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Samstag, 08.02.2020: Skitour-Skitour!!!

Donnerstag, Februar 13, 2020

Also, eine Skitour mit Abfahrt im freien Gelände und keine Skitour mit Abfahrt auf einer Piste. Und das ging erstaunlich gut :-) Auch wenn der Anfang alles andere als vielversprechend war.

Bei der Auswahl am Vorabend hatte ich mir sehr schwer getan, denn die Sache mit dem Schnee war ja alles andere als ideal. Am Ende fiel die Wahl dann doch aufs Gunzesrieder Tal, denn auf der Webcam der Gunzesrieder Bergbahn sah es so aus, als könne da genug Schnee liegen, um auch den unteren Hang im Tourengebiet fahren zu können. Grad so. Anderswo lag mehr Schnee, aber da waren die Touren auch allesamt lang und ob das alles so klappen würde wie erhofft, war ja nicht abzusehen.

Wir fuhren also durchs grüne Allgäu ins Gunzesrieder Tal, wo dann anfangs tatsächlich Schnee lag, aber das waren grad mal 2 Zentimeter oder so. Je weiter wir hinter kamen, umso mehr Schnee wurde es, aber Skitouren-tauglich sah das nicht aus. Es schaute Gras raus und bestenfalls in den Mulden lagen ein paar mehr Zentimeter. Selbst auf den Kuhwiesen weiter hinten, war da nicht wirklich an Abfahrt zu denken :-(

Aber nun waren wir schon da und sinnvolle Alternativen gab es ja auch nicht (naja, sich in den Stau nach Oberstdorf zu stellen, in Baad keinen Parkplatz zu finden und dann in einer Schlange irgendwo hoch laufen - wir waren viel zu pät dran für sowas :-() und irgendwie würden wir den unteren Hang schon runter kommen (Zu Fuß?) und oben würde es doch ganz bestimmt viel Schnee haben. Wir gingen los.

Beim Blick in die Umgebung kamen allerdings leichte Zweifel an der letzten Theorie auf. Der Regen der Vorwoche hatte dem Schnee überall den Garaus gemacht und auch wenn es momentan überall oberflächlich weiß war, sah man Grashalme, Büsche und Geländeformationen. Immerhin lag genug Schnee auf der Forststraße, dass wir da abfahren können würden. Die eventuelle Verlängerung übers Rangiswanger war aber schon vom Tisch, denn der Hang sah so weit das Auge reichte aus wie der untere: kaum mit Schnee bedeckt.

Wir liefen an der Alpe vorbei und hinten ums Eck rum, aber der Schnee wurde nicht wesentlich mehr. Erst nach dem kleinen Waldstück mit dem Bach sah dann doch so aus, als würde die Tour ein gutes Ende nehmen. Endlich lag Schnee. Nicht grad viel, aber genug zum Fahren.

Der Aufstieg zum Gipfel wurde dann ein bisserl anstrengend. Die Sache mit der Kondition hat auch noch Luft nach oben. Unterwegs und dann auch am Gipfel ließ jemand immer wieder eine Drohe steigen. Boah, nervig! Aber für einen Schneeball war das Ding zu weit weg (nicht, dass mein Zielvermögen für irgendwas in der Art reichen würde).

Nach einer langen sonnigen Pause am Gipfel kam die Abfahrt. Oben war der Schnee schon schwer geworden und meine Versuche, da ordentliche Kurven zu machen, waren eher unbeholfen. Wo es steil wurde, überlegte ich alle Kurven gut und hatte immer gute Gelegenheiten zum Drehen und Bremsen. Das war nicht flüssig oder schön, aber ging ganz gut, auch wenn die seitliche Belastung gerade im schwereren Schnee ein wenig schmerzte.

