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Wusch und durch

Donnerstag, Mai 28, 2020

Der Tag sauste irgendwie unter mir durch ohne dass ich wirklich wusste wie. Ich frühstückte am späten Vormittag die Reste des ‘knusprigen’ Schoko-MyMuesli (das mit den harten Dinkel- oder sowas Körnern, immer noch eher solala) und wunderte mich da schon, wie es so schnell so spät werden konnte. Dann zog ich Sport-Klamotten an und suchte raus, welches Workout ich machen würde ... und dann war schon Nachmittag und ich hatte Hunger und dann kam schon der beste Allgäuer von Allen. So schnell verfliegt die Zeit selten.

Neben Lernen organisierte ich meine Daten-Ablage um und machte mir Notizen zum Videogespräch am Dienstag. Da ist eine Dame von HR und der Leiter der Entwicklung dabei und da will ich detailliertere Fragen stellen zu dem was die machen und was mein Job wäre und wenn ich mir das nicht vorher aufschreibe, vergesse ich dann garantiert die Hälfte.

Am Abend installierte ich mir Jenkins. Das wollen die verwenden oder verwenden es schon und auch wenn es bei uns ‘nebenan’ verwendet wurde/wird, habe ich selbst noch nichts damit gemacht. Wird Zeit, da zumindest einen Überblick zu bekommen. Ich bin froh, dass ich beim Notebookkauf den Maximal-Ausbau genommen habe. Bislang stemmt es erstaunlich viele intensive Anwendungen gleichzeitig ohne Probleme, auch wenn CPU und Memory manchmal ganz schön ausgelastet sind :-)

Den Abend versenkte ich in ein Puzzle mit doppelt ausgefransten Ecken (finde ich eigentlich doof, aber wenn ich ein Puzzle anfange, mache ich es auch fertig) während der beste Allgäuer neue Kopfhörer recherchierte und seine Musiksammlung aufpolierte. Weia, ein ganzer Tag ohne Bewegung am Rechner!

Von engel am 28.05.2020 23:00 • diary

Operateur-Besuch

Mittwoch, Mai 27, 2020

Der Tag begann mit einem tollen Frühstück. Ich hatte mir Joghurt und Heidelbeeren für das Frühstück mitgebracht. Nach dem Kartoffel-Fiasko vom Dienstag und weil ja nun wirklich nicht absehbar ist, wann ich wieder in München wohnen werde, hatte ich beschlossen, den Kühlschrank abzuschalten und weil da noch eine Packung Himbeeren im Gefrierfach war, gab es die gleich mit dazu. Das war fein!

Den Kühlschrank schaltete ich noch vor dem Frühstück ab und öffnete gleich das Gefrierfach, damit ich da nachhher das Eis rausmachen konnte (ich musste es mit Tape offen halten, der Kühlschrank steht anscheinend nicht gerade).

Der erste Termin war der beim Orthopäden. Ich bekam nochmal eine dicke Packung Ibu, denn ‘wenn Du die brauchst, dann brauchst Du die’. Die sollte jetzt wieder eine Weile reichen, denn auch wenn ich noch nicht ‘ohne’ kann, wird die Menge doch weniger und der Abstand größer.

Bei meiner detaillierten Beschreibung, was mit dem Knie geht und was nicht, winkte er fast ab. Andere, zugegeben Ältere, kommen gar nicht so weit. Und: ‘Das ist ein Ersatzteil, nicht so gut wie das Original. Vergiss das nie!’ *seufz*

Beim Orthopäden war ich bei Weitem nicht so lang wie ich befürchtet hatte, deswegen fuhr ich nochmal für eine Stunde heim und dann zum Operateur. Der ist sehr zufrieden mit dem Knie und seiner Arbeit. Er testete Streckung und Beugung fand das prima, vor allem, weil die Streckung weder spannt noch schmerzt. Und er war zufrieden, obwohl ich weder bei der Streckung noch bei der Beugung am Anschlag war.

