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Lernen

Donnerstag, April 29, 2021

Für den Donnerstag war ursprünglich durchgehend Regen angesagt, aber wenn es tatsächlich mal geregnet hat, ist das an mir vorbei gegangen. Ich war einmal zum Einkaufen draußen (5 Tröpfchen oder so) und habe den Tag sonst am Computer verbracht, unterbrochen von gelegentlichem Kaffee-Holen, Mittagessen und den häuslichen Kleinigkeiten, die halt so anfallen. Den ersten Satz Skistiefel-Innenschuhe waschen, beispielsweise (ja, die Saison geht so langsam doch vorbei).

Ich war aber auch gut beschäftigt, denn mein aktuelles Thema (Artifical Intelligence, Machine Learning, Data Science) ist ausgesprochen interessant und fesselnd. Ich hatte ja mal mit dem freien Online-Kurs ‘Elements of AI’ einer finnischen Uni (Helsinki oder Jyväskylä - letztere klingt aber viel netter ;-)) angefangen und dann irgendwie wieder aus den Augen verloren und habe mir das jetzt wieder hergesucht (aber noch nicht weiter gemacht).

Ich habe netterweise noch immer die Zugänge zu den Lernplattformen und so langsam wird das fast ein Problem, denn ich wollte eigentlich allerlei Dinge tun, wenn ich die Zugänge nicht mehr habe (Rust lernen, Haskell anschauen, den AI-Kurs machen, die Hörbuchverwaltung refakturieren und mit einer Oberfläche aufpolieren, Zeugs halt - den GPS-Editor müsste man auch mal fertig machen, aber dazu habe ich am wenigsten Lust, deswegen bleibt der halt so halbfertig wie er ist, für meine Zwecke reicht das im Moment), und das verschiebt sich jetzt immer weiter, weil ich noch immer denke, ich muss die Plattformen nutzen, solange es geht.

Inzwischen habe ich den Verdacht, ich werde die Zugänge so lang haben, wie ich sie nutze, denn die alte Firma schaut vermutlich einfach die Nutzer-Statistiken an und entzieht nur den Leuten die Lizenz, die das Zeug brach liegen lassen. Schwierig wird es vermutlich dann, wenn man mal wieder einfach allen die Lizenzen entzieht und schaut, wer schreit. Das kann ich dann halt nicht.

Na, egal, noch hab ich alles und das regnerische Wochenende kann kommen ;-)

Von engel am 29.04.2021 23:00 • diary

Musik-Tour

Mittwoch, April 28, 2021

Der Tag mit dem Vor-Ort-Interview war wohl echt anstrengend. Nachdem der beste Allgäuer aufgestanden war, schlief ich tatsächlich noch mal ein und wurde erst eine knappe Stunde später wach. Also das passiert wirklich selten, normalerweise bin ich wach, wenn ich wach bin.

Meine geplante Skitour verschob sich deswegen etwas, denn Kaffee und Frühstück müssen sein und die Jobsuche kann ich ja noch nicht bleiben lassen. Der lokale Recruiter hatte mir was Interessantes zugeschickt und das wollte gründlich und durchdacht beantwortet werden.

Dann packte ich meinen Kram und fuhr ins Kleine Walsertal, diesmal hinten nach rechts zur Auenhütte. Vorn stand zwar noch immer ‘Parkplatz gesperrt’, aber die Straße war nicht mehr verbarrikadiert und ich konnte hinten ganz normal (wenn auch teuer: 9€) parken.

Ich ging links den steilen Hang hinauf, weil rechts die Straße geräumt war und ich nicht sicher war, ob man da abschnallen müssen würde (im Nachhinein: vermutlich nicht, da kamen andere hoch und runter). Der Hang hat zwar Kunstschnee (der verträgt Aufweichen besser), aber ich war ja recht spät dran und das merkte ich gleich am Schnee: sehr musig und gab manchmal nach. Es war in den steileren Stücken ein wenig anstrengend.

