Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Absolut nicht!

Mittwoch, März 31, 2021

Das mit dem inneren Wecker klappt inzwischen ganz gut. Ich wachte um 20 vor Fünf auf und konnte den besten Allgäuer so ungestört weiterschlafen lassen. Nach Kaffee und Frühstück packte ich meinen diesmal ganz schön schweren Rucksack (Steigeisen, Klettersteigset, Gurt, Helm, Eisbeil und das ganze andere Skitourenzeug) und fuhr nach Waltenhofen. Die S. kam kurz drauf und wir fuhren ins Kleine Walsertal (naja, wohin auch sonst?).

Wir starteten mit wenigen Anderen ins Wildental und bogen diesmal an der Unteren Fluchtalpe links ab. Der Weg über den Wasserfall war bestimmt glatt und hart, vielleicht liesse sich da besser laufen. Erst mal das auch so. Im Wald war gerade noch genug Schnee, um bequem auf dem Sommerweg aufzusteigen und er war angenehm aufgeweicht (bis auf die eine Stelle, wo ich dachte, ganz schlau eine Latsche zu umgehen und im harten Steilhang landete).

Nach der Oberen Fluchtalpe folgte die Querung ins Ochsenloch und das war dann nicht mehr ganz so toll, weil der Schnee dort hart war und der Hang recht steil ist. Wir legten Harscheisen an. Nach der Querung der Lawine vom Vortag mussten wir dann den richtig steilen harten Hang hoch und dazu waren ein paar Spitzkehren im Steilen nötig. Yay, das war super, das kann ich echt gut :/

Kurz vorm Ochsenloch dachte ich dann, der harte Schnee sei vorbei und schlug vor, die Harscheisen wieder abzulegen. Das hielt dann etwa 5 Minuten, dann legten wir sie wieder an, denn es blieb hart. Der Anstieg in die Scharte zwischen den Schafalpenköpfen zog sich dann ganz schön hin (das ist aber auch weiter, als es von unten aussieht).

Oben waren 2 schon da und machten Pause in der Sonne und unsere direkten Vorgeher rüsten gerade auf. Helm, Gurt, Set, Steigeisen. Die wollte also auch auf den Mittleren Schafalpenkopf wie wir. Der Vorsatz erstarb allerdings kläglich, als wir den ersten Blick auf den Einstieg warfen.

Da hätte man ungesichert über eine halb abgebrochene Wechte über einem Steilhang krabbeln müssen, die voll in der Sonne lag (und da muss man dann ja eine Stunde später wieder zurück). Das war nichts für meinereine. Die S. wollte auch nicht. (Puh!) Wir schauten den beiden Jungs zu und es sah genauso unangenehm aus, wie ich mir vorgestellt hatte. Die Wechte hielt aber erst mal und sie fielen nicht vor unseren Augen in die Tiefe.

Wir machten eine Weile Pause und fuhren dann ab. Im Ochsenloch war nordseitig wie erhofft noch Pulver, aber er war natürlich total zerfahren. Die S. sauste da total unbeeindruckt drüber weg, aber ich tue mir mit so ‘ungleichem’ Schnee (noch, hoffe ich) total schwer und stöpselte da ziemlich ungeschickt runter. Na, egal, 3 halb vernünftige Kurven bekam ich auch hin ;-)

Wir fuhren über den Wasserfall ab. Vor der kurzen Steigung war es so weich, dass mein schöner Plan, da nach einer schnellen Kurve mit Schwung hoch zu sausen, total schief ging. Ich brach bei der Kurve ein, kam kaum rum und verlor allen Schwung. Hochtreppeln ist echt doof. Die Abfahrt über den Wasserfall war dann oben grad noch OK, in der Mitte hart und unten schon weich. Wenn man da von der ‘Piste’ abkam, brach man oft schon durch.

Das war auch ohne den Klettersteig eine schöne Tour und es war sogar nochmal ein neuer ‘Gipfel’, denn in dieser Scharte des Ochsenlochs war ich noch nicht.

Daheim gab es erst was zu Essen, dann lernte ich noch ein wenig (neues Thema gefunden, voll spannend). Als der beste Allgäuer heim kam, war noch gut Zeit für Kaffe und Sonne auf der Terrasse :-)


Start ins Wildental


Bequemer Aufstieg über den Sommerweg (S.)


