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Klettertag!

Mittwoch, Juli 31, 2019

Ich fuhr mit dem Auto ins Büro (deswegen fielen die Morgen-Übungen aus, da ist es einfach wichtig, früh genug loszukommen), denn an diesem Mittwoch sollte Klettern wieder starten! Der R. fühlte sich gut genug und ich mich auch. So gesehen passte es gut, dass es regnete ;-)

Ich kompensierte die ausgefallenen Übungen damit, dass ich nach dem Frühstück-holen in der Lounge ab dem ersten Stock die Treppe zu uns hinauf in den 6. Stock nahm. Das ging so mittelgut, das Radeln in der Früh aktiviert das Knie schon deutlich und ohne Radeln aktiviert sich halt nix. Dehnen (Programmierer-mäßig im Büro-Stuhl hängen und das Bein an meinem umgedrehten Papierkorb durchhängen lassen) ging aber so gut wie sonst auch.

Als ich am Nachmittag zur Halle hinaus fuhr, war ich schon etwas entgeistert, wie voll es da war. Kaum ist man mal 3 Monate nicht beim Klettern verdoppelt sich gleich mal die Anzahl der Kletterer? Aber die vollgeparkten Flächen lagen mal wieder daran, dass in der Arena ein Spiel war. Ich fand einen Parkplatz auf dem Hallengelände und hoffte der R. würde auch was finden. Er kam mit Verspätung wegen Stau. Wir haben beide keinen Plan, wann Spiele sind.

Der R. humpelte auch noch etwas und trug unter der Kletterhose eine Orthese. Bei ihm geht das aber schneller wieder weg, und dass Klettern geht, hatte er auch schon getestet. Wir gingen raus und als ich dran war, suchte ich mir erst mal eine 4er Route aus. Und das ging gut :-)

Das Bein ist langsamer und schwerer beweglich als vorher (‘noch’, hoffe ich) und ich muss genauer schauen, wo und wie ich es setze, aber bei eingermaßen gerader Belastung ist alles gut. Ich nahm dann nacheinander 2 5er und sogar eine 5+. Ging alles problemlos und auch die gelegentlichen ‘verqueren’ Tritte bei den schwereren Routen hielt das Bein aus. Trotzdem wurde es immer ‘angestrengter’, was aber, glaube ich, auch daran lag, dass man beim Klettern die meiste Zeit rumsteht. Ich hörte nach den 4 Routen vorsichtshalber auf. Ich wollte dann doch erst mal schauen, wie sich die Belastung am nächsten Tag auswirkt.

Danach gönnte ich mir einen ausgezeichneten Rocklands Burger und dazu ein Weizen (alkoholfrei, ehklar). Voll verdient :-)

Beim Heimfahren merkte ich das Bein dann deutlich und ich war schon etwas besorgt, aber daheim in meinem bequemen Sessel war wieder alles gut. Ich wachte Nachts allerdings ein paar Mal auf.

Von engel am 31.07.2019 23:00 • diary

Heimarbeit geht wieder :-)

Dienstag, Juli 30, 2019

Ich fing daheim mit der Arbeit an (ich hab ja mein eigenes Notebook wieder, da ist die VM für die Firma drauf und alles ist total bequem, ohne Hardware Rumschlepperei und ähnlich lästigem Kram) und ging Vormittags erst mal zum Doc.

Dort holte ich das nächste Therapie-Rezept, eine Überweisung zum Operateur, weil die Praxis dort das haben wollte und ich fragte nach Ibu und der Narbe. Ibu kann ich gern weglassen, zur Entzündungshemmung brauche ich das jetzt nicht mehr. Und die Narbe, die inzwischen leider nicht mehr so schön schmal ist sondern stellenweise recht ausgewuchert ist, die wird wohl so bleiben. Schade. Narbencreme, meinte er, würde da auch nicht wirklich helfen. Naja, dann gewöhne ich mich besser mal dran ...

Dann radelte ich ins Büro und nahm mir gleich Mittagessen beim Bäcker mit, denn von den Mittagessen-Kollegen ist am Dienstag keiner da und ich musste am frühen Nachmittag eh zur Therapie. Die war nicht ganz so schmerzhaft wie schon mal, aber das Knie war danach dann doch wieder ganz schön gestresst. Ich hatte danach das seltsame Gefühl, dass das Knie zwar mehr schmerzte als vorher dafür aber irgendwie leichtgängiger schien.

