinenmotor (früher als angekündigt, besten Dank dafür!) und der beste Allgäuer baute den Motor mit den neuen Kohlen wieder zusammen und setzte ihn ein. Dann setzten wir darauf, dass das alles gut und richtig zusammengebaut war, wuchteten die Maschine wieder an ihren Platz und verbanden alle Anschlüsse.

Anschalten war minimal spannend, aber es stieg kein Rauch auf und - Tadaa! - die Trommel bewegte sich. Ich setzte umgehend Wäsche an :-)

Dann kamen die besten Eltern und wir fuhren alle miteinander zu Schwesterles Geburtstagsfeier, wo auch gerade alle 3 Neffen da waren. Es war ein Grillfest geplant und weil es da einen praktischen Wintergarten hat, konnte das Grillfest trotz gelegentlichem Nieselregen auch stattfinden. Das war alles total nett und es war super, mal wieder alle beisammen zu sitzen mit kurzweiliger Unterhaltung und beeindruckenden Demos der aktuellen Hausarbeiten der kreativen Neffen. Ganz ehrlich: Wow!
Das neue Hundi ist inzwischen auch nicht mehr ganz so schüchtern und ließ sich sogar hin und wieder ein wenig streicheln.

Für Sonntag hatten wir uns einen Spaziergang am Illertalhügel vorgestellt, aber erst war es sehr, sehr trüb und dann - Überraschung! - regnete es wieder. So war das aber nicht vorher gesagt gewesen! Wobei ich mich keinesfalls beschweren will, wir alle wohnen weit weg von Wasser und Hängen und können nur mit Entsetzen in andere Landesteile schauen.

Ich sortierte auch alle meine Röntgen- und MRT-Bilder auseinander, die ich vom Lieblings-Orthopäden mitbekommen hatte, denn am Montag darf ich mich bei meinem neuen Orthopäden vorstellen. Den interessiert aber sicherlich weniger, wie mein Knie vor 20 Jahren aussah, sondern eher, wie es jetzt da drin aussieht. Und wenn er den Rest auch haben will, kann ich das ja nachreichen.

Von engel am 18.07.2021 23:00 • diary

Samstag, 03.07.2021: Lang und einsam

Sonntag, Juli 18, 2021

Am einzigen schönen Tag des Wochenendes mit noch dazu vergleichsweise wenig Gewitterneigung wollten wir mal wieder ins Lechtal. In das wunderbare Lechtal, in dem wir nun so lang nicht mehr waren. Reinfahren war die reine Freude :-)

Wir stellten den Kangoo an der Straße nach Hinterhornbach ab (was einer Bewohnerin von Vorherhornbach nicht gefiel, sie bat uns am neuen Friedhof zu parken, was wir uns sonst nie und nimmer getraut hätten) und gingen los. Unten verliefen wir uns 2 Mal ein kleines Stück, weil wir einen unbezeichneten Steig nehmen wollten, den wir dann dank altem Track auf dem Navi dann doch schnell fanden. Vorher die Karte genauer anschauen hätte natürlich auch geholfen ;-)

Unser einsamer Steig ging - teilweise schwer erkennbar - unten durch lichten Wald und führte, abgesehen von einem kurzen Stück auf der Forststraße, immer steil und direkt nach oben. Zwischendurch war der Weg ein wenig schwer zu finden, aber mit dem Pfadfindergespür des besten Allgäuers und dem Track auf meinem Navi zusammen fand wir den Steig immer wieder.

Nachdem wir aus dem lichten Wald gekommen waren, führten uns die Steigspuren über eine schöne Felsrampe mitten im Latschengürtel und dann ziemlich verwunden (rechts-links-rauf-runter) zum normalen Aufstiegsweg. Am Ende kürzten wir über eine freie Steilwiese ein wenig ab und waren dann auf dem Normalaufstieg, der uns in kurzer Zeit zum Gipfel führte. Den gesamten Aufstieg über hatten wir gerade mal 2 Leute getroffen und die sahen genauso erstaunt aus wie wir ;-)

Oben war es windig und es waren auch schon Wolken reingezogen. Wir blieben nicht lang, sondern stiegen zu einer grasigen Mulde ab, wo wir uns eine nette Pause gönnten und beide sofort in der Sonne einschliefen :-) Danach war die Sonne weg.