Lawinenquerung


Das Ochsenloch


Anstieg zur Scharte


Die letzten Meter (S.)


Querung zum Klettersteig


Wir queren in den pulvrigen Teil


Abfahrt


Auch Abfahrt


Mühsames Hochtreppeln


Ausfahrt aus dem Wildental


Rückblick

Von engel am 31.03.2021 23:00 • outdoorski

Kurzer Sprint

Dienstag, März 30, 2021

Nach dem frühen Aufstehen vom Montag war Aufwachen mit dem besten Allgäuer um 6 direkt wie Ausschlafen ;-)

In der Früh machte ich erst mal meine ‘Arbeit’, bis es dann wärmer geworden war und fuhr dann ins Ostertal, um schnell mal aufs Rangiswanger Horn zu gehen. Der untere Hang apert schon aus, aber es hat noch gut Schnee zum Abfahren. Der Schnee war noch unerwartet hart und weil ich den Rucksack gewechselt hatte, hatte ich keine Harscheisen dabei. Ich hoffte, im Wald nicht umdrehen zu müssen.

Die Steilstelle war tatsächlich hart und glatt, aber ich ging einfach direkt im Wald hoch, da war der Schnee weich und nass und ich hatte keine Probleme. Anders als andere. Das Rangiswanger Horn wird ja als Anfänger-Skitour gelobt, aber der steile Hang im Wald ist gar nicht sooo einfach. 2 junge Frauen drehten gerade um, als ich kam, und ein älteres Paar quälte sich sehr mühsam hoch. Die folgten mir dann in den Wald und waren bestimmt froh um meine Spur.

Oben war nicht viel los. Ich setzte mich eine Weile in die Sonne und schaute in die toll verschneiten Berge über dem inzwischen schon sehr grünen Illertal und fuhr dann wieder ab. So wirklich weich war es noch nicht geworden, die Ski ratterten ordentlich. Aber unten war es schon so warm, dass das Eis an der Einstiegstelle nun Matsch war :/

Auf dem Heimweg erledigte ich den ersten Teil des Oster-Einkaufs und machte mir dann daheim das Restgemüse vom Wochenende in der Pfanne. Danach war ich zwar etwas müde, aber mit Kaffee-Unterstützung konnte ich meiner Lektion folgen, bis der beste Allgäuer heim kam und wir uns gemeinsam auf die Terrasse setzten.

Später bastelten wir noch aus alten Fellen Felle für seine neuen Minis. Meine kommen demnächst dran.


Der Einstiegshang


Endlich Sonne!


Der Gipfel ist fast leer


Bergblick :-)

Von engel am 30.03.2021 23:00 • diary

Schattenhang

Montag, März 29, 2021

Ich nahm mir fest vor, vor Fünf aufzuwachen, um den besten Allgäuer nicht eine Stunde zu früh zu wecken (den nimmt die Zeitumstellung immer ein wenig mit) und das klappte: um dreiviertel Fünf wachte ich auf. Ich übe das seit ein paar Wochen und staune ein wenig, dass das tatsächlich zu klappen scheint. Tagsüber ist mein Zeitgefühl nämlich nicht besonders gut, warum sollte das nachts funktionieren.

Nach dem Frühstück sauste ich nach Baad, wo trotz der Stunde früher schon einiges los war. Beim Losgehen war der Schnee wie erwartet gefroren. Aber das Wetter war super und der Widderstein sah großartig aus, das würde schon werden!

Der mir bekannte Weg zum Karlstor führt über den Sommerweg zum Bärenkopf, aber die Spur führte direkt in den Bachlauf hinein. Das war bislang nie möglich, weil da so oft riesige Lawinen drin liegen, und es war total angenehm zu gehen. Sonst muss man elendslang quer den Hang am Bach entlang hatschen, im Bachbett dagegen hat man immer wieder ein anderes Bein oben, das ist viel bequemer. Dafür ist es zwischendurch steil und rutschig war es wegen des harten Schnees auch, aber das war echt gut.

Der lange Hang zum Karlstor war tatsächlich nicht eisig. Es hätte sich sogar auch Pulverschnee gefunden, aber der Hang war unglaublich zerfahren. Nicht grad Piste, aber schon kurz davor (meine Vorstellung, da noch ein paar schöne Pulverschnee-Kurven hinzukriegen, löste sich direkt auf). Immerhin war es da meistens ganz gut zu gehen, auch wenn kleine Treibschnee-Kügelchen die Steilstellen manchmal rutschig machten.