‘Unser’ steiler Hang im Wald war noch völlig unverspurt. Er lag im Schatten und die Sicht war nur so mittel, deswegen fuhr der beste Allgäuer von Allen als erster ab. So hatte ich mehr Übersicht über den Hang. Bei der ersten Kurve war ich noch etwas unsicher, aber der Schnee war locker und gleichmäßig, ich konnte fast unbeschwert abfahren :-) Die Kurven waren allerdings größer und weiter als sonst und am lockeren Schwingen muss ich noch arbeiten. Aber trotzdem: das lief super und tat fast gar nicht weh :-)

Den unteren Teil vom Hang fuhr ich vor, das war dann wegen der schlechten Sicht und einem Harschdeckel unter dem Pulver etwas schwieriger und unsicherer, aber auch das lief prima :-)

Wir stiegen dann noch ein Stück Richtung Rangiswanger Horn auf. Einerseits, um nicht nervig aus dem Bachloch raustreppeln zu müssen und andererseits, weil da nochmal ein netter Hang zu sein schien. ‘Schien’, denn da war dann teilweise schon die Sonne reingekommen und der Schnee war schwer oder hatte einen leichten Deckel. Nebendran war aber auch Pulver, das war also sehr gemischt.

Danach brauchten wir nur noch die Forststraße runter rutschen. Eigentlich hatten wir die bis zum Ende fahren wollen, aber genau am letzten Abfahrtshang kamen plötzlich Steine raus und wir fuhren doch den Hang runter. Das war dann so eine Art Grasbollen-Slalom, vor dem ich mich etwas gefürchtet hatte, aber das ging erstaunlich gut.

Also, eine Skitour :-) Ha!

Das Knie hatte am Ende bei den Rechtskurven, also ohne Last weil Innenski, ziemlich geschmerzt, bei den Linkskurven, also mit Last, nur minimal weh getan. Unten, im Auto, daheim und beim Abendessen bei der besten Mama hatte es gelegentlich wirklich weh getan und gelegentlich, auch beim Draufstehen, überhaupt nicht. Das war alles seltsam und ungewohnt. Ob das eine Überlastung werden würde, würde erst am nächsten Tag rauskommen.


Seeehr magere Schneedecke unten


.. und auf dem Weg wird es erst mal auch nicht viel besser


Bachquerung ...


... und dann tatsächlich sowas wie Schnee :-)


Gipfel


Abfahrt ...


... und die geht weitgehend echt gut :-)


Meistens jedenfalls ;-)


Weiter unten hat es einen Harschdeckel drunter


Im schwereren Schnee tu ich mich schwerer

Von engel am 13.02.2020 21:09 • outdoorski

Mau-Tag

Mittwoch, Februar 12, 2020

Ich stand für den Klettertag früh auf und begann ein gemütliches Frühstück. Und dann beendete ich das bald wieder, denn ich bekam Bauchweh und ‘lustige’ Nebenbeschwerden. Ich brauchte nicht lang um mich zu entscheiden, nicht zu arbeiten und erst mal wieder zurück ins Bett zu gehen - unterbrochen von diversen Besuchen der Toilette.

Im Lauf des Vormittags wurde das glücklicherweise besser und ich bekam sogar Hunger. Mit Hunger Einkaufen zu gehen war aber vielleicht keine ganz gute Idee, denn ich kam mit Antipasti zurück und die lagen mir dann lang im Magen. Weitere Nebenwirkung hatten sie aber nicht.

Als ich wieder so halbwegs auf dem Damm war, bastelte ich am Projekt weiter. Die neue GPX-Library stellte sich als totaler Fehlgríff heraus, denn die ist nicht nur ultra-modern sondern implementiert auch eine Pseudo-Sprache zur Verwendung (so ganz steige ich nicht durch).

Ich warf sie also wieder raus, drehte alle Änderungen zurück und beschäftigte mich mit der alten Library. Und fand auch raus, warum sie sich nicht übersetzen liess und konnte dort meine Änderungen einbringen. Erst mal provisorisch, aber ich werde das wohl mit einem Pull-Request zurück auf GitHub bringen ... Demnächst, wenn ich Java besser kann und die Änderung sauber programmieren kann ohne bestehende Interfaces kaputt zu machen.