Für den Abstieg nahmen wir den Normalweg. An der ersten und einzigen Wegekreuzung verstiegen wir uns nochmal ein kleines Stück, weil ich die Karte falsch im Kopf hatte. Natürlich hätte ich nachschauen können, aber der Weg kam mir erst seltsam vor, als wir schon im Hornbachkar waren. So kamen halt noch 100 Höhenmeter und ein Stück Weg extra dazu.

Der Abstieg auf dem Normalweg ist sehr steil und geröllig, das fand ich zwischendrin einigermaßen anspruchsvoll, weil man nicht immer die Wahl hatte, mit welchem Bein man die großen Schritte macht. Als wir das steilste Stück hinter uns hatten, erschreckten wir einen jungen Einheimischen total (der sass auf einem Stein und rauchte und hüpfte vor Schreck beinahe, als wir von hinten kamen), der den ganzen Tag niemanden gesehen hatte und sich völlig alle wähnte.

Danach ist der Abstieg vor allem lang (und ja, auch nett und idyllisch), weil man den ganzen Berg queren muss. Wir waren beide froh, als wir endlich unten waren. Mir taten sowohl die Füße als auch beide Knie ein wenig weh, aber so viel Abstieg zu Fuß (1300 Höhenmeter, 13 Kilometer) hatte ich seit Jahren nicht mehr. Am nächsten Tag war ich etwas lahm rundrum, aber dem Knie ging es weitgehend gut :-)

Das war ein wunderbarer Tag mit einem wunderbar einsamen und anspruchsvollen Gipfel. Yay!


(Fehl-)Start mit Klimmspitze im Hintergrund


Aufstieg durch steilen lichten Wald


Die Wegfindung ist nicht immer einfach


Lechtalblick


Auf dem Weg durch den Latschegürtel


Wegloser Steilanstieg mit Lech im Hintergrund


Die letzten Meter auf dem Normalweg


Gipfelbild


Falscher Abstieg ins Hornbachkar


Gerölliger Abstieg


Auf der Runde um den Berg

Von engel am 18.07.2021 12:13 • outdoorberg

Sonntag, 27.06.2021: Bequem radeln :-)

Donnerstag, Juli 15, 2021

Weil es in den Bergen nach wie vor gewittriger als weiter ‘draussen’ sein sollte, hatten wir uns wieder eine Tour im Tannheimer Tal gesucht. Wieder Bike&Hike, aber auf einer Forststraße, von der wir wussten, dass sie deutlich weniger ruppig ist, als die zur Älpelealpe.

Wir parkten in Zöblen und radelten dann tatsächlich gemütlich und fast bequem die Forststraße hinauf. Unten jagte mir ein Hund, der friedlich im Pickup eines Bauern sass, während der sich mit Leuten unterhielt, einen Riesenschreck ein, weil er direkt, als ich an seinem Fenster vorbeiradelte, plötzlich ausflippte und wie wild das Bellen anfing. Oben dagegen hatten die Jungrinder, die anscheinend ganz frisch auf der Weide waren, Probleme mit uns, weil sie statt seitlich auszuweichen, auf der Straße vor uns davon liefen und das gar nicht lustig fanden, dass wir hinterher kamen. Irgendwann sprang dann aber auch das letzte Rind in die Wiese ;-)

Es war wieder brutal schwül und wir schwitzten Bäche beim Radeln. Beim Laufen danach war es auch nicht viel besser, bis wir aus Wald und Latschen kamen und etwas Wind abbekamen (der eigentlich gar nicht besonders warm war). Der beste Allgäuer ging barfuß und das war überhaupt kein Problem, denn der Schnee vorm Zirleseck war schon weg (ich hatte mit einem Schneefeld gerechnet).