Insgesamt waren mit mir 4 Leute unterwegs. 2 waren vor mir und 2 überholten mich im Steilhang. Oben gingen alle die schmale steile Rinne, von der aus man ins Gemsteltal abfahren kann, hoch. Und dann querten sie doch rüber zur breiten Scharte. Ich ging gleich außenrum.

Oben war mir nicht nach Pause (irgendwas rumorte in meinem Bauch rum), deswegen sah ich mich nur gründlich um und fuhr dann gleich wieder ab. Oben fand ich noch Schnee für ein paar halbwegs okaye Kurven, dann war Schluss mit okay. Ich brauchte nicht grad Stemmbogen, setzte aber doch lieber bei jeder Kurve um, um bei dem steilen Hang ohne allzu viel Druck schnell ums Eck zu kommen und nicht allzu schnell zu werden. Kann man machen, war aber halt nicht die Abfahrtsfreude, die ich mir erhofft hatte.

Weiter unten querte ich links raus, weil der Schnee da besser aussah. Aber da kommt Nachmittags Sonne rein, deswegen war das eine schöne Mischung aus Bruchharsch und hartem Pulver, garniert mit alten Spuren. Dann doch lieber Bachbett, da war alles noch gleich hart gefroren ;-)

Trotzdem: prima Tour in absolut großartiger Umgebung :-)

Daheim war ich dann ganz schön kaputt. Wenn die Abfahrt auch Arbeit ist, wird so eine Tour gleich viel anstrengender! Aber unter der Woche habe ich ja die ‘Pflicht’, irgendwas zu tun und so beschäftigte ich mich weiter mit der Lektion, die ich gerade in der Pipeline habe. War dann auch so interessant, dass ich wieder wach wurde. Der Kaffee half natürlich auch ;-)

Die Zeitumstellung hat selbst für den besten Allgäuer was Gutes. Als er heim kam, konnten wir auf der Terrasse Kaffee trinken :-)


Widderstein im frühen Licht


Wechsel ins Bachbett


Im Bachbett mit Blick aufs Ziel


Der lange Hang zum Karlstor


Blick auf Güntlespitze und Grünhorn


In der Mitte der Liechelkopf


Abfahrt


Rückblick


Ganz unten 5 Firnkurven :-)

Von engel am 29.03.2021 23:00 • outdoorski

Mini-Umbau

Sonntag, März 28, 2021

Am Freitag gab es endlich das Essen, wegen dem wir die Heissluftfritteuse gekauft hatten: Fischstäbchen mit Pommes (naja, nicht wirklich, aber irgendwie auch schon). Voll gut, yay! Also das Teil wird sicherlich noch oft genutzt werden und man kann sicherlich auch ‘gesünderes’ Zeug damit machen ;-)

Den regnerischen Samstag verbrachten wir daheim. Erst mal gemütlich mit Dingen, TV-Sport und K&K (Apfelkuchen vom Montag), dann im Keller, wo der beste Allgäuer die uralten Silvretta 404 Bindungen, die ich Second-Hand erwischt hatte, auf die ganz neuen Minis (die ja gar nicht so mini sind) montierte. Die Bindungen sind (auch) für Bergstiefel konzipiert, damit steht lustigen Frühjahrstouren nun nichts mehr im Weg (es steht ja zu erwarten, dass wir dann noch immer ‘nur’ bei uns rum was tun dürfen). OK, es fehlt fast nichts, Felle wären nicht schlecht.

Sonntag war noch immer nicht alles wie es sein soll, aber immerhin war das Wetter schön. Wir spazierten im totalen Frühlings-Outfit (T-Shirt, kurze Hose) über den Illertalhügel und machten 2 laaaange Pausen in der Sonne auf den Liegematten. Das war sehr schön. Dass es Nachmittags dann auf der Terrasse auch noch warm und nett war, liegt natürlich an der Zeitumstellung, die ich erfreut begrüßt habe und der beste Allgäuer grummelig zur Kenntnis genommen hat ;-)

Von engel am 28.03.2021 23:00 • outdoorberg

Neuer Gipfel

Donnerstag, März 25, 2021

Für die Donnerstags-Skitour hatte die S. ein Ziel vorgeschlagen, das der beste Allgäuer und ich auch schon mal hatten machen wollen, dann aber doch irgendwie dran vorbei gelaufen waren (dafür hatten wir ins Hölloch geschaut :-)). Natürlich wollte ich da hin.