Dann war es Zeit zum Klettern zu fahren. Ich hatte viel Zeit eingeplant, weil es die letzten beiden Male, wo ich von daheim aus zur Halle gefahren war, fürchterlichen Stau gehabt hatte. Diesmal war quasi nichts los auf dem Mittleren Ring, deswegen war ich fast eine halbe Stunde zu früh da. Wie man’s macht ist’s falsch :/

Klettern lief eher mäßig. Sehr mäßig. Mir lag immer noch mein Mittagessen schwer im Magen und ich hatte keine Kraft. Aber Freude am Klettern hatte ich trotzdem und das Knie nahm fast alles ohne Jammern, noch immer ohne Ibu. Zum nach-dem-Klettern-Ratsch gab es dann auch nichts zu essen, ich trank nur etwas. Der R. liess mich seine Ingwer-Schorle testen und das schmeckte großartig. Nächstes Mal.

Daheim las ich noch ein wenig und nahm dann an der SAN-Telko teil. Das bisserl Arbeit, das dabei für mich abfiel, war zu erwarten gewesen und ist sehr überschaubar.

Von engel am 12.02.2020 23:00 • diary

Französisch

Dienstag, Februar 11, 2020

In der Nacht war ich wieder ein paar Mal aufgewacht, aber vermutlich eher wegen Sturm als wegen Knie, auch wenn das die Gelegenheit nutzte, ein bissrl rumzumotzen. Minimal, unerheblich. In der Früh war natürlich immer noch Sturm und es war kühler geworden, aber es hatte noch Plusgrade, also nahm ich das Rocky. Es nieselte auf dem Weg ins Büro, aber vernachlässigbar.

Im Büro scheiterte ich daran, die GPX Library zu übersetzen, mit der ich arbeite. Das wäre aber nötig gewesen, weil ich da etwas hatte ändern wollen, zum vernünftig formatierte Files abspeichern zu können. Auf der Suche nach einer anderen Library fand ich dann eine, die total gut aussah, aber wirklich schwer zu verstehen war, weil sie lauter super-duper-modere Konzepte verwendete und ich stöpsle doch bei Java erst bei den Anfängen rum. Ich wühlte mich rein und kam am Ende tatsächlich so weit, dass es danach aussah, als hätte ich sie verstanden.

Am frühen Nachmittag radelte ich ins Theatiner, denn jetzt wo klar ist, dass ich demnächst wieder Französisch brauchen werde, will ich das nicht nur mit Duolingo üben sondern die Sprache auch gleich praktisch ‘anwenden’ (also wenigstens hören). Der Film, Les bonnes intentions, war aber eher ein Reinfall. Arg konstruiert, eher weniger lustig und zwischendrin sogar nervig. Naja, immerhin Französisch und wie üblich war ich gegen Ende auch einigermaßen drin mit dem Verstehen.

Danach (nach einigen inneren Käpfen mit dem faulen Schweinehund) radelte ich ins Fitti, lief da 20 Minuten (die 5 Minuten Cooldown hatte ich versehentlich abgebrochen) und trainierte Bauch, Rücken und Beine. Letzteres mit viel Kraft und einem echt guten Bewegungsumfang. Es wird :-) Vor allem weil ich zwar am Wochenende wieder Ibu genommen hatte, am Montag aber wieder aufgehört hatte und es nur wenig schmerzte.

Daheim gab es eine Portion des gemischten MyMüsli, das ich der besten Mama zum Geburtstag abverhandelt hatte. BrombeerGranola. Das schmeckte ganz gut (obwohl keine Schokolade drin war), aber wegen der getrockneten Beeren wäre es mit warmer Mich vermutlich besser gewesen. Dann sah ich eine Folge Cloak & Dagger, die ich neu gefunden habe und bis jetzt ganz nett finde, und noch ein bisserl Internet und (E-)Buch lesen.