Am späten Nachmittag ging ich Made in China gucken, in Französisch. Und siehe da, wenn die Hauptdarsteller nicht ganz so überdreht sind, klappt das mit dem Sprachverständnis doch ganz gut. Ich verstand am Ende sogar die chinesische Oma mit dem starken Akzent so einigermaßen. Und auch sonst ist das ein netter Film, mit einem vermutlich auch hier aktuellen Problem. Wer anders aussieht, ist ‘ungleicher’.

Daheim räumte ich weiter auf. Es war eine der schrecklichen Kruscht-Schubladen dran, die total voll war und die ich seit Jahren nicht mehr geöffnet habe. Ich warf fast alles weg, nachdem ich jedes einzelne Kruschtdings aber erst mal in die Hand genommen und angeschaut hatte. Nach der einen Schublade hatte ich genug und las mein Astronautenbuch weiter.

Gelesen:

  • Christines Lokalrunde: Brüste
    Ich gestehe, dass ich mir noch nie wirklich Gedanken drüber gemacht habe, ob ‘es sich gehört’, einen BH zu tragen. Ich trage keinen, die Teile sind sch…-unbequem und ich habe keine Oberweite bei einem beiten Kreuz, das ist von Klamotten-Herstellern nicht vorgesehen. Ich trage Tanktops.
  • Caster Semenya darf in Doha nicht starten
    Natürlich soll Sport so fair wie möglich sein, aber was einer bei der Geburt mitgegeben wird, das gehört halt zu ihr. Wenn ein Sprinter besonders lange Beine hat, verlangt man ja auch nicht, dass er sie kürzen lässt. Blödes Beispiel, ja, aber so ähnlich kommt mir das vor. Wie allerdings ein natürlich erhöhter Hormonspiegel von Doping zu unterscheiden ist, weiß ich auch nicht.
Von engel am 30.07.2019 23:00 • diary

Rauchgestank :-(

Montag, Juli 29, 2019

Als ich in München ankam, stank es in der Wohnung nach Rauch :-(
Ich hatte erst die Balkonraucher nebenan irgendwo in Verdacht (ich hatte Balkontür und Schlafzimmerfenster gekippt gelassen), aber als ich alles zumachte, wurde es noch schlimmer. Es kam wieder aus dem Bad und der Lüftung dort. Sieht so aus, als sei es den Superqualmern unter mir (ich denke, dass das eher hoch als runter zieht) am Balkon zu kalt und nun wird wieder drin gequalmt was geht (Meine Güte, wie kann man eine Wohnung so verqualmen?! Ich hoffe, die ziehen bald aus, ich wohne hier noch mindestens ein gutes Jahr!).

Ich öffnete wieder alles und warf den Luftreiniger an, der den Gestank schnell beseitigte. Tolles Teil, super Anschaffung! Ich sollte mich vielleicht vorsichtshalber mal um einen Ersatz-Filter kümmern, bevor es keinen mehr gibt!

Ich kam wegen gemütlichem Frühstück (ich hab ja mein Notebook wieder!) und der Erweiterungen meiner Übungen um Kraft (wird langsam Zeit, die Schlaffi-Muskeln wieder aufzutrainieren, so langsam sollte das Knie das aushalten) recht spät los. Das war ganz gut so, denn da hatte der heftige Regen aus der Nacht schon deutlich nachgelassen. Ich radelte mit Booties, Chaps und Simony, letztere mit unter den Armen geöffneten Ärmeln und kam weitgehend trocken im Büro an.

Den Tag über hatte ich immer wieder Freude an den vielen Mückenstichen, weil irgendwas dran rieb und dann fingen die Dinger wie blöd an zu jucken. Nächstes Mal dann doch Chemiekeule, so macht das echt keinen Spaß.

Am späten Nachmittag radelte ich zum Museum, um ins Kino zu gehen, weil ich früh dran war, machte ich einen Abstecher zum Eispavillon, wo an diesem Tag mal wieder der Chef persönlich da war. Der ist so ein bisserl ein bayrisches Original und redet sehr gern. Er sah meine Narbe (die ja noch sehr auffällig ist) und setzte sich gleich zu mir, um sich eine halbe Stunde lang mit mir über Operationen und Prothesen zu unterhalten. Seine und meine, es war ausgesprochen lustig ;-)

Danach sah ich Anna. Der ist, wie ich irgendwo mal las, tatsächlich etwas langweilig, weil vorhersehbar und einfallslos, aber dann halt doch wieder spannend, weil Spion-Story. Ich fühlte mich gut unterhalten.