Man machte auch eine Röntgen-Aufnahme, auf der er sehr genau die Abstände und die Verankerung im Knochen betrachtete. Alles gut :-) Und auch dieser Arzt meinte, das sei ein Ersatzteil und ich solle eher rauf als runter laufen. Man sollte echt mal Berge erfinden, die oben aufhören! Und zum nach wie vor schlappen Oberschenkelmuskel meinte er, das würde lang dauern, bis der vollständig aufgebaut ist. Der Muskel sei ja schon lang vorher nicht mehr beansprucht worden. Tja, wohl wahr.

Vorm Heimfahren räumte ich noch den Kühlschrank aus und nahm alle Lebensmittel mit, die nicht wirklich lang halten. Meine Schoko-Geburtstagsmüslis und sowas. Ich schleppte mich schwer beladen aus der Wohnung um heimzufahren.

Im Allgäu wartete eine Überraschung: ich wurde zum Video-Interview für den Job eingeladen! Und wieder wundere ich mich: so schnell? Ich hatte bei der Jobsuche mit verschiedenen Wartezeiten von 1-2 Wochen gerechnet. Nachdem ich dem Termin zugesagt hatte, wanderte ich erst mal mit dem Notebook durch die Wohnung, um den besten Platz für die Konferenz nächste Woche zu finden (mein bequemer Sofaplatz ist sowas von ungeeignet!) ;-)

Abends waren wir kurz davor mal wieder auf der Terrasse in der Sonne bei Kaffee in Nichtstun zu versacken, dann rafften wir uns aber - weil: schönes Wetter! - doch noch auf und radelten noch auf den Fernsehturmhügel. Die Brotzeit danach war super, ich hatte nämlich vorher schon Hunger gehabt ...

Von engel am 27.05.2020 23:00 • outdoormtb

München, Tag 1

Dienstag, Mai 26, 2020

Eigentlich war ich am Montag Abend schon auf dem Sofa eingeschlafen, aber als wir dann ins Bett gingen, fing mein Kopf an zu organisieren (völlig sinnlos wegen 2 Tagen München mit insgesamt 5 weit gefächerten Terminen!) und wenn ich 20 Minuten oder so nicht schlafen kann, stehe ich auf und fahre halt los. Das war dann am Ende ziemlich anstrengend und ich fiel quasi in Tiefschlaf, sobald ich in mein Münchner Bettchen fiel.

In der Früh entsorgte ich erst mal die Kartoffeln, die noch im Kühlschrank dahinvegetierten - fast alle total ausgetrieben und eine faulig. Yikes! Dann arbeite ich eine Weile im Münchner HomeOffice und radelte dann zur Gyn. Alles gut.

Auf dem Weg ins Büro holte ich ein Rezept beim Hausarzt und hatte damit die beiden ersten der Termine, die ich für München ausgemacht hatte, hinter mir. Ich fand den Weg ins Büro noch völlig problemlos ;-) Im Englischen Garten roch es noch immer nach Bärlauch, dabei war da gemäht. Ich brauchte eine Weile, um die letzten intensiv blühenden Pflanzen unter den Büschen zu entdecken.

Im Büro war es komplett leer. Ich meldete mich wie gewünscht per Mail beim Empfang und erledigte die eine Aufgabe, die mir die Kollegen für den Besuch mitgegeben hatten: Ja, die Alt-Rechner der bereits ausgeschiedenen Kollegen sind inzwischen abgeholt. Dann versuchte ich, die letzten Gehaltszettel auszudrucken, was aber nicht klappte weil der Druckerserver nicht mit dem Drucker reden wollte. Dann halt nicht.

Ich war eigentlich nur deswegen im Büro, weil ich ein paar Dinge aus meinem Schrank brauchte. Aber wo ich dann schon mal da war, startete ich auch das Büro-Notebook neu. Das dauerte eine geschlagene halbe Stunde! Und dann radelte ich halt wieder heim, wo ich den restlichen Tag mit den neuen Themen verbrachte.

Abends räumte ich den Kram zusammen, den ich mit ins Allgäu nehmen will (Sportschuhe vor allem), und den Kruschtschrank auf, den ich schon Wochen vor der Pandemie mal aufräumen wollte. Zum Abschluß des Abends schaute ich die für mich nächste Folge von Picard. Das war prima. Ich muss mal überlegen, wie ich die beiden letzten Folgen noch schauen kann. Spacekram ist thematisch nichts für den besten Allgäuer und er wäre ja eh weit hinten dran.