Von engel am 11.02.2020 23:00 • diary

Sturm-Radeln schon wieder

Montag, Februar 10, 2020

Als ich um 4 im Allgäu startete, dachte ich noch, dass die Wetterfrösche ja wohl ganz schön übertrieben hatten. Durch die Bäume im Garten strich ein leises Lüftchen und es nieselte. Schönes Wetter ist anders, aber Unwetter und Sturm? Echt nicht. Aber auf dem Weg nach München legte der Wind immer mehr zu und ich musste bald das Lenkrad sehr festhalten, um den Clio auf meiner Spur zu halten. In München lag das Rocky natürlich umgeblasen auf dem Balkon, dafür regnete es aber nicht.

Ich hatte eigentlich vorgehabt, wegen des Windes wieder mit dem Spike-Bike zu fahren, aber bei 14 Grad in der Früh kam mir das doch albern vor. Ich fuhr also mit dem Rocky. Das Radeln war weniger schwierig als befürchtet. Auf einem Teil des Weges hatte ich sogar Rückenwind und wurde nahezu voran geblasen. Das war nett, allerdings waren die Querstraßen gefährlich, da kamen nämlich gelegentlich üble seitliche Böen. Ich wurde aber nur einmal ein paar Zentimeter abgetrieben. Dafür fing es auf halben Weg zu regnen an und ich kam nass im Büro an.

Im Büro pfiff der Wind dann laut und wüst um mein Tower-Eck. Zwischendurch hatte es Regenschauer, deren Tropfen abwechselnd senkrecht nach oben oder senkrecht nach unten geblasen wurden. Das sah schon recht abenteuerlich aus. Mittags lag das Rocky umgeblasen zwischen den Fahrradständern - obwohl ich es fest an einen der Stahbogen angeschlossen hatte. Ich liess es liegen, es wäre ja eh wieder umgeblasen worden.

Den Tag über lernte ich weiter über Tools und Tests und baute auch ein paar sehr billige (Mei, irgendwie muss man ja anfangen.) ins Projekt ein. Die ersten 3 Tests liefen auch durch und beim 4. hakte es dann, ohne dass ich rausfinden konnte, warum. Als ich ging, lief das Zeug noch immer nicht und das ist echt nervig.

Ich radelte in Sonnenschein und mittelheftigem Wind ins Fitti, um dort Crosstrainer zu laufen und Bauch, Rücken und Arme zu trainieren. Das Knie bekam Krafttrainings-Pause, weil wir am Wochenende 2 Touren gemacht hatten (unter Anderem eine Skitour so richtig mit Tiefschnee und Gelände und Allem!).

Dem Knie ging es super, es war so schmerzfrei und locker wie selten, trotz der Wochenend-Anstrengung. Ich habe da so eine Theorie, dass die Skitour mit der doch erheblichen seitlichen Belastung beim Abfahren (die währenddessen auch mal weh getan hatte), ähnlich wie die Therapie bei der C. zur Lockerung des Bandapparates oder Sehnen oder was auch immer beigetragen hat.

Vielleicht ist das auch totaler Quatsch und ich hab halt gerade ein Hoch ;-) Wäre nett, ich möchte das aber doch gern bei einer weiteren Skitour überprüfen. Ich möchte bitte gerne endlich Schnee!

Danach fuhr ich heim und machte Backfisch mit Riffelpommes zum Abendessen und schaute die neueste Folge Picard. Sonst noch weiteres (erfolgloses) Rumbasteln am Projekt und den Touren-Beschreibungen und Internet-Nachlesen.