Am Zirleseck machten wir eine kurze Pause und schauten auf die steilen Schneefelder vom Gaishorn. Dann gingen wir rüber zur Rohnenspitze, wo wir kurz vor dem Gipfel auf dem grasigen Buckel an der Seite eine lange Pause machten. Die Sonne war uns erst mal gewogen :-)

Als Schatten kam, machten wir uns an den Abstieg über den langen Schotterrücken (bei dem ich mir jedes Mal denke, dass ich da nicht hochlaufen will) zu den Rädern. Die Abfahrt auf der nicht-so-ruppigen Piste war natürlich auch viel angenehmer als am Vortag :-)


Start


Die Kühe schauen irritiert


Die Latschen sind voll am Ausstauben


Auf dem Weg ins Zirleseck


Rückblick


Gaishornblick


Auf dem Weg zur Rohnenspitze


Am Gipfel


Der lange Abstieg


Alpenrosen :-)

Von engel am 15.07.2021 18:50 • outdoorbergmtb

Arbeitstag halt

Mittwoch, Juli 14, 2021

Anstrengender Tag in der Arbeit mit meinem Team-Meeting und einer weiteren Druckbetankungs-Session. Trotzdem auch gut, denn ich habe einen Knoten gelöst bekommen und ich fand die Diskussion über die Richtung, in die wir gehen wollen, sehr gut. Alle machen mit und bringen sich ein, das ist prima. Der Kollege durfte was zeigen und da hatte ich das Gefühl, ein paar Leute waren etwas überwältigt.

Der beste Allgäuer hatte seinen freien Tag gehabt, aber das Wetter ist derzeit freien Tage nicht wirklich zuträglich. Oder zumindest dann nicht, wenn man die draußen verbringen will. Er fand aber natürlich trotzdem sinnvolle und erfreuliche Beschäftigung ;-)

Ich hatte mitten in einem Meeting einen Anruf bekommen und als ich zurückrief, war da der Pächter der Tankstelle dran, wo ich den Pfosten umgefahren hatte. Jetzt wo ich seine Daten habe, muss ich mich mal an Sixt wenden, damit die Reparatur angegangen werden kann. Ah, nervig, aber habe ich mir ja selbst eingebrockt.

Sonst hatte ich zu nichts Lust (schon gar nicht dazu, die Garage auszuräumen), deswegen gab es nettes Rumlesen und ein bisserl Online-Puzzle. Finde ich immer noch sehr nett und entspannend.

Von engel am 14.07.2021 23:00 • diary

Abendbeschäftigung

Dienstag, Juli 13, 2021

Der Tag in der Arbeit war sehr erfreulich, denn: Programmieren, Code-wühlen, Zeug machen. Und komisches Verhalten hab ich auch entdeckt. Am Nachmittag lernten wir unsere beiden Kollegen in den USA kennen, die auch noch nicht lang da sind im Prinzip sehr vergleichbare Dinge aber für ein anderes Produkt machen. Wir werden sicherlich einiges voneinander lernen.

Ich kam sehr zufrieden heim und wollte nach dem ‘Daheim-Kaffee’ erst mal Wäsche machen und dann vielleicht, eventuell, möglicherweise der Garage einen Besuch abstatten. Im Keller begrüßte mich die Waschmaschine mit einem seltsamen Fehlercode (Spülleuchte und 2 Tropfen der Trocknerleuchte an - die Maschine ist alt, die hat noch keine E-Codes). Als ich sie öffnete, kam es mir komisch vor, dass die Wäsche oben noch trocken schien. Und sie roch auch gar nicht wirklich frisch.

Ich startete das Waschprogramm nochmal und siehe da, die Trommel drehte sich nicht. Der beste Allgäuer kam dazu und wir probierten alles Mögliche aus, aber die Trommel blieb einfach stehen. Der Verdacht war (wie im Juni 2000 übrigens), dass die Motorkohlen defekt oder aufgebraucht waren. Ich ging die nasse, ungewaschene Wäsche aufhängen, der beste Allgäuer baute die Maschine auseinander. Der Verdacht bestätigte sich.