Der Abend war danach nicht lang. Ich war ziemlich müde und ging bald mit Chris Hadfield (An Astronaut’s Guide to Life on Earth) ins Bett. Weit kam ich allerdings nicht mehr.

Von engel am 29.07.2019 23:00 • diary

Notebook wieder da!

Sonntag, Juli 28, 2019

Am Freitag fuhr ich erst ins Büro und nachdem ich Kaffee und Butterbrezeln aus der Lounge genossen hatte, mitsamt dem Büro-Notebook gegen 9 schon nach Hause. Es war ein Transition-Meeting für kurz nach Mittag angesetzt worden, nach dem ich dann mit Sicherheit in die elendigen Urlaubs- und Baustellen-Staus geraten wäre. Das muss ja nicht sein.

Auf dem Heimweg holte ich gleich noch bei UPS mein Notebook ab, das seit Dienstag Abend dort in der Zentrale lagert. Endlich hab ich wieder ein vernünftiges Notebook! Als ich die Datenfestplatte wieder eingebaut hatte und das Notebook gebootet hatte, war die Welt wieder in Ordnung :-)

Der Bildschirm war komplett ersetzt worden, ich hatte eigentlich angenommen, das würde irgendwie geklebt oder sonstwie repariert. Ich bin mit dem Support von MSI voll und ganz zufrieden. Das Notebook hätte natürlich gar nicht erst kaputt gehen müssen, aber nachdem das passiert ist, war die Reparatur schnell und unkompliziert.

Der Samstag begann wettermässig solala und wurde im Lauf des Nachmittags immer schöner. Ich war eigentlich viel zu faul, aber nach einer Bemerkung des besten Allgäuers von Allen (im Sinn von ‘Spazierengehen geht eigentlich immer’), raffte ich mich doch auf und spazierte (ohne Stöcke) eine Runde an der Iller entlang. Das ging so mittelgut, ich humple noch immer. Zur ‘Belohnung’ frassen mich da unten die Mücken beinahe auf, meine Arme und meine Unterschenkel sind mit Stichen übersäht. Drecksviecher!

Der Sonntag war verregnet und wir verbrachten einen netten Tag mit Musik und dem Script zur Organisation der Hörbuchsammlung. So langsam wird das was :-)

Am Abend gab es wieder scharfes Thai-Essen. Für die Schärfung ist meistens der beste Allgäuer zuständig, weil ich selten Lust habe, scharfe Chilis zu schneiden (ich nehme Sosse oder Pulver zum Nachschärfen). Der kleine Carolina Reaper, den er reinschnitt, war vielleicht nicht klein genug, denn das Essen war brutal scharf. Am Ende hatten wir beide den ganzen Abend über einen von innen heissen Bauch.

Von engel am 28.07.2019 23:00 • diary

Im kühlen Keller

Donnerstag, Juli 25, 2019

Es war trotz nachts geöffneter Fenster warm. Schlafen wird langsam schwierig. Das Bein hatte den langen Weg zum und vom Feringasee aber gut überstanden, deswegen wachte ich nicht auf (aber wegen zu warm). Da die letzten deutschen Bücher nun weg sind, ging ich morgens mit einer Tüte Müll raus. Natürlich könnte man auch abends Zeug wegschmeissen, aber ich verbinde gerne Aufgaben miteinander ;-)

Die Therapie-Session bei der C. war wieder erst angenehm, dann anstrengend. Hinterher war das Knie sehr jammerig, obwohl es während der Session weniger geschmerzt hatte. Die C. meinte, man merke, dass ich auch selbst was mache (Echt? Ich finde ja, ich bin mal wieder zu faul.) und das Bein sei an diesem Tag nicht ganz so verhärtet wie am Dienstag gewesen und sogar ich sah, dass die Streckung hinterher besser war. Schaumermal, wie lang das anhält.