Normalerweise höre ich ja gern Podcasts oder Hörbücher beim Tourengehen (derzeit eher Podcasts zu technischen Themen, damit ich wenigstens das Gefühl habe, etwas zu ‘tun’), aber mein Kopf kreiste andauern um das Interview vom Vortag und was ich alles falsch oder ungeschickt gemacht haben könnte, deswegen stellte ich auf Musik um und hatte Gary Moore im Ohr, erst Hard Rock, dann Blues, das war sehr schön.

Nachdem ich das obere Flachstück mit der Pistenkreuzung erreicht hatte, hatte ich die Wahl, links unter der Ifenmauer ohne Kunstschnee oder halt rechts über die vielen Hügel mit Kunstschnee zu gehen. Ich entschied mich für die Hügel auf der rechten Seite, weil ich befürchtete, links eher einzubrechen. Was prinzipiell vermutlich stimmte, den rechts ließ es sich sehr gut gehen, aber da erwischte mich ein sehr kalter Wind und ich musste von T-Shirt auf Jacke mit Handschuhen umstellen und bekam kalte Ohren.

Ich überlegte ernsthaft abzubrechen, aber das wäre ja auch doof gewesen, also ging ich weiter. In der Nähe der Gipfelstation ließ der Wind netterweise ein wenig nach, was auch deswegen prima war, weil Herr Moore mir da gerade ein Blues-Live-Album ins Ohr blies :-) Ich kam mit ‘Still got the Blues’ am Hahnenköpfle an :-))))

Ich blieb nicht lang oben, weil es nicht allzu gemütlich war. Immerhin war ich total allein da oben, das war schon toll. Für die Abfahrt stöpsle ich mich immer aus, da will ich gern was von extern hören. Die Abfahrt war dann leider nicht ganz so nett, wie gehofft, weil ich für Firn einfach ein wenig spät war. Immerhin trug der Kunstschnee einigermaßen und ich soff nirgends ab.

Am Nachmittag reichte dann noch für etwas Sonne auf der Terrasse, bevor dann doch die Wolken anrückten. Als beste Allgäuer heimkam, war leider nicht mehr allzu viel Sonne, aber immerhin war es warm.


Start an der Auenhütte


Die Ifenmauer


Ganz allein am Gipfel


Nochmal Ifen


Vor dem letzten Hang

Von engel am 28.04.2021 23:00 • outdoorski

Samstag, 24.04.2021: Mini-Safari

Mittwoch, April 28, 2021

Nach dem schönen frühlingshaften Wochenendbeginn mit Pfannkuchen auf der Terrasse starteten wir relativ früh ins Ostertal, wo erstaunlicherweise schon allerlei Autos auf dem Parkplatz standen (kein Vergleich zu Schneetagen natürlich). Es war noch ganz schön kühl mit Frost auf der Wiese, als wir schwer beladen mit den Minis am Rucksack die Forststraße hochgingen.

Am Hang zum Rangiswanger bogen wir ab und stiegen auf der Kuhwiese mit 3 Schneeflecken hoch. Erst mal kommt man sich da schon ein bisserl doof vor, aber wie erwartet begann der Schnee bald nach dem ersten flacheren Stück und wir konnten auf dem noch gefrorenen Schnee aufsteigen.

Im Steilstück nach der Querung war der abgerutschte Altschnee noch ordentlich gefroren und das hatte dann schon was von Nordwand-Feeling. Ich wünschte mir stellenweise fast schon Steigeisen, auch wenn der beste Allgäuer überall gute Tritte schlug. Oben brach man dafür dann gelegentlich ein, irgendwas ist immer. Wir stiegen zu Fuß bis zum Rangiswanger Horn auf, weil die Minis zwar Felle, aber keine Harscheisen haben.