Ich war schon drauf und dran, nach einer neuen Maschine zu schauen (immerhin hat das gute Stück inzwischen mehr als 25 Jahre auf dem Buckel), aber der beste Allgäuer möchte immer lieber reparieren als irgendwas wegwerfen und so schauten wir erst mal, ob es Ersatzkohlen gibt. Und Wunder über Wunder: Es gibt.

Wir hoffen, dass die noch diese Woche kommen und dass sie das Problem dann auch beheben. Die Chancen stehen gut :-)


Tja. Man beachte das ‘Loch’ rechts unten, da fehlt der Motor.

Von engel am 13.07.2021 23:00 • diary

Pause

Montag, Juli 12, 2021

Meine Nacht hatte ein längeres Loch, weil ich mittendrin aufwachte und dann einfach wach war. Ich las eine Stunde und ging dann wieder schlafen. Morgens war ich erstaunlicherweise nicht müder als sonst, aber - war ja zu erwarten gewesen - ziemlich lahm so alles in allem. Arme, Schultern und Rückseiten der Oberschenkel. Keine Übung im Zeug schleppen halt.

Ich kam früh los und war früh da, aber der Kollege war noch früher da und war selbst erstaunt ;-) Am Vormittag suchte ich den Compile-Fehler vom Freitag und arbeitete mich dann in den Pausen zwischen den Montags-Meetings weiter in den Code ein. Am Nachmittag war dann die erste Session des Lehrgangs für die neuen Mitarbeiter, in der wir genau das machten, was der Kollege und ich im Schnelldurchlauf schon mal gezeigt bekommen hatten. Wenig verwunderlich lernte ich dabei jetzt auch nochmal was.

Am Abend war der beste Allgäuer von Allen nicht daheim, obwohl ich ziemlich spät gekommen war. In der Küche fand ich einen Zettel, er habe früher Schluss gemacht und sei zum Weiher geradelt. Gut für ihn :-) Ich gönnte mir auch Pause, das Zeug in der Garage wird ja nicht weglaufen.

Von engel am 12.07.2021 23:00 • diary

Zeug holen

Sonntag, Juli 11, 2021

Nachdem ich am Freitag ungewöhnlich früh losgekommen war, stand einem frühen Feierabend nichts im Weg. Naja, abgesehen davon, dass ich den Vormittag über interessantes Zeug in der zentralen Engine programmiert hatte, beim Übersetzen sich dann aber ein Compile-Fehler in einem File ergab, das ich gar angefasst hatte. Das hätte ich gern noch gesucht, aber wir dürfen ja keine Zeit ansparen und so ging ich halt ins Wochenende.

Das begann nach der Einkaufsrunde gemütlich mit Sonne auf der Terrasse (unerwartet, in der Früh und am Vormittag hatte es noch gekübelt ohne Ende). Am Samstag gönnten wir uns einen echten Sommertag: Badenradeln. Und ich war sogar einmal schwimmen!

Sonntag war dann reichlich stressig. Ich hatte einen Transporter gemietet und wir wollten nach München, mein restliches Zeug holen. Weil ich nicht ganz sicher war, wie viel Platz wir da tatsächlich benötigen würden, hatte ich einen ‘Sprinter kurz’ statt eines ‘Vito’ angefordert. Die erste (und generelle) Schwierigkeit war schon mal, dass die Autovermietung am Sonntag erst um 10 öffnet, das ist schon relativ spät. Sonntag ist aber verkehrstechnisch viel besser, weil weniger Staugefahr besteht.