Wir trafen uns wieder um 7 und fuhren dann gemeinsam ins Kleine Walsertal. Wir parkten am Mahdtalhaus (anderswo geht da eh nicht, das ist eine total schmale Straße und es gibt nirgends Platz). Die Zeit für längerfristigen Pulverschnee ist inzwischen wohl vorbei. Am Dienstag hatte ich ja noch Pulverschnee in allen Ausrichtungen gehabt, inzwischen war der Schnee unten hart und eisig.

Aber die Sonne war schon intensiv genug, um die Oberflächen aufzuweichen. Harscheisen brauchten wir keine. Die Spur führt nach dem Einstiegshang in Bögen über einzelne Freiflächen, verbunden mit schmalen Querwegen, durch den Wald. Noch reichte der Schnee, aber es schauten in exponierten Steilstellen schon ein paar Steine heraus.

Nach den Waldpassagen geht es ein Stück den Forstweg zum Hölloch entlang und dann biegt man links in gestufte Hänge ab und geht unter und zwischen Felswänden und Latschen entlang. Das sieht super aus :-) Der Schnee wurde aber nicht viel besser, weitgehend zerfahren und in der Sonne verharscht, aber noch nicht hart genug, um auffirnen zu können. Nur nordseitige Steilstücke waren noch annähernd pulvrig.

So kupiertes Gelände ist total schön (vor allem wenn es mit Felsen durchsetzt ist), aber es hat den Nachteil, dass man viele ‘Fehlgipfel’ hat. Als wir dann ‘oben’ waren, waren wir natürlich doch nicht oben und der Weg zum Gipfel sah noch arg weit aus. War aber gar nicht so schlimm :-)

Am Gipfel steht ein Steinmannl, die Gottesackerwände gehen aber natürlich noch weiter. Wir gingen noch ein Stück, weil es hinten höher aussah. Dort sah es weiter hinten noch höher aus, das war uns dann aber auch egal und wir erklärten den aktuellen Buckel zum Ziel.

Gerade als wir dort ankamen, kam auch eine große Gruppe Schneeschuhgeher (15?) mit riesigen Rucksäcken (ich tippe auf Schneehöhlen-Übernachtungen) an. Hmm, so viele Leute, alle eng im Kreis am Gipfel, ich weiss ja auch nicht ...

Weil ein kühler Wind wehte, fuhren wir ein Stück ab, bis wir eine windgeschützte Mulde fanden und machten da Pause und schauten in die großartige Landschaft :-)

Die Abfahrt war wie erwartet eher so mittel. Der halb aufgegangene, noch immer halb gefrorene, zerfahrene Schnee oben stresste das Knie, in der Mitte waren ein paar nette Schwünge im fast-noch-Pulver möglich, dann war es weich und ganz OK und dann war der Schnee schon so nass, dass er klebte. Der Skicross durch den Wald war dann aber ganz nett (leider übersah ich einen Stein).

Tolle Tour, super Wetter, grandiose Gegend und ein neuer Gipfel :-)

Daheim kam dann doch die Absage der Firma vom Montag. Das hatte ich fast erwartet, weil die Stelle halt doch ein bisserl anders aussah, als von der Recruiterin beschrieben. Die wollten jemanden mit solideren Java-Kenntnissen. irgendwie schade und irgendwie ... naja, so ganz was ich gewollt hätte, wäre das ja nicht gewesen, aber halt schön nah. Frustrierend ist es trotzdem.

Abends hörte ich mir den aktuellen Stand der ‘Alpenverein Digital’ Initiative an. Das dauerte fast 2 Stunden und ich mir bin noch immer nicht so richtig drüber im Klaren, wieviel wir davon haben werden. MS Teams und Office 365 für die Sektions-Kommunikation und zeitgemäßen Ersatz für ein paar Dinosaurier-Tools auf jeden Fall. Was dann sonst noch taugt, müssen wir uns genauer anschauen, wenn es dann da ist.