Von engel am 10.02.2020 23:00 • diary

Samstag, 01.02.2020: Das Übliche

Montag, Februar 10, 2020

Nach viel Regen und 2 schönen Tagen war klar, dass es am Wochenende schlecht werden würde. Nur am Samstag, da war vielleicht ein halber Tag Sonne drin. Ich hatte viele Überlegungen angestellt, was wir eventuell würden machen können, aber ich hatte einfach keine gute Tour gefunden, bei der wir weder unten Ski tragen oder oben im Schnee absaufen würden (und Schneeschuhe sind schon ohne Knieprobleme nicht toll). Wir entschieden uns deswegen am Ende für den guten alten Rottachberg, dann würde der Tag wenigstens stressfrei werden.

Ich ging den Aufstieg und den kurzen Abstieg bis zum Sonnenplätzchen wieder ohne Stöcke (ging ganz gut, aber nicht ganz so gut wie die Woche davor). Dort stellten wir fest, dass wir zu früh für die Sonne waren! Glücklicherweise fand sich dann noch ein sonniges Plätzchen am Grat, nicht ganz so warm weil die Sonne durch ein paar kahle Büsche musste, dafür aber ebener und bequemer. Wir machten ausgiebig Pause und stiegen dann wieder zum Auto ab.


Auf dem Weg zum Gipfel


Oben ist es voll


Abstieg

Von engel am 10.02.2020 21:40 • outdoorberg

Sonntag; 26.01.2020: Abstiegserfolg!

Montag, Februar 10, 2020

Am Vormittag sollte es noch einigermaßen OK sein, daher wollten wir nochmal raus. Allerdings nicht allzu früh, damit es beim Loslaufen schon einigermaßen warm wäre. Es hatte erst Sonne und zog dann zu. Wir fuhren los, in der Erwartung das Sonnenfenster nun verpasst zu haben und der Befürchtung am Ende in Regen zu kommen. Im Rucksack hatten wir jeder das neueste Equiment für bequeme Pausen: eine schmale gekürzte Isomatte zum Drauflegen.

Beim Loslaufen war es tatsächlich reichlich kühl, aber wir hatten Glück, über den Bergen wurde es heller. Und am Alpsee war wohl ein Ballonfestival, denn von dort starteten viele Ballons und zogen über uns drüber Richtung Tannheimer Tal. Es war auch ein rotes Schweinchen dabei :-)

Am Gipfel war es voll, deswegen gingen wir gleich wieder. Unser eigentliches Ziel war eh die nette grasige Stelle am Grat, wo wir die neue Ausrüstung nutzen wollten. Denn inzwischen war tatsächlich die Sonne heraus gekommen :-)

Ich war den Hochweg ohne Stöcke gegangen und das war auf den kurzen Abwärtspassagen so gut gegangen, dass ich beschloss, auch bis zum Pausenplatz ohne Stöcke zu gehen. Das sind immerhin um die 50 Höhenmeter. Ich ging natürlich sehr vorsichtig. Und das klappte wirklich gut :-) So lange es nicht allzu steil war und ich meine Schritte passend setzen konnte, konnte ich tatsächlich wirklich und echt ‘gehen’. Nicht humpeln wie bisher. Das Knie, das Bein, mein Hirn, mein Unterbewusstsein, das Bewegungszentzrum oder wer auch immer da zuständig ist, hatte ansatzweise ‘abfedern’ gelernt. Yay!

Unser Päuschen war dann sehr angenehm. Es hatte ein wenig Sonne und kaum Wind und mit den Matten auf dem Gras hatten wir wunderbare Liegen. Der Equiment-Test war ein voller Erfolg ;-)

Der restliche Abstieg ging oben sehr gut, wurde mit der Zeit aber schwieriger, vermutlich weil das Bein müde wurde. Auf der großen Wiese machten wir nochmal Pause und danach kam ich nicht mehr gut rein in den flüssigen Abstieg. Aber der Teil da oben der war super :-)


Der übliche Start


Schweinderl-Ballon :-)


Gipfel mit fast Sonne


Abstieg

Von engel am 10.02.2020 21:39 • outdoorberg

Samstag, 25.01.2020: Kurztour

Montag, Februar 10, 2020

Nach den 3 Faultagen wollte ich am Samstag unbedingt raus, allerdings hatten wir ein zeitliches Limit wegen einer Abendverpflichtung, daher war nicht viel Touren-Auswahl. Wir setzten auf eine mittelkurze Zu-Fuß-Tour ohne Staugefahr und fuhren nach Gunzesried.