Fundstück im Netz: Ninja-Eichhörnchen
Ein Video von Mark Rober, dessen Experimente (und deren Präsentation) ich schon ein paar Mal toll fand. Diese 20 Minuten sind absolut sehenswert!

Von engel am 26.05.2020 23:00 • diary

Bewerbungstelefonat

Montag, Mai 25, 2020

Nach einem eher faulen Wochenende, weil wir das Wetter am Samstag falsch eingeschätzt hatten (immerhin waren wir Sonntag draussen), verbrachte ich den ersten Teil des Vormittags damit, mich mit dem potentiellen neuen Arbeitgeber zu beschäftigen und mir zu überlegen, was ich aus der Stellenbeschreibung rauslesen könnte oder auch nicht. Für ‘richtig’ Arbeiten hatte ich keinen Kopf, beim Rumspielen mit dem Tool fand ich aber immerhin, warum es manchmal abstürzt. Da herrscht aber noch immer Chaos.

Dann war das Bewerbungs-Telefonat. Wir hatten ein paar technische Probleme, erst die Personaldame auf der Seite der Firma (naja, der Mutterfirma), dann ich, weil der Handy-Empfang zwischendurch schlecht wurde. Sonst ... ich habe keine Ahnung, ob ich mich gut oder schlecht verkauft habe.

Der größte Teil des Interviews war auf Englisch, sonst war es vermutlich das Übliche. Was sind meine Karriereziele? Was sind meine Stärken? Meine Schwächen? Wie schätzen mich meine Chefs ein? Warum? Und dann wurden noch ein paar Buzzwords abgefragt und ich bin sehr froh, dass ich in letzter Zeit so viel Lernen darf und durfte. Die Entwicklung in D zumachen ist ein schlechter Zug meiner Firma (wobei die sich das sicherlich gut überlegt haben), aber man muss schon zugeben, sie versuchen es uns so einfach wie möglich zu machen.

Was mich aus der Stellenbeschreibung nicht wirklich angesprungen hatte, ist dass der Job quasi der meines aktuellen Chefs ist. Mit Personalverantwortung und Budgetplanung und solchen Dingen. Nun, das wäre echt spannend! Und man muss die Firma und die Produkte gelegentlich auf Messen präsentieren und vertreten. Maximal 10% Reisetätigkeit, hiess es. Das ist für mich fast der grösste Knackpunkt. Smalltalk mit Leuten, weia!

Am Ende bedankte sich die Personaldame für das Gespäch und meinte ich sei eine sehr interessante Kandidatin und sie würde sich im Lauf der Woche melden, ob ich zum Video-Interview eingeladen werden würde. Das mit dem interessant sagen die bestimmt immer, ich hoffe, es stimmt auch. Ich kann mir den Job noch immer für mich vorstellen, trotz der Messen :-)

Danach war ich ernsthaft platt und brauchte Pause. Das war das erste Bewerbungsgespräch seit 1991! Da kann man dann dann schon mal gestresst sein danach ;-)

Nachdem ich mich erholt hatte, schwenkte ich auf der Lernschiene auf ‘Entwickler wird Manager’ um. Da geht es viel um Menschen, wie die ticken und eben um Führung. Das ist alles sehr amerikanisch, aber das meiste ist auch anderswo richtig. Am besten gefällt mir, dass diese Menschen-Dinge auf eher nicht so Leute-orientierte Menschen zugeschnitten sind.

Am Abend packte ich meinen Kram für München (nicht allzu viel) und machte eine Liste von Dingen, die ich aus München mitbringen will (einiges). Inzwischen war ich schon so lang nicht mehr in München, dass ich das Gefühl habe, das muss geplant werden wie eine Reise. Dabei ist das meine Wohnung ...

Von engel am 25.05.2020 23:00 • diary

Nach dem neuerlichen Ibu-Fiasko hatte ich für den schönen Sonntag auf Radeln plädiert. Daheim, denn vor den Bergen war es schöner als ‘drin’.