Nach einer kurzen Pause ging der Spaß dann los: Mini-fahren! Erst mal auf dem Grat (was trotz noch immer beeindruckender Wechten wegen der vielen freien Stellen nicht mehr allzu gut ging) und dann auf dem schönen Flachstück zum Forstweg rüber. Da war der Schnee genau richtig aufgegangen und es hatte feinsten Firn :-)

Und weil es so schön war, nahmen wir nach dem Waldstück (wo wir natürlich abschnallen mussten) gleich noch den schönen Hang mit, den auch die beste Mama so toll gefunden hatte, anstatt direkt zur Alpe rüber zu fahren. Das war super!

Den Aufstieg zum Großen Ochsenkopf fand ich dann ziemlich anstrengend (auch, weil es so warm war) und wir legten vor der Querung eine Pause ein. Das war gut für eine junge Frau, die uns fragte, ob wir von Bolsterlang gekommen seien. Wir schickten sie ein Stück zurück, damit sie ins richtige Tal absteigen konnte.

Am Ochsenkopf war es relativ voll, was aber nicht verwunderlich war, denn allüberall waren Leute unterwegs, die meisten kamen sicherlich von Grasgehren. Wir machten nochmal kurz Pause und fuhren dann zur Prinschenhütte ab. Da war es natürlich total leer :-)

Inzwischen war es (trotz eines kühlen Windes) schon sehr warm geworden und der Hang zum Dreifahnenkopf war entsprechend aufgeweicht und musig. Das stresste nicht nur uns, sondern auch die (schlechten) Adhästionsfelle des besten Allgäuers (keine Geckos, übrigens), die zwischendrin einfach abgingen. Für den Rest-Aufstieg hielten sie dann aber.

Oben war es gar nicht gemütlich, wie wir gehofft hatten, weil der kühle Wind blies. Wir blieben nicht lang.

Die Abfahrt war dann ... stressig. Inzwischen war der Schnee doch seeehr weich geworden und man sank tief ein, mit den Minis sicherlich noch mehr als mit ‘normalen’ Skiern, und die Kontrolle über die Ski ist mit den Bergstiefeln halt auch nur eher solala. Der beste Allgäuer kam gut zurecht und fuhr mit schönen Bögen ab. Ich hatte Bammel, warf mich erst mal in den Sulz und kam generell eher nicht mit dem Sulz klar. Naja. Aber wie immer: besser eine schlechte Abfahrt als Abstieg und weiter unten im Flachen wurde es dann besser.

Wir kamen neben der Straße sogar bis fast runter zur Brücke (also ich, der beste Allgäuer lief am Ende lieber statt anzuschieben), das halbierte den Rückweg auf der Straße :-) Es war dann aber am Ende schon noch ganz anstrengend, mit den harten Stiefeln auf der Straße zu laufen und ganz besonders ich war froh, als wir endlich am Auto waren.

Aber das war total nett, ‘Nordwand’-Aufstieg, Firnwedeln, Einsamkeit, viel Sonne und am Ende eine Abfahrt :-)


Start mit ohne Schnee ;-)


So langsam kommt er, der Schnee


Steilstelle am Rangiswanger Horn


Für mich gibt es netterweise Stufen


Schattenriss


Der erste Gipfel


Die erste Abfahrt


Firnschwünge vor den nächsten Zielen


Firn :-)


Firn :-)


Der zweite Gipfel


Abfahrt ...


... in die leere Ebene vor der Pritschenhütte


Anstieg zum letzten Gipfel


Alpenblick


Seeeehr weiche Abfahrt


Patsch!


Unten fehlt manchmal der Schnee


Rückweg zum Parkplatz

Von engel am 28.04.2021 18:59 • outdoorbergski

Sonntag, 25.04.2021: Frühlingsrunde

Mittwoch, April 28, 2021

Nach der langen und anstrengenden Samstags-Tour waren wir beide etwas angeschlagen und hatten uns zunächst einen Radl-Tag, den ersten der Saison, ausgedacht. Dann aber wollte es nicht so recht warm werden und es blies dazu ein kühler Wind und dann war uns doch eher nach zu-Fuß-gehen und Sonne und warm und so wurde es nach einem sehr gemütlichen Frühstück halt doch wieder der Illertalhügel.