Der Starthang, schon ordentlich zerfahren


Gut gezeichnet geht es durch den Wald


Buckelpiste auf einer der Freiflächen


Anstieg unter Felswänden (S.)


Weiter oben werden die Hänge weiter


Oooh, das war doch noch nicht der Gipfel!


Die letzten Meter (S.)


Gipfel-Steinmannl (S.)


Das Gottesackerplateau und der Ifen


Abfahrt


Ich bin ein bisserl stakslig unterwegs (S.)


Die S. saust cool runter.

Von engel am 25.03.2021 23:00 • outdoorski

Sonne und Schnee

Mittwoch, März 24, 2021

Wir begannen den freien Tag des besten Allgäuers gemütlich und fuhren dann nach Gunzesried. Der Plan war, zu Fuß in der Sonne zum Bärenkopf zu gehen. Wir dachten, das ist so südlich ausgerichtet und voll der Sonne ausgesetzt und da gehen bestimmt so viele Leute hoch, dass es eine gute Spur hat.

Ähem. Unten lag tatsächlich nur moderat Schnee und die Spur war ganz gut zu gehen, dann aber wurde der Schnee deutlich mehr und die Spur deutlich schlechter. Wir brachen nicht gerade bei jedem Schritt durch, aber halt doch relativ häufig und dann locker bis zum Knie. Bei der sonnigen Pause an der Vorderen Krumbach Alpe blieben wir einfach sehr lange in der Sonne sitzen und gingen dann wieder runter. Das Wetter war großartig, die Aussicht war unbeschreiblich schön, der Tee war gut und Schoki schmeckt eh immer, das passte schon :-)

Nachmittags musste noch der Kangoo zur Werkstatt, weil er allerlei total nervige Kleinigkeiten hat, die bitte alle noch vor dem Ablauf der Garantie behoben werden sollen. Bei meinem alten Clio fällt das nicht so auf, aber wenn man den Kangoo-Problemen nach-recherchiert, dann drängt sich sehr der Eindruck auf, Renault und Elektronik/Software, das passt nicht gut zusammen. Das ist kein gutes Omen für meine Pläne, eventuell eine Zoe zu kaufen, wenn der Clio mal kaputt ist :/

Von engel am 24.03.2021 23:00 • outdoorberg

Erste!

Dienstag, März 23, 2021

Ich stellte meinen inneren Wecker auf 5, um recht früh loszukommen (Frühstück muss sein!). So ganz klappte das nicht, aber um 10 nach 5 war ich wach. In der Küche versorgte ich erst mal den Apfelkuchen vom Vortag, der noch hatte fertig auskühlen müssen und machte dann Tourentee und Frühstück (während dem bekundete ich dann mein weiteres Interesse an dem Job, jetzt heißt es wieder Warten). Zeitgleich mit dem besten Allgäuer verließ ich das Haus. Er radelte zur Arbeit, ich fuhr ins Kleine Walsertal.

Am Bergheim Moser war schon einiges los, doch mehr, als ich erwartet hatte. Auf dem Weg zum Zahlen legte ich mich erst mal fast auf die eisige Straße. Das zog erst mal arg im Knie, aber nach dem Losgehen versurrte es doch bald wieder. Uff! Zwar gingen die meisten Spuren zum Wasserfall hinter, gingen doch ein paar Leute auch links entlang.

Aber die liefen dann an der Waldschneise vorbei, durch die der mir bekannte Aufstieg führt, deswegen bog ich ab. Und durfte/musste spuren. Das war unten ganz nett, wurde im Steilstück und dann in der Rinne aber ganz schön anstrengend. Als ich von unten eingeholt wurde - von den Leuten, die unten geradeaus gegangen waren - ließ ich die jungen Männer gern vorbei zum Spuren ;-)

Der Schnee war super. Erst mal total locker und fluffig (klar, es hatte anfangs -8 Grad), als wir aber so langsam zum Gipfel kamen, wurde er langsam schwerer. Ich blieb auch nicht lang am Gipfel, sondern fuhr nach einem Schluck zu trinken gleich ab, um den Schnee so schön wie möglich zu erwischen.

Und das war super. Ich war die Erste und es hatte kaum alte Spuren da, wo ich abfuhr (überall, wo die Sonne nur flach hinkam) und das war einfach nur genial. Locker-flockiges Abschwingen bis zur Alpe. Da machte ich dann ‘richtig’ Pause. Mit Tee und Schoki, so wie sich das gehört. Warm war es auch.