Nach dem üblichen Start fuhren wir am Herrenwieser Weiher über die ‘blaue Brücke’ und dann auf einem schönen, mir völlig neuen, Weg nach Buchenberg. Von dort radelten wir sehr nett über Wiesen- und Forstwege in die Wirlinger Wälder. Die breite Fortsstraße da durch war früher schon nur mäßig schön, nun ist sie von den vielen Holzarbeiten ziemlich kaputt und nicht nett zu radeln. Auf der alten Bahnstrecke danach war sehr viel los.

Wir radelten ‘hintenrum’ zum Brotzeitstüble (noch geschlossen) und auf die Wiese überm Eschacher Weiher, wo wir lang und gemütlich in der Sonne Pause machten.

Am Rückweg nahmen wir noch den Blender mit und kürzten dann von Ermengerst direkt nach Elmatried ab. So kamen wir früh genug heim, um noch die Sonne auf der Terrasse geniessen zu können :-)


Wiesenweg nach Buchenberg


In den Wirlinger Wäldern


Sonnenpause


Rückweg

Von engel am 25.05.2020 06:13 • outdoormtb

Samstag, 16.05.2020: Ohne-Ibu-Test

Sonntag, Mai 24, 2020

Weil das Wetter nur so mittel werden sollte, liessen wir uns in der Früh viel Zeit und gingen dann auf den üblichen Schlechtwetter-Hügel. Ich versuchte nochmal, ohne Ibu auf einen Berg (und wieder runter) zu kommen, aber das geht anscheinend (noch!) nicht.

Der Aufstieg ging super, der Abstieg ... nicht so sehr. Ich nahm auf der Hälfte dann Stöcke und es war trotzdem nicht schön. Der Abstieg, nicht die Runde.

Immerhin: draussen gewesen.


Aufstieg in supergrün


Das Wetter lässt nicht auf Sonne hoffen ....


Lochblick


Abstieg

Von engel am 24.05.2020 19:11 • outdoorberg

Der letzte schöne Tag des Urlaubs wollte genutzt werden, auch wenn das Knie die Gratwanderung vom Vortag noch deutlich merkte. Wir hatten uns für eine (momentan noch, hoffe ich) recht lange Tour von Hinterstein aus entschieden und waren nicht sehr früh, aber auch nicht wirklich spät dran. Trotzdem standen ‘Auf der Höh’ schon ganz schöne viele Autos, dabei war es unter der Woche!

Nachdem wir ein Stück das Ostrachtal hinter gegangen waren, bogen wir nach rechts ab und auf einen steilen Fortsweg ein, an dem ein ‘Radeln verboten’ Schild hängt. Eine Folge des E-Bike-Booms, glaube ich, denn diesen steilen Weg kann man ohne Antrieb ziemlich sicher nicht radeln (runter schon, aber nicht rauf).

Der Forstweg geht oben in einen schmalen Quadtrack im Buchenwald über und führt in schönen Kehren über eine Weide. Das ist trotz des Tracks ein schöner Weg, weil die Gegend rundrum so großartig ist. Nach der kleinen Alpe (mit ‘lustigem’ Schild am Brunnen, was man in der Viehtränke alles nicht darf) ist man schließlich auf einem Bergweg. Hier nahm ich schließlich Stöcke, denn dem Knie war entschieden unwohl.

Auf der Querung zum Gipfelaufbau gab ich dann auf. Mit den Stöcken ging das Laufen dann so einigermaßen, aber ich fürchtete mich vor dem Abstieg. Den Besten Allgäuer von Allen schickte ich schliesslich allein weiter zum Gipfel (was ihm erst nicht gefiel, aber so kurz vor dem Ziel, 350 Höhenmeter oder so, liess er sich dann doch überreden) und suchte mir ein bequemes Plätzchen in der Sonne. Von dort schaute ich immer wieder zu, wie er dem Gipfel entgegen eilte.

Erstaunlich schnell (naja, ich war ja nicht dabei) war er oben und sauste wieder runter. Pause machte er in meiner warmen bequemen Mulde.