Das nächste Problem war, dass ich beim Zusammenpacken von allerlei Kram, den wir eventuell benötigen könnten, mein Handy vergessen hatte. Während der beste Allgäuer das für mich holte, erledigte ich die Formalitäten und bekam einen schwarzen Sprinter zugewiesen. Der dann zwar kurz ansprang, aber direkt wieder ausging. Und zwischendrin hatte er sich ganz und gar nicht gut angehört. Das Auto startete dann überhaupt nicht mehr. Ich bekam einen Citroën Jumper, der mir eh gleich viel sympathischer war. Passend dazu kam dann auch der beste Allgäuer zurück.

Ich fuhr. Wir kamen ohne Probleme und nur minimal Stau, wo die A96 auf den Mittleren Ring trifft, zu meiner Wohnung. Netterweise waren meine beiden Parknachbarn nicht da, deswegen hatten wir viel Platz zum Einparken und Einladen. Letzteres war sehr anstrengend, weil wir die vielen, vielen Bretter meiner auseinandergebauten Möbel bis zum Auto schleppen mussten. Die sind allesamt sehr schwer und meine Bücher- und die anderen Kisten waren auch nicht viel leichter und das Zeug ist durch die Bank sehr unhandlich. Dazu war es unglaublich schwül und im Treppenhaus soll man ja eine Maske tragen, woran sich aber kaum wer hielt und wir bald auch nur eher solala.

Dsa nächste Problem war dann, die vielen Bretter irgendwie so in dem riesigen Laderaum zu verstauen, dass sie nicht herum rutschen. Der beste Allgäuer löste das mit allerlei Dämmmaterial (Bettzeug vor allem) und geschickter Platzierung der schwereren Kisten. Am Ende kamen noch der Tisch, die Stühle und der Schuhschrank obendrauf und alles war fertig. Ich fuhr auch zurück und hatte die Anweisung, weder schnell anzufahren, noch hart zu bremsen oder schnell um Kurven zu fahren, denn: ‘Ladungssicherung ist was anderes!

Das klappte den ganzen Rückweg prima (das mit dem Bremsen hat man ja nicht unbedingt immer im Griff), nur am letzten Kreisverkehr vor daheim bongte es einmal leise kurz von hinten. Wir stellten den Kangoo ins Freie und räumten mein ganzes Münchenzeug erst mal in die Garage. Das ging erstaunlich schnell :-)

Der beste Allgäuer hatte dann eine wohlverdiente Pause, ich fuhr noch Tanken und zum Auto abgeben. Und da passierte es dann: Ich war fuhr aufs Gelände, wollte in die erste Reihe einbiegen, stellte fest, dass es da keinen Diesel gab und fuhr weiter, um in die zweite Reihe einzubiegen und plötzlich knallte es fürchterlich und das Auto ruckelte. Im ersten Moment verstand ich gar nicht, was passiert war, dann sah ich im Rückspiegel, dass ich mit dem eeeeewig langen Heck des Jumpers den eisernen Schutzpoller vor einer elektronischen Werbesäule abgerissen hatte. So ein langes Heck kürzt halt ganz schön viel von einer Kurve ab.

Ich sammelte den Poller auf (er lag unter dem Auto, der Ruckler kam daher, dass ich nach dem Abreißen drüber gefahren war) und meldete mich in der Tankstelle. Die beiden Ladies hatten das natürlich auch mitbekommen und waren schon am Telefonieren. Ich ging erst mal Tanken und schaute mir auch das Auto an. Dem war angesichts des Mordsrumplers echt wenig passiert: ein dünner roter Lackstreifen über der ‘Seitenstoßstange’, die sich über das ganze Auto zieht. Tja.

Ich gab den Tankstellen-Ladies meine Daten für den Tankstellen-Besitzer und gab das Auto ab. Unterdessen freute ich mich unbändig, dass ich mir den Vollkasko-Zusatz ohne Selbstbeteiligung gegönnt hatte :-) Tadaaaaa! Sowas von gut gemacht! Dem Autovermieter schickte ich eine Mail, was passiert ist, nicht dass jemand meint, ich will was verheimlichen. Ich denke, die werden das der Versicherung in Rechnung stellen und den Streifen auspolieren.