Mit Nüssen und Schoki und Kaffee, das war dann auch sehr schön. Und weil so ein Hügelspaziergang auch nicht sooo sehr lang dauert, auch nicht mit in-der-Sonne-Rumliegen, gab es am Nachmittag tatsächlich nochmal Pfannkuchen. Mit viel Grand Marnier, weil wir ein Geschmacks-Experiment mit Zucker (mein Favorit, knirscht so schön) und Puderzucker (Favorit des besten Allgäuers, weil es nicht knirscht) durchführen mussten.


Sommer (fast, jedenfalls)


Die übliche Foto-Ecke


Löwenzahn


Viel Löwenzahn

Von engel am 28.04.2021 16:52 • outdoorberg

Vor Ort

Dienstag, April 27, 2021

Am Vormittag erledigte ich erst mal aufgelaufenen Kram (Job-Mails im Wesentlichen) und ging dann Einkaufen. Jetzt, wo es wieder frisches Obst gibt, mag ich auch welches haben. Die Erdbeeren waren gerade aus, aber es gab Him- und Heidelbeeren :-)

Die S. schickte gegen Mittag ein Bild mit einem auseinandergebauten LVS, die ist jetzt fertig mit Ski und Schnee. Das ist ein bisserl schade, aber ich kann das ja auch wie vorher (und zwischendurch) allein machen ;-)

Den Anfang vom Nachmittag lernte ich noch ein wenig und bereitete mich dann auf das Vor-Ort-Interview in Kaufbeuren vor. Am schwierigsten dabei: Was zieht man da an? Ich war ja seit Jahren kaum irgendwo und wenn, dann bei Kunden, die mich eh bloß in den Server-Raum geschickt haben und wohl kaum modische Erwartung an Software-Entwickler hatten. Und wohlfühlen wollte ich mich ja auch.

Es wurde dann eine Jeans, ein weisses Hemd (Keine Bluse, die, die ich habe, hat erstaunlicherweise einen Ausschnitt bis zum Bauchnabel, warum habe ich die???) und eine dunkle Jacke. Nix Outdooriges! Ach, doch die Schuhe: Terrex in moderatem Schwarz.

Der Weg nach Kaufbeuren ist eigentlich nicht lang, aber ein bisserl nervig, weil es da erstaunlich viel Verkehr hat, obwohl das Interview für eher Abend (17:00h) angesetzt war. Sonst bin da ja immer um halb 5 in der Früh gefahren und da hat es natürlich kaum LKW. Egal, ich kam zügig und in der veranschlagten Zeit hin. Deswegen war ich dann auch eine Viertelstunde zu früh und wartete halt erst mal im Auto. Zu früh ist auch unpünktlich.

Das Interview war dann erst mal sehr spannend und anregend, denn die Firma macht echt cooles Zeug mit ordentlichem Wow-Effekt. Ich war angemessen beeindruckt, was sicherlich (unter anderem zumindest) auch Sinn der Demo gewesen war. Danach lernte ich wichtige Mitarbeiter kennen und wir sprachen über mich und über den Job. Das Thema ist fremd und ziemlich komplex, sodass ich noch immer keine wirkliche Vorstellung davon habe, wie der Job am Ende aussehen wird. Aber das würde interessant und herausfordernd und da kann ich mich sehr gut sehen. Meine vielen durcheinanderen Kenntnisse würden da aber ganz gut reinpassen und einen Software-Entwicklungs-Hintergrund braucht man auch. Mein potenziell zukünftiger Boss scheint mich haben zu wollen, der potenziell zukünftige Kollege schien zumindest keine Haare in der Suppe zu finden, nur der Chef schien eher unentschlossen. Man wolle sich ‘zeitnah’ melden. Ich harre sehr gespannt der Dinge.

Am Abend war ich dann erstaunlich platt, so besonders anstrengend war mir das gar nicht vorgekommen. Vielleicht lag es ja an der ungewohnten Interaktion mit so vielen Menschen, das ist man ja kaum mehr gewöhnt.