Ich hatte diesmal andere Stiefel dabei, nicht ganz wasserdicht, dafür aber mit etwas weicheren Sohlen und deutlich eingelaufener. Und siehe
da: keine Fußmuskelkrämpfe auf der Straße :-) Das war sehr angenehm.
Leider war das Knie motzig, trotz der 3 Tage Ruhe. Oder vielleicht deswegen, wer weiß das schon so genau. Ich ging trotzdem ohne Stöcke bis zum Gipfel.

Morgens hatte es noch so ausgesehen, als bekämen wir (wie in der Vorhersage versprochen) vielleicht ein wenig Sonne, denn im Westen war es wolkenfrei. Aber im Lauf des Vormittags schoben sich die Wolken vom Osten Richtung Westen, völlig wider jede Allgäuer Wetterregel. Unser Wetter kommt aus Westen! So hatten wir leider kein bisserl Sonne.

Der Schnee war südseitig zurück gegangen und angeschmolzen und eisig (ging aber bald auf), an den beschatteten Stellen hatten sich sowohl der Altschnee als der Neuschnee gehalten und trug nicht immer. Da war gehen doof, sonst war der Weg gut ausgetreten und gut zu gehen.

Es gab Pause im Aufstieg an der Alpe Vordere Krumbach, am Bänkle unter dem Gipfelfelsen und am Bänkle an der Abzweigung im Abstieg. Da unten hatte es dann sogar beinahe sowas wie Sonne. Das Knie war auch im Abstieg recht motzig, aber der Abstieg fühlte sich trotzdem ein klitzekleines Bisserl gut an, weil das Bein anscheinend langsam ein paar Muskeln bekommt und ein wenig abfedern zu lernen scheint. Zumindest wenn es nur mäßig steil ist.


Sooo wenig Schnee!


Oben hat’s dann doch was


Gipfelkreuz


Abstieg

Von engel am 10.02.2020 21:38 • outdoorberg

1917

Donnerstag, Februar 06, 2020

Morgens war es kalt aber trocken. Ich nahm erfreut wieder das Rocky (ich hatte mich innerlich schon auf schwereres Radeln mit dem Eightball eingestellt ;-)). Und weil alle Pfützen gefroren waren, wagte ich mich auch durch den Englischen Garten, das ist schon viel schöner.

Den Tag über beschäftigte mich mit der Internationalisierung des Projekts. Prinzipiell ist das natürlich Quatsch, soll ja nur für mich sein, aber ich wollte wissen wie das geht (einfach :-)) und ich hatte es satt, Texte mehrfach ändern zu müssen, wenn ich irgendwas umbenenne. Dafür ist Text zentral auch gut. Ausserdem konnte ich so guten Gewissens das Tests-Schreiben verschieben (Prokrastination? Kann ich!) ...

Am Nachmittag radelte ich in die Innenstadt, um ein Geburtstagsgeschenk zu besorgen. Das hatte ich eine Weile recherchiert und nun hoffe ich, dass das Zeug tatsächlich so toll und wunderbar ist, wie beworben.

Als (beinahe) vorgeschobenen Vorwand für kein Training (Oooh, die Lust!) hatte ich die zarte Schachtel und den empfindlichen Inhalt des Geschenks genommen, die ja nicht gequetscht werden sollte. Ganz von der Hand zu weisen war das nicht, aber irgendwie wäre es bestimmt gegangen.