Am späten Nachmittag sah ich Theatiner Mon bébé. Davon hatte ich mir nach der Vorschau mehr erwartet, die Story ist doch ganz schön langweilig. Und für’s Sprachverständnis war das auch ein Reinfall, weil die Protagonistin total schnell und fast nur Slang spricht. Ohne Untertitel wäre ich komplett aufgeschmissen gewesen. Aber der Kinosaal vom Theatiner ist im Keller und es war angenehm kühl da unten. Das ist zur Zeit ja auch nicht zu verachten :-)

Auf dem Heimweg war ich langsam, denn das Knie war sehr unzufrieden. Ich legte daheim nochmal Eis drauf und in meinem Superbequemsessel wurde es dann auch besser. Sonst war es drin so warm wie draussen (also definitiv zu warm), deswegen machte ich alles auf. Wenn es eh schon heiss ist, kann ich ja auch frische Luft haben.

Die Nacht war nicht gut. Ich schlief schlecht, weil es zu warm war und ich schlief schlecht, weil das Knie allenaselang motzte. Gefühlt wachte ich jede Stunde mal auf. Gna. Die Hoffnung ist (Nein, eigentlich: die Überzeugung), dass das Ganze wenigstens der Streckung dient, aber das kann ich erst sagen, wenn das blöde Knie nicht mehr so weh tut (Man sollte ja überhaupt meinen, dass so ein Titan-Dingens gar nicht weh tun kann, aber so fühlt es sich nicht an!).

Von engel am 25.07.2019 23:00 • diary

Badenradeln

Mittwoch, Juli 24, 2019

Ich schlief nicht gut, weil mich das Bein immer wieder weckte und ich mich anders hinlegen musste. Immerhin konnte ich wieder mit Decke schlafen, weil es nachts immer noch einigermaßen kühl war.

Als ich ging, legte ich den letzten Schwung deutscher Bücher bei den Briefkästen ab. Das war einfach und ein Regal ist jetzt zur Hälfte leer - also eigentlich schon wieder voll, aber es ist anderswo übersichtlicher geworden. Das weitere Ausräumen wird schwieriger und nerviger werden. Schaumermal, als nächstes muss eh mal Zeug weggeworfen werden.

Das Bein war in der Früh noch immer etwas empfindlich gewesen, aber Radeln ging wie immer gut. Laufen ging eher so mittel, das wurde aber im Lauf des Tages besser.

Wegen des Firmen-Sommerfests war die Kantine geschlossen und wir wichen wieder ins Dailys aus. Morgen müssen wir da nochmal hin, ich überlege, was ich dann essen soll. Nochmal Chicken Curry?

Die Kollegen überlegten am Nachmittag ob sie - nach der Rede eines der Oberchefs - noch aufs Sommerfest gehen sollten. Ich hatte da keine Lust drauf. Natürlich wäre mit den Kollegen zamm sitzen nett gewesen, aber in der Hitze? Und womöglich mit den Chefs, die uns gerade alle rausgeschmissen haben? Ich wollte es lieber nett und kühl haben.

Ich radelte an den Feringasee. Das geht meistens an der Isar entlang und kann kann viel im Schatten fahren, das war sehr nett. Wegen des Autobahnumbaus ist am See aber einiges gesperrt. Ich entdeckte einen neuen Weg, der aber leider etwas sonniger ist als der alte.

Ich legte mich im vorderen Bereich, wo viele Bäume und Büsche sind, in den Schatten. Die Narbe bedeckte ich trotz des Schattens mit dem abgeschnittenen Legginsbein (beim Radeln mache ich das auch). Es war trotz Schatten heiss. Nachdem ich 3 Mal kurz im Wasser gewesen war, radelte ich heim. Wenn es so heiss ist, ist Radeln immer noch am Besten! Kurz vor daheim gab es noch ein Eis :-)

Daheim war es leider warm in der Wohnung. Draussen war es aber viel wärmer, also blieb ich bei zugezogenen Vorhängen drin. Erst später riss ich wieder alles auf, aber es wurde leider nicht mehr richtig kühl.

Von engel am 24.07.2019 23:00 • diary

Streckung

Dienstag, Juli 23, 2019

Ich schlief gut. Sogar mit Decke, weil es dank der geöffneten Fenster wirklich angenehm temperiert warr :-)

Auf dem Weg ins Büro radelte ich sehr langsam und mit deutlich akzentuiertem Beinstrecken. Das fühlte sich gut an, aber als ich das Rad abstellte und in den Tower lief war alles wie immer (loslaufen ist immer doof).