Von engel am 27.04.2021 23:00 • diary

Pausetag

Montag, April 26, 2021

Die Nacht war nicht gut. Ich erwachte mitten in der Nacht mit Bauchweh und brauchte eine lange Weile (mit Aufstehen, Wasser trinken und Lesen), bis das wieder halbwegs besser war und ich wieder schlafen konnte. In der Früh war ich einigermaßen gerädert und so richtig gut ging es mir immer noch nicht.

Am Wochenende hatte ich mir für den Montag nochmal einen Sprint auf den Iseler vorgenommen, weil der Schnee ja bald weg ist und das schöne Wetter auch nicht mehr lang anhalten soll. So machte das keinen Sinn. Außerdem waren meine Beine (Füße, Knöchel, Knie) noch ein wenig vom Wochenende mitgenommen (die war schon anstrengend, die Samstagstour).

Pausetag also, unterbrochen von einem Radl-Ausflug zum Orthopädieshop und zum Einkaufen, wo der Wind trotz Sonne und okayen Temperaturen erstaunlich kühl war. Im Lauf des Vormittags wurde dann mein Bauch wieder gut und ich konnte den restlichen Tag ungestört mit Lernen verbringen, das Thema ist grad sehr spannend. Zum Essen gab es Reste vom Wochenende, eine Mango und Erdbeeren.

Von engel am 26.04.2021 23:00 • diary

Frühling galore

Sonntag, April 25, 2021

Prima Wochenende mit Frühling noch und nöcher. Am Freitag gab es Frühling auf der Terrasse mit viel Sonne und den ersten Pfannkuchen des Jahres (leider mit technischen Problemen, weil der Einstellknopf der Kochplatte abgefallen ist, was die Temperaturregelung ein wenig herausfordernd machte).

Dann am Samstag Frühling mit viel (und am Ende seeeehr weichem) Schnee und am Sonntag dann Frühling mit Sonne und im-Gras-liegen und nochmal Pfannkuchen auf der Terrasse (mit frisch repariertem Temperaturregler und viel Grand Marnier).

Hach, sehr nett. Trotz weher Füße und lahmer Beine am Ende ;-)

Von engel am 25.04.2021 23:00 • diary

Interview

Donnerstag, April 22, 2021

Ich verbrachte den Vormittag mit der Vorbereitung des Interviews. Nicht nur, natürlich, aber vorwiegend und immer wieder. Das Interview mit meinem potenziell zukünftigen Boss (HR war nicht dabei) war dann ausgesprochen interessant, der Job scheint es auch zu sein. Den einen und den anderen klitzekleinen Meh-Punkt gibt es zwar, aber der Rest scheint wirklich zu passen. Ich bekam versprochen, dass man sich bald mit einem Besuchs-Termin (so richtig in echt und vor Ort) melden würde.

Danach war ich erst mal komplett wuschig (irgendwie wird das von Mal zu Mal anstrengender, scheint mir, ich habe vielleicht zu lange mit niemandem mehr zu tun gehabt - naja, und diesen Job will ich schon sehr haben). Ich erledigte erst mal ein wenig Hausarbeit zum Ablenken, machte mir ein schnelles Mittagessen und ging Einkaufen. Dann war mein Kopf wieder so weit in Ordnung, dass ich mich mal wieder gründlich mit Lernen beschäftigen konnte. Ich hab da mal wieder ein interessantes Thema am Start, es gibt so viele :-)

Noch an diesem Abend kam dann tatsächlich eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch. Yay! Das heißt natürlich noch nichts, denn die wirklich technischen Themen zum Job haben wir noch gar nicht besprochen, aber ich hoffe schon, dass das ein gutes Zeichen ist.