Und dann schaute ich mir endlich 1917 an. Im neuen Dolby-Cinema des Mathäser, was erst mal teureren Eintritt bedeutet. Aber das hat schon was, dieses Kino. Noch großartigeren und intensiveren Ton (bei Bombeneinschlägen zittert der Sitz, ohne dass es deswegen furchtbar laut ist) und anscheinend auch viel tollere Farben, vor allem schärzestes Schwarz. Letzteres hab ich im Film aber nicht wahrgenommen, das fiel nur bei der Werbung für das Kino auf.

Und der Film? Nicht ganz so fürchterlich und grausam wie ich befürchtet hatte (aber schrecklich genug, kein Wunder, dass nach Kriegen eine ganze Generation Männer - inzwischen vermutlich auch Frauen - traumatisiert ist) und durchaus spannend. Aber das war doch eher eine Pflichtveranstaltung, so richtig nett und amüsant war das nicht. Manche (viele eigentlich) Details gehen mir noch immer nach.

Daheim weiter nettes Rumbasteln am Projekt, viel zu lang, und spät ins Bett.

Von engel am 06.02.2020 23:00 • diary

Test-Frust

Mittwoch, Februar 05, 2020

Trotz Mittwoch schlief ich aus (also bis 5 ;-)), weil der R. schon wieder irgendwo in den Bergen umanand ist und deswegen Klettern leider ausfallen musste. Nach kurzem Überlegen nahm ich wieder das Rocky, weil der Wind deutlich nachgelassen hatte und es keinen Frost hatte. Nass war es aber noch, deswegen fuhr ich nochmal über den Mittleren Ring, um das Rocky nicht unnötig mit Isarsand zu bewerfen.

Den Tag über versuchte ich dem Projekt Oberflächentests beizubringen. Dafür gibt es Tools, aber keine wirklich gute Beschreibung. Sämtliche Beispiele, die ich fand, funktionierten nicht und die Fehlermeldungen, die ich bekam, waren nicht hilfreich. Der Tag war sehr frustrierend - auch nicht anders als bei allen anderen neuen Projekten ;-) Zwischendrin lenkte ich mich mit einem Kurs zu Testen unter Java ab, aber da kam auch nichts Hilfreiches rüber. Meh.

Am Erbaulichsten war, als ich wieder mit Duolingo Französisch anfing (aus Gründen natürlich, die Urlaubs-Vorfreude ist groß). Trotz 4 oder mehr Monaten Pause konnte ich ohne Probleme direkt da anschließen, wo ich aufgehört hatte. Und diesmal erfreuten mich auch die sonst nervigen ‘Gut gemacht!’ oder ‘Du bist ein Held!’ Meldungen zwischendurch. Geht doch nix über ein bisserl Erfolg und Lob ;-)

Im Kino lief zu den passenden Zeiten nichts was ich sehen wollte (ich schleiche seit 3 Wochen um 1917 rum, aber ich kann mich nicht durchringen - ich will nette Unterhaltung im Kino) deswegen radelte ich direkt ins Fitti, lief 30+5 Minuten auf dem Crosstrainer und trainierte den Oberkörper (anstelle von Klettern quasi) und ein bisserl die Beine. Das ging sehr gut, was angesichts von kein Ibu (der nächste Versuch ... bis zum Wochenende) sehr erfreulich war.

Daheim gab es ein feines Abendessen aus Mini-Semmelchen und Antipasti, dann schaute ich eine Folge Treadstone und zog auf dem Privat-Rechner alle Änderungen vom Büro-Rechner nach. Ganz ordentlich mit Git-Einbindung und passenden Kommentaren. Dann ging ich mit Buch (neuerdings auf dem ausrangierten iPad, was besser ist als auf dem Handy ... Papier ist so langsam echt out, ist eh so schwer) ins Bett.