Die Abfahrt durch den Wald war so, wie diese Abfahrt immer ist. Fröhliches Slalom-Fahren um die immer dichter stehenden Bäume rum und dabei möglichst wenige alte Spuren erwischen. Unten verpasste ich den Durchschlupf und musste sehr abenteuerlich durch den Jungwald (die Alternative wäre Hochtreppeln gewesen). Das ging aber ganz gut.

Hach, was für eine wunderbare Tour!

Auf dem Heimweg machte ich noch einen Abstecher zum Fellhornparkplatz, um den Schnee da unten anzuschauen und ja, da könnte man auch los.

Daheim gab es Mittagessen, Ausruhen in der Sonne auf der Terrasse und dann noch die letzten beiden CppCon Talks von Kate Gregory (Yepp, Fan-Girl, definitiv.) und dann kam auch schon der beste Allgäuer von Allen heim.

Ganz spät abends war noch SAN-Telko, da war ich aber schon ganz schön müde ;-)


Start ins Wildental


Einsames Spuren im Wald


Wieder in der Sonne und mit Spur


Walsertalblick


Blick zum Elfer


Der weite Gipfelhang


Blick über die weitgehend unerreichbaren Allgäuer Alpen


Oben :-)


Wüste Waldabfahrt


Rückblick

Von engel am 23.03.2021 23:00 • outdoorski

Interview

Montag, März 22, 2021

Ich verbrachte den Vormittag damit, die Vorschläge der Recruiterin für das Interview aufzuschreiben, die ich seit dem Test-Interview in meinem Kopf formuliere. Das dauerte eine Weile, weil das, was man im Kopf hat, aufgeschrieben nicht immer so toll wirkt wie das, was man gedacht hat. Zumindest ist das mit meinem Kopfzeugs so. Naja, meistens tat ich das. Zwischendrin las ich Internet, machte Bilder und anderen Computer-Kram. Was ich da jetzt habe, ist auf jeden Fall eine nützliche Sache (auch für ggf weitere Interviews natürlich).

Kurz nach Mittag war dann das Interview und ich habe das Gefühl, das ist ganz gut gelaufen. Die beiden Herren auf der anderen Seite waren ganz nett (was wichtig ist, weil das meine zukünftigen Bosse wären) und ich hatte den Eindruck, ich sei da ganz gut angekommen. Das größte Problem dürfte sein, dass ich bislang beruflich nicht mit Java zu tun hatte, sondern das halt selbst gelernt habe. Der Personalmensch war nicht dabei, deswegen driftete das Interview relativ schnell in die Technik ab, was einen guten Teil meiner Vorbereitung unnötig machte.

Jetzt ist der Ball erst mal bei mir: Will ich diesen Job? Die Firma hat viele Vorteile, aber halt auch einen Nachteil und ein, zwei kleine Unschönheiten. Ich muss nachdenken und soll demnächst Bescheid sagen. Dann sagen die, ob sie mich überhaupt wollen.

Danach gab es erst mal Mittagessen, allerlei Reste einfach zusammengeschmissen und angebraten, dazu den restlichen Salat vom Wochenende. Das war sehr gut. Vom Rest-Nachmittag war dann nicht mehr viel vorhanden, deswegen verschob ich die Backpläne (alte Äpfel mussten weg) auf Abends, nach dem Kaffeetrinken mit dem besten Allgäuer. Danach roch das ganze Haus total gut :-) Über Ostern sind wir jetzt mit Kuchen versorgt, egal ob alle Läden schließen oder nicht.

Von engel am 22.03.2021 23:00 • diary

Weltcup-Freude

Sonntag, März 21, 2021

Nach den vielen Skitouren der letzten Woche hatte ich kein dringendes Bedürfnis nach einer weiteren Skitour. Da sich der beste Allgäuer noch nicht so richtig fit fühlte, starteten wir lieber gemütlich ins Wochenende, statt uns in der Früh um die wenigen Plätze an den Skitouren-Parkplätzen zu streiten.

Raus gingen wir immerhin am Samstag, weil es da eigentlich ein wenig Sonne haben sollte. Uneigentlich war da aber keine (naja, doch, 5 Minuten oder so). Wir gingen - natürlich - über den Illertalhügel. Für Sonntag hatten wir den Fernsehturmhügel auf dem Plan, aber der zog dann bei dem nicht-Wetter vom Sonntag doch nicht so richtig und wir blieben daheim.