Zum Mittagessen war keiner von ‘meinen’ Leuten da, deswegen holte ich mir einen Semmel und einen Muffin zum am-Schreibtisch-essen.

Die Therapie-Session am Nachmittag lag so, dass es sich nicht mehr lohnen würde, danach nochmal für 15 Minuten zurück ins Büro zu gehen. Ich hörte also sehr früh auf. Die C. massierte und strich mein Bein wieder erst mal sehr angenehm und malträtierte es dann mit Streck- und Beuge-Übungen.

Wobei das so klingt, als sei sie brutal, aber das stimmt nicht. Sie ist einfach unerbittlich. Das Bein wird minimal gestreckt, und sie bewegt es minimal hin und her und streicht an Muskeln und Sehnen entlang. Erst ist das kaum merkbar, aber schon nach relativer kurzer Zeit fangen die Muskeln und Sehnen an zu ziehen und das wird dann fast sekündlich schlimmer. Ich versuche dabei, das Bein entspannt zu lassen, aber das ist wirklich schwierig.

Als wir fertig waren, schmerzte das Bein ordentlich. Ich bekam noch Eis drauf und lag noch eine Viertelstunde auf der Liege rum, dann radelte ich langsam durch den Englischen Garten zu den Museum Lichtspielen. Ich stellte den Sattel wieder auf Normalhöhe, das Bein war eh schon verärgert, ich mochte es nicht weiter stressen.

Der Plan war gewesen, noch zum Asia-Shop zu gehen, um Thai-Sossen zu kaufen, aber der Shop ist weg. Alles leer. Es hatte nicht mal ein Schild, wohin sie gezogen sind. Vielleicht haben sie ja aufgehört.

Im Museum sah ich Red Joan. Von dem Film hatte ich mir etwas mehr erwartet, denn - Hey, Judi Dench! Aber das war alles nur so halbherzig, sowohl das Spionagezeug als auch die Gründe für den Verrat. Aber langweilig war der Film auch nicht, also war es gute Unterhaltung. Auch OK.

Der Plan war gewesen, danach ins Fitnesscenter zu gehen und mal zu schauen, was ich da inzwischen tun könnte, ohne mich, also das Knie, zu überanstrengen. Aber die Physio-Session hing mir noch heftig nach und ich beschloß, das lieber bleiben zu lassen. Noch ist weniger mehr. Ich bin sehr unsicher, ab wann ich das wieder ignorieren darf :-(

Daheim war es wärmer als am Vortag aber immerhin kühler als draussen. Ich liess also erst mal alles zu und öffnete erst später Fenster und Türen. Ich fing an, das Telefonregal (also das hohe Regal, in dem auch das Telefon steht und das sonst komplett voller Kruscht und Kram ist) aufzuräumen. Bücher wegbringen macht deutlich mehr Spaß!

Von engel am 23.07.2019 23:00 • diary

Kühlungsversuche

Montag, Juli 22, 2019

Problemlose Fahrt nach München. Da war es noch moderat kühl (17 Grad) und ich riss erst mal alle Fenster und Türen in der Wohnung auf, um die Kühle so weit wie möglich rein zu lassen.

Nach dem Frühstück schloß ich die Balkontür und das Schlafzimmerfenster und zog die Vorhänge zu. Vorhänge sind bei Weitem nicht so gut wie Rollläden, aber man muss nehmen, was man hat. Ich hoffte darauf, dass die Wohnung abends wenigstens kühler als draußen sein würde. Ich legte wieder einen Stapel Bücher unten ab.

Den Tag über übte ich immer weider Beinstreckung, aber das Bein war komisch. Ich merkte es lang überhaupt nicht (wie das eigentlich sein sollte mit Körperteilen), dann zuckte plötzlich ein sehr kurzer Schmerzimpuls durchs Bein und war gleich wieder weg. Also doch überlastet am Wochenende? Es fühlte sich eigentlich nicht so an, wenn ich lief.

Am späten Nachmittag radelte ich in die Innenstadt und sah Le Grand Bain. Ich habe meine Französisch-Übungen in letzter Zeit vernachlässigt (unter anderem, weil ich die Pläne, wo ich Französisch brauchen würde, für dieses Jahr aufgeben hatte, ich werde nicht rechtzeitig fit genug dafür werden), aber ich hatte doch gedacht, dass ich inzwischen was gelernt hätte. Vielleicht habe ich, Vokabeln und so. Am Sprachverständnis hat sich aber nicht viel getan. Ohne Untertitel wäre ich total aufgeschmissen gewesen, auch wenn das wie immer im Lauf des Films besser wurde. Der Film an sich ist anfangs eher langweilig, wird dann aber ab der Mitte nett und am Ende prima.