Dann fuhr ich heim. Alles geholt, alles fertig (naja, in der Garage gebunkert), alles geschafft! Zum Abschluss und zur Feier gab es Pizza im neuen alten Lieblingsbiergarten :-)

Von engel am 11.07.2021 23:00 • diary

Normalisierung

Donnerstag, Juli 08, 2021

Die Nacht war netterweise wieder normal. Ich habe zwar Durchschlafen irgendwie verlernt, schlafe aber immerhin meistens sehr schnell wieder ein. Das zählt dann fast nicht ;-) In der Früh war ich dann auch wacher. Der Arm tat noch etwas weh, dem Rest ging es gut.

Ich nahm diesmal auch den Monitor mit und brachte ihn dem IT-Mensch in der Firma. Den Vormittag verbrachte ich mit Orga-Resten und kurz vor dem Mittagessen bekamen wir zwei Neuen noch eine Einführung in die Firmen-Struktur, die Standorte, usw.

Und den Nachmittag verbrachte ich tatsächlich damit, Code zu schreiben und zu testen. Der Kollege bastelt schon seit 2 Tagen an Visualisierungsdingen herum, aber da hatte ich noch mit eben dem Orga-Zeug zu tun. Und ich brauchte auch nochmal ein bisserl Code-Gewühle, um die letzten Druckbetankungs-Sessions zu verinnerlichen. Das war ein sehr vergnüglicher Nachmittag :-)

Weil mir ja wegen Impfung und dem Schlapp-Tag etwas Zeit fehlt, blieb ich relativ lang in der Firma. Das war dann auch irgendwie anstrengend (Vergnügen hin oder her) und ich war abends doch ein bisserl geschafft. Deswegen weder Hausarbeit noch Aufräumen noch sonstwas. Es gab einfach nur ein bisserl Lesen, Zeugs, Puzzeln und später TV. Darf auch mal sein.

Von engel am 08.07.2021 23:00 • diary

Nachwirkungen

Mittwoch, Juli 07, 2021

Die Nacht war eher so mittel, ich wachte andauernd auf. In der Früh war ich total gerädert, was ich erst mal auf die durchlöcherte Nacht schob. Nach Frühstück war mir auch nicht, das ist ziemlich ungewöhnlich. Ich packte den Büro-Rechner wieder in die gelbe Tüte und fuhr ins Büro.

Über den Tag war ich unglaublich müde und meine rechte Hüfte und der untere Rücken waren arg unangenehm. Ich will das nicht Schmerzen nennen, so schlimm war es nicht, aber es war halt ständig latentunangenehm. Das Knie war auch ständig unangenehm, ohne wirklich weh zu tun. Und alles war super-anstrengend. Ich schiebe das alles auf die Impfung, denn der beste Allgäuer hatte auch von schrecklicher Müdigkeit berichtet und die komischen Gelenkschmerzen hatten wir beide während der Infektion ja auch.

Trotzdem versuchte ich so konzentriert wie möglich zu arbeiten, was manchmal echt nicht einfach war. Am besten war die Session mit dem Software Architekten für das Produkt, der uns einiges im Code erklärte und immer wieder entschuldigend betonte, dass das halt alter Code aus den 90ern sei und ja, da müsse man mal ran, deswegen ja unsere Aufgabe. Ich fühlte mich da drin gleich wohl, denn in den 90ern (naja, ein bisserl früher schon) habe ich Programmieren gelernt ;-)

Kernzeit ist ja von 9:00h bis 16:00h, deswegen ließ ich um 4 alles fallen und ging heim. Da legte ich mich erst mal aufs Sofa und schlief eine Stunde. Danach war ich minimal weniger müde, Hüfte und Rücken waren aber immer noch maximal unangenehm und da kapitulierte ich dann. Wozu gibt es Ibu?