Wir schauten dafür den Riesenslalom vom Skiweltcup-Finale nach und ich bin sehr erfreut, dass der großartige Alexis Pinturault nun endlich mal den Gesamt-Weltcup gewonnen hat. Der Marco Odermatt ist natürlich auch großartig (alle sind sie das!), aber der hat ja noch ein wenig Zeit. Abends gab es Hol-Pizza beim jüngsten Schwager, wo wir uns die neuesten Neuigkeiten erzählen ließen.

Von engel am 21.03.2021 23:00 • outdoorberg

Mama-Skitour

Freitag, März 19, 2021

Den Freitag hatte ich eigentlich als Pausetag geplant, weil ich ja inzwischen 3 Skitouren hintereinander gemacht hatte und das Wochenende bevorstand. Dann aber kam die dritte Nachfrage (die beiden vorher hatte ich vorsichtig abwartend beantwortet) der besten Mama, ob wir vielleicht eventuell zusammen eine Skitour am Freitag machen könnten. Und da bekam ich dann doch gerade noch rechtzeitig die Kurve: Jetzt ist toller Schnee, jetzt passt das Wetter, jetzt hat sie gerade wieder Skifahren geübt. Natürlich machen wir am Freitag eine Skitour!

Weil erneut Schneefall vorhergesagt war, holte ich die beste Mama schon um sieben ab, dann sausten wir ins Gunzesrieder Tal. Über den Bergen kam die Sonne raus und der Himmel war stahlblau, das sah alles nach einem der besten Skitage der letzten Wochen aus. Wie gut, dass ich nicht daheim geblieben war!

Im Ostertal hatte es -7 Grad. Der Hang zum Rangiswanger war natürlich total zusammengefahren und da hatte der Schnee auch einen leichten Deckel. Na, hoffentlich war das hinten besser!

Die Sonne verließ uns schon auf dem Weg zur Alpe Holzschläg und die Sicht wurde schlechter. Dafür war der Schnee aber super, man muss nehmen, was man kriegen kann. Der Hang, den ich am Donnerstag noch mit der S. in bestem Pulver runter gewedelt war, war inzwischen auch total zusammengefahren und es schaute teilweise sogar Gras raus. Also da fahren wir nicht runter!

Wir hatten total Glück. Im Anstieg zum Großen Ochsenkopf kam doch wieder Sonne raus und wir waren bis zum Gipfel quasi allein. Oben machten wir nur kurz Pause und fuhren dann ab. Die beste Mama war erst noch ein bisserl unsicher, aber im Super-Duper-Pulver mit nahezu keinen Spuren (anscheinend fahren inzwischen alle über den Nordhang ab) kam sie schnell in den Fluss und wir konnten bis in die Senke an der Oberalpe (?) runter schweben. War genauso prima wie am Donnerstag, aber die Sicht war besser :-) Von unten kamen wieder Unmengen Leute.

Wir fellten wieder auf und gingen ein Stück Richtung Rangiswanger Horn. Weil ja toller Schnee viel wichtiger ist als ein weiterer popeliger Mini-Gipfel, gingen wir nur bis zum Waldrand und fuhren dann einen völlig unverspurten Hang in Idealneigung ab. Pure Freude! :-)

Einkaufen und all die sonstigen Freitags-Aktivitäten machte ich dann halt am Freitag. Lernen ist diese Woche wirklich arg kurz gekommen, aber ich sehe das jetzt halt wie einen Kurzurlaub. Schnee muss man nutzen, so lang er da ist :-)


Der Tag beginnt sonnig (hinten der Grauenstein)


Leider rollen schon die Wolken an (Nagelfluhkette)


Bachübergang


Die Sonne beehrt uns wieder (Hach, Glitzerschnee)


Der letzte Anstieg


Oben :-)


Abfahrt in die Senke


Der zweite Anstieg


Erste Spuren im Hang!


Unsere Kurven (links ich, rechts Mama)


Abfahrt auf dem Forstweg (einfach nur laufen lassen)

Von engel am 19.03.2021 23:00 • outdoorski
Page 1 of 3 pages
 1 2 3 >

Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare

Blogroll


Have fun!