Von engel am 22.04.2021 23:00 • diary

Pistenskitour

Mittwoch, April 21, 2021

Die S. war nach dem Warmatsgundtal nicht sicher gewesen, ob sie nochmal eine Skitour machen wollte, aber weil halt derzeit sonst noch nicht viel geht und es zum Radeln derzeit eher kühl ist, hatte sie sich dann doch gemeldet und eine Tour Kanzelwand-Skigebiet vorgeschlagen. Aufstieg über die Piste und dann noch den ‘Kanzelwand Gipfel’, den ich ja eher als Warmatsgundkopf kenne (auf den Wanderschildern steht aber tatsächlich Kanzelwand Gipfel). Das passte prima zu den Pistenskitouren, die ich diese Woche eh schon gemacht hatte.

Wir trafen uns wieder in Waltenhofen, diesmal aber etwas später, um dem Schnee genügend Zeit zum Aufweichen zu geben. In Mittelberg parken ist teurer als in Baad (immerhin aber etwas günstiger als an dem unverschämten Fellhornparkplatz), aber das verstehe ich sogar, das ist ja der Dorfparkplatz.

Wir querten die Straße, gingen zur Talstation hoch und standen direkt an der Piste, die wirklich noch gut ist und sicherlich noch eine Weile halten wird. Noch war sie eisig und gefroren. Als wir an die Forststraße kamen, über die die Talabfahrt führt, war dann aber Schluss mit ‘gut’ und ‘noch eine Weile halten’. Die Straße ist geräumt (noch hat es aber Schnee auf der Straße, teils schon löchrig) und auch wenn es meistens rechts und links Platz und Piste hat, wird der Schnee dort nicht mehr lang liegen, wenn Sonne scheint oder es gar regnet.

Noch war das alles aber gut zu gehen und nachdem wir aus dem Waldstück gekommen waren und das Tal sich weitete, war die Gegend großartig. Rechts die Kuhgehrenspitze und vor uns die Walser Hammerspitze, das sah alles total super aus. Ich kam mir eh vor wie auf eine Hochtour (es wäre eh die rechte Zeit dafür :/), da geht man auch erst unten Pisten oder sowas hoch und kommt dann in die weiten Hochtäler und auf die Gletscher.

Wir spazierten die Piste bis oben hoch und wandten uns dann dem Warmatsgundkopf zu. Schlagartig wurde aus dem Skispaziergang eine ‘echte’ Skitour, und zwar keine leichte. Die Querung war hart, es gab eine sehr doofe Spitzkehre zu absolvieren (wo ich dann feststellte, dass ich vom Iseler einen Spitzkehren-Muskelkater hatte) und wir mussten auf dem Sommerweg eine arg unangenehme Stelle mit Absturzpotential meistern. Ging gut :-)

Den kurzen Weg aus dem Joch zum Gipfel gingen wir zu Fuß. Da war der Schnee zwar schon weich, aber da runter fahren hätte wenig Freude gemacht. Oben! Vom Gipfel hatten wir einen gutem Blick ins Warmatsgundtal und konnten sehen, bis wohin wir gekommen waren (Schon ein Stück!) und wie weit es noch in die diversen Scharten gewesen wäre (Ziemlich!).

Nach einer angemessenen Gipfelpause, in der wir 3 Leuten bei der Nordabfahrt der Walser Hammerspitze (einschließlich Wechtensprung) zusahen, stiegen wir zu den Skiern ab und machten uns an die Abfahrt. Das steile nordseitige Joch war natürlich blöd abzufahren. Danach querten wir rüber zur Piste, weil ich ja so Bammel vor schwerem Schnee, in den man einbrechen kann, habe. Ich fuhr dann auch einfach die Piste ab, die S. ging ins Gelände und wedelte dort runter. Ohne Einbrechen :-)

Die restliche Abfahrt, teils auf der Straße, teils auf der Piste daneben war dann einfach und schnell. Meine Beine jammerten erbärmlich, weil der Iseler mir tatsächlich einen Muskelkater geschenkt hatte. Echt, nach so vielen Touren!