Auf dem Heimweg übte ich Beinstreckung beim Radeln. Dazu stellte ich den Sattel höher und streckte das Bein beim Treten bewusst weit durch. Vielleicht hilft das ja was, immerhin zieht es minimal an den Sehnen und Musklen und stete Wiederholung müsste da ja gut sein.

Daheim war es leider nicht so kühl in der Wohnung, wie ich gehofft hatte. Später öffnete ich wieder alle Türen und Fenster. Die liess ich auch über Nacht offen, es sollte ja halbwegs kühl werden. Die Balkontür sicherte ich mit einem drunter geklemmten Kissen vor dem Zuknallen, das Schlafzimmerfenster über meinem Kopf ignorierte ich so gut es ging. Ich finde das Fenster direkt über meinem Kopf wirklich irritierend, aber nur so kommt Kühle rein.

Von engel am 22.07.2019 23:00 • diary

Kapf-Spaziergang

Sonntag, Juli 21, 2019

Am Freitag Vormittag kam die Nachricht, dass mein Notebook an UPS übergeben worden sei. Große Freude. Als ich allerdings nachsah, wann es bei mir ankommen würde, dann doch eher Enttäuschung: am Dienstag Nachmittag. Das war zu erwarten gewesen, es hatte auf dem Hinweg ja auch 3 Tage gebraucht, aber bei sowas bin ich scheint’s nicht rational, ich hatte auf Samstag gehofft. Naja.

Den schönen Freitag Abend nutzten wir zum Grillen. Das war sehr nett und es war sogar in der Sonne abends ganz gut auszuhalten.

Für Samstag waren Abends Gewitter angesagt, aber der Tag an sich sollte schön werden. Wir teilten uns für den Weg zum Eschacher Weiher wieder auf. Der beste Allgäuer radelte, ich nahm das Auto und spazierte oben mit einem Umweg zum Weiher. Bergauf ohne Stöcke, bergab dann doch lieber mit.

Ich ging sehr, sehr ordentlich und achtete vor allem darauf, das Bein beim Laufen hinten richtig zu strecken. Das fühlte sich einerseits irgendwie richtig an und andererseits total komisch, denn so fühlte sich das rechte Bein länger an als das linke. Was aber nicht sein kann, das wurde ja ausgemessen. Das kommt sicherlich von dem jahrelangen Rumgehumpel mit nicht-streckbarem Bein und ich muss mich da erst dran gewöhnen.

Ich ging ohne Stöcke hinauf bis zum Hohen Kapf (da hat es gerade unendlich viele Heidelbeeren - Yummie!) und drehte dort wieder um. Ich nahm Stöcke, weil es da oben gleich mal etwas steiler runter geht, und das war sehr gut. Bergab gehen ist noch immer schwierig und unangenehm. Wobei ich gar nicht sicher bin, ob das nun daran liegt, dass die Muskeln noch zu schwach sind (allerdings kann ich Treppe runter meistens schon ganz gut) oder ob mir da jetzt einfach Übung und die Rückmeldung nicht-existenter Körperteile fehlt. Wie auch immer, da ist noch deutlich Luft nach oben :/

Auf dem Weg durch den Wald Richtung Brotzeitstüble merkte ich dann schon, dass das Bein sehr müde wurde. Und auf den letzten Metern auf der Kuhweide runter zum See fing das Knie an zu schmerzen. Nicht fürchterlich, sondern eher dumpf, wie überlastet halt. Oh weh!

Unsere Ankunft am Eschacher Weiher war eine Punktlandung. Ich hatte gerade den Rucksack abgelegt und wollte das Handtuch ausbreiten, da kam der beste Allgäuer von Allen angeradelt :-)

Wir lagen eine Weile am Weiher herum und gingen einmal schwimmen. Ich hatte da eigentlich keine Lust drauf, denn es wehte ein reichlich kühler Wind, aber dem Bein war nicht wohl und da würde kühles Wasser gut tun. Ich schwamm dann auch nicht wirklich, sondern machte ein wenig Wassergymnastik. Im Wasser fühlte sich das gut an, danach war aber alles beim Alten, dem Knie war unwohl.