Der Abstieg war wie befürchtet schwierig, ging aber alles in Allem doch besser als ich befürchtet hatte. Ich war sehr froh, als wir wieder am Auto waren. Wir müssen demnächst nochmal da hoch!


Blick auf die Pfannhölzer


Anstieg auf dem Quadtrack


Vorm kleinen Daumen


Auf dem Weg zur Querung


Der beste Allgäuer allein auf dem Weg zum Gipfel


Mein sonniges Warteplätzchen


Der Allgäuer fast am Gipfel


Gipfelbild


Tiefblick


Abstieg


Abstieg

Von engel am 24.05.2020 07:24 • outdoorberg

Donnerstag, 07.05.2020: Grenzgang

Samstag, Mai 23, 2020

Der Tag sollte zur Abwechslung mal strahlend schön werden. Wir begannen den Tag moderat früh und fuhren dann ans Oberjoch. Inzwischen sollte die vor knapp 2 Monaten abgebrochene Runde ja wohl möglich sein :-)

Als wir den Kangoo am Parkplatz abstellten, lag sogar noch weniger Schnee, als wir vermutet hatten. Wir warfen gleich mal die Grödel aus dem Rucksack, die würden wir wirklich nicht brauchen. Der Weg durch die 2. Runse war dann auch völlig problemlos. Der Anstieg bis zum Kühgrundkopf ging gut, war aber, fand ich, echt anstregend. Dafür war der Blick nach Österrreich und Richtung Hauptkamm großartig. Man muss da wirklich im Frühjahr gehen, dann wirkt die Gegend erst so richtig.

Wir gingen gleich noch ein Stück weiter bis zum höchsten Punkt der Runde und suchten uns da ein schönes Stück Wiese, in dem wir uns zum Pause machen in die Sonne legten. Lang, denn wir schliefen beide in der Sonne ein :-)

Den Weiterweg am Grat bis zum Iseler bestritt ich ohne Stöcke und das ging insgesamt recht gut (mit Ibu), obwohl man da zwischendurch ganz ordentlich absteigen muss. Es waren uns zwar auf dem gesamten Gratweg Leute begegnet, mehr als sonst eigentlich, aber es war ingesamt trotzdem nur mäßig viel los. Vorn am Iseler war es natürlich voller, aber auch da war noch gut Platz. Wir gingen am Gipfel vorbei und machten an der Abzweigung nochmal Pause.

Für den Abstieg (mit Stöcken) nahmen wir den Weg zur Wiedhag und gingen dann über den Fußweg zurück nach Oberjoch. Da hat es endlose Treppenstufen und das war total doof und das fand nicht nur ich. Am Ende stieg ich ‘wild’ im Gras ab und wo wir dann schon mal dabei waren, gingen wir unten auch weiterhin über die ‘Skipiste’ zum Auto. Das war aber nur so mittelgut, denn am Ende mussten wir durch die schon ziemlich hohe Wiese und trampelten das ganze Gras und die Blumen um. Schlechtes Gewissen galore!

Wunderschöner Tag mit einer wunderschönen Runde. Und wir haben ganz bestimmt, weil über den Grat die Grenze verläuft, ein paar verbotene Schritte in Österreich gemacht ....


Überblicksbild


Weg durch die grosse Runse


Gratweg zum ersten Gipfel


Blick ins Ausland


Einer der wenigen Schneeflecken


Blick zum Allgäuer Hauptkamm


Abstieg in den Sattel vorm Iseler


Am zweiten Gipfel


Abstieg

Von engel am 23.05.2020 18:47 • outdoorberg

Punktlandung

Freitag, Mai 22, 2020

Am Feiertag machten wir eine relativ einsame Tour, die am Ende in einen fürchterlich begangen Grat mündete. Ich hatte mit Betrieb gerechnet, aber was dann da wirklich los war, übertraf alle Befürchtungen (hier der 2. Parkplatz und die Zufahrtstraße des üblichen Startpunkts). Kann halt keiner weg zur Zeit.