Der Rest vom Abend war ereignislos. Ich spielte sogar mal wieder Online-Puzzle, einfach nur, weil sonst alles zu anstrengend war. Das EM-Spiel verschlief ich ;-)

Von engel am 07.07.2021 23:00 • diary

Impfung

Dienstag, Juli 06, 2021

In der Früh baute ich meinen Büro-Rechner oben in meinem ‘Büro’ auf und installierte den WLAN-Adapter. Den hab ich mir selber geleistet (kostet ja kaum mehr was, das Zeug), weil wir oben kein LAN haben. Nachdem der Büro-Rechner im Heimnetz hing, setzte ich mich aber wieder ins Wohnzimmer und arbeitete über RDP vom Notebook aus. Da oben steht noch kein vernünftiger Stuhl.

Den Vormittag über beschäftigte ich mich mit den bislang gesammelten Infos und las weiter Dokumentation. Dann war es Zeit und ich startete mit dem Rad zum Impfzentrum. Weit kam ich nicht, denn mir fiel glücklicherweise fast noch daheim ein, dass ich im Rucksack keine Maske habe, weil ich die am Vortag im Auto liegen gelassen hatte. Ich drehte also um, sauste zurück und sauste dann zum Impfzentrum. Wo ich zwar rechtzeitig für meinen Termin, aber auch ordentlich erhitzt (hier ists ja überall ziemlich hügelig) ankam. Viel war draußen nicht los, keine Schlangen und nix.

Drin waren dann doch ein paar Leute. Ich meldete mich an und wies gleich darauf hin, dass ich ja nur eine Impfung brauche, weil ich Corona ja schon gehabt hatte. Die Dame in der Anmeldung trug die Infektion als erste Impfung ein (das generiert dann eine erneute Anmelde-Mail, die ich ignorieren sollte) und schickte mich ins Wartezimmer, wo schon ein paar wenige Leute sassen. Es dauerte knapp 10 Minuten, bis ich aufgerufen wurde.

Ich durfte zu einem Arzt, der fragte, ob ich Fragen habe (Nein.) und dann allerlei Zeug in einen Computer eintrug und meinen Impfpass schon mal mit einem Wapperl versah. Dann bekam ich 2 Zettel zur ‘Erstimpfung’. Das kam mir seltsam vor, denn das sollte ja die Zweitimpfung sein. Ich fragte also nach und das zog allerlei Durcheinander nach sich, denn die Dokumentation meiner Infektion hatte es nicht bis auf den Computer des Arztes geschafft. Er löschte also alles, holte sich Hilfe und dann bekam ich einen Zettel mit der Dokumentation meiner Zweitimpfung und gleich auch das Impfzertifikat. Yay!

Tatsächlich geimpft wurde ich dann nebenan. Danach musste ich noch gut 10 Minuten warten und durfte nach Nachfrage, ob mir was fehlt (Ja, der Arm schmerzt. - Das ist normal.), gehen. Ich radelte beim UPS vorbei, denn meine Kopfhörer - vor 6 Wochen eingeschickt! - sollten da rumliegen. UPS hat aber über Mittag zu, ich musste unverrichteter Dinge wieder heim radeln. Das ging schnell, alles bergab.

Über den Nachmittag schmerzte der Arm dann immer mehr. Gegen Abend konnte ich ihn kaum mehr heben, sonst war aber alles OK. Abends holte ich dann auch meine Kopfhörer und kann mich jetzt wieder bequem zustöpseln und Zeug hören. Die Story zu den Buds, die kommt noch, da ist noch was in der Mache.

Die CovPass-App hatte ich schon am Montag runter geladen und die Corona-App habe ich ja schon von Anfang an. Ich scannte das Impfzertifikat gleich auf beiden ein. Der beste Allgäuer ist zwar auch schon geimpft, hat aber kein Zertifikat bekommen, das muss er sich erst noch besorgen. Das werde ich auch einscannen, dann ist das alles auf einem Handy, das wir immer dabei haben. Und im September können wir dann mal über Urlaub nachdenken. Vielleicht.

Von engel am 06.07.2021 23:00 • diary
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