Feine Tour und dank des Gipfelanstiegs sogar richtig ‘alpin’ :-)

Daheim wartete eine Einladung zum Erst-Interview bei der Firma, bei der ich mich am Dienstag beworben hatte. Der Termin sollte schon Donnerstag sein und ich sagte sofort zu. Den restlichen Nachmittag wartete ich dann vergeblich auf den versprochenen Meeting-Link. Der kam dann sehr spät am Abend, Homeoffice würfelt vermutlich mit den Arbeitszeiten.

Den Versuch, die Sonne auf der Terrasse auszunützen, musste ich dann leider abbrechen. Zu viele Wolken, zu viel Wind, es war ungemütlich. Parallel dazu testete ich neue Berghalbschuhe. Da nehme ich jetzt beide Paar Schuhe, die ich eigentlich zur Auswahl bestellt hatte. Beide passen gut, die einen sind schön leicht und die anderen haben eine ordentliche Sohle. Alle meine anderen leichten Berghalbschuhe fallen so langsam auseinander, das passt schon.


Start in Mittelberg


Forstweg, leider geräumt


Endlich Sonne (S.)


Walser Hammerspitze und Kuhgerhenspitze


Warmatsgundkopf


Pause an der Zweiländerbahn (S.)


Schneekanonenparade


Querung unter dem Warmatsgundkopf (S.)


In der Steilstelle


Gipfel :-)


Abstieg zu den Skiern


Abfahrt aus dem Joch


Abfahrt neben der Straße (S.)

Von engel am 21.04.2021 23:00 • outdoorski

Nochmal Soldaten

Dienstag, April 20, 2021

In der Früh las ich nochmal den Entwurf durch und schickte dann die Bewerbung los. Damit sind jetzt immerhin 3 Bewerbungen parallel im Rennen, das hatte ich bisher noch nicht. Das Wetter waberte etwas unentschlossen herum und ich hoffte, dass es der Vorhersage folgen und besser werden würde. Ich hatte nochmal eine Trainingstour geplant. Als es tatsächlich heller zu werden schien fuhr ich ans Oberjoch, aber da war von Aufhellung nichts zu sehen. Es war ziemlich warm.

Aber der Schnee wird noch eine Weile reichen. Ich ging diesmal links des Baches zur Gipfelstation hoch. Das war immerhin mal was anderes. So richtig Lust drauf hatte ich dann nicht, aber ich ging trotzdem zum Iseler hoch. Und Hui, ist der Hang da oben steil! So manche Spitzkehre auf dem festen (netterweise nicht harten) Altschnee war ganz schön anspruchsvoll.

Beim Hochschauen war mir dann, als bewegten sich die Latschen oben seltsam. Das waren aber nicht die Latschen, sondern ein kleiner Trupp Soldaten, die in weisser Tarnkleidung mit Skiern am Rucksack und Steigeisen an den Stiefeln abstiegen. Diese Truppe hatten allesamt weiße Uraltski (immerhin mit Blockbindung und Skibremse), mit denen ich den steilen Hang vielleicht auch nicht hätte abfahren wollen.

Außer mir waren nicht viele Leute unterwegs und die wenigen, die da rumstiefelten, kapitulierten alle vor der obersten Steilstelle, deswegen war ich am Ende ganz allein am Iseler. Ist auch schön :-)

Die Abfahrt war trotz der Steilheit recht einfach, weil der Altschnee unter der weggefahrenen dünnen Nassschnee-Auflage angenehm griffig war. Unten war der Schnee dann so nass, dass er klebte. War trotzdem eine nette Sporteinheit ;-)

Den ganzen Tag über hatte ich kaum Sonne gesehen, kaum war ich ein Stück aus den Bergen raus, schien sie, die Sonne. Daheim gab es Nudeln mit dem Bärlauchpesto der besten Mama und dann legte ich mich auf der Terrasse in die Sonne. Es hatte T-Shirt-Temperaturen und netterweise auch dann noch eine Weile, als der beste Allgäuer heim kam.


Blick zum Gipfel


Soldaten


Allein am Iseler


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Von engel am 20.04.2021 23:00 • outdoorski
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