Von engel am 05.02.2020 23:00 • diary

Sturm-Radeln

Dienstag, Februar 04, 2020

In der Nacht wachte ich oft auf. Nicht nur wegen Knie (das auch, aber es hielt sich in Grenzen), sondern weil es draussen so fürchterlich stürmte und mein Kopf nicht drumherum konnte, als sich mit der Radlerei am nächsten Tag zu beschäftigen. Ich sah mich seitlich angeblasen werden und wie da die schmalen Rocky-Reifen wegrutschen. Das ist zwar relativ unwahrscheinlich, aber das kann man so einem Hirn Nachts nicht klar machen. Ich beschloß, mit dem Spike-Rad zu fahren, egal wie warm oder kalt es wäre und konnte dann schlafen.

In der Früh stand also erst mal die Wartung des EightBall an, das ich ja seit einem knappen Jahr nicht mehr benutzt hatte. Die Wartung beschränkte sich aber auf Aufpumpen, das ging noch. Dann packte ich Sportzeug und radelte los. Und dann drehte ich gleich wieder um, weil ich vergessen hatte, das Fahrradschloss vom anderen Rad mitzunehmen. Aber dann radelte ich ins Büro.

Es war mittelfeucht (leichter Niesel) und reichlich windig, allerdings bei Weitem nicht so sehr, wie mein Kopf in der Nacht durchgespielt hatte. Aber das Spike-Rad genommen zu haben, war trotzdem nicht schlecht. Das EightBall hielt auf dem nassen Teer wie eine Eins und liess sich auch durch gelegentliche Seitenböen nicht beeindrucken. Dafür ist es vergleichsweise schwer zu radeln (soll heissen: langsam).

Im Büro befasste ich mich damit, Tests für mein Projekt einzubinden (noch nicht zu schreiben, erst mal, dass sie überhaupt funktionieren) und schaffte es dabei, dass sich plötzlich weder die Tests noch das Projekt kompilieren liessen. Ich musste gehen, bevor ich den Grund dafür gefunden hatte, das war total nervig!

Bei der Therapie am Nachmittag bog die C: mein Bein ziemlich durch, denn: ‘Da geht noch was!’ (ich dachte eigentlich, inzwischen sei das Bein tatsächlich gestreckt) und übte Beugung in allerlei unterschiedlichen Variationen. Das tat alles ein bisserl weh oder war sehr unangenehm, aber es war gut aushaltbar. Das Knie war danach leicht motzig.

Ich schonte es erst mal und radelte ins Kino (durch die Thierschstrasse hindurch mit mehrfacher Querung der Strassenbahnschienen, so ein Spikes-Bike hält echt gut!) und sah da Little Women. Das war nett, zwischendurch mittelmäßig langweilig und dann wieder OK und am Ende ein wenig doof. Ich kenne das Buch ja nicht, vielleicht muss das so sein.

Dann hatte ich, obwohl es dem Knie recht gut ging, sooooo wenig Lust auf den geplanten Sport, dass es all meine Willenskraft und ein andauerndes Mantra (‘Knie trainieren! Knie trainieren! Knie trainieren!’) brauchte, damit ich nicht einfach heim fuhr. Im Fitti (das Wort ist von Frau Nessy geborgt, weil es so schön kurz ist) wäre ich dann beinahe noch umgedreht, weil die Damen-Umkleide brechend voll war. Ich bekam gefühlt den letzten Spind.

Ich hatte mich auf total nerviges weil total überfülltes Training eingestellt, aber das war dann gar nicht so. Ich war wohl nur zufällig zum Schichtwechsel zwischen 2 Kursen gekommen. Ich lief 20+5 Minuten und machte dann Kraft-Training für die Beine. Einzeln, damit das rechte Bein auch wirklich arbeiten muss. Das ging recht gut, obwohl ich etwas enttäuscht war, wie wenig das Bein allein schafft. Als ich ging, war das Knie gestresst, schmerzte aber nicht. Perfekt getroffen ;-)

Daheim schaute ich noch eine Folge Treadstone und ging dann schlafen.

Von engel am 04.02.2020 23:00 • diary
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