Der Weg hinauf zum Auto - wohlweislich mit Stöcken - ging dann aber problemlos, obwohl es da steil und uneben ist.

Daheim gab es K&K auf der Terrasse und später Bärlauch-Spaghetti. Mit Ruhe und Kühlung wurde es dem Bein langsam wieder wohler. Ich war erleichtert.

Der Sonntag begrüßte uns wie vorhergesagt mit Regen. Das war sehr OK, denn das Bein war ziemlich empfindlich und mehr Ruhe war da sicherlich gut. Ein Sonnenloch am Nachmittag nutzten wir für Pfannkuchen, sonst beschäftigten wir uns mit Musik und meinem Hörbuch-Projekt, das auf den echten Daten natürlich in Probleme lief und angepasst werden musste. Aber das wird :-)

Abends gab es ordentliches scharfes Thai-Essen. ‘Thai’ im Wesentlichen deswegen, weil die Basis eine fertige Sosse aus einem Asia-Laden ist, sonst ist ist das vor allem viel Gemüse und scharf wird es durch die eigenen Chilis. Schmeckt nie gleich aber immer gut.


Fingerhut am Weg


Der Hohe Kapf :-)

Von engel am 21.07.2019 23:00 • outdoorsonst

Aladdin

Freitag, Juli 19, 2019

Morgens machte ich zwar die Übungen, aber Strecken geht in der Früh nicht wirklich. Das tut nur weh und ich komme trotzdem nicht weit. Der Plan ist nun, das weiterhin quer über den Tag verteilt zu machen. Ich legte weitere Bücher unten ab, so langsam sieht man dem Regal an, dass da geleert wird :-)

Im Büro fing ich mit der vermutlich letzten Version eines meiner Projekte an. Dazu hätte das ja wirklich nicht gleich mal mit Riesen-Problemen anfangen müssen, nur weil da ein nigelnagelneues OS zu unterstützen ist. Wie üblich habe ich (noch) keine Ahnung was das eigentliche Problem ist und wie ich es lösen kann. *nerv*

Den Tag über streckte ich das Bein bei jeder (naja, bei vielen) Gelegenheit. Es nahm mir das jedes Mal übel und war eine Weile lang echt empfindlich, was einerseits dazu führte, dass ich oft humpelte und andererseits zu besorgten Fragen “Heute ist es nicht gut, oder?”. Das zu bejahen war einfacher, als länglich zu erklären.

Am späten Nachmittag gab ich an der DAV Bibliothek ein Buch ab, das ich seit 2010 haben muss. Warum ich das nie abgegeben habe und vor allem warum das nie aufgefallen ist, ist mir schleierhaft. Ich warf es nur in den Postkasten für Bücher, so musste ich nichts erklären ;-)

Dann ging ich ein ausgezeichnetes Eis im Eispavillon essen und sah danach Aladdin. Eigentlich vor allem deswegen weil Will Smith den Lampengeist spielt und das in der Vorschau prima rüber gekommen war. Der Film gefiel mir ausserordentlich gut, wegen des Lampengeistes natürlich, aber auch wegen dem ganzen superbunten Drumherum, der eigensinnigen Prinzessin und überhaupt allem.

Auf dem Heimweg war ich echt schnell. Ich überlegte kurz besorgt, ob ich zu fest reintrete, aber der unverrückbare Eckpunkt für alles ist ja immer: “Wenn es nicht schmerzt, nicht heiss wird und nicht anschwillt, ist alles gut.” (Beim Strecken sagt übrigens keiner, dass es nicht schmerzen darf.) Radeln geht so supergut, dass ich vermutlich auch steile Berge radeln könnte, da schmerzt nie was. Aber ich habe mir fest vorgenommen, bis zum 7.8. keine echte Anstrengung auf das Bein zu bringen. Deswegen radle ich langsam los und schalte an Steigungen immer sehr weit runter. Und ich trete auch nicht wirklich hart rein.

Ich las noch ein wenig und weil ich müde war, ging ich früh ins Bett. Halb 10, da war es draußen noch hell und es hatte haufenweise laute Menschen (Kinder, Jugendliche und Andere) da draußen. Egal, Ohren zuklappen schlafen.

Gelesen:

Von engel am 19.07.2019 09:42 • diary
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