Das Knie hatte den Tag ganz gut weggesteckt, aber ich humpelte in der Früh doch erst mal erbärmlich die Treppe runter. Mit der Bewegung wurde das aber schnell besser :-)

Weil ich während der Lektion vom Mittwoch festgestellt hatte, dass mir doch ein paar der Grundlagen, die ich schon mal gehört hatte, entfleucht waren, nahm ich mir nochmal den Grundlagenkurs vor. Eine zündende Idee für die super-duper-Verbesserung vom Tool kam mir nicht, aber eine der Lektionen bescherte mir eine Lösung für eine kleine Unschönheit. Na also :-)

Am Vormittag klingelte das Handy und die Vermittlungslady für den Job bei der Firma in der Umgebung rief an. Wir vereinbarten einen Gesprächstermin am Montag. In der erste Runde bin ich also schon mal drin :-) Und: das ging aber schnell!

Am Abend hatten wir den Vater des besten Allgäuers und seine Freundin zum Grillen eingeladen. Die Nachbarn bauen gerade Garten und Terrasse und nebenan wurden den ganzen Nachmittag Granitsteine geschnitten und/oder mit einer Rüttelmaschine der Boden verdichtet. Uns schwante Übles für den Abend. Aber Punkt 6 hörten die Arbeiter auf und kurz drauf kamen unsere Gäste. Punktlandung! Und so konnte es dann ein netter Abend werden :-)

Von engel am 22.05.2020 23:00 • diary

Bewerbung

Mittwoch, Mai 20, 2020

Der Tag bestand im Wesentlichen aus Lernen und das war ziemlich gut. Anscheinend hab ich inzwischen ein paar Java-Synapsen, bei denen sich Verknüpfungen bilden könnnen ;-) Eine gute Aufräum-Idee (nicht so gute hab ich ein paar, aber die sind halt ‘nicht so gut’) ist mir aber bislang noch nicht gekommen.

Kurz nach Mittag war die zwei-wöchentliche Team-Telko. Den Augsburgern wird anscheinend während sie im Home-Office sind, das Büro unterm Hintern weg abgebaut. Nein, so schlimm wie das klingt, ist es nicht. Aber Augsburg wird ja abgewickelt und ein paar Gebäude werden abgerissen und deswegen müssen die Kollegen umziehen, auch wenn sie im HomeOffice sind.

Die offizielle Firmenpolitik ist weiterhin ‘HomeOffice wo immer möglich’. Ich werde deswegen nächste Woche, auch wenn ich da 2 Tage in München bin, nur mal kurz durchs Büro huschen, um Zeug zu holen und sonst halt im Münchner HomeOffice arbeiten. Das wird seltsam sein ;-)

Das Wetter lud an diesem Tag nicht zum Draussensport ein (ich bin durch den superschönen März/April zugegeben auch etwas anspruchsvoll geworden), deswegen versuchte ich mich an eine weiteren YouTube Fitness-Session. Ich wollte eigentlich nochmal was von Fitnessblender, weil ich mag wie dort die Übungen aufgebaut und erklärt werden, landete aber bei jemand anderem. Die Dame war bei Weitem nicht so gut und machte in paar Übungen, die ich für definitiv falsch und sogar schädlich halte. Ich brach das ab.

Der spannendste Teil des Tages war, dass ich mich bewarb. Bei einer Firma in der Umgebung, wo das Stellenprofil (das mir bei LinkedIn in die Inbox gespült wurde) ziemlich gut auf mich passt. Dazu brauchte ich ein Bewerbungsschreiben, für das ich ziemlich lang brauchte (ich hatte ja noch keine Vorlage). Dann schickte ich das zusammen mit dem Lebenlauf los und hadere seitdem mit dem Anschreiben.

Es ist eigentlich, glaube ich, noch immer zu früh für realistische Bewerbungen, aber ich glaube, die werden Probleme haben für hier eine so spezifische Stelle besetzt zu bekommen und ich hoffe, dass ich dort in der Datenbank für Kandidaten lande. Wenn Firmen denn so arbeiten? Ich hoffe auf eine Antwort.

Von engel am 20.05.2020 23:00 • diary
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